BND & flüchtiger Marsalek: Geschichten aus dem Paulanergarten

Unser BSW-Vorsitzender Fabio De Masi war nicht nur der erste deutsche Politiker, der noch vor der Insolvenz des Unternehmens vor Wirecard warnte. Er hat auch frühzeitig darauf hingewiesen, dass es sich um einen Geheimdienstskandal handelt, und Behauptungen deutscher Sicherheitsbehörden widersprochen, sie hätten nicht gewusst, welche Rolle Jan Marsalek spielte.
In einer neuen ZDF-Doku kommt Fabio De Masi zu Wort: „Die Behauptung, der BND hätte gar nicht gewusst, wer Marsalek ist, halte ich für Geschichten aus dem Paulanergarten.“
Nun da sich Marsalek in Moskau aufhalten soll, zeigen alle Finger nach Russland, aber über die Leiche vor der eigenen Haustür steigt man hinweg. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Kreml keine Skrupel hatte, Jan Marsalek Schutz zu gewähren, um an seine Informationen zu gelangen. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum ließ man ihn aus Deutschland ohne Haftbefehl mit Hilfe ehemaliger österreichischer Agenten ausreisen, obwohl bereits mehrere Tage bekannt war, dass 1,9 Milliarden Euro in seinem unmittelbaren Verantwortungsbereich fehlen und er bei der Staatsanwaltschaft München kein Unbekannter war?
„Mein Eindruck ist, dass die deutschen Sicherheitsbehörden überhaupt kein Interesse daran haben, weil sich dann ein paar unangenehme Fragen stellen würden“, sagt unser BSW-Parteivorsitzender.
Daher fordert Fabio De Masi seit vielen Jahren einen weiteren Untersuchungsausschuss, der sich dem Geheimdienstskandal widmet. Zumal leitende Beamte der Bundesregierung über die Zusammenarbeit mit dem BND die Unwahrheit im Untersuchungsausschuss gesagt und sich somit womöglich strafbar gemacht haben.
Was ist Eure Meinung zu diesem Wirtschaftskrimi?
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