Die Epstein Files sorgen seit Monaten weltweit für Aufsehen und viel Berichterstattung. Über die Frauen, die Epstein missbraucht haben soll, ist aber vergleichsweise wenig Konkretes bekannt.
Investigativjournalistin Annette Kammerer und Kolleg:innen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung wollten das ändern. Aber wir findet man Frauen, die vielleicht große Angst vor öffentlicher Stigmatisierung haben? Und wie können Journalist:innen Aussagen prüfen, ohne die Betroffenen weiter zu gefährden? Über diese und weitere Herausforderungen in der Recherche spricht Host Konstanze Nastarowitz mit Annette Kammerer in unserer neuen und dritten Folge "Flugmodus". Unseren Podcast findet ihr ab jetzt auch in ARD Sounds.
Die Enthüllungen im Fall Epstein sorgen seit Monaten weltweit für Aufsehen. Doch trotz unzähliger Berichte ist noch immer auffallend wenig Konkretes über seine Mittäter und Opfer bekannt. Investigativjournalistin Annette Kammerer ist ihrer Spur gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung gefolgt – und dabei auf ein zentrales Muster gestoßen: die sogenannte „Model-Masche“.
Junge Frauen wurden vor allem in Europa von angeblichen Model-Scouts angesprochen und schließlich zu Jeffrey Epstein eingeladen, wo sie den Recherchen zufolge Teil seines Missbrauchssystems wurden. Eine der Frauen ist Mara (Name geändert) aus Osteuropa. Während ihres Auslandssemesters in Spanien wurde sie auf einer Party von einem „Modelscout“ entdeckt und landete schließlich in den USA, wo sie nach eigenen Aussagen von Epstein sexuell ausgebeutet wurde.
Die Enthüllungen im Fall Epstein sorgen seit Monaten weltweit für Aufsehen.
Doch trotz unzähliger Berichte ist noch immer auffallend wenig konkretes über seine Mittäter und Opfer bekannt.
Investigativjournalistin Annette Kammerer ist ihrer Spur gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung gefolgt – und dabei auf ein zentrales Muster gestoßen: die sogenannte „Model-Masche“. Junge Frauen wurden vor allem in Europa von angeblichen Model-Scouts angesprochen und schließlich zu Jeffrey Epstein eingeladen, wo sie den Recherchen zufolge Teil seines Missbrauchssystems wurden.
Eine der Frauen ist Mara (Name geändert) aus Osteuropa. Während ihres Auslandssemesters in Spanien wurde sie auf einer Party von einem „Modelscout“ entdeckt und landete schließlich in den USA, wo sie nach eigenen Aussagen von Epstein sexuell ausgebeutet wurde.
Epstein habe eine perfide Kombination aus Versprechungen und Bedrohungen genutzt, um Macht über die Frauen auszuüben. “Es ist ja nicht nur Missbrauch, es ist oft Zuckerbrot und Peitsche”, sagt Annette Kammerer. Frauen würden gezielt abhängig gemacht – durch Geld, vielversprechende Kontakte und den Zugang zu einer luxuriösen Welt.
Wie gehen Journalistinnen und Journalisten mit einem so international bedeutsamen Fall und einer Masse an sensiblen Dokumenten um? Wie finden sie Frauen, die vielleicht große Angst vor öffentlicher Stigmatisierung haben? Und wie können sie Aussagen prüfen, ohne die Betroffenen weiter zu gefährden? Wo liegen die Fallstricke der Verdachtsberichterstattung?
Darüber spricht Host Konstanze Nastarowitz mit Investigativjournalistin Annette Kammerer in der neuen und dritten Folge „Flugmodus“.
__
Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den „Flugmodus“! In unserem neuen Format nehmen sich unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen in jeder Folge mit unseren Gästen den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
Habt ihr einen Themenvorschlag für unser neues Format oder Feedback? Schreibt uns in die Kommentare, wir freuen uns auf eure Rückmeldung!
ARD-Dokumentation: Epstein Files – Jagd nach Models in Europa: https://www.ardmediathek.de/video/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMzFjYzdjNS1lNzBhLTQyOWItOGU0ZS04MGY0N2M0NjVhZTZfZ2FuemVTZW5kdW5n?
ZAPP-Reportage: Epstein Files: Medien, Schwefelsäure und die Wahrheit: https://www.youtube.com/watch?v=KNYZHmYX2w4
Tipps von Annette Kammerer
https://www.zdf.de/video/reportagen/die-spur-224/vermisst-deutsche-epstein-files-100
https://www.nytimes.com/interactive/2026/06/16/magazine/jeffrey-epstein-death-final-days.html
Flugmodus auf ARD Sounds:
https://www.ardsounds.de/sendung/flugmodus/urn:ard:show:a22c0e5dcf71663d/
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
01:16 Wie war Jeffrey Epstein?
02:31 Die Modelmasche
04:33 Die Frauen
06:42 Eine Betroffene namens "Mara"
11:17 Wie Grenzen verschwimmen
19:07 Arbeit mit Betroffenen
25:11 Das System
26.28 Waren alle Frauen Opfer?
27:43 Epstein's Schülerin
29:07 Die Mittäter
35:50 Wie wird ermittelt?
40:26 U.S. Virgin Islands
44:27 Konsequenzen der Recherche
47:57 Feed Filter
49:23 Outro
Die Enthüllungen im Fall Epstein sorgen seit Monaten weltweit für Aufsehen.
Doch trotz unzähliger Berichte ist noch immer auffallend wenig konkretes über seine Mittäter und Opfer bekannt.
Investigativjournalistin Annette Kammerer ist ihrer Spur gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung gefolgt – und dabei auf ein zentrales Muster gestoßen: die sogenannte „Model-Masche“. Junge Frauen wurden vor allem in Europa von angeblichen Model-Scouts angesprochen und schließlich zu Jeffrey Epstein eingeladen, wo sie den Recherchen zufolge Teil seines Missbrauchssystems wurden.
Eine der Frauen ist Mara (Name geändert) aus Osteuropa. Während ihres Auslandssemesters in Spanien wurde sie auf einer Party von einem „Modelscout“ entdeckt und landete schließlich in den USA, wo sie nach eigenen Aussagen von Epstein sexuell ausgebeutet wurde.
Epstein habe eine perfide Kombination aus Versprechungen und Bedrohungen genutzt, um Macht über die Frauen auszuüben. “Es ist ja nicht nur Missbrauch, es ist oft Zuckerbrot und Peitsche”, sagt Annette Kammerer. Frauen würden gezielt abhängig gemacht – durch Geld, vielversprechende Kontakte und den Zugang zu einer luxuriösen Welt.
Wie gehen Journalistinnen und Journalisten mit einem so international bedeutsamen Fall und einer Masse an sensiblen Dokumenten um? Wie finden sie Frauen, die vielleicht große Angst vor öffentlicher Stigmatisierung haben? Und wie können sie Aussagen prüfen, ohne die Betroffenen weiter zu gefährden? Wo liegen die Fallstricke der Verdachtsberichterstattung?
Darüber spricht Host Konstanze Nastarowitz mit Investigativjournalistin Annette Kammerer in der neuen und dritten Folge „Flugmodus“.
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Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den „Flugmodus“! In unserem neuen Format nehmen sich unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen in jeder Folge mit unseren Gästen den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
Habt ihr einen Themenvorschlag für unser neues Format oder Feedback? Schreibt uns in die Kommentare, wir freuen uns auf eure Rückmeldung!
ARD-Dokumentation: Epstein Files – Jagd nach Models in Europa: https://www.ardmediathek.de/video/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMzFjYzdjNS1lNzBhLTQyOWItOGU0ZS04MGY0N2M0NjVhZTZfZ2FuemVTZW5kdW5n?
ZAPP-Reportage: Epstein Files: Medien, Schwefelsäure und die Wahrheit: https://www.youtube.com/watch?v=KNYZHmYX2w4
Tipps von Annette Kammerer
https://www.zdf.de/video/reportagen/die-spur-224/vermisst-deutsche-epstein-files-100
https://www.nytimes.com/interactive/2026/06/16/magazine/jeffrey-epstein-death-final-days.html
Flugmodus auf ARD Sounds:
https://www.ardsounds.de/sendung/flugmodus/urn:ard:show:a22c0e5dcf71663d/
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
01:16 Wie war Jeffrey Epstein?
02:31 Die Modelmasche
04:33 Die Frauen
06:42 Eine Betroffene namens "Mara"
11:17 Wie Grenzen verschwimmen
19:07 Arbeit mit Betroffenen
25:11 Das System
26.28 Waren alle Frauen Opfer?
27:43 Epstein's Schülerin
29:07 Die Mittäter
35:50 Wie wird ermittelt?
40:26 U.S. Virgin Islands
44:27 Konsequenzen der Recherche
47:57 Feed Filter
49:23 Outro
Kein Tag vergeht ohne Schlagzeilen: Skandal hier, Enthüllung da. Und für diejenigen, die im Zentrum kritischer Berichte stehen, ist der Image-Schaden oft gigantisch. Das US-amerikanische Start-up „Objection“ – zu Deutsch „Einspruch“ - verspricht deshalb seinen zahlenden Kunden, Medienberichte mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu prüfen – und im Zweifel unliebsame Presse aus dem Weg zu räumen. Ein KI-Tribunal: Schneller, günstiger und fairer als jedes Gericht. Klingt verlockend, oder?
Objection-Chef Aron D’Souza, enger Vertrauter von Tech-Milliardär Peter Thiel und auch bekannt als Gründer der umstrittenen Enhanced Games, kritisiert die Arbeit von Medienschaffenden und stellt die Arbeit von Gerichten in Frage. Er fordert von Journalistinnen und Journalisten mehr Transparenz – und das auch beim Umgang mit vertraulichen Quellen.
Kritiker beobachten schon seit Jahren, dass nicht nur US-Präsident Donald Trump, sondern auch die Tech-Bros aus dem Silicon Valley versuchen, Einfluss auf die Medien zu nehmen. Einer der größten Geldgeber hinter dem Start-up Objection ist Palantir-Gründer Peter Thiel, mit dessen Millionen schon das Klatschportal Gawker gerichtlich in die Knie gezwungen wurde.
ZAPP-Reporterin Lisa Beusch spricht mit Objection-Chef Aron D'Souza über Wahrheit im Journalismus und darüber, wer von seinem Angebot eigentlich am meisten profitiert. Kritiker wie ZEIT-Journalist Holger Stark sehen in dem KI-Tribunal vor allem eines: ein Einschüchterungsinstrument gegen kritischen Journalismus. Kann am Ende eine KI einen Richter ersetzen und zwischen richtiger und falscher Berichterstattung entscheiden?
0:00 Intro – Objection, das KI-Tribunal
1:03 Wer steckt dahinter? Aron D'Souza
3:04 Hulk Hogan gegen Gawker
4:22 Hauptgeldgeber: Peter Thiel
6:39 Wie funktioniert Objection?
9:03 Beeinflussung von Journalismus?
11:06 Wie mit Quellenschutz umgehen?
12:10 Wahrheit vs. Privatsphäre?
16:34 KI-Schwächen: Halluzinationen & Bias
18:40 Wer profitiert von Objection?
19:24 Fazit: Gefahr für die Pressefreiheit?
Ein Film von: Lisa Beusch
Redaktion: Jochen Becker, Mandy Mülling
Mitarbeit: Helene Altgelt
Kamera: Raja Khadour
Schnitt: Frederik Merten
Grafik: Jan Friederich, Sabine Lange
-----------
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Kein Tag vergeht ohne Schlagzeilen: Skandal hier, Enthüllung da. Und für diejenigen, die im Zentrum kritischer Berichte stehen, ist der Image-Schaden oft gigantisch. Das US-amerikanische Start-up „Objection“ – zu Deutsch „Einspruch“ - verspricht deshalb seinen zahlenden Kunden, Medienberichte mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu prüfen – und im Zweifel unliebsame Presse aus dem Weg zu räumen. Ein KI-Tribunal: Schneller, günstiger und fairer als jedes Gericht. Klingt verlockend, oder?
Objection-Chef Aron D’Souza, enger Vertrauter von Tech-Milliardär Peter Thiel und auch bekannt als Gründer der umstrittenen Enhanced Games, kritisiert die Arbeit von Medienschaffenden und stellt die Arbeit von Gerichten in Frage. Er fordert von Journalistinnen und Journalisten mehr Transparenz – und das auch beim Umgang mit vertraulichen Quellen.
Kritiker beobachten schon seit Jahren, dass nicht nur US-Präsident Donald Trump, sondern auch die Tech-Bros aus dem Silicon Valley versuchen, Einfluss auf die Medien zu nehmen. Einer der größten Geldgeber hinter dem Start-up Objection ist Palantir-Gründer Peter Thiel, mit dessen Millionen schon das Klatschportal Gawker gerichtlich in die Knie gezwungen wurde.
ZAPP-Reporterin Lisa Beusch spricht mit Objection-Chef Aron D'Souza über Wahrheit im Journalismus und darüber, wer von seinem Angebot eigentlich am meisten profitiert. Kritiker wie ZEIT-Journalist Holger Stark sehen in dem KI-Tribunal vor allem eines: ein Einschüchterungsinstrument gegen kritischen Journalismus. Kann am Ende eine KI einen Richter ersetzen und zwischen richtiger und falscher Berichterstattung entscheiden?
0:00 Intro – Objection, das KI-Tribunal
1:03 Wer steckt dahinter? Aron D'Souza
3:04 Hulk Hogan gegen Gawker
4:22 Hauptgeldgeber: Peter Thiel
6:39 Wie funktioniert Objection?
9:03 Beeinflussung von Journalismus?
11:06 Wie mit Quellenschutz umgehen?
12:10 Wahrheit vs. Privatsphäre?
16:34 KI-Schwächen: Halluzinationen & Bias
18:40 Wer profitiert von Objection?
19:24 Fazit: Gefahr für die Pressefreiheit?
Ein Film von: Lisa Beusch
Redaktion: Jochen Becker, Mandy Mülling
Mitarbeit: Helene Altgelt
Kamera: Raja Khadour
Schnitt: Frederik Merten
Grafik: Jan Friederich, Sabine Lange
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wenn Medien über Politik berichten, klingt es schnell dramatisch. Es geht um Streit, Regierungskrisen oder gar das mögliche Ende der Demokratie. Die Folge: Das Publikum reagiert zunehmend frustriert und nachrichtenmüde. Doch wie viel der Berichterstattung bildet die Realität ab - und wie viel ist hausgemachtes Mediendrama im Kampf um Aufmerksamkeit? Der Journalist Robin Alexander (Podcast Machtwechsel) erklärt, warum er den Fokus auf Streitigkeiten für unerlässlich hält, während die Journalistin Vica Reichelt (FUNK) meint: "Sobald wir ein Foto aus dem Bundestag einblenden oder von irgendeinem Politiker, dann schalten die Menschen ab!" Grünen-Politikerin Ricarda Lang befürchtet, ein "dauerhafter Katastrophenmodus" könnte das Vertrauen in die Demokratie gefährden. ZAPP blickt hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs und beleuchtet eine komplexe Wechselbeziehung zwischen Politik und Medien. Eine Analyse über die Grenze zwischen notwendiger Kritik und sensationslüsterner Berichterstattung.
00:00 Immer nur Streit?
01:12 Journalist Robin Alexander
03:22 Wie die Berichterstattung ankommt
04:20 Blick hinter die Kulissen
08:27 Die Ampel-Koalition
10:38 Die Rolle der Medien
12:49 Interview mit Ricarda Lang
14:54 Umgang mit einer jungen Zielgruppe
17:41 Wird Kritik instrumentalisiert?
18:51 Das Ende der Demokratie?
19:34 Fazit
Ein Film von: Konstanze Nastarowitz, Lea Eichhorn
Redaktion: Mandy Mülling
Kamera: Alexander Rott, Jan Littelmann, Aaron Moser
Schnitt: Laura Hasl
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wenn Medien über Politik berichten, klingt es schnell dramatisch. Es geht um Streit, Regierungskrisen oder gar das mögliche Ende der Demokratie. Die Folge: Das Publikum reagiert zunehmend frustriert und nachrichtenmüde. Doch wie viel der Berichterstattung bildet die Realität ab - und wie viel ist hausgemachtes Mediendrama im Kampf um Aufmerksamkeit? Der Journalist Robin Alexander (Podcast Machtwechsel) erklärt, warum er den Fokus auf Streitigkeiten für unerlässlich hält, während die Journalistin Vica Reichelt (FUNK) meint: "Sobald wir ein Foto aus dem Bundestag einblenden oder von irgendeinem Politiker, dann schalten die Menschen ab!" Grünen-Politikerin Ricarda Lang befürchtet, ein "dauerhafter Katastrophenmodus" könnte das Vertrauen in die Demokratie gefährden. ZAPP blickt hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs und beleuchtet eine komplexe Wechselbeziehung zwischen Politik und Medien. Eine Analyse über die Grenze zwischen notwendiger Kritik und sensationslüsterner Berichterstattung.
00:00 Immer nur Streit?
01:12 Journalist Robin Alexander
03:22 Wie die Berichterstattung ankommt
04:20 Blick hinter die Kulissen
08:27 Die Ampel-Koalition
10:38 Die Rolle der Medien
12:49 Interview mit Ricarda Lang
14:54 Umgang mit einer jungen Zielgruppe
17:41 Wird Kritik instrumentalisiert?
18:51 Das Ende der Demokratie?
19:34 Fazit
Ein Film von: Konstanze Nastarowitz, Lea Eichhorn
Redaktion: Mandy Mülling
Kamera: Alexander Rott, Jan Littelmann, Aaron Moser
Schnitt: Laura Hasl
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Sebastian Hotz – besser bekannt als Satiriker El Hotzo – polarisiert. Noch bis vor zwei Jahren – der absolute Höhenflug: In den sozialen Medien erreicht er mit seinen Posts Millionenreichweiten, er schreibt Gags für namhafte Sendungen wie Jan Böhmermanns ZDF-Magazin Royale, moderiert eine Radioshow beim rbb. Doch dann bringt ihn im Sommer 2024 ein kontroverser Tweet über das Attentat auf den US-Präsidenten Donald Trump vor Gericht, der rbb distanziert sich von Hotz. Es folgt ein zweiter Skandal: nur wenige Monate später macht er auf X eigenes Fehlverhalten in seinen Beziehungen publik, Negativ-Schlagzeilen folgen, Fans wenden sich ab.
Im Flugmodus-Videopodcast spricht Sebastian Hotz mit ZAPP-Host Daniel Bröckerhoff offen über die Skandale. Er gibt Einblick in die Schattenseiten der Satiriker-Branche und erzählt, wie viel davon in seinen neuen Roman „Sidekick“ geflossen ist. Wer ist die Person hinter der Internet-Kultfigur?
Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den „Flugmodus“! In unserem neuen Format nehmen sich unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen in jeder Folge mit unseren Gästen den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
Habt ihr einen Themenvorschlag für unser neues Format oder Feedback? Schreibt uns in die Kommentare, wir freuen uns auf eure Rückmeldung!
#Medien #Satire #Internet
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
03:15 Hotz über die Medienbranche
05:00 Wie war die Arbeit beim ZDF-Magazin?
08:15 Was macht der Druck mit einem?
13:23 Auszüge aus dem Buch
14:52 Hotz: Kritik am ÖRR
18:24 Braucht der ÖRR mehr Rückgrat?
20:15 Hotz und der Tweet-Trump
24:18 Hotz und seine privaten Beziehung
31:18 Ist die Zeit von Late Night-Comedy vorbei?
36:21 El Hotzo: moralisch überlegen?
40:55 Schluss
Sebastian Hotz – besser bekannt als Satiriker El Hotzo – polarisiert. Noch bis vor zwei Jahren – der absolute Höhenflug: In den sozialen Medien erreicht er mit seinen Posts Millionenreichweiten, er schreibt Gags für namhafte Sendungen wie Jan Böhmermanns ZDF-Magazin Royale, moderiert eine Radioshow beim rbb. Doch dann bringt ihn im Sommer 2024 ein kontroverser Tweet über das Attentat auf den US-Präsidenten Donald Trump vor Gericht, der rbb distanziert sich von Hotz. Es folgt ein zweiter Skandal: nur wenige Monate später macht er auf X eigenes Fehlverhalten in seinen Beziehungen publik, Negativ-Schlagzeilen folgen, Fans wenden sich ab.
Im Flugmodus-Videopodcast spricht Sebastian Hotz mit ZAPP-Host Daniel Bröckerhoff offen über die Skandale. Er gibt Einblick in die Schattenseiten der Satiriker-Branche und erzählt, wie viel davon in seinen neuen Roman „Sidekick“ geflossen ist. Wer ist die Person hinter der Internet-Kultfigur?
Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den „Flugmodus“! In unserem neuen Format nehmen sich unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen in jeder Folge mit unseren Gästen den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
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#Medien #Satire #Internet
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
03:15 Hotz über die Medienbranche
05:00 Wie war die Arbeit beim ZDF-Magazin?
08:15 Was macht der Druck mit einem?
13:23 Auszüge aus dem Buch
14:52 Hotz: Kritik am ÖRR
18:24 Braucht der ÖRR mehr Rückgrat?
20:15 Hotz und der Tweet-Trump
24:18 Hotz und seine privaten Beziehung
31:18 Ist die Zeit von Late Night-Comedy vorbei?
36:21 El Hotzo: moralisch überlegen?
40:55 Schluss
Eckart von Hirschhausen ist eines der bekanntesten Gesichter der ARD – ein Wissenschaftsjournalist und Arzt, der für fundierte Informationen zu Gesundheitsthemen steht. Doch genau dieses Vertrauen wird seit Jahren für Deepfake-Betrug missbraucht: Kriminelle nutzen KI, um sein Gesicht und seine Stimme täuschend echt nachzubauen – und verkaufen damit ahnungslosen Menschen dubiose Gesundheitsprodukte.
Wer steckt dahinter? Und wer verdient alles mit? Darüber spricht ZAPP-Reporterin Konstanze Nastarowitz mit Eckart von Hirschhausen in der ersten Folge unseres neuen Videopodcasts „Flugmodus“.
Was ist „Flugmodus“?
Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den Flugmodus. Unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz nehmen sich Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen mit einem Gast den Deep Dive in ein spannendes Medienthema. Alle Folgen findet ihr hier auf unserem YouTube-Kanal.
Wen würdet ihr gerne bei uns im Podcast sehen und welches Medienthema sollten wir unbedingt für euch recherchieren? Schreibt es uns gern in die Kommentare!
Eckart von Hirschhausen erklärt, wie unsere persönlichen Daten von Kriminellen gekauft werden können, um uns gezielt mit Werbung zu adressieren und schließlich zu betrügen.
In der ersten Folge unseres neuen Videopodcasts „Flugmodus" spricht ZAPP-Reporterin Konstanze Nastarowitz mit dem Arzt und Wissenschaftsjournalisten über Deepfake-Betrug im Gesundheitsbereich. Kriminelle nutzen KI, um sein Gesicht und seine Stimme täuschend echt nachzubauen – und verkaufen damit kranken Menschen gefährliche Fake-Medikamente. Wer steckt dahinter? Und wer verdient alles mit?
Die Medienwelt ist laut, schnelllebig und reizüberflutend. Wir gehen in den Flugmodus und nehmen uns Zeit für Themen, die es verdienen.
„Es ist schrecklich. Es ist Identitätsklau, es ist Rufmord!“ Eckart von Hirschhausen ist eines der bekanntesten Gesichter der ARD – ein Wissenschaftsjournalist und Arzt, der für fundierte Informationen zu Gesundheitsthemen steht. Doch genau dieses wird seit Jahren für Deepfake-Betrug missbraucht: Kriminelle nutzen KI, um sein Gesicht und seine Stimme täuschend echt nachzubauen – und verkaufen damit ahnungslosen Menschen dubiose Gesundheitsprodukte. Abnehmpillen, Potenzmittel, Diabetesmedikamente mit Wunderheilungsversprechen – kaum ein Produkt, für das der Fake-Hirschhausen noch keine Fake-Werbung gemacht hat.
Hirschhausen kämpft seit Jahren auch privat gegen diese perfide Masche an. Für eine WDR-Dokumentation geht er einen Schritt weiter – und bekommt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Systems, mit dem viel Geld gemacht wird. Wer steckt dahinter? Wer ist die Zielgruppe? Und wer verdient eigentlich alles mit? Darüber spricht ZAPP-Reporterin Konstanze Nastarowitz mit Eckart von Hirschhausen in der ersten Folge unseres neuen Videopodcasts „Flugmodus".
Was ist „Flugmodus"? Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den Flugmodus. Unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz nehmen sich Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen mit einem Gast den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
Wen würdet ihr gerne bei uns im Podcast sehen und welches Medienthema sollten wir unbedingt für euch recherchieren? Wir freuen uns über Feedback und eure Themenvorschläge.
_______________
https://www.ndr.de
00:00 Intro
01:09 Hirschhausen und die Deepfakes
05:06 Der Whistleblower
07:20 Wie arbeiten die Betrüger?
12:38 Wer sind die Betroffenen?
16:20 Wer sind Daten-Broker?
17:54 Die Plattformen verdienen mit
19:36 Hirschhausen-Prozess
22:05 Reicht eine KI-Kennzeichnung?
24:40 Schluss
________________
Weiterführende Links:
ARD-Doku: Hirschhausen und die Deepfake-Mafia:
https://www.ardmediathek.de/tv-programm/69c261426a916ba6d021dfd9
Verbraucherzentrale - Liste mit Fake-Medikamenten: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/werbung/vorsicht-fakewerbung-prominente-als-lockvoegel-fuer-nahrungsergaenzungsmittel-106106
„Es ist schrecklich. Es ist Identitätsklau, es ist Rufmord!“ Eckart von Hirschhausen ist eines der bekanntesten Gesichter der ARD – ein Wissenschaftsjournalist und Arzt, der für fundierte Informationen zu Gesundheitsthemen steht. Doch genau dieses wird seit Jahren für Deepfake-Betrug missbraucht: Kriminelle nutzen KI, um sein Gesicht und seine Stimme täuschend echt nachzubauen – und verkaufen damit ahnungslosen Menschen dubiose Gesundheitsprodukte. Abnehmpillen, Potenzmittel, Diabetesmedikamente mit Wunderheilungsversprechen – kaum ein Produkt, für das der Fake-Hirschhausen noch keine Fake-Werbung gemacht hat.
Hirschhausen kämpft seit Jahren auch privat gegen diese perfide Masche an. Für eine WDR-Dokumentation geht er einen Schritt weiter – und bekommt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Systems, mit dem viel Geld gemacht wird. Wer steckt dahinter? Wer ist die Zielgruppe? Und wer verdient eigentlich alles mit? Darüber spricht ZAPP-Reporterin Konstanze Nastarowitz mit Eckart von Hirschhausen in der ersten Folge unseres neuen Videopodcasts „Flugmodus".
Was ist „Flugmodus"? Die Medienwelt ist laut, unübersichtlich und voller Clickbait – da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sagen wir bei ZAPP: Rauschen aus, Fokus an. Wir gehen in den Flugmodus. Unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz nehmen sich Zeit für Kontext, Hintergrund und tiefgründige Gespräche – und machen mit einem Gast den Deep Dive in ein spannendes Medienthema.
Wen würdet ihr gerne bei uns im Podcast sehen und welches Medienthema sollten wir unbedingt für euch recherchieren? Wir freuen uns über Feedback und eure Themenvorschläge.
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https://www.ndr.de
00:00 Intro
01:09 Hirschhausen und die Deepfakes
05:06 Der Whistleblower
07:20 Wie arbeiten die Betrüger?
12:38 Wer sind die Betroffenen?
16:20 Wer sind Daten-Broker?
17:54 Die Plattformen verdienen mit
19:36 Hirschhausen-Prozess
22:05 Reicht eine KI-Kennzeichnung?
24:40 Schluss
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Weiterführende Links:
ARD-Doku: Hirschhausen und die Deepfake-Mafia:
https://www.ardmediathek.de/tv-programm/69c261426a916ba6d021dfd9
Verbraucherzentrale - Liste mit Fake-Medikamenten: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/werbung/vorsicht-fakewerbung-prominente-als-lockvoegel-fuer-nahrungsergaenzungsmittel-106106
Rauschen aus. Fokus an. Wir gehen mit euch in den „Flugmodus“. So heißt unser neuer ZAPP-Videopodcast. Zwischen Dauerlärm und Clickbait kann man schnell den Überblick verlieren (wir ja nicht 😉) Deshalb schalten wir den Feed stumm und machen mit euch den Deep Dive. Unsere Hosts Daniel Bröckerhoff und Konstanze Nastarowitz diskutieren abwechselnd mit einem Gast über ein Medienthema.
Den Auftakt macht Konstanze mit Wissenschaftsjournalist und Arzt Eckart von Hirschhausen. Er ist das Gesicht einer perfiden Betrugsmasche. Kriminelle nutzen KI, um sein Gesicht und seine Stimme täuschend echt nachzubauen – und verkaufen damit Menschen vermeintliche Gesundheitsprodukte. Er kämpft seit Jahren dagegen an und erzählt im Podcast, wie er sich wehrt und was er über die mutmaßlichen Täter weiß (Spoiler: es geht auch um einen Whistleblower!)
Die erste Folge „Flugmodus“ findet ihr ab Montag, dem 04.05. auf dem ZAPP-Youtube-Kanal.
Welches Thema wollt ihr als nächstes? Welchen Gast? Schreibt es uns in die Kommentare.
Ein gestrandeter Wal wird zum Medienspektakel: Seit sich „Timmy“ aka „Hope“ am 23. März 2026 an die deutsche Ostseeküste verirrte, reißt das öffentliche Interesse nicht ab. Im Gegenteil: Schaulustige und Journalisten campieren am Strand, Livestreams laufen rund um die Uhr, in sozialen Netzwerken kursieren Memes, KI-Videos und Verschwörungstheorien. Aus einem anonymen Meeresbewohner wird immer mehr eine vermenschlichte Schicksalsgeschichte, die viele mitfiebern lässt.
Marek Walde hat als NDR-Reporter vor Ort über die Strandung berichtet. Er hat hautnah erlebt, wie sich die Anteilnahme in einen Ausnahmezustand gesteigert hat, unter dem Politik und Wissenschaft zunehmend unter Beschuss geraten. Gemeinsam mit ZAPP-Autor Raja Khadour blickt er in unserer neuen Reportage auf die letzten Wochen des medialen Wal-Wahnsinns zurück. Die Doku gibt es jetzt bei uns auf YouTube 🍿🎞️
Ein gestrandeter Wal wird zum Medienspektakel: Seit sich "Timmy" aka "Hope" am 23. März 2026 an die deutsche Ostseeküste verirrte, reißt das öffentliche Interesse nicht ab. Im Gegenteil: Schaulustige und Journalisten campieren am Strand, Livestreams laufen rund um die Uhr, in sozialen Netzwerken kursieren Memes, KI-Videos und Verschwörungstheorien. Aus einem anonymen Meeresbewohner wird immer mehr eine vermenschlichte Schicksalsgeschichte, die viele mitfiebern lässt.
Marek Walde hat als NDR-Reporter vor Ort über die Strandung berichtet. Er hat hautnah erlebt, wie sich die Anteilnahme in einen Ausnahmezustand gesteigert hat, unter dem Politik und Wissenschaft zunehmend unter Beschuss geraten. Gemeinsam mit ZAPP-Autor Raja Khadour blickt er auf die letzten Wochen des medialen Wal-Wahnsinns zurück.
Dafür sprechen sie mit Creator*innen wie Beatrice Götzke aka „UntouchableSoul“ und TikTokerin „Tinchen,“ aber auch mit der Journalistin Ilka Groenewold, die für große Medienhäuser wie Axel Springer und Sat.1 berichtet. Für Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, ist Timmy von der Wahlkampf-Chance zum politischen Drahtseilakt geworden. Auch weil er zulässt, dass Aktivisten wie Danny Hilse aka "Danny.firstclass" mit Verbindungen ins Rockermilieu und in die rechte Szene sich an der Rettung beteiligen. Lässt sein Ministerium die umstrittene private Rettungsaktion laufen, weil der öffentliche Druck und die Drohungen zu viel wurden?
Hinweis der Redaktion: Wir hatten im Beitrag irrtümlich behauptet, Walter Gunz sei offenbar durch die Epoch Times zu seiner Initiative motiviert worden. Diese Aussage haben wir nachträglich korrigiert.
#Hope #Timmy #Zapp
00:00 Intro
01:01 Medientrubel auf Poel
03:48 Parallelwelt auf Social Media
03:33 Social-Media-Analyst Simon Pycha
06:15 Was bewegt die Walfans?
07:19 Streamerin Beatrice Götzke
08:21 Live mit Tinchen
09:48 Ist das Journalismus?
11:00 Instrumentalisierung von rechts
12:46 Gegen Wissenschaft und Politik
15:22 Till Backhaus unter Druck
16:11 Die private Rettungsaktion
20:08 Haben die Medien richtig gehandelt?
-----------
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Ein gestrandeter Wal wird zum Medienspektakel: Seit sich "Timmy" aka "Hope" am 23. März 2026 an die deutsche Ostseeküste verirrte, reißt das öffentliche Interesse nicht ab. Im Gegenteil: Schaulustige und Journalisten campieren am Strand, Livestreams laufen rund um die Uhr, in sozialen Netzwerken kursieren Memes, KI-Videos und Verschwörungstheorien. Aus einem anonymen Meeresbewohner wird immer mehr eine vermenschlichte Schicksalsgeschichte, die viele mitfiebern lässt.
Marek Walde hat als NDR-Reporter vor Ort über die Strandung berichtet. Er hat hautnah erlebt, wie sich die Anteilnahme in einen Ausnahmezustand gesteigert hat, unter dem Politik und Wissenschaft zunehmend unter Beschuss geraten. Gemeinsam mit ZAPP-Autor Raja Khadour blickt er auf die letzten Wochen des medialen Wal-Wahnsinns zurück.
Dafür sprechen sie mit Creator*innen wie Beatrice Götzke aka „UntouchableSoul“ und TikTokerin „Tinchen,“ aber auch mit der Journalistin Ilka Groenewold, die für große Medienhäuser wie Axel Springer und Sat.1 berichtet. Für Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, ist Timmy von der Wahlkampf-Chance zum politischen Drahtseilakt geworden. Auch weil er zulässt, dass Aktivisten wie Danny Hilse aka "Danny.firstclass" mit Verbindungen ins Rockermilieu und in die rechte Szene sich an der Rettung beteiligen. Lässt sein Ministerium die umstrittene private Rettungsaktion laufen, weil der öffentliche Druck und die Drohungen zu viel wurden?
Hinweis der Redaktion: Wir hatten im Beitrag irrtümlich behauptet, Walter Gunz sei offenbar durch die Epoch Times zu seiner Initiative motiviert worden. Diese Aussage haben wir nachträglich korrigiert.
#Hope #Timmy #Zapp
00:00 Intro
01:01 Medientrubel auf Poel
03:48 Parallelwelt auf Social Media
03:33 Social-Media-Analyst Simon Pycha
06:15 Was bewegt die Walfans?
07:19 Streamerin Beatrice Götzke
08:21 Live mit Tinchen
09:48 Ist das Journalismus?
11:00 Instrumentalisierung von rechts
12:46 Gegen Wissenschaft und Politik
15:22 Till Backhaus unter Druck
16:11 Die private Rettungsaktion
20:08 Haben die Medien richtig gehandelt?
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wie steht Ihr zu einer Altersgrenze für Social Media? ZAPP hat sich mit Schüler:innen zu dem Thema ausgetauscht. Sie sind geteilter Meinung: Denn für viele bedeuten Plattformen wie TikTok, Instagram und Youtube politische und gesellschaftliche Teilhabe. Andererseits sind damit auch Gefahren, etwa durch Cybermobbing, Cybergrooming und Suchtverhalten, verbunden.
Silke Müller macht seit Jahren auf den problematischen Einfluss Sozialer Medien aufmerksam. Im ZAPP-Interview spricht sie sich für eine Altersbeschränkung aus, fordert allerdings zusätzlich strukturell verankerte Medienbildung in der Schule – für Schüler:innen sowie Lehrkräfte. Macht es sich die Politik mit einem Verbot also zu einfach?
Den kompletten Film „Social-Media-Verbot: An der Realität vorbei?“ findet Ihr ab jetzt in der ARD Mediathek oder hier bei Youtube. #zapp
Social Media für alle - ist das in Deutschland bald auch Vergangenheit? SPD und CDU sprechen sich für eine gesetzliche Altersgrenze ab 14 Jahren aus. Das Bundesbildungsministerium lässt derzeit mögliche Schritte durch eine Expertenkommission prüfen. Doch wird hier wirklich im Sinne der Betroffenen gehandelt?
Die ZAPP-Autorinnen Julia von Buddenbrock und Hannah Krämer haben mit jungen Menschen darüber gesprochen, u.a. an einer Hamburger Schule. Hier sind die Schüler*innen von einem Verbot wenig überzeugt, für sie bedeuten die Plattformen auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe. Doch es gibt auch andere Stimmen: Die 16-jährige Greta sieht ihren frühen Einstieg in die Sozialen Medien und die Konfrontation mit extremen Schönheitsidealen rückblickend kritisch. Hätte sie ohne die Plattformen vielleicht nie Probleme mit ihrem Körperbild entwickelt?
Aber was sagt eigentlich die vom Bildungsministerium eingesetzte Expertenkommission? ZAPP konnte mit dem Co-Vorsitzenden Olaf Köller noch vor Erscheinen ihres Berichts sprechen, in dem sowohl Chancen als auch Grenzen digitaler Teilhabe festgehalten werden sollen. Bildungsexpertin Silke Müller betont die Bedeutung flächendeckender Medienbildung an Schulen, die Kinder und Jugendliche auf den Content im Netz vorbereitet. Denn die Gefahren von beispielsweise Cybermobbing, Cybergrooming und Suchtverhalten sind belegt. Über die technischen und rechtlichen Hürden eines Verbots spricht ZAPP außerdem mit dem Journalisten Sebastian Meineck von Netzpolitik. Und schnell wird klar: Ein Verbot allein löst noch keine Probleme.
Ein Film von: Julia von Buddenbrock und Hannah Krämer
Mitarbeit: Kathrin Drehkopf
Kamera: David Diwiak, Martin Horning, Hendrik Reimer
Schnitt: Maximilian Thien, Sören Schlotfeldt
Redaktion: Inga Mathwig
#SocialMedia #Altersgrenze #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
00:55 Was sagen die Schüler:innen?
02:56 Was spricht für ein Verbot?
03:44 Was sagt die Politik?
05:18 Werden Jugendliche bevormundet?
06:17 Die Expertenkommission
07:45 Gefahren durch soziale Medien
10:36 Social Media-Kompetenz der Eltern
12:12 Suchtfaktoren der Apps
14:06 Probleme bei der Regulierung
18:27 Initiativen für mehr Medienkompetenz
Social Media für alle - ist das in Deutschland bald auch Vergangenheit? SPD und CDU sprechen sich für eine gesetzliche Altersgrenze ab 14 Jahren aus. Das Bundesbildungsministerium lässt derzeit mögliche Schritte durch eine Expertenkommission prüfen. Doch wird hier wirklich im Sinne der Betroffenen gehandelt?
Die ZAPP-Autorinnen Julia von Buddenbrock und Hannah Krämer haben mit jungen Menschen darüber gesprochen, u.a. an einer Hamburger Schule. Hier sind die Schüler*innen von einem Verbot wenig überzeugt, für sie bedeuten die Plattformen auch ein Stück gesellschaftliche Teilhabe. Doch es gibt auch andere Stimmen: Die 16-jährige Greta sieht ihren frühen Einstieg in die Sozialen Medien und die Konfrontation mit extremen Schönheitsidealen rückblickend kritisch. Hätte sie ohne die Plattformen vielleicht nie Probleme mit ihrem Körperbild entwickelt?
Aber was sagt eigentlich die vom Bildungsministerium eingesetzte Expertenkommission? ZAPP konnte mit dem Co-Vorsitzenden Olaf Köller noch vor Erscheinen ihres Berichts sprechen, in dem sowohl Chancen als auch Grenzen digitaler Teilhabe festgehalten werden sollen. Bildungsexpertin Silke Müller betont die Bedeutung flächendeckender Medienbildung an Schulen, die Kinder und Jugendliche auf den Content im Netz vorbereitet. Denn die Gefahren von beispielsweise Cybermobbing, Cybergrooming und Suchtverhalten sind belegt. Über die technischen und rechtlichen Hürden eines Verbots spricht ZAPP außerdem mit dem Journalisten Sebastian Meineck von Netzpolitik. Und schnell wird klar: Ein Verbot allein löst noch keine Probleme.
Ein Film von: Julia von Buddenbrock und Hannah Krämer
Mitarbeit: Kathrin Drehkopf
Kamera: David Diwiak, Martin Horning, Hendrik Reimer
Schnitt: Maximilian Thien, Sören Schlotfeldt
Redaktion: Inga Mathwig
#SocialMedia #Altersgrenze #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
00:55 Was sagen die Schüler:innen?
02:56 Was spricht für ein Verbot?
03:44 Was sagt die Politik?
05:18 Werden Jugendliche bevormundet?
06:17 Die Expertenkommission
07:45 Gefahren durch soziale Medien
10:36 Social Media-Kompetenz der Eltern
12:12 Suchtfaktoren der Apps
14:06 Probleme bei der Regulierung
18:27 Initiativen für mehr Medienkompetenz
Die Bundeswehr soll wachsen. Dafür werden Zehntausende neue Soldatinnen und Soldaten gebraucht. Ein wichtiger Baustein: die Medienarbeit. Doch wie gelingt der Spagat zwischen ansprechendem Content und transparenter Information? Die ZAPP-Reporter:innen Jelena Morgenstern und Manuel Biallas gehen auf Spurensuche - zwischen taktischen Übungen und viralen Videos.
Allein auf TikTok, YouTube, Instagram und Twitch betreibt die Bundeswehr mehr als 20 offizielle Accounts. Dazu kommen zahlreiche inoffizielle, private bundeswehrnahe Profile. Wir treffen den Content Creator Josh Krebs, der als „Cinematic Sergeant“ mit seinen bundeswehrnahen Inhalten Millionen Klicks erreicht. Außerdem begleiten wir ein Social-Media-Team der Bundeswehr bei einer Übung in einem Berliner U-Bahn-Tunnel, bekommen Einblicke in die Ausbildung angehender Presseoffiziere und fragen Schülerinnen und Schüler, wie sie den Social-Media-Content der Bundeswehr finden.
Auf der weltweit größten Videospielmesse, der Gamescom, schauen wir dabei zu, wie die Bundeswehr um Nachwuchs wirbt - und befragen Michael Stempfle, Sprecher des Bundesministeriums der Verteidigung zur Gratwanderung zwischen Action-Ästhetik und authentischer Aufklärungsarbeit.
Die Bundeswehr will ihr Bild in der Öffentlichkeit aktiv mitgestalten. Doch wie viel Inszenierung verträgt ihre Medienarbeit?
00:00 Intro
01:03 Die Bundeswehr trainiert mitten in Berlin
04:56 Wie entstehen die Bilder?
07:24 Die Bundeswehr auf Social Media
12:05 Josh Krebs aka. „Cinematic Sergeant“
19:19 Die Bundeswehr auf der Gamescom
22:49 Was sagt die Zielgruppe?
25:18 Kommen ernste Themen zu kurz?
26:20 Fazit
Ein Film von: Jelena Morgenstern und Manuel Biallas
Mitarbeit: Johannes Koch
Kamera: Alexander Rott, Aaron Moser, Annette Kammerer, Manuel Biallas, Christian Friedel
Schnitt: Frederike Burgdorf
Mischung: Corinna Gathmann, Cornelius Behrens
Redaktion: Inga Mathwig
#Bundeswehr #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Die Bundeswehr soll wachsen. Dafür werden Zehntausende neue Soldatinnen und Soldaten gebraucht. Ein wichtiger Baustein: die Medienarbeit. Doch wie gelingt der Spagat zwischen ansprechendem Content und transparenter Information? Die ZAPP-Reporter:innen Jelena Morgenstern und Manuel Biallas gehen auf Spurensuche - zwischen taktischen Übungen und viralen Videos.
Allein auf TikTok, YouTube, Instagram und Twitch betreibt die Bundeswehr mehr als 20 offizielle Accounts. Dazu kommen zahlreiche inoffizielle, private bundeswehrnahe Profile. Wir treffen den Content Creator Josh Krebs, der als „Cinematic Sergeant“ mit seinen bundeswehrnahen Inhalten Millionen Klicks erreicht. Außerdem begleiten wir ein Social-Media-Team der Bundeswehr bei einer Übung in einem Berliner U-Bahn-Tunnel, bekommen Einblicke in die Ausbildung angehender Presseoffiziere und fragen Schülerinnen und Schüler, wie sie den Social-Media-Content der Bundeswehr finden.
Auf der weltweit größten Videospielmesse, der Gamescom, schauen wir dabei zu, wie die Bundeswehr um Nachwuchs wirbt - und befragen Michael Stempfle, Sprecher des Bundesministeriums der Verteidigung zur Gratwanderung zwischen Action-Ästhetik und authentischer Aufklärungsarbeit.
Die Bundeswehr will ihr Bild in der Öffentlichkeit aktiv mitgestalten. Doch wie viel Inszenierung verträgt ihre Medienarbeit?
00:00 Intro
01:03 Die Bundeswehr trainiert mitten in Berlin
04:56 Wie entstehen die Bilder?
07:24 Die Bundeswehr auf Social Media
12:05 Josh Krebs aka. „Cinematic Sergeant“
19:19 Die Bundeswehr auf der Gamescom
22:49 Was sagt die Zielgruppe?
25:18 Kommen ernste Themen zu kurz?
26:20 Fazit
Ein Film von: Jelena Morgenstern und Manuel Biallas
Mitarbeit: Johannes Koch
Kamera: Alexander Rott, Aaron Moser, Annette Kammerer, Manuel Biallas, Christian Friedel
Schnitt: Frederike Burgdorf
Mischung: Corinna Gathmann, Cornelius Behrens
Redaktion: Inga Mathwig
#Bundeswehr #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Athlet:innen waren während der diesjährigen Olympischen Winterspiele massiven Anfeindungen und Hass im Netz ausgesetzt. Biathletin Vanessa Voigt ist eine von ihnen. Auf Instagram setzte sie dem Hass während der Spiele allerdings frühzeitig ein Statement entgegen. Unter anderem schrieb sie: “Vielleicht brauchen wir weniger Kritik – und mehr Respekt. Wir sollten anfangen, die Menschen zu unterstützen, die ihr Herz in ihren Traum stecken. Nicht nur, wenn Gold glänzt. Sondern auch, wenn es weh tut.” Während der Spiele entschied sie sich außerdem für eine Social Media Pause.
Mittlerweile ist die Biathletin allerdings wieder zurück auf Instagram. Denn für Voigt sowie für viele andere Profisportler:innen steht Social Media auch mit Sponsoring in Verbindung. Dies bestätigt auch eine Befragung der Sporthilfe. 46 Prozent der 1.300 befragten Spitzensportler:innen gaben an, dass Social Media eine sehr große oder große Rolle in ihrem Alltag spielt. Sponsoring und Partnerintegration wurde hier ein besonderer Stellenwert zugeschrieben.
Daniel Nölleke kennt das Phänomen. Der Kommunikationswissenschaftler forscht an der Deutschen Sporthochschule Köln zu Online-Hass im Leistungssport und den Erfahrungen von Spitzensportler:innen. Er beobachtet die Kommentarspalten der Sportler:innen bereits seit den Sommerspielen in Paris und ordnet den Online-Hass der vergangenen Wochen für uns ein. Hinweis: Seine Einschätzungen beziehen sich auf die frei zugänglichen Kommentare. Über die KI-gefilterten Hassbotschaften kann er aktuell keine Aussagen treffen.
Der jüdische Publizist Michel Friedman wurde von einer Kulturveranstaltung ausgeladen. Ist man in Klütz vor Rechtsextremen eingeknickt?
Eigentlich sollte der jüdische Publizist Michel Friedman auf einer Kulturveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern auftreten. Doch die Stadt Klütz verhinderte das – Friedman wurde kurzerhand wieder ausgeladen. Seitdem steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum: Ist man in Klütz vor Rechtsextremen eingeknickt?
In der Berichterstattung über den Fall findet sich schnell das Narrativ vom "rechten Osten" wieder: Man habe in Mecklenburg-Vorpommern offenbar befürchtet, dass rechte Gegendemonstrationen stattfinden könnten, wenn Friedman in der Kleinstadt auftritt. Aber stimmt das? Vor Ort zeichnet sich ein differenzierteres Bild. Während die Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch berichtet, wie sich die Bürger durch die pauschale Verurteilung als Antisemiten in die Enge getrieben fühlten, erklärt die Stadtvertretung unter dem ehemaligen Bürgermeister Jürgen Mevius, dass allein finanzielle Differenzen zur Absage an Friedman führten.
ZAPP Reporter Daniel Batel fährt nach Klütz und geht den Fragen nach, welche Gründe wirklich hinter der Ausladung stecken, wie eine Kleinstadt mit medialer Entrüstung umgeht und wie sie versucht, ihren Ruf zwischen echter Neonazi-Präsenz und ungerechtfertigter Stigmatisierung zurückzugewinnen.
00:00 Der Skandal von Klütz
01:02 Protest gegen Ausladung von Michel Friedman
02:24 Was vorgefallen ist
04:45 Politische Folgen
06:02 Das sagt die Pastorin aus Klütz
08:42 Einknicken vor Rechtsextremen?
12:00 Interview mit Bürgermeister
15:52 Die Rolle der Medien
18:22 Wie geht es weiter?
20:10 Fazit
#Friedman #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Der jüdische Publizist Michel Friedman wurde von einer Kulturveranstaltung ausgeladen. Ist man in Klütz vor Rechtsextremen eingeknickt?
Eigentlich sollte der jüdische Publizist Michel Friedman auf einer Kulturveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern auftreten. Doch die Stadt Klütz verhinderte das – Friedman wurde kurzerhand wieder ausgeladen. Seitdem steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum: Ist man in Klütz vor Rechtsextremen eingeknickt?
In der Berichterstattung über den Fall findet sich schnell das Narrativ vom "rechten Osten" wieder: Man habe in Mecklenburg-Vorpommern offenbar befürchtet, dass rechte Gegendemonstrationen stattfinden könnten, wenn Friedman in der Kleinstadt auftritt. Aber stimmt das? Vor Ort zeichnet sich ein differenzierteres Bild. Während die Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch berichtet, wie sich die Bürger durch die pauschale Verurteilung als Antisemiten in die Enge getrieben fühlten, erklärt die Stadtvertretung unter dem ehemaligen Bürgermeister Jürgen Mevius, dass allein finanzielle Differenzen zur Absage an Friedman führten.
ZAPP Reporter Daniel Batel fährt nach Klütz und geht den Fragen nach, welche Gründe wirklich hinter der Ausladung stecken, wie eine Kleinstadt mit medialer Entrüstung umgeht und wie sie versucht, ihren Ruf zwischen echter Neonazi-Präsenz und ungerechtfertigter Stigmatisierung zurückzugewinnen.
00:00 Der Skandal von Klütz
01:02 Protest gegen Ausladung von Michel Friedman
02:24 Was vorgefallen ist
04:45 Politische Folgen
06:02 Das sagt die Pastorin aus Klütz
08:42 Einknicken vor Rechtsextremen?
12:00 Interview mit Bürgermeister
15:52 Die Rolle der Medien
18:22 Wie geht es weiter?
20:10 Fazit
#Friedman #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Die zuletzt veröffentlichten Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben einen regelrechten Recherchehype ausgelöst. Das Besondere: Nicht nur Journalist*innen wühlen sich durch die über drei Millionen Seiten, auch Privatpersonen haben freien Zugang zu den Dokumenten des US-Justizministeriums. Seitdem fluten angebliche Enthüllungen und neue Entdeckungen täglich die Sozialen Netzwerke. Immer wieder mischen sich KI-Fakes unter die vermeintlichen Belege. Klassische Medienhäuser können bei diesem Tempo kaum mithalten, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Gleichzeitig wird ihnen der Vorwurf gemacht, sie würden zu zurückhaltend berichten. Werden die Epstein Files zur Zerreißprobe für den Journalismus?
Die ZAPP-Autoren Raja Khadour und Fritz Lüders sind dem Vorwurf nachgegangen und haben mit Journalist*innen gesprochen, die in Deutschland über die Files berichten. Pascal Siggelkow (Tagesschau), Verena von Ondarza (NDR Investigation) und Julia Amalia Heyer (SPIEGEL) erzählen von den Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Aufarbeitung. Denn selbst für eine Bestellung von Tausenden Litern Schwefelsäure, kann es manchmal eine ganz einfache Erklärung geben…
Ein Film über journalistische Arbeit zwischen grausamer Realität und erfundenem Horror.
#Epstein #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Die zuletzt veröffentlichten Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben einen regelrechten Recherchehype ausgelöst. Das Besondere: Nicht nur Journalist*innen wühlen sich durch die über drei Millionen Seiten, auch Privatpersonen haben freien Zugang zu den Dokumenten des US-Justizministeriums. Seitdem fluten angebliche Enthüllungen und neue Entdeckungen täglich die Sozialen Netzwerke. Immer wieder mischen sich KI-Fakes unter die vermeintlichen Belege. Klassische Medienhäuser können bei diesem Tempo kaum mithalten, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Gleichzeitig wird ihnen der Vorwurf gemacht, sie würden zu zurückhaltend berichten. Werden die Epstein Files zur Zerreißprobe für den Journalismus?
Die ZAPP-Autoren Raja Khadour und Fritz Lüders sind dem Vorwurf nachgegangen und haben mit Journalist*innen gesprochen, die in Deutschland über die Files berichten. Pascal Siggelkow (Tagesschau), Verena von Ondarza (NDR Investigation) und Julia Amalia Heyer (SPIEGEL) erzählen von den Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Aufarbeitung. Denn selbst für eine Bestellung von Tausenden Litern Schwefelsäure, kann es manchmal eine ganz einfache Erklärung geben…
Ein Film über journalistische Arbeit zwischen grausamer Realität und erfundenem Horror.
#Epstein #zapp
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Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
RTL hat mit Gil Ofarim einen neuen Dschungelkönig – und ist an dessen Heldenreise maßgeblich beteiligt, meint unsere Kollegin Julia von Buddenbrock, die die letzten zwei Wochen das Dschungelcamp verfolgt hat.
Trotz Geständnis hat Gil Ofarim in der Show immer wieder Zweifel gestreut. Eine Einordnung durch RTL blieb aus. Ofarims Opfer-Inszenierung bescherte dem Sender gute Quoten und dem umstrittenen Sänger letztlich den Sieg.
Jetzt meldet sich der damalige, von Ofarim beschuldigte Hotelmitarbeiter Markus W. erstmals in der ZEIT zu Wort. Er spricht von anhaltender Belastung – und davon, wie sehr ihn Ofarims Aussagen erschüttern.
Was passiert, wenn Inszenierung stärker wirkt als die Rechtsprechung? Wo endet Unterhaltung – und wo beginnt redaktionelle Verantwortung?
💬 Diskutiert gern sachlich mit uns in den Kommentaren.
Mal eben ChatGPT etwas fragen, ein Bild über DALL E erstellen - Die Tools der Firma OpenAI sind für viele Menschen längst Alltag. Doch mit dem rasanten Erfolg wächst auch die Kritik: Bedenken um Datenschutz, Urheberrechte, Ressourcenverschwendung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz nehmen zu. Wohin steuert der KI-Riese OpenAI?
Gegründet wurde OpenAI 2015 unter anderem von Elon Musk und Sam Altman als gemeinwohlorientierte Non-Profit-Organisation - und Gegenentwurf zu Google. Die Vision: Eine KI zum Wohle der Menschheit. Doch innerhalb von nur einem Jahrzehnt entwickelt sich das Unternehmen zu einem milliardenschweren Tech-Player mit kommerziellen Interessen, der die ganze Welt als sein KI-Labor betrachtet.
ZAPP-Reporterin Mandy Mülling zeichnet die Geschichte eines Unternehmens nach - zwischen Gier, Investorenkampf und ethischer Verantwortung. Dafür sprechen wir mit Karen Hao, einer renommierten US-Journalistin, die seit Jahren zu KI arbeitet, mit der KI-Expertin Eva-Maria Weiß (Heise Online) und dem Digitalexperten Markus Beckedahl.
#OpenAI #KI #ChatGPT #ZAPP #Musk #SamAltman
00:00 Intro
00:56 Open AI: Wie fing alles an?
04:40 Der Bruch
06:24 Weg von Non-Profit
08:16 Der Launch: Chat GPT
09:18 Der Putsch: Sam Altman verlässt Open AI
12:34 Keine Grenzen? Welche Daten benutzt Open AI?
14:38 In welche Richtung bewegt sich KI?
15:31 Wo soll das enden?
16:43 Was bleibt?
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Mal eben ChatGPT etwas fragen, ein Bild über DALL E erstellen - Die Tools der Firma OpenAI sind für viele Menschen längst Alltag. Doch mit dem rasanten Erfolg wächst auch die Kritik: Bedenken um Datenschutz, Urheberrechte, Ressourcenverschwendung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz nehmen zu. Wohin steuert der KI-Riese OpenAI?
Gegründet wurde OpenAI 2015 unter anderem von Elon Musk und Sam Altman als gemeinwohlorientierte Non-Profit-Organisation - und Gegenentwurf zu Google. Die Vision: Eine KI zum Wohle der Menschheit. Doch innerhalb von nur einem Jahrzehnt entwickelt sich das Unternehmen zu einem milliardenschweren Tech-Player mit kommerziellen Interessen, der die ganze Welt als sein KI-Labor betrachtet.
ZAPP-Reporterin Mandy Mülling zeichnet die Geschichte eines Unternehmens nach - zwischen Gier, Investorenkampf und ethischer Verantwortung. Dafür sprechen wir mit Karen Hao, einer renommierten US-Journalistin, die seit Jahren zu KI arbeitet, mit der KI-Expertin Eva-Maria Weiß (Heise Online) und dem Digitalexperten Markus Beckedahl.
#OpenAI #KI #ChatGPT #ZAPP #Musk #SamAltman
00:00 Intro
00:56 Open AI: Wie fing alles an?
04:40 Der Bruch
06:24 Weg von Non-Profit
08:16 Der Launch: Chat GPT
09:18 Der Putsch: Sam Altman verlässt Open AI
12:34 Keine Grenzen? Welche Daten benutzt Open AI?
14:38 In welche Richtung bewegt sich KI?
15:31 Wo soll das enden?
16:43 Was bleibt?
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wie viele russische Soldaten sind im Krieg gegen die Ukraine wirklich gestorben? Und warum versucht der Kreml, diese Zahl zu verbergen? Diese Recherche zeigt, was in Russland als großes Tabu gilt: den tödlichen Preis des russischen Angriffskrieges, Missstände in der russischen Armee sowie Kritik von Angehörigen.
ZAPP-Reporter Roman Schell hat Exil-Journalisten getroffen, die für Mediazona, die BBC und Verstka arbeiten. Sie rekonstruieren mithilfe von Nachrufen, Social-Media-Daten und lokalen Todesanzeigen das wahre Ausmaß der russischen Verluste. Ihre Arbeit ist gefährlich: In Russland gelten sie als „Auslandsagenten“, viele leben im Untergrund oder im Exil. Gleichzeitig berichten Angehörige gefallener Soldaten von würdelosen Beerdigungen an Friedhofsrändern und sogar an Müllhalden.
Themen im Video:
00:00 Intro
01:32 Mediazona: russische Exil-Journalisten
03:19 Kreml-Propaganda vs. Realität auf dem Schlachtfeld
06:02 Exil-Journalistin Katya Fomina von TV Rain
07:41 Die Stimmung in Russland
08:29 ZAPP-Reporter Roman und seine Erfahrungen in Russland
10:05 Das russische Exilmedium Verstka
13:05 Hilfeschreie der russischen Soldaten
14:35 Fazit: zögerliches Umdenken in Russland
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wie viele russische Soldaten sind im Krieg gegen die Ukraine wirklich gestorben? Und warum versucht der Kreml, diese Zahl zu verbergen? Diese Recherche zeigt, was in Russland als großes Tabu gilt: den tödlichen Preis des russischen Angriffskrieges, Missstände in der russischen Armee sowie Kritik von Angehörigen.
ZAPP-Reporter Roman Schell hat Exil-Journalisten getroffen, die für Mediazona, die BBC und Verstka arbeiten. Sie rekonstruieren mithilfe von Nachrufen, Social-Media-Daten und lokalen Todesanzeigen das wahre Ausmaß der russischen Verluste. Ihre Arbeit ist gefährlich: In Russland gelten sie als „Auslandsagenten“, viele leben im Untergrund oder im Exil. Gleichzeitig berichten Angehörige gefallener Soldaten von würdelosen Beerdigungen an Friedhofsrändern und sogar an Müllhalden.
Themen im Video:
00:00 Intro
01:32 Mediazona: russische Exil-Journalisten
03:19 Kreml-Propaganda vs. Realität auf dem Schlachtfeld
06:02 Exil-Journalistin Katya Fomina von TV Rain
07:41 Die Stimmung in Russland
08:29 ZAPP-Reporter Roman und seine Erfahrungen in Russland
10:05 Das russische Exilmedium Verstka
13:05 Hilfeschreie der russischen Soldaten
14:35 Fazit: zögerliches Umdenken in Russland
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Update: Sophia hat ihren Kanal auf WhatsApp inzwischen gelöscht.
Sophia ist 13 Jahre alt und teilt in ihrem WhatsApp-Kanal Hautpflege-Tipps und Outfits mit über 10.000 Abonnenten. Was wie ein harmloser Kindertraum vom Influencer-Leben aussieht, wird zum Albtraum: Über anonyme Fragetools erhält sie sexualisierte Nachrichten, mutmaßlich von erwachsenen Männern. Unsere Recherche zeigt: Sie ist kein Einzelfall. Hunderte Minderjährige betreiben öffentliche Kanäle auf dem Messenger – und Pädokriminelle schauen mutmaßlich zu.
In diesem Video decken wir auf, wie leicht es Tätern gemacht wird. Datenjournalist Daniel Moßbrucker beweist: Fotos und Videos von WhatsApp landen direkt in Pädo-Foren im Darknet. Sie werden gesammelt, getauscht und kommentiert.
Warum schützt Meta (der Betreiber von WhatsApp, Instagram und Facebook) die Kinder auf dem Messenger nicht besser? Obwohl die Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren vorsehen, gibt es keine effektive Alterskontrolle. Weder lassen sich Kanäle auf „privat“ stellen, noch können Eltern die Funktion sperren. Wir konfrontieren den Konzern und fragen: Wie wichtig ist dem Konzern der Kinderschutz wirklich?
Außerdem sprechen wir mit Sophias Mutter über das Dilemma zwischen Verantwortung und Kontrolle, und fragen Soziologin und YouTuberin Jen Hügel, was Eltern und die Politik jetzt tun müssen. Australien hat ganz aktuell ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt – ist das auch eine Lösung für Deutschland?
Themen im Video:
00:00 Intro
00:56 Sophia und ihr WhatsApp-Kanal
02:43 Was sind WhatsApp-Kanäle?
03:31 Sexualisierte Nachrichten über Fragetool
05:24 Minderjährige auf Whats-App-Kanälen
06:01 Was passiert mit den Fotos?
08:17 Harmlose Bilder?
09:21 Was unternimmt Meta?
10:42 Wie geht Sophias Mutter damit um?
11:50 Was können Jugendliche tun?
13:25 Muss der Staat eingreifen?
14:08 Fazit
Hilfe für Betroffene:
Cybergrooming vertraulich melden über ZEBRA:
https://www.fragzebra.de/cybergrooming
Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (erreichbar montags, mittwochs und freitags 9 - 14 Uhr, dienstags und donnerstags 15 bis 20 Uhr), Nina e.V. Hilfe und Beratung bei Missbrauch - N.I.N.A. e.V. (nina-info.de)
Nummer gegen Kummer (kostenlos und anonym):
116 111 (montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr)
Online-Beratung per Mail und Chat: https://www.nummergegenkummer.de/
Kostenlose und vertrauliche Jugendrechtsberatung (erreichbar montags, mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr und 18 bis 20 Uhr per Chat): https://www.safe-im-recht.de/
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Update: Sophia hat ihren Kanal auf WhatsApp inzwischen gelöscht.
Sophia ist 13 Jahre alt und teilt in ihrem WhatsApp-Kanal Hautpflege-Tipps und Outfits mit über 10.000 Abonnenten. Was wie ein harmloser Kindertraum vom Influencer-Leben aussieht, wird zum Albtraum: Über anonyme Fragetools erhält sie sexualisierte Nachrichten, mutmaßlich von erwachsenen Männern. Unsere Recherche zeigt: Sie ist kein Einzelfall. Hunderte Minderjährige betreiben öffentliche Kanäle auf dem Messenger – und Pädokriminelle schauen mutmaßlich zu.
In diesem Video decken wir auf, wie leicht es Tätern gemacht wird. Datenjournalist Daniel Moßbrucker beweist: Fotos und Videos von WhatsApp landen direkt in Pädo-Foren im Darknet. Sie werden gesammelt, getauscht und kommentiert.
Warum schützt Meta (der Betreiber von WhatsApp, Instagram und Facebook) die Kinder auf dem Messenger nicht besser? Obwohl die Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren vorsehen, gibt es keine effektive Alterskontrolle. Weder lassen sich Kanäle auf „privat“ stellen, noch können Eltern die Funktion sperren. Wir konfrontieren den Konzern und fragen: Wie wichtig ist dem Konzern der Kinderschutz wirklich?
Außerdem sprechen wir mit Sophias Mutter über das Dilemma zwischen Verantwortung und Kontrolle, und fragen Soziologin und YouTuberin Jen Hügel, was Eltern und die Politik jetzt tun müssen. Australien hat ganz aktuell ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt – ist das auch eine Lösung für Deutschland?
Themen im Video:
00:00 Intro
00:56 Sophia und ihr WhatsApp-Kanal
02:43 Was sind WhatsApp-Kanäle?
03:31 Sexualisierte Nachrichten über Fragetool
05:24 Minderjährige auf Whats-App-Kanälen
06:01 Was passiert mit den Fotos?
08:17 Harmlose Bilder?
09:21 Was unternimmt Meta?
10:42 Wie geht Sophias Mutter damit um?
11:50 Was können Jugendliche tun?
13:25 Muss der Staat eingreifen?
14:08 Fazit
Hilfe für Betroffene:
Cybergrooming vertraulich melden über ZEBRA:
https://www.fragzebra.de/cybergrooming
Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (erreichbar montags, mittwochs und freitags 9 - 14 Uhr, dienstags und donnerstags 15 bis 20 Uhr), Nina e.V. Hilfe und Beratung bei Missbrauch - N.I.N.A. e.V. (nina-info.de)
Nummer gegen Kummer (kostenlos und anonym):
116 111 (montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr)
Online-Beratung per Mail und Chat: https://www.nummergegenkummer.de/
Kostenlose und vertrauliche Jugendrechtsberatung (erreichbar montags, mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr und 18 bis 20 Uhr per Chat): https://www.safe-im-recht.de/
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Ist das Video, das du gerade siehst, echt oder künstlich generiert? KI-Videos fluten TikTok, Instagram und YouTube – und die Grenze zwischen Realität und Fake verschwimmt immer mehr.
In dieser ZAPP-Recherche tauchen wir tief ein in die Welt von Generative AI und AI Slop. Was als lustiges "Will Smith isst Spaghetti“-Meme vor drei Jahren begonnen hat, ist heute oft fotorealistisch und kaum noch als KI-Video zu erkennen. Tools wie Sora 2 von Open AI oder Veo von Google machen es so einfach wie nie, täuschend echte Clips zu erstellen.
Doch was macht das mit unserer Wahrnehmung und unserer Demokratie? Wir sprechen mit KI-Experte Aljoscha Burchardt. Er warnt: "Wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können, haben wir ein gesellschaftliches Problem."
Außerdem treffen wir den Creator hinter "Hakim Decoded", nach eigener Aussage Deutschlands größter KI-Charakter. Von ihm wollen wir wissen, wie er seine Videos erstellt und welche Verantwortung er als Creator trägt.
Und wir blicken auf die Verantwortung der Plattformen: Eine Studie von AI Forensics zeigt große Lücken bei der Kennzeichnungspflicht auf TikTok und Instagram.
Themen im Video:
00:00 Intro
00:42 Wir erkennen KI-Fakes kaum noch
02:38 Die rasante Entwicklung von KI-Modellen
04:37 Deepfakes & Desinformation: Wo wird’s gefährlich?
05:58 KI-Creator „Hakim Decoded“
09:33 Wie gut kennzeichnen Plattformen den KI-Content?
11:32 Warum wir lernen müssen, Bildern zu misstrauen
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Ist das Video, das du gerade siehst, echt oder künstlich generiert? KI-Videos fluten TikTok, Instagram und YouTube – und die Grenze zwischen Realität und Fake verschwimmt immer mehr.
In dieser ZAPP-Recherche tauchen wir tief ein in die Welt von Generative AI und AI Slop. Was als lustiges "Will Smith isst Spaghetti“-Meme vor drei Jahren begonnen hat, ist heute oft fotorealistisch und kaum noch als KI-Video zu erkennen. Tools wie Sora 2 von Open AI oder Veo von Google machen es so einfach wie nie, täuschend echte Clips zu erstellen.
Doch was macht das mit unserer Wahrnehmung und unserer Demokratie? Wir sprechen mit KI-Experte Aljoscha Burchardt. Er warnt: "Wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können, haben wir ein gesellschaftliches Problem."
Außerdem treffen wir den Creator hinter "Hakim Decoded", nach eigener Aussage Deutschlands größter KI-Charakter. Von ihm wollen wir wissen, wie er seine Videos erstellt und welche Verantwortung er als Creator trägt.
Und wir blicken auf die Verantwortung der Plattformen: Eine Studie von AI Forensics zeigt große Lücken bei der Kennzeichnungspflicht auf TikTok und Instagram.
Themen im Video:
00:00 Intro
00:42 Wir erkennen KI-Fakes kaum noch
02:38 Die rasante Entwicklung von KI-Modellen
04:37 Deepfakes & Desinformation: Wo wird’s gefährlich?
05:58 KI-Creator „Hakim Decoded“
09:33 Wie gut kennzeichnen Plattformen den KI-Content?
11:32 Warum wir lernen müssen, Bildern zu misstrauen
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Beim Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen und Premierministers Mohammed bin Salman im Weißen Haus gab es eine Szene, die viel über Donald Trumps Verhältnis zur Pressefreiheit verrät: Eine einzige Frage der ABC-Reporterin Mary Bruce zum Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi reicht, um den US-Präsidenten sichtbar aus dem Konzept zu bringen. Obwohl US-Geheimdienste bin Salman als Verantwortlichen hinter dem Mord einstufen, versucht Trump, das Thema abzuwürgen – mit dem bekannten Reflex: Angriff auf die Fragestellerin, „Fake News“-Vorwurf und die Drohung, dem Sender ABC die Lizenz zu entziehen. Dabei hatte Trump noch 2018 offenbar eine ganz andere Sicht auf den Fall Khashoggi.
In diesem Video zeigt unser Host Daniel Bröckerhoff, warum Bruce' Frage nicht nur legitim, sondern notwendig war, und wie Trumps reflexhafte Angriffe auf Medien den politischen Ton in den USA nachhaltig verschieben. Gleichzeitig blicken wir auf den Kern des Falls Khashoggi und erklären, warum die Faktenlage bis heute schwer wiegt. Szenen wie diese machen deutlich: Pressefreiheit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern in solchen Momenten – wenn jemand den Mut hat, die unbequeme Frage trotzdem zu stellen.
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Beim Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen und Premierministers Mohammed bin Salman im Weißen Haus gab es eine Szene, die viel über Donald Trumps Verhältnis zur Pressefreiheit verrät: Eine einzige Frage der ABC-Reporterin Mary Bruce zum Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi reicht, um den US-Präsidenten sichtbar aus dem Konzept zu bringen. Obwohl US-Geheimdienste bin Salman als Verantwortlichen hinter dem Mord einstufen, versucht Trump, das Thema abzuwürgen – mit dem bekannten Reflex: Angriff auf die Fragestellerin, „Fake News“-Vorwurf und die Drohung, dem Sender ABC die Lizenz zu entziehen. Dabei hatte Trump noch 2018 offenbar eine ganz andere Sicht auf den Fall Khashoggi.
In diesem Video zeigt unser Host Daniel Bröckerhoff, warum Bruce' Frage nicht nur legitim, sondern notwendig war, und wie Trumps reflexhafte Angriffe auf Medien den politischen Ton in den USA nachhaltig verschieben. Gleichzeitig blicken wir auf den Kern des Falls Khashoggi und erklären, warum die Faktenlage bis heute schwer wiegt. Szenen wie diese machen deutlich: Pressefreiheit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern in solchen Momenten – wenn jemand den Mut hat, die unbequeme Frage trotzdem zu stellen.
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Erik Ahrens galt als einer der wichtigsten digitalen Strategen der Neuen Rechten. 2023 beginnt er, TikTok-Videos mit AfD-Politiker Maximilian Krah zu produzieren. ZAPP liegen exklusive Outtakes vor, die zeigen, wie Erik Ahrens Krah anleitet, ihm Stichworte gibt und entscheidet, welche Botschaften funktionieren. Und wie flexibel dabei teilweise mit Fakten umgegangen wird.
Maximilian Krah weist den Vorwurf der mangelnden Faktentreue im ZAPP-Interview zurück. Was er verbreite, müsse der Wahrheit entsprechen: “Die heutige Jugend ist sehr kritisch und sie merkt, wenn sie hinter die Fichte geführt wird. Wir haben eine anspruchsvolle und kritische junge Medienöffentlichkeit, die sehr wohl weiß, ob das, was da kommt, Phrasen sind. Oder ob da ein Kern auch des Respekts und des Ernstnehmens und der Realitätsübereinstimmung da ist.”
Die TikTok-Strategie geht damals auf: Krahs provokante Kurzvideos erzielen Millionenreichweiten. Heute distanziert sich Ahrens von der Szene – und spricht erstmals offen über seine Zeit als AfD-Influencer.
Erik Ahrens galt als einer der digitalen Strippenzieher der neuen Rechten. Er inszenierte AfD-Politiker wie Maximilian Krah auf TikTok und vermittelte, wie sich Algorithmen, Emotionen und Aufmerksamkeit für politische Zwecke nutzen lassen. Dann der Bruch: Heute bezeichnet sich Ahrens als Aussteiger und rechnet öffentlich mit seinen früheren Weggefährten ab. Doch was ist echt an dieser Wandlung? Und was nur die nächste Bühne eines professionellen Selbstvermarkters? Wir haben Ahrens getroffen, uns Material von ihm zeigen lassen und mit seinem früheren Verbündeten Maximilian Krah gesprochen, mit dem er im Streit auseinander gegangen ist.
00:00 Intro
01:42 Wie hat sich Erik Ahrens radikalisiert?
04:14 Mission: Maximilian Krah helfen
06:26 Interview Maximilian Krah
07:31 Hinter den Kulissen
09:27 Christian Fuchs
12:17 Der wissenschaftliche Blick
13:29 Mit Tricks gegen den Shadow Ban
15:39 So radikal war Ahrens
18:00 Zusammenarbeit mit Hans-Georg Maaßen
19:52 Die Gegenuni
21:31 Geheimtreffen in Potsdam
23:08 Sein Ausstiegsprozess
Erik Ahrens galt als einer der digitalen Strippenzieher der neuen Rechten. Er inszenierte AfD-Politiker wie Maximilian Krah auf TikTok und vermittelte, wie sich Algorithmen, Emotionen und Aufmerksamkeit für politische Zwecke nutzen lassen. Dann der Bruch: Heute bezeichnet sich Ahrens als Aussteiger und rechnet öffentlich mit seinen früheren Weggefährten ab. Doch was ist echt an dieser Wandlung? Und was nur die nächste Bühne eines professionellen Selbstvermarkters? Wir haben Ahrens getroffen, uns Material von ihm zeigen lassen und mit seinem früheren Verbündeten Maximilian Krah gesprochen, mit dem er im Streit auseinander gegangen ist.
00:00 Intro
01:42 Wie hat sich Erik Ahrens radikalisiert?
04:14 Mission: Maximilian Krah helfen
06:26 Interview Maximilian Krah
07:31 Hinter den Kulissen
09:27 Christian Fuchs
12:17 Der wissenschaftliche Blick
13:29 Mit Tricks gegen den Shadow Ban
15:39 So radikal war Ahrens
18:00 Zusammenarbeit mit Hans-Georg Maaßen
19:52 Die Gegenuni
21:31 Geheimtreffen in Potsdam
23:08 Sein Ausstiegsprozess
Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden. Doch online formiert sich zeitgleich eine Hass-Kampagne, die seine Existenz infrage stellt. Rechte Accounts behaupten, Al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen?
Die ZAPP-Autor*innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn?
00:00 Intro
00:56 Muhammad zurück am Tatort
02:26 Muhammad in den Medien
03:45 Start der Hass-Kampagne
05:05 KI-Bild befeuert Verschwörungsmythos
05:35 Die Rolle der BILD
06:47 Prof. Roland Imhoff über Verschwörungsglauben
07:35 Hinweise auf rechtsextreme Akteure
08:16 Rechter YouTuber als Schlüsselfigur
10:09 Warum glauben wir Verschwörungstheorien?
10:21 Die Folgen für Muhammad
Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden. Doch online formiert sich zeitgleich eine Hass-Kampagne, die seine Existenz infrage stellt. Rechte Accounts behaupten, Al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen?
Die ZAPP-Autor*innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn?
00:00 Intro
00:56 Muhammad zurück am Tatort
02:26 Muhammad in den Medien
03:45 Start der Hass-Kampagne
05:05 KI-Bild befeuert Verschwörungsmythos
05:35 Die Rolle der BILD
06:47 Prof. Roland Imhoff über Verschwörungsglauben
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08:16 Rechter YouTuber als Schlüsselfigur
10:09 Warum glauben wir Verschwörungstheorien?
10:21 Die Folgen für Muhammad
Content aus dem Klassenraum - Dürfen Lehrer Influencer sein? | ZAPP | NDR
Ob mit Outfit-Check oder Lipsync-Trends: Immer mehr Lehrkräfte zeigen ihren Schulalltag auf Social Media – und gehen damit viral. Klassenzimmer werden zur Kulisse für Werbedeals, Schülerinnen und Schüler zum Teil des Contents. Aber dürfen Lehrerinnen und Lehrer auch Influencer sein? Klare Regeln gibt es dafür von den Bundesländern nicht. Und trotzdem führte der Social-Media-Account der beiden Aushilfslehrerinnen Hannah Abdullah, Ella Paravyan, in Berlin zu einer Freistellung - und schließlich vor Gericht. Zu Recht? ZAPP begleitet sie bei der Gerichtsverhandlung.
Die Autorinnen Lisa Beusch und Kim Kristin Mauch treffen für diese ZAPP-Reportage außerdem die Lehrerinnen und Influencerinnen Celina Lange und Ronja Jelena Feliz. Sie alle produzieren Schul-Content, doch das auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Wo überschreiten Social-Media-Auftritte Grenzen? Und was ist, wenn auch Kinder gezeigt werden?
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
00:53 Worst Case: Rechtsstreit
05:04 Was geht ab auf TikTok & Co?
06:56 Klicks mit Kids?
07:59 Wann überschreitet der Content Grenzen?
09:04 Wie sehen die juristischen Regeln aus?
12:08 Lehrer-Content mit Werbung
15:00 Wer ist verantwortlich?
16:03 Content als Chance?
17:02 Zurück vor Gericht
Kampf mit allen Mitteln: Wie Influencer bei der US-Wahl mitmischen | ZAPP | NDR
Kamala Harris und Donald Trump kämpfen öffentlichkeitswirksam um den Einzug ins Weiße Haus. Dabei setzen sie 2024 besonders stark auf Influencer. Könnte Social-Media-Content die US-Wahl entscheiden? ZAPP-Reporterin Lea Struckmeier geht dieser Frage in den USA nach: Sie besucht eine Trump-Rallye in Pennsylvania, schaut in New York dabei zu, wie einer der größten pro-demokratischen Influencer, Josh Helfgott, Content produziert und begleitet die pro-republikanische Creatorin Savanah Hernandez beim Streamen.
https://www.ndr.de/zapp
0:00 Intro
0:26 Influencer bei Trump-Rallye
4:40 Vertrauen in Medien gesunken
6:26 Influencer auf dem DNC
7:55 New York: Influencer Josh Helfgott
11:20 Texas: Creatorin Savanah Hernandez
16:34 Influencer als Sprachrohr der Politik?
20:11 Politische Agenda der Influencer?
24:08 Fazit: Entscheiden sie die Wahl?
Wahl in Österreich: Der Medien-Plan der FPÖ | ZAPP | NDR
Die rechtspopulistische FPÖ ist bei der Nationalratswahl in Österreich stärkste Kraft geworden. Doch ihr Umgang mit den Medien wirft Fragen auf: Die "Freiheitlichen" greifen unabhängige Journalistinnen und Journalisten immer wieder an und planen, den öffentlich-rechtlichen ORF über das Bundesbudget zu finanzieren. Experten befürchten eine „Orbanisierung“ der Medienlandschaft nach ungarischem Vorbild, bei der regierungskritische Medien abgeschafft oder kontrolliert werden könnten. Vor der Wahl nutzt die FPÖ eigene oder ihr nahestehende Kanäle wie FPÖ-TV oder AUF1, um ihre Botschaften ungestört zu verbreiten. ZAPP-Reporterin Alexandra Bauer war im Wahlkampf unterwegs und analysiert die bedenklichen Medien-Pläne der FPÖ.
00:00 ORF unter Druck
00:57 Claudia Dannhauser: ORF-Journalistin
02:50 FPÖ vs. Medien
04:06 Ingrid Brodnig: Social Media Expertin
04:45 Nina Horaczek: Chefreporterin beim Falter
05:54 Alternatives Mediennetzwerk der FPÖ
08:18 FPÖ Anzeigenstrategie
10:06 Besuch in Graz
17:14 ORF-Pläne der FPÖ
17:57 Dieter Bornemann: Vorsitzender ORF-Redaktionsrat
19:11 Statement FPÖ
19:35 Zurück in Graz