Mal eben ChatGPT etwas fragen, ein Bild über DALL E erstellen - Die Tools der Firma OpenAI sind für viele Menschen längst Alltag. Doch mit dem rasanten Erfolg wächst auch die Kritik: Bedenken um Datenschutz, Urheberrechte, Ressourcenverschwendung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz nehmen zu. Wohin steuert der KI-Riese OpenAI?
Gegründet wurde OpenAI 2015 unter anderem von Elon Musk und Sam Altman als gemeinwohlorientierte Non-Profit-Organisation - und Gegenentwurf zu Google. Die Vision: Eine KI zum Wohle der Menschheit. Doch innerhalb von nur einem Jahrzehnt entwickelt sich das Unternehmen zu einem milliardenschweren Tech-Player mit kommerziellen Interessen, der die ganze Welt als sein KI-Labor betrachtet.
ZAPP-Reporterin Mandy Mülling zeichnet die Geschichte eines Unternehmens nach - zwischen Gier, Investorenkampf und ethischer Verantwortung. Dafür sprechen wir mit Karen Hao, einer renommierten US-Journalistin, die seit Jahren zu KI arbeitet, mit der KI-Expertin Eva-Maria Weiß (Heise Online) und dem Digitalexperten Markus Beckedahl.
#OpenAI #KI #ChatGPT #ZAPP #Musk #SamAltman
00:00 Intro
00:56 Open AI: Wie fing alles an?
04:40 Der Bruch
06:24 Weg von Non-Profit
08:16 Der Launch: Chat GPT
09:18 Der Putsch: Sam Altman verlässt Open AI
12:34 Keine Grenzen? Welche Daten benutzt Open AI?
14:38 In welche Richtung bewegt sich KI?
15:31 Wo soll das enden?
16:43 Was bleibt?
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Mal eben ChatGPT etwas fragen, ein Bild über DALL E erstellen - Die Tools der Firma OpenAI sind für viele Menschen längst Alltag. Doch mit dem rasanten Erfolg wächst auch die Kritik: Bedenken um Datenschutz, Urheberrechte, Ressourcenverschwendung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz nehmen zu. Wohin steuert der KI-Riese OpenAI?
Gegründet wurde OpenAI 2015 unter anderem von Elon Musk und Sam Altman als gemeinwohlorientierte Non-Profit-Organisation - und Gegenentwurf zu Google. Die Vision: Eine KI zum Wohle der Menschheit. Doch innerhalb von nur einem Jahrzehnt entwickelt sich das Unternehmen zu einem milliardenschweren Tech-Player mit kommerziellen Interessen, der die ganze Welt als sein KI-Labor betrachtet.
ZAPP-Reporterin Mandy Mülling zeichnet die Geschichte eines Unternehmens nach - zwischen Gier, Investorenkampf und ethischer Verantwortung. Dafür sprechen wir mit Karen Hao, einer renommierten US-Journalistin, die seit Jahren zu KI arbeitet, mit der KI-Expertin Eva-Maria Weiß (Heise Online) und dem Digitalexperten Markus Beckedahl.
#OpenAI #KI #ChatGPT #ZAPP #Musk #SamAltman
00:00 Intro
00:56 Open AI: Wie fing alles an?
04:40 Der Bruch
06:24 Weg von Non-Profit
08:16 Der Launch: Chat GPT
09:18 Der Putsch: Sam Altman verlässt Open AI
12:34 Keine Grenzen? Welche Daten benutzt Open AI?
14:38 In welche Richtung bewegt sich KI?
15:31 Wo soll das enden?
16:43 Was bleibt?
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wie viele russische Soldaten sind im Krieg gegen die Ukraine wirklich gestorben? Und warum versucht der Kreml, diese Zahl zu verbergen? Diese Recherche zeigt, was in Russland als großes Tabu gilt: den tödlichen Preis des russischen Angriffskrieges, Missstände in der russischen Armee sowie Kritik von Angehörigen.
ZAPP-Reporter Roman Schell hat Exil-Journalisten getroffen, die für Mediazona, die BBC und Verstka arbeiten. Sie rekonstruieren mithilfe von Nachrufen, Social-Media-Daten und lokalen Todesanzeigen das wahre Ausmaß der russischen Verluste. Ihre Arbeit ist gefährlich: In Russland gelten sie als „Auslandsagenten“, viele leben im Untergrund oder im Exil. Gleichzeitig berichten Angehörige gefallener Soldaten von würdelosen Beerdigungen an Friedhofsrändern und sogar an Müllhalden.
Themen im Video:
00:00 Intro
01:32 Mediazona: russische Exil-Journalisten
03:19 Kreml-Propaganda vs. Realität auf dem Schlachtfeld
06:02 Exil-Journalistin Katya Fomina von TV Rain
07:41 Die Stimmung in Russland
08:29 ZAPP-Reporter Roman und seine Erfahrungen in Russland
10:05 Das russische Exilmedium Verstka
13:05 Hilfeschreie der russischen Soldaten
14:35 Fazit: zögerliches Umdenken in Russland
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Wie viele russische Soldaten sind im Krieg gegen die Ukraine wirklich gestorben? Und warum versucht der Kreml, diese Zahl zu verbergen? Diese Recherche zeigt, was in Russland als großes Tabu gilt: den tödlichen Preis des russischen Angriffskrieges, Missstände in der russischen Armee sowie Kritik von Angehörigen.
ZAPP-Reporter Roman Schell hat Exil-Journalisten getroffen, die für Mediazona, die BBC und Verstka arbeiten. Sie rekonstruieren mithilfe von Nachrufen, Social-Media-Daten und lokalen Todesanzeigen das wahre Ausmaß der russischen Verluste. Ihre Arbeit ist gefährlich: In Russland gelten sie als „Auslandsagenten“, viele leben im Untergrund oder im Exil. Gleichzeitig berichten Angehörige gefallener Soldaten von würdelosen Beerdigungen an Friedhofsrändern und sogar an Müllhalden.
Themen im Video:
00:00 Intro
01:32 Mediazona: russische Exil-Journalisten
03:19 Kreml-Propaganda vs. Realität auf dem Schlachtfeld
06:02 Exil-Journalistin Katya Fomina von TV Rain
07:41 Die Stimmung in Russland
08:29 ZAPP-Reporter Roman und seine Erfahrungen in Russland
10:05 Das russische Exilmedium Verstka
13:05 Hilfeschreie der russischen Soldaten
14:35 Fazit: zögerliches Umdenken in Russland
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Update: Sophia hat ihren Kanal auf WhatsApp inzwischen gelöscht.
Sophia ist 13 Jahre alt und teilt in ihrem WhatsApp-Kanal Hautpflege-Tipps und Outfits mit über 10.000 Abonnenten. Was wie ein harmloser Kindertraum vom Influencer-Leben aussieht, wird zum Albtraum: Über anonyme Fragetools erhält sie sexualisierte Nachrichten, mutmaßlich von erwachsenen Männern. Unsere Recherche zeigt: Sie ist kein Einzelfall. Hunderte Minderjährige betreiben öffentliche Kanäle auf dem Messenger – und Pädokriminelle schauen mutmaßlich zu.
In diesem Video decken wir auf, wie leicht es Tätern gemacht wird. Datenjournalist Daniel Moßbrucker beweist: Fotos und Videos von WhatsApp landen direkt in Pädo-Foren im Darknet. Sie werden gesammelt, getauscht und kommentiert.
Warum schützt Meta (der Betreiber von WhatsApp, Instagram und Facebook) die Kinder auf dem Messenger nicht besser? Obwohl die Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren vorsehen, gibt es keine effektive Alterskontrolle. Weder lassen sich Kanäle auf „privat“ stellen, noch können Eltern die Funktion sperren. Wir konfrontieren den Konzern und fragen: Wie wichtig ist dem Konzern der Kinderschutz wirklich?
Außerdem sprechen wir mit Sophias Mutter über das Dilemma zwischen Verantwortung und Kontrolle, und fragen Soziologin und YouTuberin Jen Hügel, was Eltern und die Politik jetzt tun müssen. Australien hat ganz aktuell ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt – ist das auch eine Lösung für Deutschland?
Themen im Video:
00:00 Intro
00:56 Sophia und ihr WhatsApp-Kanal
02:43 Was sind WhatsApp-Kanäle?
03:31 Sexualisierte Nachrichten über Fragetool
05:24 Minderjährige auf Whats-App-Kanälen
06:01 Was passiert mit den Fotos?
08:17 Harmlose Bilder?
09:21 Was unternimmt Meta?
10:42 Wie geht Sophias Mutter damit um?
11:50 Was können Jugendliche tun?
13:25 Muss der Staat eingreifen?
14:08 Fazit
Hilfe für Betroffene:
Cybergrooming vertraulich melden über ZEBRA:
https://www.fragzebra.de/cybergrooming
Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (erreichbar montags, mittwochs und freitags 9 - 14 Uhr, dienstags und donnerstags 15 bis 20 Uhr), Nina e.V. Hilfe und Beratung bei Missbrauch - N.I.N.A. e.V. (nina-info.de)
Nummer gegen Kummer (kostenlos und anonym):
116 111 (montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr)
Online-Beratung per Mail und Chat: https://www.nummergegenkummer.de/
Kostenlose und vertrauliche Jugendrechtsberatung (erreichbar montags, mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr und 18 bis 20 Uhr per Chat): https://www.safe-im-recht.de/
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Update: Sophia hat ihren Kanal auf WhatsApp inzwischen gelöscht.
Sophia ist 13 Jahre alt und teilt in ihrem WhatsApp-Kanal Hautpflege-Tipps und Outfits mit über 10.000 Abonnenten. Was wie ein harmloser Kindertraum vom Influencer-Leben aussieht, wird zum Albtraum: Über anonyme Fragetools erhält sie sexualisierte Nachrichten, mutmaßlich von erwachsenen Männern. Unsere Recherche zeigt: Sie ist kein Einzelfall. Hunderte Minderjährige betreiben öffentliche Kanäle auf dem Messenger – und Pädokriminelle schauen mutmaßlich zu.
In diesem Video decken wir auf, wie leicht es Tätern gemacht wird. Datenjournalist Daniel Moßbrucker beweist: Fotos und Videos von WhatsApp landen direkt in Pädo-Foren im Darknet. Sie werden gesammelt, getauscht und kommentiert.
Warum schützt Meta (der Betreiber von WhatsApp, Instagram und Facebook) die Kinder auf dem Messenger nicht besser? Obwohl die Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren vorsehen, gibt es keine effektive Alterskontrolle. Weder lassen sich Kanäle auf „privat“ stellen, noch können Eltern die Funktion sperren. Wir konfrontieren den Konzern und fragen: Wie wichtig ist dem Konzern der Kinderschutz wirklich?
Außerdem sprechen wir mit Sophias Mutter über das Dilemma zwischen Verantwortung und Kontrolle, und fragen Soziologin und YouTuberin Jen Hügel, was Eltern und die Politik jetzt tun müssen. Australien hat ganz aktuell ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt – ist das auch eine Lösung für Deutschland?
Themen im Video:
00:00 Intro
00:56 Sophia und ihr WhatsApp-Kanal
02:43 Was sind WhatsApp-Kanäle?
03:31 Sexualisierte Nachrichten über Fragetool
05:24 Minderjährige auf Whats-App-Kanälen
06:01 Was passiert mit den Fotos?
08:17 Harmlose Bilder?
09:21 Was unternimmt Meta?
10:42 Wie geht Sophias Mutter damit um?
11:50 Was können Jugendliche tun?
13:25 Muss der Staat eingreifen?
14:08 Fazit
Hilfe für Betroffene:
Cybergrooming vertraulich melden über ZEBRA:
https://www.fragzebra.de/cybergrooming
Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (erreichbar montags, mittwochs und freitags 9 - 14 Uhr, dienstags und donnerstags 15 bis 20 Uhr), Nina e.V. Hilfe und Beratung bei Missbrauch - N.I.N.A. e.V. (nina-info.de)
Nummer gegen Kummer (kostenlos und anonym):
116 111 (montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr)
Online-Beratung per Mail und Chat: https://www.nummergegenkummer.de/
Kostenlose und vertrauliche Jugendrechtsberatung (erreichbar montags, mittwochs und freitags von 11 bis 13 Uhr und 18 bis 20 Uhr per Chat): https://www.safe-im-recht.de/
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Ist das Video, das du gerade siehst, echt oder künstlich generiert? KI-Videos fluten TikTok, Instagram und YouTube – und die Grenze zwischen Realität und Fake verschwimmt immer mehr.
In dieser ZAPP-Recherche tauchen wir tief ein in die Welt von Generative AI und AI Slop. Was als lustiges "Will Smith isst Spaghetti“-Meme vor drei Jahren begonnen hat, ist heute oft fotorealistisch und kaum noch als KI-Video zu erkennen. Tools wie Sora 2 von Open AI oder Veo von Google machen es so einfach wie nie, täuschend echte Clips zu erstellen.
Doch was macht das mit unserer Wahrnehmung und unserer Demokratie? Wir sprechen mit KI-Experte Aljoscha Burchardt. Er warnt: "Wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können, haben wir ein gesellschaftliches Problem."
Außerdem treffen wir den Creator hinter "Hakim Decoded", nach eigener Aussage Deutschlands größter KI-Charakter. Von ihm wollen wir wissen, wie er seine Videos erstellt und welche Verantwortung er als Creator trägt.
Und wir blicken auf die Verantwortung der Plattformen: Eine Studie von AI Forensics zeigt große Lücken bei der Kennzeichnungspflicht auf TikTok und Instagram.
Themen im Video:
00:00 Intro
00:42 Wir erkennen KI-Fakes kaum noch
02:38 Die rasante Entwicklung von KI-Modellen
04:37 Deepfakes & Desinformation: Wo wird’s gefährlich?
05:58 KI-Creator „Hakim Decoded“
09:33 Wie gut kennzeichnen Plattformen den KI-Content?
11:32 Warum wir lernen müssen, Bildern zu misstrauen
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Ist das Video, das du gerade siehst, echt oder künstlich generiert? KI-Videos fluten TikTok, Instagram und YouTube – und die Grenze zwischen Realität und Fake verschwimmt immer mehr.
In dieser ZAPP-Recherche tauchen wir tief ein in die Welt von Generative AI und AI Slop. Was als lustiges "Will Smith isst Spaghetti“-Meme vor drei Jahren begonnen hat, ist heute oft fotorealistisch und kaum noch als KI-Video zu erkennen. Tools wie Sora 2 von Open AI oder Veo von Google machen es so einfach wie nie, täuschend echte Clips zu erstellen.
Doch was macht das mit unserer Wahrnehmung und unserer Demokratie? Wir sprechen mit KI-Experte Aljoscha Burchardt. Er warnt: "Wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können, haben wir ein gesellschaftliches Problem."
Außerdem treffen wir den Creator hinter "Hakim Decoded", nach eigener Aussage Deutschlands größter KI-Charakter. Von ihm wollen wir wissen, wie er seine Videos erstellt und welche Verantwortung er als Creator trägt.
Und wir blicken auf die Verantwortung der Plattformen: Eine Studie von AI Forensics zeigt große Lücken bei der Kennzeichnungspflicht auf TikTok und Instagram.
Themen im Video:
00:00 Intro
00:42 Wir erkennen KI-Fakes kaum noch
02:38 Die rasante Entwicklung von KI-Modellen
04:37 Deepfakes & Desinformation: Wo wird’s gefährlich?
05:58 KI-Creator „Hakim Decoded“
09:33 Wie gut kennzeichnen Plattformen den KI-Content?
11:32 Warum wir lernen müssen, Bildern zu misstrauen
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Beim Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen und Premierministers Mohammed bin Salman im Weißen Haus gab es eine Szene, die viel über Donald Trumps Verhältnis zur Pressefreiheit verrät: Eine einzige Frage der ABC-Reporterin Mary Bruce zum Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi reicht, um den US-Präsidenten sichtbar aus dem Konzept zu bringen. Obwohl US-Geheimdienste bin Salman als Verantwortlichen hinter dem Mord einstufen, versucht Trump, das Thema abzuwürgen – mit dem bekannten Reflex: Angriff auf die Fragestellerin, „Fake News“-Vorwurf und die Drohung, dem Sender ABC die Lizenz zu entziehen. Dabei hatte Trump noch 2018 offenbar eine ganz andere Sicht auf den Fall Khashoggi.
In diesem Video zeigt unser Host Daniel Bröckerhoff, warum Bruce' Frage nicht nur legitim, sondern notwendig war, und wie Trumps reflexhafte Angriffe auf Medien den politischen Ton in den USA nachhaltig verschieben. Gleichzeitig blicken wir auf den Kern des Falls Khashoggi und erklären, warum die Faktenlage bis heute schwer wiegt. Szenen wie diese machen deutlich: Pressefreiheit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern in solchen Momenten – wenn jemand den Mut hat, die unbequeme Frage trotzdem zu stellen.
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Beim Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen und Premierministers Mohammed bin Salman im Weißen Haus gab es eine Szene, die viel über Donald Trumps Verhältnis zur Pressefreiheit verrät: Eine einzige Frage der ABC-Reporterin Mary Bruce zum Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi reicht, um den US-Präsidenten sichtbar aus dem Konzept zu bringen. Obwohl US-Geheimdienste bin Salman als Verantwortlichen hinter dem Mord einstufen, versucht Trump, das Thema abzuwürgen – mit dem bekannten Reflex: Angriff auf die Fragestellerin, „Fake News“-Vorwurf und die Drohung, dem Sender ABC die Lizenz zu entziehen. Dabei hatte Trump noch 2018 offenbar eine ganz andere Sicht auf den Fall Khashoggi.
In diesem Video zeigt unser Host Daniel Bröckerhoff, warum Bruce' Frage nicht nur legitim, sondern notwendig war, und wie Trumps reflexhafte Angriffe auf Medien den politischen Ton in den USA nachhaltig verschieben. Gleichzeitig blicken wir auf den Kern des Falls Khashoggi und erklären, warum die Faktenlage bis heute schwer wiegt. Szenen wie diese machen deutlich: Pressefreiheit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden, sondern in solchen Momenten – wenn jemand den Mut hat, die unbequeme Frage trotzdem zu stellen.
Die Medienredaktion ZAPP vom NDR blickt hinter die Kulissen der Medienwelt. Auf diesem Kanal gibt es regelmäßig neue Reportagen und Dokus rund um Medien, Journalismus und Medienkritik. Darin erklären wir die Mechanismen hinter medialen Kontroversen und lassen die Menschen zu Wort kommen, die sich für bessere Medien und die Pressefreiheit einsetzen.
Erik Ahrens galt als einer der wichtigsten digitalen Strategen der Neuen Rechten. 2023 beginnt er, TikTok-Videos mit AfD-Politiker Maximilian Krah zu produzieren. ZAPP liegen exklusive Outtakes vor, die zeigen, wie Erik Ahrens Krah anleitet, ihm Stichworte gibt und entscheidet, welche Botschaften funktionieren. Und wie flexibel dabei teilweise mit Fakten umgegangen wird.
Maximilian Krah weist den Vorwurf der mangelnden Faktentreue im ZAPP-Interview zurück. Was er verbreite, müsse der Wahrheit entsprechen: “Die heutige Jugend ist sehr kritisch und sie merkt, wenn sie hinter die Fichte geführt wird. Wir haben eine anspruchsvolle und kritische junge Medienöffentlichkeit, die sehr wohl weiß, ob das, was da kommt, Phrasen sind. Oder ob da ein Kern auch des Respekts und des Ernstnehmens und der Realitätsübereinstimmung da ist.”
Die TikTok-Strategie geht damals auf: Krahs provokante Kurzvideos erzielen Millionenreichweiten. Heute distanziert sich Ahrens von der Szene – und spricht erstmals offen über seine Zeit als AfD-Influencer.
Erik Ahrens galt als einer der digitalen Strippenzieher der neuen Rechten. Er inszenierte AfD-Politiker wie Maximilian Krah auf TikTok und vermittelte, wie sich Algorithmen, Emotionen und Aufmerksamkeit für politische Zwecke nutzen lassen. Dann der Bruch: Heute bezeichnet sich Ahrens als Aussteiger und rechnet öffentlich mit seinen früheren Weggefährten ab. Doch was ist echt an dieser Wandlung? Und was nur die nächste Bühne eines professionellen Selbstvermarkters? Wir haben Ahrens getroffen, uns Material von ihm zeigen lassen und mit seinem früheren Verbündeten Maximilian Krah gesprochen, mit dem er im Streit auseinander gegangen ist.
00:00 Intro
01:42 Wie hat sich Erik Ahrens radikalisiert?
04:14 Mission: Maximilian Krah helfen
06:26 Interview Maximilian Krah
07:31 Hinter den Kulissen
09:27 Christian Fuchs
12:17 Der wissenschaftliche Blick
13:29 Mit Tricks gegen den Shadow Ban
15:39 So radikal war Ahrens
18:00 Zusammenarbeit mit Hans-Georg Maaßen
19:52 Die Gegenuni
21:31 Geheimtreffen in Potsdam
23:08 Sein Ausstiegsprozess
Erik Ahrens galt als einer der digitalen Strippenzieher der neuen Rechten. Er inszenierte AfD-Politiker wie Maximilian Krah auf TikTok und vermittelte, wie sich Algorithmen, Emotionen und Aufmerksamkeit für politische Zwecke nutzen lassen. Dann der Bruch: Heute bezeichnet sich Ahrens als Aussteiger und rechnet öffentlich mit seinen früheren Weggefährten ab. Doch was ist echt an dieser Wandlung? Und was nur die nächste Bühne eines professionellen Selbstvermarkters? Wir haben Ahrens getroffen, uns Material von ihm zeigen lassen und mit seinem früheren Verbündeten Maximilian Krah gesprochen, mit dem er im Streit auseinander gegangen ist.
00:00 Intro
01:42 Wie hat sich Erik Ahrens radikalisiert?
04:14 Mission: Maximilian Krah helfen
06:26 Interview Maximilian Krah
07:31 Hinter den Kulissen
09:27 Christian Fuchs
12:17 Der wissenschaftliche Blick
13:29 Mit Tricks gegen den Shadow Ban
15:39 So radikal war Ahrens
18:00 Zusammenarbeit mit Hans-Georg Maaßen
19:52 Die Gegenuni
21:31 Geheimtreffen in Potsdam
23:08 Sein Ausstiegsprozess
Spätestens seit der Debatte um das Format “KLAR” von NDR und BR wird wieder über das Thema Meinungsvielfalt bei ARD und ZDF diskutiert. Sind öffentlich-rechtliche Medien wirklich zu links und unausgewogen, so wie häufig behauptet wird? Wie steht es um die Perspektivenvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Kritiker des ÖRR behaupten ein linkes Meinungskartell – andere warnen vor gezielter Stimmungsmache gegen ARD und ZDF.
Was ist dran an den Vorwürfen? Und wie reagieren die Sender selbst? Dazu haben wir mit Kritikerinnen und Verantwortlichen gesprochen, u.a. WELT-Kolumnistin Nena Brockhaus, Medienjournalist Stefan Niggemeier, ARD-Programmdirektorin Christine Strobl und WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg.
Ein Film von Konstanze Nastarowitz über Vertrauen, Vielfalt und den Streit um die Glaubwürdigkeit des ÖRR.
Hier die Links zu den erwähnten Studien:
ARD-Akzeptanzstudie (2025): https://www.ard.de/die-ard/presse-und-kontakt/ard-pressemeldungen/2025/04-10-ARD-Akzeptanzstudie-2025-ARD-erreicht-deutlich-mehr-junge-Menschen-100/
Marcus Maurer et al. (2024): „Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten.“ https://www.researchgate.net/publication/377721606_Fehlt_da_was_Perspektivenvielfalt_in_den_offentlich-rechtlichen_Nachrichtenformaten
Spätestens seit der Debatte um das Format “KLAR” von NDR und BR wird wieder über das Thema Meinungsvielfalt bei ARD und ZDF diskutiert. Sind öffentlich-rechtliche Medien wirklich zu links und unausgewogen, so wie häufig behauptet wird? Wie steht es um die Perspektivenvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Kritiker des ÖRR behaupten ein linkes Meinungskartell – andere warnen vor gezielter Stimmungsmache gegen ARD und ZDF.
Was ist dran an den Vorwürfen? Und wie reagieren die Sender selbst? Dazu haben wir mit Kritikerinnen und Verantwortlichen gesprochen, u.a. WELT-Kolumnistin Nena Brockhaus, Medienjournalist Stefan Niggemeier, ARD-Programmdirektorin Christine Strobl und WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg.
Ein Film von Konstanze Nastarowitz über Vertrauen, Vielfalt und den Streit um die Glaubwürdigkeit des ÖRR.
Hier die Links zu den erwähnten Studien:
ARD-Akzeptanzstudie (2025): https://www.ard.de/die-ard/presse-und-kontakt/ard-pressemeldungen/2025/04-10-ARD-Akzeptanzstudie-2025-ARD-erreicht-deutlich-mehr-junge-Menschen-100/
Marcus Maurer et al. (2024): „Fehlt da was? Perspektivenvielfalt in den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformaten.“ https://www.researchgate.net/publication/377721606_Fehlt_da_was_Perspektivenvielfalt_in_den_offentlich-rechtlichen_Nachrichtenformaten
Dieser Fall beginnt als Lokalgeschichte in Ludwigshafen - und gipfelt im Besuch eines deutschen Rechtsextremisten beim Weißen Haus. Was war passiert?
Im Sommer 2025 wird der AfD-Politiker Joachim Paul von der Wahl zum Oberbürgermeister in Ludwigshafen ausgeschlossen. Der Grund: Zweifel an seiner Treue zur Verfassung. Paul hatte engen Kontakt mit anderen Rechtsextremisten, forderte die sog. „Remigration“ von deutschen Staatsbürgern und zeigte auf Fotos mutmaßlich den White-Power-Gruß. Ein Gericht bestätigt vorerst seinen Ausschluss von der Wahl.
Für Paul, die AfD und viele rechte Influencer ein Skandal. Im Netz starten sie, was man eine Kampagne nennen könnte: beschwören das Ende der Demokratie herauf und bitten die US-Regierung um Hilfe. Und tatsächlich - ihr Kalkül geht auf: von Mitarbeitern der Regierung nach Washington eingeladen. Wie konnte es dazu kommen?
Die ZAPP-Autor*innen Noura Mahdhaoui, Tamara Keller und Nils Altland entschlüsseln, wie die AfD und ihr Vorfeld im Netz gezielt den Kontakt zur MAGA-Bewegung suchen und sprechen mit AfD-Politiker Joachim Paul über seine Strategie.
Ein Film von: Nils Altland, Ciara Cesaro-Tadic, Tamara Keller, Noura Mahdhaoui
Kamera: Lia Gavi, Philipp Nöhr, Martin Warren
Schnitt: Alexander Liu
Grafik: Gunnar Brandt
Redaktion: Hans Jakob Rausch
00:00 Intro
00:48 Wer ist Joachim Paul?
01:20 Verfassungstreue in Zweifel
03:18 Kontaktversuch zur MAGA-Bewegung
05:25 Interview: Joachim Paul, AfD
06:29 Die Medienstrategie
10:03 Zu Gast beim Weißen Haus
11:19 Angekommen im Mainstream
11:48 Hass mit Folgen
Dieser Fall beginnt als Lokalgeschichte in Ludwigshafen - und gipfelt im Besuch eines deutschen Rechtsextremisten beim Weißen Haus. Was war passiert?
Im Sommer 2025 wird der AfD-Politiker Joachim Paul von der Wahl zum Oberbürgermeister in Ludwigshafen ausgeschlossen. Der Grund: Zweifel an seiner Treue zur Verfassung. Paul hatte engen Kontakt mit anderen Rechtsextremisten, forderte die sog. „Remigration“ von deutschen Staatsbürgern und zeigte auf Fotos mutmaßlich den White-Power-Gruß. Ein Gericht bestätigt vorerst seinen Ausschluss von der Wahl.
Für Paul, die AfD und viele rechte Influencer ein Skandal. Im Netz starten sie, was man eine Kampagne nennen könnte: beschwören das Ende der Demokratie herauf und bitten die US-Regierung um Hilfe. Und tatsächlich - ihr Kalkül geht auf: von Mitarbeitern der Regierung nach Washington eingeladen. Wie konnte es dazu kommen?
Die ZAPP-Autor*innen Noura Mahdhaoui, Tamara Keller und Nils Altland entschlüsseln, wie die AfD und ihr Vorfeld im Netz gezielt den Kontakt zur MAGA-Bewegung suchen und sprechen mit AfD-Politiker Joachim Paul über seine Strategie.
Ein Film von: Nils Altland, Ciara Cesaro-Tadic, Tamara Keller, Noura Mahdhaoui
Kamera: Lia Gavi, Philipp Nöhr, Martin Warren
Schnitt: Alexander Liu
Grafik: Gunnar Brandt
Redaktion: Hans Jakob Rausch
00:00 Intro
00:48 Wer ist Joachim Paul?
01:20 Verfassungstreue in Zweifel
03:18 Kontaktversuch zur MAGA-Bewegung
05:25 Interview: Joachim Paul, AfD
06:29 Die Medienstrategie
10:03 Zu Gast beim Weißen Haus
11:19 Angekommen im Mainstream
11:48 Hass mit Folgen
Journalisten als Agenten? Was nach dem Plot eines Hollywood-Films klingt, war vor nicht allzu vielen Jahren in Deutschland Realität. In mehreren Fällen haben Journalisten mit dem Bundesnachrichtendienst zusammengearbeitet. Vor allem investigativ arbeitende Journalisten nutzen regelmäßig auch Informationen von Geheimdiensten. Doch eine zu starke Nähe gefährdet die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit von Medienschaffenden. 2006 wurde im sogenannten "Schäfer-Bericht" aufgedeckt, dass einige Journalisten sogar Kollegen bespitzelt hatten. Auch der BND selbst geriet ins Kreuzfeuer: der Nachrichtendienst hatte Journalisten in Deutschland umfangreich überwacht und ausgespäht.
Für unsere neue Doku bei @ZAPP hat Lea Eichhorn zentrale Akteure getroffen: Wilhelm Dietl, der neben seiner Arbeit als Journalist gleichzeitig elf Jahre lang im Geheimen für den BND gearbeitet hat. Den Autor Erich Schmidt-Eenboom, der über die Zusammenarbeit zwischen BND und Journalisten geschrieben hat und irgendwann und irgendwann selbst ins Visier des Auslandsgeheimdienstes geraten ist. Sowie den Investigativ-Chef des Business-Insider, Lars Petersen, der von Treffen mit dem BND erzählt und den freien Journalisten und Kommunikationsforscher Daniel Moßbrucker, der sich dem Thema in seiner Doktorarbeit widmet.
Die zentrale Frage: Wie nah dürfen Journalisten Geheimdiensten kommen, ohne ihre Glaubwürdigkeit und die unabhängige Berichterstattung zu gefährden?
Journalisten als Agenten? Was nach dem Plot eines Hollywood-Films klingt, war vor nicht allzu vielen Jahren in Deutschland Realität. In mehreren Fällen haben Journalisten mit dem Bundesnachrichtendienst zusammengearbeitet. Vor allem investigativ arbeitende Journalisten nutzen regelmäßig auch Informationen von Geheimdiensten. Doch eine zu starke Nähe gefährdet die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit von Medienschaffenden. 2006 wurde im sogenannten "Schäfer-Bericht" aufgedeckt, dass einige Journalisten sogar Kollegen bespitzelt hatten. Auch der BND selbst geriet ins Kreuzfeuer: der Nachrichtendienst hatte Journalisten in Deutschland umfangreich überwacht und ausgespäht.
Für die Dokumentation hat ZAPP-Reporterin Lea Eichhorn zentrale Akteure getroffen: Wilhelm Dietl, der neben seiner Arbeit als Journalist gleichzeitig elf Jahre lang im Geheimen für den BND gearbeitet hat. Den Autor Erich Schmidt-Eenboom, der über die Zusammenarbeit zwischen BND und Journalisten geschrieben hat und irgendwann und irgendwann selbst ins Visier des Auslandsgeheimdienstes geraten ist. Sowie den Investigativ-Chef des Business-Insider, Lars Petersen, der von Treffen mit dem BND erzählt und den freien Journalisten und Kommunikationsforscher Daniel Moßbrucker, der sich dem Thema in seiner Doktorarbeit widmet.
Die zentrale Frage: Wie nah dürfen Journalisten Geheimdiensten kommen, ohne ihre Glaubwürdigkeit und die unabhängige Berichterstattung zu gefährden?
00:00 Intro
00:59 Wilhelm Dietl und der BND - Teil 1
06:04 Der BND und Journalisten: “Ehmkes Liste”
09:16 Erich Schmidt-Eenboom: Das schmutzige Angebot
10:02 Besuch beim Bundesnachrichtendienst
11:31 Investigativjournalist Lars Petersen
13:23 Warum werden Journalisten zu Agenten?
15:20 Vom BND ausgespäht
17:46 Der “Schäfer-Bericht”
19:03 Andreas Förster geht an die Öffentlichkeit
21:16 Wilhelm Dietl und der BND - Teil 2
25:27 Der BND im Kreuzfeuer
26:52 Wie sieht es heute aus?
Journalisten als Agenten? Was nach dem Plot eines Hollywood-Films klingt, war vor nicht allzu vielen Jahren in Deutschland Realität. In mehreren Fällen haben Journalisten mit dem Bundesnachrichtendienst zusammengearbeitet. Vor allem investigativ arbeitende Journalisten nutzen regelmäßig auch Informationen von Geheimdiensten. Doch eine zu starke Nähe gefährdet die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit von Medienschaffenden. 2006 wurde im sogenannten "Schäfer-Bericht" aufgedeckt, dass einige Journalisten sogar Kollegen bespitzelt hatten. Auch der BND selbst geriet ins Kreuzfeuer: der Nachrichtendienst hatte Journalisten in Deutschland umfangreich überwacht und ausgespäht.
Für die Dokumentation hat ZAPP-Reporterin Lea Eichhorn zentrale Akteure getroffen: Wilhelm Dietl, der neben seiner Arbeit als Journalist gleichzeitig elf Jahre lang im Geheimen für den BND gearbeitet hat. Den Autor Erich Schmidt-Eenboom, der über die Zusammenarbeit zwischen BND und Journalisten geschrieben hat und irgendwann und irgendwann selbst ins Visier des Auslandsgeheimdienstes geraten ist. Sowie den Investigativ-Chef des Business-Insider, Lars Petersen, der von Treffen mit dem BND erzählt und den freien Journalisten und Kommunikationsforscher Daniel Moßbrucker, der sich dem Thema in seiner Doktorarbeit widmet.
Die zentrale Frage: Wie nah dürfen Journalisten Geheimdiensten kommen, ohne ihre Glaubwürdigkeit und die unabhängige Berichterstattung zu gefährden?
00:00 Intro
00:59 Wilhelm Dietl und der BND - Teil 1
06:04 Der BND und Journalisten: “Ehmkes Liste”
09:16 Erich Schmidt-Eenboom: Das schmutzige Angebot
10:02 Besuch beim Bundesnachrichtendienst
11:31 Investigativjournalist Lars Petersen
13:23 Warum werden Journalisten zu Agenten?
15:20 Vom BND ausgespäht
17:46 Der “Schäfer-Bericht”
19:03 Andreas Förster geht an die Öffentlichkeit
21:16 Wilhelm Dietl und der BND - Teil 2
25:27 Der BND im Kreuzfeuer
26:52 Wie sieht es heute aus?
Kann Ex-MediaMarkt-Chef Wildberger Deutschland digital modernisieren? 100-Tage-Bilanz des neuen Digitalministers.
Eine Kaufhauskette modernisieren, das kann er. Aber reicht das, um ein ganzes Land digital auf Vordermann zu bringen? Karsten Wildberger war Chef von MediaMarktSaturn, jetzt ist er Deutschlands erster Digitalminister. Die Erwartungen sind riesig: Deutschland hat viele Digitalprojekte verschleppt, im europäischen Vergleich hinkt das Land hinterher. Jetzt blicken alle auf ihn: Schafft Wildberger die deutsche Digital-Wende? Und wo steht er nach rund 100 Tagen im Amt? ZAPP trifft den Minister zum Interview, spricht mit ihm über die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen, die Förderung deutscher Talente und fragt nach bei Kritikern: Sind Wildbergers Pläne mehr als nur Schlagworte?
Anmerkung der Redaktion: Leider wurde in der Bauchbinde von Vivien Benert fälschlicherweise behauptet, sie sei von Agora Energiewende. Sie ist aber tätig in der Organisation Agora Digitale Transformation. Wir entschuldigen diese Verwechslung.
Mehr zu dem Thema in unserer Doku Digitale Ohnmacht - Deutschland im Bann von Big Tech: https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqbjRiSlowRFFaRk4zd3lMck8yZXV0TGNIUVJQZ3xBQ3Jtc0trQ2tFcERmcGk1MTdVMmNxYnhYbDlIY1l2cENpdXJUR0xQMmNKNWxCcFNLbEwwREhlaV9DcHpETHVqSzlqcmxoRzFQSl9NRnVmN0Fxb0hMSHVGMldLWmJDVjR4bWJZN2cwaGNhYUw4d1V3dnZ6c1RCVQ&q=https%3A%2F%2F1.ard.de%2FDigitale_Ohnmacht_Doku%3Fyt%3Dzapp&v=gM4_INa1ydI
Kann Ex-MediaMarkt-Chef Wildberger Deutschland digital modernisieren? 100-Tage-Bilanz des neuen Digitalministers.
Eine Kaufhauskette modernisieren, das kann er. Aber reicht das, um ein ganzes Land digital auf Vordermann zu bringen? Karsten Wildberger war Chef von MediaMarktSaturn, jetzt ist er Deutschlands erster Digitalminister. Die Erwartungen sind riesig: Deutschland hat viele Digitalprojekte verschleppt, im europäischen Vergleich hinkt das Land hinterher. Jetzt blicken alle auf ihn: Schafft Wildberger die deutsche Digital-Wende? Und wo steht er nach rund 100 Tagen im Amt? ZAPP trifft den Minister zum Interview, spricht mit ihm über die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen, die Förderung deutscher Talente und fragt nach bei Kritikern: Sind Wildbergers Pläne mehr als nur Schlagworte?
Anmerkung der Redaktion: Leider wurde in der Bauchbinde von Vivien Benert fälschlicherweise behauptet, sie sei von Agora Energiewende. Sie ist aber tätig in der Organisation Agora Digitale Transformation. Wir entschuldigen diese Verwechslung.
Mehr zu dem Thema in unserer Doku Digitale Ohnmacht - Deutschland im Bann von Big Tech: https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqbjRiSlowRFFaRk4zd3lMck8yZXV0TGNIUVJQZ3xBQ3Jtc0trQ2tFcERmcGk1MTdVMmNxYnhYbDlIY1l2cENpdXJUR0xQMmNKNWxCcFNLbEwwREhlaV9DcHpETHVqSzlqcmxoRzFQSl9NRnVmN0Fxb0hMSHVGMldLWmJDVjR4bWJZN2cwaGNhYUw4d1V3dnZ6c1RCVQ&q=https%3A%2F%2F1.ard.de%2FDigitale_Ohnmacht_Doku%3Fyt%3Dzapp&v=gM4_INa1ydI
🍿 Link zur Doku:
Digitale Ohnmacht - Deutschland im Bann von Big Tech: https://1.ard.de/Digitale_Ohnmacht_Doku?yt=zapp
📽️ Spannende Recherche von unseren Kolleg:innen von STRG_F zur Polizei-Software Palantir: https://www.youtube.com/watch?v=JfvwI1AX5aQ
Inhalt:
„Nur, wer sich dem Fortschritt nicht verweigert, wird überleben“, verkündet Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner. Es ist die Essenz seiner unternehmerischen Strategie. Das Ziel: Den Verlag zum Technologiekonzern umbauen. Dafür pflegt der Medienmanager enge Kontakte zu US-Tech-Giganten wie Elon Musk und Mark Zuckerberg.
Doch nun verbündet sich Big Tech mit Donald Trump und demokratische Werte stehen auf der Kippe. Für Döpfner und seinen Medienkonzern wird diese Allianz heikel. Beobachter fragen, wie er da wieder rauskommt. Aber will er das überhaupt? ZAPP spricht mit Wegbegleitern und Kritikern des umstrittenen Springer Chefs – und Mathias Döpfner selbst.
Ein Film von: Nils Altland, Nadia Kailouli, Paul Schwenn
Kamera: Henning Wirtz, Joshua Zonnekein, Vincent Brügel, Glen Lorber
Schnitt: Florian Frenzel
Grafik: Sasha Marie Runge
Redaktion: Hans Jakob Rausch, Jochen Becker
00:00 Intro
01:36 Die heikle Lage für Döpfner
02:32 ehem. Chefredakteur BILD Kai Diekmann
05:12 Springer-Verlag wird digital
07:58 Frenemies: Zuckerberg, Musk und Bezos
10:26 “Angst vor Google”
14:40 Ein Vorschlag für Musk
17:10 Die Broligarchen
🍿 Link zur Doku:
Digitale Ohnmacht - Deutschland im Bann von Big Tech: https://1.ard.de/Digitale_Ohnmacht_Doku?yt=zapp
📽️ Spannende Recherche von unseren Kolleg:innen von STRG_F zur Polizei-Software Palantir: https://www.youtube.com/watch?v=JfvwI1AX5aQ
Inhalt:
„Nur, wer sich dem Fortschritt nicht verweigert, wird überleben“, verkündet Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner. Es ist die Essenz seiner unternehmerischen Strategie. Das Ziel: Den Verlag zum Technologiekonzern umbauen. Dafür pflegt der Medienmanager enge Kontakte zu US-Tech-Giganten wie Elon Musk und Mark Zuckerberg.
Doch nun verbündet sich Big Tech mit Donald Trump und demokratische Werte stehen auf der Kippe. Für Döpfner und seinen Medienkonzern wird diese Allianz heikel. Beobachter fragen, wie er da wieder rauskommt. Aber will er das überhaupt? ZAPP spricht mit Wegbegleitern und Kritikern des umstrittenen Springer Chefs – und Mathias Döpfner selbst.
Ein Film von: Nils Altland, Nadia Kailouli, Paul Schwenn
Kamera: Henning Wirtz, Joshua Zonnekein, Vincent Brügel, Glen Lorber
Schnitt: Florian Frenzel
Grafik: Sasha Marie Runge
Redaktion: Hans Jakob Rausch, Jochen Becker
00:00 Intro
01:36 Die heikle Lage für Döpfner
02:32 ehem. Chefredakteur BILD Kai Diekmann
05:12 Springer-Verlag wird digital
07:58 Frenemies: Zuckerberg, Musk und Bezos
10:26 “Angst vor Google”
14:40 Ein Vorschlag für Musk
17:10 Die Broligarchen
Eigentlich war ihre Wahl im Bundestag nur eine Formalie: Frauke Brosius-Gersdorf, Juristin und Professorin für Öffentliches Recht an der Uni Potsdam, sollte ans Bundesverfassungsgericht berufen werden. Doch gut zehn Tage davor gerät sie ins Zentrum einer massiven Empörungswelle.
Ihre juristischen Publikationen zu Schwangerschaftsabbrüchen und öffentlichen Äußerungen zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren reichten offenbar aus, um sie als "linksradikale Aktivistin" zu bezeichnen. Die ZAPP-Autoren Daniel Bröckerhoff und Mandy Mülling haben sich die Zuspitzung der öffentlichen Debatte genauer angesehen. Ihre Analyse zeigt, wie rechtspopulistische Portale, aber auch etablierte Medien das Narrativ der aktivistischen und menschenverachtenden Juristin maßgeblich mitprägten, das dann von radikalen Abtreibungsgegnern bis hin zu kirchlichen Würdenträger aufgegriffen wurde.
Die Berichterstattung über Brosius-Gersdorf eröffnet grundlegende Fragen: Wie weit darf Kritik gehen? Ab wann gibt es möglicherweise eine gezielte Kampagne? Und wie steht es um unsere Demokratie, wenn eine Richterinnen-Wahl durch Desinformation verhindert wird? ZAPP hat mit dem Verfassungsrechtler Prof. Alexander Thiele, dem Datenanalysten Richard Schwenn und der Journalistin Katharina Hamberger über den Fall gesprochen.
Eigentlich war ihre Wahl im Bundestag nur eine Formalie: Frauke Brosius-Gersdorf, Juristin und Professorin für Öffentliches Recht an der Uni Potsdam, sollte ans Bundesverfassungsgericht berufen werden. Doch gut zehn Tage davor gerät sie ins Zentrum einer massiven Empörungswelle.
Ihre juristischen Publikationen zu Schwangerschaftsabbrüchen und öffentlichen Äußerungen zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren reichten offenbar aus, um sie als "linksradikale Aktivistin" zu bezeichnen. Die ZAPP-Autoren Daniel Bröckerhoff und Mandy Mülling haben sich die Zuspitzung der öffentlichen Debatte genauer angesehen. Ihre Analyse zeigt, wie rechtspopulistische Portale, aber auch etablierte Medien das Narrativ der aktivistischen und menschenverachtenden Juristin maßgeblich mitprägten, das dann von radikalen Abtreibungsgegnern bis hin zu kirchlichen Würdenträger aufgegriffen wurde.
Die Berichterstattung über Brosius-Gersdorf eröffnet grundlegende Fragen: Wie weit darf Kritik gehen? Ab wann gibt es möglicherweise eine gezielte Kampagne? Und wie steht es um unsere Demokratie, wenn eine Richterinnen-Wahl durch Desinformation verhindert wird? ZAPP hat mit dem Verfassungsrechtler Prof. Alexander Thiele, dem Datenanalysten Richard Schwenn und der Journalistin Katharina Hamberger über den Fall gesprochen.
Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden.
Doch online wird plötzlich seine Existenz infrage gestellt. Rechte Accounts behaupten, al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen?
Die ZAPP-Autor:innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn? Das seht ihr jetzt im neuen ZAPP-Film!
„Das beste Lebensmittel, um drei Jeansgrößen zu verlieren“ – so oder so ähnlich klingt das ominöse Werbeversprechen des Unternehmens Wellnest auf Social Media. Über verschiedene Kanäle wird ein angebliches Wundermittel namens Shilajit beworben – oft von prominenten Gesichtern. Doch dabei handelt es sich um Deepfakes.
Einer, dessen Identität immer wieder für solche Zwecke geklaut wird, die der Ernährungs-Doc Matthias Riedl. Alle bisherigen Versuche, die gefälschten Videos von Meta löschen zu lassen, sind bisher gescheitert. Die Begründung des Konzerns: Sie würden nicht gegen die Richtlinien verstoßen.
Nahezu täglich tauchen solche Videos auf – auch von vielen weiteren Experten, darunter auch der Virologe Christian Drosten und die Medizinerin Julia Fischer. Die Videos erzielen über die Accounts teils Millionenreichweiten.
Sind euch solche Videos schon begegnet? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden. Doch online formiert sich zeitgleich eine Hass-Kampagne, die seine Existenz infrage stellt. Rechte Accounts behaupten, Al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen?
Die ZAPP-Autor*innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn?
00:00 Intro
00:56 Muhammad zurück am Tatort
02:26 Muhammad in den Medien
03:45 Start der Hass-Kampagne
05:05 KI-Bild befeuert Verschwörungsmythos
05:35 Die Rolle der BILD
06:47 Prof. Roland Imhoff über Verschwörungsglauben
07:35 Hinweise auf rechtsextreme Akteure
08:16 Rechter YouTuber als Schlüsselfigur
10:09 Warum glauben wir Verschwörungstheorien?
10:21 Die Folgen für Muhammad
Am 23. Mai 2025 greift eine Frau am Hamburger Hauptbahnhof Passanten mit einem Messer an. 18 Menschen werden verletzt. Der syrische Geflüchtete Muhammad al Muhammad greift ein, hält die Täterin am Boden und verhindert womöglich noch Schlimmeres. Die Presse feiert ihn als Helden. Doch online formiert sich zeitgleich eine Hass-Kampagne, die seine Existenz infrage stellt. Rechte Accounts behaupten, Al Muhammad sei eine Erfindung – ein inszenierter Held, konstruiert von Medien, um Geflüchtete in ein positives Licht zu rücken. Was steckt hinter dieser Desinformationskampagne? Und warum glauben so viele Menschen an solche Verschwörungsmythen?
Die ZAPP-Autor*innen Raja Khadour, Sulaiman Tadmory und Alice Echtermann entschlüsseln die rechte Verschwörungserzählung und den Missbrauch Künstlicher Intelligenz. Und sie treffen Muhammad al Muhammad vor Ort in Hamburg. Welche Folgen haben die massiven Anfeindungen für ihn?
00:00 Intro
00:56 Muhammad zurück am Tatort
02:26 Muhammad in den Medien
03:45 Start der Hass-Kampagne
05:05 KI-Bild befeuert Verschwörungsmythos
05:35 Die Rolle der BILD
06:47 Prof. Roland Imhoff über Verschwörungsglauben
07:35 Hinweise auf rechtsextreme Akteure
08:16 Rechter YouTuber als Schlüsselfigur
10:09 Warum glauben wir Verschwörungstheorien?
10:21 Die Folgen für Muhammad
Warum das rechtsextreme Compact-Magazin geschützt wird | ZAPP | NDR
Das "Compact"-Magazin ist das populärste Medium der rechtsextremen Szene. Ex-Bundesinnenministerin Nancy Faser wollte es wegen der Verbreitung von rassistischen und verfassungsfeindlichen Inhalten verbieten lassen. Doch "Compact" hat sich dagegen gewehrt. Mit Erfolg: Das Bundesverwaltungsgericht urteilte nun, dass das rechtsextreme Magazin weiter erscheinen darf. Und das, obwohl einzelne Inhalte laut Gericht verfassungsfeindlich sind und gegen die Menschenwürde verstoßen. Warum muss der Staat auch diejenigen schützen, die ihn womöglich stürzen wollen? ZAPP Autorin Alexandra Bauer hat den Prozess begleitet und u.a. mit Jürgen Elsässer, dem Chef des Magazins, gesprochen.
00:00 Compact Magazin: Verbot gekippt
00:53 Das sagen Compact-Sympathisanten
02:55 Compact-Chef Jürgen Elsässer
03:49 Über das Compact-Magazin
05:59 Warum Compact verboten wurde
11:00 Das Gerichtsverfahren
12:45 Verfassungsfeindliche Inhalte?
17:15 Das sagen die Compact-Anwälte
18:58 Das Urteil: Verbot aufgehoben
23:00 Fazit
Content aus dem Klassenraum - Dürfen Lehrer Influencer sein? | ZAPP | NDR
Ob mit Outfit-Check oder Lipsync-Trends: Immer mehr Lehrkräfte zeigen ihren Schulalltag auf Social Media – und gehen damit viral. Klassenzimmer werden zur Kulisse für Werbedeals, Schülerinnen und Schüler zum Teil des Contents. Aber dürfen Lehrerinnen und Lehrer auch Influencer sein? Klare Regeln gibt es dafür von den Bundesländern nicht. Und trotzdem führte der Social-Media-Account der beiden Aushilfslehrerinnen Hannah Abdullah, Ella Paravyan, in Berlin zu einer Freistellung - und schließlich vor Gericht. Zu Recht? ZAPP begleitet sie bei der Gerichtsverhandlung.
Die Autorinnen Lisa Beusch und Kim Kristin Mauch treffen für diese ZAPP-Reportage außerdem die Lehrerinnen und Influencerinnen Celina Lange und Ronja Jelena Feliz. Sie alle produzieren Schul-Content, doch das auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Wo überschreiten Social-Media-Auftritte Grenzen? Und was ist, wenn auch Kinder gezeigt werden?
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
00:53 Worst Case: Rechtsstreit
05:04 Was geht ab auf TikTok & Co?
06:56 Klicks mit Kids?
07:59 Wann überschreitet der Content Grenzen?
09:04 Wie sehen die juristischen Regeln aus?
12:08 Lehrer-Content mit Werbung
15:00 Wer ist verantwortlich?
16:03 Content als Chance?
17:02 Zurück vor Gericht
Wie Israels Krieg in Gaza die Pressefreiheit bedroht | ZAPP | NDR
Triggerwarnung: Dieser Beitrag enthält Aufnahmen verletzter und getöteter Menschen.
Israels Krieg in Gaza trifft auch Journalisten: Laut Reporter ohne Grenzen sollen fast 200 Medienschaffende durch Angriffe der israelischen Armee getötet worden sein. Internationalen Journalistinnen und Journalisten wird der Zugang ins Kriegsgebiet verwehrt. Auch in Israel werden Medien unter Druck gesetzt. Diffarmierungen, Militärzensur, selektive Bilder: Im Fernsehen wird vor allem die Perspektive der israelischen Armee gezeigt. Seit dem brutalen Angriff der Hamas im Oktober 2023 finden sich einige Journalisten in einer Doppelrolle wieder: als Berichterstatter - und Betroffene. Was bedeutet das für die Pressefreiheit im Land? Und wie können Medien überhaupt noch aus Gaza und besetzten Gebieten berichten?
Autoren: Manuel Biallas, Lisa Maria Hagen, Jonas Schreijäg, Pia Steckelbach
Mitarbeit: Dareen Jubeh, Isabel Krokat
Kamera: Lisa Maria Hagen, Johannes Moths, Jihad Muhtaseb
Schnitt: Maximilian Thien
Redaktion: Inga Mathwig, Jochen Becker
Disclaimer: Unsere Autorin Pia Steckelbach war von Frühjahr 2021 bis 2023 Reporterin bei i24NEWS English.
00:00 Intro
00:50 Reporter unter Beschuss
07:16 Israels Krieg in Gaza
08:02 Wie berichten israelische Medien?
11:55 Journalist von i24News im Interview
15:31 Doppelrolle: Berichterstatter und Betroffene
17:21 Demos in Tel Aviv
20:11 Pressefreiheit unter Druck
23:50 Gaza: Kein Zugang für Medien
25:30 Interview mit palästinensischer Journalistin
28:52 Fazit
Klagen gegen Medienhäuser, Ausschluss bei Pressekonferenzen und ein US-amerikanischer Präsident, der die freie Presse immer wieder als „Enemy of the People“ diffamiert. Die Trump-Regierung greift aktuell gezielt die Pressefreiheit auf mehreren Ebenen an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Und das mit Erfolg: Während Trump ihm zugewandte Pressevertreter dicht um sich schart, werden andere Medien konsequent ausgegrenzt. Renommierte Journalistinnen und Journalisten geben auf. Andere halten dagegen und berichten weiter kritisch, wie etwa die New York Times.
ZAPP hat sich die Lage in den USA näher angeschaut und mit Expertinnen und Experten gesprochen, die die Entwicklung mit großer Sorge beobachten. Droht nun das Ende der freien Presse in den USA?
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
01:50 Mit Auslandskorrespondentin Klein in Washington
02:45 Die Journalisten hinter Trump
06:36 Trumps "Neue Medien"
07:34 Interview mit Vizekanzler Sigmar Gabriel
09:00 Attacken auf Journalisten
14:00 Mittel für Auslandssender werden gekürzt
17:28 Fazit
#metoo oder Intrige? Stefan Gelbhaar, die Grünen und der RBB
Es ist eine der größten journalistischen Verfehlungen in der Geschichte des RBB. Dem Grünenpolitiker Stefan Gelbhaar wurde sexuelle Belästigung vorgeworfen, aber die zentrale Zeugin in der Berichterstattung war offenbar erfunden, ihre Aussagen nicht ausreichend überprüft. Was ist bei der RBB-Recherche schief gelaufen?
Kurz darauf verliert Gelbhaar sein Bundestagsmandat. Seine politische Karriere ist damit vorerst beendet. Aber mehrere Frauen aus dem Kreis der Grünen halten an ihren Vorwürfen gegen Gelbhaar fest. Der Fall ist auch ein Lehrstück über den journalistischen Umgang mit MeToo. In diesem Film äußert sich Stefan Gelbhaar erstmals ausführlich vor der Kamera zu den Vorwürfen.
ZAPP-Autorin Noura Mahdhaoui zeichnet die Chronologie des Falls nach, spricht mit RBB-Intendantin Ulrike Demmer über die journalistischen Fehler, ordnet den Fall ein mit SZ-Autorin Lena Kampf, Ann-Katrin Müller vom Spiegel und Christian Latz vom Tagesspiegel und fragt: Was bedeutet der Fall Gelbhaar für den journalistischen Umgang mit MeToo-Vorwürfen? Und wo beginnt grenzverletzendes Verhalten?
https://www.ndr.de/zapp
00:00 Intro
01:10 Was ist passiert?
02:47 Der rbb recherchiert weiter
05:06 Umgang mit Verdachtsberichterstattung
06:35 Alles eine parteiinterne Intrige?
10:11 Der rbb in der Krise
12:47 Versuch der Rehabilitation
15:40 Vergessene Perspektiven
21:07 Ist das #metoo?
25:01 Schluss
Über Muslim:innen wird medial häufig in einem negativen Kontext berichtet: ganze 89 Prozent der Islam-Beiträge im Ersten und bei RTL sind negativ besetzt. In den größten deutschen Zeitungen sind es 57 Prozent. Das hat eine Studie ergeben, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums durchgeführt wurde.
Für unseren neuen ZAPP-Film haben wir mit Muslim:innen darüber gesprochen, wie sich das für sie anfühlt. Eine von ihnen ist Khola Maryam Hübsch, deren Erfahrung wir im Reel aufgreifen. Die Islamwissenschaftlerin und Journalistin sorgt in der öffentlichen Debatte immer wieder für Kontroversen. Ihre Äußerungen zu Themen wie Scharia, Kalifat und der Rolle von Muslim:innen in Deutschland lösten in der Vergangenheit teils heftige Reaktionen aus. Uns geht es hier allerdings nicht darum, eine religiöse Strömung oder Person zu bewerten, sondern aufzuzeigen, wie schnell auch bei einzelnen Debatten ein verzerrtes Bild entstehen kann. Bitte bleibt wie sonst auch höflich und respektvoll in der Diskussion. Vielen Dank!
Hier findet ihr den Link zu unserem Film:
https://www.youtube.com/watch?v=FqjfS7dk39s
#islam #medienkritik #medien #ndr #zapp #shorts
Über Muslime wird medial häufig in einem negativen Kontext berichtet: ganze 89 Prozent der Islam-Beiträge im Ersten und bei RTL sind negativ besetzt. In den größten deutschen Zeitungen sind es 57 Prozent. Das hat eine Studie ergeben, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums durchgeführt wurde. Für unseren neuen ZAPP-Film haben wir mit Betroffenen darüber gesprochen, wie sich das für sie anfühlt.
Hier seht ihr den ganzen Film: https://youtu.be/FqjfS7dk39s
#islam #medienkritik #medien #ndr #zapp #shorts
So verzerren Medien das Bild von Muslimen | ZAPP | NDR
Vor der Bundestagswahl häufen sich Anschläge. In den Medien geht es täglich um die Herkunft der Täter. Islamismus und Muslime dominieren die Schlagzeilen. Die Berichterstattung sorgt für ein verzerrtes Bild: "Jeder, der zur Moschee geht, ist potenziell eine Gefahr, ist ein Islamist", sagt die Journalistin Khola Maryam Hübsch. Eine Studie im Auftrag des Innenministeriums zeigt: 89 Prozent der TV-Beiträge über Islam-Themen, die bei RTL und im Ersten ausgestrahlt werden, sind negativ besetzt. Aber wie entsteht das Islam-Bild in den Medien und was macht es mit denen, die ständig unter Generalverdacht stehen?
00:00 Intro
01:30 TV-Projekt in Neukölln
04:53 Studie: Muslimfeindlichkeit in den Medien
06:28 Bildagenturen und der Islam
08:15 Interview: Khola Maryam Hübsch
11:24 Neukölln in den Medien: Mohammed Chahrour
14:25 NK Live: Die Premiere
Kampf mit allen Mitteln: Wie Influencer bei der US-Wahl mitmischen | ZAPP | NDR
Kamala Harris und Donald Trump kämpfen öffentlichkeitswirksam um den Einzug ins Weiße Haus. Dabei setzen sie 2024 besonders stark auf Influencer. Könnte Social-Media-Content die US-Wahl entscheiden? ZAPP-Reporterin Lea Struckmeier geht dieser Frage in den USA nach: Sie besucht eine Trump-Rallye in Pennsylvania, schaut in New York dabei zu, wie einer der größten pro-demokratischen Influencer, Josh Helfgott, Content produziert und begleitet die pro-republikanische Creatorin Savanah Hernandez beim Streamen.
https://www.ndr.de/zapp
0:00 Intro
0:26 Influencer bei Trump-Rallye
4:40 Vertrauen in Medien gesunken
6:26 Influencer auf dem DNC
7:55 New York: Influencer Josh Helfgott
11:20 Texas: Creatorin Savanah Hernandez
16:34 Influencer als Sprachrohr der Politik?
20:11 Politische Agenda der Influencer?
24:08 Fazit: Entscheiden sie die Wahl?
Wahl in Österreich: Der Medien-Plan der FPÖ | ZAPP | NDR
Die rechtspopulistische FPÖ ist bei der Nationalratswahl in Österreich stärkste Kraft geworden. Doch ihr Umgang mit den Medien wirft Fragen auf: Die "Freiheitlichen" greifen unabhängige Journalistinnen und Journalisten immer wieder an und planen, den öffentlich-rechtlichen ORF über das Bundesbudget zu finanzieren. Experten befürchten eine „Orbanisierung“ der Medienlandschaft nach ungarischem Vorbild, bei der regierungskritische Medien abgeschafft oder kontrolliert werden könnten. Vor der Wahl nutzt die FPÖ eigene oder ihr nahestehende Kanäle wie FPÖ-TV oder AUF1, um ihre Botschaften ungestört zu verbreiten. ZAPP-Reporterin Alexandra Bauer war im Wahlkampf unterwegs und analysiert die bedenklichen Medien-Pläne der FPÖ.
00:00 ORF unter Druck
00:57 Claudia Dannhauser: ORF-Journalistin
02:50 FPÖ vs. Medien
04:06 Ingrid Brodnig: Social Media Expertin
04:45 Nina Horaczek: Chefreporterin beim Falter
05:54 Alternatives Mediennetzwerk der FPÖ
08:18 FPÖ Anzeigenstrategie
10:06 Besuch in Graz
17:14 ORF-Pläne der FPÖ
17:57 Dieter Bornemann: Vorsitzender ORF-Redaktionsrat
19:11 Statement FPÖ
19:35 Zurück in Graz