Rettungsaktion für Buckelwal Timmy-Hope: Big Bags sind ausgeladen – wie geht es weiter?

In der Kirchsee-Bucht nahe Kirchdorf (Insel Poel) kämpfen Einsatzkräfte weiter um das Überleben des gestrandeten Buckelwals „Timmi“, auch „Hope“ genannt.
Das Tier liegt derzeit in einer eigens ausgehobenen Mulde, die ihm trotz anhaltenden Niedrigwassers ausreichend Auftrieb verschaffen soll. Die „Badewanne“ misst rund 14 Meter Länge, vier Meter Breite und etwa zwei Meter Tiefe, auch wenn die geplante Tiefe nicht vollständig erreicht wurde.
Helfer befeuchten kontinuierlich die Haut des Wals, decken sie mit Tüchern ab und schützen sie mit Zinksalbe vor Sonne und Austrocknung – denn das vergleichsweise salzarme Wasser der Ostsee setzt dem Tier zusätzlich zu.
Unterstützt wird das Rettungsteam von internationalen Experten, darunter Beteiligte an der Auswilderung des Orcas Keiko. Auch der sogenannte Walflüsterer Sergio Bambaren ist vor Ort.
Parallel zu den Schutzmaßnahmen wird intensiv an einer Rinne gearbeitet, die den Wal aus der Mulde in die deutlich tiefere Fahrrinne der Bucht führen soll. Bereits rund 80 Meter dieser Passage sind vorbereitet, weitere Abschnitte sollen zeitnah folgen. Ziel ist es, den Wal kontrolliert in tiefere Gewässer zu geleiten und ein erneutes Stranden zu verhindern. Zusätzlich werden sogenannte Big Bags rund um die Mulde platziert, um den Bewegungsraum bei steigendem Wasserstand zu begrenzen.
Für die eigentliche Rettung steht nun ein neues Konzept im Raum: Statt der ursprünglich geplanten Pontonlösung soll ein Lastkahn eingesetzt werden, in dem der Wal schwimmend transportiert werden kann.
Dieses Schiff, das derzeit vorbereitet wird, könnte das Tier über Ost- und Nordsee zurück in den Atlantik bringen. Die Entscheidung über die Umsetzung liegt aktuell beim Umweltministerium unter Till Backhaus, das eine zügige Prüfung zugesichert hat.
Angesichts des erwarteten steigenden Wasserpegels am Wochenende könnte die entscheidende Bergungsaktion bereits in den kommenden Tagen erfolgen.
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Das Tier liegt derzeit in einer eigens ausgehobenen Mulde, die ihm trotz anhaltenden Niedrigwassers ausreichend Auftrieb verschaffen soll. Die „Badewanne“ misst rund 14 Meter Länge, vier Meter Breite und etwa zwei Meter Tiefe, auch wenn die geplante Tiefe nicht vollständig erreicht wurde.
Helfer befeuchten kontinuierlich die Haut des Wals, decken sie mit Tüchern ab und schützen sie mit Zinksalbe vor Sonne und Austrocknung – denn das vergleichsweise salzarme Wasser der Ostsee setzt dem Tier zusätzlich zu.
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Parallel zu den Schutzmaßnahmen wird intensiv an einer Rinne gearbeitet, die den Wal aus der Mulde in die deutlich tiefere Fahrrinne der Bucht führen soll. Bereits rund 80 Meter dieser Passage sind vorbereitet, weitere Abschnitte sollen zeitnah folgen. Ziel ist es, den Wal kontrolliert in tiefere Gewässer zu geleiten und ein erneutes Stranden zu verhindern. Zusätzlich werden sogenannte Big Bags rund um die Mulde platziert, um den Bewegungsraum bei steigendem Wasserstand zu begrenzen.
Für die eigentliche Rettung steht nun ein neues Konzept im Raum: Statt der ursprünglich geplanten Pontonlösung soll ein Lastkahn eingesetzt werden, in dem der Wal schwimmend transportiert werden kann.
Dieses Schiff, das derzeit vorbereitet wird, könnte das Tier über Ost- und Nordsee zurück in den Atlantik bringen. Die Entscheidung über die Umsetzung liegt aktuell beim Umweltministerium unter Till Backhaus, das eine zügige Prüfung zugesichert hat.
Angesichts des erwarteten steigenden Wasserpegels am Wochenende könnte die entscheidende Bergungsaktion bereits in den kommenden Tagen erfolgen.
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