Energiewende – Schrecken ohne Ende oder Ende mit Schrecken?Ein Vortrag von Manfred Haferburg

Am 16.6.2026 konnten wir Manfred Haferburg für einen Vortrag über die Energiewende und Windkraftanlagen im Wald gewinnen. Wer wissen will, welchen Preis wir Bürger für die politisch gewollte Energiewende tatsächlich zahlen werden, muss sich diesen Vortrag anhören.
00:00:43 Die Energiewende - Schrecken ohne Ende oder Ende mit Schrecken?
00:04:32 Günstige Energie bedeutet Wohlstand und Frieden
00:10:05 Die deutsche Energiewende - zurück zur Natur?
00:17:25 Das Stromnetz und seine Sicherheit
00:25:13 Brownout und Blackout
00:28:19 Die unheilbaren Konstruktionsfehler der Energiewende: Energiedichte, Volatilität, Ökologie/Ökonomie
00:43:39 Energiewende mit deutscher Gründlichkeit
01:18:29 Wie konnte es soweit kommen, Prof. Lesch?
Manfred Haferburg ist Diplomingenieur für Kernenergetik. Er begann seine Karriere als Reaktoroperator im Kernkraftwerk Greifswald, wurde später Oberschichtleiter und leitete ab 1985 das Simulatorzentrum des Kraftwerks. Nach 1990 arbeitete er für Energieversorgungsunternehmen und später für die World Association of Nuclear Operators. In dieser Funktion war er in mehr als 120 Kernkraftwerken weltweit tätig. Er ist ausgewiesener Experte für Energieversorgung mit jahrzehntelanger weltweiter Erfahrung.
In seinem Vortrag vor vollem Haus ging Haferburg der Frage nach, ob die deutsche Energiewende bereits gescheitert ist. Deutschland habe ein stabiles, bezahlbares und leistungsfähiges Energiesystem aufgegeben, das über Jahrzehnte gewachsen ist und gut funktioniert hat. Nun werde es durch ein wetterabhängiges System ersetzt, das Versorgungssicherheit und den Industriestandort gefährde, und die Strompreise explodieren lässt.
Besonders kritisch sieht Haferburg den weiteren Ausbau der Windkraft. Windräder lieferten Strom nur dann, wenn der Wind weht; sie ersetzten keine gesicherte Kraftwerksleistung und müssen durch teure Importe oder noch zu bauende Kraftwerke unterstützt werden. Über die wahren Kosten werden die Bürger aber nicht richtig informiert.
Der wahre Grund für den Ausbau der Windenergie seien wirtschaftliche Interessen. Betreiber und Investoren profitierten von staatlich garantierten Vergütungen, Bürger müßten hingegen Netzausbau, Subventionen, notwendige Reservekraftwerke und steigende Strompreise bezahlen.
Haferburgs Argumente machen klar: Die Frage, ob am Lammerskopf bei Heidelberg eine Windindustrieanlage gebaut wird, ist keine Kleinigkeit, die nur lokale Bedeutung hat. Es geht in dieser Frage um eine grundsätzliche energiepolitische Fehlentwicklung, bei der sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.
„Die Energiewende“, so Haferburg, „ist in der deutschen Geschichte seit dem Feudalstaat die größte Geldumverteilung von unten nach oben, die es gegeben hat.“
Wer über Windkraft im Heidelberger Wald abstimmt, muß mehr wissen als die offiziellen Werbebotschaften der Stadt. Hier geht es nicht darum, mit ein paar Windrädern das Klima zu retten. Es geht um unsere Versorgungssicherheit, um Kosten, die nicht korrekt beziffert werden, um Naturzerstörung im ganz großem Stil.
Verbreiten Sie dieses Video. Helfen Sie mit, diesen Irrweg in der Energiepolitik zu verlassen.
Teil 2 mit der Podiumsdiskussion folgt demnächst.
Am 12. Juli: Nein zum Windpark Lammerskopf bei Heidelberg.
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#ida #kayklapproth #siamakfragt #gunterfrank #windkraft #bürgerentscheid #lammerskopf #heidelberg #neckargemünd #energiewende #idasprechstunde #idamagazin #studie #demokratie #klima #eneuerbare #erneuerbareenergien #eeg #klimanotstand #stadtheidelberg #wissenschaft #bürgermeister #ob #ichmachdanichtmit

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00:17:25 Das Stromnetz und seine Sicherheit
00:25:13 Brownout und Blackout
00:28:19 Die unheilbaren Konstruktionsfehler der Energiewende: Energiedichte, Volatilität, Ökologie/Ökonomie
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Manfred Haferburg ist Diplomingenieur für Kernenergetik. Er begann seine Karriere als Reaktoroperator im Kernkraftwerk Greifswald, wurde später Oberschichtleiter und leitete ab 1985 das Simulatorzentrum des Kraftwerks. Nach 1990 arbeitete er für Energieversorgungsunternehmen und später für die World Association of Nuclear Operators. In dieser Funktion war er in mehr als 120 Kernkraftwerken weltweit tätig. Er ist ausgewiesener Experte für Energieversorgung mit jahrzehntelanger weltweiter Erfahrung.
In seinem Vortrag vor vollem Haus ging Haferburg der Frage nach, ob die deutsche Energiewende bereits gescheitert ist. Deutschland habe ein stabiles, bezahlbares und leistungsfähiges Energiesystem aufgegeben, das über Jahrzehnte gewachsen ist und gut funktioniert hat. Nun werde es durch ein wetterabhängiges System ersetzt, das Versorgungssicherheit und den Industriestandort gefährde, und die Strompreise explodieren lässt.
Besonders kritisch sieht Haferburg den weiteren Ausbau der Windkraft. Windräder lieferten Strom nur dann, wenn der Wind weht; sie ersetzten keine gesicherte Kraftwerksleistung und müssen durch teure Importe oder noch zu bauende Kraftwerke unterstützt werden. Über die wahren Kosten werden die Bürger aber nicht richtig informiert.
Der wahre Grund für den Ausbau der Windenergie seien wirtschaftliche Interessen. Betreiber und Investoren profitierten von staatlich garantierten Vergütungen, Bürger müßten hingegen Netzausbau, Subventionen, notwendige Reservekraftwerke und steigende Strompreise bezahlen.
Haferburgs Argumente machen klar: Die Frage, ob am Lammerskopf bei Heidelberg eine Windindustrieanlage gebaut wird, ist keine Kleinigkeit, die nur lokale Bedeutung hat. Es geht in dieser Frage um eine grundsätzliche energiepolitische Fehlentwicklung, bei der sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.
„Die Energiewende“, so Haferburg, „ist in der deutschen Geschichte seit dem Feudalstaat die größte Geldumverteilung von unten nach oben, die es gegeben hat.“
Wer über Windkraft im Heidelberger Wald abstimmt, muß mehr wissen als die offiziellen Werbebotschaften der Stadt. Hier geht es nicht darum, mit ein paar Windrädern das Klima zu retten. Es geht um unsere Versorgungssicherheit, um Kosten, die nicht korrekt beziffert werden, um Naturzerstörung im ganz großem Stil.
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Teil 2 mit der Podiumsdiskussion folgt demnächst.
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