Nach Erdbeben: Türkische Rettungskräfte in Venezuela

Venezuela war am Mittwoch (Ortszeit) von zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert worden. La Guaira, etwa 40 km nördlich von der Hauptstadt Caracas, wurde am schwersten getroffen. Dutzende Gebäude stürzten in dem Bundesstaat ein.
Inzwischen wurden 1719 Tote und 5034 Verletzte verzeichnet, wie der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, am Montag mitteilte. Zuvor hatte die offizielle Zahl der Todesopfer noch bei rund 1450 gelegen. Ersten Schätzungen zufolge könnte die Zahl der Toten weiter steigen, da Zehntausende weiterhin vermisst werden.
Auch die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Opferzahl noch deutlich ansteigen könnte. Der UN-Koordinator für Venezuela, Gianluca Rampolla del Tindaro, sagte am Montag, die UNO stelle Venezuela in Absprache mit den örtlichen Behörden 10.000 Leichensäcke bereit. „Das ist sehr traurig. Wir hoffen wirklich, dass die Zahl tatsächlich geringer ausfallen wird.“


























