Für die private und betriebliche Altersvorsorge sind Aktien ein wichtiger Baustein. Worauf Anleger achten sollten? „Wir sehen ganz klar, die Menschen beschäftigen sich heute intensiver mit ihrer Altersvorsorge. Klassische, sicherheits-orientierte Anlagen sind zwar weiterhin wichtig und solide, aber sie liefern nicht das nötige Wachstum, was wir jetzt bei Aktien und ETFs sehen. Und die Hürden sind gering, ab 20 Euro kann man schon investieren”, sagt Julian Pappe. Der Berater von der Signal Iduna weiter: „Schwankungen gehören dazu. Das ist der Preis, den man dafür bezahlt. Aber man kauft mal zu teureren Kursen, dann wieder zu günstigen Kursen. Im Endeffekt kriegst du dann einen guten Durchschnittskurs, der sich über die Jahre bemerkbar macht. Das gilt auch für die betriebliche Altersvorsorge. Gerade wenn der Chef auch noch etwas dazugibt." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://signal-iduna-agentur.de/julian.pappe/
Für die private und betriebliche Altersvorsorge sind Aktien ein wichtiger Baustein. Worauf Anleger achten sollten? „Wir sehen ganz klar, die Menschen beschäftigen sich heute intensiver mit ihrer Altersvorsorge. Klassische, sicherheits-orientierte Anlagen sind zwar weiterhin wichtig und solide, aber sie liefern nicht das nötige Wachstum, was wir jetzt bei Aktien und ETFs sehen. Und die Hürden sind gering, ab 20 Euro kann man schon investieren”, sagt Julian Pappe. Der Berater von der Signal Iduna weiter: „Schwankungen gehören dazu. Das ist der Preis, den man dafür bezahlt. Aber man kauft mal zu teureren Kursen, dann wieder zu günstigen Kursen. Im Endeffekt kriegst du dann einen guten Durchschnittskurs, der sich über die Jahre bemerkbar macht. Das gilt auch für die betriebliche Altersvorsorge. Gerade wenn der Chef auch noch etwas dazugibt." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://signal-iduna-agentur.de/julian.pappe/
Die Feuerpause in Nahost hat für Euphorie an den Börsen gesorgt. Allein der Dax sprang am Mittwoch über 1.000 Punkte ins Plus. Aber: Die Lage bleibt volatil - am Donnerstag ging es auch schon wieder fast 300 Punkte ins Minus. Was sollten Anleger jetzt beachten? „Wir hatten mehrfach die Deadlines, die von Donald Trump verschoben wurden. Das war für die Märkte unberechenbar. Er geht mit sehr krassen Worten in diese Verhandlungen. Aber unserer Meinung nach hat er es nicht mehr selbst in der Hand bei diesem Konflikt. Tanken wird mutmaßlich wieder günstiger. Aber an der Straße von Hormus hatte man bisher noch kein Öffnungs-Momentum. Unsere Erwartung ist, dass wir bei Öl nachhaltig unter die 100 Dollar gehen. Die Disruption wird aber erhalten bleiben”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Wir finden Tech-Aktien momentan sehr spannend. Bei Öl-Aktien muss man jetzt nicht mehr unbedingt dabei sein. Diese Erholungen kann man auch zu Gewinnmitnahmen nutzen und schauen, was die nächsten Monate passiert." Alle Details über Aktien und Gold im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Die Feuerpause in Nahost hat für Euphorie an den Börsen gesorgt. Allein der Dax sprang am Mittwoch über 1.000 Punkte ins Plus. Aber: Die Lage bleibt volatil - am Donnerstag ging es auch schon wieder fast 300 Punkte ins Minus. Was sollten Anleger jetzt beachten? „Wir hatten mehrfach die Deadlines, die von Donald Trump verschoben wurden. Das war für die Märkte unberechenbar. Er geht mit sehr krassen Worten in diese Verhandlungen. Aber unserer Meinung nach hat er es nicht mehr selbst in der Hand bei diesem Konflikt. Tanken wird mutmaßlich wieder günstiger. Aber an der Straße von Hormus hatte man bisher noch kein Öffnungs-Momentum. Unsere Erwartung ist, dass wir bei Öl nachhaltig unter die 100 Dollar gehen. Die Disruption wird aber erhalten bleiben”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research weiter: „Wir finden Tech-Aktien momentan sehr spannend. Bei Öl-Aktien muss man jetzt nicht mehr unbedingt dabei sein. Diese Erholungen kann man auch zu Gewinnmitnahmen nutzen und schauen, was die nächsten Monate passiert." Alle Details über Aktien und Gold im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Massenentlassungen bei DAX-Konzernen, Produktionsstopps in der Industrie, sinkende Konsumlaune – die deutsche Wirtschaft wirkt aktuell angeschlagen. Doch gilt das wirklich für alle Branchen? „Es läuft nicht überall so schlecht. Es gibt natürlich immer Industrien, die von der aktuellen Lage profitieren. Das ist die Rüstungsindustrie und das ist auch die Finanz- und Finanzdienstleistungsindustrie, das Investment Banking, das Wealth Management und vor allem auch die Unternehmensberatung - das ist ein sehr sicherer Hafen", sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Welche Jobs sind dementsprechend gerade gefragt und was müssen Bewerber mitbringen? Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Massenentlassungen bei DAX-Konzernen, Produktionsstopps in der Industrie, sinkende Konsumlaune – die deutsche Wirtschaft wirkt aktuell angeschlagen. Doch gilt das wirklich für alle Branchen? „Es läuft nicht überall so schlecht. Es gibt natürlich immer Industrien, die von der aktuellen Lage profitieren. Das ist die Rüstungsindustrie und das ist auch die Finanz- und Finanzdienstleistungsindustrie, das Investment Banking, das Wealth Management und vor allem auch die Unternehmensberatung - das ist ein sehr sicherer Hafen", sagt der BWL-Influencer und Mitgründer von pumpkincareers David Döbele. Welche Jobs sind dementsprechend gerade gefragt und was müssen Bewerber mitbringen? Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
2026 hat teilweise extrem turbulent an den Finanzmärkten begonnen. Wie Anleger ihr Portfolio jetzt aufstellen können, um auch Krisen zu überstehen? „Zu Beginn des Jahres treffen viele Unsicherheiten gleichzeitig aufeinander. Geopolitische Spannungen, politische Entscheidungen in den USA, starke Währungsschwankungen und extreme Bewegungen bei Aktien und Rohstoffen sorgen für Nervosität. Die Basis sollten breit gestreute ETFs sein, die ganze Märkte abbilden. Viele Welt-ETFs wie der MSCI World sind aber inzwischen stark von US-Technologieaktien geprägt. Läuft dieser Sektor schlecht, leidet das gesamte Portfolio. Ergänzungen durch europäische Aktien, Nebenwerte, Schwellenländer und andere Regionen machen das Portfolio stabiler. Ich selbst habe zum Beispiel fünf ETFs, die in unterschiedliche Branchen, Währungen und Länder investieren", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Zunächst sollte jeder seine persönliche Risikotoleranz kennen. Danach gilt es, Aktien und andere Investments sinnvoll zu gewichten und regelmäßig zu überprüfen. Ein bis zwei Rebalancings pro Jahr reichen meist aus." Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
2026 hat teilweise extrem turbulent an den Finanzmärkten begonnen. Wie Anleger ihr Portfolio jetzt aufstellen können, um auch Krisen zu überstehen? „Zu Beginn des Jahres treffen viele Unsicherheiten gleichzeitig aufeinander. Geopolitische Spannungen, politische Entscheidungen in den USA, starke Währungsschwankungen und extreme Bewegungen bei Aktien und Rohstoffen sorgen für Nervosität. Die Basis sollten breit gestreute ETFs sein, die ganze Märkte abbilden. Viele Welt-ETFs wie der MSCI World sind aber inzwischen stark von US-Technologieaktien geprägt. Läuft dieser Sektor schlecht, leidet das gesamte Portfolio. Ergänzungen durch europäische Aktien, Nebenwerte, Schwellenländer und andere Regionen machen das Portfolio stabiler. Ich selbst habe zum Beispiel fünf ETFs, die in unterschiedliche Branchen, Währungen und Länder investieren", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Zunächst sollte jeder seine persönliche Risikotoleranz kennen. Danach gilt es, Aktien und andere Investments sinnvoll zu gewichten und regelmäßig zu überprüfen. Ein bis zwei Rebalancings pro Jahr reichen meist aus." Alle Details im Interview von Buchautorin & Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Der 500-Milliarden-Bluff der Bundesregierung: 86 Prozent der Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur seien 2025 zweckentfremdet worden, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln fest. Das Münchner Ifo-Institut kommt sogar auf 95 Prozent. Steht man sich selbst beim Aufschwung im Weg? Wohin steuert Deutschland? „Die Gelüste sind groß, diese Haushaltslöcher mit diesem Sondervermögen zu füllen. Das ist aber völlig daneben. Das darf nicht passieren. Erstens: Es wäre ein Etikettenschwindel. Wenn man schon Schulden macht, dann gute Schulden für Infrastruktur. Und nicht Schulden zum Verjuchsen. Wir versaufen der Oma ihr klein Häuschen. Das Zweite: Die fette Henne des Staatshaushalts muss zu Weight Watchers. Das sollte ich vielleicht nicht so sagen, aber es ist wirklich wahr. Wir können nicht einfach sagen, dass das Fixkosten sind, die unbedingt gehalten werden müssen. Nein, da muss man eben ran! Aber welche Partei wills denn machen? Die haben die Hosen voll", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn wir so weitermachen, wird notgedrungen der Wohlstand fallen. Die jüngere Generation wird das dermaßen treffen. Die Politik hat ihre Hausaufgaben zu machen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Der 500-Milliarden-Bluff der Bundesregierung: 86 Prozent der Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur seien 2025 zweckentfremdet worden, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln fest. Das Münchner Ifo-Institut kommt sogar auf 95 Prozent. Steht man sich selbst beim Aufschwung im Weg? Wohin steuert Deutschland? „Die Gelüste sind groß, diese Haushaltslöcher mit diesem Sondervermögen zu füllen. Das ist aber völlig daneben. Das darf nicht passieren. Erstens: Es wäre ein Etikettenschwindel. Wenn man schon Schulden macht, dann gute Schulden für Infrastruktur. Und nicht Schulden zum Verjuchsen. Wir versaufen der Oma ihr klein Häuschen. Das Zweite: Die fette Henne des Staatshaushalts muss zu Weight Watchers. Das sollte ich vielleicht nicht so sagen, aber es ist wirklich wahr. Wir können nicht einfach sagen, dass das Fixkosten sind, die unbedingt gehalten werden müssen. Nein, da muss man eben ran! Aber welche Partei wills denn machen? Die haben die Hosen voll", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn wir so weitermachen, wird notgedrungen der Wohlstand fallen. Die jüngere Generation wird das dermaßen treffen. Die Politik hat ihre Hausaufgaben zu machen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Im letzten Interview mit Tim Oechsner haben wir gesehen, wie aus einem perfekten Einstiegs-Trade durch falsches Nachkaufen ein Eskalations-Trade wurde. Wie hätte es besser laufen können? „Der Anleger hätte am Besten gekauft, als die Stärke bestätigt wurde - so ist das auch beim Pyramiding. Das ist ein Stärke-Momentum-Instrument. Ich folge dem Trend, wenn die Aktie nach oben geht und kaufe nach", sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de
Zum Vergleich: Interview vom 26. Februar 2026:
https://inside-wirtschaft.de/2026/02/26/oechsner-10/
Im letzten Interview mit Tim Oechsner haben wir gesehen, wie aus einem perfekten Einstiegs-Trade durch falsches Nachkaufen ein Eskalations-Trade wurde. Wie hätte es besser laufen können? „Der Anleger hätte am Besten gekauft, als die Stärke bestätigt wurde - so ist das auch beim Pyramiding. Das ist ein Stärke-Momentum-Instrument. Ich folge dem Trend, wenn die Aktie nach oben geht und kaufe nach", sagt der Senior Börsenhändler und Kapitalmarktexperte Tim Oechsner (Steubing AG). Alle Details erklärt der Experte im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und mehr Infos auf https://inside-wirtschaft.de
Zum Vergleich: Interview vom 26. Februar 2026:
https://inside-wirtschaft.de/2026/02/26/oechsner-10/
Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch mit Peter Raue über ein Leben zwischen Kunst, Recht und Berlin. Gleich zu Beginn macht er klar: „Ich liebe die Kunst und meinen Beruf.“ Gleichzeitig wird er nachdenklich: „Ob du die nächste Hürde nimmst, wird immer fraglicher mit jedem Jahr.“
Kurz nach dem Mauerbau kommt er 1961 nach Berlin: „Berlin war eine vollständig andere Welt.“
Auch spektakuläre Fälle wie der Berghain-Prozess werden thematisiert: „Ich war eine Nacht dort, um zu verstehen, was da eigentlich geschieht.“ Sehr persönlich wird es beim Blick auf seine Familie: „Meine Beziehung zu meinem Vater war eine einzige Katastrophe.“
Sein Wunsch für die Zukunft bleibt schlicht: „Ich würde gern noch ein bisschen hier bleiben dürfen.“
Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de
Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de
Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de
THEMEN DES TALKS:
01:34 min. Mit 85 Superstar der Berliner Kunstszene?
„Ich liebe die Kunst und meinen Beruf."
„Ob du die nächste Hürde nimmst, wird immer fraglicher mit jedem Jahr. Das macht einen nachdenklich."
02:35 min. „Wieder ein Tag weniger - jedes Aufwachen ist wieder ein Tag weniger"
03:15 min. Wie ist die Kunst ins Leben gekommen? „1956 die Picasso-Ausstellung in München"
05:10 min. „Das war ein Gebiet, das mir ganz allein gehört hat. Ich war kein guter Schüler, Sport war nicht meine Stärke und zu Hause war es nicht so überglücklich.
06:45 min. Page in Hamburg. Umzug nach Berlin. „14 Tage nach dem Mauerbau war ich 1961 in Berlin"
09:07 min. „Berlin war eine vollständig andere Welt. Man konnte Tag und Nacht in die Kneipen gehen. Es war eine aufregende Zeit. Man lernte sich schnell kennen. Da hast du mit Hödicke Baselitz zusammengesessen."
11:45 min. „Wir sind 80 Anwälte und Anwältinnen - davon sind die Hälfte Partner. Das ist ein wahnsinniges Glück für mich."
13:15 min. Fliege und Fahrrad - woher kommt die Energie?
„Ich bin nach wie vor neugierig. Wenn ich Mahlers 8. höre, bin ich ein anderer Mensch danach."
15:17 min. Bekannte Prozesse: Berghain-Fall
„Ich war eine Nacht dort, um zu verstehen, was da eigentlich geschieht. Es ist viel harmloser, als ihr glaubt. Wenn so ein DJ auflegt, dann hat er ein Programm.
17:20 „Der Finanzbeamte meinte, dass die Leute im Berghain erregt sind. Da hab ich gesagt, wenn ich Mahlers 8. höre, bin ich auch erregt."
19:30 min. Fall-Beispiel: Der Penis von Ex-BILD-Chef Kai Diekmann
21:10 min. Mr. MoMA
„Wir hatten 1,2 Millionen Besucher. Wir hatten Tag und Nacht geöffnet."
28:28 min. Vorsitzender des Freundeskreises der Neuen Nationalgalerie
„Es ist ein großes Vergnügen"
„Wir hatten die richtige Idee, 1000 DM Mitgliedsbeitrag zu Verlagen. Das gabs in Deutschland noch nicht. Ich hab immer das Motto gesagt, ich hab lieber 100 Leute die 1000 Euro zahlen, als 1000 Leute die 100 Euro zahlen. Das lief wunderbar. Heute sind wir 1500 Mitglieder und sind mit Abstand der größte Geldgeber für die vier Häuser."
32:30 min. Berlin Modern
„Ich fand die Entscheidung Gold richtig. Es wird schön werden und wir werden uns daran gewöhnen"
34:145 min. Politische Ambitionen?
35:30 min. Wie ist die Kunstsammlung privat und in der Kanzlei entstanden?
„Ich muss immer mehr von dem Künstler sehen. Was bewegt den Künstler. Sehr häufig hatte ich Kontakt und Freundschaften mit den Künstlern. Es war nie ein Sammlungskonzept. Mit 80 hab ich beschlossen, das war mein letztes Bild. Diesen Schwur hab ich nicht ganz eingehalten."
37:50 min. Tochter Rebecca Raue auch Künstlerin
39:16 min. Irgendwann mal selbst gemalt?
40:00 min. Mode - eine Schleife/ Fliege binden
41:30 min. Zuschauerfrage: Elternhaus
„Eine sehr schwierige Frage und kein erfreuliches Kapitel. Ich bin 1941 geboren und hab immer den Namen Peter Raue getragen. Meine Beziehung zu meinem Vater war eine einzige Katastrophe. Er hat dafür gesorgt, dass ich mir mein eigenes Reich suchte. Als ich 35 Jahre alt wurde und heiraten wollte, wurde mir von meinen Eltern erklärt, dass ich ein uneheliches Kind war und mein Vater Halbjude war."
„Vieles was ich an Lust habe zu gestalten, hängt vielleicht damit zusammen, dass ich meinen Eltern immer noch beweisen möchte, dass ich so blöd nicht bin, wie sie geglaubt haben."
46:30 min. Leiblicher Vater „Sehr berührende Begegnungen"
47:45 min. Zuschauerfrage: Wird es ein Buch geben?
„Eine Autobiographie interessiert keinen Menschen. Vielleicht würde ich mal über die Familiengeschichte nachdenken."
49:29 min. Zuschauerfrage: Besondere Tierwelt?
„Ich habe hunderte Pinguine zu Hause. Es gibt einen Pinguin im Zoo, der Peter Raue heißt."
52:00 min. Verhältnis zu Thomas Bernhard
„Ich kenne alle Theaterstücke"
55:25 min. Wünsche und Ziele für die nächsten Jahren
„Ich würde gern noch ein bisschen hier bleiben dürfen und würde gerne noch ein wenig arbeiten. Ziele eigentlich nicht"
Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch mit Peter Raue über ein Leben zwischen Kunst, Recht und Berlin. Gleich zu Beginn macht er klar: „Ich liebe die Kunst und meinen Beruf.“ Gleichzeitig wird er nachdenklich: „Ob du die nächste Hürde nimmst, wird immer fraglicher mit jedem Jahr.“
Kurz nach dem Mauerbau kommt er 1961 nach Berlin: „Berlin war eine vollständig andere Welt.“
Auch spektakuläre Fälle wie der Berghain-Prozess werden thematisiert: „Ich war eine Nacht dort, um zu verstehen, was da eigentlich geschieht.“ Sehr persönlich wird es beim Blick auf seine Familie: „Meine Beziehung zu meinem Vater war eine einzige Katastrophe.“
Sein Wunsch für die Zukunft bleibt schlicht: „Ich würde gern noch ein bisschen hier bleiben dürfen.“
Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de
Echte Werte: Der Salon Schinkelplatz wird unterstützt von https://www.proaurum.de
Manuel Koch wurde eingekleidet von https://brummer-berlin.de
THEMEN DES TALKS:
01:34 min. Mit 85 Superstar der Berliner Kunstszene?
„Ich liebe die Kunst und meinen Beruf."
„Ob du die nächste Hürde nimmst, wird immer fraglicher mit jedem Jahr. Das macht einen nachdenklich."
02:35 min. „Wieder ein Tag weniger - jedes Aufwachen ist wieder ein Tag weniger"
03:15 min. Wie ist die Kunst ins Leben gekommen? „1956 die Picasso-Ausstellung in München"
05:10 min. „Das war ein Gebiet, das mir ganz allein gehört hat. Ich war kein guter Schüler, Sport war nicht meine Stärke und zu Hause war es nicht so überglücklich.
06:45 min. Page in Hamburg. Umzug nach Berlin. „14 Tage nach dem Mauerbau war ich 1961 in Berlin"
09:07 min. „Berlin war eine vollständig andere Welt. Man konnte Tag und Nacht in die Kneipen gehen. Es war eine aufregende Zeit. Man lernte sich schnell kennen. Da hast du mit Hödicke Baselitz zusammengesessen."
11:45 min. „Wir sind 80 Anwälte und Anwältinnen - davon sind die Hälfte Partner. Das ist ein wahnsinniges Glück für mich."
13:15 min. Fliege und Fahrrad - woher kommt die Energie?
„Ich bin nach wie vor neugierig. Wenn ich Mahlers 8. höre, bin ich ein anderer Mensch danach."
15:17 min. Bekannte Prozesse: Berghain-Fall
„Ich war eine Nacht dort, um zu verstehen, was da eigentlich geschieht. Es ist viel harmloser, als ihr glaubt. Wenn so ein DJ auflegt, dann hat er ein Programm.
17:20 „Der Finanzbeamte meinte, dass die Leute im Berghain erregt sind. Da hab ich gesagt, wenn ich Mahlers 8. höre, bin ich auch erregt."
19:30 min. Fall-Beispiel: Der Penis von Ex-BILD-Chef Kai Diekmann
21:10 min. Mr. MoMA
„Wir hatten 1,2 Millionen Besucher. Wir hatten Tag und Nacht geöffnet."
28:28 min. Vorsitzender des Freundeskreises der Neuen Nationalgalerie
„Es ist ein großes Vergnügen"
„Wir hatten die richtige Idee, 1000 DM Mitgliedsbeitrag zu Verlagen. Das gabs in Deutschland noch nicht. Ich hab immer das Motto gesagt, ich hab lieber 100 Leute die 1000 Euro zahlen, als 1000 Leute die 100 Euro zahlen. Das lief wunderbar. Heute sind wir 1500 Mitglieder und sind mit Abstand der größte Geldgeber für die vier Häuser."
32:30 min. Berlin Modern
„Ich fand die Entscheidung Gold richtig. Es wird schön werden und wir werden uns daran gewöhnen"
34:145 min. Politische Ambitionen?
35:30 min. Wie ist die Kunstsammlung privat und in der Kanzlei entstanden?
„Ich muss immer mehr von dem Künstler sehen. Was bewegt den Künstler. Sehr häufig hatte ich Kontakt und Freundschaften mit den Künstlern. Es war nie ein Sammlungskonzept. Mit 80 hab ich beschlossen, das war mein letztes Bild. Diesen Schwur hab ich nicht ganz eingehalten."
37:50 min. Tochter Rebecca Raue auch Künstlerin
39:16 min. Irgendwann mal selbst gemalt?
40:00 min. Mode - eine Schleife/ Fliege binden
41:30 min. Zuschauerfrage: Elternhaus
„Eine sehr schwierige Frage und kein erfreuliches Kapitel. Ich bin 1941 geboren und hab immer den Namen Peter Raue getragen. Meine Beziehung zu meinem Vater war eine einzige Katastrophe. Er hat dafür gesorgt, dass ich mir mein eigenes Reich suchte. Als ich 35 Jahre alt wurde und heiraten wollte, wurde mir von meinen Eltern erklärt, dass ich ein uneheliches Kind war und mein Vater Halbjude war."
„Vieles was ich an Lust habe zu gestalten, hängt vielleicht damit zusammen, dass ich meinen Eltern immer noch beweisen möchte, dass ich so blöd nicht bin, wie sie geglaubt haben."
46:30 min. Leiblicher Vater „Sehr berührende Begegnungen"
47:45 min. Zuschauerfrage: Wird es ein Buch geben?
„Eine Autobiographie interessiert keinen Menschen. Vielleicht würde ich mal über die Familiengeschichte nachdenken."
49:29 min. Zuschauerfrage: Besondere Tierwelt?
„Ich habe hunderte Pinguine zu Hause. Es gibt einen Pinguin im Zoo, der Peter Raue heißt."
52:00 min. Verhältnis zu Thomas Bernhard
„Ich kenne alle Theaterstücke"
55:25 min. Wünsche und Ziele für die nächsten Jahren
„Ich würde gern noch ein bisschen hier bleiben dürfen und würde gerne noch ein wenig arbeiten. Ziele eigentlich nicht"
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich jetzt auf die Politik der Notenbanken aus. Wo stehen die Märkte jetzt, wo ein Ende des Krieges vielleicht doch noch weiter entfernt ist, als zuerst gedacht? „Zinsen sind ja die Alternativ-Anlageform zu Aktien. Umso höher der Zins, desto attraktiver ist das Zinssparen. Die Notenbanken haben null Bock, die Zinsen zu erhöhen, weil die Verschuldung viel zu hoch ist und die Konjunktur wackelt. Der schwarze Schwan ist immer möglich. Die Inflation wird steigen. Die Notenbanken werden die Zinserhöhungen verbal bekämpfen. Ist das der Untergang der Welt? Nein!", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank über eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit weiter: „Die deutsche Politik redet dagegen, hat aber Teile ihrer Beteiligung an die Unicredit verkauft. Was man so hört, wird die Unicredit weiter daran arbeiten, die Commerzbank zu übernehmen. Sie will die Mittelstandskredite. Die Politik sollte nicht heucheln. Sie hat nichts für die Eigenständigkeit getan." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich jetzt auf die Politik der Notenbanken aus. Wo stehen die Märkte jetzt, wo ein Ende des Krieges vielleicht doch noch weiter entfernt ist, als zuerst gedacht? „Zinsen sind ja die Alternativ-Anlageform zu Aktien. Umso höher der Zins, desto attraktiver ist das Zinssparen. Die Notenbanken haben null Bock, die Zinsen zu erhöhen, weil die Verschuldung viel zu hoch ist und die Konjunktur wackelt. Der schwarze Schwan ist immer möglich. Die Inflation wird steigen. Die Notenbanken werden die Zinserhöhungen verbal bekämpfen. Ist das der Untergang der Welt? Nein!", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank über eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit weiter: „Die deutsche Politik redet dagegen, hat aber Teile ihrer Beteiligung an die Unicredit verkauft. Was man so hört, wird die Unicredit weiter daran arbeiten, die Commerzbank zu übernehmen. Sie will die Mittelstandskredite. Die Politik sollte nicht heucheln. Sie hat nichts für die Eigenständigkeit getan." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
In Kriegszeiten spielen Rohstoffe eine entscheidende Rolle. Wie abhängig wir von Öl und Gas sind, haben wir zuletzt öfter erlebt. Ein richtiger Energie-Preisschock würde viele hart treffen. „Solange die Straße von Hormus gesperrt bleibt, ist das Risiko, dass wir uns an die hohen Ölpreise gewöhnen müssen. Für Verbraucher und die gesamte Weltwirtschaft ist das natürlich unangenehm. Wir haben jetzt aber generell ein Problem, dass auf viele Rohstoffe ausstrahlt. Und das Inflationsproblem ist dann auch wieder da und die Notenbanken heben vielleicht wieder die Zinsen an", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis in Zeiten des Nahost-Krieges: „Es ging spürbar runter. Es ist relativ enttäuschend. Gold hat bis Ende Februar sehr gut performt - da nehmen viele auch Gewinne mit, um Liquidität zu gewinnen. Ob es jetzt ein Kauf ist, weiß ich nicht. Wir haben noch ein bisschen Luft nach unten. Silber leidet noch ein wenig mehr gerade." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
In Kriegszeiten spielen Rohstoffe eine entscheidende Rolle. Wie abhängig wir von Öl und Gas sind, haben wir zuletzt öfter erlebt. Ein richtiger Energie-Preisschock würde viele hart treffen. „Solange die Straße von Hormus gesperrt bleibt, ist das Risiko, dass wir uns an die hohen Ölpreise gewöhnen müssen. Für Verbraucher und die gesamte Weltwirtschaft ist das natürlich unangenehm. Wir haben jetzt aber generell ein Problem, dass auf viele Rohstoffe ausstrahlt. Und das Inflationsproblem ist dann auch wieder da und die Notenbanken heben vielleicht wieder die Zinsen an", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über den Gold- und Silberpreis in Zeiten des Nahost-Krieges: „Es ging spürbar runter. Es ist relativ enttäuschend. Gold hat bis Ende Februar sehr gut performt - da nehmen viele auch Gewinne mit, um Liquidität zu gewinnen. Ob es jetzt ein Kauf ist, weiß ich nicht. Wir haben noch ein bisschen Luft nach unten. Silber leidet noch ein wenig mehr gerade." Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Krieg und Krisen reißen nicht ab - im Gegenteil. Die Welt - auch die Finanzwelt - werden immer komplizierter. „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum politischen Geschäftsmodell geworden. Wenn wir überlegen, was gerade mit dem Sondervermögen passiert. Es ist ein Bluff. Die Aussichten sind bitter. Wir hatten ja so ein Fünkchen Hoffnung auf Wachstum. Das stirbt gerade”, kritisiert Rolf B. Pieper die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte: „Es gibt jetzt unheimlich viel Volatilität an den Finanz- und Edelmetallmärkten. Bei strategischen Metallen bieten sich jetzt gute Kaufchancen. Die Rücksetzer bei Gold und Silber würde ich jetzt zum Kaufen nutzen. Und zwar in einem Zollfreilager - versichert und steuerfrei.” Der Experte ist dieses Jahr viel auf Börsentagen und im April auf der Invest in Stuttgart vor Ort. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com
Krieg und Krisen reißen nicht ab - im Gegenteil. Die Welt - auch die Finanzwelt - werden immer komplizierter. „Wortbruch und Wählertäuschung ist zum politischen Geschäftsmodell geworden. Wenn wir überlegen, was gerade mit dem Sondervermögen passiert. Es ist ein Bluff. Die Aussichten sind bitter. Wir hatten ja so ein Fünkchen Hoffnung auf Wachstum. Das stirbt gerade”, kritisiert Rolf B. Pieper die aktuelle Situation. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Sachwert-Konzepte: „Es gibt jetzt unheimlich viel Volatilität an den Finanz- und Edelmetallmärkten. Bei strategischen Metallen bieten sich jetzt gute Kaufchancen. Die Rücksetzer bei Gold und Silber würde ich jetzt zum Kaufen nutzen. Und zwar in einem Zollfreilager - versichert und steuerfrei.” Der Experte ist dieses Jahr viel auf Börsentagen und im April auf der Invest in Stuttgart vor Ort. Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf http://rolf-pieper.com