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Lese-Ansicht

Menschenzucht 2.0: Eugenik heißt jetzt Transhumanismus

Menschenzucht 2.0: Eugenik heißt jetzt Transhumanismus


Transhumanismus nennt sich das Projekt, das uns verkauft wird wie ein technisches Wellnessprogramm. In Wahrheit ist es die Neuauflage der Eugenik, diesmal im Hoodie, mit Venture-Kapital und einem Algorithmus als Priesterkaste. Das Individuum wird als störende Variable betrachtet, der Körper als Firmware, die Gedanken als Rohstoff.
Und während man uns einredet, der Sinn des Lebens sei ständige Effizienzsteigerung, sitzt eine winzige Elite hinter Glaswänden und entscheidet, welche Ideen des Menschen noch erlaubt sind – und welche aussortiert werden wie defekte Bauteile.
Unser Gespräch heute dreht sich um genau diese Frage:
Ob der Mensch in dieser neuen Welt überhaupt noch Subjekt sein darf – oder nur noch Datenmaterial in einem Experiment, das längst ohne uns weiterläuft.

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Fliege ohne Floskeln

Fliege ohne Floskeln


Ein Mann, der jahrzehntelang Antworten wie Sakramente verteilte, steht plötzlich vor der eigenen Wahrheit, die sich nicht moderieren lässt. Jürgen Fliege – Deutschlands bekanntester Fernsehpfarrer, geliebt, belächelt, missverstanden – verliert hier alles, was ihn einst geschützt hat: Bühne, Publikum, Rolle. Elf Jahre lang war er der spirituelle Entertainer einer saturierten Republik, ein Mann, der Trost predigte, während er selbst verdurstete.

Diesmal schweigt der Gastgeber. Kayvan stellt keine Fragen, er hält nur den Raum – und zwingt den Prediger, sich selbst zuzuhören. Ein Mann, getrennt von seiner gewohnten Rhetorik, fällt hinunter in das, was bleibt, wenn alle Floskeln aufgebraucht sind.

Wir erleben kein Interview, sondern ein Geständnis. Eine Beichte. Der Mensch Jürgen Fliege begreift, dass seine Gewissheiten oft auch Tarnung waren. In der Stille flackert ein anderer Fliege auf – entwaffnet, entkleidet, aufrecht in seiner Nacktheit. Ein Porträt, das tröstet und erinnert: Erlösung beginnt dort, wo die Fassade zurückgelassen werden muss.

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