Wer ist die "rote Prinzessin"? Ihr Aufstieg beginnt 2011, als der Führer Nordkoreas, KimJongIl, im Alter von 69 Jahren stirbt. Sein Tod löst beeindruckende Szenen der Verzweiflung aus. Während der Trauerfeier zieht eine weinende Frau die Aufmerksamkeit Nordkoreas und der ganzen Welt auf sich: KimYoJong, die jüngere Schwester des neuen Anführers, Kim Jong Un.
Bei der Trauerfeier für den verstorbenen Diktator KimJongIl im Jahr 2011 zieht eine weinende Frau die Aufmerksamkeit Nordkoreas und der ganzen Welt auf sich. Es handelt sich um den ersten öffentlichen Auftritt seiner Tochter KimYoJong neben ihrem Bruder KimJongUn, dem neuen „obersten Führer“ Nordkoreas. Innerhalb von nur einem Jahrzehnt wird KimYoJong die zweitwichtigste Person des nordkoreanischen Regimes und damit zu seiner potenziellen Vertreterin.
KimYoJong hat eine vielschichtige politische Rolle: Einerseits setzt sie 2018 in Südkorea gezielt ihren Charme ein und spricht andererseits Drohungen gegen die „Imperialisten“ Seouls und Washingtons aus. Die Dokumentation zeigt den Werdegang und die Persönlichkeit dieser „roten Prinzessin“. Darüber hinaus gibt der Film aktuelle Einblicke hinter die Kulissen eines totalitären Regimes. Die Atommacht befindet sich inmitten einer Krise, die auf den Kalten Krieg zurückgeht.
Dokumentation von Minju Song (F 2022, 54 Min)
#kimyojong #kimjongun #nordkorea
Video verfügbar bis zum 22/08/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/103549-000-A/die-rote-prinzessin/
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Wer ist die "rote Prinzessin"? Ihr Aufstieg beginnt 2011, als der Führer Nordkoreas, KimJongIl, im Alter von 69 Jahren stirbt. Sein Tod löst beeindruckende Szenen der Verzweiflung aus. Während der Trauerfeier zieht eine weinende Frau die Aufmerksamkeit Nordkoreas und der ganzen Welt auf sich: KimYoJong, die jüngere Schwester des neuen Anführers, Kim Jong Un.
Bei der Trauerfeier für den verstorbenen Diktator KimJongIl im Jahr 2011 zieht eine weinende Frau die Aufmerksamkeit Nordkoreas und der ganzen Welt auf sich. Es handelt sich um den ersten öffentlichen Auftritt seiner Tochter KimYoJong neben ihrem Bruder KimJongUn, dem neuen „obersten Führer“ Nordkoreas. Innerhalb von nur einem Jahrzehnt wird KimYoJong die zweitwichtigste Person des nordkoreanischen Regimes und damit zu seiner potenziellen Vertreterin.
KimYoJong hat eine vielschichtige politische Rolle: Einerseits setzt sie 2018 in Südkorea gezielt ihren Charme ein und spricht andererseits Drohungen gegen die „Imperialisten“ Seouls und Washingtons aus. Die Dokumentation zeigt den Werdegang und die Persönlichkeit dieser „roten Prinzessin“. Darüber hinaus gibt der Film aktuelle Einblicke hinter die Kulissen eines totalitären Regimes. Die Atommacht befindet sich inmitten einer Krise, die auf den Kalten Krieg zurückgeht.
Dokumentation von Minju Song (F 2022, 54 Min)
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Weltweit leiden knapp 400 Millionen Kinder und Jugendliche unter Übergewicht. In Spanien ist jedes dritte Kind übergewichtig, jedes zehnte sogar adipös. Für die meisten sind die Folgen eine lebenslange Herausforderung. Doch was ist die Ursache für den Missstand? Und wie lassen sich Marketingfallen bei Produkten für Kinder vermeiden?
Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit epidemieartig zu: Aktuell sind knapp 400 Millionen davon betroffen; erstmalig ist der Gesundheitszustand einer gesamten Generation im Durchschnitt schlechter als der ihrer Eltern. Ständige Werbung, Bildschirmabhängigkeit, auf Kinder zugeschnittene hochverarbeitete Lebensmittel, die selbst in Schulmensen angeboten werden – all das führt zu Übergewicht. Der Film beleuchtet in den USA und Europa die Folgen dieser alarmierenden Entwicklung der öffentlichen Gesundheit. Dabei wurden die Recherchen sowohl in Familien als auch mit Fachleuten durchgeführt.
#übergewicht #kinder #doku
Video verfügbar bis zum 17/05/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/130987-000-A/uebergewicht-bei-kindern-wer-profitiert/
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Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit epidemieartig zu: Aktuell sind knapp 400 Millionen davon betroffen; erstmalig ist der Gesundheitszustand einer gesamten Generation im Durchschnitt schlechter als der ihrer Eltern. Ständige Werbung, Bildschirmabhängigkeit, auf Kinder zugeschnittene hochverarbeitete Lebensmittel, die selbst in Schulmensen angeboten werden – all das führt zu Übergewicht. Der Film beleuchtet in den USA und Europa die Folgen dieser alarmierenden Entwicklung der öffentlichen Gesundheit. Dabei wurden die Recherchen sowohl in Familien als auch mit Fachleuten durchgeführt.
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Russland hat den Weltraumbahnhof Baikonur noch bis 2050 von Kasachstan gepachtet, danach wollen sie alle Flüge ins Weltall von Wostotschny in Sibiren aus starten. Kasachstan aber will Baikonor auch nach dem Rückzug des Pächters Russland weiterleben lassen.
Mit Angst im Bauch organisierte Jama Bekten die vielleicht letzte Demonstration in Kirgisistan. An diesem 8. März versammelten sich nur noch eine Handvoll Frauen, um ihre Rechte in einem Staat zu verteidigen, der von ihrer eigenen Regierung autoritär umgebaut wird. Dabei war Kirgisistan über lange Zeit eine „Insel der Demokratie“.
Das kleine Land der Nomaden und Berge in Zentralasien entwickelte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 eine starke Zivilgesellschaft mit freien Wahlen und einer unabhängigen Presse. Kirgisistan war die einzige parlamentarische Demokratie in dieser Region mit lauter autoritär geführten Nachbarstaaten. Allerdings destabilisierten Konflikte zwischen den Regionen und den Volksgruppen im Land und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten immer wieder das ganze Land.Seit 2021 verspricht eine neue Regierung unter der Führung des Nationalisten Sadyr Japarov, die Wirtschaft anzukurbeln und der politischen Instabilität ein Ende zu setzen. Dabei geht sie sehr autoritär vor, sie erlässt von Russland inspirierte Gesetze, die es ihnen erlauben, oppositionelle Schriftsteller und Journalisten zu inhaftieren und die Redefreiheit der Gesellschaft zu beschneiden.Die neue kirgisische Regierung steht Russland unter Putin nahe, der außer der Ukraine auch noch weitere ehemalige Sowjetrepubliken zurückerobern will. Und Putin weitet seinen Einfluss aus: Russlands NGO Eurasia startete einen Fernsehsender, sie finanziert Schulen, Schulbücher und einen Freizeitpark. Kirgisistan ist als eines der ärmsten Länder der Welt nach wie vor abhängig vom großen Bruder Russland, 20 % seiner Erwerbstätigen fanden nur in Russland Arbeit. Die aktuellen Machthaber verteidigen ihre Strategie, für sie heiligt der wirtschaftliche Erfolg die Mittel. Auch wenn sie dabei die Demokratie abschaffen. Kirgisistan ist heute nicht mehr die freieste der ehemaligen Sowjetrepubliken.
#kirgisistan #frauenrechte #reportage
Video verfügbar bis zum 03/05/2029
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/131868-000-A/kirgisistan-autoritaer-statt-demokratie/
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Das kleine Land der Nomaden und Berge in Zentralasien entwickelte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 eine starke Zivilgesellschaft mit freien Wahlen und einer unabhängigen Presse. Kirgisistan war die einzige parlamentarische Demokratie in dieser Region mit lauter autoritär geführten Nachbarstaaten. Allerdings destabilisierten Konflikte zwischen den Regionen und den Volksgruppen im Land und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten immer wieder das ganze Land.Seit 2021 verspricht eine neue Regierung unter der Führung des Nationalisten Sadyr Japarov, die Wirtschaft anzukurbeln und der politischen Instabilität ein Ende zu setzen. Dabei geht sie sehr autoritär vor, sie erlässt von Russland inspirierte Gesetze, die es ihnen erlauben, oppositionelle Schriftsteller und Journalisten zu inhaftieren und die Redefreiheit der Gesellschaft zu beschneiden.Die neue kirgisische Regierung steht Russland unter Putin nahe, der außer der Ukraine auch noch weitere ehemalige Sowjetrepubliken zurückerobern will. Und Putin weitet seinen Einfluss aus: Russlands NGO Eurasia startete einen Fernsehsender, sie finanziert Schulen, Schulbücher und einen Freizeitpark. Kirgisistan ist als eines der ärmsten Länder der Welt nach wie vor abhängig vom großen Bruder Russland, 20 % seiner Erwerbstätigen fanden nur in Russland Arbeit. Die aktuellen Machthaber verteidigen ihre Strategie, für sie heiligt der wirtschaftliche Erfolg die Mittel. Auch wenn sie dabei die Demokratie abschaffen. Kirgisistan ist heute nicht mehr die freieste der ehemaligen Sowjetrepubliken.
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In Großbritannien sind selbsternannte "Reporter" zu allem bereit, um Gewaltszenen mit der Kamera einzufangen – notfalls provozieren sie diese auch selbst. Vor Asylbewerberheimen oder auf Demonstrationen nutzen sie jede Gelegenheit, um ihre fremdenfeindlichen Parolen zu verbreiten.
In einem langen YouTube-Video vom Dezember 2025 werden Asylsuchende als "Teufel der Hölle" bezeichnet. Gedreht wurde es von einem der sogenannten "YouTube-Auditors", die seit einigen Jahren auf der Suche nach Gewaltszenen durch die Straßen Großbritanniens ziehen.
Um ihren hemmungslosen Fremdenhass zu rechtfertigen, inszenieren sie ihre Videos als investigativen Bürgerjournalismus. Joe Mulhall, Forscher bei der Organisation "Hope Not Hate", erläutert, wie diese Influencer die Realität verzerren. Der Historiker Yvan Gastaut beleuchtet die Rolle von Bildern bei der Entstehung migrationsbezogener Ängste.
Magazin (F 2026, 11 Min)
#hetze #rechtsextreme #propaganda
Video verfügbar bis zum 25/02/2031
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127395-036-A/mit-offenen-augen/
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In einem langen YouTube-Video vom Dezember 2025 werden Asylsuchende als "Teufel der Hölle" bezeichnet. Gedreht wurde es von einem der sogenannten "YouTube-Auditors", die seit einigen Jahren auf der Suche nach Gewaltszenen durch die Straßen Großbritanniens ziehen.
Um ihren hemmungslosen Fremdenhass zu rechtfertigen, inszenieren sie ihre Videos als investigativen Bürgerjournalismus. Joe Mulhall, Forscher bei der Organisation "Hope Not Hate", erläutert, wie diese Influencer die Realität verzerren. Der Historiker Yvan Gastaut beleuchtet die Rolle von Bildern bei der Entstehung migrationsbezogener Ängste.
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Klimawandel, Dürre und Waldbrände setzen Europas Nationalparks unter Druck. Die Reportagezeigt am Beispiel der Sächsisch-Böhmischen Schweiz den Konflikt zwischen Naturschutz und Sicherheit. Das Ehepaar Hrdlička verlor 2022 sein Haus und kritisiert fehlende Eingriffe. Gleichzeitig entwickeln Experten wie Louis Georgi und Jaroslav Hocko neue Strategien zur Brandbekämpfung.
Forciert durch den Klimawandel geraten Nationalparks in Europa unter Druck. Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und immer heftigere Waldbrände verschärfen einen grundlegenden Konflikt: Schützen Nationalparks die Natur – oder gefährden sie auch die Menschen, die in und mit ihr leben?
Die Reportage führt in das deutsch-tschechische Grenzgebiet. Dort spitzt sich der Konflikt in den benachbarten Nationalparks Sächsische und Böhmische Schweiz zu. Im tschechischen Grenzort Mezná trifft "Re:" das Ehepaar Hrdlička, dessen Haus 2022 durch einen großen Waldbrand zerstört wurde. Verlust, Angst und Wut prägen ihren Blick auf den Nationalpark. Für sie ist klar: Zu wenig Brandvorsorge und große Mengen abgestorbenen Holzes haben das Feuer begünstigt. Dem gegenüber steht der Auftrag der Nationalparks, die Natur weitgehend sich selbst zu überlassen – bei gleichzeitiger Verantwortung für die Sicherheit der Menschen.
Die Waldbrandexperten der Nationalparks, Louis Georgi und Jaroslav Hocko, arbeiten grenzüberschreitend zusammen. Sie entwickeln Strategien zur Früherkennung und Bekämpfung von Bränden, koordinieren Einsatzwege und setzen zunehmend auf Drohnen. Zwischen diesen Positionen stehen Ranger wie Frank Strohbach, die Tiere und Pflanzen schützen, Besucher sensibilisieren und Brandrisiken minimieren. Kritiker wie der Kartograph Rolf Böhm fordern hingegen mehr Eingriffe. Doch wie belastbar sind diese Strategien? Als im Frühjahr 2026 erneut ein Brand im Nationalpark Böhmische Schweiz ausbricht, steht Brandschützer Jaroslav Hocko mit seinem Team vor der nächsten Bewährungsprobe.
Reportage (D 2026, 30 Min)
#klimawandel #waldbrand #reportage
Video verfügbar bis zum 16/06/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127402-009-A/re-nationalparks-brandherde-und-naturparadiese/
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Forciert durch den Klimawandel geraten Nationalparks in Europa unter Druck. Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und immer heftigere Waldbrände verschärfen einen grundlegenden Konflikt: Schützen Nationalparks die Natur – oder gefährden sie auch die Menschen, die in und mit ihr leben?
Die Reportage führt in das deutsch-tschechische Grenzgebiet. Dort spitzt sich der Konflikt in den benachbarten Nationalparks Sächsische und Böhmische Schweiz zu. Im tschechischen Grenzort Mezná trifft "Re:" das Ehepaar Hrdlička, dessen Haus 2022 durch einen großen Waldbrand zerstört wurde. Verlust, Angst und Wut prägen ihren Blick auf den Nationalpark. Für sie ist klar: Zu wenig Brandvorsorge und große Mengen abgestorbenen Holzes haben das Feuer begünstigt. Dem gegenüber steht der Auftrag der Nationalparks, die Natur weitgehend sich selbst zu überlassen – bei gleichzeitiger Verantwortung für die Sicherheit der Menschen.
Die Waldbrandexperten der Nationalparks, Louis Georgi und Jaroslav Hocko, arbeiten grenzüberschreitend zusammen. Sie entwickeln Strategien zur Früherkennung und Bekämpfung von Bränden, koordinieren Einsatzwege und setzen zunehmend auf Drohnen. Zwischen diesen Positionen stehen Ranger wie Frank Strohbach, die Tiere und Pflanzen schützen, Besucher sensibilisieren und Brandrisiken minimieren. Kritiker wie der Kartograph Rolf Böhm fordern hingegen mehr Eingriffe. Doch wie belastbar sind diese Strategien? Als im Frühjahr 2026 erneut ein Brand im Nationalpark Böhmische Schweiz ausbricht, steht Brandschützer Jaroslav Hocko mit seinem Team vor der nächsten Bewährungsprobe.
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Anastasias Vater Oleksandr war nach der Schlacht um Mariupol fast drei Jahre lang in russischer Kriegsgefangenschaft. Dank eines Gefangenenaustauschs kehrt er 2025 endlich zurück nach Hause, abgemagert, krank, mit Folterspuren am ganzen Körper, und einer schwer verwundeten Seele. Acht Monate später stirbt er an einem Herzanfall.
General Cornwallis gerät im Süden zunehmend unter Druck. Unterstützt von den Franzosen, gewinnt General Washington die entscheidende Schlacht bei Yorktown: Die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien ist besiegelt, und nun streben die Amerikaner eine echte Vereinigung an.
Die Truppen des britischen Generals General Cornwallis geraten zunehmend unter Druck. Unterdessen läuft einer der talentiertesten Feldkommandeure der Amerikaner zu den Briten über. Unterstützt von den französischen Land- und Seestreitkräften gewinnt Washingtons Kontinentalarmee die entscheidende Schlacht bei Yorktown. Die ehemaligen britischen Kolonien haben ihre Unabhängigkeit errungen und es herrscht wieder Frieden. Nun streben die Amerikaner eine echte Vereinigung an.
Hier ist die Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8xcBdPpy_0VbwXhf9iXf7F
#USA #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 22/02/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127477-006-A/die-amerikanische-revolution-geburtsstunde-der-usa-6-6/
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Die Truppen des britischen Generals General Cornwallis geraten zunehmend unter Druck. Unterdessen läuft einer der talentiertesten Feldkommandeure der Amerikaner zu den Briten über. Unterstützt von den französischen Land- und Seestreitkräften gewinnt Washingtons Kontinentalarmee die entscheidende Schlacht bei Yorktown. Die ehemaligen britischen Kolonien haben ihre Unabhängigkeit errungen und es herrscht wieder Frieden. Nun streben die Amerikaner eine echte Vereinigung an.
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Die Dokureihe über das antike Griechenland begibt sich auf eine spannende Suche nach den Gründungsmythen unserer Zivilisation. In dieser Folge: Nach zehn Jahren Krieg leistet Troja noch immer Widerstand. Als Achilles erfährt, dass Apollon die Pest über das Lager der Griechen geschickt hat, weil Agamemnon die Priestertochter Chryseis gefangen hält, verlangt er deren Freilassung.
Zehn Jahre sind vergangen, seit das griechische Heer vor der Küste Trojas anlegte, aber die Stadt leistet noch immer Widerstand. Hektor, der älteste Sohn des Herrschers, wirft seinem Bruder Paris vor, den nicht enden wollenden Krieg verschuldet zu haben. Doch Paris hält an seiner Liebe zu Helena fest. Im Lager der Griechen grassiert eine mysteriöse Krankheit. Der Seher Kalchas weissagt den versammelten Königen, es handle sich um die Strafe Apollons, weil Agamemnon die schöne Chryseis gefangen halte. Deren Vater, ein Priester des Gottes, hat von Apollon Rache erbeten. Achilles fordert Agamemnon auf, die junge Frau ihrem Vater zurückzugeben. Agamemnon willigt ein, verlangt aber von Achilles, er solle ihm dafür seine Konkubine Briseis überlassen. Wutentbrannt schwört Achilles daraufhin, nicht mehr unter Agamemnon in die Schlacht zu ziehen. Achilles' Mutter Thetis geht zu Zeus und bittet ihn, ihrem Sohn zu helfen. In Erinnerung seiner Liebe zu Thetis beschließt der oberste olympische Gott, den Trojanern beizustehen, und sendet Agamemnon einen Traum, um ihm eine Falle zu stellen.
Dokureihe, Regie:Gaëtan Chabanol (F 2018, 26 Min)
#mythen #mythos #antike
Video verfügbar bis zum 19/07/2026
Hier geht's zur Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8FEJON0gC17l_SvjS-Wc1N
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/080116-003-A/die-grossen-mythen-die-ilias-3-10/
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Die Dokureihe über das antike Griechenland begibt sich auf eine spannende Suche nach den Gründungsmythen unserer Zivilisation. In dieser Folge: Nach zehn Jahren Krieg leistet Troja noch immer Widerstand. Als Achilles erfährt, dass Apollon die Pest über das Lager der Griechen geschickt hat, weil Agamemnon die Priestertochter Chryseis gefangen hält, verlangt er deren Freilassung.
Zehn Jahre sind vergangen, seit das griechische Heer vor der Küste Trojas anlegte, aber die Stadt leistet noch immer Widerstand. Hektor, der älteste Sohn des Herrschers, wirft seinem Bruder Paris vor, den nicht enden wollenden Krieg verschuldet zu haben. Doch Paris hält an seiner Liebe zu Helena fest. Im Lager der Griechen grassiert eine mysteriöse Krankheit. Der Seher Kalchas weissagt den versammelten Königen, es handle sich um die Strafe Apollons, weil Agamemnon die schöne Chryseis gefangen halte. Deren Vater, ein Priester des Gottes, hat von Apollon Rache erbeten. Achilles fordert Agamemnon auf, die junge Frau ihrem Vater zurückzugeben. Agamemnon willigt ein, verlangt aber von Achilles, er solle ihm dafür seine Konkubine Briseis überlassen. Wutentbrannt schwört Achilles daraufhin, nicht mehr unter Agamemnon in die Schlacht zu ziehen. Achilles' Mutter Thetis geht zu Zeus und bittet ihn, ihrem Sohn zu helfen. In Erinnerung seiner Liebe zu Thetis beschließt der oberste olympische Gott, den Trojanern beizustehen, und sendet Agamemnon einen Traum, um ihm eine Falle zu stellen.
Dokureihe, Regie:Gaëtan Chabanol (F 2018, 26 Min)
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In der sibirischen Tundra entstehen bei enormen Explosionen gigantische Krater, und auf einem See in Alaska schwimmen Blasen aus entzündbarem Gas: Das Auftauen des Permafrostbodens ist eine Zeitbombe, da dadurch große Mengen des Treibhausgases Methan in die Atmosphäre gelangen. Wie wird sich diese neue Situation auf das Klima auswirken?
In den letzten zehn Jahren kam es in der Arktis zu mysteriösen Ereignissen: Menschen sahen, wie die Erde "explodierte" und enorme Felsbrocken in die Luft geschleudert wurden. In der Landschaft zeugen klaffende Löcher von den Explosionen. Das größte von ihnen hat einen Durchmesser von fast 25 Metern und ist etwa 50 Meter tief – ein 15-stöckiges Gebäude fände darin Platz. Die Forschung sucht nach Erklärungen für diese seltsamen Geschehnisse …
Beobachtungen eines internationalen Teams von Forschenden mit Sitz in Sibirien zufolge führt das Tauen des Permafrostbodens zu einem bedeutenden Ausstoß von Methan. Dieses potente Treibhausgas verwandelt ganze Landstriche in Zeitbomben. In Alaska haben andere Wissenschaftler einen See entdeckt, auf dessen Oberfläche Methanblasen schwimmen und zerplatzen. Sie entstehen durch das rasante Schmelzen des Seebodens, in dem das Gas normalerweise gebunden ist. Die lokale Bevölkerung sieht, wie sich vor ihren Augen eine Landschaft wandelt, die jahrhundertelang unverändert war. Wie wird sich diese neue Situation auf das Klima auswirken?
Dokumentation von Ian A. Hunt (GB 2021, 53 Min)
#arktis #sibirien #krater
Video verfügbar bis zum 15/08/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/101934-000-A/die-geheimnisvollen-krater-der-arktis/
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In den letzten zehn Jahren kam es in der Arktis zu mysteriösen Ereignissen: Menschen sahen, wie die Erde "explodierte" und enorme Felsbrocken in die Luft geschleudert wurden. In der Landschaft zeugen klaffende Löcher von den Explosionen. Das größte von ihnen hat einen Durchmesser von fast 25 Metern und ist etwa 50 Meter tief – ein 15-stöckiges Gebäude fände darin Platz. Die Forschung sucht nach Erklärungen für diese seltsamen Geschehnisse …
Beobachtungen eines internationalen Teams von Forschenden mit Sitz in Sibirien zufolge führt das Tauen des Permafrostbodens zu einem bedeutenden Ausstoß von Methan. Dieses potente Treibhausgas verwandelt ganze Landstriche in Zeitbomben. In Alaska haben andere Wissenschaftler einen See entdeckt, auf dessen Oberfläche Methanblasen schwimmen und zerplatzen. Sie entstehen durch das rasante Schmelzen des Seebodens, in dem das Gas normalerweise gebunden ist. Die lokale Bevölkerung sieht, wie sich vor ihren Augen eine Landschaft wandelt, die jahrhundertelang unverändert war. Wie wird sich diese neue Situation auf das Klima auswirken?
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#arktis #sibirien #krater
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Michelangelo, Newton, Einstein – es gibt einzelne Menschen, die Überragendes geleistet haben. Aber gibt es wirklich “echte Genies” – oder haben wir sie nur erfunden, weil wir an irgendetwas – oder jemanden – glauben wollen? Expertinnen und Experten aus vier Ländern gehen der Frage nach: Wie ist der Glaube an Genialität entstanden? Und was ist dran am “Geniekult”?
Albert Einstein:
Jürgen Renn (2021): “Die Entstehungsgeschichte der Allgemeinen Relativitätstheorie” (https://www.youtube.com/watch?v=fhTN33mcP8I).
J. Renn & T. Sauer (1996): “Einsteins Züricher Notizbuch: die Entdeckung der Feldgleichungen der Gravitation im Jahre 1912” ( https://pure.mpg.de/view/item_2277012).
Einstein Archiv der Hebrew University of Jerusalem: https://einstein-website.de/
Einsteins Maturazeugnis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Albert_Einstein%27s_exam_of_maturity_grades_(color2).jpg
Mileva MariĆ: Die (fast) vergessene Einstein (https://www.uni-heidelberg.de/de/universitaet/heidelberger-profile/historische-portraets/mileva-maric-die-fast-vergessene-einstein).
Einsteins Zürcher Notizbuch: https://dlc.mpg.de/!image/1800757425/1/
Srinivasa Ramanujan:
Robert Karnickel (1991): “The Man Who Knew Infinity”.
Briefe Ramanujans nach Cambridge: https://archives.trin.cam.ac.uk/index.php/papers-of-srinivasa-ramanujan.
Geniegedanke und -kult:
Darrin McMahon (2013): “Divine Fury. A History of Genius”. Vgl. auch gleichnamiger Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=iVJMvjFbgpk)
Nathalie Heinich (2005): “L’Élite Artiste”.
Nathalie Heinich (1992): “La Gloire de Van Gogh”.
Michael Hagner (2004): “Geniale Gehirne”.
Michael Hagner (Hg) (2005): “Einstein on the Beach. Der Physiker als Phänomen”.
Kapitel:
00:00 – Einführung
01:17 – War Albert Einstein ein Genie?
08:02 – Srinivasa Ramanujan: ein geborenes Genie?
12:23 – Ursprünge des Geniegedankens
15:12 – Mythos Vincent van Gogh und Genialität in der Kunst
19:35 – Auswüchse des Geniekults: Eugenik
23:11 – Ausblick
#genie #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 24/06/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127454-005-A/gibt-es-echte-genies/
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Michelangelo, Newton, Einstein – es gibt einzelne Menschen, die Überragendes geleistet haben. Aber gibt es wirklich “echte Genies” – oder haben wir sie nur erfunden, weil wir an irgendetwas – oder jemanden – glauben wollen? Expertinnen und Experten aus vier Ländern gehen der Frage nach: Wie ist der Glaube an Genialität entstanden? Und was ist dran am “Geniekult”?
Albert Einstein:
Jürgen Renn (2021): “Die Entstehungsgeschichte der Allgemeinen Relativitätstheorie” (https://www.youtube.com/watch?v=fhTN33mcP8I).
J. Renn & T. Sauer (1996): “Einsteins Züricher Notizbuch: die Entdeckung der Feldgleichungen der Gravitation im Jahre 1912” ( https://pure.mpg.de/view/item_2277012).
Einstein Archiv der Hebrew University of Jerusalem: https://einstein-website.de/
Einsteins Maturazeugnis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Albert_Einstein%27s_exam_of_maturity_grades_(color2).jpg
Mileva MariĆ: Die (fast) vergessene Einstein (https://www.uni-heidelberg.de/de/universitaet/heidelberger-profile/historische-portraets/mileva-maric-die-fast-vergessene-einstein).
Einsteins Zürcher Notizbuch: https://dlc.mpg.de/!image/1800757425/1/
Srinivasa Ramanujan:
Robert Karnickel (1991): “The Man Who Knew Infinity”.
Briefe Ramanujans nach Cambridge: https://archives.trin.cam.ac.uk/index.php/papers-of-srinivasa-ramanujan.
Geniegedanke und -kult:
Darrin McMahon (2013): “Divine Fury. A History of Genius”. Vgl. auch gleichnamiger Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=iVJMvjFbgpk)
Nathalie Heinich (2005): “L’Élite Artiste”.
Nathalie Heinich (1992): “La Gloire de Van Gogh”.
Michael Hagner (2004): “Geniale Gehirne”.
Michael Hagner (Hg) (2005): “Einstein on the Beach. Der Physiker als Phänomen”.
Kapitel:
00:00 – Einführung
01:17 – War Albert Einstein ein Genie?
08:02 – Srinivasa Ramanujan: ein geborenes Genie?
12:23 – Ursprünge des Geniegedankens
15:12 – Mythos Vincent van Gogh und Genialität in der Kunst
19:35 – Auswüchse des Geniekults: Eugenik
23:11 – Ausblick
#genie #geschichte #doku
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Nach Valley Forge und Monmouth ändert sich durch das amerikanisch-französische Bündnis das Kräfteverhältnis und der Krieg verlagert sich zu neuen Schauplätzen. Vor den Küsten Englands und in der Karibik wüten Seeschlachten, während Bodentruppen inein Gebiet derindigenen Bevölkerungund in die Südstaaten vordringen. Die Krone erobert Charleston.
Nach einem langen, harten Winter in Valley Forge führt George Washington seine erstarkte Kontinentalarmee gegen die britische Armee ins Feld. Die Schlacht von Monmouth bleibt zwar ergebnislos, aber durch das amerikanisch-französische Bündnis ändert sich das Kräfteverhältnis und der Krieg verlagert sich an neue Schauplätze. Vor der englischen Küste und in der Karibik wüten Seeschlachten, während Bodentruppen in ein Gebiet der indigenen Bevölkerung und in die Südstaaten vordringen. Die britische Armee und die Royal Navy erobern Charleston.
Hier ist die Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8xcBdPpy_0VbwXhf9iXf7F
#USA #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 19/07/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127477-005-A/die-amerikanische-revolution-geburtsstunde-der-usa-5-6/
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Nach einem langen, harten Winter in Valley Forge führt George Washington seine erstarkte Kontinentalarmee gegen die britische Armee ins Feld. Die Schlacht von Monmouth bleibt zwar ergebnislos, aber durch das amerikanisch-französische Bündnis ändert sich das Kräfteverhältnis und der Krieg verlagert sich an neue Schauplätze. Vor der englischen Küste und in der Karibik wüten Seeschlachten, während Bodentruppen in ein Gebiet der indigenen Bevölkerung und in die Südstaaten vordringen. Die britische Armee und die Royal Navy erobern Charleston.
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Tropische Krankheiten wie Dengue und Malaria galten lange als fernes Problem - heute sind sie in Europa angekommen. Frankreich meldet 2025 einen Rekord an lokal übertragenen Chikungunya-Fällen, in Deutschland zirkuliert das West-Nil-Virus. Klimawandel und globale Mobilität ermöglichen es invasiven Mückenarten sich auszubreiten. Wie groß ist die Gefahr vor der eigenen Haustür?
Tropische Krankheiten in Europa? Längst Realität.
Frankreich verzeichnet seit Jahren steigende Dengue- und Chikungunya-Zahlen, 2025 mit über 800 lokal übertragenen Infektionen. In Deutschland zirkuliert das West-Nil-Virus – das dort nachweislich überwintert. Besonders betroffen sind aber Mittelmeerländer wie Griechenland, wo es jährlich zu Erkrankungen und vereinzelt auch zu Todesfällen kommt.
Die Ursachen sind vielfältig: Der Klimawandel verlängert die aktive Mückensaison und beschleunigt ebenso wie die globale Mobilität die Verbreitung von Erregern und ihren Überträgern. Sinnbildlich dafür steht die Asiatische Tigermücke, die einst in den Innenwänden gebrauchter Autoreifen nach Europa gelangte. Heute ist sie in zahlreichen EU-Ländern fest etabliert. Doch auch soziale Faktoren spielen eine Rolle. Malaria beispielsweise trat in Griechenland in provisorischen Camps mit prekär lebenden Saisonarbeitern wieder auf, nachdem sie in Europa jahrzehntelang als ausgerottet galt.
Behörden reagieren mit neuen Strategien: In Griechenland überwachen spezialisierte Firmen die Mückenpopulationen mit präzisen, umweltschonenden Methoden. Deutsche Institute wie das Fraunhofer IME erforschen molekularbiologische Ansätze, um Mücken als Krankheitsüberträger auszuschalten. In Frankreich setzt ein Start-up sterile Tigermückenmännchen aus, um Bestände zu reduzieren.
Europa sucht nach Antworten auf eine neue gesundheitliche Realität. Nur wer versteht, wie invasive Mücken sich ausbreiten und was sie begünstigt, kann Risiken frühzeitig eindämmen.
Dokumentation von Kristina Klasen (D 2025, 53 Min)
#mücken #russland #doku
Video verfügbar bis zum 23/09/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122159-000-A/mueckenalarm/
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Tropische Krankheiten wie Dengue und Malaria galten lange als fernes Problem - heute sind sie in Europa angekommen. Frankreich meldet 2025 einen Rekord an lokal übertragenen Chikungunya-Fällen, in Deutschland zirkuliert das West-Nil-Virus. Klimawandel und globale Mobilität ermöglichen es invasiven Mückenarten sich auszubreiten. Wie groß ist die Gefahr vor der eigenen Haustür?
Tropische Krankheiten in Europa? Längst Realität.
Frankreich verzeichnet seit Jahren steigende Dengue- und Chikungunya-Zahlen, 2025 mit über 800 lokal übertragenen Infektionen. In Deutschland zirkuliert das West-Nil-Virus – das dort nachweislich überwintert. Besonders betroffen sind aber Mittelmeerländer wie Griechenland, wo es jährlich zu Erkrankungen und vereinzelt auch zu Todesfällen kommt.
Die Ursachen sind vielfältig: Der Klimawandel verlängert die aktive Mückensaison und beschleunigt ebenso wie die globale Mobilität die Verbreitung von Erregern und ihren Überträgern. Sinnbildlich dafür steht die Asiatische Tigermücke, die einst in den Innenwänden gebrauchter Autoreifen nach Europa gelangte. Heute ist sie in zahlreichen EU-Ländern fest etabliert. Doch auch soziale Faktoren spielen eine Rolle. Malaria beispielsweise trat in Griechenland in provisorischen Camps mit prekär lebenden Saisonarbeitern wieder auf, nachdem sie in Europa jahrzehntelang als ausgerottet galt.
Behörden reagieren mit neuen Strategien: In Griechenland überwachen spezialisierte Firmen die Mückenpopulationen mit präzisen, umweltschonenden Methoden. Deutsche Institute wie das Fraunhofer IME erforschen molekularbiologische Ansätze, um Mücken als Krankheitsüberträger auszuschalten. In Frankreich setzt ein Start-up sterile Tigermückenmännchen aus, um Bestände zu reduzieren.
Europa sucht nach Antworten auf eine neue gesundheitliche Realität. Nur wer versteht, wie invasive Mücken sich ausbreiten und was sie begünstigt, kann Risiken frühzeitig eindämmen.
Dokumentation von Kristina Klasen (D 2025, 53 Min)
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Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung veränderte die Welt. 250 Jahre danach sind ihre Forderungen noch immer nicht vollständig eingelöst. Dieser Film rekonstruiert den Kampf für die Unabhängigkeit aus der Perspektive einfacher Menschen, die direkt beteiligt waren. Er schildert Ereignisse, die zu der Erklärung führten und zeigt die Schlachten auf dem Weg zum Ziel.
Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erzählt dieser Film die Revolution aus einer ungewohnten Perspektive: nicht aus der Sicht der Gründerväter, sondern mit den Worten jener, die kämpften, litten und überlebten – und deren Erfahrungen lange unbeachtet blieben. Ausgehend von originalen Militärpensionsakten entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama des Unabhängigkeitskriegs. Einfache Soldaten, Frauen, versklavte Menschen und Jugendliche berichten in ihren eigenen Worten von Hoffnung, Angst, Gewalt und Entbehrung in einem Krieg, der tief in den Alltag eingriff.
Der junge "Minuteman" William French greift nach den ersten Schüssen von Lexington und Concord zu den Waffen, nicht wissend, was ihn erwartet. Männer wie James Potter Collins schildern das Chaos, den Lärm und den ständigen Kampf ums Überleben in Schlachten wie denen von Bunker Hill, Long Island, Brandywine oder Yorktown. Versklavte Menschen wie Prince Griswold kämpfen darüber hinaus für eine ganz konkrete Hoffnung: Freiheit – erkauft mit ihrem Dienst an der Waffe. Jenseits der Fronten halten Frauen wie Susannah Chandler Familien und Höfe unter unvorstellbaren Bedingungen zusammen. Andere, wie Deborah Sampson, sind ihrer Zeit voraus und ziehen als Männer verkleidet selbst in den Krieg.
Der Film folgt diesen Biografien von den ersten Gefechten über Hunger, Krankheit und den Winter von Valley Forge bis zur Entscheidung von Yorktown. Er zeigt, wie sich ein neues politisches Bewusstsein formt – und wie brüchig das Versprechen von Freiheit bleibt, das für viele erst Generationen später eingelöst wird.
Dokumentarfilm (D 2025, 86 Min)
#amerika #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 20/09/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122152-000-A/amerikas-aufbruch-in-die-freiheit/
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Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung veränderte die Welt. 250 Jahre danach sind ihre Forderungen noch immer nicht vollständig eingelöst. Dieser Film rekonstruiert den Kampf für die Unabhängigkeit aus der Perspektive einfacher Menschen, die direkt beteiligt waren. Er schildert Ereignisse, die zu der Erklärung führten und zeigt die Schlachten auf dem Weg zum Ziel.
Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erzählt dieser Film die Revolution aus einer ungewohnten Perspektive: nicht aus der Sicht der Gründerväter, sondern mit den Worten jener, die kämpften, litten und überlebten – und deren Erfahrungen lange unbeachtet blieben. Ausgehend von originalen Militärpensionsakten entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama des Unabhängigkeitskriegs. Einfache Soldaten, Frauen, versklavte Menschen und Jugendliche berichten in ihren eigenen Worten von Hoffnung, Angst, Gewalt und Entbehrung in einem Krieg, der tief in den Alltag eingriff.
Der junge "Minuteman" William French greift nach den ersten Schüssen von Lexington und Concord zu den Waffen, nicht wissend, was ihn erwartet. Männer wie James Potter Collins schildern das Chaos, den Lärm und den ständigen Kampf ums Überleben in Schlachten wie denen von Bunker Hill, Long Island, Brandywine oder Yorktown. Versklavte Menschen wie Prince Griswold kämpfen darüber hinaus für eine ganz konkrete Hoffnung: Freiheit – erkauft mit ihrem Dienst an der Waffe. Jenseits der Fronten halten Frauen wie Susannah Chandler Familien und Höfe unter unvorstellbaren Bedingungen zusammen. Andere, wie Deborah Sampson, sind ihrer Zeit voraus und ziehen als Männer verkleidet selbst in den Krieg.
Der Film folgt diesen Biografien von den ersten Gefechten über Hunger, Krankheit und den Winter von Valley Forge bis zur Entscheidung von Yorktown. Er zeigt, wie sich ein neues politisches Bewusstsein formt – und wie brüchig das Versprechen von Freiheit bleibt, das für viele erst Generationen später eingelöst wird.
Dokumentarfilm (D 2025, 86 Min)
#amerika #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 20/09/2026
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Mit "hard power" ist die wirtschaftliche, militärische und demografische Macht gemeint, mit "soft power" die symbolische, kulturelle und informative Macht. Inzwischen gibt es auch die"food power": Produktion von Nahrungsmitteln wird als Waffe eingesetzt. Weizen, eines der meistverzehrten Getreide und an der Börse gehandelt, ist zu einer Machtfrage geworden.
Magazin (F 2021, 13 Min)
#getreide #russland #ukraine
Video verfügbar bis zum 12/03/2029
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/103960-026-A/mit-offenen-karten/
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Freibäder gelten als Orte des Sommers, der Kindheit und des Miteinanders. Doch Konflikte unter den Badegästen, Sanierungsstau und Fachkräftemangel bedrohen dieses scheinbare Paradies. Jedes achte Freibad in Deutschland steht vor dem Aus. Wie lassen sich diese wichtigen Räume für Begegnung und Teilhabe erhalten?
Sami Khemira ist seit 15 Jahren Bademeister im Stuttgarter Inselbad Untertürkheim. An heißen Tagen tummeln sich hier schon mal 8.000 Menschen – unterschiedlich in Herkunft, Alter und sozialem Hintergrund. Für Sami ist klar: Respekt und Rücksicht müssen hier täglich neu verhandelt werden. Mit Trillerpfeife und Geduld lenkt er Drängler am Sprungturm und Jugendliche vom Beckenrand weg. Doch es bleibt nicht immer friedlich – Konflikte und Übergriffe gehören in vielen Freibädern zum Alltag. Die Stadt Stuttgart reagierte mit zusätzlichem Sicherheitspersonal und sogenannten Respektlotsen. Sie vermitteln und deeskalieren zwischen den Besuchergruppen.
In großen Städten gelten Freibäder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Auf dem Land allerdings sieht es anders aus: Dort gelten Freibäder oft als Luxus, für den kein Geld da ist. Im niedersächsischen Brome ist das Schwimmerbecken leer, der Sprungturm gesperrt. Nur das Nichtschwimmerbecken ist noch geöffnet. Ralf Bettermann, ehrenamtlicher Schwimmlehrer, kämpft für den Erhalt. Das Freibad in Brome ist nicht nur zum Schwimmen da – es ist Treffpunkt, Jugendzentrum und Herz der Gemeinde. Rund fünf Millionen Euro kostet die Sanierung, die sich die Kommune nicht leisten kann.
Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem bretonischen La Chèze: Das 500-Seelen-Dorf hat eigentlich kein Geld für ein Freibad, Corinne Hocine und die Mitglieder ihres Schwimmbadvereins aber retten den Sommerspaß. Sie betreiben das Freibad ihrer Heimat ehrenamtlich. Kann das ein Modell für die Zukunft sein?
Reportage (D 2025, 30 Min)
#freibad #sommer #reportage
Video verfügbar bis zum 31/08/2030
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122219-008-A/re-freibad-fuer-alle/
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Sami Khemira ist seit 15 Jahren Bademeister im Stuttgarter Inselbad Untertürkheim. An heißen Tagen tummeln sich hier schon mal 8.000 Menschen – unterschiedlich in Herkunft, Alter und sozialem Hintergrund. Für Sami ist klar: Respekt und Rücksicht müssen hier täglich neu verhandelt werden. Mit Trillerpfeife und Geduld lenkt er Drängler am Sprungturm und Jugendliche vom Beckenrand weg. Doch es bleibt nicht immer friedlich – Konflikte und Übergriffe gehören in vielen Freibädern zum Alltag. Die Stadt Stuttgart reagierte mit zusätzlichem Sicherheitspersonal und sogenannten Respektlotsen. Sie vermitteln und deeskalieren zwischen den Besuchergruppen.
In großen Städten gelten Freibäder als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Auf dem Land allerdings sieht es anders aus: Dort gelten Freibäder oft als Luxus, für den kein Geld da ist. Im niedersächsischen Brome ist das Schwimmerbecken leer, der Sprungturm gesperrt. Nur das Nichtschwimmerbecken ist noch geöffnet. Ralf Bettermann, ehrenamtlicher Schwimmlehrer, kämpft für den Erhalt. Das Freibad in Brome ist nicht nur zum Schwimmen da – es ist Treffpunkt, Jugendzentrum und Herz der Gemeinde. Rund fünf Millionen Euro kostet die Sanierung, die sich die Kommune nicht leisten kann.
Ein Hoffnungsschimmer kommt aus dem bretonischen La Chèze: Das 500-Seelen-Dorf hat eigentlich kein Geld für ein Freibad, Corinne Hocine und die Mitglieder ihres Schwimmbadvereins aber retten den Sommerspaß. Sie betreiben das Freibad ihrer Heimat ehrenamtlich. Kann das ein Modell für die Zukunft sein?
Reportage (D 2025, 30 Min)
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Hitler und Stalin - zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, die grausame Regime errichteten und entsetzliches Leid über Europa brachten. In einem Doppelporträt zeigen Ullrich H. Kasten und Hans- Dieter Schüt Aktion und Reaktion zweier Gewaltherrscher, die sich nie begegnet sind.
Sie begegneten einander nie und blieben doch aufeinander fixiert: Hitler und Stalin. Die Todfeindschaft ihrer Systeme riss alles Bestehende aus den Fugen. Zum ersten Mal versucht ein Dokumentarfilm, ein Doppelporträt dieser beiden Diktatoren zu zeichnen. Erzählt wird von einem Nahkampf über Tausende von Kilometern hinweg, den die Soldaten beider Armeen ab dem 22. Juni 1941 auf den Schlachtfeldern austragen mussten. Am Beispiel der Kämpfe um Moskau, Leningrad, Stalingrad und Berlin wird dokumentarisches Material in eine überraschende Korrespondenz gesetzt – als fände ein unmittelbarer Zweikampf statt. Die Erzählweise verdichtet das Wechselspiel beider Diktatoren zu einem psychologischen Politdrama.
Der Dokumentarfilm liefert neue Einsichten in alte Fragen: Wie werden Menschen zu Diktatoren? Worin lagen die Gemeinsamkeiten, worin die Unterschiede zwischen beiden Herrschern und ihren Systemen? Wie versuchten sie, einander zu täuschen und auszuspielen?
Durch die Parallelmontage teilweise unveröffentlichter Archivaufnahmen und aktueller Bilder der einstigen Schauplätze werden die Parallelen und Gegensätze beider Diktatoren sichtbar: Hitler und Stalin waren entgegengesetzte Pole in dem Geist, den sie predigten, aber Brüder im Blut. Deutschland und die Sowjetunion wurden unter ihrer Herrschaft zu personenkultischen Terrorregimes. Der Film bleibt dicht an seinen Protagonisten, geht ihrem Programm und ihrer Paranoia nach und blickt auf Phänomene, die das 20. Jahrhundert erschütterten, nachhaltig veränderten und bis heute nachwirken.
Dokumentarfilm von Ulrich H. Kasten (D 2008, 89 Min)
#hitler #stalin #doku
Video verfügbar bis zum 19/06/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/040218-000-A/hitler-stalin-pokerspiel-um-den-totalen-sieg/
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Hitler und Stalin - zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, die grausame Regime errichteten und entsetzliches Leid über Europa brachten. In einem Doppelporträt zeigen Ullrich H. Kasten und Hans- Dieter Schüt Aktion und Reaktion zweier Gewaltherrscher, die sich nie begegnet sind.
Sie begegneten einander nie und blieben doch aufeinander fixiert: Hitler und Stalin. Die Todfeindschaft ihrer Systeme riss alles Bestehende aus den Fugen. Zum ersten Mal versucht ein Dokumentarfilm, ein Doppelporträt dieser beiden Diktatoren zu zeichnen. Erzählt wird von einem Nahkampf über Tausende von Kilometern hinweg, den die Soldaten beider Armeen ab dem 22. Juni 1941 auf den Schlachtfeldern austragen mussten. Am Beispiel der Kämpfe um Moskau, Leningrad, Stalingrad und Berlin wird dokumentarisches Material in eine überraschende Korrespondenz gesetzt – als fände ein unmittelbarer Zweikampf statt. Die Erzählweise verdichtet das Wechselspiel beider Diktatoren zu einem psychologischen Politdrama.
Der Dokumentarfilm liefert neue Einsichten in alte Fragen: Wie werden Menschen zu Diktatoren? Worin lagen die Gemeinsamkeiten, worin die Unterschiede zwischen beiden Herrschern und ihren Systemen? Wie versuchten sie, einander zu täuschen und auszuspielen?
Durch die Parallelmontage teilweise unveröffentlichter Archivaufnahmen und aktueller Bilder der einstigen Schauplätze werden die Parallelen und Gegensätze beider Diktatoren sichtbar: Hitler und Stalin waren entgegengesetzte Pole in dem Geist, den sie predigten, aber Brüder im Blut. Deutschland und die Sowjetunion wurden unter ihrer Herrschaft zu personenkultischen Terrorregimes. Der Film bleibt dicht an seinen Protagonisten, geht ihrem Programm und ihrer Paranoia nach und blickt auf Phänomene, die das 20. Jahrhundert erschütterten, nachhaltig veränderten und bis heute nachwirken.
Dokumentarfilm von Ulrich H. Kasten (D 2008, 89 Min)
#hitler #stalin #doku
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Nach einer gegen die Kontinentalarmee gewonnenen Schlacht nimmt General Howe Philadelphia ein und zwingt den Kongress zur Flucht. Aber dann bewegt der überraschende Sieg der Aufständischen über Generalmajor John Burgoyne in Saratoga Frankreich zum Kriegseintritt an der Seite der Amerikaner.
Amerika steht ein drittes verheerendes Kriegsjahr bevor. Die britischen Oberbefehlshaber planen einen Eroberungsangriff auf Albany und Philadelphia. Die Truppen der Krone unter General Howe besiegen General Washingtons Kontinentalarmee in Brandywine und Germantown; der Kongress flieht aus Philadelphia. Aber der Überraschungssieg der Amerikaner über Generalmajor Burgoyne in Saratoga markiert einen Wendepunkt und bewegt die Franzosen zum Kriegseintritt an der Seite der Amerikaner.
Hier ist die Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8xcBdPpy_0VbwXhf9iXf7F
#amerika #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 22/02/2027
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Amerika steht ein drittes verheerendes Kriegsjahr bevor. Die britischen Oberbefehlshaber planen einen Eroberungsangriff auf Albany und Philadelphia. Die Truppen der Krone unter General Howe besiegen General Washingtons Kontinentalarmee in Brandywine und Germantown; der Kongress flieht aus Philadelphia. Aber der Überraschungssieg der Amerikaner über Generalmajor Burgoyne in Saratoga markiert einen Wendepunkt und bewegt die Franzosen zum Kriegseintritt an der Seite der Amerikaner.
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Bitcoin und die Kryptowährungen gelten als gefährliche Blase oder als die Zukunft des Geldes. Doch welche Risiken und welchen Nutzen haben die Kryptowährungen tatsächlich? Die Doku zeigt die gegenwärtige Veränderung der globalen Finanzarchitektur durch die Kryptowährungen und stellt Profiteure und Opfer, Anhänger und Kritiker der digitalen Währungen vor.
Bitcoin hat sich mittlerweile zu einer digitalen Weltwährung entwickelt, die das bestehende Finanzsystem herausfordert. Die internationale Verbreitung und schnelle Wertsteigerung des Bitcoins erzeugten bei vielen den Wunsch, bei diesem Gewinnspiel dabei zu sein. Der Präsident von El Salvador machte die Kryptowährung sogar zur offiziellen Währung in seinem Land. Dagegen haben sich die meisten Regierungen gegen die nicht von Staaten kontrollierten Kryptowährungen aufgestellt.
So sagt die Europäische Zentralbank dem Bitcoin sein baldiges Ende voraus. Gleichzeitig hat die EZB aber die Notwendigkeit von digitalem Geld in einer globalen Internetwelt erkannt. Es wird voraussichtlich schon bald den digitalen Euro geben, der als Zahlungsmittel via Smartphone eingesetzt werden kann und wie eine Kryptowährung funktioniert. Die Dokumentationvon Tom Ockers und Ulrich Stein zeigt die gegenwärtige Veränderung der globalen Finanzarchitektur durch die Kryptowährungen und stellt Profiteure und Opfer, Anhänger und Kritiker der neuen digitalen Währungen vor.
Dokumentation von Ulrich Stein und Tom Ockers (D 2023, 54 Min)
#kryptowährung #bitcoin #gefahr
Video verfügbar bis zum 21/09/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/108459-000-A/kryptowaehrungen-wie-gefaehrlich-ist-das-neue-geld/
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Bitcoin und die Kryptowährungen gelten als gefährliche Blase oder als die Zukunft des Geldes. Doch welche Risiken und welchen Nutzen haben die Kryptowährungen tatsächlich? Die Doku zeigt die gegenwärtige Veränderung der globalen Finanzarchitektur durch die Kryptowährungen und stellt Profiteure und Opfer, Anhänger und Kritiker der digitalen Währungen vor.
Bitcoin hat sich mittlerweile zu einer digitalen Weltwährung entwickelt, die das bestehende Finanzsystem herausfordert. Die internationale Verbreitung und schnelle Wertsteigerung des Bitcoins erzeugten bei vielen den Wunsch, bei diesem Gewinnspiel dabei zu sein. Der Präsident von El Salvador machte die Kryptowährung sogar zur offiziellen Währung in seinem Land. Dagegen haben sich die meisten Regierungen gegen die nicht von Staaten kontrollierten Kryptowährungen aufgestellt.
So sagt die Europäische Zentralbank dem Bitcoin sein baldiges Ende voraus. Gleichzeitig hat die EZB aber die Notwendigkeit von digitalem Geld in einer globalen Internetwelt erkannt. Es wird voraussichtlich schon bald den digitalen Euro geben, der als Zahlungsmittel via Smartphone eingesetzt werden kann und wie eine Kryptowährung funktioniert. Die Dokumentationvon Tom Ockers und Ulrich Stein zeigt die gegenwärtige Veränderung der globalen Finanzarchitektur durch die Kryptowährungen und stellt Profiteure und Opfer, Anhänger und Kritiker der neuen digitalen Währungen vor.
Dokumentation von Ulrich Stein und Tom Ockers (D 2023, 54 Min)
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Wenn von Trauma die Rede ist, denken die meisten sofort an extreme Ereignisse: Krieg, Gewalt, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Und tatsächlich: Solche Erfahrungen können tiefe seelische Spuren hinterlassen. Doch was, wenn Trauma nicht immer laut daherkommt? Wodurch kann ein Trauma sonst noch entstehen und woran merkt man überhaupt, dass man betroffen ist?
Ein Trauma ist kein Randphänomen – im Gegenteil. Laut der Psychologin Maggie Schauer sind seine Folgen in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Ein zentrales Merkmal vieler Traumafolgestörungen ist dabei eine Art innere Abspaltung: Besonders belastende Erlebnisse werden vom Bewusstsein getrennt. Betroffene können sich oft nicht richtig oder gar nicht an das ursprüngliche Ereignis erinnern. Trotzdem reagiert ihr Körper manchmal heftig auf bestimmte Reize, Gerüche, Situationen oder Stimmungen, die unbewusst an das Verdrängte anknüpfen.
Vor allem in der Gefühlswelt hinterlässt ein Trauma Spuren. Die Traumatherapeutin Aylin Thiel beschreibt diesen Prozess als Schutzmechanismus. Doch wer schon als Kind lernt, Gefühle zu unterdrücken oder abzuspalten, hält diesen "gedämpften" Zustand später oft für normal. Und Probleme wie wiederkehrende Konflikte in Beziehungen, diffuse innere Leere oder Depressionen erscheinen oft rätselhaft, weil ihre eigentliche Ursache im Verborgenen bleibt. Lässt sich dieses Rätsel lösen? Können wir den Spuren eines Traumas folgen – auch wenn die auslösenden Erfahrungen weit zurückliegen?
Wie prägend frühe Erfahrungen sein können, zeigt die Forschung der Neurobiologin Nicole Strüber. Bedingungen wie dauerhaft fehlende Sicherheit oder mangelnde emotionale Verfügbarkeit können bei Kindern Spuren hinterlassen, die sich messbar auf die Entwicklung ihres Nervensystems und ihres Gehirns auswirken. Ab wann wird eine belastende Erfahrung also zum Trauma? Sind tatsächlich so viele Menschen davon betroffen? Oder wird der Trauma-Begriff doch etwas zu großzügig verwendet?
Dokumentationsreihe (D 2026, 28 Min)
Quellen und weiterführende Links:
Sind wir alle traumatisiert?
Über die Häufigkeit potenziell traumatischer Erfahrungen unter Jugendlichen:
https://www.jaacap.org/article/S0890-8567%2813%2900338-9/abstract
Die ACE-Studie zu belastenden Erfahrungen in der Kindheit:
https://www.cdc.gov/violenceprevention/aces/about.html
Viele Kinder und Jugendliche erleben früh ein Trauma:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10933721/
Eine Impala-Antilope fällt ins Totstellen und schüttelt sich nach dem Aufwachen:
https://www.youtube.com/watch?v=5Vm5Wfjlpsc
Können wir Trauma heilen?
Die Narrative Expositionstherapie als Mittel zur Krisen- und Traumabewältigung:
https://afww.uni-konstanz.de/de/narrative-expositionstherapie
Ist das Entwicklungstrauma eine versteckte Epidemie?
Bessel van der Kolk über das Entwicklungstrauma als „versteckte Epidemie“:
https://www.besselvanderkolk.com/resources/the-body-keeps-the-score
Was uns das Still Face Paradigma über frühe Vernachlässigung verrät:
Das Still-Face-Paradigma – ein psychologisches Experiment mit Säuglingen:
https://www.youtube.com/watch?v=vmE3NfB_HhE
Haben traumatisierte Menschen ein höheres Risiko für Suchterkrankungen?
Ein höheres Risiko für Suchterkrankung:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9058108/#:~:text=Introduction,has%20more%20important%20clinical%20significance
Viele Täter*innen haben ein Trauma erlebt
Trauma Erfahrungen unter Inhaftierten:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30103214/
Mehr zur Forschung der Expertinnen:
Maggie Schauer, Buch: „Die einfachste Psychotherapie der Welt“
Aylin Thiel, Buch: „Trauma endlich überwinden“
Musik in dieser Folge:
Charles Trenet: La Mer
TLC: Waterfalls
Georg Friedrich Händel: Wassermusik Ouvertüre
#trauma #psychologie #wissenschaft
Video verfügbar bis zum 20/06/2029
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127467-001-A/schlummert-in-jedem-ein-trauma/
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Wenn von Trauma die Rede ist, denken die meisten sofort an extreme Ereignisse: Krieg, Gewalt, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Und tatsächlich: Solche Erfahrungen können tiefe seelische Spuren hinterlassen. Doch was, wenn Trauma nicht immer laut daherkommt? Wodurch kann ein Trauma sonst noch entstehen und woran merkt man überhaupt, dass man betroffen ist?
Ein Trauma ist kein Randphänomen – im Gegenteil. Laut der Psychologin Maggie Schauer sind seine Folgen in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Ein zentrales Merkmal vieler Traumafolgestörungen ist dabei eine Art innere Abspaltung: Besonders belastende Erlebnisse werden vom Bewusstsein getrennt. Betroffene können sich oft nicht richtig oder gar nicht an das ursprüngliche Ereignis erinnern. Trotzdem reagiert ihr Körper manchmal heftig auf bestimmte Reize, Gerüche, Situationen oder Stimmungen, die unbewusst an das Verdrängte anknüpfen.
Vor allem in der Gefühlswelt hinterlässt ein Trauma Spuren. Die Traumatherapeutin Aylin Thiel beschreibt diesen Prozess als Schutzmechanismus. Doch wer schon als Kind lernt, Gefühle zu unterdrücken oder abzuspalten, hält diesen "gedämpften" Zustand später oft für normal. Und Probleme wie wiederkehrende Konflikte in Beziehungen, diffuse innere Leere oder Depressionen erscheinen oft rätselhaft, weil ihre eigentliche Ursache im Verborgenen bleibt. Lässt sich dieses Rätsel lösen? Können wir den Spuren eines Traumas folgen – auch wenn die auslösenden Erfahrungen weit zurückliegen?
Wie prägend frühe Erfahrungen sein können, zeigt die Forschung der Neurobiologin Nicole Strüber. Bedingungen wie dauerhaft fehlende Sicherheit oder mangelnde emotionale Verfügbarkeit können bei Kindern Spuren hinterlassen, die sich messbar auf die Entwicklung ihres Nervensystems und ihres Gehirns auswirken. Ab wann wird eine belastende Erfahrung also zum Trauma? Sind tatsächlich so viele Menschen davon betroffen? Oder wird der Trauma-Begriff doch etwas zu großzügig verwendet?
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Sind wir alle traumatisiert?
Über die Häufigkeit potenziell traumatischer Erfahrungen unter Jugendlichen:
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Die ACE-Studie zu belastenden Erfahrungen in der Kindheit:
https://www.cdc.gov/violenceprevention/aces/about.html
Viele Kinder und Jugendliche erleben früh ein Trauma:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10933721/
Eine Impala-Antilope fällt ins Totstellen und schüttelt sich nach dem Aufwachen:
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Können wir Trauma heilen?
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Ist das Entwicklungstrauma eine versteckte Epidemie?
Bessel van der Kolk über das Entwicklungstrauma als „versteckte Epidemie“:
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Das Still-Face-Paradigma – ein psychologisches Experiment mit Säuglingen:
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Haben traumatisierte Menschen ein höheres Risiko für Suchterkrankungen?
Ein höheres Risiko für Suchterkrankung:
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Viele Täter*innen haben ein Trauma erlebt
Trauma Erfahrungen unter Inhaftierten:
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Maggie Schauer, Buch: „Die einfachste Psychotherapie der Welt“
Aylin Thiel, Buch: „Trauma endlich überwinden“
Musik in dieser Folge:
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Drohnen-Alarm ist in Osteuropa inzwischen trauriger Alltag - und im Westen geraten immer wieder Flughäfen und Militärstützpunkte in Bedrängnis. Die Bedrohung aus Russland macht vielen Ländern Bauchschmerzen, und sie rüsten auf. Massive Investitionen fließen in die Drohnenabwehr. Und die EU-Kommission plant unter anderem eine “Drohnenmauer”, die Eindringlinge an der Ostgrenze abfangen soll. Was steckt dahinter? Und vor welchen Herausforderungen stehen die Europäer?
Verfügbar bis: 23/09/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/112907-174-A/arte-europa-weekly/
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Das Baltikum befindet sich in einer gefährlichen Sicherheitslage: In Estlands Grenzstadt Narwa machen Nachrichten über eine geplante Abspaltung die Runde – eine gezielte Desinformationskampagne. In Litauen wird über einen neuen Truppenübungsplatz für Nato-Manöver debattiert. Könnte im Baltikum eine neue Kriegsregion entstehen? Und wie gehen die Menschen mit dieser Bedrohung um?
Das Baltikum befindet sich aktuell in der gefährlichsten Sicherheitslage seit Ende des Kalten Krieges. Regelmäßig gibt es GPS-Störungen, Drohnen über sensibler Infrastruktur, beschädigte Unterseekabel und gezielte Desinformation. Mit hybriden Angriffen versucht Russland die baltischen Staaten und damit die Nato zu destabilisieren, ohne offiziell Krieg zu führen.
In Narva, Estlands Grenzstadt zu Russland, erlebt die Bevölkerung die Spannungen unmittelbar. 95 Prozent der Einwohner sprechen Russisch.
Zum "Tag des Sieges" inszeniert Russland im benachbarten Iwangorod eine patriotische Großveranstaltung. Gemeinsam mit der Fotografin Maria Kopytova blickt "Tracks East" auf eine Stadt zwischen europäischem und russischem Einfluss.
Der Suwałki-Korridor zwischen Litauen und Polen gilt als eine der verwundbarsten Stellen der Nato. Sollte Russland diesen Korridor besetzen, wäre das Baltikum auf dem Landweg vom Rest der Nato abgeschnitten. Deshalb will Litauen ganz in der Nähe einen neuen Truppenübungsplatz bauen. Doch das Vorhaben sorgt bei den Bewohnern der kleinen Ortschaft Kapčiamiestis für Streit.
In den letzten Jahren haben alle baltischen Staaten versucht, die Verwendung ihrer Landessprache unter russischsprachigen Bürgern zu fördern. Lettland steht dabei vor der größten Herausforderung, da jeder dritte der rund 1,8 Millionen Einwohner im Alltag Russisch spricht. In Riga trifft "Tracks East" eine junge Galeristin und Clubbetreiberin, die ihre Sicht auf den Sprachkonflikt, der die lettische Gesellschaft spaltet, mit uns teilt.
Magazin (D 2026, 30 Min)
#baltikum #russland #doku
Video verfügbar bis zum 26/02/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/129416-005-A/tracks-east/
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Das Baltikum befindet sich aktuell in der gefährlichsten Sicherheitslage seit Ende des Kalten Krieges. Regelmäßig gibt es GPS-Störungen, Drohnen über sensibler Infrastruktur, beschädigte Unterseekabel und gezielte Desinformation. Mit hybriden Angriffen versucht Russland die baltischen Staaten und damit die Nato zu destabilisieren, ohne offiziell Krieg zu führen.
In Narva, Estlands Grenzstadt zu Russland, erlebt die Bevölkerung die Spannungen unmittelbar. 95 Prozent der Einwohner sprechen Russisch.
Zum "Tag des Sieges" inszeniert Russland im benachbarten Iwangorod eine patriotische Großveranstaltung. Gemeinsam mit der Fotografin Maria Kopytova blickt "Tracks East" auf eine Stadt zwischen europäischem und russischem Einfluss.
Der Suwałki-Korridor zwischen Litauen und Polen gilt als eine der verwundbarsten Stellen der Nato. Sollte Russland diesen Korridor besetzen, wäre das Baltikum auf dem Landweg vom Rest der Nato abgeschnitten. Deshalb will Litauen ganz in der Nähe einen neuen Truppenübungsplatz bauen. Doch das Vorhaben sorgt bei den Bewohnern der kleinen Ortschaft Kapčiamiestis für Streit.
In den letzten Jahren haben alle baltischen Staaten versucht, die Verwendung ihrer Landessprache unter russischsprachigen Bürgern zu fördern. Lettland steht dabei vor der größten Herausforderung, da jeder dritte der rund 1,8 Millionen Einwohner im Alltag Russisch spricht. In Riga trifft "Tracks East" eine junge Galeristin und Clubbetreiberin, die ihre Sicht auf den Sprachkonflikt, der die lettische Gesellschaft spaltet, mit uns teilt.
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Möchten Sie wissen, wie man eine halbe Million Euro von 39 verschiedenen Banken stiehlt, um damit soziale Zwecke zu finanzieren? "Robin Bank" ist die Geschichte des katalanischen Aktivisten Enric Duran, der zwischen 2005 und 2008 Kredite in Höhe von einer halben Million Euro aufnahm, die er allerdings nie zurückzahlte. Er benutzte das Geld, um soziale Projekte zu finanzieren.
Der katalanische Aktivist Enric Duran stahl eine halbe Million Euro von verschiedenen Banken, um damit soziale Projekte zu finanzieren. Nach einer zweimonatigen Haft wurde er gegen Kaution freigelassen, doch während er auf seinen Prozess wartete, floh er aus Spanien und erklärte sich selbst zum Gesetzesflüchtling. Er erklärte, er habe den Raubüberfall als Akt des zivilen Ungehorsams begangen, um die Praktiken des Bankensystems aufzudecken und die Menschen zu ermutigen, anders zu denken und sich ihm in seinem Bemühen anzuschließen, eine andere, gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert den Raubüberfall mit Hilfe von Animationen und zeigt den Menschen, der dahintersteckt. Der Regisseurin gelingt es, ihrem Protagonisten nahezukommen, seinen Aktivismus fühlbar zu machen und die zeitgeschichtliche Bedeutung des Themas filmisch zu erzählen.
ʺRobin Bankʺ ist ein Film über unser Recht, zu glauben, dass eine andere Welt möglich ist. Aber gibt es im 21. Jahrhundert noch Platz für diese Idee à la Don Quijote, die versucht, einen ganzen Planeten zu retten? ʺRobin Bankʺ ist ein hybrider Dokumentarfilm, der sich zwischen den idealistischen Träumen eines Aktivisten und unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit bewegt.
Dokumentarfilm von Anna Giralt Gris (E/F 2020, 80 Min)
#diebstahl #aktivismus #doku
Video verfügbar bis zum 23/07/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/093688-000-A/robin-bank/
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Der katalanische Aktivist Enric Duran stahl eine halbe Million Euro von verschiedenen Banken, um damit soziale Projekte zu finanzieren. Nach einer zweimonatigen Haft wurde er gegen Kaution freigelassen, doch während er auf seinen Prozess wartete, floh er aus Spanien und erklärte sich selbst zum Gesetzesflüchtling. Er erklärte, er habe den Raubüberfall als Akt des zivilen Ungehorsams begangen, um die Praktiken des Bankensystems aufzudecken und die Menschen zu ermutigen, anders zu denken und sich ihm in seinem Bemühen anzuschließen, eine andere, gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert den Raubüberfall mit Hilfe von Animationen und zeigt den Menschen, der dahintersteckt. Der Regisseurin gelingt es, ihrem Protagonisten nahezukommen, seinen Aktivismus fühlbar zu machen und die zeitgeschichtliche Bedeutung des Themas filmisch zu erzählen.
ʺRobin Bankʺ ist ein Film über unser Recht, zu glauben, dass eine andere Welt möglich ist. Aber gibt es im 21. Jahrhundert noch Platz für diese Idee à la Don Quijote, die versucht, einen ganzen Planeten zu retten? ʺRobin Bankʺ ist ein hybrider Dokumentarfilm, der sich zwischen den idealistischen Träumen eines Aktivisten und unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit bewegt.
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Vor 40 Jahren verankerte der Reaktorunfall von Tschernobyl die Gefahren von Radioaktivität im kollektiven Bewusstsein. In geringen Dosen kommt die Strahlung allerdings überall in unserer Umwelt vor. Diese Folge zeigt den Beitrag von Wilhelm Röntgen, Marie Curie und anderen zur Erforschung der künstlichen Radioaktivität, an deren Ende der Nuklearreaktor und die Atombombe stehen.
Hinweis zur Produktion von „Impulse“:
Die Serie kombiniert unterschiedliche kreative Verfahren. Die Animationen werden vollständig von unseren Grafik-Artists ohne Einsatz von KI erstellt. Die Szenen mit Schatten- und VFX-Elementen entstehen aus einer Mischung von Schauspiel vor Green Screen, visuellen Effekten und teilweise KI-gestützten Werkzeugen. Die eingesetzte KI wird ausschließlich auf Basis von selbst erstelltem Material aus der Serie verwendet und nicht mit externen Daten trainiert. Alle zentralen kreativen Leistungen wie Drehbuch, Musik, Sprecherstimmen in deutscher und englischer Sprache, Storyboards, Schnitt sowie Ton- und Bildnachbearbeitung entstehen vollständig durch unser Team ohne Unterstützung von KI. Ziel der Produktion ist es, verschiedene kreative und technische Verfahren miteinander zu verbinden, ohne die menschliche künstlerische Arbeit zu ersetzen.
#radioaktivität #physik #wissenschaft
Video verfügbar bis zum 08/04/2031
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/111706-010-A/impulse/
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Die Serie kombiniert unterschiedliche kreative Verfahren. Die Animationen werden vollständig von unseren Grafik-Artists ohne Einsatz von KI erstellt. Die Szenen mit Schatten- und VFX-Elementen entstehen aus einer Mischung von Schauspiel vor Green Screen, visuellen Effekten und teilweise KI-gestützten Werkzeugen. Die eingesetzte KI wird ausschließlich auf Basis von selbst erstelltem Material aus der Serie verwendet und nicht mit externen Daten trainiert. Alle zentralen kreativen Leistungen wie Drehbuch, Musik, Sprecherstimmen in deutscher und englischer Sprache, Storyboards, Schnitt sowie Ton- und Bildnachbearbeitung entstehen vollständig durch unser Team ohne Unterstützung von KI. Ziel der Produktion ist es, verschiedene kreative und technische Verfahren miteinander zu verbinden, ohne die menschliche künstlerische Arbeit zu ersetzen.
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Darko Karamazan und Vlado Ladarevic stehen vor einer bröckelnden Hauswand in einem kroatischen Dorf. Zwischen den Ritzen schlängelt sich eine Hornotter – eine der giftigsten Schlangen Europas. Darko und Vlado sind Kroatiens einzige zertifizierte Schlangenfänger. Sie wollen die Schlangen nicht nur fangen: Sie wollen die scheuen, schönen Tiere auch schützen.
In einem kroatischen Dorf schlängelt sich zwischen den Ritzen einer bröckelnden Hauswand eine Hornotter – eine der giftigsten Schlangen Europas. Kroatiens einzige zertifizierte Schlangenfänger, Darko Karamazan und Vlado Lađarević, sind im Einsatz. Eine unvorsichtige Bewegung könnte ihnen einen gefährlichen Biss einhandeln. Doch die beiden Männer bleiben ruhig. Mit jahrelanger Erfahrung nähern sie sich vorsichtig dem gefährlichen Reptil. Vlado greift behutsam mit einem speziellen Haken nach der Schlange, während Darko den Fluchtweg blockiert. In einer fließenden Bewegung packt Vlado die Hornotter hinter dem Kopf – Mission erfüllt!
Darko und Vlado werden gerufen, wenn eine Schlange in einem Haus oder in einer Scheune entdeckt wird. Oft müssen sie dafür hunderte Kilometer fahren. Sie fangen die Schlange, registrieren sie und setzen sie an ungefährlicher Stelle wieder aus. Die Schlangen sind streng geschützt, jeder Fund muss ans Umweltministerium gemeldet werden.
Die Hornotter, die Vesna Stimac gebissen hat, bezahlte das mit ihrem Leben. Der Sohn erschlug das Tier, um es im Krankhaus zu zeigen. Vesna hat seit dem Biss einen gelähmten Arm. Aber sie hatte auch Glück, weil der Sohn wusste, dass man die Wunde weder aussaugen noch abbinden sollte. Sonst kann sich das Gift in einem Körperteil sammeln und dort noch mehr Schaden anrichten. Schlangenbisse sind in Kroatien sehr selten.
Darko und Vlado wollen über Schlangen aufklären, Vorurteile abbauen. „Die Menschen sehen nur zehn Prozent der Schlangen“, erklärt Vlado. „Viele verstehen sie nicht und greifen zum nächstbesten Werkzeug, um sie zu töten, anstatt sie zu schützen.“
Reportage (D 2024, 31 Min)
#giftschlangen #adria #kroatien
Video verfügbar bis zum 15/07/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/115492-013-A/re-giftschlangenjagd-an-der-adria/
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Darko Karamazan und Vlado Ladarevic stehen vor einer bröckelnden Hauswand in einem kroatischen Dorf. Zwischen den Ritzen schlängelt sich eine Hornotter – eine der giftigsten Schlangen Europas. Darko und Vlado sind Kroatiens einzige zertifizierte Schlangenfänger. Sie wollen die Schlangen nicht nur fangen: Sie wollen die scheuen, schönen Tiere auch schützen.
In einem kroatischen Dorf schlängelt sich zwischen den Ritzen einer bröckelnden Hauswand eine Hornotter – eine der giftigsten Schlangen Europas. Kroatiens einzige zertifizierte Schlangenfänger, Darko Karamazan und Vlado Lađarević, sind im Einsatz. Eine unvorsichtige Bewegung könnte ihnen einen gefährlichen Biss einhandeln. Doch die beiden Männer bleiben ruhig. Mit jahrelanger Erfahrung nähern sie sich vorsichtig dem gefährlichen Reptil. Vlado greift behutsam mit einem speziellen Haken nach der Schlange, während Darko den Fluchtweg blockiert. In einer fließenden Bewegung packt Vlado die Hornotter hinter dem Kopf – Mission erfüllt!
Darko und Vlado werden gerufen, wenn eine Schlange in einem Haus oder in einer Scheune entdeckt wird. Oft müssen sie dafür hunderte Kilometer fahren. Sie fangen die Schlange, registrieren sie und setzen sie an ungefährlicher Stelle wieder aus. Die Schlangen sind streng geschützt, jeder Fund muss ans Umweltministerium gemeldet werden.
Die Hornotter, die Vesna Stimac gebissen hat, bezahlte das mit ihrem Leben. Der Sohn erschlug das Tier, um es im Krankhaus zu zeigen. Vesna hat seit dem Biss einen gelähmten Arm. Aber sie hatte auch Glück, weil der Sohn wusste, dass man die Wunde weder aussaugen noch abbinden sollte. Sonst kann sich das Gift in einem Körperteil sammeln und dort noch mehr Schaden anrichten. Schlangenbisse sind in Kroatien sehr selten.
Darko und Vlado wollen über Schlangen aufklären, Vorurteile abbauen. „Die Menschen sehen nur zehn Prozent der Schlangen“, erklärt Vlado. „Viele verstehen sie nicht und greifen zum nächstbesten Werkzeug, um sie zu töten, anstatt sie zu schützen.“
Reportage (D 2024, 31 Min)
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Mit der Verhaftung von Venezuelas Präsidenten Maduro durch die USA verlor Kuba einen treuen Verbündeten und mit ihm auch die Lieferungen von venezolanischem Öl, das gut die Hälfte seines Bedarfs deckte – ein schwerer Schock für die von Krisen gebeutelte Insel.
Sir William Howe, Oberbefehlshaber der britischen Armee, schlägt General Washington in Long Island und Manhattan und zwingt damit die Amerikaner, New York City aufzugeben. Nach dem Rückzug quer durch New Jersey sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und greift einen Außenposten in Trenton an.
Die inzwischen zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ausgewachsene Rebellion steht vor einem entscheidenden Gefecht: Die britischen Hauptstreitkräfte und die Royal Navy nähern sich New York. General Washington bereitet sich auf die Verteidigung vor, insbesondere auf einen Angriff über den Seeweg.
Doch die Schlacht von Long Island wird zur bisher größten Niederlage für die Aufständischen, die nur knapp entkommen können und die nächsten Monate auf der Flucht verbringen. Ende Dezember sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und beschließt, einen Außenposten in Trenton, New Jersey, anzugreifen.
Dokumentationsreihe (USA 2025, 107 Min)
Hier ist die Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8xcBdPpy_0VbwXhf9iXf7F
#amerika #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 22/02/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127477-003-A/die-amerikanische-revolution-geburtsstunde-der-usa-3-6/
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Sir William Howe, Oberbefehlshaber der britischen Armee, schlägt General Washington in Long Island und Manhattan und zwingt damit die Amerikaner, New York City aufzugeben. Nach dem Rückzug quer durch New Jersey sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und greift einen Außenposten in Trenton an.
Die inzwischen zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ausgewachsene Rebellion steht vor einem entscheidenden Gefecht: Die britischen Hauptstreitkräfte und die Royal Navy nähern sich New York. General Washington bereitet sich auf die Verteidigung vor, insbesondere auf einen Angriff über den Seeweg.
Doch die Schlacht von Long Island wird zur bisher größten Niederlage für die Aufständischen, die nur knapp entkommen können und die nächsten Monate auf der Flucht verbringen. Ende Dezember sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und beschließt, einen Außenposten in Trenton, New Jersey, anzugreifen.
Dokumentationsreihe (USA 2025, 107 Min)
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#amerika #geschichte #doku
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Psychische Erkrankungen können jeden treffen und die Zahl an Therapieplätzen ist begrenzt. Schon lange stehen nicht mehr ausreichend Psychotherapeuten zur Verfügung. Bietet künstliche Intelligenz die Lösung? Oder ist das ein unkalkulierbares Risiko? Sind Maschinen am Ende gar die besseren Therapeuten? Die Forschung sucht nach Antworten auf diese Fragen
Bei vielen psychischen Erkrankungen herrscht akuter Handlungsbedarf. Doch es gib zu wenige Therapeutinnen und Therapeuten, die Therapieplätze sind rar. Gefährlich lange Wartezeiten sind die Realität. Bei verschiedenen Krankheitsbildern, darunter Depressionen, Angststörungen, Borderline und Schizophrenie, verschärft sich die Lage. Denn oftmals werden sie nach dem „Passt-für-alles“-Prinzip behandelt, medikamentös oder mit Verhaltenstherapie. Dabei ist die richtige Behandlung oft höchst individuell, und eine Fehldiagnose kann fatale Folgen mit sich bringen. Irren sich Computer mit künstlicher Intelligenz seltener als Menschen mit natürlichem Sachverstand?Und sollten KI-Therapeuten Einblick in die Köpfe der Betroffenen erhalten?
Mit großem Enthusiasmus und hohem Kapitaleinsatz forschen Psychiater und Neurologen nach Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz sinnvoll zu nutzen.Es entstehenDatenmengen, die nur mithilfe von KI ausgewertet werden können. Bisher steht fest: KI kann menschliche Therapeuten in der Diagnostik unterstützen. Aber wie weit kann es gehen? Sollen wir bei Sorgen und in seelischen Notlagen die Hilfe eines digitalen Freundes suchen? Werden KI-Therapeuten zu Rettern für Millionen oder zum unkalkulierbaren Risiko?
Dokumentation von Peter Moers (D 2024, 53 Min)
#therapie #ki #psychologie
Video verfügbar bis zum 26/08/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120850-000-A/therapie-per-ki/
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Bei vielen psychischen Erkrankungen herrscht akuter Handlungsbedarf. Doch es gib zu wenige Therapeutinnen und Therapeuten, die Therapieplätze sind rar. Gefährlich lange Wartezeiten sind die Realität. Bei verschiedenen Krankheitsbildern, darunter Depressionen, Angststörungen, Borderline und Schizophrenie, verschärft sich die Lage. Denn oftmals werden sie nach dem „Passt-für-alles“-Prinzip behandelt, medikamentös oder mit Verhaltenstherapie. Dabei ist die richtige Behandlung oft höchst individuell, und eine Fehldiagnose kann fatale Folgen mit sich bringen. Irren sich Computer mit künstlicher Intelligenz seltener als Menschen mit natürlichem Sachverstand?Und sollten KI-Therapeuten Einblick in die Köpfe der Betroffenen erhalten?
Mit großem Enthusiasmus und hohem Kapitaleinsatz forschen Psychiater und Neurologen nach Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz sinnvoll zu nutzen.Es entstehenDatenmengen, die nur mithilfe von KI ausgewertet werden können. Bisher steht fest: KI kann menschliche Therapeuten in der Diagnostik unterstützen. Aber wie weit kann es gehen? Sollen wir bei Sorgen und in seelischen Notlagen die Hilfe eines digitalen Freundes suchen? Werden KI-Therapeuten zu Rettern für Millionen oder zum unkalkulierbaren Risiko?
Dokumentation von Peter Moers (D 2024, 53 Min)
#therapie #ki #psychologie
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Urlaub machen, wo andere sterben – für manche ist das der ultimative Kick. Kriegstouristen reisen in Gebiete, um die alle anderen einen weiten Bogen machen: Afghanistan, Somalia, Syrien. Je näher sie an der Front sind, desto besser. Agenturen, die solche Reisen anbieten, können sich trotz horrender Preise vor Anfragen kaum retten. Worin liegt der Reiz dieser Touren?
Was ist ein Kriegstourist? Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Menschen, die sich im Urlaub in Gefahr bringen: zum Beispiel den Bauunternehmer Andrew aus Surrey. Er hat ein großes Haus, genügend Geld, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Aber das reicht ihm nicht. Immer wenn er wieder ein paar Wochen in seinem Alltag war, zieht es ihn hinaus: nach Somalia, in den Irak, nach Syrien. Er will an die Front, dorthin, wo man die Geschütze hört und möglicherweise selbst unter Beschuss gerät. Doch er sucht nicht nur das Abenteuer, er will auch mit denen sprechen, die Opfer des Krieges geworden sind: Menschen, die in Flüchtlingslagern leben oder in zerbombten Häusern ausharren. Er bringt den Kindern kleine Geschenke mit, schüttelt Hände. Und anschließend fährt er wieder nach Hause und plant den nächsten teuren Trip in ein weiteres Kriegsgebiet.
Eleonora lebt in Las Vegas als Übersetzerin. Auch ihre Leidenschaft sind Kriegsgebiete. Als sie kurz nach ihrem Afghanistan-Aufenthalt von ihrer einheimischen Reisebegleiterin um Hilfe gebeten wird, muss sie ihr sagen, dass sie nichts für sie tun kann. Für die Dauer der Reise waren die beiden Frauen Freundinnen – danach kehrt jede in ihr eigenes Leben zurück.
Man wirft ihnen Voyeurismus vor, Gedankenlosigkeit, mangelndes Mitgefühl. Doch die Kriegstouristen sehen sich als aufgeklärte Extremreisende, als Menschen, die die Informationen aus den Nachrichten hinterfragen wollen. Oder hängen sie womöglich einer problematischen Kampfromantik an, die selbst in unserer offiziell pazifistischen Welt noch immer viele Menschen heimlich fasziniert?
Dokumentation von Vita Drygas (GB 2023, 58 Min)
#krieg #tourismus #extremreisen
Video verfügbar bis zum 27/07/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/089131-000-A/kriegstouristen-gefahren-inklusive/
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Was ist ein Kriegstourist? Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Menschen, die sich im Urlaub in Gefahr bringen: zum Beispiel den Bauunternehmer Andrew aus Surrey. Er hat ein großes Haus, genügend Geld, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Aber das reicht ihm nicht. Immer wenn er wieder ein paar Wochen in seinem Alltag war, zieht es ihn hinaus: nach Somalia, in den Irak, nach Syrien. Er will an die Front, dorthin, wo man die Geschütze hört und möglicherweise selbst unter Beschuss gerät. Doch er sucht nicht nur das Abenteuer, er will auch mit denen sprechen, die Opfer des Krieges geworden sind: Menschen, die in Flüchtlingslagern leben oder in zerbombten Häusern ausharren. Er bringt den Kindern kleine Geschenke mit, schüttelt Hände. Und anschließend fährt er wieder nach Hause und plant den nächsten teuren Trip in ein weiteres Kriegsgebiet.
Eleonora lebt in Las Vegas als Übersetzerin. Auch ihre Leidenschaft sind Kriegsgebiete. Als sie kurz nach ihrem Afghanistan-Aufenthalt von ihrer einheimischen Reisebegleiterin um Hilfe gebeten wird, muss sie ihr sagen, dass sie nichts für sie tun kann. Für die Dauer der Reise waren die beiden Frauen Freundinnen – danach kehrt jede in ihr eigenes Leben zurück.
Man wirft ihnen Voyeurismus vor, Gedankenlosigkeit, mangelndes Mitgefühl. Doch die Kriegstouristen sehen sich als aufgeklärte Extremreisende, als Menschen, die die Informationen aus den Nachrichten hinterfragen wollen. Oder hängen sie womöglich einer problematischen Kampfromantik an, die selbst in unserer offiziell pazifistischen Welt noch immer viele Menschen heimlich fasziniert?
Dokumentation von Vita Drygas (GB 2023, 58 Min)
#krieg #tourismus #extremreisen
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In Zeiten wachsender Unsicherheit wollen viele Länder in Europa ihre Armeen stärken – teils mit ungewöhnlichen Mitteln. Deutschland und Frankreich werben um Jugendliche mit Schnupperprogrammen, Lettland setzt in der Schule auf militärische Ausbildung. Junge Menschen müssen sich wieder fragen: Würde ich mein Land mit der Waffe verteidigen?
Schon in wenigen Jahren könnte es zu einem Angriff Russlands auf Nato- und EU-Gebiet kommen, befürchten Politikerinnen und Politiker. Gleichzeitig wird das Verteidigungsbündnis mit den USA in Frage gestellt. Europa versucht deshalb, seine Verteidigungsfähigkeiten so schnell wie möglich zu stärken.
Die Bundeswehr soll innerhalb weniger Jahre zur konventionell stärksten Armee Europas ausgebaut werden. Bis 2035 soll die Truppe von derzeit 186.000 auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten anwachsen. Dafür wirbt die Bundeswehr massiv um Nachwuchs, unter anderem mit einwöchigen Schnupperangeboten für Jugendliche und junge Erwachsene, in denen diese eine Art Grundausbildung im Zeitraffer erleben.
In Frankreich ist die Armee traditionell tief in der Gesellschaft verankert. Jugendprogramme gibt es landesweit, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechseln später in eine militärische Ausbildung. 2026 startet zudem ein neuer Freiwilligendienst der Armee, der innerhalb von zehn Jahren auf 50.000 Männer und Frauen anwachsen soll.
Lettland, das direkt an Russland grenzt, geht noch weiter: Das Land hat den Wehrdienst wiedereingeführt – und das Schulpflichtfach "Landesverteidigung". Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen lernen dort den Umgang mit der Waffe, absolvieren Schießtraining und üben Navigation. Nicht alle unterstützen diesen Kurs, doch viele Jugendliche finden: Es ist gut, vorbereitet zu sein.
Für die junge Generation in Europa steht wieder die Frage im Raum, wie weit sie bereit ist, ihr Land im Ernstfall mit der Waffe zu verteidigen.
Reportage (D 2026, 30 Min)
#armee #europa #reportage
Video verfügbar bis zum 10/06/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127400-001-A/re-wie-europas-armeen-um-nachwuchs-kaempfen/
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In Zeiten wachsender Unsicherheit wollen viele Länder in Europa ihre Armeen stärken – teils mit ungewöhnlichen Mitteln. Deutschland und Frankreich werben um Jugendliche mit Schnupperprogrammen, Lettland setzt in der Schule auf militärische Ausbildung. Junge Menschen müssen sich wieder fragen: Würde ich mein Land mit der Waffe verteidigen?
Schon in wenigen Jahren könnte es zu einem Angriff Russlands auf Nato- und EU-Gebiet kommen, befürchten Politikerinnen und Politiker. Gleichzeitig wird das Verteidigungsbündnis mit den USA in Frage gestellt. Europa versucht deshalb, seine Verteidigungsfähigkeiten so schnell wie möglich zu stärken.
Die Bundeswehr soll innerhalb weniger Jahre zur konventionell stärksten Armee Europas ausgebaut werden. Bis 2035 soll die Truppe von derzeit 186.000 auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten anwachsen. Dafür wirbt die Bundeswehr massiv um Nachwuchs, unter anderem mit einwöchigen Schnupperangeboten für Jugendliche und junge Erwachsene, in denen diese eine Art Grundausbildung im Zeitraffer erleben.
In Frankreich ist die Armee traditionell tief in der Gesellschaft verankert. Jugendprogramme gibt es landesweit, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechseln später in eine militärische Ausbildung. 2026 startet zudem ein neuer Freiwilligendienst der Armee, der innerhalb von zehn Jahren auf 50.000 Männer und Frauen anwachsen soll.
Lettland, das direkt an Russland grenzt, geht noch weiter: Das Land hat den Wehrdienst wiedereingeführt – und das Schulpflichtfach "Landesverteidigung". Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen lernen dort den Umgang mit der Waffe, absolvieren Schießtraining und üben Navigation. Nicht alle unterstützen diesen Kurs, doch viele Jugendliche finden: Es ist gut, vorbereitet zu sein.
Für die junge Generation in Europa steht wieder die Frage im Raum, wie weit sie bereit ist, ihr Land im Ernstfall mit der Waffe zu verteidigen.
Reportage (D 2026, 30 Min)
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Während die Bewohnerinnen und BewohnerNeuenglands alles daransetzen, die britische Armee aus Boston zu vertreiben, ernennt der Kongress George Washington zum Oberbefehlshaber der neuen Kontinentalarmee. Im Juli 1776 proklamiert der Kongress die Unabhängigkeit Amerikas unter Berufung auf das Widerstandsrecht des Volkes gegen Tyrannei.
Als der Unabhängigkeitskrieg beginnt, sind die Bewohnerinnen und Bewohner Neuenglands stark gespalten. Nach der Schlacht von Bunker Hill kommt George Washington aus Virginia ins Spiel: Er wird Oberbefehlshaber der neu gegründeten Kontinentalarmee. Im Juli 1776 verabschiedet der Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung, die das Recht auf eine eigene Regierung festschreibt.
Dokumentationsreihe (USA 2025, 117 Min)
Hier ist die Playlist mit allen Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLlQWnS27jXh8xcBdPpy_0VbwXhf9iXf7F
#amerika #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 22/02/2027
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127477-002-A/die-amerikanische-revolution-geburtsstunde-der-usa-2-6/
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Als der Unabhängigkeitskrieg beginnt, sind die Bewohnerinnen und Bewohner Neuenglands stark gespalten. Nach der Schlacht von Bunker Hill kommt George Washington aus Virginia ins Spiel: Er wird Oberbefehlshaber der neu gegründeten Kontinentalarmee. Im Juli 1776 verabschiedet der Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung, die das Recht auf eine eigene Regierung festschreibt.
Dokumentationsreihe (USA 2025, 117 Min)
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Denver, die Hauptstadt des Bundesstaates Colorado, ist eine von den Demokraten regierte "Sanctuary City", die Migranten ohne gültige Papiere schützt – landesweit sind es über 12 Millionen. Sie alle tragen einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung und sind seit der Wahl von Donald Trump von Abschiebung bedroht.
In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.
#colorado #migration #usa
Video verfügbar bis zum 26/10/2035
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128966-000-A/colorado-migranten-unter-druck/
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In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.
#colorado #migration #usa
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Hinweis: Dieses Programm enthält Szenen, die für junge oder empfindsame Zuschauer und Zuschauerinnen nicht geeignet sind.
Nur wenige Monate nach dem Sturz des syrischen Regimes enthüllt diese erschütternde Dokumentation das System der Masseninhaftierungen und Folterungen unter Diktator Baschar al-Assad. Sie zeigt die brutale Vorgehensweise gegen Oppositionelle: Folterungen, menschenunwürdige Haftbedingungen und mehr als 128.000 spurlos verschwundene Männer, Frauen und Kinder seit dem Arabischen Frühling.
Sie sind für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Jetzt brechen die Täter ihr Schweigen. Im Dezember 2024 blickte die Welt auf den dramatischen Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und damit auf das Ende des 13-jährigen Bürgerkriegs. Doch der anfänglichen Euphorie folgte aufgrund grausiger Entdeckungen die Ernüchterung: Von mehr als 100.000 Menschen fehlt bis heute jede Spur. Was ihnen widerfuhr, ist in Kerkern, Massengräbern und Geheimdokumenten verborgen.
Der Film dokumentiert eines der brutalsten Beispiele staatlicher Repression in der modernen Geschichte und gibt Opfern und Tätern gleichermaßen eine Stimme. Gut zwei Jahre lang erarbeiteten sich die Filmemacher einen exklusiven Zugang zu mehr als 40 ehemaligen Handlangern des Assad-Regimes, darunter Geheimpolizisten und Gefängniswärter, die Folterungen und Hinrichtungen überwachten. Ihre Aussagen ergänzen die Berichte zweier Brüder, die Syriens Folterkeller überlebten.
Dokumentation von Sasha Joelle Achili (GB 2024, 60 Min)
#syrien #folter #reportage
Video verfügbar bis zum 01/01/2026
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Der Islamische Staat in Syrien nutzte den Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 und das Sicherheitsvakuum in den ersten Wochen danach: Bis dahin in der Badia-Wüste verschanzt, schwärmten seine Mitglieder aus ins ganze Land. Über 500 IS-Kämpfer sollen nach dem Sturz des Regimes auch aus syrischen Gefängnissen entkommen sein.
Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Syrien noch immer ein geteiltes und instabiles Land, noch immer auch bedroht durch den Islamischen Staat. Allein in den Haftanstalten im Nordosten Syriens sitzen 9000 dschihadistische Häftlinge und 30.000 Frauen und Kinder, das ist die weltweit größte Konzentration von Mitgliedern des Islamischen Staates.Die Gefahr durch den IS ist nur eine der vielen Herausforderungen Syriens, das heute von dem reuigen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa regiert wird. Von den Ruinen von Palmyra bis zum Lager al-Haul, von den Ufern des Euphrat im geteilten Deir ez-Zor über die große Handelsstadt Aleppo bis hin zu den Operationen der Koalition im ländlichen Syrien: Sophie Nivelle-Cardinale suchte nach den Spuren des Islamischen Staats im Syrien von heute. In den Zeiten des Bürgerkriegs errichteten sie ein Kalifat, heute agiert die Terrororganisation im Untergrund. Ihre Mitglieder werden von der internationalen Koalition gejagt.
#syrien #is #reportage
Video verfügbar bis zum 02/12/2028
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128573-000-A/syrien-auf-den-spuren-des-is/
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Als erstes EU-Land hat Ungarn die jährliche Pride-Parade offiziell verboten. Doch Béla, Norbert und Zsu lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Gemeinsam mit Hunderttausenden demonstrieren sie in den Straßen von Budapest – und machen die verbotene Parade zur bislang größten des Landes.
Béla Varadi ist Fotograf, queer und Roma. Nachdem die rechtsnationale Fidesz-Partei in seiner Heimat Ungarn die Macht übernahm und die Lage für queere Menschen und Minderheiten immer feindseliger wurde, ist er 2012 nach London gezogen. Doch jetzt kehrt Béla zurück, um als Fotograf ein besonderes Ereignis festzuhalten: die Pride in Budapest, die die größte ihrer Geschichte werden soll – obwohl die Veranstaltung offiziell verboten wurde.
In Budapest trifft er seinen Freund Norbert, ebenfalls queer und Roma. Norbert liebt seine Stadt, doch die gesellschaftlichen Spannungen bringen ihn an seine Grenzen. Trotz familiärer Unterstützung denkt er darüber nach, auszuwandern – ein Schritt, den viele queere Menschen in Ungarn bereits gegangen sind.
Zsu und Enikő sind ein junges, lesbisches Paar aus Budapest. Kürzlich haben sie ein Haus auf dem Land gekauft und möchten demnächst dorthin ziehen und die liberale Hauptstadt verlassen. Wie wird es ihnen in der ländlichen Gemeinde als Außenseiter ergehen?
Alle Protagonistinnen und Protagonisten vereint die Wut über das Verbot der Pride-Parade. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, wollen sie Gesicht zeigen und an der Veranstaltung teilnehmen, um sich gegen die autoritäre Regierung unter Viktor Orbán zu wehren.
Reportage (Deutschland 2025, 31 Min)
#lgbtq #pride #reportage
Video verfügbar bis zum 09/11/2030
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123341-007-A/re-queer-in-orbans-ungarn/
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In nur 26 Tagen lernen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft ohne militärische Grundkenntnisse das Soldatenhandwerk. Ob Juristin oder Malermeister – nach der harten Ausbildung in einer niedersächsischen Kaserne kehren sie in ihre Berufe zurück und sind fortan Teil des Heimatschutzes der Bundeswehr. Im Ernstfall helfen sie mit, wichtige Infrastruktur zu schützen.
Die Reportage begleitet Freiwillige ohne militärische Vorerfahrung, die sich für den Heimatschutz der Bundeswehr engagieren. Alle diese sogenannten Ungedienten durchlaufen eine 26-tägige Grundausbildung. Die Tage in der niedersächsischen Kaserne sind lang und körperlich anstrengend. Vom Weckruf morgens um 5 Uhr bis spät in den Abend pauken und trainieren die Rekruten für das kleine Soldaten-Einmaleins: vom korrekten Gruß des Vorgesetzten, über das Marschieren im Gleichschritt bis zum Umgang mit der Waffe.
Der Beitrag zeigt die Herausforderungen: das ungewohnte Leben in der Kaserne, die Sportprüfung, gezielte Stressübungen und wie man auf einen Gegner zielt, um ihn kampfunfähig zu machen. Die Rekruten – darunter rund 20 Prozent Frauen – kommen aus allen Berufen und Altersgruppen. Russlands Angriff auf die Ukraine war für viele der Auslöser, sich freiwillig beim Militär zu melden. Nach der bestandenen Rekrutenprüfung gehören sie zur Reserve der Bundeswehr. Die Freiwilligen werden danach zum ersten Einsatz bei einem Großmanöver beordert. Der Auftrag: Sie sollen mit anderen Kameraden eine Kaserne im Hamburger Westen schützen.
Reportage (D 2025, 30 Min)
#militär #soldat #reportage
Video verfügbar bis zum 05/11/2026
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Hybrider Krieg: Russland und seine Spione | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE
Dem Ex-KGB-Agenten Sergej Jirnov zufolge hat sich seit Amtsantritt des russischen Präsidenten Putin die Zahl russischer Agenten verdoppelt. Sie führen, parallel zu den bewaffneten Konflikten in Tschetschenien, Georgien und der Ukraine, hybride Kriege. Aus diesem Anlass verschaffen wir uns heute einen Einblick in die Struktur der russischen Geheimdienste.
Magazin (Frankreich 2025, Min)
#russland #putin #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027
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Gazas Leere nach den Bomben – wie geht es weiter? | Tracks East | ARTE
Waffenstillstand – doch was kommt danach? In Gaza beginnt eine fragile Übergangszeit zwischen der Hoffnung auf Neubeginn und der Realität eines Lebens in Trümmern. Viele Menschen haben ihre Häuser, Angehörigen und Lebensgrundlagen verloren. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” die kilometerlange Zerstörung festgehalten – und das Leben nach zwei Jahren Krieg.
Zwei Jahre nach dem Angriff der Hamas auf Israel und nach zwei Jahren Krieg und Zerstörung beginnt in Gaza eine fragile Übergangszeit. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” festgehalten, wie sich für die Menschen der Alltag zwischen Ruinen, Hoffnung und Wiederaufbau anfühlt.
Boxer Oussama Ayoub hat den ersten und einzigen Boxverein für Frauen und Mädchen in Gaza gegründet. Sein Boxzentrum in Gaza-Stadt ist durch die Angriffe komplett zerstört worden. Nach mehreren Vertreibungen lebt er derzeit in einem Zeltlager in Khan Younis und hat dort, inmitten von Zelten, seinen Boxclub neu aufgebaut.
Die 21-jährige Cellistin Haifa lebt provisorisch bei ihren Großeltern in Nuseirat. Ihr Cello hat einen Luftangriff überstanden, sie spielt es trotz Schäden. Für sie ist Musik ein Akt des Widerstands.
Die 25-jährige Nour al-Saqa wollte Filme machen – im Krieg fand sie sich als Kommunikationsbeauftragte von Ärzte ohne Grenzen wieder. In ihren privaten Social-Media-Posts wird der Wandel vom unbeschwerten Alltag zur permanenten Krise spürbar – ein digitaler Tagebucheintrag über Verlust und Überleben.
Die in Berlin lebende Künstlerin Rasha Nahas erzählt in ihrer Musik vom Leben zwischen zwei Identitäten. Denn ausgerechnet die Länder, die sich weigern Palästina als unabhängigen Staat anzuerkennen, geben ihr den Freiraum, sich musikalisch auszudrücken.
Außerdem beleuchtet die Journalistin Hiba Obaid das Terrain der sozialen Medien: Während sich die Gen Z immer mehr gegen Israels aktuelle Politik wendet, will Premier Netanjahu die PR-Bemühungen auf Social Media weiter intensivieren – und nennt die sozialen Medien “eine wichtige Waffe”.
Magazin (Deutschland 2025, 30 Min)
#Gaza #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 12/11/2029
00:00 Intro: Was kommt nach dem Waffenstillstand?
01:32 Das Cello, das die Bomben überlebte
04:32 Gazas Kinder: Schlange stehen als Alltag
07:21 Gaza vor dem Krieg: Nour Alsaqqa (Ärzte ohne Grenzen) erzählt
10:10 Gazas erster Boxclub für Mädchen
14:35 Lebensmittelpreise im Gazastreifen
17:47 Trümmer soweit das Auge reicht – Cello in den Ruinen
23:02 Rasha Nahas: Palästinensische Musikerin in Berlin
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122199-027-A/tracks-east/
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Die Macht des russischen Geheimdiensts | Doku HD | ARTE
Nie in der Geschichte Russlands hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB größere Macht als heute. Um seine Ziele durchzusetzen, nutzt er Betrug und Korruption. Und im Auftrag des Kreml auch Mord. Vier Menschen im Exil erzählen von ihren Erfahrungen. Sie wehrten sich gegen staatliche Willkür und wurden zur Zielscheibe. Wie weit kontrolliert der FSB die russische Gesellschaft?
Pyotr WerziloW, Mitglied des Performance-Kollektivs Pussy Riot, erregt 2018 weltweit Aufmerksamkeit, als er gemeinsam mit Nika Nikulshina und anderen beim Finale der Weltmeisterschaft als politischer Flitzer auf das Spielfeld rennt. Wochen später wird Werzilow unter mysteriösen Umständen vergiftet und überlebt nur knapp. Für seine damalige Freundin Nika Nikulshina hat der Vorfall ein traumatisches Nachspiel.
Kevin Lik wird als 17-jähriger Teenager in Sotschi verhaftet. Der Vorwurf lautet Spionage. Kevin hatte aus seinem Kinderzimmer heraus Fotos gemacht, die einen Militärparkplatz zeigen. Alexey Shmatko ist ein erfolgreicher Unternehmer in der russischen Stadt Penza – bis er Opfer von "Corporate Raiding" wird. Zusammen mit korrupten Beamten versucht der Geheimdienst FSB, von Shmatkos Firmengewinn zu profitieren. Als der Unternehmer die Kooperation verweigert, wird er wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen.
Andrei Soldatow, gehört zu den wichtigsten russischen Investigativjournalisten unserer Zeit, kennt die inneren Strukturen des russischen Geheimdienstapparats wie kaum kein anderer. Er und andere Experten wie der Menschenrechtsanwalt Iwan Pawlow liefern Hintergründe zu Historie und Handeln des FSB und dessen Bedeutung für Wladimir Putin – der selbst zum KGB gehört, seit er 22 Jahre alt ist.
Der Film erzählt, mit welchen Methoden der FSB heute arbeitet und wie weit er die Gesellschaft kontrolliert.
Dokumentarfilm von Stefan Eberlein (Russland 2024, 90 Min)
#geheimdienst #russland #doku
Video verfügbar bis zum 23/02/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/108999-000-A/die-macht-des-russischen-geheimdiensts/
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Was war vor dem Urknall? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE
Die Planeten, die Galaxien, das Universum: War das schon immer da – oder gab es einen Anfang? Den Urknall, aus dem all die wunderbaren Phänomene entstanden sind, die wir heute beobachten und erforschen können? Nur: Wenn es diesen einzigartigen Moment wirklich gab: Was genau hat ihn eigentlich hervorgebracht?
Bis vor 100 Jahren glaubte man, dass das Universum statisch ist und nicht größer als unsere Milchstraße. Heute wissen wir, dass es eine Billion Galaxien mit Trillionen Sternen, Planeten und Schwarzen Löchern gibt – und dass alles vor 13,8 Milliarden Jahren entstand. Nach aktuellem Wissensstand erschuf der Urknall sehr wahrscheinlich das Universum, das sich bis heute weiter ausdehnt.
Doch war der Urknall wirklich der Anfang von allem? Oder gab es womöglich schon ein Universum vor dem Urknall? Viele Theoretikerinnen und Theoretiker, darunter der weltberühmte Physiker Stephen Hawking, behaupten, vor dem Urknall habe es nichts gegeben. Aber wie kann ein Universum aus dem Nichts entstehen?
Theoretische Physiker wie Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut in Potsdam berechneten, dass die Ursache des Urknalls eine Fluktuation winziger Elementarteilchen im Nichts gewesen sein könnte. Am Cern, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, versuchen Forschende wie die Physikerin Valerie Domcke, den Urknall zu simulieren – und kommen ihm bis auf Sekundenbruchteile nahe.
Es gibt eine Vielzahl von Theorien darüber, was vor dem Urknall geschah: darunter die Stringtheorie, die Theorie des zyklischen Universums – nach der sich der Urknall immer wiederholt –, oder die Vorstellung, dass wir in einem von vielen Universen leben: die Theorie vom Multiversum.
Und dann ist es natürlich nach wie vor denkbar, dass alles mit einer übernatürlichen Macht begann. Doch ist das auch plausibel?
Dokumentationsreihe (D 2025, 27 Min)
#urknall #universum #wissenschaft
Video verfügbar bis zum 15/11/2028
Forschende Am CERN stellen den Urknall nach https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/genf-cern-physiker-spielen-mit-teilchenbeschleuniger-urknall-nach-a-1237243.html
Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit, rororo, 2010
https://www.scinexx.de/dossier/der-urknall/
Musik in dieser Folge
Fat Boy Slim: Right here, right now
Jean Michel Jarre: Oxygene
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121326-012-A/was-war-vor-dem-urknall/
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Ist Europas GenZ rechts abgebogen? | ARTE Europa - Die Woche
Sie wurde als „Generation Greta“ bezeichnet: die GenZ, die sich noch vor wenigen Jahren massiv für den Klimaschutz stark machte. Jetzt wird unter jungen Europäern ein anderer Trend sichtbar: Immer mehr von ihnen fühlen sich zur rechtsextremen Szene hingezogen, teilen Memes über den spanischen Diktator Franco und skandieren "Remigration". Mit ihren Stimmen fahren Rechtsaußen-Parteien einen Wahlerfolg nach dem anderen ein, von Rumänien über Deutschland bis Spanien. Was steckt hinter diesem Wandel? Und ist er wirklich so groß, wie er scheint?
#rechts #politik #genz
Video verfügbar bis zum 18/02/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/112907-146-A/arte-europa-weekly/
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Polen: Russlands hybrider Krieg | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE
Mit Sabotageakten nimmt Russland auch Polen ins Visier, das Mitglied der EU und der NATO ist.
Eine Explosion beschädigte eine Eisenbahnstrecke zwischen Warschau und Lublin, über die Hilfsgüter für die Ukrainer im Krieg transportiert werden. Die Täter sollen zwei Personen ukrainischer Herkunft sein, die seit langem mit dem russischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Es ist kein Zufall, dass Russland das Schlüsselland Polen ins Visier nimmt, das Mitglied der NATO und der EU ist.
Magazin (F 2025, 3 Min)
#polen #russland #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027
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Jedes Jahr treffen sich auf Lampedusa Überlebende eines Flüchtlingsdramas, das 2013 Europa erschütterte: Fast 370 Menschen sterben, als ein Schiff vor der Küste kentert. Der Fischer Vito Fiorino kann 47 Menschen aus dem Wasser ziehen. Viele der Geretteten besuchen ihren neuen „Vater“ Vito am Jahrestag. Auch Fitsum hat überlebt. Heute ist er Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn.
Die Ereignisse vom 3. Oktober 2013 haben das Leben von Vito Fiorino für immer verändert. Der Fischer rettete 47 Menschen aus dem Mittelmeer, doch dann war sein Boot hoffnungslos überfüllt. Bis heute bedrückt den 76-Jährigen, dass er nicht mehr Flüchtlingen helfen konnte. Auch der andauernde Flüchtlingsstrom nach Lampedusa belastet Vito sehr. „Immer wieder gibt es Tote. Die Dinge haben sich überhaupt nicht geändert, sie sind zum Teil eher noch schlimmer geworden“, sagt er. Der 3. Oktober ist mittlerweile der wichtigste Tag des Jahres für ihn. Seine geretteten „Kinder“ leben heute auf der ganzen Welt verstreut - doch Anfang Oktober kommen viele von ihnen zurück nach Lampedusa, um ihrer Rettung und der vielen Opfer der Tragödie zu gedenken.
Unter den Überlebenden ist auch Fitsum aus Eritrea. „Wenn ich erzähle, dass fast 370 Menschen gestorben sind und ich noch lebe – das kann ich manchmal kaum beschreiben.“ Fitsum ging nach Deutschland, lernte die Sprache und wurde als Flüchtling anerkannt. Er machte eine Bäckerlehre, gründete eine Familie und arbeitet heute als Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. „Das ist jetzt meine Heimat“, sagt er.
Für Fitsum ist der 3. Oktober sein neuer Geburtstag. „Ich kam nackt auf die Welt. Und ohne irgendetwas bin ich auch auf Lampedusa angekommen. Es ist meine Wiedergeburt“. Doch neben der Freude und der Dankbarkeit sind die Gedenkveranstaltungen auf Lampedusa auch mit großem Schmerz verbunden. Denn auf dem Weg nach Europa kämpfen weiterhin Menschen auf der gefährlichen Mittelmeerroute um ihr Überleben.
Reportage (D 2024, 30 Min)
#flüchtlinge #lampedusa #reportage
Video verfügbar bis zum 21/10/2030
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118265-024-A/re-gerettet-vor-lampedusa/
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Während viele Amerikaner ihre Wahl von Donald Trump ein knappes Jahr nach dem Amtsantritt bereuen, glauben die meisten im 5. Congressional District in Kentucky weiter fest daran, dass Donald Trump ihr „Retter“ aus der wirtschaftlichen Misere sei, nach dem Abbau der Kohleindustrie seit Obama und Biden. Ein Milliardär als Retter der Armen?
Viele Jahrzehnte lebten sie hier gut vom Kohlebergbau, die Mehrheit wählte immer die Demokraten. Der Erdrutsch zu den Republikanern begann in den Appalachen von Kentucky mit Barack Obamas Ankündigung, zugunsten von Gas und erneuerbarer Energie aus dem „schmutzigen“ Kohlebergbau auszusteigen. Zehntausende Minenarbeiter verloren ihre Jobs, die Folgen für die lokale Wirtschaft waren verheerend. Und die „schmutzige Kohle“ nahm ihnen auch ihren Stolz – für sie klang es, als ob sie „schmutzig“ wären. Donald Trump versprach 2016, die Kohleförderung wieder anzukurbeln. Das Ergebnis: 2016 wählten 78% Donald Trump, 2020 dann 79% und 2024 waren es 81%. Der fünfte Congressional District in Kentucky ist heute eine Hochburg der MAGA-Bewegung. Unsere Reporter trafen MAGA-Anhänger der ersten Stunde, ehemalige Minenarbeiter und ihre Familien sowie die lokalen Vertreter der Republikanischen Partei. Sie hoffen weiter auf Trumps Politik, Zweifel äußern nur wenige. Denn nach dem Attentat auf den rechtspopulistischen Trump-Unterstützer und Podcaster Charlie Kirk schlossen sich die Reihen der Pro-Trump-Republikaner fester…
#trump #usa #reportage
Video verfügbar bis zum 13/10/2028
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127866-000-A/usa-wer-glaubt-noch-an-trump/
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Syrien: Gefangenschaft und Rückkehr nach Raqqa | Doku HD | ARTE
„Return to Raqqa“ dokumentiert die Entführung durch den IS von 19 westlichen Journalisten im Jahr 2012, darunter der 2014 hingerichtete James Foley. Eine ergreifende Geschichte, erzählt aus erster Hand von dem spanischen Kriegsreporter Marc Marginedas, der als erste Geisel wieder freigelassen wurde
#syrien #terroristen #doku
Video verfügbar bis zum 14/04/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128881-000-A/syrien-rueckkehr-nach-raqqa/
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Grzimek: der Kampf um die Serengeti | Doku HD | ARTE
Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" wurde Bernhard Grzimek zur Ikone des Naturschutzes. Doch sein Einsatz bedeutete auch den Heimatverlust für das indigene Volk der Maasai. Der Dokumentarfilm erzählt von seinem bewegenden Vermächtnis und der Frage:
Wie kann man in Zukunft Natur schützen, ohne indigene Gemeinschaften noch weiter zu verdrängen?
Mit seiner Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ erreichte Bernhard Grzimek in den 1960er und 1970er Jahren bis zu 35 Millionen Zuschauer, sein Film „Serengeti darf nicht sterben“ gewann 1960 den Oscar. Über Jahrzehnte galt Grzimek als unangefochtene Stimme des Naturschutzes und als Deutschlands bekanntester Tierfilmer. Schon im zerstörten Frankfurt hatte er als Direktor den Zoologischen Garten wiederaufgebaut und ihn modernisiert. Mit seiner Fernsehsendung mobilisierte er ein Millionenpublikum für den Tierschutz.
Sein Lebenswerk war die Serengeti. Der Nationalpark wurde für ihn zum Symbol einer unberührten Wildnis – und zum Ort größter persönlicher Tragödie, als sein Sohn Michael 1959 bei den Dreharbeiten für „Serengeti darf nicht sterben“ tödlich verunglückte. Doch Grzimek vollendete den Film, und sein Erfolg machte die Serengeti weltweit berühmt. Heute wird sein Vermächtnis neu bewertet. Sein Prinzip, „Platz für Tiere“ zu schaffen, bedeutete auch, dass Menschen ihre Heimat verloren. Tausende Massai wurden 1959 aus dem Nationalpark an den Rand, in das Gebiet um den Ngorongoro-Krater umgesiedelt – ein Trauma, das bis in die Gegenwart reicht.
Während Millionen Touristen mittlerweile zu einer Belastung für das Ökosystem der Serengeti werden, wehren sich die Massai dagegen, nun erneut umgesiedelt zu werden. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der Naturschutz weltweit prägte. Dabei stellt sich die drängende Frage: Wie lassen sich der Schutz einzigartiger Ökosysteme und die Rechte indigener Gemeinschaften im 21. Jahrhundert miteinander vereinbaren?
Dokumentarfilm von Dennis-Roy Wells (Deutschland 2025, 90 Min)
#serengeti #naturschutz #doku
Video verfügbar bis zum 06/11/2026
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118618-000-A/grzimek-und-der-kampf-um-die-serengeti/
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In den Niederlanden gehen Frauen zu Tausenden auf die Straße. Der landesweite Protest zielt gegen Frauenmorde - und für Frauenrechte. Organisiert werden diese Proteste von den „Dolle Minas“ - einer Gruppe, die schon 1970 für viel Furore sorgte. Dieselben Frauen, die vor 55 Jahren für Gleichberechtigung gekämpft haben, sind nun wieder dabei - in erster Reihe.
Innerhalb weniger Wochen hat die Gruppe „Dolle Mina“ in den Niederlanden ein Lauffeuer entzündet. Überall im Land finden zahlreiche Proteste statt, zu Fuß oder auf Fahrrädern. Angeführt werden sie u. a. von der jungen Autorin Sia Hermanides und der 79-jährigen Dunya Verwey, einer Veteranin der niederländischen Frauenbewegung. Die Zahl der Frauenmorde sei nicht mehr hinnehmbar, die Politik soll mehr für den Opferschutz tun.
Die neue Frauenbewegung zielt aber auch gegen eine befürchtete gesellschaftliche Veränderung, einen Rückschritt in Sachen Gleichberechtigung. Dass die „Dolle Minas“ so erfolgreich sind, hat vor allem mit ihrem speziellen Protest-Konzept zu tun. Schon zu Gründungszeiten waren die Minas eine Art Spaß-Guerilla, die Straße ist ihre vertraute Einsatzzone.
Mit viel Witz und Herzblut setzen die „Dolle Minas“ die niederländische Politik unter Druck - so sehr, dass der König nun in seiner Thronrede die Femizide thematisierte. Das Parlament in Den Haag stimmte mehrheitlich für einen Antrag, Frauen besser zu schützen. Die Minas stehen - wie vor 55 Jahren - für geballte Frauenpower „Made in the Netherlands“.
Reportage (D 2025, 30 Min)
#holland #feminismus #reportage
Video verfügbar bis zum 27/10/2030
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122218-010-A/re-hollands-frauen-schlagen-zurueck/
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Das Digitalzeitalter hat längst das öffentliche und private Leben erreicht, eine Welt ohne E-Mail, TikTok, Web und KI scheint unvorstellbar. Doch die Technik hängt am seidenen Faden: Was, wenn der Strom für Rechenzentren knapp wird, Unterseekabel sabotiert und Grafikchips sanktioniert werden? In Forschung, Industrie und Militär sucht man nach Lösungen gegen den digitalen Blackout.
Mobil surfen braucht keine Kabel. Papierlose Büros sind umweltfreundlich. Computer-Anbieter gibt es mehr als genug. Drei Aussagen, die sich als Mythos erweisen, sobald man hinter die Kulissen von Internet und KI schaut. Denn in Wahrheit ist die virtuelle Welt erstaunlich reell: Rechenzentren werden aus dem Boden gestampft, voller Hardware, die für Kühlung und Datenverarbeitung Unmengen Energie verbrauchen. Riesige Dieselgeneratoren sollen im Notfall den digitalen Blackout verhindern. Wird KI zum größten Klimakiller, das digitale Büro zur Dreckschleuder?
Der globale Datenverkehr hängt immer noch zu 95 Prozent von Unterseekabeln ab. Bisher sind diese Lebensadern der Web-Ära vielerorts noch ein leichtes Ziel für Terroristen und staatlich gelenkte Saboteure. Die französische Marine patrouilliert deshalb mit Hightech-Ausrüstung entlang der Kabelrouten, denn an ihnen hängt die Weltwirtschaft. Auch für europäische Sicherheitsbehörden zählt die digitale Infrastruktur zu den Achillesfersen im Zeitalter hybrider Kriegsführung. Sabotageakte an Seekabeln wie zuletzt in der Ostsee zeigen die Verwundbarkeit unserer Zivilisation.
Zu den Szenarien eines Internet-Infarkts zählt auch der Zusammenbruch von Lieferketten im Zusammenhang mit politischen Konflikten oder Krisen. Doch wie soll Europa unabhängig von US-amerikanischen oder asiatischen Quasi-Monopolisten für GPU-Technologie werden? Denn auch wenn ʺCloud-Computingʺ wolkig-leicht klingt, steckt dahinter massive Technik. Die Dokumentation zeigt Herausforderungen einer digitalen Zukunft zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Geopolitik.
Dokumentation von Dietmar Klumpp (D 2025, 52 Min)
#digital #ki #doku
Video verfügbar bis zum 22/10/2026
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Nigeria: Trumps Vorstoß | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE
Mit offenen Karten im Fokus": Täglich drei Minuten Aktuelles und Analysen.
Magazin (F 2025, 3 Min)
#nigeria #trump #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027
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Wildkatzen, Wildschweine, Affen: Diese Tiere leben hierzulande nicht nur in Zoos. Der Trend, Wildtiere auch privat zu halten, führt leider oft zu nicht artgerechter Haltung. In der Reportage kämpfen engagierte Exotenliebhaberinnen und -liebhaber für Wildtiere, die ein neues besseres Zuhause benötigen. Dabei stoßen sie häufig an finanzielle und rechtliche Grenzen.
In Deutschland und Frankreich leben in manchen privaten Haushalten wilde Tiere. Die Reportage begleitet mehrere engagierte Menschen, die ihr Leben ganz den Tieren widmen. In Hohenfels am Bodensee pflegt die 75-jährige Nada Lange verletzte Wildkatzen – viele stammen aus schlechter Haltung. Für ihre Servale und Leopardenkatzen will sie eine Stiftung gründen, doch noch fehlt das nötige Startkapital.
In Frankreich kämpfen Sabine und Christophe Landais um eine Genehmigung für ihre geplante Auffangstation für Wildschweine. Die Wildschweine Martin und Barry leben seit Jahren bei ihnen, doch bisher verweigern die Behörden jede Unterstützung – trotz erfüllter Auflagen.
Im Hunsrück halten Heidi und Harald Beck sechs Weißbüscheläffchen. Genehmigt und artgerecht – aber nicht ohne Konflikte innerhalb der Affengruppe. Die Haltung wilder Tiere stellt Privatpersonen trotz aller Leidenschaft vor enorme Herausforderungen: hohe Kosten, viele rechtliche Vorgaben und spezielles Fachwissen.
Eine Reportage über Tierliebe, Verantwortung und die Frage, wer diese Tiere schützt, wenn ihre Halter es nicht mehr können.
Reportage (D 2025, 31 Min)
#wildtiere #haustiere #reportage
Video verfügbar bis zum 23/10/2030
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UKRAINE: Der Widerstand geht weiter | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE
Trotz Zerstörung der ukrainischen Energieversorgung durch Putins Armee, lässt der Widerstand der ukrainischen Bevölkerung nicht nach.
Kurz vor dem Winter tut Putins Russland das, was es seit bald vier Jahren tut: es zerstört systematisch die Energieversorgung der Ukraine, um die Moral der Bevölkerung zu untergraben. Die Energieinfrastruktur wurde in zehn Regionen angegriffen. Doch auch unter diesen Bedingungen lässt der Widerstand der ukrainischen Bevölkerung nicht nach.
Magazin (F 2024, 3 Min)
#ukraine #russland #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027
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Sudan: Der vergessene Krieg | Mit offenen Karten | ARTE
Der Sudan ist seit über zwei Jahren Schauplatz eines Konflikts zwischen rivalisierenden Generälen des herrschenden Militärs. Nach Jahrzehnten der Diktatur und der Abspaltung des Südsudan bringt dieser Konflikt neues Leid über das Land. Ein Machtkampf mit dramatischen Konsequenzen für die Menschen im Sudan.
Der knapp zwei Millionen Quadratkilometer große Sudan im Nordosten Afrikas ist seit über zwei Jahren Schauplatz eines mörderischen Konflikts zwischen zwei rivalisierenden Generälen des herrschenden Militärs, der von der Öffentlichkeit kaum beachtet wird: Auf der einen Seite stehen die sudanesischen Streitkräfte (Sudanese Armed Forces, SAF) unter De-facto-Staatschef Abdel Fattah al-Burhan, auf der anderen die Rapid Support Forces (RSF) unter seinem Widersacher Mohammed Hamdan Daglo, genannt „Hemeti“. Nach Jahrzehnten der Diktatur durch Omar al-Baschir und der schmerzhaften Abspaltung des Südsudan bringt dieser Konflikt neues Leid über das Land mit sich, gekennzeichnet von Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung und Massenvertreibungen.
Neben den innenpolitischen Widersachern befeuern auch regionale und internationale Mächte diesen Krieg: Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Russland und die Türkei unterstützen ihre jeweiligen Verbündeten, um eigene strategische und wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Es herrscht ein Machtkampf mit dramatischen Konsequenzen für die Menschen im Sudan.
Magazin (F 2025, 3 Min)
#sudan #konflikt #geopolitik
Video verfügbar bis zum 22/09/2032
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Wie verändert sich unsere Welt, wenn KI Entscheidungen über Leben und Tod trifft, Maschinen uns beraten und Kinder mit Bildschirmen groß werden? Der Dokumentarfilm zeigt die Umbrüche der digitalen Revolution – mit all ihren gesellschaftlichen, psychologischen und politischen Konsequenzen.
Die Forschung belegt deutlich die psychologischen Folgen von Social Media, insbesondere bei Jugendlichen: Sucht, Angstzustände, depressive Symptome – ausgelöst durch Plattformen, die mit Dopaminkicks operieren. Doch dies ist nur ein Aspekt der strukturellen Macht der großen Technologiekonzerne, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen und mit Algorithmen bestimmen, was wir wissen, glauben – und kaufen.
Dazu kommt in den letzten Jahren der Einfluss von KI auf politische Prozesse, von Wahlen bis hin zur gezielten Desinformation durch Deepfakes. „Der digitale Tsunami“ zeigt die realen Gefahren durch Gesichtserkennung, autonome Waffensysteme und staatliche Überwachung auf. Mit Stimmen von Forschenden wie Sherry Turkle und Yoshua Bengio warnt der Dokumentarfilm vor Kontrollverlust, Desinformation – und stellt die zentrale Frage: Beherrschen wir die Technologie oder sie uns?
„Das Medium ist die Botschaft“ ist das berühmteste Zitat des kanadischen Philosophen und Medientheoretikers Marshall McLuhan, der bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts voraussah, wie tiefgreifend elektronische Medien unsere Wahrnehmung und die Gesellschaft verändern können. Nicht der Inhalt eines Mediums ist entscheidend, sondern das Medium selbst prägt, wie wir denken, fühlen und handeln.
McLuhans Erkenntnisse und Voraussagen sind auch in der heutigen Medienwelt noch relevant – und mit der Künstlichen Intelligenz hat sich die Menschheit ein Werkzeug geschaffen, das sich möglicherweise gegen sie wenden könnte.
Dokumentarfilm (D/CDN/USA 2024, 84 Min)
#digital #ki #doku
Video verfügbar bis zum 19/01/2026
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Gesichtserkennung: IT-Firmen, Komplizen der Massenüberwachung | Mit offenen Daten | ARTE
Hochauflösende Kameras, Gesichtserkennungssoftware, hochmoderne Videoüberwachungszentren: "Mit offenen Daten" enthüllt, wie westliche Unternehmen dem autoritären Regime in Kasachstan dabei helfen, ein System zur Massenüberwachung aufzubauen.
Oppositionelle, die dank Gesichtserkennung mitten auf der Straße festgenommen werden: Das sind keine Bilder aus einem Science-Fiction-Film, sondern Amateurvideos, die die Redaktion von "Mit offenen Daten" in den sozialen Netzwerken entdeckt hat. Auf dem Bildschirm eines Polizisten ist sogar zu lesen: „Personenerkennung; Kategorie: Aktivist“.In Kasachstan, wo das Regime jede Demonstration unterdrückt und politische Gegner inhaftiert, verstärken diese neuen Technologien, die offiziell zur Bekämpfung der Kriminalität eingesetzt werden, die Angst vor einer totalen Kontrolle der Bürger. Zumal Präsident Kassym-Jomart Tokajew keinen Hehl aus seinem Bestreben macht, sich am chinesischen Modell zu orientieren.
Diese beispiellose Recherche enthüllt, welche Unternehmen hinter diesem Massenüberwachungssystem stehen. Wochenlang haben Maëva Poulet und Luanna Muniz Hunderte von Bildern aus den Videoüberwachungszentren der kasachischen Polizei gesichtet und offizielle Dokumente und technische Handbücher analysiert. Anhand der Namen von Softwareprogrammen auf den Bildschirmen und Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken belegen die Journalisten die bedeutende – und diskrete – Beteiligung ausländischer Unternehmen: Tochtergesellschaften des Canon-Konzerns wie das europäische Unternehmen Milestone, aber auch die Giganten Motorola Solutions und IBM.
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Leitender Redakteur: Sylvain Pak
#überwachung #it #kontrolle
Video verfügbar bis zum 12/07/2029
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Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden israelischen Vergeltungsschlägen hatten internationale Medien keinen Zugang zum Gazastreifen. Die AFP-Journalistinnen und -Journalisten, die ständig vor Ort stationiert waren, gehörten zu den letzten unabhängigen Zeuginnen und Zeugen in dem abgeschotteten Gebiet.
Sie haben im Konflikt Angehörige, ihre Häuser und ihr bisheriges Leben verloren. Doch mitten in einem erbitterten Propaganda- und Informationskrieg sehen sich die Reporterinnen und Reporter der Agence France-Presse (AFP) – einer der größten Nachrichtenagenturen weltweit – in sozialen Netzwerken und Teilen der internationalen Medienlandschaft mit systematischen Zweifeln an ihrer Berichterstattung sowie mit widersprüchlichen Vorwürfen konfrontiert: Während israelische Stimmen ihnen Nähe zur Hamas vorwerfen, unterstellen palästinensische Akteure dagegen Spionage für Israel.
„Inside Gaza“ rückt die Bedeutung der Vor-Ort-Berichterstattung in den Fokus – in einer Zeit, in der die Pressefreiheit so stark unter Druck steht wie selten zuvor. Im Zuge der aktuellen Militäroperation im Gazastreifen wurden ausländische Medien in einem abgeriegelten Gebiet isoliert – und gerieten selbst ins Visier von Angriffen.
Auch wenn zahlreiche Bilder aus Gaza an die Öffentlichkeit gelangten, sind die Umstände ihrer Entstehung weitgehend unbekannt. Mai Yaghi, Adel Zaanoun, Mohammed Abed und Mahmud Hams berichten anhand vieler Stunden Filmmaterial sowie von Fotos und eigenen Texten von der Fassungslosigkeit, den Verlusten, dem Überleben und nicht zuletzt dem Gefühl der Ohnmacht der Menschen in Gaza.
Im Zentrum steht dabei auch die Frage nach dem journalistischen Auftrag in einem Krieg ohne unabhängige Beobachter: Wie berichtet man unter Kollaborationsvorwürfen und unter gezielten Angriffen auf Medienschaffende? Wie geht man um mit posttraumatischem Stress?
Über Monate lastete die Verantwortung auf ihren Schultern, die Informationsfreiheit aufrechtzuerhalten – bis die AFP ihre Evakuierung organisierte. In London, Doha, Kairo und Brüssel versuchen die Journalistinnen und Journalisten nun, das Erlebte hinter sich zu lassen. Doch wie geht das Leben weiter, wenn man als Kriegsberichterstatterin oder Kriegsbestatter in die tiefsten Abgründe der Menschheit geblickt hat?
Dokumentarfilm von Hélène Lam Trong (F 2025, 72 Min)
#gaza #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 22/04/2026
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Mit der deutsch-amerikanischen Comedian Katjana Gerz taucht "Tracks East" tief in Trumps schrille Maga-Welt ein. Auch dunkle Seiten wie Selbstbereicherung, Abschiebungen und zerstörte Diversitätsprogramme werden sichtbar. Gleichzeitig bröckeln die Ränder, Influencer wie Clarkson Lawson steigen aus. Warum aber wenden sich umgekehrt so viele Latinos Maga zu?
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Gaza: Die unsichtbare Hungersnot | Mit offenen Augen | ARTE
Sommer 2025: Der katarische Fernsehsender Al Araby zeigt den Abwurf von Lebensmitteln über Gaza. Kategorisch bestreitet Israel den Vorwurf, es hungere die Menschen aus, und nutzt diese Abwürfe zur Imagepflege gegenüber der Weltöffentlichkeit. Zoom auf einen PR-Krieg und dessen Hintergründe.
Ein Bericht des katarischen Fernsehsenders Al Araby vom 1. August 2025 zeigt einen Abwurf von Lebensmitteln, nachdem Israel den Luftraum auf internationalen Druck hin geöffnet hat. Die in Frankreich ansässige Al-Araby-Korrespondentin Dalal Mawad blickt hinter die Kulissen dieses logistisch komplexen Operation unter strenger Kontrolle Israels. Der Historiker und Mediensoziologe Jérôme Bourdon erläutert die Hintergründe des israelischen PR-Kriegs und der lautstarken Manöver zur Leugnung der humanitären Katastrophe.
Magazin (F 2025, 11 Min)
#gaza #hungersnot #krieg
Video verfügbar bis zum 09/09/2030
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Die Nacht der Schande - Novemberpogrome 1938 (1/2) | Doku HD | ARTE
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 initiierten die Nazis im gesamten Deutschen Reich antijüdische Gewalttaten. Hunderte in Archiven wiedergefundene Fotos und Filme vermitteln eine Vorstellung von diesen Pogromen. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. Die Novemberpogrome markieren ein bis heute bedrückendes Ereignis der deutschen Geschichte.
Seit der Machtergreifung im Jahr 1933 verfolgten die Nationalsozialisten mit geradezu obsessiver Hartnäckigkeit vor allem ein Ziel: Sie wollten sich der Juden entledigen. Von den Nürnberger Gesetzen bis hin zum „Anschluss Österreichs” und den Novemberpogromen 1938 diskriminierten und verfolgten sie die jüdische Bevölkerung systematisch in der Hoffnung, sie ins Exil zu treiben.
Als der aus Polen stammende junge jüdische Emigrant Herschel Grynszpan jedoch am 7. November 1938 auf einen Diplomaten an der deutschen Botschaft in Paris schoss, nahmen die Nationalsozialisten das Attentat zum Vorwand, um das Opfer zum Märtyrer zu erklären und zu Pogromen aufzurufen. Das Ziel war, die im Deutschen Reich verbliebenen Juden durch physische Gewalt und Drohungen zur Flucht zu zwingen. Gleichzeitig wurde die Enteignung und „Arisierung” ihres Besitzes in die Wege geleitet.
Damit markieren die Novemberpogrome ein unumkehrbares Momentum in der Geschichte des NS-Staates und seiner antisemitischen Politik hin zu einer staatlich gelenkten, systematischen Vertreibung durch Diebstahl, Gewalt und Einschüchterung. Während die deutschen Juden bis dahin versucht hatten, mehr oder weniger geordnet zu emigrieren, kam es nun zu einer panischen Massenflucht. Doch in den meisten Aufnahmeländern begegnete man den Geflüchteten feindselig. Nur wenige Monate später sollte die Falle zuschnappen. Der Krieg brach aus und holte auch jene ein, die geglaubt hatten, dem NS-Wahn entkommen zu sein.
Dokumentation von Marie-Pierre Camus und Guillaume Vincent (F 2025, 52 Min)
#juden #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 27/11/2025
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