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Gestern empfangen — 27. Februar 2026 ARTE

Der Kampf der Whistleblowerin | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
27. Februar 2026 um 16:30

Houria Aouimeur wurde 2018 zur Leiterin der AGS ernannt, eine Organisation, welche die Vergütung der Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen gewährleistet. Doch die gelernte Juristin bemerkt schnell unklare Vorgänge und als Verluste verbuchte Beträge in Milliardenhöhe. Ihr Versuch, Licht in das Dunkel zu bringen, führte zu Druck, Drohungen und kostete sie letztlich ihre Stelle.

Im Herbst 2018 wurde Houria Aouimeur zur Leiterin der „Association pour la gestion du régime de Garantie des créances des Salariés“ (AGS) ernannt. Diese Organisation garantiert, dass die Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen weiterhin eine Vergütung erhalten. Für Aouimeur, die in einem sozial schwachen Viertel von Saint-Étienne aufwuchs, war die neue Stellung ein beachtlicher Karrieresprung und eine wichtige Aufgabe. Zumal die AGS riesige Beträge verwaltet.
Doch rasch stellte sie einen Mangel an Transparenz und Kontrolle fest, welcher sich durch willkürliche Zertifizierung von Unternehmen, Bevorteilung bestimmter Auftragnehmer oder Zahlung horrender Anwaltshonorare äußerte. Angesichts der Zustände bei der AGS begann die gelernte Juristin mit Nachforschungen.
Dabei stieß sie schnell auf massiven Widerstand bei Insolvenzverwaltern, Treuhändern, Anwälten, Gutachtern, Unternehmensübernehmern und anderen, zum Teil verbündeten Akteuren eines mächtigen Netzwerks mit eigenen Regeln und zahlreichen Grauzonen.
Aouimeur deckte Insolvenzverfahren auf, die seit mehreren Jahren auf ihren Abschluss warteten. Sie ließ zwei Audits durchführen, die ergaben, dass fast sieben Milliarden Euro ohne stichhaltige Begründung als Verluste verbucht worden waren.
Auf ihre Initiative hin reichte die AGS mehrere Klagen ein. Doch der Druck auf Houria Aouimeur wuchs so stark, dass sie sogar mehrere Monate unter Personenschutz stand. Schließlich veranlassten ihre Vorgesetzten bei der französischen Arbeitslosenversicherung Unédic und dem Arbeitgeberverband „Mouvement des Entreprises de France“ Medef ihrerseits gezielte Audits ihrer Tätigkeit. Die einst geschätzte Führungskraft wurde wegen angeblichen „schweren Fehlverhaltens“ entlassen.
In der Dokumentation „Der Kampf der Whistleblowerin“ bricht sie ihr Schweigen.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2024, 52 Min)

#betrug #whistleblower #doku
Video verfügbar bis zum 19/06/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122196-000-A/der-kampf-der-whistleblowerin/
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Houria Aouimeur wurde 2018 zur Leiterin der AGS ernannt, eine Organisation, welche die Vergütung der Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen gewährleistet. Doch die gelernte Juristin bemerkt schnell unklare Vorgänge und als Verluste verbuchte Beträge in Milliardenhöhe. Ihr Versuch, Licht in das Dunkel zu bringen, führte zu Druck, Drohungen und kostete sie letztlich ihre Stelle.

Im Herbst 2018 wurde Houria Aouimeur zur Leiterin der „Association pour la gestion du régime de Garantie des créances des Salariés“ (AGS) ernannt. Diese Organisation garantiert, dass die Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen weiterhin eine Vergütung erhalten. Für Aouimeur, die in einem sozial schwachen Viertel von Saint-Étienne aufwuchs, war die neue Stellung ein beachtlicher Karrieresprung und eine wichtige Aufgabe. Zumal die AGS riesige Beträge verwaltet.
Doch rasch stellte sie einen Mangel an Transparenz und Kontrolle fest, welcher sich durch willkürliche Zertifizierung von Unternehmen, Bevorteilung bestimmter Auftragnehmer oder Zahlung horrender Anwaltshonorare äußerte. Angesichts der Zustände bei der AGS begann die gelernte Juristin mit Nachforschungen.
Dabei stieß sie schnell auf massiven Widerstand bei Insolvenzverwaltern, Treuhändern, Anwälten, Gutachtern, Unternehmensübernehmern und anderen, zum Teil verbündeten Akteuren eines mächtigen Netzwerks mit eigenen Regeln und zahlreichen Grauzonen.
Aouimeur deckte Insolvenzverfahren auf, die seit mehreren Jahren auf ihren Abschluss warteten. Sie ließ zwei Audits durchführen, die ergaben, dass fast sieben Milliarden Euro ohne stichhaltige Begründung als Verluste verbucht worden waren.
Auf ihre Initiative hin reichte die AGS mehrere Klagen ein. Doch der Druck auf Houria Aouimeur wuchs so stark, dass sie sogar mehrere Monate unter Personenschutz stand. Schließlich veranlassten ihre Vorgesetzten bei der französischen Arbeitslosenversicherung Unédic und dem Arbeitgeberverband „Mouvement des Entreprises de France“ Medef ihrerseits gezielte Audits ihrer Tätigkeit. Die einst geschätzte Führungskraft wurde wegen angeblichen „schweren Fehlverhaltens“ entlassen.
In der Dokumentation „Der Kampf der Whistleblowerin“ bricht sie ihr Schweigen.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2024, 52 Min)

#betrug #whistleblower #doku
Video verfügbar bis zum 19/06/2028

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Die Besonderheit der aktuellen Neonazi-Szene - Die rechte Terrorgefahr (2/2) | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
27. Februar 2026 um 16:30

Relativ unbemerkt tauschen europäische und amerikanische Anhänger der "White Supremacy" im Internet und in den sozialen Medien gewaltverherrlichendes Gedankengut aus. Die sich abzeichnende länderübergreifende "pan-arische" Ideologie stützt sich auf gemeinsame Referenzen und die Verehrung rechtsextremer Massenmörder, von manchen sogar als "Heilige" betrachtet.

Die Ultrarechten der westlichen Welt verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umsturz der Demokratie. Die Behörden kontern so gut sie können mit der Überwachung rechtsextremer Profile und Maßnahmen zur Vorbeugung von Radikalisierung.
Vielen Radikalisierten gemeinsam ist eine Faszination für Massenmörder, die im letzten Jahrzehnt im Namen "White Supremacy"-Ideologie Blutbäder anrichteten, wie zum Beispiel Brenton Tarrant, der 2019 den Anschlag auf die Moschee von Christchurch in Neuseeland verübte und dabei 51 Muslime erschoss. Derlei Anschläge werden in Szene gesetzt und massiv in rechtsextremen Online-Netzwerken verbreitet, um Nachahmer zu inspirieren.
Tatsächlich organisieren sich die Neonazis, unter anderem in dem aus den Vereinigten Staaten stammenden Netzwerk Terrorgram, das nachweislich zum Ziel hat, in der westlichen Welt einen Rassenkrieg loszutreten. Zu ihren "Helden" gehört Timothy McVeigh, der 1995 mit einer Autobombe in Oklahoma City 168 Menschen verletzte und 680 tötete.
In Schweden, wo sich neonazistische skandinavische Gruppen zur gewaltbereiten Nordischen Widerstandsbewegung NMR zusammengeschlossen haben, stellen Polizisten und Deradikalisierungs-Experten immer jüngere Profile fest. Die Behörden überwachen auch die Entwicklung des vom US-Amerikaner Robert Rundo gegründeten Active Club-Netzwerks, in dem sich Anhänger der "White Power"-Bewegung neben den USA auch in Europa, Kanada und Australien für den Rassenkrieg begeistern. Denn genau das ist die Besonderheit der aktuellen Neonazi-Szene: Ihre Mitglieder tauschen sich aus und organisieren sich über die Kontinente hinweg, was sie umso gefährlicher macht. Ihr gemeinsames, erklärtes Ziel ist der Umsturz der demokratischen Institutionen – einen Vorgeschmack darauf lieferten die Bilder vom Sturm auf das Kapitol in den Vereinigten Staaten 2021, an dem mehrere Mitglieder als terroristisch eingestufter Organisationen beteiligt waren.

Dokumentation von Jean-Pierre Canet und Raphaël Tresanini (F 2022, 52 Min)

#rechtsextremismus #terror #doku
Video verfügbar bis zum 21/11/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126188-000-A/unterschaetzt-die-rechte-terrorgefahr-2-2/
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Relativ unbemerkt tauschen europäische und amerikanische Anhänger der "White Supremacy" im Internet und in den sozialen Medien gewaltverherrlichendes Gedankengut aus. Die sich abzeichnende länderübergreifende "pan-arische" Ideologie stützt sich auf gemeinsame Referenzen und die Verehrung rechtsextremer Massenmörder, von manchen sogar als "Heilige" betrachtet.

Die Ultrarechten der westlichen Welt verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umsturz der Demokratie. Die Behörden kontern so gut sie können mit der Überwachung rechtsextremer Profile und Maßnahmen zur Vorbeugung von Radikalisierung.
Vielen Radikalisierten gemeinsam ist eine Faszination für Massenmörder, die im letzten Jahrzehnt im Namen "White Supremacy"-Ideologie Blutbäder anrichteten, wie zum Beispiel Brenton Tarrant, der 2019 den Anschlag auf die Moschee von Christchurch in Neuseeland verübte und dabei 51 Muslime erschoss. Derlei Anschläge werden in Szene gesetzt und massiv in rechtsextremen Online-Netzwerken verbreitet, um Nachahmer zu inspirieren.
Tatsächlich organisieren sich die Neonazis, unter anderem in dem aus den Vereinigten Staaten stammenden Netzwerk Terrorgram, das nachweislich zum Ziel hat, in der westlichen Welt einen Rassenkrieg loszutreten. Zu ihren "Helden" gehört Timothy McVeigh, der 1995 mit einer Autobombe in Oklahoma City 168 Menschen verletzte und 680 tötete.
In Schweden, wo sich neonazistische skandinavische Gruppen zur gewaltbereiten Nordischen Widerstandsbewegung NMR zusammengeschlossen haben, stellen Polizisten und Deradikalisierungs-Experten immer jüngere Profile fest. Die Behörden überwachen auch die Entwicklung des vom US-Amerikaner Robert Rundo gegründeten Active Club-Netzwerks, in dem sich Anhänger der "White Power"-Bewegung neben den USA auch in Europa, Kanada und Australien für den Rassenkrieg begeistern. Denn genau das ist die Besonderheit der aktuellen Neonazi-Szene: Ihre Mitglieder tauschen sich aus und organisieren sich über die Kontinente hinweg, was sie umso gefährlicher macht. Ihr gemeinsames, erklärtes Ziel ist der Umsturz der demokratischen Institutionen – einen Vorgeschmack darauf lieferten die Bilder vom Sturm auf das Kapitol in den Vereinigten Staaten 2021, an dem mehrere Mitglieder als terroristisch eingestufter Organisationen beteiligt waren.

Dokumentation von Jean-Pierre Canet und Raphaël Tresanini (F 2022, 52 Min)

#rechtsextremismus #terror #doku
Video verfügbar bis zum 21/11/2026

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Was, wenn das Leben spiegelverkehrt wäre? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

Von:ARTEde
27. Februar 2026 um 14:00

Für die wichtigsten Moleküle, die das Leben auf der Erde ausmachen, gibt es theoretisch einen spiegelverkehrten Zwilling. Mit diesen Spiegelmolekülen könnte man effizientere Arzneimittel herstellen, so die Hoffnung. Was wäre aber, wenn es nicht nur gelänge, lebenswichtige Moleküle zu spiegeln, sondern sogar ganze Lebewesen? Bakterien zum Beispiel. Wie die Welt dann wohl aussähe?

Viele lebenswichtige Moleküle lassen sich in zwei spiegelbildliche Varianten anordnen, vergleichbar mit einer linken und einer rechten Hand. Chiralität nennt man dieses Phänomen. Und so gibt es rechts- und linkshändige Moleküle. Mit einer Besonderheit: "Das Leben hat sich immer nur für eine Spiegelform entschieden", sagt Cornelia Meinert von der Universität Côte d'Azur in Nizza. "Die Aminosäuren in den Proteinen sind ausschließlich linkshändig und die Zuckermoleküle in der DNA immer rechtshändig". Wie genau diese merkwürdige Vorliebe des Lebens vor etwa 3,8 Milliarden Jahren zustande kam, ist nach wie vor unklar.
Was wäre, wenn wir dieses Gesetz auf den Kopf stellen und die lebenswichtigen Moleküle spiegeln würden? "Das könnte einen großen Nutzen für die Medizin bringen", sagt Kate Adamala von der University of Minnesota. Spiegelmoleküle werden dank ihrer entgegengesetzten Anordnung nicht von der Körperabwehr erkannt und könnten daher ihre medizinische Wirkung besser entfalten.
Doch diese positive Eigenschaft könnte auch gravierende Folgen haben – dann nämlich, wenn wir statt einzelner Spiegelmoleküle einen ganzen gespiegelten Organismus erschaffen würden – etwa ein Spiegelbakterium. "Es sind Szenarien denkbar, in denen sich ein Spiegelbakterium in der Umwelt ausbreitet, Ökosysteme umwälzt, Pflanzen und Tiere infiziert und schließlich auch uns Menschen", warnt David Bikard vom Institut Pasteur in Paris. Noch gibt es keine Spiegelbakterien aus dem Labor. Doch die Wissenschaft ist alarmiert und fordert, das Spiel mit dem Spiegeln des Lebens nicht zu weit zu treiben.

Dokumentationsreihe, Regie: Lucas Gries (D 2025, 30 Min)


Quellen und weiterführende Links:

Der Ursprung der Homo-Chiralität des Lebens

Wie Louis Pasteur die Chiralität entdeckte (Artikel auf Französisch und Englisch):
https://journals.openedition.org/bibnum/443

https://www.pasteur.fr/en/institut-pasteur/history/early-years-1847-1862

Was Asteroiden und Meteoriten mit der Chiralität des Lebens auf der Erde zu tun haben:
https://hal.science/hal-03161799v1/file/2020_Meinert_PRJ6%20A-Life_v3.pdf

https://www.nasa.gov/news-release/nasas-asteroid-bennu-sample-reveals-mix-of-lifes-ingredients/

Wie sich die Homochiralität auf der Erde vermutlich ausgebreitet hat:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6396334/


Spiegelleben Risiko

Auf dem Weg zur Spiegelzelle? – Wie ein Forscher versucht, die Proteinfabrik einer Zelle zu spiegeln:
https://www.science.org/content/article/mirror-image-protein-factories-one-day-make-durable-drugs-body-cant-break

Weckruf aus der Wissenschaft – 38 Forscherinnen und Forscher warnen im Fachmagazin Science vor der Erschaffung von Spiegelbakterien:
https://www.researchgate.net/publication/386988387_Confronting_risks_of_mirror_life

Was die Wissenschaft über Spiegelleben weiß: der umfangreiche Forschungsbericht:
https://stacks.stanford.edu/file/druid:cv716pj4036/Technical%20Report%20on%20Mirror%20Bacteria%20Feasibility%20and%20Risks.pdf

Wie es nun weitergeht: Die Wissenschaftsgruppe im Austausch über die Risiken des Spiegellebens:
https://www.mbdialogues.org/


Eine Zusammenfassung der medizinischen Vorteile von Spiegelmolekülen und der möglichen Gefahren von Spiegelbakterien:
https://www.gov.uk/government/publications/mirror-life/mirror-life



Musik in dieser Folge:

Requiem in D Moll, KV 626, Lacrimosa dies illae – (Wolfgang Amadeus Mozart) // TC 10:20
Symphony Nr. 3 – (Philip Glass) // 14:08
Ouverture of Conclave – (Volker Bertelmann) // TC 22:11
Didnt I Blow Your Mind – (The Philly Groove Orchestra) // TC 28:26

#wissenschaft #forschung #doku
Video verfügbar bis zum 28/02/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121327-008-A/was-wenn-das-leben-spiegelverkehrt-waere/
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Für die wichtigsten Moleküle, die das Leben auf der Erde ausmachen, gibt es theoretisch einen spiegelverkehrten Zwilling. Mit diesen Spiegelmolekülen könnte man effizientere Arzneimittel herstellen, so die Hoffnung. Was wäre aber, wenn es nicht nur gelänge, lebenswichtige Moleküle zu spiegeln, sondern sogar ganze Lebewesen? Bakterien zum Beispiel. Wie die Welt dann wohl aussähe?

Viele lebenswichtige Moleküle lassen sich in zwei spiegelbildliche Varianten anordnen, vergleichbar mit einer linken und einer rechten Hand. Chiralität nennt man dieses Phänomen. Und so gibt es rechts- und linkshändige Moleküle. Mit einer Besonderheit: "Das Leben hat sich immer nur für eine Spiegelform entschieden", sagt Cornelia Meinert von der Universität Côte d'Azur in Nizza. "Die Aminosäuren in den Proteinen sind ausschließlich linkshändig und die Zuckermoleküle in der DNA immer rechtshändig". Wie genau diese merkwürdige Vorliebe des Lebens vor etwa 3,8 Milliarden Jahren zustande kam, ist nach wie vor unklar.
Was wäre, wenn wir dieses Gesetz auf den Kopf stellen und die lebenswichtigen Moleküle spiegeln würden? "Das könnte einen großen Nutzen für die Medizin bringen", sagt Kate Adamala von der University of Minnesota. Spiegelmoleküle werden dank ihrer entgegengesetzten Anordnung nicht von der Körperabwehr erkannt und könnten daher ihre medizinische Wirkung besser entfalten.
Doch diese positive Eigenschaft könnte auch gravierende Folgen haben – dann nämlich, wenn wir statt einzelner Spiegelmoleküle einen ganzen gespiegelten Organismus erschaffen würden – etwa ein Spiegelbakterium. "Es sind Szenarien denkbar, in denen sich ein Spiegelbakterium in der Umwelt ausbreitet, Ökosysteme umwälzt, Pflanzen und Tiere infiziert und schließlich auch uns Menschen", warnt David Bikard vom Institut Pasteur in Paris. Noch gibt es keine Spiegelbakterien aus dem Labor. Doch die Wissenschaft ist alarmiert und fordert, das Spiel mit dem Spiegeln des Lebens nicht zu weit zu treiben.

Dokumentationsreihe, Regie: Lucas Gries (D 2025, 30 Min)


Quellen und weiterführende Links:

Der Ursprung der Homo-Chiralität des Lebens

Wie Louis Pasteur die Chiralität entdeckte (Artikel auf Französisch und Englisch):
https://journals.openedition.org/bibnum/443

https://www.pasteur.fr/en/institut-pasteur/history/early-years-1847-1862

Was Asteroiden und Meteoriten mit der Chiralität des Lebens auf der Erde zu tun haben:
https://hal.science/hal-03161799v1/file/2020_Meinert_PRJ6%20A-Life_v3.pdf

https://www.nasa.gov/news-release/nasas-asteroid-bennu-sample-reveals-mix-of-lifes-ingredients/

Wie sich die Homochiralität auf der Erde vermutlich ausgebreitet hat:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6396334/


Spiegelleben Risiko

Auf dem Weg zur Spiegelzelle? – Wie ein Forscher versucht, die Proteinfabrik einer Zelle zu spiegeln:
https://www.science.org/content/article/mirror-image-protein-factories-one-day-make-durable-drugs-body-cant-break

Weckruf aus der Wissenschaft – 38 Forscherinnen und Forscher warnen im Fachmagazin Science vor der Erschaffung von Spiegelbakterien:
https://www.researchgate.net/publication/386988387_Confronting_risks_of_mirror_life

Was die Wissenschaft über Spiegelleben weiß: der umfangreiche Forschungsbericht:
https://stacks.stanford.edu/file/druid:cv716pj4036/Technical%20Report%20on%20Mirror%20Bacteria%20Feasibility%20and%20Risks.pdf

Wie es nun weitergeht: Die Wissenschaftsgruppe im Austausch über die Risiken des Spiegellebens:
https://www.mbdialogues.org/


Eine Zusammenfassung der medizinischen Vorteile von Spiegelmolekülen und der möglichen Gefahren von Spiegelbakterien:
https://www.gov.uk/government/publications/mirror-life/mirror-life



Musik in dieser Folge:

Requiem in D Moll, KV 626, Lacrimosa dies illae – (Wolfgang Amadeus Mozart) // TC 10:20
Symphony Nr. 3 – (Philip Glass) // 14:08
Ouverture of Conclave – (Volker Bertelmann) // TC 22:11
Didnt I Blow Your Mind – (The Philly Groove Orchestra) // TC 28:26

#wissenschaft #forschung #doku
Video verfügbar bis zum 28/02/2029

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Europas Kampfjet: War's das jetzt? | ARTE Hintergrund

Von:ARTEde
27. Februar 2026 um 11:01

Stark und geschlossen sieht anders aus: Deutsche und Franzosen streiten sich offen über das größte Rüstungsprojekt des Kontinents, FCAS. Hinter dem Kürzel steckt ein umfassendes Waffensystem, das Europa für die Luftverteidigung der Zukunft auf eigene Beine stellen soll. Aber beim Herzstück des Projekts, einem Kampfjet der 6. Generation, gerät die Zusammenarbeit an ihre Grenzen: In der Industrie kämpft man um die Führungsrolle und Betriebsgeheimnisse, und in der Politik stellt man plötzlich gegensätzliche Bedürfnisse fest.

#kampfjet #verteidigung #europa
Video verfügbar bis zum 28/05/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/124422-027-A/europas-kampfjet-war-s-das-jetzt/
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Stark und geschlossen sieht anders aus: Deutsche und Franzosen streiten sich offen über das größte Rüstungsprojekt des Kontinents, FCAS. Hinter dem Kürzel steckt ein umfassendes Waffensystem, das Europa für die Luftverteidigung der Zukunft auf eigene Beine stellen soll. Aber beim Herzstück des Projekts, einem Kampfjet der 6. Generation, gerät die Zusammenarbeit an ihre Grenzen: In der Industrie kämpft man um die Führungsrolle und Betriebsgeheimnisse, und in der Politik stellt man plötzlich gegensätzliche Bedürfnisse fest.

#kampfjet #verteidigung #europa
Video verfügbar bis zum 28/05/2026

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Epstein-Files: Macht, Geld und Menschenhandel | ARTE Hintergrund

Von:ARTEde
27. Februar 2026 um 10:01

Wie konnte Jeffrey Epstein ein so riesiges Vermögen anhäufen, sein einflussreiches Netzwerk aufbauen und jahrelang unterhalten und so lange sexuelle Gewalt gegen Dutzende Minderjährige ausüben, ohne von der Justiz verfolgt zu werden?


#epstein #menschenhandel #epsteinfiles
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121620-125-A/epstein-files-macht-geld-und-menschenhandel/
Video verfügbar bis zum: 25/02/2027
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#epstein #menschenhandel #epsteinfiles
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Video verfügbar bis zum: 25/02/2027
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Received — 26. Februar 2026 ARTE

Ukraine: Überleben im Schutzraum | ARTE Reportage

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 17:30

Am 24. Februar 2026 sind es schon vier Jahre seit dem Beginn der russischen Invasion in die Ukraine. Putin wollte damals in nur wenigen Wochen bis nach Kiew durchmarschieren, mit dem erbitterten Widerstand der Ukrainer rechnete er nicht.

Der Alltag der Ukrainer im Krieg wurde wegen der Raketen und Drohnen vielerorts in den Untergrund verlegt, damit das Land einigermaßen funktionieren konnte. Unsere Reporter besuchten die Menschen in den unterirdischen Schutzräumen, dazu zählen in Kiew auch die U-Bahn-Stationen. In Cherson, einer der am häufigsten von Drohnen angegriffenen Städte, haben sich die wenigen noch verbliebenen Zivilisten an die ständige Bedrohung aus der Luft gewöhnt. In anderen Großstädten wie Charkiw oder Mykolajiw unterrichten sie Kinder in Schutzräumen, auch Jugendclubs und Radiosender zogen, wenn möglich, in sichere Keller. An der Front baute die Armee in Schützengräben Erste-Hilfe-Krankenhäuser mit allen notwendigen Geräten zur Stabilisierung von Verwundeten. Alltag im Krieg, das heißt in der Ukraine: Widerstand leisten, auch unter der Erde.

#ukraine #krieg #reportage
Video verfügbar bis zum 18/02/2036

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/129877-000-A/ukraine-ueberleben-im-schutzraum/
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Am 24. Februar 2026 sind es schon vier Jahre seit dem Beginn der russischen Invasion in die Ukraine. Putin wollte damals in nur wenigen Wochen bis nach Kiew durchmarschieren, mit dem erbitterten Widerstand der Ukrainer rechnete er nicht.

Der Alltag der Ukrainer im Krieg wurde wegen der Raketen und Drohnen vielerorts in den Untergrund verlegt, damit das Land einigermaßen funktionieren konnte. Unsere Reporter besuchten die Menschen in den unterirdischen Schutzräumen, dazu zählen in Kiew auch die U-Bahn-Stationen. In Cherson, einer der am häufigsten von Drohnen angegriffenen Städte, haben sich die wenigen noch verbliebenen Zivilisten an die ständige Bedrohung aus der Luft gewöhnt. In anderen Großstädten wie Charkiw oder Mykolajiw unterrichten sie Kinder in Schutzräumen, auch Jugendclubs und Radiosender zogen, wenn möglich, in sichere Keller. An der Front baute die Armee in Schützengräben Erste-Hilfe-Krankenhäuser mit allen notwendigen Geräten zur Stabilisierung von Verwundeten. Alltag im Krieg, das heißt in der Ukraine: Widerstand leisten, auch unter der Erde.

#ukraine #krieg #reportage
Video verfügbar bis zum 18/02/2036

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Unterschätzte Extremismusgefahr - Die rechte Terrorgefahr (1/2) | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 16:30

Der Rechtsterrorismus breitet sich in Europa aus. In Deutschland und Frankreich wurden mehrere Anschläge durch radikalisierte Einzeltäter verübt, die vom "Rassenkrieg" und vom Kampf gegen den "Großen Austausch" träumen. Rechtsextreme Gewalt ist zwar nicht neu, aber beunruhigend ist die Tatsache, dass die Täterprofile aus immer unterschiedlicheren Bevölkerungsgruppen stammen.

Rechtsextreme Ideologen und Parteien verbreiten in der Gesellschaft gegen Minderheiten und politische Gegner gerichtete Hassreden. In Europa und den Vereinigten Staaten steigt die Zahl rechtsextremer Gewalttaten seit Jahren besorgniserregend an. Anschläge, Schießereien und Morde richten sich zunehmend gegen Minderheiten sowie Vertreter demokratischer Institutionen. In den vergangenen Jahren konnten die französischen Sicherheitsbehörden mehrere geplante Anschläge verhindern. Unter den Festgenommenen sind auch Personen, die sich erst nach den dschihadistischen Attentaten von 2015 radikalisiert haben. Dennoch zeigt sich die Justiz weiterhin zurückhaltend, bestimmte Gewalttaten als Terrorakte einzustufen.
Parallel dazu formieren sich im ganzen Land rechtsextreme Gruppen, die zunehmend brutaler gegen ihre vermeintlichen Gegner vorgehen. Frankreich ringt noch mit den Folgen des rechten Terrors – ein Problem, mit dem Deutschland bereits seit den 2000er Jahren konfrontiert ist.
Besonders in den Fokus gerieten in Deutschland die Unterwanderung der Bundeswehr durch Neonazis sowie der Anstieg rechtsextremer Gewalt nach der von Angela Merkel beschlossenenAufnahme Geflüchteter im Jahr2015. Zudem gehört Deutschland zu den Ländern, in dem die meisten Anschläge auf Politiker verzeichnet werden. Gleichzeitig verbreiten rechtsextreme Akteure, Ideologen und Parteien wie die AfD einen zunehmend hasserfüllten Diskurs in der Gesellschaft.

Dokumentation von Jean-Pierre Canet und Raphaël Tresanini (F 2022, 52 Min)

Hier geht's zur zweiten Folge (verfügbar ab dem 27/02/2026 - 17:30 Uhr): https://youtu.be/N6EmxQVbcF8

#rechtsextremismus #terror #doku
Video verfügbar bis zum 21/11/2026

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Der Rechtsterrorismus breitet sich in Europa aus. In Deutschland und Frankreich wurden mehrere Anschläge durch radikalisierte Einzeltäter verübt, die vom "Rassenkrieg" und vom Kampf gegen den "Großen Austausch" träumen. Rechtsextreme Gewalt ist zwar nicht neu, aber beunruhigend ist die Tatsache, dass die Täterprofile aus immer unterschiedlicheren Bevölkerungsgruppen stammen.

Rechtsextreme Ideologen und Parteien verbreiten in der Gesellschaft gegen Minderheiten und politische Gegner gerichtete Hassreden. In Europa und den Vereinigten Staaten steigt die Zahl rechtsextremer Gewalttaten seit Jahren besorgniserregend an. Anschläge, Schießereien und Morde richten sich zunehmend gegen Minderheiten sowie Vertreter demokratischer Institutionen. In den vergangenen Jahren konnten die französischen Sicherheitsbehörden mehrere geplante Anschläge verhindern. Unter den Festgenommenen sind auch Personen, die sich erst nach den dschihadistischen Attentaten von 2015 radikalisiert haben. Dennoch zeigt sich die Justiz weiterhin zurückhaltend, bestimmte Gewalttaten als Terrorakte einzustufen.
Parallel dazu formieren sich im ganzen Land rechtsextreme Gruppen, die zunehmend brutaler gegen ihre vermeintlichen Gegner vorgehen. Frankreich ringt noch mit den Folgen des rechten Terrors – ein Problem, mit dem Deutschland bereits seit den 2000er Jahren konfrontiert ist.
Besonders in den Fokus gerieten in Deutschland die Unterwanderung der Bundeswehr durch Neonazis sowie der Anstieg rechtsextremer Gewalt nach der von Angela Merkel beschlossenenAufnahme Geflüchteter im Jahr2015. Zudem gehört Deutschland zu den Ländern, in dem die meisten Anschläge auf Politiker verzeichnet werden. Gleichzeitig verbreiten rechtsextreme Akteure, Ideologen und Parteien wie die AfD einen zunehmend hasserfüllten Diskurs in der Gesellschaft.

Dokumentation von Jean-Pierre Canet und Raphaël Tresanini (F 2022, 52 Min)

Hier geht's zur zweiten Folge (verfügbar ab dem 27/02/2026 - 17:30 Uhr): https://youtu.be/N6EmxQVbcF8

#rechtsextremismus #terror #doku
Video verfügbar bis zum 21/11/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/115485-000-A/unterschaetzt-die-rechte-terrorgefahr-1-2/
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Gibt es UFOs? | ARTE #shorts

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 16:00

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In Europa sehen immer mehr Menschen Dinge am Himmel, die sie sich nicht erklären können, zum Beispiel im norwegischen Örtchen Hessdalen. Hobby-Astronom*innen versuchen den seltsamen Lichtern nachzuspüren, aber auch staatliche Institutionen wie die französische GEIPAN beschäftigen sich mit UFO-Sichtungen.

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Die Geheimnisse des Olymps | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 14:01

Eine wissenschaftliche Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des Olymps, dem Wohnsitz der griechischen Götter. Die Doku folgt dabei den Spuren von Klimaforscher Michael Styllas, der bekannte Mythen wie das Blitzeschleudern von Göttervater Zeus oder den Ursprung des Wortes Olympos – "die ewige Klarheit" – neu interpretiert.

Wer kennt ihn nicht, den Olymp, den Wohnsitz der griechischen Götter? Seit der Antike wird der Gebirgszug verehrt und von großen Schriftstellern besungen. Homer, Hesiod und viele andere priesen seine majestätische Größe und die außergewöhnlichen Phänomene, die er hervorbringt: die Blitze, die von Göttervater Zeus geschleudert werden, den Regenbogen, den Götterbotin Iris erstrahlen lässt, den einzigartigen Blick auf die Milchstraße oder die "ewige Klarheit", die den Ursprung des Wortes Olympos bildet.
Der Olymp hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren – nicht zuletzt für Forscherinnen und Forscher, die nach rationalen Erklärungen für diese außergewöhnlichen Phänomene suchen. Einer von ihnen ist Michael Styllas. Der griechische Geologe, der sich auf das Klima der Antike spezialisiert hat, verbringt einen Großteil seiner Zeit mit der Erforschung des Olymps. Zu den Gipfeln des Gebirgsmassivs führen keine Straßen, und nur wenige wagen sich in dieses anspruchsvolle Gelände. Michael Styllas erkundet das Gebiet seit seiner Jugend und kennt es mittlerweile wie seine Westentasche. Der erfahrene Bergsteiger hat das Basislager für seine Klimaforschungen in einer kleinen Hütte auf 2.700 Metern errichtet und arbeitet dort seit mehr als 20 Jahren.
Die Dokumentation begleitet den Geologen ein Jahr lang auf der Suche nach den Ursprüngen des mythischen "Olympos", wo er mehrere internationale wissenschaftliche Missionen leitet. Besonders interessiert die Forscherinnen und Forscher, was im Inneren des Berges verborgen liegt: ein eisgefüllter, bislang unerforschter Hohlraum, in dem wertvolle Klimaindikatoren wie Saharastaub vermutet werden. Ziel ist es, die klimatischen Ereignisse zu rekonstruieren, die in den vergangenen 10.000 Jahren in dieser Schlüsselregion des Mittelmeers geherrscht haben, und den Olymp sowie seine Mythen aus wissenschaftlicher Perspektive neu zu interpretieren. Die Ergebnisse sollen helfen, extreme Wetterereignisse der Vergangenheit besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Dokumentation von Anne Viry-Babel (F 2023, 53 Min)

#olymp #forschung #mythen
Video verfügbar bis zum 22/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/109812-000-A/die-geheimnisse-des-olymps/
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Eine wissenschaftliche Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des Olymps, dem Wohnsitz der griechischen Götter. Die Doku folgt dabei den Spuren von Klimaforscher Michael Styllas, der bekannte Mythen wie das Blitzeschleudern von Göttervater Zeus oder den Ursprung des Wortes Olympos – "die ewige Klarheit" – neu interpretiert.

Wer kennt ihn nicht, den Olymp, den Wohnsitz der griechischen Götter? Seit der Antike wird der Gebirgszug verehrt und von großen Schriftstellern besungen. Homer, Hesiod und viele andere priesen seine majestätische Größe und die außergewöhnlichen Phänomene, die er hervorbringt: die Blitze, die von Göttervater Zeus geschleudert werden, den Regenbogen, den Götterbotin Iris erstrahlen lässt, den einzigartigen Blick auf die Milchstraße oder die "ewige Klarheit", die den Ursprung des Wortes Olympos bildet.
Der Olymp hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren – nicht zuletzt für Forscherinnen und Forscher, die nach rationalen Erklärungen für diese außergewöhnlichen Phänomene suchen. Einer von ihnen ist Michael Styllas. Der griechische Geologe, der sich auf das Klima der Antike spezialisiert hat, verbringt einen Großteil seiner Zeit mit der Erforschung des Olymps. Zu den Gipfeln des Gebirgsmassivs führen keine Straßen, und nur wenige wagen sich in dieses anspruchsvolle Gelände. Michael Styllas erkundet das Gebiet seit seiner Jugend und kennt es mittlerweile wie seine Westentasche. Der erfahrene Bergsteiger hat das Basislager für seine Klimaforschungen in einer kleinen Hütte auf 2.700 Metern errichtet und arbeitet dort seit mehr als 20 Jahren.
Die Dokumentation begleitet den Geologen ein Jahr lang auf der Suche nach den Ursprüngen des mythischen "Olympos", wo er mehrere internationale wissenschaftliche Missionen leitet. Besonders interessiert die Forscherinnen und Forscher, was im Inneren des Berges verborgen liegt: ein eisgefüllter, bislang unerforschter Hohlraum, in dem wertvolle Klimaindikatoren wie Saharastaub vermutet werden. Ziel ist es, die klimatischen Ereignisse zu rekonstruieren, die in den vergangenen 10.000 Jahren in dieser Schlüsselregion des Mittelmeers geherrscht haben, und den Olymp sowie seine Mythen aus wissenschaftlicher Perspektive neu zu interpretieren. Die Ergebnisse sollen helfen, extreme Wetterereignisse der Vergangenheit besser zu verstehen und daraus Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Dokumentation von Anne Viry-Babel (F 2023, 53 Min)

#olymp #forschung #mythen
Video verfügbar bis zum 22/04/2026

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Der Krampusbrauch - teuflisch gut oder Alptraum? | ARTE Re:

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 11:01

Der österreichische Krampusbrauch versetzt jedes Jahr ganze Städte in einen Ausnahmezustand. Teufelsähnliche Gestalten ziehen durch die Straßen, um Menschen Angst einzujagen. Sie schlagen mit Ruten auf Zuschauende ein – symbolisch, niemandem soll etwas passieren. Ein Spiel mit archaischen Mythen, der Lust an der Angst - und der Angst vor Gewalt.

Eine alte Tradition, die im Winter ganze Städte elektrisiert und immer mehr Anhänger findet - der Krampusbrauch in Österreich. Als teufelsähnliche Gestalten verkleidet, ziehen Männerhorden los, ein furchterregendes Schauspiel. Bei den Schlägen mit der Reisigrute soll eigentlich niemand zu Schaden kommen, dennoch gibt es immer wieder schwere Verletzungen und Beschwerden wegen übermäßiger Gewalt. Viele Menschen haben so viel Angst vor den Krampussen, dass sie in dieser Zeit kaum das Haus verlassen. So wie Julia und Marie, die versuchen, ihre Furcht mit einer Art Schocktherapie in den Griff zu bekommen.
In vielen Vereinen dürfen als Krampus nur Männer mitmachen. Lisa bricht mit dieser Tradition: Sie ist die erste und einzige Frau Österreichs, die hauptberuflich Krampusmasken schnitzt – ein Handwerk, das über Jahrhunderte fest in Männerhand lag. Mit ihrer Spezialität, weiblichen Teufelsmasken, scheint Lisa einen Nerv zu treffen: Ihr Geschäft boomt. Inzwischen arbeitet sie nicht mehr auf Bestellung, sondern versteigert ihre fertigen Masken an den Meistbietenden.
In Klagenfurt organisiert Christian den größten Krampuslauf Österreichs – Ritual, Volksfest und Party-Event. Rund 800 Teilnehmende reisen dafür aus der Schweiz, Südtirol und Tschechien an. Sie alle verbindet die Lust, einen Tag in eine andere Rolle zu schlüpfen. In Anif, in der Nähe von Salzburg, bereitet sich Philipp fast das ganze Jahr auf die Krampusshow vor. Mit einem atemberaubenden Bühnenprogramm begeistern er und seine Krampuskollegen jedes Jahr mehr als 1.000 Menschen. Doch in diesem Jahr steht kurz vor dem Termin weder die professionell inszenierte Show noch der Ablauf des gesamten Tages …

Reportage (D 2026, 30 Min)

#krampuslauf #österreich #reportage
Video verfügbar bis zum 30/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127390-002-A/re-der-krampusbrauch-teuflisch-gut-oder-alptraum/
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Der österreichische Krampusbrauch versetzt jedes Jahr ganze Städte in einen Ausnahmezustand. Teufelsähnliche Gestalten ziehen durch die Straßen, um Menschen Angst einzujagen. Sie schlagen mit Ruten auf Zuschauende ein – symbolisch, niemandem soll etwas passieren. Ein Spiel mit archaischen Mythen, der Lust an der Angst - und der Angst vor Gewalt.

Eine alte Tradition, die im Winter ganze Städte elektrisiert und immer mehr Anhänger findet - der Krampusbrauch in Österreich. Als teufelsähnliche Gestalten verkleidet, ziehen Männerhorden los, ein furchterregendes Schauspiel. Bei den Schlägen mit der Reisigrute soll eigentlich niemand zu Schaden kommen, dennoch gibt es immer wieder schwere Verletzungen und Beschwerden wegen übermäßiger Gewalt. Viele Menschen haben so viel Angst vor den Krampussen, dass sie in dieser Zeit kaum das Haus verlassen. So wie Julia und Marie, die versuchen, ihre Furcht mit einer Art Schocktherapie in den Griff zu bekommen.
In vielen Vereinen dürfen als Krampus nur Männer mitmachen. Lisa bricht mit dieser Tradition: Sie ist die erste und einzige Frau Österreichs, die hauptberuflich Krampusmasken schnitzt – ein Handwerk, das über Jahrhunderte fest in Männerhand lag. Mit ihrer Spezialität, weiblichen Teufelsmasken, scheint Lisa einen Nerv zu treffen: Ihr Geschäft boomt. Inzwischen arbeitet sie nicht mehr auf Bestellung, sondern versteigert ihre fertigen Masken an den Meistbietenden.
In Klagenfurt organisiert Christian den größten Krampuslauf Österreichs – Ritual, Volksfest und Party-Event. Rund 800 Teilnehmende reisen dafür aus der Schweiz, Südtirol und Tschechien an. Sie alle verbindet die Lust, einen Tag in eine andere Rolle zu schlüpfen. In Anif, in der Nähe von Salzburg, bereitet sich Philipp fast das ganze Jahr auf die Krampusshow vor. Mit einem atemberaubenden Bühnenprogramm begeistern er und seine Krampuskollegen jedes Jahr mehr als 1.000 Menschen. Doch in diesem Jahr steht kurz vor dem Termin weder die professionell inszenierte Show noch der Ablauf des gesamten Tages …

Reportage (D 2026, 30 Min)

#krampuslauf #österreich #reportage
Video verfügbar bis zum 30/01/2027

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Hochwasser: Krise oder neue Normalität? | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Von:ARTEde
26. Februar 2026 um 10:00

Seit 1959 hat Frankreich das nicht mehr erlebt: 36 Tage Regen, die Böden sind gesättigt, zahlreiche Flüsse treten über die Ufer.

Im Westen Frankreichs treten Garonne, Maine und Loire über die Ufer. Seit 1959 hat Frankreich das nicht mehr erlebt: 36 Tage Regen, die Böden sind gesättigt und wegen hoher Fluten fließt das Wasser nicht mehr ins Meer. Die massiven Regenfälle nehmen überall zu, auch in Spanien und Portugal. Ist die Ausnahme zur Regel geworden? Verantwortlich ist der Klimawandel ...

Magazin (F 2026, 4 Min)

#hochwasser #klimawandel #regen
Video verfügbar bis zum 05/01/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126925-028-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Seit 1959 hat Frankreich das nicht mehr erlebt: 36 Tage Regen, die Böden sind gesättigt, zahlreiche Flüsse treten über die Ufer.

Im Westen Frankreichs treten Garonne, Maine und Loire über die Ufer. Seit 1959 hat Frankreich das nicht mehr erlebt: 36 Tage Regen, die Böden sind gesättigt und wegen hoher Fluten fließt das Wasser nicht mehr ins Meer. Die massiven Regenfälle nehmen überall zu, auch in Spanien und Portugal. Ist die Ausnahme zur Regel geworden? Verantwortlich ist der Klimawandel ...

Magazin (F 2026, 4 Min)

#hochwasser #klimawandel #regen
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Received — 25. Februar 2026 ARTE

Der Kampf der Whistleblowerin | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 21:30

Houria Aouimeur wurde 2018 zur Leiterin der AGS ernannt, eine Organisation, welche die Vergütung der Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen gewährleistet. Doch die gelernte Juristin bemerkt schnell unklare Vorgänge und als Verluste verbuchte Beträge in Milliardenhöhe. Ihr Versuch, Licht in das Dunkel zu bringen, führte zu Druck, Drohungen und kostete sie letztlich ihre Stelle.

Im Herbst 2018 wurde Houria Aouimeur zur Leiterin der „Association pour la gestion du régime de Garantie des créances des Salariés“ (AGS) ernannt. Diese Organisation garantiert, dass die Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen weiterhin eine Vergütung erhalten. Für Aouimeur, die in einem sozial schwachen Viertel von Saint-Étienne aufwuchs, war die neue Stellung ein beachtlicher Karrieresprung und eine wichtige Aufgabe. Zumal die AGS riesige Beträge verwaltet.
Doch rasch stellte sie einen Mangel an Transparenz und Kontrolle fest, welcher sich durch willkürliche Zertifizierung von Unternehmen, Bevorteilung bestimmter Auftragnehmer oder Zahlung horrender Anwaltshonorare äußerte. Angesichts der Zustände bei der AGS begann die gelernte Juristin mit Nachforschungen.
Dabei stieß sie schnell auf massiven Widerstand bei Insolvenzverwaltern, Treuhändern, Anwälten, Gutachtern, Unternehmensübernehmern und anderen, zum Teil verbündeten Akteuren eines mächtigen Netzwerks mit eigenen Regeln und zahlreichen Grauzonen.
Aouimeur deckte Insolvenzverfahren auf, die seit mehreren Jahren auf ihren Abschluss warteten. Sie ließ zwei Audits durchführen, die ergaben, dass fast sieben Milliarden Euro ohne stichhaltige Begründung als Verluste verbucht worden waren.
Auf ihre Initiative hin reichte die AGS mehrere Klagen ein. Doch der Druck auf Houria Aouimeur wuchs so stark, dass sie sogar mehrere Monate unter Personenschutz stand. Schließlich veranlassten ihre Vorgesetzten bei der französischen Arbeitslosenversicherung Unédic und dem Arbeitgeberverband „Mouvement des Entreprises de France“ Medef ihrerseits gezielte Audits ihrer Tätigkeit. Die einst geschätzte Führungskraft wurde wegen angeblichen „schweren Fehlverhaltens“ entlassen.
In der Dokumentation „Der Kampf der Whistleblowerin“ bricht sie ihr Schweigen.

- Der ehemalige Direktor der AGS hat förmlich jegliches Fehlverhalten bestritten.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2024, 52 Min)

#betrug #whistleblower #doku
Video verfügbar bis zum 19/06/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122196-000-A/der-kampf-der-whistleblowerin/
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Houria Aouimeur wurde 2018 zur Leiterin der AGS ernannt, eine Organisation, welche die Vergütung der Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen gewährleistet. Doch die gelernte Juristin bemerkt schnell unklare Vorgänge und als Verluste verbuchte Beträge in Milliardenhöhe. Ihr Versuch, Licht in das Dunkel zu bringen, führte zu Druck, Drohungen und kostete sie letztlich ihre Stelle.

Im Herbst 2018 wurde Houria Aouimeur zur Leiterin der „Association pour la gestion du régime de Garantie des créances des Salariés“ (AGS) ernannt. Diese Organisation garantiert, dass die Beschäftigten zahlungsunfähiger Unternehmen weiterhin eine Vergütung erhalten. Für Aouimeur, die in einem sozial schwachen Viertel von Saint-Étienne aufwuchs, war die neue Stellung ein beachtlicher Karrieresprung und eine wichtige Aufgabe. Zumal die AGS riesige Beträge verwaltet.
Doch rasch stellte sie einen Mangel an Transparenz und Kontrolle fest, welcher sich durch willkürliche Zertifizierung von Unternehmen, Bevorteilung bestimmter Auftragnehmer oder Zahlung horrender Anwaltshonorare äußerte. Angesichts der Zustände bei der AGS begann die gelernte Juristin mit Nachforschungen.
Dabei stieß sie schnell auf massiven Widerstand bei Insolvenzverwaltern, Treuhändern, Anwälten, Gutachtern, Unternehmensübernehmern und anderen, zum Teil verbündeten Akteuren eines mächtigen Netzwerks mit eigenen Regeln und zahlreichen Grauzonen.
Aouimeur deckte Insolvenzverfahren auf, die seit mehreren Jahren auf ihren Abschluss warteten. Sie ließ zwei Audits durchführen, die ergaben, dass fast sieben Milliarden Euro ohne stichhaltige Begründung als Verluste verbucht worden waren.
Auf ihre Initiative hin reichte die AGS mehrere Klagen ein. Doch der Druck auf Houria Aouimeur wuchs so stark, dass sie sogar mehrere Monate unter Personenschutz stand. Schließlich veranlassten ihre Vorgesetzten bei der französischen Arbeitslosenversicherung Unédic und dem Arbeitgeberverband „Mouvement des Entreprises de France“ Medef ihrerseits gezielte Audits ihrer Tätigkeit. Die einst geschätzte Führungskraft wurde wegen angeblichen „schweren Fehlverhaltens“ entlassen.
In der Dokumentation „Der Kampf der Whistleblowerin“ bricht sie ihr Schweigen.

- Der ehemalige Direktor der AGS hat förmlich jegliches Fehlverhalten bestritten.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2024, 52 Min)

#betrug #whistleblower #doku
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Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 16:30

Die mitten in der Arktis gelegene westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums mit den größten Erdgasvorkommen der Welt. Aber hier verlaufen auch die Wanderrouten der Nenzen, nomadische Rentierhirten, die die Halbinsel seit mehr als 200 Generationen bewohnen. Wird die Gier nach Bodenschätzen den Lebensraums der Nenzen zerstören..?

Die westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums. Die riesigen Gasvorkommen wecken die Gier von Ölkonzernen wie Gazprom, Novatek, TOTAL und Chinese National Petroleum Corp.
Auf Nenzisch bedeutet Jamal "Ende der Welt". Die Nenzen sind ein Nomadenvolk, das diese Region weit hinter der Polargrenze seit mehr als 200 Generationen bewohnt. Als Rentierzüchter überqueren sie die Halbinsel mit ihren Herden regelmäßig von Nord nach Süd und wieder zurück. Wassili bereitet sich ein weiteres Mal auf diese 1.500 Kilometer lange Reise vor. Doch wie lange noch?
Viele Weideflächen sind inzwischen Gasfeldern gewichen. Überall werden Gaspipelines und Verkehrswege gebaut – ohne Abstimmung mit den Nenzen. Dörfer wachsen zu Städten und die neue Infrastruktur durchtrennt die Wanderrouten der Nomaden. Jamal ist der neue Zankapfel geostrategischer Interessen und Ausgangspunkt für die Nordostpassage, über die mit Flüssiggas beladene Frachter in 21 statt wie bisher 30 Tagen nach Asien gelangen sollen. Russland will sich die Bodenschätze der Arktis sichern – aber um welchen Preis?
"Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden" ist ein Polar-Western und Umweltkrimi zugleich: Auf der einen Seite stehen die Nenzen, die um ihren Lebensraum kämpfen und vielleicht zur letzten Wanderung mit ihren Rentieren aufbrechen, auf der anderen die Gasindustrie und die russischen Wissenschaftler, die die Nordostpassage vorantreiben. Wer wird gewinnen?

Dokumentarfilm von Sergio Ghizzardi (F/FIN 2020, 74 Min)

#nomaden #sibirien #doku
Video verfügbar bis zum 02/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/096310-000-A/sibirien-eine-pipeline-und-die-letzten-nomaden/
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Die mitten in der Arktis gelegene westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums mit den größten Erdgasvorkommen der Welt. Aber hier verlaufen auch die Wanderrouten der Nenzen, nomadische Rentierhirten, die die Halbinsel seit mehr als 200 Generationen bewohnen. Wird die Gier nach Bodenschätzen den Lebensraums der Nenzen zerstören..?

Die westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums. Die riesigen Gasvorkommen wecken die Gier von Ölkonzernen wie Gazprom, Novatek, TOTAL und Chinese National Petroleum Corp.
Auf Nenzisch bedeutet Jamal "Ende der Welt". Die Nenzen sind ein Nomadenvolk, das diese Region weit hinter der Polargrenze seit mehr als 200 Generationen bewohnt. Als Rentierzüchter überqueren sie die Halbinsel mit ihren Herden regelmäßig von Nord nach Süd und wieder zurück. Wassili bereitet sich ein weiteres Mal auf diese 1.500 Kilometer lange Reise vor. Doch wie lange noch?
Viele Weideflächen sind inzwischen Gasfeldern gewichen. Überall werden Gaspipelines und Verkehrswege gebaut – ohne Abstimmung mit den Nenzen. Dörfer wachsen zu Städten und die neue Infrastruktur durchtrennt die Wanderrouten der Nomaden. Jamal ist der neue Zankapfel geostrategischer Interessen und Ausgangspunkt für die Nordostpassage, über die mit Flüssiggas beladene Frachter in 21 statt wie bisher 30 Tagen nach Asien gelangen sollen. Russland will sich die Bodenschätze der Arktis sichern – aber um welchen Preis?
"Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden" ist ein Polar-Western und Umweltkrimi zugleich: Auf der einen Seite stehen die Nenzen, die um ihren Lebensraum kämpfen und vielleicht zur letzten Wanderung mit ihren Rentieren aufbrechen, auf der anderen die Gasindustrie und die russischen Wissenschaftler, die die Nordostpassage vorantreiben. Wer wird gewinnen?

Dokumentarfilm von Sergio Ghizzardi (F/FIN 2020, 74 Min)

#nomaden #sibirien #doku
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"Made in Europe" Chance oder Eigentor? | ARTE #expresso

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 15:30

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Bereits zum dritten Mal wurde die Strategie „Made in Europe”, vertagt. Die Mitgliedsstaaten sind sich uneinig: Frankreich plädiert dafür, bei der Vergabe von EU-Beihilfen europäische Unternehmen zu bevorzugen, während Deutschland die Bevorzugung auch auf Handelspartner der EU ausweiten will. Damit spitzt sich der Machtkampf zwischen Paris und Berlin weiter zu. 

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Ein Pazifist im Krieg - Tagebuch eines ukrainischen Soldaten | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 14:01

Hinweis: Dieses Programm enthält Szenen, die für junge oder empfindasame Zuschauer und Zuschauerinnen nicht geeignet sind.

Der ukrainische Künstler und Kameramann, Dmytro Dokunov, ist eigentlich Krishna-Anhänger, Hippie und Pazifist. Als er vor die Wahl gestellt wird, den Kriegsdienst zu verweigern oder der Armee beizutreten entscheidet er sich für Letzteres und zieht in den Krieg. Mit ständig eingeschalteter mobiler Kamera dokumentiert er seine Erfahrungen und stellt sich existenziellen Fragen.

Dmytro Dokunov, kurz Dok genannt, ist ein ukrainischer Künstler und Filmemacher. Er lebt in einer Öko-Kommune auf dem Land, als ihn die Einberufung zum Militär erreicht und ihn vor ein Dilemma stellt: Soll er der Armee beitreten – oder den Kriegsdienst verweigern? Trotz seiner im tiefsten Herzen pazifistischen Einstellung, beschließt er, Verantwortung zu übernehmen und sein Heimatland zu verteidigen. Gleich nach seiner Ausbildung wird er Zugführer in einer der gefährlichsten Einheiten, der Fallschirmjäger-Aufklärungseinheit. Bereits in der ersten Schlacht stirbt Doks Kommandeur, der einzige Mann mit militärischer Erfahrung. Sein engster Kampfgefährte, ein Krishna-Anhänger, kommt ebenfalls ums Leben. Um bei Verstand zu bleiben, versenkt sich Dok in die Natur, meditiert, führt philosophische Gespräche – und filmt.
Die Zuschauer erhalten intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden ebenso wie in die Liebesbeziehung zu Doks Verlobten Darja. Die Kamera ist mitten im Kampfgeschehen und dokumentiert entscheidende Schlachten, um im nächsten Moment die spektakuläre Schönheit der Natur zu feiern. Bis sich am Ende alles zuspitzt: Dok – mittlerweile selbst Kommandeur – wird verwundet, trifft Fehlentscheidungen und wird von Schuldgefühlen gequält. Er selbstund auch das Publikum werden mit existenziellen Fragen konfrontiert: Wie schafft man es an der Front zu kämpfen, ohneabzustumpfen? Wie kann man seinen Sinn für Schönheit, seine Seele bewahren? Ein mutiger Antikriegsfilm.

Dokumentarfilm von Oleksandr Tkachenko (U 2025, 89 Min)

#ukraine #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 16/08/2026

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Hinweis: Dieses Programm enthält Szenen, die für junge oder empfindasame Zuschauer und Zuschauerinnen nicht geeignet sind.

Der ukrainische Künstler und Kameramann, Dmytro Dokunov, ist eigentlich Krishna-Anhänger, Hippie und Pazifist. Als er vor die Wahl gestellt wird, den Kriegsdienst zu verweigern oder der Armee beizutreten entscheidet er sich für Letzteres und zieht in den Krieg. Mit ständig eingeschalteter mobiler Kamera dokumentiert er seine Erfahrungen und stellt sich existenziellen Fragen.

Dmytro Dokunov, kurz Dok genannt, ist ein ukrainischer Künstler und Filmemacher. Er lebt in einer Öko-Kommune auf dem Land, als ihn die Einberufung zum Militär erreicht und ihn vor ein Dilemma stellt: Soll er der Armee beitreten – oder den Kriegsdienst verweigern? Trotz seiner im tiefsten Herzen pazifistischen Einstellung, beschließt er, Verantwortung zu übernehmen und sein Heimatland zu verteidigen. Gleich nach seiner Ausbildung wird er Zugführer in einer der gefährlichsten Einheiten, der Fallschirmjäger-Aufklärungseinheit. Bereits in der ersten Schlacht stirbt Doks Kommandeur, der einzige Mann mit militärischer Erfahrung. Sein engster Kampfgefährte, ein Krishna-Anhänger, kommt ebenfalls ums Leben. Um bei Verstand zu bleiben, versenkt sich Dok in die Natur, meditiert, führt philosophische Gespräche – und filmt.
Die Zuschauer erhalten intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden ebenso wie in die Liebesbeziehung zu Doks Verlobten Darja. Die Kamera ist mitten im Kampfgeschehen und dokumentiert entscheidende Schlachten, um im nächsten Moment die spektakuläre Schönheit der Natur zu feiern. Bis sich am Ende alles zuspitzt: Dok – mittlerweile selbst Kommandeur – wird verwundet, trifft Fehlentscheidungen und wird von Schuldgefühlen gequält. Er selbstund auch das Publikum werden mit existenziellen Fragen konfrontiert: Wie schafft man es an der Front zu kämpfen, ohneabzustumpfen? Wie kann man seinen Sinn für Schönheit, seine Seele bewahren? Ein mutiger Antikriegsfilm.

Dokumentarfilm von Oleksandr Tkachenko (U 2025, 89 Min)

#ukraine #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 16/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/115088-000-A/ein-pazifist-im-krieg/
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Rumänen, zerrissen zwischen Job und Heimat | ARTE Re:

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 11:00

Millionen Rumäninnen und Rumänen verließen in den ersten Jahren nach dem Ende des Ostblocks ihre Heimat, um im Westen Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Viele sind trotz Heimweh im Ausland geblieben – nur wenige sind zurückgekehrt, um sich um diejenigen zu kümmern, die weiter in der Heimat leben und die Angehörigen in der Ferne vermissen.

Als nach 1990 Rumäninnen und Rumänen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gingen, wurde das für viele Familien zur Zerreißprobe. Vor allem in ländlichen Gegenden blieben nicht nur verwaiste Dörfer zurück, sondern auch Kinder, die bei ihren Großeltern aufwuchsen, und alte Menschen ohne Angehörige.
Auch Antoanela Andonescu, kurz Coca genannt, verließ Rumänien in den 1990er Jahren. In Italien arbeitete sie als Altenpflegerin, immer mit dem Gedanken: „Je härter ich arbeite, desto schneller kann ich zurückkehren.“ Doch das dauerte. Ihre Schwestern folgten ihr, das Zuhause wurde zur Erinnerung. Als Coca schließlich in ihre Heimat, die ostrumänische Kleinstadt Bicaz, zurückgeht, bringt sie Ersparnisse mit und eine neue Idee von Verantwortung: Sie eröffnet ein Pflegeheim – für all die alten Menschen, die allein in Rumänien geblieben sind. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner ihres Pflegeheims haben Angehörige im Ausland. Vasile, ehemals Arbeiter in einer Zementfabrik, lebt hier, nachdem seine Kinder emigriert sind. Bei einem Ausflug mit den Bewohnern zum Bicaz-See wird Coca nachdenklich: „Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich geblieben wäre.“
Doch während Coca ihren Weg zurück nach Hause gefunden hat, leben ihre Nichten in Italien – in einer neuen Welt, mit einer neuen Sprache. Die Region rund um Ostia bei Rom, wo sie wohnen, ist Heimat für eine große rumänische Auslandscommunity, rund 250.000 Menschen. Auch Cocas Nichte Andra ist hier heimisch geworden. Sie fragt sich, wie viel Rumänien in ihrer kleinen Tochter Gizelle weiterleben wird – und was Heimat heute überhaupt bedeutet.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#rumänien #migration #reportage
Video verfügbar bis zum 27/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120880-012-A/re-rumaenen-zerrissen-zwischen-job-und-heimat/
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Millionen Rumäninnen und Rumänen verließen in den ersten Jahren nach dem Ende des Ostblocks ihre Heimat, um im Westen Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Viele sind trotz Heimweh im Ausland geblieben – nur wenige sind zurückgekehrt, um sich um diejenigen zu kümmern, die weiter in der Heimat leben und die Angehörigen in der Ferne vermissen.

Als nach 1990 Rumäninnen und Rumänen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gingen, wurde das für viele Familien zur Zerreißprobe. Vor allem in ländlichen Gegenden blieben nicht nur verwaiste Dörfer zurück, sondern auch Kinder, die bei ihren Großeltern aufwuchsen, und alte Menschen ohne Angehörige.
Auch Antoanela Andonescu, kurz Coca genannt, verließ Rumänien in den 1990er Jahren. In Italien arbeitete sie als Altenpflegerin, immer mit dem Gedanken: „Je härter ich arbeite, desto schneller kann ich zurückkehren.“ Doch das dauerte. Ihre Schwestern folgten ihr, das Zuhause wurde zur Erinnerung. Als Coca schließlich in ihre Heimat, die ostrumänische Kleinstadt Bicaz, zurückgeht, bringt sie Ersparnisse mit und eine neue Idee von Verantwortung: Sie eröffnet ein Pflegeheim – für all die alten Menschen, die allein in Rumänien geblieben sind. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner ihres Pflegeheims haben Angehörige im Ausland. Vasile, ehemals Arbeiter in einer Zementfabrik, lebt hier, nachdem seine Kinder emigriert sind. Bei einem Ausflug mit den Bewohnern zum Bicaz-See wird Coca nachdenklich: „Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich geblieben wäre.“
Doch während Coca ihren Weg zurück nach Hause gefunden hat, leben ihre Nichten in Italien – in einer neuen Welt, mit einer neuen Sprache. Die Region rund um Ostia bei Rom, wo sie wohnen, ist Heimat für eine große rumänische Auslandscommunity, rund 250.000 Menschen. Auch Cocas Nichte Andra ist hier heimisch geworden. Sie fragt sich, wie viel Rumänien in ihrer kleinen Tochter Gizelle weiterleben wird – und was Heimat heute überhaupt bedeutet.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#rumänien #migration #reportage
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Ukraine: Vier Jahre Widerstand | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Von:ARTEde
25. Februar 2026 um 10:01

Der Angriffskrieg, den Russlands Präsident Putin am 24. Februar 2022 begonnen hat, steckt fest. Trotz einer Übermacht an Menschen und Material eroberte Moskau in einem Jahr nur knapp ein Prozent des Gebietes hinzu. Putins Russland steckt in einem Konflikt fest, der bereits länger andauert als der "Große Vaterländische Krieg" der Sowjetunion.


Magazin (F 2026, 4 Min)

#ukraine #russland #krieg
Video verfügbar bis zum 25/02/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126925-029-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Der Angriffskrieg, den Russlands Präsident Putin am 24. Februar 2022 begonnen hat, steckt fest. Trotz einer Übermacht an Menschen und Material eroberte Moskau in einem Jahr nur knapp ein Prozent des Gebietes hinzu. Putins Russland steckt in einem Konflikt fest, der bereits länger andauert als der "Große Vaterländische Krieg" der Sowjetunion.


Magazin (F 2026, 4 Min)

#ukraine #russland #krieg
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Received — 24. Februar 2026 ARTE

Schattenwirtschaft - Das Ende der sozialen Sicherheit? | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 17:30

In den Ländern des „Globalen Südens“ sind unsichere, ungeregelte Arbeitsverhältnisse immer schon bittere Normalität. Aber auch in den westlichen Industrieländern sinkt der Anteil der Menschen mit einem „Normalarbeitsverhältnis“, also klaren Regeln für Arbeitszeit, Urlaub, Absicherung gegen Krankheit und Alter. Was sind die Ursachen und wie sieht Arbeit in Zukunft aus?

Mitten in einem der reichsten Länder der Welt, in Großbritannien arbeiten Menschen in sogenannten Zero-Hour-Contracts, „Nullstunden-Verträgen“, der letzten Stufe formeller Arbeit: Sie müssen für den Arbeitgeber auf Abruf bereitstehen, ohne zu wissen, wie viel sie arbeiten können. Auf den Philippinen finden sich die digitalen „Sweatshops“ der milliardenschweren Tech- und KI-Unternehmen aus den USA: Klick für Klick verwandelt eine anonyme Armee informeller Online-Arbeiter riesige Rohdaten in KI-Material. Ohne Arbeitsvertrag, ohne Mindestlohn und ohne jegliche Form der Absicherung.
In Europa befördern zunehmend LKW-Fahrer aus dem außereuropäischen Ausland Waren quer durch den Kontinent. Sie sind nicht abgesichert und müssen bisweilen sogar noch um den kargen Lohn kämpfen. Einen Ausweg aus solch ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und gleichzeitig Sinn gefunden hat eine Gruppe Menschen in Marseille – sie haben eine geschlossene McDonald‘s-Filiale besetzt und selbst ein Fast-Food-Restaurant gegründet. Nun träumen sie von einem „sozialen“ Franchise, das faire Arbeit für die Menschen aus ihrem Viertel schafft.

Dokumentarfilm von Matthias Heeder (D 2025, 90 Min)

#wirtschaft #arbeit #doku
Video verfügbar bis zum 25/05/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120520-000-A/schattenwirtschaft-das-ende-der-sozialen-sicherheit/
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Mitten in einem der reichsten Länder der Welt, in Großbritannien arbeiten Menschen in sogenannten Zero-Hour-Contracts, „Nullstunden-Verträgen“, der letzten Stufe formeller Arbeit: Sie müssen für den Arbeitgeber auf Abruf bereitstehen, ohne zu wissen, wie viel sie arbeiten können. Auf den Philippinen finden sich die digitalen „Sweatshops“ der milliardenschweren Tech- und KI-Unternehmen aus den USA: Klick für Klick verwandelt eine anonyme Armee informeller Online-Arbeiter riesige Rohdaten in KI-Material. Ohne Arbeitsvertrag, ohne Mindestlohn und ohne jegliche Form der Absicherung.
In Europa befördern zunehmend LKW-Fahrer aus dem außereuropäischen Ausland Waren quer durch den Kontinent. Sie sind nicht abgesichert und müssen bisweilen sogar noch um den kargen Lohn kämpfen. Einen Ausweg aus solch ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und gleichzeitig Sinn gefunden hat eine Gruppe Menschen in Marseille – sie haben eine geschlossene McDonald‘s-Filiale besetzt und selbst ein Fast-Food-Restaurant gegründet. Nun träumen sie von einem „sozialen“ Franchise, das faire Arbeit für die Menschen aus ihrem Viertel schafft.

Dokumentarfilm von Matthias Heeder (D 2025, 90 Min)

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USA: Demokratie unter Beschuss | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 16:30

Politische Karikaturen sagen oft mehr als viele Worte. So auch die Zeichnungen von Ann Telnaes. Die preisgekrönte Karikaturistin der "Washington Post" kommentiert mit der Feder scharfsinnig und humorvoll die Herausforderungen der Demokratie. Wie geht es weiter in den USA mit dem einflussreichsten politischen System der Welt, das vielfältigen Angriffen ausgesetzt ist?

Zum ersten Mal seit der Gründung der USA vor fast 250 Jahren scheint die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit des Landes existenziell bedroht: Das Land hat mit grundlegenden Herausforderungen zu kämpfen, die über die einzelnen Präsidentschaften hinausgehen. Die demokratischen Grundprinzipien sind unter einem enormen Druck – von einer Übermacht der Exekutive, einer fragwürdigen Ethik des Obersten Gerichtshofs und einem Medienumfeld, das von Desinformation auf eine harte Probe gestellt wird. DerDokumentarfilm blickt zurück auf die Trump-Ära und die diversen Attacken auf die US-amerikanische Demokratie.
Die oscarnominierte Regisseurin Laura Nix ("Walk Run Cha-Cha") richtet ihren Blick auf einige Schlüsselmomente in der Geschichte des Landes und spricht mit renommierten Politologen über diese Wendepunkte. Begleitet wird diese Analyse von den scharfen und humorvollen Kommentaren der Karikaturistin Ann Telnaes, die für die "Washington Post" zeichnet und 2001 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.
Mit schwarzem Humor untersucht der Dokumentarfilm das US-amerikanische Versprechen einer multikulturellen Demokratie. Inwieweit könnte eine autoritäre Machtübernahme drohen? Kann die Nation ihre demokratischen Ideale retten in einer Zeit, in der sich die Parteien und die Gesellschaft immer stärker radikalisieren und polarisieren?

Dokumentarfilm von Laura Nix (D 2024, 90 Min)

#usa #demokratie #politik
Video verfügbar bis zum 28/05/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/113628-000-A/usa-demokratie-unter-beschuss/
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Politische Karikaturen sagen oft mehr als viele Worte. So auch die Zeichnungen von Ann Telnaes. Die preisgekrönte Karikaturistin der "Washington Post" kommentiert mit der Feder scharfsinnig und humorvoll die Herausforderungen der Demokratie. Wie geht es weiter in den USA mit dem einflussreichsten politischen System der Welt, das vielfältigen Angriffen ausgesetzt ist?

Zum ersten Mal seit der Gründung der USA vor fast 250 Jahren scheint die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit des Landes existenziell bedroht: Das Land hat mit grundlegenden Herausforderungen zu kämpfen, die über die einzelnen Präsidentschaften hinausgehen. Die demokratischen Grundprinzipien sind unter einem enormen Druck – von einer Übermacht der Exekutive, einer fragwürdigen Ethik des Obersten Gerichtshofs und einem Medienumfeld, das von Desinformation auf eine harte Probe gestellt wird. DerDokumentarfilm blickt zurück auf die Trump-Ära und die diversen Attacken auf die US-amerikanische Demokratie.
Die oscarnominierte Regisseurin Laura Nix ("Walk Run Cha-Cha") richtet ihren Blick auf einige Schlüsselmomente in der Geschichte des Landes und spricht mit renommierten Politologen über diese Wendepunkte. Begleitet wird diese Analyse von den scharfen und humorvollen Kommentaren der Karikaturistin Ann Telnaes, die für die "Washington Post" zeichnet und 2001 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.
Mit schwarzem Humor untersucht der Dokumentarfilm das US-amerikanische Versprechen einer multikulturellen Demokratie. Inwieweit könnte eine autoritäre Machtübernahme drohen? Kann die Nation ihre demokratischen Ideale retten in einer Zeit, in der sich die Parteien und die Gesellschaft immer stärker radikalisieren und polarisieren?

Dokumentarfilm von Laura Nix (D 2024, 90 Min)

#usa #demokratie #politik
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Mehr Kinder, s‘il vous plaît! | ARTE #rs

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 15:30

💾

Mehr Kinder, s‘il vous plaît! Das wünscht sich die französische Regierung angesichts der sinkenden Geburtenrate im Land. Um diese wieder anzukurbeln, sollen alle 29-Jährigen im Land ab diesem Sommer einen Brief erhalten. Was es mit dem Plan auf sich hat, erklärt Mathilde Stöber.

#geburtenrate #frankreich #kinder #kinderwunsch #macron #arteinfo

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China-Philippinen: Die Schlacht ums Meer | ARTE Reportage

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 14:00

Es ist ein erbittertes Ringen auf See um jede Insel und jedes Riff im Südchinesischen Meer, mit Kriegsschiffen auf Kollisionskurs, mit Schiffbruch und vermutlich bald auch Toten. Seit zehn Jahren bedrängt Chinas Marine vor allem philippinische Schiffe im Südchinesischen Meer: Peking beansprucht es für sich, aufgrund „historischer Rechte“.

Im Jahr 2016 jedoch gab der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag den Philippinen Recht, was den Verlauf der Seegrenzen betrifft. Doch China lehnt das Urteil ab und handelt auf seine Weise, mit Gewalt. Nun stehen die philippinischen Fischer an vorderster Front. Wenn die Chinesen nicht gerade Jagd auf sie machen oder versuchen, sie zu versenken, pressen sie ihnen ihren Fang ab, ihre einzige Lebensgrundlage. Daher fahren die philippinischen Fischer jetzt weniger weit und immer mit Angst im Bauch.
Unser Team schiffte sich ein an der Seite von Kapitän Dodong und seiner Crew, um das Scarborough-Riff zu erreichen, einen der fischreichsten Fischgründe der Welt. Doch je weiter das Boot vorankommt, desto deutlicher wird die Bedrohung durch paramilitärische Trawler, die chinesische Küstenwache und Kriegsschiffe: Wir mussten umkehren. Als Folge dieses Ringens um Einfluss sind die Märkte in den Philippinen leergefegt, die Einkommen brechen ein, Familien zerbrechen. Um zu überleben, fangen manche Fischer nur noch Aquarienfische, die für ein paar Cent verkauft werden.Die ARTE Reporter flogen auch mit an Bord eines Patrouillenflugzeugs der philippinischen Armee, das die chinesischen Einschüchterungen aus der Luft beobachtet. Überall verwandelt China Riffe in Militärstützpunkte. Auf der strategisch gelegenen Insel Pag Asa, dem philippinischen Außenposten in der Region, leben Zivilisten und Soldaten unter ständiger Bedrohung, während Peking den Druck immer weiter erhöht.

#china #philippinen #reportage
Video verfügbar bis zum 08/01/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/124068-000-A/china-philippinen-die-schlacht-ums-meer/
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Es ist ein erbittertes Ringen auf See um jede Insel und jedes Riff im Südchinesischen Meer, mit Kriegsschiffen auf Kollisionskurs, mit Schiffbruch und vermutlich bald auch Toten. Seit zehn Jahren bedrängt Chinas Marine vor allem philippinische Schiffe im Südchinesischen Meer: Peking beansprucht es für sich, aufgrund „historischer Rechte“.

Im Jahr 2016 jedoch gab der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag den Philippinen Recht, was den Verlauf der Seegrenzen betrifft. Doch China lehnt das Urteil ab und handelt auf seine Weise, mit Gewalt. Nun stehen die philippinischen Fischer an vorderster Front. Wenn die Chinesen nicht gerade Jagd auf sie machen oder versuchen, sie zu versenken, pressen sie ihnen ihren Fang ab, ihre einzige Lebensgrundlage. Daher fahren die philippinischen Fischer jetzt weniger weit und immer mit Angst im Bauch.
Unser Team schiffte sich ein an der Seite von Kapitän Dodong und seiner Crew, um das Scarborough-Riff zu erreichen, einen der fischreichsten Fischgründe der Welt. Doch je weiter das Boot vorankommt, desto deutlicher wird die Bedrohung durch paramilitärische Trawler, die chinesische Küstenwache und Kriegsschiffe: Wir mussten umkehren. Als Folge dieses Ringens um Einfluss sind die Märkte in den Philippinen leergefegt, die Einkommen brechen ein, Familien zerbrechen. Um zu überleben, fangen manche Fischer nur noch Aquarienfische, die für ein paar Cent verkauft werden.Die ARTE Reporter flogen auch mit an Bord eines Patrouillenflugzeugs der philippinischen Armee, das die chinesischen Einschüchterungen aus der Luft beobachtet. Überall verwandelt China Riffe in Militärstützpunkte. Auf der strategisch gelegenen Insel Pag Asa, dem philippinischen Außenposten in der Region, leben Zivilisten und Soldaten unter ständiger Bedrohung, während Peking den Druck immer weiter erhöht.

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Not my king - Zweifel an König Charles | ARTE Re:

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 11:00

Immer mehr Britinnen und Briten hinterfragen heute die Legitimität der Monarchie. Galt Elisabeth II. in der Zeit ihrer Regentschaft noch als die Mutter der Nation, so weckten ihr Tod 2022 und die Thronbesteigung ihres Sohnes Charles III. neue Zweifel im Volk. In diesen Tagen würden fast vier von zehn Briten lieber ein gewähltes Staatsoberhaupt an der Stelle des Königs sehen.

In der Reportage kommen republikanische Briten zu Wort, die ihren König Charles III. vehement ablehnen. In London leitet Graham Smith die Bürgerbewegung "Republic", er will damit die republikanischen Gefühle der Leute wecken. In Cornwall stellt der Künstler Andrew Swan in seinen Werken die Missstände und Fehlentwicklungen durch die königliche Familie an den Pranger. Der Lehrer Danni Rawlings aus Bristol erträgt es nicht mehr, dass die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten immer größer werden. Deshalb geht er auf die Straße, um seine Mitbürger davon zu überzeugen, die Monarchie endlich abzuschaffen. Jane, eine 60-jährige Palliativkrankenschwester, ist seit ihrer Jugend gegen die Monarchie. Heute engagiert sie sich mit anderen Republikanern bei Anti-Monarchie-Treffen, die immer mehr Menschen anziehen.

Reportage (F 2025, 30 Min)

#kingcharles #großbritannien #monarchie
Video verfügbar bis zum 20/02/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122793-008-A/re-not-my-king-zweifel-an-charles/
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Immer mehr Britinnen und Briten hinterfragen heute die Legitimität der Monarchie. Galt Elisabeth II. in der Zeit ihrer Regentschaft noch als die Mutter der Nation, so weckten ihr Tod 2022 und die Thronbesteigung ihres Sohnes Charles III. neue Zweifel im Volk. In diesen Tagen würden fast vier von zehn Briten lieber ein gewähltes Staatsoberhaupt an der Stelle des Königs sehen.

In der Reportage kommen republikanische Briten zu Wort, die ihren König Charles III. vehement ablehnen. In London leitet Graham Smith die Bürgerbewegung "Republic", er will damit die republikanischen Gefühle der Leute wecken. In Cornwall stellt der Künstler Andrew Swan in seinen Werken die Missstände und Fehlentwicklungen durch die königliche Familie an den Pranger. Der Lehrer Danni Rawlings aus Bristol erträgt es nicht mehr, dass die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten immer größer werden. Deshalb geht er auf die Straße, um seine Mitbürger davon zu überzeugen, die Monarchie endlich abzuschaffen. Jane, eine 60-jährige Palliativkrankenschwester, ist seit ihrer Jugend gegen die Monarchie. Heute engagiert sie sich mit anderen Republikanern bei Anti-Monarchie-Treffen, die immer mehr Menschen anziehen.

Reportage (F 2025, 30 Min)

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Trumps Friedensrat: Palästina bleibt außen vor | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 10:01

Der von Donald Trump als Konkurrenz zur UNO ins Leben gerufene Friedensrat trifft sich diese Woche in Washington. Unter den angekündigten Teilnehmern befinden sich mehrere Länder des Nahen Ostens, da der Rat beim Wiederaufbau des Gazastreifens helfen soll. Die zweite Phase des Friedensplans – Entwaffnung der Hamas und Rückzug der israelischen Armee – lässt dennoch auf sich warten.

Magazin (F 2026, 4 Min)

#gaza #palästina #israel
Video verfügbar bis zum 05/01/2028

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Received — 23. Februar 2026 ARTE

Das Duell von Napoleon und Metternich | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
23. Februar 2026 um 17:30

Dresden, 26. Juni 1813: Fast neun Stunden lang liefern sich Metternich und Napoleon ein Duell der Worte. Für den französischen Herrscher geht es um alles. Fast ganz Europa hat er unterworfen. Doch seine Niederlage in Russland macht ihn verwundbar. Entweder Napoleon akzeptiert Metternichs Friedensplan – oder Österreich wechselt ins Lager seiner Gegner.

Dresden, 26. Juni 1813: Im Palais Brühl-Marcolini in der Vorstadt Ostra bei Dresden stehen sich der Diplomat Klemens Graf von Metternich und Kaiser Napoleon I. gegenüber. Ein Schlüsselmoment europäischer Geschichte. Es geht um Krieg und Frieden auf dem Kontinent. Auf der einen Seite: Österreichs Außenminister, engster Vertrauter des Kaisers, ein Meister der Diplomatie. Sein Gegenüber: der französische Jahrhundertherrscher Napoleon Bonaparte – schon zu Lebzeiten eine Legende. Bisher hat er jeden Gegner in die Knie gezwungen. Fast ganz Europa hat er unterworfen und dabei den Mythos militärischer Unbesiegbarkeit erworben. Seine Niederlage in Russland 1812 zeigt ihn erstmals verwundbar.
Metternich stellt den streitbaren Franzosen vor die Wahl: Entweder er akzeptiert Metternichs Friedensplan und zieht sich hinter die Alpen zurück – oder Österreich wechselt ins Lager seiner Gegner. Für Napoleon ist das eine ungeheure Provokation. Er will kein Gebiet seines Imperiums kampflos aufgeben – und damit einen wesentlichen Teil seiner Macht über Europa verlieren.
Die beiden Kontrahenten liefern sich einen verbalen Schlagabtausch, bei dem alle Masken fallen. Napoleon, der nur das Gesetz des Stärkeren kennt, ist unwillig, nachzugeben. Und Metternich, der gekommen ist, um Frieden zu schließen, zeigt sein wahres Gesicht. Es ist das Duell zwischen einem Stern, der gerade aufgeht, und einem, der langsam erlischt.
Das Dokudrama rekapituliert den Machtkampf der Männer mit Rückblicken in die spannende Vorgeschichte und mit einem Ausblick, wie es weiterging. Nur wenige Monate nach dem weltgeschichtlichen Duell von Dresden muss sich Napoleon einer Koalition von Österreich, Russland und Preußen bei Paris geschlagen geben. Am 11. April 1814, neun Monate nach Dresden-Ostra, unterzeichnet er den Vertrag von Fontainebleau und muss zum ersten Mal in die Verbannung, auf die Insel Elba.

Dokumentarfilm von Mathieu Schwartz und Christian Twente (D/F 2021, 90 Min)

#napoleon #doku #geschichte
Video verfügbar bis zum 18/04/2026

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Dresden, 26. Juni 1813: Fast neun Stunden lang liefern sich Metternich und Napoleon ein Duell der Worte. Für den französischen Herrscher geht es um alles. Fast ganz Europa hat er unterworfen. Doch seine Niederlage in Russland macht ihn verwundbar. Entweder Napoleon akzeptiert Metternichs Friedensplan – oder Österreich wechselt ins Lager seiner Gegner.

Dresden, 26. Juni 1813: Im Palais Brühl-Marcolini in der Vorstadt Ostra bei Dresden stehen sich der Diplomat Klemens Graf von Metternich und Kaiser Napoleon I. gegenüber. Ein Schlüsselmoment europäischer Geschichte. Es geht um Krieg und Frieden auf dem Kontinent. Auf der einen Seite: Österreichs Außenminister, engster Vertrauter des Kaisers, ein Meister der Diplomatie. Sein Gegenüber: der französische Jahrhundertherrscher Napoleon Bonaparte – schon zu Lebzeiten eine Legende. Bisher hat er jeden Gegner in die Knie gezwungen. Fast ganz Europa hat er unterworfen und dabei den Mythos militärischer Unbesiegbarkeit erworben. Seine Niederlage in Russland 1812 zeigt ihn erstmals verwundbar.
Metternich stellt den streitbaren Franzosen vor die Wahl: Entweder er akzeptiert Metternichs Friedensplan und zieht sich hinter die Alpen zurück – oder Österreich wechselt ins Lager seiner Gegner. Für Napoleon ist das eine ungeheure Provokation. Er will kein Gebiet seines Imperiums kampflos aufgeben – und damit einen wesentlichen Teil seiner Macht über Europa verlieren.
Die beiden Kontrahenten liefern sich einen verbalen Schlagabtausch, bei dem alle Masken fallen. Napoleon, der nur das Gesetz des Stärkeren kennt, ist unwillig, nachzugeben. Und Metternich, der gekommen ist, um Frieden zu schließen, zeigt sein wahres Gesicht. Es ist das Duell zwischen einem Stern, der gerade aufgeht, und einem, der langsam erlischt.
Das Dokudrama rekapituliert den Machtkampf der Männer mit Rückblicken in die spannende Vorgeschichte und mit einem Ausblick, wie es weiterging. Nur wenige Monate nach dem weltgeschichtlichen Duell von Dresden muss sich Napoleon einer Koalition von Österreich, Russland und Preußen bei Paris geschlagen geben. Am 11. April 1814, neun Monate nach Dresden-Ostra, unterzeichnet er den Vertrag von Fontainebleau und muss zum ersten Mal in die Verbannung, auf die Insel Elba.

Dokumentarfilm von Mathieu Schwartz und Christian Twente (D/F 2021, 90 Min)

#napoleon #doku #geschichte
Video verfügbar bis zum 18/04/2026

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Das Bild eines der letzten Orte des Friedens | ARTE #ddi

Von:ARTEde
23. Februar 2026 um 17:00

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Die Ankunft einer neuen Besatzung an Bord der Internationalen Raumstation bot den Rahmen für seltene Bilder internationaler Zusammenarbeit.
400 Kilometer über dem Getümmel unserer diplomatischen Krisen zeigten eine Französin, zwei Amerikaner und ein Russe ihre Verbundenheit.
Und hier drei Details, um dies zu verstehen.

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Indien: Rekruten für Putins Krieg | ARTE Reportage

Von:ARTEde
23. Februar 2026 um 16:30

Sie wollten endlich eine gut bezahlte Arbeit finden, um ihre Zukunft aufzubauen, doch sie landeten im Krieg: Sonu, Aman, Sajid, Prince und Tinu aus Indien gehören zu den rund 20.000 Ausländern, die unter russischer Flagge in der Ukraine gekämpft haben.

Um seine Kriegsmaschinerie zu füttern, rekrutiert Wladimir Putin ausländische Soldaten: Tausende Nepalesen, Kubaner, Nordkoreaner und Inder kämpfen für Russland seit dem Einmarsch in die Ukraine vor vier Jahren. Unsere Reporter erzählen von den Schicksalen junger Inder, die von Vermittlern im Auftrag Moskaus angeworben wurden – manche wurden getäuscht: Sie versprachen den jungen Männern aus den ärmsten Schichten Indiens viel Geld für einen Job im Sicherheitsdienst, doch viele von ihnen schickten die Russen nach ein paar Wochen Ausbildung direkt an die Front.Unsere Reporter drehten auch heimlich in Russland indische Soldaten, die von der Front zurückkehrten. Sie berichten über die Methoden der russischen Werber der Armee, die ihre Pässe einkassierten, damit ihnen die Flucht verwehrt war. Offiziell steht Indien neutral zwischen Russland und der Ukraine, und muss doch konstatieren, dass seine Bürger ohne diplomatischen Schutz unter der russischen Flagge sterben. Die Familien der indischen Soldaten in Russland warten oft lange auf Nachrichten von ihren Vermissten.

#indien #putin #krieg
Video verfügbar bis zum 16/02/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/129855-000-A/indien-rekruten-fuer-putins-krieg/
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Sie wollten endlich eine gut bezahlte Arbeit finden, um ihre Zukunft aufzubauen, doch sie landeten im Krieg: Sonu, Aman, Sajid, Prince und Tinu aus Indien gehören zu den rund 20.000 Ausländern, die unter russischer Flagge in der Ukraine gekämpft haben.

Um seine Kriegsmaschinerie zu füttern, rekrutiert Wladimir Putin ausländische Soldaten: Tausende Nepalesen, Kubaner, Nordkoreaner und Inder kämpfen für Russland seit dem Einmarsch in die Ukraine vor vier Jahren. Unsere Reporter erzählen von den Schicksalen junger Inder, die von Vermittlern im Auftrag Moskaus angeworben wurden – manche wurden getäuscht: Sie versprachen den jungen Männern aus den ärmsten Schichten Indiens viel Geld für einen Job im Sicherheitsdienst, doch viele von ihnen schickten die Russen nach ein paar Wochen Ausbildung direkt an die Front.Unsere Reporter drehten auch heimlich in Russland indische Soldaten, die von der Front zurückkehrten. Sie berichten über die Methoden der russischen Werber der Armee, die ihre Pässe einkassierten, damit ihnen die Flucht verwehrt war. Offiziell steht Indien neutral zwischen Russland und der Ukraine, und muss doch konstatieren, dass seine Bürger ohne diplomatischen Schutz unter der russischen Flagge sterben. Die Familien der indischen Soldaten in Russland warten oft lange auf Nachrichten von ihren Vermissten.

#indien #putin #krieg
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ADHS - Problem im Kopf oder im System? | Agree to Disagree! | ARTE

Von:ARTEde
23. Februar 2026 um 14:01

ADHS: Individuelle Stärke oder Anpassungsschwierigkeit? Während für die einen die Belastungen und Schwierigkeiten im Alltag im Vordergrund stehen, sehen andere die Stärken von Neurodiversität und die natürliche Vielfalt der menschlichen Gehirne. Doch wie geht die Gesellschaft mit Vielfalt um? Muss ADHS immer behandelt werden? Und wie lassen sich die Stärken neurodivergenter Menschen fördern?

#adhs #psychologie #diskussion
Video verfügbar bis zum 31/03/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127323-002-A/agree-to-disagree/
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ADHS: Individuelle Stärke oder Anpassungsschwierigkeit? Während für die einen die Belastungen und Schwierigkeiten im Alltag im Vordergrund stehen, sehen andere die Stärken von Neurodiversität und die natürliche Vielfalt der menschlichen Gehirne. Doch wie geht die Gesellschaft mit Vielfalt um? Muss ADHS immer behandelt werden? Und wie lassen sich die Stärken neurodivergenter Menschen fördern?

#adhs #psychologie #diskussion
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Die Retter von Rumäniens Lost Places | ARTE Re:

Von:ARTEde
23. Februar 2026 um 11:01

Verlassene Kinos, einst glanzvolle Kurorte, Dörfer ohne Bewohner – der Fotograf Alex Iacob entdeckt Rumäniens Lost Places. Mit seiner Kamera kämpft er gegen das Vergessen und dokumentiert, was vom alten Rumänien geblieben ist. Alex reist von Bukarest bis in die Karpaten, fotografiert den Verfall und den Neuanfang – und trifft Menschen, die sich, wie er, für den Erhalt der historischen Bauwerke einsetzen.

Verlassene Kinos, verfallene Kurorte, Dörfer im Dornröschenschlaf – in Rumänien ist das kulturelle Erbe vielerorts dem Untergang geweiht. Der Fotograf und Urban Explorer Alex Iacob begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller verborgener Geschichten. Für seinen BlogReptilianuldokumentiert er Orte, die einst Zentren des Lebens waren: das kaiserliche Thermalbad vonBăileHerculane, das verlassene DorfGherdealin Siebenbürgen oder das Art-Déco-Kino Marconi in Bukarest, das eine neue Chance bekommt.
Mit seiner Kamera und unerschütterlicher Neugier trotzt Alex dem Verfall und der Gleichgültigkeit, die viele dieser Orte bedroht. Seine Bilder sind stille Anklagen – und zugleich Liebeserklärungen an das, was bleibt. Auf seiner Reise trifft er Menschen, die nicht aufgeben: die Architektin OanaChirilă, die das Herkulesbad retten will, und den Aktivisten EdmondNiculușcă, der sich für den Erhalt des Kinos „Marconi“ einsetzt.
Der Film zeigt ein Rumänien jenseits der Klischees – zwischen Erinnerung und Aufbruch, Schönheit und Zerstörung.
Ein eindringliches Porträt einer Generation, die um ihr kulturelles Gedächtnis kämpft.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#lostplace #rumänien #reportage
Video verfügbar bis zum 21/01/2027

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Verlassene Kinos, verfallene Kurorte, Dörfer im Dornröschenschlaf – in Rumänien ist das kulturelle Erbe vielerorts dem Untergang geweiht. Der Fotograf und Urban Explorer Alex Iacob begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller verborgener Geschichten. Für seinen BlogReptilianuldokumentiert er Orte, die einst Zentren des Lebens waren: das kaiserliche Thermalbad vonBăileHerculane, das verlassene DorfGherdealin Siebenbürgen oder das Art-Déco-Kino Marconi in Bukarest, das eine neue Chance bekommt.
Mit seiner Kamera und unerschütterlicher Neugier trotzt Alex dem Verfall und der Gleichgültigkeit, die viele dieser Orte bedroht. Seine Bilder sind stille Anklagen – und zugleich Liebeserklärungen an das, was bleibt. Auf seiner Reise trifft er Menschen, die nicht aufgeben: die Architektin OanaChirilă, die das Herkulesbad retten will, und den Aktivisten EdmondNiculușcă, der sich für den Erhalt des Kinos „Marconi“ einsetzt.
Der Film zeigt ein Rumänien jenseits der Klischees – zwischen Erinnerung und Aufbruch, Schönheit und Zerstörung.
Ein eindringliches Porträt einer Generation, die um ihr kulturelles Gedächtnis kämpft.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#lostplace #rumänien #reportage
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Received — 22. Februar 2026 ARTE

Rückkehr eines Symboltiers - Der Amerikanische Bison (2/2) | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
22. Februar 2026 um 17:30

Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer dramatischen Massenvernichtung der Bisons, die noch Jahrzehnte zuvor mit Dutzenden Millionen Tieren die Great Plains bevölkert hatten. Die zweite Folge der Serie beleuchtet auch die Vorkehrungen zur Bewahrung ihrer Art, die in letzter Minute unternommen wurden.

Die Bisons wurden wegen ihrer Felle geschlachtet, gehäutet und verwesten dann in der Prärie. Gleichzeitig wurden die einheimischen Stämme ihrer Jagdgebiete beraubt und in Reservate gesperrt. Ohne die Bisons fehlte ihnen sowohl die traditionelle Lebensgrundlage als auch das Tier, mit dem sie spirituell verbunden waren.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts versuchten einzelne Bürger, das Aussterben der Bisons zu verhindern. Immer mehr Initiativen wurden ins Leben gerufen, bis die Summe der privaten Bemühungen zu einer landesweiten Bewegung anwuchs. Zu den prominenten Bisonschützern zählten ein New Yorker Pressemagnat, ein ehrgeiziger Tierpräparator aus Washington und ein gewisser Buffalo Bill …
In zwei Reservaten in Dakota und Montana retteten Native Americans Bisonkälber und züchteten kleine Herden, die inzwischen zu den größten des Landes herangewachsen sind. Die Bestände haben sich erholt. Heute ziehen wieder große Bisonherden über rund 400.000 Hektar Stammesland: Mindestens 80 indigene Stämme in 20 Bundesstaaten haben wieder eigene Herden in freier Wildbahn.

Dokumentarfilm von Ken Burns (USA 2023, 112 Min)


Hier geht es zum ersten Teil: https://youtu.be/eN_aIeescp8

#bison #usa #lebensraum
Video verfügbar bis zum 21/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/117158-002-A/der-amerikanische-bison-2-2/
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Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer dramatischen Massenvernichtung der Bisons, die noch Jahrzehnte zuvor mit Dutzenden Millionen Tieren die Great Plains bevölkert hatten. Die zweite Folge der Serie beleuchtet auch die Vorkehrungen zur Bewahrung ihrer Art, die in letzter Minute unternommen wurden.

Die Bisons wurden wegen ihrer Felle geschlachtet, gehäutet und verwesten dann in der Prärie. Gleichzeitig wurden die einheimischen Stämme ihrer Jagdgebiete beraubt und in Reservate gesperrt. Ohne die Bisons fehlte ihnen sowohl die traditionelle Lebensgrundlage als auch das Tier, mit dem sie spirituell verbunden waren.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts versuchten einzelne Bürger, das Aussterben der Bisons zu verhindern. Immer mehr Initiativen wurden ins Leben gerufen, bis die Summe der privaten Bemühungen zu einer landesweiten Bewegung anwuchs. Zu den prominenten Bisonschützern zählten ein New Yorker Pressemagnat, ein ehrgeiziger Tierpräparator aus Washington und ein gewisser Buffalo Bill …
In zwei Reservaten in Dakota und Montana retteten Native Americans Bisonkälber und züchteten kleine Herden, die inzwischen zu den größten des Landes herangewachsen sind. Die Bestände haben sich erholt. Heute ziehen wieder große Bisonherden über rund 400.000 Hektar Stammesland: Mindestens 80 indigene Stämme in 20 Bundesstaaten haben wieder eigene Herden in freier Wildbahn.

Dokumentarfilm von Ken Burns (USA 2023, 112 Min)


Hier geht es zum ersten Teil: https://youtu.be/eN_aIeescp8

#bison #usa #lebensraum
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Den Sternen hinterher | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
22. Februar 2026 um 16:30

Mit Teleskopen und Kameras im Rucksack fliegen der Amateurastronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart nach Südamerika, um den Sternenhimmel zu beobachten. Die Sternenreise beginnt hoch oben in der chilenischen Atacama-Wüste am Fuße des leistungsfähigsten Radioteleskops der Welt, ALMA, und führt die beiden bis zum Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana.

Der Hobby-Astronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart starten ihre Südamerikareise in der Atacama-Wüste in den chilenischen Hochanden. Erste Station ist das Radioteleskop-Observatorium ALMA. Sie erfahren, dass die Forschungsstation auf dem Land des indigenen Volkes der Likán Antai errichtet wurde, die an dieser Stelle seit Jahrhunderten den Himmel beobachten. Anschließend besuchen sie eine Schule in San Pedro de Atacama im Norden Chiles, wo sie mit den Schülern über außerirdisches Leben sprechen. Nach Einbruch der Dunkelheit baut Stephen sein Teleskop auf dem Dorfplatz auf und lädt zum Durchschauen ein.
In Bolivien lernen sie den Barbesitzer Elvis aus Uyuni kennen, der sich ebenfalls für Astronomie interessiert. In Tiwanaku, im Hochland Boliviens, trifft Stephen Manuel, einen Experten für andine Astronomie. Er erklärt, wie in der Tiwanaku-Kultur der Himmel für die Landwirtschaft genutzt wurde. Weiter geht es zur Sonneninsel, wo Stephen und Boris mit Kindern den Abendhimmel beobachten. Nach einer letzten Nacht unter freiem Himmel in Bolivien geht es weiter ins Amazonasgebiet.
Im kolumbianischen Leticia sind sie mit dem Ethnolinguisten Abel verabredet, um mehr über die Weltanschauung der Tikuna zu erfahren. Die nächste Etappe der Reise ist der Amazonas-Regenwald in Brasilien, wo sie ein indigenes Dorf besuchen. In Französisch-Guayana treffen sie Yves, angesehenes Mitglied einer indigenen Gemeinschaft, um über außerirdisches Leben zu sprechen. Am Ziel ihrer Reise, in Kourou, erklärt ihnen Daniel von der Europäischen Weltraumorganisation ESA die „Juice“-Mission.

Dokumentation von Boris Wilmart (F 2023, 53 Min)

#astronomie #sternenhimmel #sterne
Video verfügbar bis zum 17/05/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/109815-000-A/den-sternen-hinterher/
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Mit Teleskopen und Kameras im Rucksack fliegen der Amateurastronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart nach Südamerika, um den Sternenhimmel zu beobachten. Die Sternenreise beginnt hoch oben in der chilenischen Atacama-Wüste am Fuße des leistungsfähigsten Radioteleskops der Welt, ALMA, und führt die beiden bis zum Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana.

Der Hobby-Astronom Stephen Rater und der Filmemacher Boris Wilmart starten ihre Südamerikareise in der Atacama-Wüste in den chilenischen Hochanden. Erste Station ist das Radioteleskop-Observatorium ALMA. Sie erfahren, dass die Forschungsstation auf dem Land des indigenen Volkes der Likán Antai errichtet wurde, die an dieser Stelle seit Jahrhunderten den Himmel beobachten. Anschließend besuchen sie eine Schule in San Pedro de Atacama im Norden Chiles, wo sie mit den Schülern über außerirdisches Leben sprechen. Nach Einbruch der Dunkelheit baut Stephen sein Teleskop auf dem Dorfplatz auf und lädt zum Durchschauen ein.
In Bolivien lernen sie den Barbesitzer Elvis aus Uyuni kennen, der sich ebenfalls für Astronomie interessiert. In Tiwanaku, im Hochland Boliviens, trifft Stephen Manuel, einen Experten für andine Astronomie. Er erklärt, wie in der Tiwanaku-Kultur der Himmel für die Landwirtschaft genutzt wurde. Weiter geht es zur Sonneninsel, wo Stephen und Boris mit Kindern den Abendhimmel beobachten. Nach einer letzten Nacht unter freiem Himmel in Bolivien geht es weiter ins Amazonasgebiet.
Im kolumbianischen Leticia sind sie mit dem Ethnolinguisten Abel verabredet, um mehr über die Weltanschauung der Tikuna zu erfahren. Die nächste Etappe der Reise ist der Amazonas-Regenwald in Brasilien, wo sie ein indigenes Dorf besuchen. In Französisch-Guayana treffen sie Yves, angesehenes Mitglied einer indigenen Gemeinschaft, um über außerirdisches Leben zu sprechen. Am Ziel ihrer Reise, in Kourou, erklärt ihnen Daniel von der Europäischen Weltraumorganisation ESA die „Juice“-Mission.

Dokumentation von Boris Wilmart (F 2023, 53 Min)

#astronomie #sternenhimmel #sterne
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Der Totenkult der Chachapoya | Abenteuer Archäologie Reupload | ARTE

Von:ARTEde
22. Februar 2026 um 14:00

In der zehnteiligen Reihe nimmt der belgische Archäologe Peter Eeckhout die Zuschauerin und den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den spannendsten Ausgrabungsstätten der Erde. In dieser Folge: Das geheimnisvolle Volk der Chachapoya - sie lebten hoch oben in den Anden. Daher sind sie auch als Wolken- oder Nebelkrieger bekannt.

Vom 8. bis zum 16. Jahrhundert lebte in den peruanischen Anden am Rande des Amazonasgebiets ein Volk, dessen Spuren die Archäologen lange Zeit in Staunen versetzte: die Chachapoya. Sie galten als blutrünstige Krieger und praktizierten einen seltsamen Totenkult. In Kuélap, der größten Stadt der Chachapoya, wurden sowohl in der Festungsmauer als auch im Boden und in Häuserfundamenten zahlreiche Gebeine entdeckt. Bei Ausgrabungen an einem Gebäude stellte man fest, dass es voller Menschenknochen war. Handelte es sich bei dieser Stadt nun um eine Festung, wie man lange geglaubt hatte, oder um einen Friedhof auf über 3.000 Meter Höhe? Das war nicht die einzige offene Frage. Auch andere Funde gaben den Archäologen Rätsel auf: Was hat es mit den über das Tal blickenden Sarkophagen mit Menschenköpfen auf sich? Woher kamen sie? Wessen Gebeine wurden darin aufbewahrt? Noch beeindruckender sind die direkt an den Felsklippen gebauten Mausoleen aus Stein und Mörtel in mehreren Hundert Meter Höhe. Im Inneren dieser Mausoleen, die von den Lebenden offenbar häufig besucht wurden, stießen die Archäologen auf in Stoff gewickelte Gerippe. Waren die Chachapoya vom Tod besessen? Die anthropologische Forschung sowie die geduldige Arbeit der Archäologen haben ermittelt, welche Beziehung die Chachapoya zu den Toten unterhielten. Sie waren in Wirklichkeit alles andere als blutrünstig und morbid, sondern standen über 800 Jahre lang in einem seligen, innigen Verhältnis zu ihren Vorfahren. Das Schicksal der Lebenden war für sie eng mit dem der Toten verknüpft.

Dokureihe (F 2018, 27 Min)

#archäologie #tod #entdeckung
Video verfügbar bis zum 31/12/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/072420-002-A/abenteuer-archaeologie/
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Vom 8. bis zum 16. Jahrhundert lebte in den peruanischen Anden am Rande des Amazonasgebiets ein Volk, dessen Spuren die Archäologen lange Zeit in Staunen versetzte: die Chachapoya. Sie galten als blutrünstige Krieger und praktizierten einen seltsamen Totenkult. In Kuélap, der größten Stadt der Chachapoya, wurden sowohl in der Festungsmauer als auch im Boden und in Häuserfundamenten zahlreiche Gebeine entdeckt. Bei Ausgrabungen an einem Gebäude stellte man fest, dass es voller Menschenknochen war. Handelte es sich bei dieser Stadt nun um eine Festung, wie man lange geglaubt hatte, oder um einen Friedhof auf über 3.000 Meter Höhe? Das war nicht die einzige offene Frage. Auch andere Funde gaben den Archäologen Rätsel auf: Was hat es mit den über das Tal blickenden Sarkophagen mit Menschenköpfen auf sich? Woher kamen sie? Wessen Gebeine wurden darin aufbewahrt? Noch beeindruckender sind die direkt an den Felsklippen gebauten Mausoleen aus Stein und Mörtel in mehreren Hundert Meter Höhe. Im Inneren dieser Mausoleen, die von den Lebenden offenbar häufig besucht wurden, stießen die Archäologen auf in Stoff gewickelte Gerippe. Waren die Chachapoya vom Tod besessen? Die anthropologische Forschung sowie die geduldige Arbeit der Archäologen haben ermittelt, welche Beziehung die Chachapoya zu den Toten unterhielten. Sie waren in Wirklichkeit alles andere als blutrünstig und morbid, sondern standen über 800 Jahre lang in einem seligen, innigen Verhältnis zu ihren Vorfahren. Das Schicksal der Lebenden war für sie eng mit dem der Toten verknüpft.

Dokureihe (F 2018, 27 Min)

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Wurde auf der Seidenstraße nur Seide transportiert? | Stimmt es, dass ...? | ARTE

Von:ARTEde
22. Februar 2026 um 11:00

War die Seidenstraße wirklich nur ein Handelsweg für Seide von China nach Italien? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass auch Wissen, Innovationen und Macht darüber zirkulierten – vor allem im Osten. Denn Asien war einst der wirtschaftliche Mittelpunkt der Welt, der Westen lange nur Randnotiz – bis er selbst vom Austausch profitierte. Welche Rolle spielte das für seinen Aufstieg?

#seidenstraße #handel #geschichte
Video verfügbar bis zum 18/02/2027

Ausführliche Anmerkungen und Quellen: https://rebrand.ly/znwp4h3

Grundlagenwerke zur Seidenstraße
Peter Frankopan: Licht aus dem Osten. Eine neue Geschichte der Welt, Berlin 2015

Peter Frankopan: The Silk Roads. A New History of the World, in: Keynote im Einstein Forum 2017 (VIDEO): https://www.youtube.com/watch?v=hAZZoMWx9nw

Varie Hansen: The Silk Road. A News History, Oxford 2012.

Abgeschiedenheit Westeuropas im europäischen Mittelalter
Mona Naggar: Venturing into the Darkness of Europe, in: Qantara.de 2005.
https://qantara.de/en/article/barbarians-north-venturing-darkness-europe?utm

Rudi Matthee: Europe - Persian Image of, in: Encyclopaedia Iranica, 2013.
https://www.iranicaonline.org/articles/europe-persian-image-of/

Militärhistorische Entwicklungen in Europa
Bert S. Hall: Weapons and Warfare in Renaissance Europe: Gunpowder, Technology, and Tactics, Baltimore 1997.

Geschichte leicht erklärt: Der Krieg und die Armeen im Mittelalter - Teil 2, in: Barbarusbooks 2025.
https://www.barbarusbooks.de/2025/03/31/der-krieg-und-die-armeen-im-mittelalter-teil-2/

Kenneth Chase: Firearms: A Global History to 1700, Cambridge 2003.
Die Entstehung der Null und ihre Auswirkungen
Ulrich von Schwerin: Wie die Null nach Europa kam: In der Antike strahlte Indiens Kultur weit über das Land hinaus, in: NZZ 2025.
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-dalrymple-ueber-indiens-kulturellen-einfluss-in-der-antike-ld.1861653

Kapitel:
00:00 - Die Seidenstraße: Uralte Autobahn des Luxus?
01:05 - Woher hat die Seidenstraße überhaupt ihren Namen?
03:32 - Luxus lässt den Handel brummen
04:25 - Nichts los in der Provinz. Westeuropa steht ökonomisch am Rand.
08:01 - Xi’an - Die heimliche Hauptstadt der Welt
09:47 - Was waren die wichtigsten Güter der Seidenstraße?
13:09 - Schwarzpulver - Der historische Gamechanger
16:08 - Was bitte hat die Seidenstraße mit der Null zu tun?
19:00 - Der überaus späte Aufstieg Europas
22:11 - Das heutige Erbe der Seidenstraße


Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123428-015-A/wurde-auf-der-seidenstrasse-nur-seide-transportiert/
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War die Seidenstraße wirklich nur ein Handelsweg für Seide von China nach Italien? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass auch Wissen, Innovationen und Macht darüber zirkulierten – vor allem im Osten. Denn Asien war einst der wirtschaftliche Mittelpunkt der Welt, der Westen lange nur Randnotiz – bis er selbst vom Austausch profitierte. Welche Rolle spielte das für seinen Aufstieg?

#seidenstraße #handel #geschichte
Video verfügbar bis zum 18/02/2027

Ausführliche Anmerkungen und Quellen: https://rebrand.ly/znwp4h3

Grundlagenwerke zur Seidenstraße
Peter Frankopan: Licht aus dem Osten. Eine neue Geschichte der Welt, Berlin 2015

Peter Frankopan: The Silk Roads. A New History of the World, in: Keynote im Einstein Forum 2017 (VIDEO): https://www.youtube.com/watch?v=hAZZoMWx9nw

Varie Hansen: The Silk Road. A News History, Oxford 2012.

Abgeschiedenheit Westeuropas im europäischen Mittelalter
Mona Naggar: Venturing into the Darkness of Europe, in: Qantara.de 2005.
https://qantara.de/en/article/barbarians-north-venturing-darkness-europe?utm

Rudi Matthee: Europe - Persian Image of, in: Encyclopaedia Iranica, 2013.
https://www.iranicaonline.org/articles/europe-persian-image-of/

Militärhistorische Entwicklungen in Europa
Bert S. Hall: Weapons and Warfare in Renaissance Europe: Gunpowder, Technology, and Tactics, Baltimore 1997.

Geschichte leicht erklärt: Der Krieg und die Armeen im Mittelalter - Teil 2, in: Barbarusbooks 2025.
https://www.barbarusbooks.de/2025/03/31/der-krieg-und-die-armeen-im-mittelalter-teil-2/

Kenneth Chase: Firearms: A Global History to 1700, Cambridge 2003.
Die Entstehung der Null und ihre Auswirkungen
Ulrich von Schwerin: Wie die Null nach Europa kam: In der Antike strahlte Indiens Kultur weit über das Land hinaus, in: NZZ 2025.
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-dalrymple-ueber-indiens-kulturellen-einfluss-in-der-antike-ld.1861653

Kapitel:
00:00 - Die Seidenstraße: Uralte Autobahn des Luxus?
01:05 - Woher hat die Seidenstraße überhaupt ihren Namen?
03:32 - Luxus lässt den Handel brummen
04:25 - Nichts los in der Provinz. Westeuropa steht ökonomisch am Rand.
08:01 - Xi’an - Die heimliche Hauptstadt der Welt
09:47 - Was waren die wichtigsten Güter der Seidenstraße?
13:09 - Schwarzpulver - Der historische Gamechanger
16:08 - Was bitte hat die Seidenstraße mit der Null zu tun?
19:00 - Der überaus späte Aufstieg Europas
22:11 - Das heutige Erbe der Seidenstraße


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Sind Schulnoten fair? | ARTE #schule #shorts

Von:ARTEde
22. Februar 2026 um 09:00

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Brauchen Kinder Noten, um zu lernen? Oder verhindern gerade sie, dass Kinder ihr volles Potenzial entfalten können? Die Alemannenschule Wutöschingen geht einen innovativen Weg und legt ihren Fokus auf selbstorganisiertes Lernen, intrinsische Motivation und Lernbegleiter. Doch welche Grenzen haben diese neuen Schulformen? Prof. Dr. Bertolt Meyerdiskutiert über Selektion, Chancengerechtigkeit und alternative Schulmodelle.

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Received — 21. Februar 2026 ARTE

Seele der Prärie - Der Amerikanische Bison (1/2) | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 17:30

Die amerikanischen Bisons verbindet eine jahrtausendealte Beziehung zu den indigenen Völkern des Landes. Doch die Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert führte beinahe zur Ausrottung der pelzigen Riesen. Die erste Folge der Serie erzählt vom Zusammenprall zweier Sichtweisen auf den Umgang des Menschen mit der Natur.

Die Amerikanischen Bisons teilten ihren Lebensraum über mehrere Jahrtausende mit den indigenen Völkern, deren Lebensgrundlage sie bildeten: Die heimischen Bevölkerungsgruppen aßen nicht nur das Fleisch der Büffel, sondern verwerteten das ganze Tier, unter anderem zur Herstellung von Kleidung, Tipis und Waffen. Die Native Americans verband zudem eine starke spirituelle Beziehung mit dem Bison.
Doch mit der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert schrumpften die riesigen Herden kontinuierlich. Die rund 40 Millionen Bisons, die es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch gab, wurden bis 1890 fast komplett ausgerottet. Die Besiedlung des Wilden Westens im 18. und 19. Jahrhundert, die fortschreitende Industrialisierung und der Bau der Eisenbahn durch Nordamerika beschleunigten die exzessive Bisonjagd. Infolgedessen wurden die natürliche Umwelt und auch die Kultur der Plains-Stämme zerstört.
Erzählt wird diese Geschichte von Historikern, Schriftstellern, Hochschulforschern – und vor allem von Nachfahren der Native Americans: Kiowa, Comanche und Cheyenne für die nördlichen Stämme und Lakota, Salish, Kootenai, Mandan, Hidatsa und Blackfoot für die südlichen Stämme der Great Plains. Sie erklären die Verbindung ihrer Vorfahren mit den Bisons und schildern ihr dramatisches Schicksal.
Die Bisonjagd im Westen Nordamerikas zwischen 1800 und 1890 stellt eine in der Weltgeschichte einzigartige Massentötung wild lebender Tiere dar. Der Bison – einst der König der Prärien – wurde beinahe für immer ausgerottet.

Dokumentarfilm von Ken Burns (USA 2023, 110 Min)

Hier geht's zur zweiten Folge (verfügbar ab dem 22/02/26 - 18:30 Uhr):

ERRATUM: Am Anfang ist uns ein inhaltlicher Übersetzungsfehler unterlaufen, neben Bisons u.A. ist es nicht der Elch, sondern der Wapiti-Hirsch, der die nordamerikanischen Grasflächen bewohnt hätte.

#bison #usa #doku
Video verfügbar bis zum 21/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/117158-001-A/der-amerikanische-bison-1-2/
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Die amerikanischen Bisons verbindet eine jahrtausendealte Beziehung zu den indigenen Völkern des Landes. Doch die Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert führte beinahe zur Ausrottung der pelzigen Riesen. Die erste Folge der Serie erzählt vom Zusammenprall zweier Sichtweisen auf den Umgang des Menschen mit der Natur.

Die Amerikanischen Bisons teilten ihren Lebensraum über mehrere Jahrtausende mit den indigenen Völkern, deren Lebensgrundlage sie bildeten: Die heimischen Bevölkerungsgruppen aßen nicht nur das Fleisch der Büffel, sondern verwerteten das ganze Tier, unter anderem zur Herstellung von Kleidung, Tipis und Waffen. Die Native Americans verband zudem eine starke spirituelle Beziehung mit dem Bison.
Doch mit der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert schrumpften die riesigen Herden kontinuierlich. Die rund 40 Millionen Bisons, die es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch gab, wurden bis 1890 fast komplett ausgerottet. Die Besiedlung des Wilden Westens im 18. und 19. Jahrhundert, die fortschreitende Industrialisierung und der Bau der Eisenbahn durch Nordamerika beschleunigten die exzessive Bisonjagd. Infolgedessen wurden die natürliche Umwelt und auch die Kultur der Plains-Stämme zerstört.
Erzählt wird diese Geschichte von Historikern, Schriftstellern, Hochschulforschern – und vor allem von Nachfahren der Native Americans: Kiowa, Comanche und Cheyenne für die nördlichen Stämme und Lakota, Salish, Kootenai, Mandan, Hidatsa und Blackfoot für die südlichen Stämme der Great Plains. Sie erklären die Verbindung ihrer Vorfahren mit den Bisons und schildern ihr dramatisches Schicksal.
Die Bisonjagd im Westen Nordamerikas zwischen 1800 und 1890 stellt eine in der Weltgeschichte einzigartige Massentötung wild lebender Tiere dar. Der Bison – einst der König der Prärien – wurde beinahe für immer ausgerottet.

Dokumentarfilm von Ken Burns (USA 2023, 110 Min)

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ERRATUM: Am Anfang ist uns ein inhaltlicher Übersetzungsfehler unterlaufen, neben Bisons u.A. ist es nicht der Elch, sondern der Wapiti-Hirsch, der die nordamerikanischen Grasflächen bewohnt hätte.

#bison #usa #doku
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Fasten: Ein Phänomen wird erforscht | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 16:30

Ist Fasten nur eine Modeerscheinung oder kann dervollständige Verzicht auf bestimmte Speisen und Getränke tatsächlich Krankheiten lindern? Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Forschung verstärkt mit der therapeutischen Wirkung des Fastens. Dabei entdeckt sie ungeahnte Mechanismen des menschlichen Körpers, die bisherige Vorstellungen vom menschlichen Lebensrhythmus auf den Kopf stellen.

Was ist wirklich dran an der Heilkraft des Fastens? Angesichts der Gefahren durch skrupellose „Fasten-Gurus" und skeptische Gesundheitsbehörden haben Sylvie Gilman und Thierry Lestrade, die Macher der erfolgreichen Dokumentation „Heilen und Fasten", beschlossen, einen weiteren Film zu drehen, um die Mechanismen, Versprechungen und Grenzen des Fastens auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu erforschen. Tatsächlich scheinen die Forschungsergebnisse zahlreicher Studien der letzten Jahre die positive Wirkung des Fastens auf Diabetes, Rheuma, Autoimmunerkrankungen, das Mikrobiom, Bluthochdruck und Krebs zu bestätigen.
Die Dokumentation begleitet Stéphane, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen zwei Wochen fastet. Parallel dazu werden neueste Erkenntnisse aus den USA, Deutschland und Italien aufgegriffen, um zu erklären, was während des Nahrungsverzichts im Körper geschieht: von der Autophagie – einem natürlichen Reinigungs- und Recyclingprozess der Zellen – bis hin zur Stoffwechselumstellung in die sogenannte Ketose, die zur Bildung von Ketonen führt, einem Superkraftstoff mit entzündungshemmenden Eigenschaften.
Neben dem mehrtägigen Fasten erlebt das Intervallfasten sowohl in den sozialen Medien als auch in der Wissenschaft einen regelrechten Hype. Die neue Ernährungsweise, bei der statt der Kalorien auf dem Teller die Stunden zwischen zwei Mahlzeiten gezählt werden, könnte die Behandlung vieler chronischer Krankheiten revolutionieren. Ob als Therapie oder Prävention – dass Fasten Teil der Gesundheitspolitik werden könnte, ist die Hoffnung vieler Wissenschaftler.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2023, 60 Min)

#fasten #gesundheit #medizin
Video verfügbar bis zum 30/03/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118244-000-A/fasten-ein-phaenomen-wird-erforscht/
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Ist Fasten nur eine Modeerscheinung oder kann dervollständige Verzicht auf bestimmte Speisen und Getränke tatsächlich Krankheiten lindern? Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich die Forschung verstärkt mit der therapeutischen Wirkung des Fastens. Dabei entdeckt sie ungeahnte Mechanismen des menschlichen Körpers, die bisherige Vorstellungen vom menschlichen Lebensrhythmus auf den Kopf stellen.

Was ist wirklich dran an der Heilkraft des Fastens? Angesichts der Gefahren durch skrupellose „Fasten-Gurus" und skeptische Gesundheitsbehörden haben Sylvie Gilman und Thierry Lestrade, die Macher der erfolgreichen Dokumentation „Heilen und Fasten", beschlossen, einen weiteren Film zu drehen, um die Mechanismen, Versprechungen und Grenzen des Fastens auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu erforschen. Tatsächlich scheinen die Forschungsergebnisse zahlreicher Studien der letzten Jahre die positive Wirkung des Fastens auf Diabetes, Rheuma, Autoimmunerkrankungen, das Mikrobiom, Bluthochdruck und Krebs zu bestätigen.
Die Dokumentation begleitet Stéphane, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen zwei Wochen fastet. Parallel dazu werden neueste Erkenntnisse aus den USA, Deutschland und Italien aufgegriffen, um zu erklären, was während des Nahrungsverzichts im Körper geschieht: von der Autophagie – einem natürlichen Reinigungs- und Recyclingprozess der Zellen – bis hin zur Stoffwechselumstellung in die sogenannte Ketose, die zur Bildung von Ketonen führt, einem Superkraftstoff mit entzündungshemmenden Eigenschaften.
Neben dem mehrtägigen Fasten erlebt das Intervallfasten sowohl in den sozialen Medien als auch in der Wissenschaft einen regelrechten Hype. Die neue Ernährungsweise, bei der statt der Kalorien auf dem Teller die Stunden zwischen zwei Mahlzeiten gezählt werden, könnte die Behandlung vieler chronischer Krankheiten revolutionieren. Ob als Therapie oder Prävention – dass Fasten Teil der Gesundheitspolitik werden könnte, ist die Hoffnung vieler Wissenschaftler.

Dokumentation von Sylvie Gilman und Thierry De Lestrade (F 2023, 60 Min)

#fasten #gesundheit #medizin
Video verfügbar bis zum 30/03/2026

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Alptraum Deepfake-Pornos | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 14:00

Eine junge Frau findet heraus, dass von ihr auf Pornoseiten Deepfakes kursieren. Mittels einer KI wurde ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert – mit Klarnamen und Adresse. Die junge Frau macht sich auf die Suche nach dem Urheber dieser Videos, sie trifft dabei auf andere junge Frauen, die dasselbe erlebt haben, und erfährt, wie leicht es ist, mit KI solche Fakes zu produzieren.

Die 23-jährige US-amerikanische Studentin Taylor Klein stößt eines Tages im Internet auf gefakte Pornovideos von ihr. Jemand hat mittels KI ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert. Der Film beschreibt die schmerzhafte, emotionale Suche der jungen Frau nach dem Urheber dieser gefakten Videos, die jemand auf einschlägigen Pornoseiten hochgeladen hat. Die Videos sind zwar fake, aber ihr Gesicht, ihr Name, ihre Adresse, die der Verursacher ebenfalls angegeben hat, sind es nicht. Im Lauf des Films trifft Taylor auf andere junge Frauen, die ebenfalls Opfer von Deepfakes wurden.

Die Zahl der im Netz kursierenden Deepfake-Pornos wächst rasant. In 99 % der Fälle sind Frauen die Opfer. Ob das Video echt ist oder ein Fake, lässt sich im Nachhinein kaum erkennen, so lebensecht wirken die KI-generierten Videos. Der psychische, emotionale und soziale Schaden für die betroffenen Frauen ist immens.

Der Film zeigt eindrücklich, wie leicht es ist, diese Deepfakes herzustellen – und seit der Einführung neuer KI-Tools wie X's GrokAI ist das noch einfacher geworden.

Im Januar 2026 verabschiedete der US-Senat den Defiance Act, der es Opfern von Deepfakes zukünftig erlauben soll, die Urheber und Verbreiter von Deepfake-Pornos zur Verantwortung zu ziehen – das aber erst, wenn der Gesetzentwurf beide Kammern passiert hat und dem Präsidenten vorgelegt wurde. Wann das der Fall sein wird, ist unklar.

Bis dahin bleibt den betroffenen jungen Frauen oftmals nur der Rückzug aus der digitalen Welt übrig.

Dokumentation von Sophie Compton und Reuben Hamlyn (GB/USA 2023, 60 Min)

#deepfake #ki #doku
Video verfügbar bis zum 08/05/2026

Für Betroffene gibt es hier hilfreiche Initiativen, bei denen Sie Unterstützung, Informationen und Beratung finden können:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/infothek/digitale-gewalt/was-tun-wie-helfen.html
https://hateaid.org/
https://weisser-ring.de/digitalegewalt

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/119514-000-A/alptraum-deepfake-pornos/
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Eine junge Frau findet heraus, dass von ihr auf Pornoseiten Deepfakes kursieren. Mittels einer KI wurde ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert – mit Klarnamen und Adresse. Die junge Frau macht sich auf die Suche nach dem Urheber dieser Videos, sie trifft dabei auf andere junge Frauen, die dasselbe erlebt haben, und erfährt, wie leicht es ist, mit KI solche Fakes zu produzieren.

Die 23-jährige US-amerikanische Studentin Taylor Klein stößt eines Tages im Internet auf gefakte Pornovideos von ihr. Jemand hat mittels KI ihr Gesicht auf Pornovideos kopiert. Der Film beschreibt die schmerzhafte, emotionale Suche der jungen Frau nach dem Urheber dieser gefakten Videos, die jemand auf einschlägigen Pornoseiten hochgeladen hat. Die Videos sind zwar fake, aber ihr Gesicht, ihr Name, ihre Adresse, die der Verursacher ebenfalls angegeben hat, sind es nicht. Im Lauf des Films trifft Taylor auf andere junge Frauen, die ebenfalls Opfer von Deepfakes wurden.

Die Zahl der im Netz kursierenden Deepfake-Pornos wächst rasant. In 99 % der Fälle sind Frauen die Opfer. Ob das Video echt ist oder ein Fake, lässt sich im Nachhinein kaum erkennen, so lebensecht wirken die KI-generierten Videos. Der psychische, emotionale und soziale Schaden für die betroffenen Frauen ist immens.

Der Film zeigt eindrücklich, wie leicht es ist, diese Deepfakes herzustellen – und seit der Einführung neuer KI-Tools wie X's GrokAI ist das noch einfacher geworden.

Im Januar 2026 verabschiedete der US-Senat den Defiance Act, der es Opfern von Deepfakes zukünftig erlauben soll, die Urheber und Verbreiter von Deepfake-Pornos zur Verantwortung zu ziehen – das aber erst, wenn der Gesetzentwurf beide Kammern passiert hat und dem Präsidenten vorgelegt wurde. Wann das der Fall sein wird, ist unklar.

Bis dahin bleibt den betroffenen jungen Frauen oftmals nur der Rückzug aus der digitalen Welt übrig.

Dokumentation von Sophie Compton und Reuben Hamlyn (GB/USA 2023, 60 Min)

#deepfake #ki #doku
Video verfügbar bis zum 08/05/2026

Für Betroffene gibt es hier hilfreiche Initiativen, bei denen Sie Unterstützung, Informationen und Beratung finden können:
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Dänemark: Zeit der Bedrohungen | Mit offenen Karten | ARTE

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 11:00

Dänemark gilt als wirtschaftliches und gesellschaftliches Vorzeigemodell. Das zudem ökologische Musterland gewinnt über die Hälfte seines Stroms aus Windenergie und hat damit bereits rund 75 Prozent des Weges zur Klimaneutralität zurückgelegt. Die Lage macht das Land unter anderem zur strategischen Schlüsselmacht und setzt es neuen Bedrohungen aus …

Dänemark ist zwar das kleinste skandinavische Land, dabei jedoch eine strategische Schlüsselmacht an der Nahtstelle von Nord- und Ostsee. Die Geografie des Landes mit 444 Inseln und zwei autonomen Gebieten, darunter Grönland, begünstigte die maritime Ausrichtung der Wirtschaft mit der Förderung von Erdgas und Erdöl, Offshore-Windenergie, Fischerei, Küstentourismus und internationaler Schifffahrt.
Heute gilt Dänemark als wirtschaftliches und gesellschaftliches Vorzeigemodell und ökologisches Musterland. Tatsächlich gewinnt Dänemark über die Hälfte seines Stroms aus Windenergie und hat damit bereits rund 75 Prozent des Weges zur Klimaneutralität hinter sich.
Doch der Klimawandel – insbesondere der Anstieg des Meeresspiegels – stellt das fortschrittliche Energiemodell infrage. Parallel dazu sieht sich Dänemark seit mehreren Jahren neuen Bedrohungen ausgesetzt: Einerseits äußert Donald Trump seit seiner Wiederwahl Begehrlichkeiten gegenüber Grönland, das aufgrund neuer, durch das Schmelzen des Eises entstehender Handelsrouten von strategischer Bedeutung ist und über reiche Bodenschätze verfügt. Andererseits häufen sich die diplomatischen Zwischenfälle mit Russland, da Dänemark als einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine die Durchfahrt der russischen Flotte aus Sankt Petersburg und Kaliningrad kontrolliert.

Magazin (F 2026, 12 Min)

#dänemark #skandinavien #geopolitik
Video verfügbar bis zum 21/02/2033

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Dänemark gilt als wirtschaftliches und gesellschaftliches Vorzeigemodell. Das zudem ökologische Musterland gewinnt über die Hälfte seines Stroms aus Windenergie und hat damit bereits rund 75 Prozent des Weges zur Klimaneutralität zurückgelegt. Die Lage macht das Land unter anderem zur strategischen Schlüsselmacht und setzt es neuen Bedrohungen aus …

Dänemark ist zwar das kleinste skandinavische Land, dabei jedoch eine strategische Schlüsselmacht an der Nahtstelle von Nord- und Ostsee. Die Geografie des Landes mit 444 Inseln und zwei autonomen Gebieten, darunter Grönland, begünstigte die maritime Ausrichtung der Wirtschaft mit der Förderung von Erdgas und Erdöl, Offshore-Windenergie, Fischerei, Küstentourismus und internationaler Schifffahrt.
Heute gilt Dänemark als wirtschaftliches und gesellschaftliches Vorzeigemodell und ökologisches Musterland. Tatsächlich gewinnt Dänemark über die Hälfte seines Stroms aus Windenergie und hat damit bereits rund 75 Prozent des Weges zur Klimaneutralität hinter sich.
Doch der Klimawandel – insbesondere der Anstieg des Meeresspiegels – stellt das fortschrittliche Energiemodell infrage. Parallel dazu sieht sich Dänemark seit mehreren Jahren neuen Bedrohungen ausgesetzt: Einerseits äußert Donald Trump seit seiner Wiederwahl Begehrlichkeiten gegenüber Grönland, das aufgrund neuer, durch das Schmelzen des Eises entstehender Handelsrouten von strategischer Bedeutung ist und über reiche Bodenschätze verfügt. Andererseits häufen sich die diplomatischen Zwischenfälle mit Russland, da Dänemark als einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine die Durchfahrt der russischen Flotte aus Sankt Petersburg und Kaliningrad kontrolliert.

Magazin (F 2026, 12 Min)

#dänemark #skandinavien #geopolitik
Video verfügbar bis zum 21/02/2033

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Die Felsmalereien des San-Volkes - Abenteuer Archäologie | Doku HD Reupload | ARTE

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 10:00

Im Südosten Südafrikas haben Archäolog*innen die weltweit größte Ansammlung von Felsbildern entdeckt: 35.000 Zeichnungen sind im gesamten uKhahlamba Drakensberg Park verstreut. Sie sind das Werk der San, auch Buschleute oder Buschmänner genannt, ein Volk von Jägern und Sammlern. Die Malereien zeugen von der mystischen Welt der ersten Geistheiler Südafrikas – der Schamanen.

Im südafrikanischen uKhahlamba Drakensberg Park gibt es etwa 35.000 Felsmalereien. Nirgendwo sonst auf der Welt finden sich prähistorische Kunstwerke in solcher Dichte. Angefertigt wurden die Bilder, deren älteste Exemplare vor etwa 30.000 Jahren und die letzten im 19. Jahrhundert entstanden, von den San, einem Volk von Jägern und Sammlern. Heute lebt nur noch eine kleine Gruppe von San in der Wüste der Nachbarländer Namibia und Botsuana. Mit ihrem Verschwinden ist auch das Wissen um die Bedeutung dieser über Jahrtausende entstandenen Malereien verloren gegangen. Welche Geschichte erzählen die San-Malereien? Welche Botschaft hinterließen ihre Schöpfer auf den Felsen? Nach jahrelangen Forschungsarbeiten ist es Archäologen endlich gelungen, die Zeichnungen zu entschlüsseln. Eine Tierdarstellung sollte sich als entscheidend für das Verständnis dieser Kunst erweisen: die Elantilope. Diese war eine Kreatur des San-Gottes Cagn und spielte eine vergleichbare Rolle in deren Religion wie die Taube für die Christen. Daneben versuchten die Archäologen herauszufinden, was die verschiedenen Mischwesen – halb Tier, halb Mensch – symbolisieren. Es entstand die Hypothese, dass es sich um sakrale Darstellungen handeln muss, nicht um Alltagsszenen. Weitere Belege für diese Vermutung lieferten die Neurowissenschaften, ein Forschungsfeld, das noch nie in der Archäologie bemüht wurde: Unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der Neuropsychologie kamen die Archäologen zu dem Schluss, dass die Felsbilder Trancetänze darstellen, die eines der wichtigsten Rituale der San-Religion waren. Die Zeichnungen führten die Forscher letztlich in die mystische Welt der ersten Geistheiler Südafrikas – der Schamanen.

Dokureihe (F 2018, 27 Min)

#Felsmalereien #Archäologie #Forschung
Video verfügbar bis zum 31/12/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/072420-001-A/abenteuer-archaeologie/
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Im Südosten Südafrikas haben Archäolog*innen die weltweit größte Ansammlung von Felsbildern entdeckt: 35.000 Zeichnungen sind im gesamten uKhahlamba Drakensberg Park verstreut. Sie sind das Werk der San, auch Buschleute oder Buschmänner genannt, ein Volk von Jägern und Sammlern. Die Malereien zeugen von der mystischen Welt der ersten Geistheiler Südafrikas – der Schamanen.

Im südafrikanischen uKhahlamba Drakensberg Park gibt es etwa 35.000 Felsmalereien. Nirgendwo sonst auf der Welt finden sich prähistorische Kunstwerke in solcher Dichte. Angefertigt wurden die Bilder, deren älteste Exemplare vor etwa 30.000 Jahren und die letzten im 19. Jahrhundert entstanden, von den San, einem Volk von Jägern und Sammlern. Heute lebt nur noch eine kleine Gruppe von San in der Wüste der Nachbarländer Namibia und Botsuana. Mit ihrem Verschwinden ist auch das Wissen um die Bedeutung dieser über Jahrtausende entstandenen Malereien verloren gegangen. Welche Geschichte erzählen die San-Malereien? Welche Botschaft hinterließen ihre Schöpfer auf den Felsen? Nach jahrelangen Forschungsarbeiten ist es Archäologen endlich gelungen, die Zeichnungen zu entschlüsseln. Eine Tierdarstellung sollte sich als entscheidend für das Verständnis dieser Kunst erweisen: die Elantilope. Diese war eine Kreatur des San-Gottes Cagn und spielte eine vergleichbare Rolle in deren Religion wie die Taube für die Christen. Daneben versuchten die Archäologen herauszufinden, was die verschiedenen Mischwesen – halb Tier, halb Mensch – symbolisieren. Es entstand die Hypothese, dass es sich um sakrale Darstellungen handeln muss, nicht um Alltagsszenen. Weitere Belege für diese Vermutung lieferten die Neurowissenschaften, ein Forschungsfeld, das noch nie in der Archäologie bemüht wurde: Unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der Neuropsychologie kamen die Archäologen zu dem Schluss, dass die Felsbilder Trancetänze darstellen, die eines der wichtigsten Rituale der San-Religion waren. Die Zeichnungen führten die Forscher letztlich in die mystische Welt der ersten Geistheiler Südafrikas – der Schamanen.

Dokureihe (F 2018, 27 Min)

#Felsmalereien #Archäologie #Forschung
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Teurer Führerschein | ARTE #führerschein #shorts

Von:ARTEde
21. Februar 2026 um 09:01

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Tolga Özdemir ist Fahrlehrer in Berlin. Mit viel Leidenschaft bereitet er seine Schüler auf die Fahrprüfungen vor. Doch er weiß: Für viele sind die hohen Kosten ein Problem. „Manchmal wird an den Fahrstunden gespart, was dazu führt, dass mehr Leute durchfallen und dadurch wiederum die Gesamtkosten steigen.“

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Die Zukunft unseres Essens - Dimensionen der Agrarindustrie (2/2) | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
20. Februar 2026 um 17:30

Welche Möglichkeiten gibt es, in großen Mengen nachhaltig und effizient Nahrungsmittel herzustellen? Die Technologien sind vielfältig, zum Teil verblüffend oder fragwürdig, die Zahlen unfassbar. Die demografische Entwicklung weltweit, der Klimawandel und Ereignisse wie das vergangene Pandemiegeschehen haben vielerorts ein Umdenken bewirkt, denn es zeigt sich, dass derzeitige Produktionsweisen und Vertriebswege nicht mehr haltbar sind.

#landwirtschaft #zukunft #doku
Video verfügbar bis zum 31/05/2026

Hier geht's zur ersten Folge: https://youtu.be/z1dzEUS9Ov8

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126230-002-A/dimensionen-der-agrarindustrie/
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Welche Möglichkeiten gibt es, in großen Mengen nachhaltig und effizient Nahrungsmittel herzustellen? Die Technologien sind vielfältig, zum Teil verblüffend oder fragwürdig, die Zahlen unfassbar. Die demografische Entwicklung weltweit, der Klimawandel und Ereignisse wie das vergangene Pandemiegeschehen haben vielerorts ein Umdenken bewirkt, denn es zeigt sich, dass derzeitige Produktionsweisen und Vertriebswege nicht mehr haltbar sind.

#landwirtschaft #zukunft #doku
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Licht und Schatten von Hightech - Dimensionen der Agrarindustrie (1/2) | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
20. Februar 2026 um 16:30

Hightech in der Landwirtschaft. Wie wird sie in den USA, in China und den Niederlanden angewendet? Es zeigt sich zunehmend, dass die Produktion von Nahrungsmitteln in großem Stil, wie sie in den globalisierten Handelsketten üblich ist, neu gedacht werden muss. Eine höhere Nachfrage nach Nahrung und Futter sowie der Klimawandel zwingen uns dazu, neue Wege zu suchen.

#landwirtschaft #hightech #doku
Video verfügbar bis zum 31/05/2026

Hier geht's zur zweiten Folge: https://youtu.be/yqR5w7nGBs8

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126230-001-A/dimensionen-der-agrarindustrie/
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Hightech in der Landwirtschaft. Wie wird sie in den USA, in China und den Niederlanden angewendet? Es zeigt sich zunehmend, dass die Produktion von Nahrungsmitteln in großem Stil, wie sie in den globalisierten Handelsketten üblich ist, neu gedacht werden muss. Eine höhere Nachfrage nach Nahrung und Futter sowie der Klimawandel zwingen uns dazu, neue Wege zu suchen.

#landwirtschaft #hightech #doku
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Hier geht's zur zweiten Folge: https://youtu.be/yqR5w7nGBs8

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Wie eine junge Generation in Osteuropa gegen die Krisen der Zeit kämpft | ARTE #trackseast

Von:ARTEde
20. Februar 2026 um 16:01

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Unglücklich, ängstlich und verzweifelt" ist laut Studien die Lebensrealität der Gen Z. Trotz aussichtsloser Prognose für die Zukunft, lässt sich die Generation nicht unterkriegen. Letztes Jahr haben junge Menschen in Bulgarien bewiesen, dass sie Massen mobilisieren können. Mittendrin: @simeon.mp3. Eigentlich ist Simeon Party-Veranstalter und DJ. Während seiner Clubnächte mischt er in die Techno-Sets Memes und Politik unter. Und dieses Konzept kommt so gut an, dass er damit Teil der großen Anti-Regierungs-Proteste wird. Die satirische Auseinandersetzung mit den politischen Zuständen im Land reißt Tausende junge Menschen mit. Mehr dazu bei „Tracks East“ jetzt in der Folge "Wie eine junge Generation in Osteuropa gegen die Krisen der Zeit kämpft“ auf YouTube und arte.tv/trackseast mit @dailyfairuz @antonsnews @domantas.katele @abudu.groja @domantas.pye @xoxo.femmefatale @imlaylo .


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Fentanyl - Droht Deutschland eine Drogenkrise? | Saloon Talk | ARTE

Von:ARTEde
24. Februar 2026 um 19:41

Fentanyl ist bis zu 50-mal stärker als Heroin und hat in den USA eine verheerende Opioidkrise ausgelöst. Doch wie ist die Lage in Deutschland ? Tauchen synthetische Opioide auch hier vermehrt auf? Und sind Suchthilfe, Medizin und Politik vorbereitet?

Wir reden über die Wirkung und Gefahren von Fentanyl, über neue Entwicklungen auf dem Drogenmarkt und darüber, was Sucht für Betroffene und Angehörige bedeutet. Im Mittelpunkt des Talks: die Geschichte von Tilman, der an einer Überdosis Fentanyl starb.

Über all das sprechen wir im ARTE Saloon mit euch und diesen Gästen:

Christiane Holze, Mutter des an Fentanyl verstorbenen Tilman und Mitgründerin der Tilman-Holze-Stiftung

Dr. Mathias Luderer, Leiter für Suchtmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt

Ruben Planert, Suchthilfe direkt Essen dort zuständig für das Projekt so-par

00:00:22 - Start des Talks
00:01:15 - Vorstellung der Gäste
00:02:57 - Eure Erfahrung mit Fentanyl
00:04:12 - Die Gefahr der Abhängigkeit
00:10:07 - Verlauf der Suchterkrankung
00:15:03 - Das ist Fentanyl
00:22:38 - Das Bild in den USA & Deutschland
00:31:33 - Präventive Maßnahmen
00:40:53 - Veränderung des Drogenmarkts
00:49:33 - Wird über Sucht zu wenig gesprochen?
01:00:15 - "Das System ist auf Kante genäht"
01:09:08 - Harm Reduction
01:16:57 - Weitergehende Prävention

#fentanylcrisis #opioidkrise #drogen

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Fentanyl ist bis zu 50-mal stärker als Heroin und hat in den USA eine verheerende Opioidkrise ausgelöst. Doch wie ist die Lage in Deutschland ? Tauchen synthetische Opioide auch hier vermehrt auf? Und sind Suchthilfe, Medizin und Politik vorbereitet?

Wir reden über die Wirkung und Gefahren von Fentanyl, über neue Entwicklungen auf dem Drogenmarkt und darüber, was Sucht für Betroffene und Angehörige bedeutet. Im Mittelpunkt des Talks: die Geschichte von Tilman, der an einer Überdosis Fentanyl starb.

Über all das sprechen wir im ARTE Saloon mit euch und diesen Gästen:

Christiane Holze, Mutter des an Fentanyl verstorbenen Tilman und Mitgründerin der Tilman-Holze-Stiftung

Dr. Mathias Luderer, Leiter für Suchtmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt

Ruben Planert, Suchthilfe direkt Essen dort zuständig für das Projekt so-par

00:00:22 - Start des Talks
00:01:15 - Vorstellung der Gäste
00:02:57 - Eure Erfahrung mit Fentanyl
00:04:12 - Die Gefahr der Abhängigkeit
00:10:07 - Verlauf der Suchterkrankung
00:15:03 - Das ist Fentanyl
00:22:38 - Das Bild in den USA & Deutschland
00:31:33 - Präventive Maßnahmen
00:40:53 - Veränderung des Drogenmarkts
00:49:33 - Wird über Sucht zu wenig gesprochen?
01:00:15 - "Das System ist auf Kante genäht"
01:09:08 - Harm Reduction
01:16:57 - Weitergehende Prävention

#fentanylcrisis #opioidkrise #drogen
Received — 11. Dezember 2025 ARTE

Colorado: Migranten unter Druck | ARTE Reportage

Von:ARTEde
11. Dezember 2025 um 10:01

Denver, die Hauptstadt des Bundesstaates Colorado, ist eine von den Demokraten regierte "Sanctuary City", die Migranten ohne gültige Papiere schützt – landesweit sind es über 12 Millionen.  Sie alle tragen einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung und sind seit der Wahl von Donald Trump von Abschiebung bedroht.

In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.

#colorado #migration #usa
Video verfügbar bis zum 26/10/2035

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128966-000-A/colorado-migranten-unter-druck/
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Denver, die Hauptstadt des Bundesstaates Colorado, ist eine von den Demokraten regierte "Sanctuary City", die Migranten ohne gültige Papiere schützt – landesweit sind es über 12 Millionen.  Sie alle tragen einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung und sind seit der Wahl von Donald Trump von Abschiebung bedroht.

In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.

#colorado #migration #usa
Video verfügbar bis zum 26/10/2035

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Received — 08. Dezember 2025 ARTE

Syriens Folterkerker | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
08. Dezember 2025 um 17:30

Hinweis: Dieses Programm enthält Szenen, die für junge oder empfindsame Zuschauer und Zuschauerinnen nicht geeignet sind.

Nur wenige Monate nach dem Sturz des syrischen Regimes enthüllt diese erschütternde Dokumentation das System der Masseninhaftierungen und Folterungen unter Diktator Baschar al-Assad. Sie zeigt die brutale Vorgehensweise gegen Oppositionelle: Folterungen, menschenunwürdige Haftbedingungen und mehr als 128.000 spurlos verschwundene Männer, Frauen und Kinder seit dem Arabischen Frühling.

Sie sind für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Jetzt brechen die Täter ihr Schweigen. Im Dezember 2024 blickte die Welt auf den dramatischen Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und damit auf das Ende des 13-jährigen Bürgerkriegs. Doch der anfänglichen Euphorie folgte aufgrund grausiger Entdeckungen die Ernüchterung: Von mehr als 100.000 Menschen fehlt bis heute jede Spur. Was ihnen widerfuhr, ist in Kerkern, Massengräbern und Geheimdokumenten verborgen.
Der Film dokumentiert eines der brutalsten Beispiele staatlicher Repression in der modernen Geschichte und gibt Opfern und Tätern gleichermaßen eine Stimme. Gut zwei Jahre lang erarbeiteten sich die Filmemacher einen exklusiven Zugang zu mehr als 40 ehemaligen Handlangern des Assad-Regimes, darunter Geheimpolizisten und Gefängniswärter, die Folterungen und Hinrichtungen überwachten. Ihre Aussagen ergänzen die Berichte zweier Brüder, die Syriens Folterkeller überlebten.

Dokumentation von Sasha Joelle Achili (GB 2024, 60 Min)

#syrien #folter #reportage
Video verfügbar bis zum 01/01/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123337-000-A/syriens-folterkerker/
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Syrien: Auf den Spuren des IS | ARTE Reportage

Von:ARTEde
08. Dezember 2025 um 16:30

Der Islamische Staat in Syrien nutzte den Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 und das Sicherheitsvakuum in den ersten Wochen danach: Bis dahin in der Badia-Wüste verschanzt, schwärmten seine Mitglieder aus ins ganze Land. Über 500 IS-Kämpfer sollen nach dem Sturz des Regimes auch aus syrischen Gefängnissen entkommen sein.

Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Syrien noch immer ein geteiltes und instabiles Land, noch immer auch bedroht durch den Islamischen Staat. Allein in den Haftanstalten im Nordosten Syriens sitzen 9000 dschihadistische Häftlinge und 30.000 Frauen und Kinder, das ist die weltweit größte Konzentration von Mitgliedern des Islamischen Staates.Die Gefahr durch den IS ist nur eine der vielen Herausforderungen Syriens, das heute von dem reuigen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa regiert wird. Von den Ruinen von Palmyra bis zum Lager al-Haul, von den Ufern des Euphrat im geteilten Deir ez-Zor über die große Handelsstadt Aleppo bis hin zu den Operationen der Koalition im ländlichen Syrien: Sophie Nivelle-Cardinale suchte nach den Spuren des Islamischen Staats  im Syrien von heute. In den Zeiten des Bürgerkriegs errichteten sie ein Kalifat, heute agiert die Terrororganisation im Untergrund. Ihre Mitglieder werden von der internationalen Koalition gejagt.

#syrien #is #reportage
Video verfügbar bis zum 02/12/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128573-000-A/syrien-auf-den-spuren-des-is/
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Queer in Orbáns Ungarn | ARTE Re:

Von:ARTEde
08. Dezember 2025 um 11:00

Als erstes EU-Land hat Ungarn die jährliche Pride-Parade offiziell verboten. Doch Béla, Norbert und Zsu lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Gemeinsam mit Hunderttausenden demonstrieren sie in den Straßen von Budapest – und machen die verbotene Parade zur bislang größten des Landes.

Béla Varadi ist Fotograf, queer und Roma. Nachdem die rechtsnationale Fidesz-Partei in seiner Heimat Ungarn die Macht übernahm und die Lage für queere Menschen und Minderheiten immer feindseliger wurde, ist er 2012 nach London gezogen. Doch jetzt kehrt Béla zurück, um als Fotograf ein besonderes Ereignis festzuhalten: die Pride in Budapest, die die größte ihrer Geschichte werden soll – obwohl die Veranstaltung offiziell verboten wurde.
In Budapest trifft er seinen Freund Norbert, ebenfalls queer und Roma. Norbert liebt seine Stadt, doch die gesellschaftlichen Spannungen bringen ihn an seine Grenzen. Trotz familiärer Unterstützung denkt er darüber nach, auszuwandern – ein Schritt, den viele queere Menschen in Ungarn bereits gegangen sind.
Zsu und Enikő sind ein junges, lesbisches Paar aus Budapest. Kürzlich haben sie ein Haus auf dem Land gekauft und möchten demnächst dorthin ziehen und die liberale Hauptstadt verlassen. Wie wird es ihnen in der ländlichen Gemeinde als Außenseiter ergehen?
Alle Protagonistinnen und Protagonisten vereint die Wut über das Verbot der Pride-Parade. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, wollen sie Gesicht zeigen und an der Veranstaltung teilnehmen, um sich gegen die autoritäre Regierung unter Viktor Orbán zu wehren.

Reportage (Deutschland 2025, 31 Min)

#lgbtq #pride #reportage
Video verfügbar bis zum 09/11/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123341-007-A/re-queer-in-orbans-ungarn/
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Received — 03. Dezember 2025 ARTE

Plötzlich Soldatin beim Heimatschutz | ARTE Re:

Von:ARTEde
03. Dezember 2025 um 11:01

In nur 26 Tagen lernen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft ohne militärische Grundkenntnisse das Soldatenhandwerk. Ob Juristin oder Malermeister – nach der harten Ausbildung in einer niedersächsischen Kaserne kehren sie in ihre Berufe zurück und sind fortan Teil des Heimatschutzes der Bundeswehr. Im Ernstfall helfen sie mit, wichtige Infrastruktur zu schützen.

Die Reportage begleitet Freiwillige ohne militärische Vorerfahrung, die sich für den Heimatschutz der Bundeswehr engagieren. Alle diese sogenannten Ungedienten durchlaufen eine 26-tägige Grundausbildung. Die Tage in der niedersächsischen Kaserne sind lang und körperlich anstrengend. Vom Weckruf morgens um 5 Uhr bis spät in den Abend pauken und trainieren die Rekruten für das kleine Soldaten-Einmaleins: vom korrekten Gruß des Vorgesetzten, über das Marschieren im Gleichschritt bis zum Umgang mit der Waffe.
Der Beitrag zeigt die Herausforderungen: das ungewohnte Leben in der Kaserne, die Sportprüfung, gezielte Stressübungen und wie man auf einen Gegner zielt, um ihn kampfunfähig zu machen. Die Rekruten – darunter rund 20 Prozent Frauen – kommen aus allen Berufen und Altersgruppen. Russlands Angriff auf die Ukraine war für viele der Auslöser, sich freiwillig beim Militär zu melden. Nach der bestandenen Rekrutenprüfung gehören sie zur Reserve der Bundeswehr. Die Freiwilligen werden danach zum ersten Einsatz bei einem Großmanöver beordert. Der Auftrag: Sie sollen mit anderen Kameraden eine Kaserne im Hamburger Westen schützen.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#militär #soldat #reportage
Video verfügbar bis zum 05/11/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123341-005-A/re-ploetzlich-soldatin-beim-heimatschutz/
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Received — 01. Dezember 2025 ARTE

⚠️ Die geheime Armee hinter der KI | ARTE #reportage #spot

Von:ARTEde
01. Dezember 2025 um 16:00

⚠️ Die geheime Armee hinter der KI | ARTE #reportage #spot

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Hinter den Meisterleistungen der künstlichen Intelligenz steht eine für die User unsichtbare menschliche Armee, etwa in Madagaskar: Dort klicken jeden Tag fast 100.000 Menschen, um die Algorithmen der digitalen Giganten der Welt zu trainieren. ►Abonniert unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/ARTEde Abonniert unseren YouTube Kulturkanal: http://www.youtube.com/c/IrgendwasmitARTEundKultur Folgt uns auch auf unseren anderen Kanälen. Facebook : http://www.facebook.com/artede Twitter: http://www.twitter.com/artede Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

Received — 28. November 2025 ARTE

Hybrider Krieg: Russland und seine Spione | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Von:ARTEde
28. November 2025 um 10:00

Dem Ex-KGB-Agenten Sergej Jirnov zufolge hat sich seit Amtsantritt des russischen Präsidenten Putin die Zahl russischer Agenten verdoppelt. Sie führen, parallel zu den bewaffneten Konflikten in Tschetschenien, Georgien und der Ukraine, hybride Kriege. Aus diesem Anlass verschaffen wir uns heute einen Einblick in die Struktur der russischen Geheimdienste.

Magazin (Frankreich 2025, Min)

#russland #putin #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120904-152-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Received — 27. November 2025 ARTE

Gazas Leere nach den Bomben – wie geht es weiter? | Tracks East | ARTE

Von:ARTEde
27. November 2025 um 17:30

Waffenstillstand – doch was kommt danach? In Gaza beginnt eine fragile Übergangszeit zwischen der Hoffnung auf Neubeginn und der Realität eines Lebens in Trümmern. Viele Menschen haben ihre Häuser, Angehörigen und Lebensgrundlagen verloren. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” die kilometerlange Zerstörung festgehalten – und das Leben nach zwei Jahren Krieg.

Zwei Jahre nach dem Angriff der Hamas auf Israel und nach zwei Jahren Krieg und Zerstörung beginnt in Gaza eine fragile Übergangszeit. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” festgehalten, wie sich für die Menschen der Alltag zwischen Ruinen, Hoffnung und Wiederaufbau anfühlt.
Boxer Oussama Ayoub hat den ersten und einzigen Boxverein für Frauen und Mädchen in Gaza gegründet. Sein Boxzentrum in Gaza-Stadt ist durch die Angriffe komplett zerstört worden. Nach mehreren Vertreibungen lebt er derzeit in einem Zeltlager in Khan Younis und hat dort, inmitten von Zelten, seinen Boxclub neu aufgebaut.
Die 21-jährige Cellistin Haifa lebt provisorisch bei ihren Großeltern in Nuseirat. Ihr Cello hat einen Luftangriff überstanden, sie spielt es trotz Schäden. Für sie ist Musik ein Akt des Widerstands.
Die 25-jährige Nour al-Saqa wollte Filme machen – im Krieg fand sie sich als Kommunikationsbeauftragte von Ärzte ohne Grenzen wieder. In ihren privaten Social-Media-Posts wird der Wandel vom unbeschwerten Alltag zur permanenten Krise spürbar – ein digitaler Tagebucheintrag über Verlust und Überleben.
Die in Berlin lebende Künstlerin Rasha Nahas erzählt in ihrer Musik vom Leben zwischen zwei Identitäten. Denn ausgerechnet die Länder, die sich weigern Palästina als unabhängigen Staat anzuerkennen, geben ihr den Freiraum, sich musikalisch auszudrücken.
Außerdem beleuchtet die Journalistin Hiba Obaid das Terrain der sozialen Medien: Während sich die Gen Z immer mehr gegen Israels aktuelle Politik wendet, will Premier Netanjahu die PR-Bemühungen auf Social Media weiter intensivieren – und nennt die sozialen Medien “eine wichtige Waffe”.

Magazin (Deutschland 2025, 30 Min)

#Gaza #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 12/11/2029

00:00 Intro: Was kommt nach dem Waffenstillstand?
01:32 Das Cello, das die Bomben überlebte
04:32 Gazas Kinder: Schlange stehen als Alltag
07:21 Gaza vor dem Krieg: Nour Alsaqqa (Ärzte ohne Grenzen) erzählt
10:10 Gazas erster Boxclub für Mädchen
14:35 Lebensmittelpreise im Gazastreifen
17:47 Trümmer soweit das Auge reicht – Cello in den Ruinen
23:02 Rasha Nahas: Palästinensische Musikerin in Berlin



Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122199-027-A/tracks-east/
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Received — 26. November 2025 ARTE

Die Macht des russischen Geheimdiensts | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
25. November 2025 um 17:30

Nie in der Geschichte Russlands hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB größere Macht als heute. Um seine Ziele durchzusetzen, nutzt er Betrug und Korruption. Und im Auftrag des Kreml auch Mord. Vier Menschen im Exil erzählen von ihren Erfahrungen. Sie wehrten sich gegen staatliche Willkür und wurden zur Zielscheibe. Wie weit kontrolliert der FSB die russische Gesellschaft?

Pyotr WerziloW, Mitglied des Performance-Kollektivs Pussy Riot, erregt 2018 weltweit Aufmerksamkeit, als er gemeinsam mit Nika Nikulshina und anderen beim Finale der Weltmeisterschaft als politischer Flitzer auf das Spielfeld rennt. Wochen später wird Werzilow unter mysteriösen Umständen vergiftet und überlebt nur knapp. Für seine damalige Freundin Nika Nikulshina hat der Vorfall ein traumatisches Nachspiel.
Kevin Lik wird als 17-jähriger Teenager in Sotschi verhaftet. Der Vorwurf lautet Spionage. Kevin hatte aus seinem Kinderzimmer heraus Fotos gemacht, die einen Militärparkplatz zeigen. Alexey Shmatko ist ein erfolgreicher Unternehmer in der russischen Stadt Penza – bis er Opfer von "Corporate Raiding" wird. Zusammen mit korrupten Beamten versucht der Geheimdienst FSB, von Shmatkos Firmengewinn zu profitieren. Als der Unternehmer die Kooperation verweigert, wird er wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen.
Andrei Soldatow, gehört zu den wichtigsten russischen Investigativjournalisten unserer Zeit, kennt die inneren Strukturen des russischen Geheimdienstapparats wie kaum kein anderer. Er und andere Experten wie der Menschenrechtsanwalt Iwan Pawlow liefern Hintergründe zu Historie und Handeln des FSB und dessen Bedeutung für Wladimir Putin – der selbst zum KGB gehört, seit er 22 Jahre alt ist.
Der Film erzählt, mit welchen Methoden der FSB heute arbeitet und wie weit er die Gesellschaft kontrolliert.

Dokumentarfilm von Stefan Eberlein (Russland 2024, 90 Min)

#geheimdienst #russland #doku
Video verfügbar bis zum 23/02/2026

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Received — 21. November 2025 ARTE

Was war vor dem Urknall? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

Von:ARTEde
21. November 2025 um 14:00

Die Planeten, die Galaxien, das Universum: War das schon immer da – oder gab es einen Anfang? Den Urknall, aus dem all die wunderbaren Phänomene entstanden sind, die wir heute beobachten und erforschen können? Nur: Wenn es diesen einzigartigen Moment wirklich gab: Was genau hat ihn eigentlich hervorgebracht?

Bis vor 100 Jahren glaubte man, dass das Universum statisch ist und nicht größer als unsere Milchstraße. Heute wissen wir, dass es eine Billion Galaxien mit Trillionen Sternen, Planeten und Schwarzen Löchern gibt – und dass alles vor 13,8 Milliarden Jahren entstand. Nach aktuellem Wissensstand erschuf der Urknall sehr wahrscheinlich das Universum, das sich bis heute weiter ausdehnt.
Doch war der Urknall wirklich der Anfang von allem? Oder gab es womöglich schon ein Universum vor dem Urknall? Viele Theoretikerinnen und Theoretiker, darunter der weltberühmte Physiker Stephen Hawking, behaupten, vor dem Urknall habe es nichts gegeben. Aber wie kann ein Universum aus dem Nichts entstehen?
Theoretische Physiker wie Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut in Potsdam berechneten, dass die Ursache des Urknalls eine Fluktuation winziger Elementarteilchen im Nichts gewesen sein könnte. Am Cern, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, versuchen Forschende wie die Physikerin Valerie Domcke, den Urknall zu simulieren – und kommen ihm bis auf Sekundenbruchteile nahe.
Es gibt eine Vielzahl von Theorien darüber, was vor dem Urknall geschah: darunter die Stringtheorie, die Theorie des zyklischen Universums – nach der sich der Urknall immer wiederholt –, oder die Vorstellung, dass wir in einem von vielen Universen leben: die Theorie vom Multiversum.
Und dann ist es natürlich nach wie vor denkbar, dass alles mit einer übernatürlichen Macht begann. Doch ist das auch plausibel?

Dokumentationsreihe (D 2025, 27 Min)

#urknall #universum #wissenschaft
Video verfügbar bis zum 15/11/2028

Quellen und weiterführende Links:

Was beweist den Big Bang?

Einstein, Hubble, Lemaître und der Big Bang

https://www.geo.de/wissen/weltall/nur-eine-galaxie-unter-vielen--als-hubble-die-grenzen-des-universums-sprengte-35248834.html

Sind wir der Mittelpunkt des Universums?

https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/mittelpunkt-des-universums/

Dopplereffekt und Rotverschiebung

https://www.dlr.de/de/next/raumfahrt/spannendes/ihr-fragt-wir-antworten/wo-war-der-urknall-was-war-davor-und-viele-andere-fragen

Wie ist der Big Bang abgelaufen?

Forschende Am CERN stellen den Urknall nach https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/genf-cern-physiker-spielen-mit-teilchenbeschleuniger-urknall-nach-a-1237243.html

https://www.derstandard.de/story/3000000215915/neuer-gigantischer-teilchenbeschleuniger-soll-dem-urknall-naeherkommen

Wie entstand aus dem Urknall das Universum?

https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/publikationen/themenhefte-hdp/themenhefte-pix-pdf/reisezumurknall_teilchen-kernphysik.pdf

Elementarteilchen, heiße Ursuppe und Galaxien

https://indico.cern.ch/event/1217642/contributions/5254046/attachments/2606321/4501836/Teilchenwerlt_TH.pdf

Was könnte den Urknall ausgelöst haben? Strings, Multiversum, Big Bounce

Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Gott zur Entstehung

https://www.tagesspiegel.de/wissen/der-kosmos-braucht-gott-nicht-6747283.html

Welche Theorien gibt es zur Entstehung des Universums?

https://www.mpg.de/11537079/W002_Physik_Astronomie_046_053.pdf

Wie könnten Strings die Inflation ausgelöst haben?

https://www.leifiphysik.de/uebergreifend/reise-die-forschung/grundwissen/das-zusammenspiel-von-kosmischer-inflation-und-string-theorie

Zum Weiterlesen:

Stephen Hawking: Der große Entwurf, Rowohlt, 2010

Françoise Combes: Le Big Bang, Que-Sais-Je, 2024

Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit, rororo, 2010

https://www.scinexx.de/dossier/der-urknall/


Musik in dieser Folge

Fat Boy Slim: Right here, right now
Jean Michel Jarre: Oxygene


Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121326-012-A/was-war-vor-dem-urknall/
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Ist Europas GenZ rechts abgebogen? | ARTE Europa - Die Woche

Von:ARTEde
21. November 2025 um 11:00

Sie wurde als „Generation Greta“ bezeichnet: die GenZ, die sich noch vor wenigen Jahren massiv für den Klimaschutz stark machte. Jetzt wird unter jungen Europäern ein anderer Trend sichtbar: Immer mehr von ihnen fühlen sich zur rechtsextremen Szene hingezogen, teilen Memes über den spanischen Diktator Franco und skandieren "Remigration". Mit ihren Stimmen fahren Rechtsaußen-Parteien einen Wahlerfolg nach dem anderen ein, von Rumänien über Deutschland bis Spanien. Was steckt hinter diesem Wandel? Und ist er wirklich so groß, wie er scheint?

#rechts #politik #genz
Video verfügbar bis zum 18/02/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/112907-146-A/arte-europa-weekly/
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Received — 20. November 2025 ARTE

Polen: Russlands hybrider Krieg | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Von:ARTEde
20. November 2025 um 10:01

Mit Sabotageakten nimmt Russland auch Polen ins Visier, das Mitglied der EU und der NATO ist.

Eine Explosion beschädigte eine Eisenbahnstrecke zwischen Warschau und Lublin, über die Hilfsgüter für die Ukrainer im Krieg transportiert werden. Die Täter sollen zwei Personen ukrainischer Herkunft sein, die seit langem mit dem russischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Es ist kein Zufall, dass Russland das Schlüsselland Polen ins Visier nimmt, das Mitglied der NATO und der EU ist.

Magazin (F 2025, 3 Min)

#polen #russland #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120904-139-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Gerettet vor Lampedusa | ARTE Re:

Von:ARTEde
19. November 2025 um 10:01

Jedes Jahr treffen sich auf Lampedusa Überlebende eines Flüchtlingsdramas, das 2013 Europa erschütterte: Fast 370 Menschen sterben, als ein Schiff vor der Küste kentert. Der Fischer Vito Fiorino kann 47 Menschen aus dem Wasser ziehen. Viele der Geretteten besuchen ihren neuen „Vater“ Vito am Jahrestag. Auch Fitsum hat überlebt. Heute ist er Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn.

Die Ereignisse vom 3. Oktober 2013 haben das Leben von Vito Fiorino für immer verändert. Der Fischer rettete 47 Menschen aus dem Mittelmeer, doch dann war sein Boot hoffnungslos überfüllt. Bis heute bedrückt den 76-Jährigen, dass er nicht mehr Flüchtlingen helfen konnte. Auch der andauernde Flüchtlingsstrom nach Lampedusa belastet Vito sehr. „Immer wieder gibt es Tote. Die Dinge haben sich überhaupt nicht geändert, sie sind zum Teil eher noch schlimmer geworden“, sagt er. Der 3. Oktober ist mittlerweile der wichtigste Tag des Jahres für ihn. Seine geretteten „Kinder“ leben heute auf der ganzen Welt verstreut - doch Anfang Oktober kommen viele von ihnen zurück nach Lampedusa, um ihrer Rettung und der vielen Opfer der Tragödie zu gedenken.
Unter den Überlebenden ist auch Fitsum aus Eritrea. „Wenn ich erzähle, dass fast 370 Menschen gestorben sind und ich noch lebe – das kann ich manchmal kaum beschreiben.“ Fitsum ging nach Deutschland, lernte die Sprache und wurde als Flüchtling anerkannt. Er machte eine Bäckerlehre, gründete eine Familie und arbeitet heute als Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. „Das ist jetzt meine Heimat“, sagt er.
Für Fitsum ist der 3. Oktober sein neuer Geburtstag. „Ich kam nackt auf die Welt. Und ohne irgendetwas bin ich auch auf Lampedusa angekommen. Es ist meine Wiedergeburt“. Doch neben der Freude und der Dankbarkeit sind die Gedenkveranstaltungen auf Lampedusa auch mit großem Schmerz verbunden. Denn auf dem Weg nach Europa kämpfen weiterhin Menschen auf der gefährlichen Mittelmeerroute um ihr Überleben.

Reportage (D 2024, 30 Min)

#flüchtlinge #lampedusa #reportage
Video verfügbar bis zum 21/10/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118265-024-A/re-gerettet-vor-lampedusa/
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Received — 17. November 2025 ARTE

USA: Wer glaubt noch an Trump? | ARTE Reportage

Von:ARTEde
17. November 2025 um 16:30

Während viele Amerikaner ihre Wahl von Donald Trump ein knappes Jahr nach dem Amtsantritt bereuen, glauben die meisten im 5. Congressional District in Kentucky weiter fest daran, dass Donald Trump ihr „Retter“ aus der wirtschaftlichen Misere sei, nach dem Abbau der Kohleindustrie seit Obama und Biden.  Ein Milliardär als Retter der Armen?

Viele Jahrzehnte lebten sie hier gut vom Kohlebergbau, die Mehrheit wählte immer die Demokraten. Der Erdrutsch zu den Republikanern begann in den Appalachen von Kentucky mit Barack Obamas Ankündigung, zugunsten von Gas und erneuerbarer Energie aus dem „schmutzigen“ Kohlebergbau auszusteigen. Zehntausende Minenarbeiter verloren ihre Jobs, die Folgen für die lokale Wirtschaft waren verheerend. Und die „schmutzige Kohle“ nahm ihnen auch ihren Stolz – für sie klang es, als ob sie „schmutzig“ wären. Donald Trump versprach 2016, die Kohleförderung wieder anzukurbeln.  Das Ergebnis:  2016 wählten 78% Donald Trump, 2020 dann 79% und 2024 waren es 81%. Der fünfte Congressional District in Kentucky ist heute eine Hochburg der MAGA-Bewegung. Unsere Reporter trafen MAGA-Anhänger der ersten Stunde, ehemalige Minenarbeiter und ihre Familien sowie die lokalen Vertreter der Republikanischen Partei. Sie hoffen weiter auf Trumps Politik, Zweifel äußern nur wenige. Denn nach dem Attentat auf den rechtspopulistischen Trump-Unterstützer und Podcaster Charlie Kirk schlossen sich die Reihen der Pro-Trump-Republikaner fester…

#trump #usa #reportage
Video verfügbar bis zum 13/10/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127866-000-A/usa-wer-glaubt-noch-an-trump/
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Syrien: Gefangenschaft und Rückkehr nach Raqqa | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
17. November 2025 um 10:01

„Return to Raqqa“ dokumentiert die Entführung durch den IS von 19 westlichen Journalisten im Jahr 2012, darunter der 2014 hingerichtete James Foley.  Eine ergreifende Geschichte, erzählt aus erster Hand von dem spanischen Kriegsreporter Marc Marginedas, der als erste Geisel wieder freigelassen wurde

#syrien #terroristen #doku
Video verfügbar bis zum 14/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128881-000-A/syrien-rueckkehr-nach-raqqa/
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Received — 15. November 2025 ARTE

Grzimek: der Kampf um die Serengeti | Doku HD | ARTE

Von:ARTEde
15. November 2025 um 17:30

Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" wurde Bernhard Grzimek zur Ikone des Naturschutzes. Doch sein Einsatz bedeutete auch den Heimatverlust für das indigene Volk der Maasai. Der Dokumentarfilm erzählt von seinem bewegenden Vermächtnis und der Frage:
Wie kann man in Zukunft Natur schützen, ohne indigene Gemeinschaften noch weiter zu verdrängen?

Mit seiner Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ erreichte Bernhard Grzimek in den 1960er und 1970er Jahren bis zu 35 Millionen Zuschauer, sein Film „Serengeti darf nicht sterben“ gewann 1960 den Oscar. Über Jahrzehnte galt Grzimek als unangefochtene Stimme des Naturschutzes und als Deutschlands bekanntester Tierfilmer. Schon im zerstörten Frankfurt hatte er als Direktor den Zoologischen Garten wiederaufgebaut und ihn modernisiert. Mit seiner Fernsehsendung mobilisierte er ein Millionenpublikum für den Tierschutz.
Sein Lebenswerk war die Serengeti. Der Nationalpark wurde für ihn zum Symbol einer unberührten Wildnis – und zum Ort größter persönlicher Tragödie, als sein Sohn Michael 1959 bei den Dreharbeiten für „Serengeti darf nicht sterben“ tödlich verunglückte. Doch Grzimek vollendete den Film, und sein Erfolg machte die Serengeti weltweit berühmt. Heute wird sein Vermächtnis neu bewertet. Sein Prinzip, „Platz für Tiere“ zu schaffen, bedeutete auch, dass Menschen ihre Heimat verloren. Tausende Massai wurden 1959 aus dem Nationalpark an den Rand, in das Gebiet um den Ngorongoro-Krater umgesiedelt – ein Trauma, das bis in die Gegenwart reicht.
Während Millionen Touristen mittlerweile zu einer Belastung für das Ökosystem der Serengeti werden, wehren sich die Massai dagegen, nun erneut umgesiedelt zu werden. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der Naturschutz weltweit prägte. Dabei stellt sich die drängende Frage: Wie lassen sich der Schutz einzigartiger Ökosysteme und die Rechte indigener Gemeinschaften im 21. Jahrhundert miteinander vereinbaren?

Dokumentarfilm von Dennis-Roy Wells (Deutschland 2025, 90 Min)

#serengeti #naturschutz #doku
Video verfügbar bis zum 06/11/2026

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Received — 10. November 2025 ARTE

Hollands Frauen schlagen zurück | ARTE Re:

Von:ARTEde
10. November 2025 um 11:00

In den Niederlanden gehen Frauen zu Tausenden auf die Straße. Der landesweite Protest zielt gegen Frauenmorde - und für Frauenrechte. Organisiert werden diese Proteste von den „Dolle Minas“ - einer Gruppe, die schon 1970 für viel Furore sorgte. Dieselben Frauen, die vor 55 Jahren für Gleichberechtigung gekämpft haben, sind nun wieder dabei - in erster Reihe.

Innerhalb weniger Wochen hat die Gruppe „Dolle Mina“ in den Niederlanden ein Lauffeuer entzündet. Überall im Land finden zahlreiche Proteste statt, zu Fuß oder auf Fahrrädern. Angeführt werden sie u. a. von der jungen Autorin Sia Hermanides und der 79-jährigen Dunya Verwey, einer Veteranin der niederländischen Frauenbewegung. Die Zahl der Frauenmorde sei nicht mehr hinnehmbar, die Politik soll mehr für den Opferschutz tun.
Die neue Frauenbewegung zielt aber auch gegen eine befürchtete gesellschaftliche Veränderung, einen Rückschritt in Sachen Gleichberechtigung. Dass die „Dolle Minas“ so erfolgreich sind, hat vor allem mit ihrem speziellen Protest-Konzept zu tun. Schon zu Gründungszeiten waren die Minas eine Art Spaß-Guerilla, die Straße ist ihre vertraute Einsatzzone.
Mit viel Witz und Herzblut setzen die „Dolle Minas“ die niederländische Politik unter Druck - so sehr, dass der König nun in seiner Thronrede die Femizide thematisierte. Das Parlament in Den Haag stimmte mehrheitlich für einen Antrag, Frauen besser zu schützen. Die Minas stehen - wie vor 55 Jahren - für geballte Frauenpower „Made in the Netherlands“.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#holland #feminismus #reportage
Video verfügbar bis zum 27/10/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122218-010-A/re-hollands-frauen-schlagen-zurueck/
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