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Lese-Ansicht

Spionieren uns unsere Autos aus? | ARTE #expresso

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Polnische und deutsche Experten warnen vor der Datenerfassung durch smarte Fahrzeuge – besonders aus China.

Chinesische Autos sind günstig und technisch auf dem neuesten Stand, ihr Marktanteil in Europa wächst. Aber Polen erteilt ihnen jetzt mancherorts Fahrverbot: Was, wenn die voll vernetzten Kameras, Sensoren und Navis kritische Daten nach Peking übermitteln? Das Bundesamt für Verfassungsschutz bestätigt die Sicherheitslücke, und auch die EU prüft derzeit die Cyberrisiken vernetzter Fahrzeuge.

#autos #cybersicherheit #china

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Menopause | Doku HD Reupload | ARTE

Hitzewallungen, Blasenschwäche und Libidoverlust - bedeutet Menopause nur Horrorszenarien? Für einige Frauen ist gerade dieser Lebensabschnitt eine Chance und der geeignete Zeitpunkt, um sich tiefgehend mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, was die Zukunft noch bereithält. Zwölf Frauen erzählen mit Humor ihre Geschichten aus den Wechseljahren.

In dem Dokumentarfilm schildern zwölf Frauen offen und ehrlich, wie sie die Zeit der Menopause erlebt haben. Ihre mit Humor und Scharfsinn erzählten persönlichen Geschichten werfen generelle Fragen auf: Bis zu welchem Alter werden Frauen von der Gesellschaft wirklich noch als weiblich wahrgenommen? Eigentlich sollten sich Frauen 50 Jahre nach der 68er-Bewegung so akzeptieren, wie sie sind. Und doch ist die Menstruation immer noch tabubehaftet und viele Frauen wagen es nicht zu sagen, wenn sie aufgrund ihrer mitunter sehr starken oder schmerzhaften Periode erschöpft sind.
Auch die durch Hormonveränderungen ausgelösten Wellen von Traurigkeit, die manche Frauen jeden Monat überrollen, werden verschwiegen. Die meisten Frauen denken, dass sie in Sachen Liebe und Sex frei entscheiden können, dennoch haben sich viele von ihnen bis vor kurzem nie wirklich ernsthaft mit dem Konzept der Einvernehmlichkeit auseinandergesetzt. Und wie man es als Frau gelernt hat, wird auch die Menopause brav versteckt. Als müssten Frauen immer neue Mittel und Wege erfinden, um die Veränderungen ihres Körpers zu verbergen.
Werden Frauen die Auswirkungen der Wechseljahre weiterhin herunterspielen, um in den Augen anderer zu bestehen? Wenn sich tatsächlich etwas ändern soll, müssen Frauen über Bord werfen, was ihnen seit Jahrhunderten eingeschärft wird. Der Dokumentarfilm hinterfragt gesellschaftliche Normen und zeigt Wege zu mehr Selbstliebe und Respekt auf. „Menopause - Frauen berichten“ will den Blick auf einen wichtigen Abschnitt im Leben von Frauen verändern.

Dokumentation von Julie Talon (F 2023, 53 Min)

#menopause #frauen #wechseljahre
Video verfügbar bis zum 24/06/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/108962-000-A/menopause-frauen-berichten/
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Hitzewallungen, Blasenschwäche und Libidoverlust - bedeutet Menopause nur Horrorszenarien? Für einige Frauen ist gerade dieser Lebensabschnitt eine Chance und der geeignete Zeitpunkt, um sich tiefgehend mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, was die Zukunft noch bereithält. Zwölf Frauen erzählen mit Humor ihre Geschichten aus den Wechseljahren.

In dem Dokumentarfilm schildern zwölf Frauen offen und ehrlich, wie sie die Zeit der Menopause erlebt haben. Ihre mit Humor und Scharfsinn erzählten persönlichen Geschichten werfen generelle Fragen auf: Bis zu welchem Alter werden Frauen von der Gesellschaft wirklich noch als weiblich wahrgenommen? Eigentlich sollten sich Frauen 50 Jahre nach der 68er-Bewegung so akzeptieren, wie sie sind. Und doch ist die Menstruation immer noch tabubehaftet und viele Frauen wagen es nicht zu sagen, wenn sie aufgrund ihrer mitunter sehr starken oder schmerzhaften Periode erschöpft sind.
Auch die durch Hormonveränderungen ausgelösten Wellen von Traurigkeit, die manche Frauen jeden Monat überrollen, werden verschwiegen. Die meisten Frauen denken, dass sie in Sachen Liebe und Sex frei entscheiden können, dennoch haben sich viele von ihnen bis vor kurzem nie wirklich ernsthaft mit dem Konzept der Einvernehmlichkeit auseinandergesetzt. Und wie man es als Frau gelernt hat, wird auch die Menopause brav versteckt. Als müssten Frauen immer neue Mittel und Wege erfinden, um die Veränderungen ihres Körpers zu verbergen.
Werden Frauen die Auswirkungen der Wechseljahre weiterhin herunterspielen, um in den Augen anderer zu bestehen? Wenn sich tatsächlich etwas ändern soll, müssen Frauen über Bord werfen, was ihnen seit Jahrhunderten eingeschärft wird. Der Dokumentarfilm hinterfragt gesellschaftliche Normen und zeigt Wege zu mehr Selbstliebe und Respekt auf. „Menopause - Frauen berichten“ will den Blick auf einen wichtigen Abschnitt im Leben von Frauen verändern.

Dokumentation von Julie Talon (F 2023, 53 Min)

#menopause #frauen #wechseljahre
Video verfügbar bis zum 24/06/2026

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Rettung auf hoher See | ARTE Re:

Im Atlantik ist die Juan de la Cosa im Einsatz – eines der wenigen zivilen Krankenhausschiffe der Welt. Sie begleitet die Fischereiflotte in der Bucht von Biskaya, leistet Notfallhilfe und rettet Leben, wenn medizinische Versorgung an Land unerreichbar ist.

Vor der nordspanischen Küste, in der rauen Bucht von Biskaya, ist die Juan de la Cosa im Einsatz – ein Hospitalschiff, das Spaniens Fischereiflotte medizinisch begleitet, manchmal bis weit hinaus zu den Azoren. Es ist eines der wenigen zivilen Krankenhausschiffe weltweit, ausgestattet mit OP-Saal, Labor und Intensivstation.
Erster Offizier Francisco Martínez Arroyo koordiniert die Einsätze auf See. Wenn ein Notruf eingeht, arbeitet er eng mit dem medizinischen Team zusammen. Während Ärzte und Pflegepersonal die Versorgung vorbereiten, sorgt die Crew für das sichere Aussetzen der Rettungsboote – oft bei starkem Wellengang. Kann ein Verletzter nicht an Bord seines Schiffes behandelt werden, wird er mit dem Rettungsboot zur Juan de la Cosa gebracht. In besonders kritischen Fällen muss ein Hubschrauber zur Evakuierung anfliegen – ein riskantes Manöver über offenem Meer.
Die Reportage zeigt, wie Präzision und Teamarbeit Leben auf See retten können. Zwischen Wind, Wellen und der Ungewissheit des Atlantiks wird die Juan de la Cosa zu einem Ort der Sicherheit – für alle, die fern der Küste arbeiten und auf Hilfe angewiesen sind.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#rettung #schiffe #reportage
Video verfügbar bis zum 16/03/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/123341-002-A/re-rettung-auf-hoher-see/
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Im Atlantik ist die Juan de la Cosa im Einsatz – eines der wenigen zivilen Krankenhausschiffe der Welt. Sie begleitet die Fischereiflotte in der Bucht von Biskaya, leistet Notfallhilfe und rettet Leben, wenn medizinische Versorgung an Land unerreichbar ist.

Vor der nordspanischen Küste, in der rauen Bucht von Biskaya, ist die Juan de la Cosa im Einsatz – ein Hospitalschiff, das Spaniens Fischereiflotte medizinisch begleitet, manchmal bis weit hinaus zu den Azoren. Es ist eines der wenigen zivilen Krankenhausschiffe weltweit, ausgestattet mit OP-Saal, Labor und Intensivstation.
Erster Offizier Francisco Martínez Arroyo koordiniert die Einsätze auf See. Wenn ein Notruf eingeht, arbeitet er eng mit dem medizinischen Team zusammen. Während Ärzte und Pflegepersonal die Versorgung vorbereiten, sorgt die Crew für das sichere Aussetzen der Rettungsboote – oft bei starkem Wellengang. Kann ein Verletzter nicht an Bord seines Schiffes behandelt werden, wird er mit dem Rettungsboot zur Juan de la Cosa gebracht. In besonders kritischen Fällen muss ein Hubschrauber zur Evakuierung anfliegen – ein riskantes Manöver über offenem Meer.
Die Reportage zeigt, wie Präzision und Teamarbeit Leben auf See retten können. Zwischen Wind, Wellen und der Ungewissheit des Atlantiks wird die Juan de la Cosa zu einem Ort der Sicherheit – für alle, die fern der Küste arbeiten und auf Hilfe angewiesen sind.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#rettung #schiffe #reportage
Video verfügbar bis zum 16/03/2030

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Rafah: Grenzübergang geöffnet? | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wurde zumindest teilweise wieder geöffnet. Anlass für einen Blick auf die Situation der Menschen im Gazastreifen: Die seit dem 10. Oktober geltende brüchige Waffenruhe hat immerhin positive Auswirkungen auf das Leben der Kinder. Aufden Märkten gibt es wieder Lebensmittel. Doch es gibt auch akute Mangelernährung ...

Magazin (F 2026, 4 Min)

#gaza #rafah #geopolitik
Video verfügbar bis zum 05/01/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126925-017-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wurde zumindest teilweise wieder geöffnet. Anlass für einen Blick auf die Situation der Menschen im Gazastreifen: Die seit dem 10. Oktober geltende brüchige Waffenruhe hat immerhin positive Auswirkungen auf das Leben der Kinder. Aufden Märkten gibt es wieder Lebensmittel. Doch es gibt auch akute Mangelernährung ...

Magazin (F 2026, 4 Min)

#gaza #rafah #geopolitik
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Dieses Öl-Projekt spaltet Frankreich | ARTE #expresso #rs #erdöl

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In Frankreich wird gerade ein Gesetzesentwurf diskutiert, der die Förderung fossiler Rohstoffe auf französischem Hoheitsgebiet wieder genehmigen würde. Betroffen wäre vor allem das Überseegebiet Französisch-Guyana. Klimaschützer:innen und Bewohner:innen von Französisch-Guyana sind da unterschiedlicher Meinung. Laut Weltklimarat sollte jedenfalls kein Projekt im Bereich fossiler Brennstoffe mehr gestartet werden, wenn die Erderwärmung bis 2050 auf +1,5 °C begrenzt werden soll.

Video: Caroline Schneider ^

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Die blaue Sonne | China - Wie eine Nation entstand (1/2) | Doku HD | ARTE

Nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 steht China vor einer historischen Wende: Wie kann das Land den Weg in die Moderne finden? Unter dem Symbol der „blauen Sonne“ führt Chiang Kai-shek das Erbe seines Mentors Sun Yat-sen fort. Er kämpft für die Abschaffung ausländischer Konzessionen und die Wiederherstellung der nationalen Souveränität.

Das Emblem der „blauen Sonne“ steht für die Republik China unter Chiang Kai-shek. Nach dem Ende des jahrtausendealten Kaiserreichs 1911 sucht das Land nach einer neuen Identität. Wie kann China seine Souveränität zurückgewinnen? Und was bedeutet es, Chinese zu sein?
Chiang Kai-shek, Nachfolger des Republikgründers Sun Yat-sen, will das Land einen und von ausländischer Vorherrschaft befreien. Seit den Opiumkriegen Mitte des 19. Jahrhunderts ist China durch Konzessionen zersplittert. Mit dem Nordfeldzug 1926 gelingt es Chiang Kai-shek, die von Warlords beherrschten Regionen unter seine Kontrolle zu bringen. Die Republik erobert einige Konzessionsgebiete zurück und übernimmt die Zollverwaltung.
Doch Chiang Kai-sheks Vision eines starken Chinas wird von zwei Seiten bedroht: Japan intensiviert seine militärischen Angriffe und im Inneren erstarkt die kommunistische Bewegung unter Mao Zedong. 1936 wird Chiang Kai-shek entführt und muss unter sowjetischem Druck eine vorübergehende Allianz mit den Kommunisten eingehen, um japanische Truppen aus China zu vertreiben. Trotz Korruption und Repression wird sein Regime im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Verbündeten der USA. 1943 werden die ausländischen Konzessionen aufgehoben, 1945 wird China Gründungsmitglied der Vereinten Nationen mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat.
Doch dieser scheinbare Triumph ist nicht von Dauer. Das nationalistische Regime ist instabil, und selbst US-Präsident Roosevelt beginnt, an seinem einst treuen Verbündeten zu zweifeln.

Dokumentation von Anne Loussouarn (F 2025, 52 Min)

Hier geht's zur zweiten Folge (verfügbar ab dem 04.02.26 - 17:30h): https://youtu.be/mEfX1VQ5mnI

#china #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 12/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122708-001-A/china-wie-eine-nation-entstand-1-2/
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Nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 steht China vor einer historischen Wende: Wie kann das Land den Weg in die Moderne finden? Unter dem Symbol der „blauen Sonne“ führt Chiang Kai-shek das Erbe seines Mentors Sun Yat-sen fort. Er kämpft für die Abschaffung ausländischer Konzessionen und die Wiederherstellung der nationalen Souveränität.

Das Emblem der „blauen Sonne“ steht für die Republik China unter Chiang Kai-shek. Nach dem Ende des jahrtausendealten Kaiserreichs 1911 sucht das Land nach einer neuen Identität. Wie kann China seine Souveränität zurückgewinnen? Und was bedeutet es, Chinese zu sein?
Chiang Kai-shek, Nachfolger des Republikgründers Sun Yat-sen, will das Land einen und von ausländischer Vorherrschaft befreien. Seit den Opiumkriegen Mitte des 19. Jahrhunderts ist China durch Konzessionen zersplittert. Mit dem Nordfeldzug 1926 gelingt es Chiang Kai-shek, die von Warlords beherrschten Regionen unter seine Kontrolle zu bringen. Die Republik erobert einige Konzessionsgebiete zurück und übernimmt die Zollverwaltung.
Doch Chiang Kai-sheks Vision eines starken Chinas wird von zwei Seiten bedroht: Japan intensiviert seine militärischen Angriffe und im Inneren erstarkt die kommunistische Bewegung unter Mao Zedong. 1936 wird Chiang Kai-shek entführt und muss unter sowjetischem Druck eine vorübergehende Allianz mit den Kommunisten eingehen, um japanische Truppen aus China zu vertreiben. Trotz Korruption und Repression wird sein Regime im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Verbündeten der USA. 1943 werden die ausländischen Konzessionen aufgehoben, 1945 wird China Gründungsmitglied der Vereinten Nationen mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat.
Doch dieser scheinbare Triumph ist nicht von Dauer. Das nationalistische Regime ist instabil, und selbst US-Präsident Roosevelt beginnt, an seinem einst treuen Verbündeten zu zweifeln.

Dokumentation von Anne Loussouarn (F 2025, 52 Min)

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#china #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 12/08/2026

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Russland-Ukraine: Mariupol, russifiziert | ARTE Reportage

1300 Kilometer von Moskau entfernt liegt die Stadt Mariupol im ukrainischen Donbass, von den Russen zerbombt und nach erbittertem Widerstand der ukrainischen Armee schließlich annektiert. Nun löscht Moskau das ukrainische Erbe der Stadt, Mariupol wird russifiziert.  

Gut zehn Jahre nach dem Beginn des Konflikts im Donbass setzen die Russen unter Putins Führung alles daran, in der Stadt Mariupol sämtliche Spuren der Ukraine im Alltag und im Stadtbild zu tilgen: Sie drängen den Bewohnern russische Pässe auf, zwingen sie dazu, nicht mehr Ukrainisch zu sprechen, und natürlich ist der Rubel die offizielle Währung in allen annektierten Gebieten im Donbass. 
Wer hier überleben will, der muss sich die Russifizierung gefallen lassen. In der Schule lehren sie nun die Liebe zu Väterchen Russland und den Respekt für die russische Traditionen – natürlich auf Russisch. Die Russen wollen die ukrainische Kultur im Donbas einfach verschwinden lassen.

#mariupol #russland #ukraine
Video verfügbar bis zum 09/01/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/129029-000-A/russland-ukraine-mariupol-russifiziert/
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1300 Kilometer von Moskau entfernt liegt die Stadt Mariupol im ukrainischen Donbass, von den Russen zerbombt und nach erbittertem Widerstand der ukrainischen Armee schließlich annektiert. Nun löscht Moskau das ukrainische Erbe der Stadt, Mariupol wird russifiziert.  

Gut zehn Jahre nach dem Beginn des Konflikts im Donbass setzen die Russen unter Putins Führung alles daran, in der Stadt Mariupol sämtliche Spuren der Ukraine im Alltag und im Stadtbild zu tilgen: Sie drängen den Bewohnern russische Pässe auf, zwingen sie dazu, nicht mehr Ukrainisch zu sprechen, und natürlich ist der Rubel die offizielle Währung in allen annektierten Gebieten im Donbass. 
Wer hier überleben will, der muss sich die Russifizierung gefallen lassen. In der Schule lehren sie nun die Liebe zu Väterchen Russland und den Respekt für die russische Traditionen – natürlich auf Russisch. Die Russen wollen die ukrainische Kultur im Donbas einfach verschwinden lassen.

#mariupol #russland #ukraine
Video verfügbar bis zum 09/01/2029

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Internationaler Strafgerichtshof am Limit? | ARTE Hintergrund

Seit bald einem Vierteljahrhundert verkörpert der Internationale Strafgerichtshof die Hoffnung auf eine Welt, in der selbst die mächtigsten Staatschefs für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Doch heute steht die Institution unter Druck. Im März 2023 erließ der IStGH einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin, im Jahr darauf gegen Benjamin Netanjahu und dessen Verteidigungsminister Joaw Galant wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza. Historische Entscheidungen, die beispiellose Vergeltungsmaßnahmen nach sich zogen.

#justiz #politik #international
Video verfügbar bis zum 29/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121620-119-A/internationaler-strafgerichtshof-am-limit/
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Seit bald einem Vierteljahrhundert verkörpert der Internationale Strafgerichtshof die Hoffnung auf eine Welt, in der selbst die mächtigsten Staatschefs für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Doch heute steht die Institution unter Druck. Im März 2023 erließ der IStGH einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin, im Jahr darauf gegen Benjamin Netanjahu und dessen Verteidigungsminister Joaw Galant wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza. Historische Entscheidungen, die beispiellose Vergeltungsmaßnahmen nach sich zogen.

#justiz #politik #international
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Malta - Wüste oder Wasserlabor der Zukunft? | ARTE Re:

Malta – Europas trockenste Insel und zugleich trockenstes Land. Der Inselstaat kämpft ums Überleben. Während die Touristenströme unaufhörlich wachsen, versiegt das Wasser, das Land droht zu verdorren; Landwirte wie Malcolm Borg versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Re: zeigt ein Malta, das sich entscheiden muss – zwischen Ausverkauf und Aufbruch.

Forscher, Bauern und Umweltaktivisten kämpfen gegen die Dürre – und gegen die eigene Regierung, die weiter auf Wachstum setzt. Während jedes Jahr Millionen Urlauber auf die Insel drängen, bleibt für die Landwirtschaft kaum ein Tropfen Wasser. Schon seit Beginn der Besiedlung der Mittelmeer-Insel war das Wasser rar in Malta. Doch während frühere Zivilisationen umsichtig mit dem kostbaren Gut umgingen, indem sie strenge Regeln erließen, scheint der sorgsame Umgang mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr als vier Millionen Touristen kamen 2025 auf die Insel, bei nicht einmal 600.000 Einwohnern. 70 Prozent des Wassers auf Malta werden mittlerweile künstlich erzeugt, mit riesigen Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Allein am Golden Beach, einem Strand im Westen der Insel, tummeln sich bis zu 9.000 Urlauberinnen und Urlauber pro Tag. Auch unter Wasser zeigen sich die Folgen: Delfine verlieren ihren Lebensraum, das Meer seine Reinheit, wie Expertin Francesca Soster auf einem wissenschaftlichen Bootsausflug zeigt.
Visionäre wie Agrarökonom Malcolm Borg, Hydrologe Michael Schembri oder Umweltexperte Brian Restall suchen Wege aus der Krise: mit Bodenfeuchte-Sensoren, Grundwassernutzung, Überwachungskameras oder Pflanzen, die deutlich weniger Wasser verbrauchen. Auch wenn die Lage sich zuspitzt; das in Malta gewonnene Knowhow kann anderen Regionen im Mittelmeerraum helfen, den Wassermangel zu überwinden. Re: zeigt jene Menschen, die trotz widrigster Bedingungen nicht aufgeben – und Malta zu einem Labor der Zukunft machen. Eine eindringliche Warnung. Aber auch ein Hoffnungsschimmer.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#malta #wasser #reportage
Video verfügbar bis zum 05/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120879-011-A/re-malta-wueste-oder-wasserlabor-der-zukunft/
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Malta – Europas trockenste Insel und zugleich trockenstes Land. Der Inselstaat kämpft ums Überleben. Während die Touristenströme unaufhörlich wachsen, versiegt das Wasser, das Land droht zu verdorren; Landwirte wie Malcolm Borg versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Re: zeigt ein Malta, das sich entscheiden muss – zwischen Ausverkauf und Aufbruch.

Forscher, Bauern und Umweltaktivisten kämpfen gegen die Dürre – und gegen die eigene Regierung, die weiter auf Wachstum setzt. Während jedes Jahr Millionen Urlauber auf die Insel drängen, bleibt für die Landwirtschaft kaum ein Tropfen Wasser. Schon seit Beginn der Besiedlung der Mittelmeer-Insel war das Wasser rar in Malta. Doch während frühere Zivilisationen umsichtig mit dem kostbaren Gut umgingen, indem sie strenge Regeln erließen, scheint der sorgsame Umgang mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr als vier Millionen Touristen kamen 2025 auf die Insel, bei nicht einmal 600.000 Einwohnern. 70 Prozent des Wassers auf Malta werden mittlerweile künstlich erzeugt, mit riesigen Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Allein am Golden Beach, einem Strand im Westen der Insel, tummeln sich bis zu 9.000 Urlauberinnen und Urlauber pro Tag. Auch unter Wasser zeigen sich die Folgen: Delfine verlieren ihren Lebensraum, das Meer seine Reinheit, wie Expertin Francesca Soster auf einem wissenschaftlichen Bootsausflug zeigt.
Visionäre wie Agrarökonom Malcolm Borg, Hydrologe Michael Schembri oder Umweltexperte Brian Restall suchen Wege aus der Krise: mit Bodenfeuchte-Sensoren, Grundwassernutzung, Überwachungskameras oder Pflanzen, die deutlich weniger Wasser verbrauchen. Auch wenn die Lage sich zuspitzt; das in Malta gewonnene Knowhow kann anderen Regionen im Mittelmeerraum helfen, den Wassermangel zu überwinden. Re: zeigt jene Menschen, die trotz widrigster Bedingungen nicht aufgeben – und Malta zu einem Labor der Zukunft machen. Eine eindringliche Warnung. Aber auch ein Hoffnungsschimmer.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#malta #wasser #reportage
Video verfügbar bis zum 05/01/2027

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Der Euro in Bulgarien: Ängste und Hoffnungen | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia feierte man am 31. Dezember um Mitternacht das Neue Jahr und die neue Währung, den Euro. Im Januar konnte man mit Lew und Euro bezahlen, doch ab Sonntag gilt nur noch der Euro. Trotz stabiler Wirtschaftsdaten ist das Neu-Euro-Land zwischen zwei Welten hin- und hergerissen.

Magazin (F 2026, 4 Min)

#bulgarien #eu #geopolitik
Video verfügbar bis zum 05/01/2028

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In der bulgarischen Hauptstadt Sofia feierte man am 31. Dezember um Mitternacht das Neue Jahr und die neue Währung, den Euro. Im Januar konnte man mit Lew und Euro bezahlen, doch ab Sonntag gilt nur noch der Euro. Trotz stabiler Wirtschaftsdaten ist das Neu-Euro-Land zwischen zwei Welten hin- und hergerissen.

Magazin (F 2026, 4 Min)

#bulgarien #eu #geopolitik
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Kuba und Alaska an der ukrainischen Front | Doku HD | ARTE

Die Freundinnen Kuba und Alaska sind beide Krankenschwestern. Die jungen Ukrainerinnen haben einen beißenden Humor, den sie bei ihrer Arbeit an der ukrainischen Front auch brauchen. Und wie die Soldaten, die sie verarzten, verlieren sie immer mehr den Bezug zu ihrer Familie und ihren Freunden. Werden sie es schaffen, sich eines Tages wieder im zivilen Alltag zurechtzufinden?

Kuba und Alaska sind Krankenschwestern und kämpfen jeden Tag an der Front in der Ostukraine – sie kämpfen für ihr Land, aber auch für ihre Träume. In einem kleinen, mobilen Einsatzteam bestreiten die Freundinnen jede Mission mit einer guten Portion Witz und schwarzem Humor. Ihr ansteckendes Lachen hilft ihnen selbst und ihren Kameraden, dem allgegenwärtigen Schrecken von Chaos, Zerstörung und Tod standzuhalten.
Kuba ist Designerin mit Leib und Seele und träumt von ihrer eigenen Modelinie „Kämpferinnen der Zukunft“. Alaska ist ihre „Frontmuse“. Ihr eigener Wunsch ist es, eines Tages gemeinsam mit Kuba zur früheren Musikleidenschaft zurückzukehren. Doch tief im Inneren wissen die beiden jungen Frauen, dass ihr altes Leben nicht mehr existiert. Trotzdem ist keine von ihnen bereit, ihre Träume aufzugeben.
Als Alaska durch Granatsplitter verletzt wird, schwebt sie zwischen Leben und Tod – und wird womöglich nie wieder gehen können. Plötzlich ist Kuba auf sich allein gestellt. Eine kurze Atempause ist ihr dank einer Einladung nach Paris vergönnt, wo für sie ein Kindheitstraum in Erfüllung geht, denn sie darf bei einer Modenschau ihre eigenen Kreationen präsentieren. Auch der Besuch bei ihrer Mutter, die nach Spanien flüchtete, ist ein Lichtblick.
Während Alaska sich von ihrer Verletzung erholt, kehrt Kuba an die Front zurück. Dort verliebt sie sich in Shepa, einen Scharfschützen aus einer anderen Einheit. Doch haben Liebe, Hoffnung und Zukunftspläne im Krieg überhaupt eine Chance?

#ukraine #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 01/08/2026

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Die Freundinnen Kuba und Alaska sind beide Krankenschwestern. Die jungen Ukrainerinnen haben einen beißenden Humor, den sie bei ihrer Arbeit an der ukrainischen Front auch brauchen. Und wie die Soldaten, die sie verarzten, verlieren sie immer mehr den Bezug zu ihrer Familie und ihren Freunden. Werden sie es schaffen, sich eines Tages wieder im zivilen Alltag zurechtzufinden?

Kuba und Alaska sind Krankenschwestern und kämpfen jeden Tag an der Front in der Ostukraine – sie kämpfen für ihr Land, aber auch für ihre Träume. In einem kleinen, mobilen Einsatzteam bestreiten die Freundinnen jede Mission mit einer guten Portion Witz und schwarzem Humor. Ihr ansteckendes Lachen hilft ihnen selbst und ihren Kameraden, dem allgegenwärtigen Schrecken von Chaos, Zerstörung und Tod standzuhalten.
Kuba ist Designerin mit Leib und Seele und träumt von ihrer eigenen Modelinie „Kämpferinnen der Zukunft“. Alaska ist ihre „Frontmuse“. Ihr eigener Wunsch ist es, eines Tages gemeinsam mit Kuba zur früheren Musikleidenschaft zurückzukehren. Doch tief im Inneren wissen die beiden jungen Frauen, dass ihr altes Leben nicht mehr existiert. Trotzdem ist keine von ihnen bereit, ihre Träume aufzugeben.
Als Alaska durch Granatsplitter verletzt wird, schwebt sie zwischen Leben und Tod – und wird womöglich nie wieder gehen können. Plötzlich ist Kuba auf sich allein gestellt. Eine kurze Atempause ist ihr dank einer Einladung nach Paris vergönnt, wo für sie ein Kindheitstraum in Erfüllung geht, denn sie darf bei einer Modenschau ihre eigenen Kreationen präsentieren. Auch der Besuch bei ihrer Mutter, die nach Spanien flüchtete, ist ein Lichtblick.
Während Alaska sich von ihrer Verletzung erholt, kehrt Kuba an die Front zurück. Dort verliebt sie sich in Shepa, einen Scharfschützen aus einer anderen Einheit. Doch haben Liebe, Hoffnung und Zukunftspläne im Krieg überhaupt eine Chance?

#ukraine #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 01/08/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/114588-000-A/kuba-alaska/
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Iran: Nicht mehr schweigen | ARTE Reportage

Seit Ende 2025 erheben sich die Iraner wieder gegen die Herrschaft der Mullahs, mit einer ungeheuren Wut, im Teheraner Basar, auf den Straßen, in den Universitäten. Nach tagelangen Massenprotesten reagieren die Machthaber mit Massenverhaftungen, Verschwindenlassen, Schnellgerichten: Die Iranerinnen und Iraner sollen schweigen.

Die Behörden verhängten die längste Internetsperre der Geschichte. Filmaufnahmen aus dem Iran sind unmöglich. Kein westliches Filmteam darf einreisen. Sie schließen die Grenzen, der Iran verschwindet von den Bildschirmen. Doch im Verborgenen gehen Iranerinnen und Iraner jedes Risiko ein, um Zeugnis abzulegen. Versteckte Telefone, heimliche Verbindungen, verschlüsselte Nachrichten: Trotz der Überwachung und der ständigen Bedrohung beschließen sie, selbst zu erzählen, was sie erleben.
Diese Reportage entstand aus ihren Stimmen. Stimmen ohne Vermittler, ohne Kommentar von außen. Studenten, Mütter, Arbeiter, Künstler, anonyme Aktivisten: Sie sprechen in der ersten Person. Sie berichten von den Demonstrationen, von der Angst vor nächtlichen Razzien, vom Gefängnis, von der Folter. Sie erzählen auch von der großen Hoffnung, die sie auf die Straße trieb, von der Solidarität, dem flüchtigen Gefühl einer möglichen Wende.
Doch je mehr Tage vergehen, desto mehr Zweifel und Enttäuschungen kommen auf. Die Repression erstickt sie, die Isolation ist deprimierend, die Zukunft verschwimmt wieder einmal. Was bleibt, wenn die Straße leer ist, wenn die Netzwerke unterbrochen sind, wenn die Welt wegzuschauen scheint? Die Zeugenaussagen zeigen ein Volk, das trotz aller Angst weiterspricht, das Licht bringen will ins Dunkel.

#iran #proteste #reportage
Video verfügbar bis zum 27/01/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/131078-000-A/iran-nicht-mehr-schweigen/
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Seit Ende 2025 erheben sich die Iraner wieder gegen die Herrschaft der Mullahs, mit einer ungeheuren Wut, im Teheraner Basar, auf den Straßen, in den Universitäten. Nach tagelangen Massenprotesten reagieren die Machthaber mit Massenverhaftungen, Verschwindenlassen, Schnellgerichten: Die Iranerinnen und Iraner sollen schweigen.

Die Behörden verhängten die längste Internetsperre der Geschichte. Filmaufnahmen aus dem Iran sind unmöglich. Kein westliches Filmteam darf einreisen. Sie schließen die Grenzen, der Iran verschwindet von den Bildschirmen. Doch im Verborgenen gehen Iranerinnen und Iraner jedes Risiko ein, um Zeugnis abzulegen. Versteckte Telefone, heimliche Verbindungen, verschlüsselte Nachrichten: Trotz der Überwachung und der ständigen Bedrohung beschließen sie, selbst zu erzählen, was sie erleben.
Diese Reportage entstand aus ihren Stimmen. Stimmen ohne Vermittler, ohne Kommentar von außen. Studenten, Mütter, Arbeiter, Künstler, anonyme Aktivisten: Sie sprechen in der ersten Person. Sie berichten von den Demonstrationen, von der Angst vor nächtlichen Razzien, vom Gefängnis, von der Folter. Sie erzählen auch von der großen Hoffnung, die sie auf die Straße trieb, von der Solidarität, dem flüchtigen Gefühl einer möglichen Wende.
Doch je mehr Tage vergehen, desto mehr Zweifel und Enttäuschungen kommen auf. Die Repression erstickt sie, die Isolation ist deprimierend, die Zukunft verschwimmt wieder einmal. Was bleibt, wenn die Straße leer ist, wenn die Netzwerke unterbrochen sind, wenn die Welt wegzuschauen scheint? Die Zeugenaussagen zeigen ein Volk, das trotz aller Angst weiterspricht, das Licht bringen will ins Dunkel.

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Sie gehen komplett nüchtern feiern | ARTE

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Egal ob Familienfest, Clubnacht oder Feierabend – für viele gehört Alkohol einfach dazu. Laut WHO trinken Erwachsene in Europa im Schnitt 9,2 Liter reinen Alkohol pro Jahr und konsumieren damit weltweit am meisten. Und doch: In Deutschland und Frankreich gibt es immer mehr Menschen, die selbstbewusst auf Alkohol verzichten – nicht aber aufs Feiern!

Wer nüchtern bleibt, kann auch einen Rausch erleben! Davon ist Marius Beyer überzeugt. Auf seinen Ecstatic Dance-Partys tanzen sich die Teilnehmer barfuß in einen Rausch – ganz ohne Alkohol oder andere Drogen. Marius Beyer möchte, dass andere spüren: man kann auch ohne Alkohol loslassen. Beim ekstatischen Tanzen soll jeder die Möglichkeit haben, den eigenen Körper wahrzunehmen und Gemeinschaft zu erleben – immer mit null Promille.

#dryjanuary #alkoholfrei #feiern

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Russland, China, Iran: Front gegen den Westen | Doku HD Reupload | ARTE

Russland, China und der Iran – die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht zurückerlangen. Seit Beginn des Ukrainekrieges treten sie international als Verbündete auf, geeint durch gemeinsame Ziele: das Zurückdrängen der westlichen Hegemonie. Welches sind ihre Ziele?

Was verbindet Russland, China und den Iran? Die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht wiederherzustellen. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 treten die Länder international als Verbündete auf und stellen sich erstmals geschlossen gegen ihren gemeinsamen Feind – den Westen.
Die Ablehnung der USA gehört zum propagierten Selbstverständnis der drei Länder und bildet einen Grundstein ihrer Zusammenarbeit. Nach jahrelanger Annäherung schließen die Regimes von Russland, China und dem Iran sich in Bündnissen zusammen, um in der Weltpolitik mehr Gewicht zu erlangen. Ihre gemeinsamen Ziele sind klar: die Erhaltung ihrer Macht und die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche im Nahen Osten, Eurasien und Südasien.
So beginnt zugleich auch ein Kampf gegen das politische System des Westens und das internationale Rechtssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schutz des Friedens und der Menschenrechte eingeführt wurde. Das selbsternannte „Bündnis für das Gute“ führt einen hybriden Krieg mit militärischen, technologischen, wirtschaftlichen, geostrategischen und propagandistischen Mitteln.
Sie umgehen internationale Sanktionen, unterstützen sich gegenseitig in den Kriegen in der Ukraine und in Israel und agieren gemeinsam als BRICS-Staaten oder Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Wie beeinflusst die antiwestliche Front aus Russland, China und dem Iran die aktuelle Weltpolitik?

Dokumentarfilm von Sophie Lepault (F 2024, 94 Min)

#Russland #China #Iran
Video verfügbar bis zum 05/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/114207-000-A/russland-china-iran-front-gegen-den-westen/
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Russland, China und der Iran – die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht zurückerlangen. Seit Beginn des Ukrainekrieges treten sie international als Verbündete auf, geeint durch gemeinsame Ziele: das Zurückdrängen der westlichen Hegemonie. Welches sind ihre Ziele?

Was verbindet Russland, China und den Iran? Die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht wiederherzustellen. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 treten die Länder international als Verbündete auf und stellen sich erstmals geschlossen gegen ihren gemeinsamen Feind – den Westen.
Die Ablehnung der USA gehört zum propagierten Selbstverständnis der drei Länder und bildet einen Grundstein ihrer Zusammenarbeit. Nach jahrelanger Annäherung schließen die Regimes von Russland, China und dem Iran sich in Bündnissen zusammen, um in der Weltpolitik mehr Gewicht zu erlangen. Ihre gemeinsamen Ziele sind klar: die Erhaltung ihrer Macht und die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche im Nahen Osten, Eurasien und Südasien.
So beginnt zugleich auch ein Kampf gegen das politische System des Westens und das internationale Rechtssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schutz des Friedens und der Menschenrechte eingeführt wurde. Das selbsternannte „Bündnis für das Gute“ führt einen hybriden Krieg mit militärischen, technologischen, wirtschaftlichen, geostrategischen und propagandistischen Mitteln.
Sie umgehen internationale Sanktionen, unterstützen sich gegenseitig in den Kriegen in der Ukraine und in Israel und agieren gemeinsam als BRICS-Staaten oder Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Wie beeinflusst die antiwestliche Front aus Russland, China und dem Iran die aktuelle Weltpolitik?

Dokumentarfilm von Sophie Lepault (F 2024, 94 Min)

#Russland #China #Iran
Video verfügbar bis zum 05/04/2026

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Irland im Griff des Kokains | ARTE Re:

Irland steckt in einer Kokainkrise. Tonnenweise gelangt die Droge über die Küsten ins Land. Die Zahl der abhängigen Frauen wächst besonders schnell – seit 2017 hat sie sich vervierfacht. Die alleinerziehende Mutter Nathalie O’Donoghue aus Limerick stellt sich ihrer Abhängigkeit – für eine Zukunft ohne Drogen.

Irlands Drogenkrise trifft alle Schichten der Gesellschaft, ist aber in den sozialen Brennpunkten besonders sichtbar.
Nathalie O’Donoghue wächst im Limericker Stadtteil Moyross auf, dem größten sozialen Wohnprojekt des Landes. Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit prägen den Alltag vieler Familien. Nathalie gerät früh in die Drogenszene, wird mit 15 Jahren Mutter und entwickelt eine Kokainabhängigkeit. Heute hat sie fünf Kinder, ihre älteste Tochter Alisha ist bereits selbst Mutter. Als Nathalie zum fünften Mal schwanger ist, begreift sie, dass sich etwas ändern muss. Sie stellt sich ihrer Sucht in einer Therapieeinrichtung für Mütter. Ihr größter Antrieb ist die Angst, ihre Kinder zu verlieren – und der Wunsch nach einem Leben ohne Drogen.
In Dublin arbeiten die jungen Streetworker Lena Dolan und Jonas Moretti jeden Tag mit Menschen, deren Alltag von Kokain und Crack bestimmt wird. Sie erleben, wie alltäglich der Konsum geworden ist und wie die Zahl der Abhängigen wächst. Aber warum ist Kokain auf der Grünen Insel so billig und so einfach zu bekommen?
Im Süden Irlands zeigt sich eine weitere Facette der Krise: Strenge Fangquoten der EU sorgten für den Niedergang der Fischerei und trieben so manchen Fischer in die Illegalität. Bis zu 20 Tonnen Kokain werden jährlich von Frachtschiffen vor der Küste ins Meer geworfen und von kleinen Booten an Land gebracht. Die zerklüftete Küste mit ihren zahllosen Buchten und Inseln begünstigt den Drogenschmuggel. Patrick Murphy, ehemaliger Fischer, bekommt das Sterben seiner Branche hautnah mit. Er musste sein Trawler-Fischerboot verkaufen und setzt nun auf Muschelzucht.
Wie konnte sich die Droge so tief in Irlands Gesellschaft verankern? Gibt es einen Ausweg aus der Abhängigkeit?

Reportage (D 2025, 31 Min)

#irland #sucht #reportage
Video verfügbar bis zum 13/11/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122219-016-A/re-irland-im-griff-des-kokains/
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Irland steckt in einer Kokainkrise. Tonnenweise gelangt die Droge über die Küsten ins Land. Die Zahl der abhängigen Frauen wächst besonders schnell – seit 2017 hat sie sich vervierfacht. Die alleinerziehende Mutter Nathalie O’Donoghue aus Limerick stellt sich ihrer Abhängigkeit – für eine Zukunft ohne Drogen.

Irlands Drogenkrise trifft alle Schichten der Gesellschaft, ist aber in den sozialen Brennpunkten besonders sichtbar.
Nathalie O’Donoghue wächst im Limericker Stadtteil Moyross auf, dem größten sozialen Wohnprojekt des Landes. Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit prägen den Alltag vieler Familien. Nathalie gerät früh in die Drogenszene, wird mit 15 Jahren Mutter und entwickelt eine Kokainabhängigkeit. Heute hat sie fünf Kinder, ihre älteste Tochter Alisha ist bereits selbst Mutter. Als Nathalie zum fünften Mal schwanger ist, begreift sie, dass sich etwas ändern muss. Sie stellt sich ihrer Sucht in einer Therapieeinrichtung für Mütter. Ihr größter Antrieb ist die Angst, ihre Kinder zu verlieren – und der Wunsch nach einem Leben ohne Drogen.
In Dublin arbeiten die jungen Streetworker Lena Dolan und Jonas Moretti jeden Tag mit Menschen, deren Alltag von Kokain und Crack bestimmt wird. Sie erleben, wie alltäglich der Konsum geworden ist und wie die Zahl der Abhängigen wächst. Aber warum ist Kokain auf der Grünen Insel so billig und so einfach zu bekommen?
Im Süden Irlands zeigt sich eine weitere Facette der Krise: Strenge Fangquoten der EU sorgten für den Niedergang der Fischerei und trieben so manchen Fischer in die Illegalität. Bis zu 20 Tonnen Kokain werden jährlich von Frachtschiffen vor der Küste ins Meer geworfen und von kleinen Booten an Land gebracht. Die zerklüftete Küste mit ihren zahllosen Buchten und Inseln begünstigt den Drogenschmuggel. Patrick Murphy, ehemaliger Fischer, bekommt das Sterben seiner Branche hautnah mit. Er musste sein Trawler-Fischerboot verkaufen und setzt nun auf Muschelzucht.
Wie konnte sich die Droge so tief in Irlands Gesellschaft verankern? Gibt es einen Ausweg aus der Abhängigkeit?

Reportage (D 2025, 31 Min)

#irland #sucht #reportage
Video verfügbar bis zum 13/11/2030

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Neobanken: Abzocke, illegaler Handel und betrogene Kunden | Mit offenen Daten | ARTE

Mangelnde Transparenz, laxe Kontrollen, Geldwäsche: Leisten Neobanken Finanzbetrug und Identitätsmissbrauch Vorschub? Ein Blick auf die Kehrseite der Bankenrevolution.

In den letzten zehn Jahren hat der Bankensektor eine digitale Revolution erlebt. Apps haben Filialen ersetzt, Chatbots Berater, und Hunderte neuer Akteure haben den Markt geflutet. Doch die wundersame Verwandlung des Bankensektors birgt auch Gefahren. MIT OFFENEN DATEN befasst sich mit der Kehrseite der Bankenrevolution.

Die Recherche zeigt, wie Betrüger die Sicherheitsvorkehrungen der Neobanken umgehen, um deren Dienste für Abzocke und Geldwäsche zu nutzen. Im Messaging-Dienst Telegram haben sich Gruppen auf den Weiterverkauf von Konten bei Neobanken spezialisiert. Die Betrüger nutzen die prekäre Lage von Personen aus, die bereit sind, gegen Geld Konten in ihrem Namen zu eröffnen. Man nennt sie „Money Mules“, Geld-Esel. Im Rahmen der Recherche bot ein Betrüger einem ARTE-Journalisten mehrere Tausend Euro für die Eröffnung eines Kontos bei einer französischen Neobank an.

Und was tun die neuen Geldinstitute zur Bekämpfung von Betrug und Geldwäsche? Die Online-Banken setzen auf strenge Produktivitätsvorgaben und versprechen ihren Kunden schnellen Service. Da wird nicht immer genau auf die Identität und Aktivitäten der Kunden geachtet. Diese Nachlässigkeit hat mehreren Neobanken bereits sehr hohe Geldstrafen durch die Aufsichtsbehörden eingebracht. Manchen Online-Verkäufern illegaler Produkte gelingt es sogar, die Sicherheitsdienste der Neobanken zu täuschen, um Zahlungen über sie zu erhalten.

Möchten Sie uns Informationen, eine Quelle, ein Dokument zukommen lassen? Schreiben Sie uns über unseren verschlüsselten Messenger: [email protected]

Chefredakteur: Sylvain Pak

#onlinebanking #finanzen #betrug
Video verfügbar bis zum 12/07/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126181-004-A/mit-offenen-daten/
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Die Recherche zeigt, wie Betrüger die Sicherheitsvorkehrungen der Neobanken umgehen, um deren Dienste für Abzocke und Geldwäsche zu nutzen. Im Messaging-Dienst Telegram haben sich Gruppen auf den Weiterverkauf von Konten bei Neobanken spezialisiert. Die Betrüger nutzen die prekäre Lage von Personen aus, die bereit sind, gegen Geld Konten in ihrem Namen zu eröffnen. Man nennt sie „Money Mules“, Geld-Esel. Im Rahmen der Recherche bot ein Betrüger einem ARTE-Journalisten mehrere Tausend Euro für die Eröffnung eines Kontos bei einer französischen Neobank an.

Und was tun die neuen Geldinstitute zur Bekämpfung von Betrug und Geldwäsche? Die Online-Banken setzen auf strenge Produktivitätsvorgaben und versprechen ihren Kunden schnellen Service. Da wird nicht immer genau auf die Identität und Aktivitäten der Kunden geachtet. Diese Nachlässigkeit hat mehreren Neobanken bereits sehr hohe Geldstrafen durch die Aufsichtsbehörden eingebracht. Manchen Online-Verkäufern illegaler Produkte gelingt es sogar, die Sicherheitsdienste der Neobanken zu täuschen, um Zahlungen über sie zu erhalten.

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Befreiung, Juni 1943 - Herbst 1944 | Widerstand – Die Résistance (4/4) Reupload | ARTE

Die Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Ab Sommer 1943 nimmt der Widerstand trotz des Mangels an Waffen und Nachschub ungekannte Ausmaße an. Im September 1943 ermordet eine von Marcel Rayman geführte Gruppe der "FTP-MOI" den Stellvertreter von Fritz Sauckel, der für die Verschickung von Zwangsarbeitern ins Deutsche Reich zuständig war.

Viele junge Franzosen weigern sich, den im Februar 1943 eingeführten Zwangsarbeitsdienst STO anzutreten, und schließen sich stattdessen dem Maquis an. Zwischen November 1942 und Juni 1944 gibt es an die hunderttausend Kämpferinnen und Kämpfer, die die Transportwege der Besatzer sabotieren und den Staatsapparat des Vichy-Regimes destabilisieren.
Am 11. November 1943 marschieren in Oyonnax im Département Ain 200 bewaffnete Maquisards durch die Stadt und legen vor dem Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Die Grausamkeit der Schlacht auf dem Plateau des Glières, wo deutsche und französische Milizen im März 1944 ein Massaker an den Maquisards verüben, erinnert an den Spanischen Bürgerkrieg. Durch das erbarmungslose Agieren der Vichy-Regierung beginnen viele Franzosen, das Pétain-Regime zu verurteilen. Doch die breite Bevölkerung unterstützt den Widerstand nicht, auch wenn die Bewegungen und Untergrundzeitungen immer mehr Zulauf erhalten.
Die militärischen Organisationen der Résistance schließen sich zu den Forces françaises de l’intérieur (FFI) zusammen. Das am 15. März 1944 verabschiedete Programm des Nationalen Widerstandsrats (CNR) befürwortet die Einführung einer sozialen, marktwirtschaftlichen Demokratie. Dieses Programm begründet für mehrere Jahrzehnte den republikanischen Pakt.
In Algier ruft de Gaulle, nunmehr unumstrittener Anführer der Résistance, das Comité français de libération nationale (CFLN) ins Leben. Die Widerstandskämpfer sind in dem Gremium stark vertreten. Im April 1944 treten die Kommunisten bei.
Mit der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 beginnen die Kämpfe zur Befreiung des Landes. Die Londoner Exilregierung befiehlt allen Widerstandskämpfern, in den Krieg zu ziehen. Der Maquis verübt verstärkt Sabotage- und Guerillaaktionen. In einigen Regionen, etwa im Südwesten, ruft er zum Aufstand auf.
Der Pariser Aufstand hat auch symbolischen Charakter, er ist jedoch eine Ausnahme: Der überwiegende Teil Frankreichs wird von den alliierten Truppen befreit. Mit der Befreiung ist die historische Mission der Résistance erfüllt, die Widerstandskämpfer gelten jahrzehntelang als moralische Instanzen. Viele von ihnen werden zu führenden Persönlichkeiten beim Wiederaufbau des Landes.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min)

#frankreich #widerstandskämpfer #doku
Video verfügbar bis zum 09/07/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/104397-004-A/widerstand-die-resistance-4-4/
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Die Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Ab Sommer 1943 nimmt der Widerstand trotz des Mangels an Waffen und Nachschub ungekannte Ausmaße an. Im September 1943 ermordet eine von Marcel Rayman geführte Gruppe der "FTP-MOI" den Stellvertreter von Fritz Sauckel, der für die Verschickung von Zwangsarbeitern ins Deutsche Reich zuständig war.

Viele junge Franzosen weigern sich, den im Februar 1943 eingeführten Zwangsarbeitsdienst STO anzutreten, und schließen sich stattdessen dem Maquis an. Zwischen November 1942 und Juni 1944 gibt es an die hunderttausend Kämpferinnen und Kämpfer, die die Transportwege der Besatzer sabotieren und den Staatsapparat des Vichy-Regimes destabilisieren.
Am 11. November 1943 marschieren in Oyonnax im Département Ain 200 bewaffnete Maquisards durch die Stadt und legen vor dem Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Die Grausamkeit der Schlacht auf dem Plateau des Glières, wo deutsche und französische Milizen im März 1944 ein Massaker an den Maquisards verüben, erinnert an den Spanischen Bürgerkrieg. Durch das erbarmungslose Agieren der Vichy-Regierung beginnen viele Franzosen, das Pétain-Regime zu verurteilen. Doch die breite Bevölkerung unterstützt den Widerstand nicht, auch wenn die Bewegungen und Untergrundzeitungen immer mehr Zulauf erhalten.
Die militärischen Organisationen der Résistance schließen sich zu den Forces françaises de l’intérieur (FFI) zusammen. Das am 15. März 1944 verabschiedete Programm des Nationalen Widerstandsrats (CNR) befürwortet die Einführung einer sozialen, marktwirtschaftlichen Demokratie. Dieses Programm begründet für mehrere Jahrzehnte den republikanischen Pakt.
In Algier ruft de Gaulle, nunmehr unumstrittener Anführer der Résistance, das Comité français de libération nationale (CFLN) ins Leben. Die Widerstandskämpfer sind in dem Gremium stark vertreten. Im April 1944 treten die Kommunisten bei.
Mit der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 beginnen die Kämpfe zur Befreiung des Landes. Die Londoner Exilregierung befiehlt allen Widerstandskämpfern, in den Krieg zu ziehen. Der Maquis verübt verstärkt Sabotage- und Guerillaaktionen. In einigen Regionen, etwa im Südwesten, ruft er zum Aufstand auf.
Der Pariser Aufstand hat auch symbolischen Charakter, er ist jedoch eine Ausnahme: Der überwiegende Teil Frankreichs wird von den alliierten Truppen befreit. Mit der Befreiung ist die historische Mission der Résistance erfüllt, die Widerstandskämpfer gelten jahrzehntelang als moralische Instanzen. Viele von ihnen werden zu führenden Persönlichkeiten beim Wiederaufbau des Landes.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min)

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Vom Klempner zum Oligarchen - Die Geschichte eines ungarischen Wunders | Mit offenen Daten | ARTE

Ein kleiner, regierungsnaher Kreis von Geschäftsleuten reißt sich die ungarische Wirtschaft unter den Nagel. MIT OFFENEN DATEN recherchiert über die Symbolfigur dieses Systems: den reichsten Mann Ungarns und Jugendfreund von Viktor Orbán.

Im Dezember 2022 beschließt die Europäische Union zum ersten Mal in ihrer Geschichte, die Gelder für einen Mitgliedsstaat einzufrieren. Das Ungarn von Viktor Orbán steht in der Kritik. Ihm werden Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Interessenskonflikte und Korruption vorgeworfen. Mit offenen Daten nimmt einen der Hauptakteure der ungarischen Vetternwirtschaft unter die Lupe: Lőrinc Mészáros, Jugendfreund von Viktor Orbán, ehemals Klempner, heute reichster Mann des Landes. Die Recherche deckt ein System aus großzügigen Subventionen und undurchsichtigen Ausschreibungen auf, von denen stets regierungsnahe Geschäftsleute profitieren. Ein Symbol für die Missstände ist das Dorf Felcsút, in dem Viktor Orbán und Lőrinc Mészáros aufwuchsen. In der kleinen Gemeinde wurde ein Megaprojekt nach dem anderen aus dem Boden gestampft, manche davon mit EU-Geldern.

Möchten Sie uns Informationen, eine Quelle, ein Dokument zukommen lassen? Schreiben Sie uns über unseren verschlüsselten Messenger: [email protected]

Chefredakteur: Sylvain Pak

#ungarn #oligarchen #korruption
Video verfügbar bis zum 12/07/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126181-003-A/mit-offenen-daten/
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Im Dezember 2022 beschließt die Europäische Union zum ersten Mal in ihrer Geschichte, die Gelder für einen Mitgliedsstaat einzufrieren. Das Ungarn von Viktor Orbán steht in der Kritik. Ihm werden Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Interessenskonflikte und Korruption vorgeworfen. Mit offenen Daten nimmt einen der Hauptakteure der ungarischen Vetternwirtschaft unter die Lupe: Lőrinc Mészáros, Jugendfreund von Viktor Orbán, ehemals Klempner, heute reichster Mann des Landes. Die Recherche deckt ein System aus großzügigen Subventionen und undurchsichtigen Ausschreibungen auf, von denen stets regierungsnahe Geschäftsleute profitieren. Ein Symbol für die Missstände ist das Dorf Felcsút, in dem Viktor Orbán und Lőrinc Mészáros aufwuchsen. In der kleinen Gemeinde wurde ein Megaprojekt nach dem anderen aus dem Boden gestampft, manche davon mit EU-Geldern.

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Goldgrube Altenheim | Doku HD Reupload | ARTE

Europa ist heute mehr denn je ein "alter Kontinent": Über 65-Jährige machten 2020 ein Fünftel der europäischen Bevölkerung aus und bis 2100 wird ihr Anteil auf ein Drittel ansteigen. In allen Ländern stellt sich die Frage der Altersfürsorge. Welche Zukunft steht den Senior*innen bevor, und wie können jüngere Generationen vorsorgen?

Europa ist heute mehr denn je ein "alter Kontinent": Über 65-Jährige machten 2020 ein Fünftel der europäischen Bevölkerung aus und laut Prognosen wird ihr Anteil bis 2100 auf mindestens ein Drittel ansteigen. Die Frage der Altersfürsorge stellt sich in allen Ländern Europas und dennoch überlassen viele Regierungen das Schicksal der Senioren den privaten Unternehmen. Diesen ist jedoch der wirtschaftliche Nutzen weit wichtiger als das Wohlergehen der Menschen. Die Alterung der Gesellschaft wird zur Goldgrube für große Ketten wie Korian und DomusVi aus Frankreich. Sie setzen auf den Ausbau des Angebotes an häuslicher Betreuung, Seniorenresidenzen und Wohngemeinschaften im eigenen Land, aber auch auf internationaler Ebene. DomusVi ist zum Beispiel Marktführer in Spanien. In Deutschland werden polnische Haushaltshilfen ausgebeutet, in Frankreich floriert der Markt des betreuten Wohnens und im Vereinigten Königreich ist der Sektor ein Spielball der Finanzmärkte. Diese Privatisierung und deren teilweise katastrophalen Folgen stehen im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms. Das Gegenbeispiel – das vielgepriesene öffentliche System in Skandinavien – hingegen wird so teuer, dass die Gemeinden ihre Investitionen reduzieren müssen. Welche Zukunft steht den heutigen Senioren bevor, und wie können junge Generationen vorsorgen? Die Dokumentation blickt auf die Entstehung, die Mängel und die Widersprüchlichkeiten eines Systems und hinterfragt das gesellschaftliche Bild des Alters.

Dokumentarfilm von Laurence Delleur (F 2022, 91 Min)

#altersheim #senioren #europa
Video verfügbar bis zum 15/07/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/111765-000-A/goldgrube-altenheim/
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Europa ist heute mehr denn je ein "alter Kontinent": Über 65-Jährige machten 2020 ein Fünftel der europäischen Bevölkerung aus und bis 2100 wird ihr Anteil auf ein Drittel ansteigen. In allen Ländern stellt sich die Frage der Altersfürsorge. Welche Zukunft steht den Senior*innen bevor, und wie können jüngere Generationen vorsorgen?

Europa ist heute mehr denn je ein "alter Kontinent": Über 65-Jährige machten 2020 ein Fünftel der europäischen Bevölkerung aus und laut Prognosen wird ihr Anteil bis 2100 auf mindestens ein Drittel ansteigen. Die Frage der Altersfürsorge stellt sich in allen Ländern Europas und dennoch überlassen viele Regierungen das Schicksal der Senioren den privaten Unternehmen. Diesen ist jedoch der wirtschaftliche Nutzen weit wichtiger als das Wohlergehen der Menschen. Die Alterung der Gesellschaft wird zur Goldgrube für große Ketten wie Korian und DomusVi aus Frankreich. Sie setzen auf den Ausbau des Angebotes an häuslicher Betreuung, Seniorenresidenzen und Wohngemeinschaften im eigenen Land, aber auch auf internationaler Ebene. DomusVi ist zum Beispiel Marktführer in Spanien. In Deutschland werden polnische Haushaltshilfen ausgebeutet, in Frankreich floriert der Markt des betreuten Wohnens und im Vereinigten Königreich ist der Sektor ein Spielball der Finanzmärkte. Diese Privatisierung und deren teilweise katastrophalen Folgen stehen im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms. Das Gegenbeispiel – das vielgepriesene öffentliche System in Skandinavien – hingegen wird so teuer, dass die Gemeinden ihre Investitionen reduzieren müssen. Welche Zukunft steht den heutigen Senioren bevor, und wie können junge Generationen vorsorgen? Die Dokumentation blickt auf die Entstehung, die Mängel und die Widersprüchlichkeiten eines Systems und hinterfragt das gesellschaftliche Bild des Alters.

Dokumentarfilm von Laurence Delleur (F 2022, 91 Min)

#altersheim #senioren #europa
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Iran: Blutige Repression | ARTE Reportage

Exklusive Bilder aus dem isolierten Iran und Augenzeugenberichte von den Protesten und der blutigen Unterdrückung, die das Land seit Januar beherrschen. Ein Journalist gibt uns anonym seltene Einblicke in das Chaos, das das Regime mit aller Macht vertuschen will.

Kajin Azadi erzählt, was er bei seiner Reise durch sein Land im Aufruhr erlebt hat, und er lässt die Menschen zu Wort kommen, denen er begegnete. Aus Sicherheitsgründen wahren wir die Anonymität der Iraner und Iranerinnen, die vor Kajins Kamera aussagten:
Ein Soldat, der gegen die Anwendung von unverhältnismäßiger Gewalt ist. Als er zu seiner Einheit gerufen wurde, weigerte er sich, sich an der Unterdrückung zu beteiligen. Er äußert sich sehr kritisch gegenüber dem Regime. Die Leiterin eines Gesundheitszentrums in Teheran erzählt von den Ärzten, (keiner will aus Angst vor Repressalien sprechen) die Tausende Verletzte versorgen mussten. In den Fluren mancher Krankenhäuser stapeln sich die Leichen der Menschen, die es wagten, gegen das Regime der Mullahs zu protestieren. Eine Studentin berichtet von den Demonstrationen und dem totalen Internet-Blackout und wie sich die Krise im Iran auf ihren Alltag auswirkt. Und ein junger Kurde erzählt von seinen Träumen von einem Regimewechsel, von der Freiheit in einem Iran, der endlich alle Kulturen respektiert.

#iran #proteste #reportage
Video verfügbar bis zum 28/01/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/131144-000-A/iran-blutige-repression/
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Ein Soldat, der gegen die Anwendung von unverhältnismäßiger Gewalt ist. Als er zu seiner Einheit gerufen wurde, weigerte er sich, sich an der Unterdrückung zu beteiligen. Er äußert sich sehr kritisch gegenüber dem Regime. Die Leiterin eines Gesundheitszentrums in Teheran erzählt von den Ärzten, (keiner will aus Angst vor Repressalien sprechen) die Tausende Verletzte versorgen mussten. In den Fluren mancher Krankenhäuser stapeln sich die Leichen der Menschen, die es wagten, gegen das Regime der Mullahs zu protestieren. Eine Studentin berichtet von den Demonstrationen und dem totalen Internet-Blackout und wie sich die Krise im Iran auf ihren Alltag auswirkt. Und ein junger Kurde erzählt von seinen Träumen von einem Regimewechsel, von der Freiheit in einem Iran, der endlich alle Kulturen respektiert.

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Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird | Doku HD | ARTE

Zehntausende Menschen protestierten in Georgien 2024 gegen ihre Regierung. Diese setzte Wasserwerfer ein. BBC-Recherchen zeigen nun, dass das Wasser mit einer chemischen Substanz angereichert worden war. Toxikologen und Chemiewaffenexperten gehen davon aus, dass es sich wahrscheinlich um eine Substanz handelt, die erstmals 1918 von französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt wurde. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe, die von Augenzeugen, Wissenschaftlern und Whistleblowern erhoben werden.

Die BBC-Recherche deckt auf, dass die Polizei in Georgien während der Proteste in Tiflis vom Herbst 2024 in ihren Wasserwerfern wahrscheinlich eine chemische Substanz aus dem Ersten Weltkrieg eingesetzt hat. Laut Toxikologen und Chemiewaffenexperten handelt es sich dabei wahrscheinlich um Brombenzylcyanid – in Militärkreisen auch Camite genannt. Eine Substanz, die erstmals 1918 von den französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt wurde. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe.

Kinderarzt und Aktivist Dr. Konstantin Chakhunashvili berichtet in der Dokumentation, dass selbst kleine Spritzer aus den Wasserwerfern seine Haut verbrannten und es Tage dauerte, bis die Substanz abgewaschen war. Darum führte er eine Studie mit rund 350 Demonstranten durch. Das Ergebnis: fast die Hälfte der Teilnehmer litt mehr als 30 Tage unter Husten und Atemnot. In einigen Fällen wurden Veränderungen an Herz und Lunge festgestellt.

Whistleblower, die früher bei der georgischen Bereitschaftspolizei tätig waren, halfen dabei, die wahrscheinliche Identität der Stoffe zu ermitteln. Ein ehemaliges Mitglied der Bereitschaftspolizei berichtet, dass er während seiner Dienstzeit eine Mischung aus zwei Chemikalien in Wasserwerfern testen sollte, die er als viel stärker als Tränengas beschrieb.

Die Regierungspartei „Georgischer Traum“ wies die Recherche als „völlig unseriös” und „absurd” zurück und erklärte, die Strafverfolgungsbehörden hätten „im Rahmen des Gesetzes und der Verfassung” gehandelt, als sie auf die „illegalen Handlungen brutaler Krimineller” reagierten.

#georgien #staatsgewalt #doku
Video verfügbar bis zum 14/01/2031

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/130520-000-A/staatsgewalt-in-georgien-wenn-wasser-zur-waffe-wird/
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Zehntausende Menschen protestierten in Georgien 2024 gegen ihre Regierung. Diese setzte Wasserwerfer ein. BBC-Recherchen zeigen nun, dass das Wasser mit einer chemischen Substanz angereichert worden war. Toxikologen und Chemiewaffenexperten gehen davon aus, dass es sich wahrscheinlich um eine Substanz handelt, die erstmals 1918 von französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt wurde. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe, die von Augenzeugen, Wissenschaftlern und Whistleblowern erhoben werden.

Die BBC-Recherche deckt auf, dass die Polizei in Georgien während der Proteste in Tiflis vom Herbst 2024 in ihren Wasserwerfern wahrscheinlich eine chemische Substanz aus dem Ersten Weltkrieg eingesetzt hat. Laut Toxikologen und Chemiewaffenexperten handelt es sich dabei wahrscheinlich um Brombenzylcyanid – in Militärkreisen auch Camite genannt. Eine Substanz, die erstmals 1918 von den französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt wurde. Die georgischen Behörden bestreiten die Vorwürfe.

Kinderarzt und Aktivist Dr. Konstantin Chakhunashvili berichtet in der Dokumentation, dass selbst kleine Spritzer aus den Wasserwerfern seine Haut verbrannten und es Tage dauerte, bis die Substanz abgewaschen war. Darum führte er eine Studie mit rund 350 Demonstranten durch. Das Ergebnis: fast die Hälfte der Teilnehmer litt mehr als 30 Tage unter Husten und Atemnot. In einigen Fällen wurden Veränderungen an Herz und Lunge festgestellt.

Whistleblower, die früher bei der georgischen Bereitschaftspolizei tätig waren, halfen dabei, die wahrscheinliche Identität der Stoffe zu ermitteln. Ein ehemaliges Mitglied der Bereitschaftspolizei berichtet, dass er während seiner Dienstzeit eine Mischung aus zwei Chemikalien in Wasserwerfern testen sollte, die er als viel stärker als Tränengas beschrieb.

Die Regierungspartei „Georgischer Traum“ wies die Recherche als „völlig unseriös” und „absurd” zurück und erklärte, die Strafverfolgungsbehörden hätten „im Rahmen des Gesetzes und der Verfassung” gehandelt, als sie auf die „illegalen Handlungen brutaler Krimineller” reagierten.

#georgien #staatsgewalt #doku
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Vereinte Kräfte, November 1942 - Juni 1943 | Widerstand – Die Résistance (3/4) Reupload | ARTE

Die vierteilige Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Nach der britisch-amerikanischen Landung in Nordafrika am 8. November 1942 marschiert die deutsche Armee am 11. November in die Südzone ein. Die Maßnahmen gegen den französischen Widerstand werden verschärft. Die Gestapo greift durch, die Verhaftungen häufen sich.

Anfang 1943 schließen sich die drei Bewegungen der Südzone zu den Vereinigten Résistance-Bewegungen – Mouvements unis de la Resistance (MUR) – unter der Leitung von Jean Moulin zusammen. Er wird damit Delegierter von General de Gaulle und Anführer des französischen Widerstands. Die Initiatoren der einzelnen Bewegungen, insbesondere Henri Frenay, lehnen die Rolle Jean Moulins allerdings ab, was zu heftigen Spannungen führt. Den Gruppen gelingt es jedoch, sich zu verständigen, und so wird am 21. März 1943 der Nationale Widerstandsrat, der Conseil National de la Résistance (CNR), ins Leben gerufen, der die Aktivitäten in der Nord- und der Südzone koordinieren soll.
Mit der Gründung des CNR vereint de Gaulle einen bis dahin zersplitterten Widerstand und sichert sich die Akzeptanz der Alliierten, die ihn zuvor nicht als Autorität anerkannt und es vorgezogen hatten, sich mit General Giraud auszutauschen.
Im Juni 1943 erleidet der französische Widerstand zwei harte Schläge: Am 9. Juni wird Charles Delestraint, Chef der Résistance-Gruppierung Armée secrète (AS), an der Pariser Métro-Station La Muette festgenommen; am 21. Juni wird Jean Moulin in der Gemeinde Caluire-et-Cuire im Département Rhône verhaftet. Die Umstände dieser Verhaftung zeigen, wie gespalten die Résistance war. Innerhalb der Bewegung herrschte ein Klima des Misstrauens und der Rivalität, das es der Gestapo leicht machte, Spione einzuschleusen.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 56 Min)

#frankreich #widerstand #doku
Video verfügbar bis zum 09/07/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/104397-003-A/widerstand-die-resistance-3-4/
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Die vierteilige Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Nach der britisch-amerikanischen Landung in Nordafrika am 8. November 1942 marschiert die deutsche Armee am 11. November in die Südzone ein. Die Maßnahmen gegen den französischen Widerstand werden verschärft. Die Gestapo greift durch, die Verhaftungen häufen sich.

Anfang 1943 schließen sich die drei Bewegungen der Südzone zu den Vereinigten Résistance-Bewegungen – Mouvements unis de la Resistance (MUR) – unter der Leitung von Jean Moulin zusammen. Er wird damit Delegierter von General de Gaulle und Anführer des französischen Widerstands. Die Initiatoren der einzelnen Bewegungen, insbesondere Henri Frenay, lehnen die Rolle Jean Moulins allerdings ab, was zu heftigen Spannungen führt. Den Gruppen gelingt es jedoch, sich zu verständigen, und so wird am 21. März 1943 der Nationale Widerstandsrat, der Conseil National de la Résistance (CNR), ins Leben gerufen, der die Aktivitäten in der Nord- und der Südzone koordinieren soll.
Mit der Gründung des CNR vereint de Gaulle einen bis dahin zersplitterten Widerstand und sichert sich die Akzeptanz der Alliierten, die ihn zuvor nicht als Autorität anerkannt und es vorgezogen hatten, sich mit General Giraud auszutauschen.
Im Juni 1943 erleidet der französische Widerstand zwei harte Schläge: Am 9. Juni wird Charles Delestraint, Chef der Résistance-Gruppierung Armée secrète (AS), an der Pariser Métro-Station La Muette festgenommen; am 21. Juni wird Jean Moulin in der Gemeinde Caluire-et-Cuire im Département Rhône verhaftet. Die Umstände dieser Verhaftung zeigen, wie gespalten die Résistance war. Innerhalb der Bewegung herrschte ein Klima des Misstrauens und der Rivalität, das es der Gestapo leicht machte, Spione einzuschleusen.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 56 Min)

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Melania Trump | Doku HD Reupload | ARTE

Ist Melania Trump nur Objekt der Begierde und Spielball ihres Ehemanns Donald Trump? Oder ist sie es, die ein perfektes Spiel auf der Bühne der Mächtigen spielt? Das Porträt zeigt ihren Werdegang, von ihrer Kindheit in Slowenien über die Modelkarriere bis hin zum Triumph 2017, als sie als First Lady und Ikone des konservativen Amerikas ins Weiße Haus zog.

Innerhalb von wenigen Jahren ist es ihr gelungen, zur Vorzeigefrau des „Trumpismus“ zu werden: Melania Trump. Schönheitswahn, Mode, Macht und Geld – dieses Porträt bietet einen neuen Blick auf die Frau an Donald Trumps Seite. Was ist über sie bekannt? Und warum hat sie eine so große weibliche Anhängerschaft? Melania wuchs in einer kleinen Industriestadt in Slowenien auf. Bereits im Alter von sieben Jahren schickt ihr Vater sie zu Modelwettbewerben. Auch heute träumen junge Mädchen in Slowenien von einer Karriere à la Melania. Ihre Schönheit ist ihr Kapital und der Türöffner, um Slowenien den Rücken zu kehren. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium zieht die 26-jährige Melania nach New York, nachdem sie Slowenien über Nacht verlassen hatte und drei Jahre verschwunden war. Für eine Supermodel-Karriere ist sie nun bereits zu alt. Doch dank der Begegnung mit einem nahezu doppelt so alten, wohlhabenden Bauunternehmer in einem Varieté-Theater von Manhattan stellt sich der langersehnte Erfolg ein. Donald Trump beschafft seiner künftigen Ehefrau ein Arbeitsvisum und verhilft ihr auf die Titelseiten der Magazine. Als er 2015 seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl verkündet, kommt Melania eine wichtige Rolle im Kampf um weibliche Stimmen zu. Doch als sie 2016 nach dem Plagiat einer Rede von Michelle Obama zur Zielscheibe der Medien wird, zieht sie sich von der politischen Bühne zurück und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm geht in der Dokumentation dem Mysterium Melania Trump nach. Hat sie Einfluss auf Donald Trumps politische Entscheidungen, ist sie aktiver, als es den Anschein hat? Zu Wort kommen unter anderem Melanias Freund, der Modefotograf Alé de Basseville, einige der vielen sogenannten Meladias, die sich in die Hände der besten Schönheitschirurgen begeben, um Melania zu ähneln, sowie Mitglieder von „Women for Trump“. Wie Melania tragen sie High Heels, figurbetonte Kleider, sind für eine starke Rolle der Familie und die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Sie stehen für einen neuen konservativen Feminismus. Neben den „Trumpettes“, einem Frauenclub, der Trumps Politik mit sehr viel Geld unterstützt, spricht auch die Republikanerin Christina Hagan über ihre politischen Visionen und ihre Kandidatur für den US-Kongress. Sie wird von der Waffenlobby National Rifle Association unterstützt.

Dokumentarfilm von Laurence Haïm (F 2020, 57 Min)

#melaniatrump #usa #trump
Video verfügbar bis zum 29/07/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/089127-000-A/melania-trump-dieses-obskure-objekt-der-macht/
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Ist Melania Trump nur Objekt der Begierde und Spielball ihres Ehemanns Donald Trump? Oder ist sie es, die ein perfektes Spiel auf der Bühne der Mächtigen spielt? Das Porträt zeigt ihren Werdegang, von ihrer Kindheit in Slowenien über die Modelkarriere bis hin zum Triumph 2017, als sie als First Lady und Ikone des konservativen Amerikas ins Weiße Haus zog.

Innerhalb von wenigen Jahren ist es ihr gelungen, zur Vorzeigefrau des „Trumpismus“ zu werden: Melania Trump. Schönheitswahn, Mode, Macht und Geld – dieses Porträt bietet einen neuen Blick auf die Frau an Donald Trumps Seite. Was ist über sie bekannt? Und warum hat sie eine so große weibliche Anhängerschaft? Melania wuchs in einer kleinen Industriestadt in Slowenien auf. Bereits im Alter von sieben Jahren schickt ihr Vater sie zu Modelwettbewerben. Auch heute träumen junge Mädchen in Slowenien von einer Karriere à la Melania. Ihre Schönheit ist ihr Kapital und der Türöffner, um Slowenien den Rücken zu kehren. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium zieht die 26-jährige Melania nach New York, nachdem sie Slowenien über Nacht verlassen hatte und drei Jahre verschwunden war. Für eine Supermodel-Karriere ist sie nun bereits zu alt. Doch dank der Begegnung mit einem nahezu doppelt so alten, wohlhabenden Bauunternehmer in einem Varieté-Theater von Manhattan stellt sich der langersehnte Erfolg ein. Donald Trump beschafft seiner künftigen Ehefrau ein Arbeitsvisum und verhilft ihr auf die Titelseiten der Magazine. Als er 2015 seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl verkündet, kommt Melania eine wichtige Rolle im Kampf um weibliche Stimmen zu. Doch als sie 2016 nach dem Plagiat einer Rede von Michelle Obama zur Zielscheibe der Medien wird, zieht sie sich von der politischen Bühne zurück und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm geht in der Dokumentation dem Mysterium Melania Trump nach. Hat sie Einfluss auf Donald Trumps politische Entscheidungen, ist sie aktiver, als es den Anschein hat? Zu Wort kommen unter anderem Melanias Freund, der Modefotograf Alé de Basseville, einige der vielen sogenannten Meladias, die sich in die Hände der besten Schönheitschirurgen begeben, um Melania zu ähneln, sowie Mitglieder von „Women for Trump“. Wie Melania tragen sie High Heels, figurbetonte Kleider, sind für eine starke Rolle der Familie und die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Sie stehen für einen neuen konservativen Feminismus. Neben den „Trumpettes“, einem Frauenclub, der Trumps Politik mit sehr viel Geld unterstützt, spricht auch die Republikanerin Christina Hagan über ihre politischen Visionen und ihre Kandidatur für den US-Kongress. Sie wird von der Waffenlobby National Rifle Association unterstützt.

Dokumentarfilm von Laurence Haïm (F 2020, 57 Min)

#melaniatrump #usa #trump
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Drohnen : Neue Kriege | Mit offenen Karten | ARTE

Drohnen prägen die moderne Kriegsführung – von gezielten Tötungen wie der des Hamas-Chefs Jihia Sinwar bis zu FPV-Mikrodrohnen in der Ukraine, die russische Truppen stören. Die Technologie ist kostengünstig und minimiert eigene Verluste.  Armeen müssen sich an diese neue Bedrohung anpassen, da der Luftraum zunehmend militarisiert wird.

Unbemannte Flugsysteme haben die Kriegsführung revolutioniert. Ob der gezielte Drohnenangriff auf den Hamas-Führer Jihia al-Sinwar in Gaza oder der Einsatz von FPV-Mikrodrohnen in der Ukraine, die russische Truppen stören – Drohnen sind heute an fast allen Fronten präsent. Sie bieten militärische Vorteile: präzise Angriffe aus der Distanz, geringe Kosten und reduzierte Risiken für eigene Soldaten. Gleichzeitig verändern sie die Dynamik moderner Konflikte.
Doch die Technologie ist nicht nur Staaten vorbehalten. Paramilitärs, Milizen und Terrorgruppen nutzen günstige Hobby-Drohnen als Waffen, was zu einer zunehmenden Militarisierung des Luftraums führt. Armeen weltweit stehen vor der Herausforderung, sich an diese neue Realität anzupassen – sei es durch Abwehrsysteme oder eigene Drohnenstrategien. Die Ära der ferngesteuerten Kriegsführung hat begonnen, mit unabsehbaren Folgen für die globale Sicherheit.

Magazin (F 2025, 12 Min)

#drohnen #krieg #geopolitik
Video verfügbar bis zum 29/12/2032

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Drohnen prägen die moderne Kriegsführung – von gezielten Tötungen wie der des Hamas-Chefs Jihia Sinwar bis zu FPV-Mikrodrohnen in der Ukraine, die russische Truppen stören. Die Technologie ist kostengünstig und minimiert eigene Verluste.  Armeen müssen sich an diese neue Bedrohung anpassen, da der Luftraum zunehmend militarisiert wird.

Unbemannte Flugsysteme haben die Kriegsführung revolutioniert. Ob der gezielte Drohnenangriff auf den Hamas-Führer Jihia al-Sinwar in Gaza oder der Einsatz von FPV-Mikrodrohnen in der Ukraine, die russische Truppen stören – Drohnen sind heute an fast allen Fronten präsent. Sie bieten militärische Vorteile: präzise Angriffe aus der Distanz, geringe Kosten und reduzierte Risiken für eigene Soldaten. Gleichzeitig verändern sie die Dynamik moderner Konflikte.
Doch die Technologie ist nicht nur Staaten vorbehalten. Paramilitärs, Milizen und Terrorgruppen nutzen günstige Hobby-Drohnen als Waffen, was zu einer zunehmenden Militarisierung des Luftraums führt. Armeen weltweit stehen vor der Herausforderung, sich an diese neue Realität anzupassen – sei es durch Abwehrsysteme oder eigene Drohnenstrategien. Die Ära der ferngesteuerten Kriegsführung hat begonnen, mit unabsehbaren Folgen für die globale Sicherheit.

Magazin (F 2025, 12 Min)

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Der Schah und der Ayatollah | Doku HD Reupload | ARTE

1979 stürzt im Iran eine Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini den Herrscher Schah Mohammad Reza Pahlavi und beendet damit eine über 2.500 Jahre alte Monarchie. Die Dokumentation erzählt die Lebenswege der beiden Kontrahenten, die sich mehr als 30 Jahre lang feindlich gegenüber standen.

1979 beendete die Islamische Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini die Herrschaft des Schahs. Warum scheiterte der letzte persische Kaiser – eine der Schlüsselfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – so tragisch? Die Geschichte des Schahs begann mit Ideen von Fortschritt und Reform und endete im blutigen Chaos. Eine entscheidende Rolle spielte sein ambivalentes Verhältnis zur Religion und zum Klerus. Anders als sein Vater setzte Schah Mohammad Reza Pahlavi immer auch auf die Unterstützung seiner Politik durch die religiösen Führer. Aber sie sind es schließlich, die ihn zu Fall bringen. Wie sehr der Abstieg des Schahs mit dem Aufstieg des iranischen Fundamentalismus unter Ayatollah Khomeini zusammenhängt, wie es zum Regimewechsel von der Monarchie zur Islamischen Republik kam, zeigt diese Dokumentation. Der Film schildert die Lebenswege der beiden Rivalen, Schah Mohammad Reza Pahlavi und Ayatollah Khomeini, der Leitfigur der Islamischen Revolution und dem ersten Herrscher der Islamischen Republik Iran. Khomeini wird schon kurz nach dem Amtsantritt des Schahs in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu seinem entschiedenen Gegner und bekämpft ihn während seiner gesamten Herrschaft bis zum bitteren Ende. Höhepunkte dieser Auseinandersetzung sind die Weiße Revolution von 1963 und das dramatische Jahr, in dem sich die Machtverhältnisse umkehrten und der Ayatollah innenpolitisch zur zentralen Größe wurde. Hatte ihn der Schah einst außer Landes verwiesen, so wurde er in der Islamischen Revolution zum Hoffnungsträger all derer, die sich vom Schah und von der Monarchie betrogen fühlten. Am Ende siegte der islamische Fundamentalismus, eine neue Herausforderung für die Weltpolitik.

Dokumentation von Holger Preuße (D 2019, 53 Min)

#iran #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 29/04/2026

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1979 stürzt im Iran eine Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini den Herrscher Schah Mohammad Reza Pahlavi und beendet damit eine über 2.500 Jahre alte Monarchie. Die Dokumentation erzählt die Lebenswege der beiden Kontrahenten, die sich mehr als 30 Jahre lang feindlich gegenüber standen.

1979 beendete die Islamische Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini die Herrschaft des Schahs. Warum scheiterte der letzte persische Kaiser – eine der Schlüsselfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – so tragisch? Die Geschichte des Schahs begann mit Ideen von Fortschritt und Reform und endete im blutigen Chaos. Eine entscheidende Rolle spielte sein ambivalentes Verhältnis zur Religion und zum Klerus. Anders als sein Vater setzte Schah Mohammad Reza Pahlavi immer auch auf die Unterstützung seiner Politik durch die religiösen Führer. Aber sie sind es schließlich, die ihn zu Fall bringen. Wie sehr der Abstieg des Schahs mit dem Aufstieg des iranischen Fundamentalismus unter Ayatollah Khomeini zusammenhängt, wie es zum Regimewechsel von der Monarchie zur Islamischen Republik kam, zeigt diese Dokumentation. Der Film schildert die Lebenswege der beiden Rivalen, Schah Mohammad Reza Pahlavi und Ayatollah Khomeini, der Leitfigur der Islamischen Revolution und dem ersten Herrscher der Islamischen Republik Iran. Khomeini wird schon kurz nach dem Amtsantritt des Schahs in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu seinem entschiedenen Gegner und bekämpft ihn während seiner gesamten Herrschaft bis zum bitteren Ende. Höhepunkte dieser Auseinandersetzung sind die Weiße Revolution von 1963 und das dramatische Jahr, in dem sich die Machtverhältnisse umkehrten und der Ayatollah innenpolitisch zur zentralen Größe wurde. Hatte ihn der Schah einst außer Landes verwiesen, so wurde er in der Islamischen Revolution zum Hoffnungsträger all derer, die sich vom Schah und von der Monarchie betrogen fühlten. Am Ende siegte der islamische Fundamentalismus, eine neue Herausforderung für die Weltpolitik.

Dokumentation von Holger Preuße (D 2019, 53 Min)

#iran #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 29/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/088419-000-A/der-schah-und-der-ayatollah/
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Wendungen, Juni 1941 - November 1942 | Widerstand – Die Résistance (2/4) Reupload | ARTE

Die vierteilige Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Der Einmarsch von Hitlers Truppen in die UdSSR im Juni 1941 verändert die Lage. Die Kommunistische Partei Frankreichs tritt in den bewaffneten Kampf ein. An der Metrostation Barbès-Rochechouart erschießt Pierre Georges einen deutschen Offiziersanwärter. Die Deutschen üben Vergeltung.

Im Laufe des Jahres 1941 weitet die Résistance ihre Aktionen aus. Es werden heimlich Flugblätter gedruckt und Papiere gefälscht. Im Juli 1941 erscheint die Untergrundzeitung „Libération“. Jean-Pierre Lévy gründet die Résistance-Gruppe Franc-Tireur, Henri Frenay die Gruppe Combat.
Im Herbst 1941 kommt Jean Moulin nach London. Er verlässt England am 1. Januar 1942, nachdem General de Gaulle ihn mit der Aufgabe betraut hat, die Widerstandsbewegungen der Freien Zone im Süden Frankreichs zu vereinen. 18 Monate lang trifft sich Jean Moulin alias Rex mit Henri Frenay, Emmanuel d’Astier de La Vigerie und Jean-Pierre Lévy, um sie davon zu überzeugen, ihre Aktivitäten zu koordinieren.
Bei der Verfolgung von Widerstandskämpfern leistet die französische Polizei der Gestapo bedeutende Hilfe. Die Brigades spéciales (BS), Sondereinheiten der Präfektur, spezialisieren sich auf die Verfolgung kommunistischer Widerstandskämpfer. Die kommunistischen Kampfgruppen bündeln ihre Kräfte in der Organisation Francs-tireurs et partisans, kurz FTP. Charles Tillon übernimmt ihr Kommando. Die ausländischen Kommunisten organisieren sich in der Untergruppe FTP-MOI. Sie ist für zahlreiche Guerilla-Aktionen verantwortlich, vor allem in Toulouse und Paris.
Im Frühjahr 1942 reisen die Anführer der Résistance nach London, um sich mit General de Gaulle zu beraten. Im April 1942 beruft Pétain zum zweiten Mal Pierre Laval zum Ministerpräsidenten. Laval wiederum ernennt René Bousquet zum Generalsekretär der Polizei. Der junge und ehrgeizige Bousquet setzt sich aktiv für eine Zusammenarbeit der französischen mit der deutschen Polizei ein und verhandelt direkt mit Carl Oberg, dem SS-Polizeiführer in Paris, über eine französische Beteiligung an der antijüdischen Politik.
Die Razzien in der besetzten Nordzone und in der freien Südzone lösen in der Bevölkerung große Unruhe aus. Jean Moulin hat alle Hände voll zu tun, den Widerstand zu vereinen. Nach zähen Verhandlungen gelingt ihm der Zusammenschluss der Gruppen Combat, Libération-Sud und Franc-Tireur zu der paramilitärischen Armée secrète (AS) unter dem Kommando von General Delestraint.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min)

#frankreich #resistance #doku
Video verfügbar bis zum 09/07/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/104397-002-A/widerstand-die-resistance-2-4/
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Die vierteilige Dokureihe erzählt die Geschichte der französischen Résistance. In dieser Folge: Der Einmarsch von Hitlers Truppen in die UdSSR im Juni 1941 verändert die Lage. Die Kommunistische Partei Frankreichs tritt in den bewaffneten Kampf ein. An der Metrostation Barbès-Rochechouart erschießt Pierre Georges einen deutschen Offiziersanwärter. Die Deutschen üben Vergeltung.

Im Laufe des Jahres 1941 weitet die Résistance ihre Aktionen aus. Es werden heimlich Flugblätter gedruckt und Papiere gefälscht. Im Juli 1941 erscheint die Untergrundzeitung „Libération“. Jean-Pierre Lévy gründet die Résistance-Gruppe Franc-Tireur, Henri Frenay die Gruppe Combat.
Im Herbst 1941 kommt Jean Moulin nach London. Er verlässt England am 1. Januar 1942, nachdem General de Gaulle ihn mit der Aufgabe betraut hat, die Widerstandsbewegungen der Freien Zone im Süden Frankreichs zu vereinen. 18 Monate lang trifft sich Jean Moulin alias Rex mit Henri Frenay, Emmanuel d’Astier de La Vigerie und Jean-Pierre Lévy, um sie davon zu überzeugen, ihre Aktivitäten zu koordinieren.
Bei der Verfolgung von Widerstandskämpfern leistet die französische Polizei der Gestapo bedeutende Hilfe. Die Brigades spéciales (BS), Sondereinheiten der Präfektur, spezialisieren sich auf die Verfolgung kommunistischer Widerstandskämpfer. Die kommunistischen Kampfgruppen bündeln ihre Kräfte in der Organisation Francs-tireurs et partisans, kurz FTP. Charles Tillon übernimmt ihr Kommando. Die ausländischen Kommunisten organisieren sich in der Untergruppe FTP-MOI. Sie ist für zahlreiche Guerilla-Aktionen verantwortlich, vor allem in Toulouse und Paris.
Im Frühjahr 1942 reisen die Anführer der Résistance nach London, um sich mit General de Gaulle zu beraten. Im April 1942 beruft Pétain zum zweiten Mal Pierre Laval zum Ministerpräsidenten. Laval wiederum ernennt René Bousquet zum Generalsekretär der Polizei. Der junge und ehrgeizige Bousquet setzt sich aktiv für eine Zusammenarbeit der französischen mit der deutschen Polizei ein und verhandelt direkt mit Carl Oberg, dem SS-Polizeiführer in Paris, über eine französische Beteiligung an der antijüdischen Politik.
Die Razzien in der besetzten Nordzone und in der freien Südzone lösen in der Bevölkerung große Unruhe aus. Jean Moulin hat alle Hände voll zu tun, den Widerstand zu vereinen. Nach zähen Verhandlungen gelingt ihm der Zusammenschluss der Gruppen Combat, Libération-Sud und Franc-Tireur zu der paramilitärischen Armée secrète (AS) unter dem Kommando von General Delestraint.

Dokureihe, Regie: Patrick Rotman (F 2020, 55 Min)

#frankreich #resistance #doku
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Warum singen wir? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

Gesänge gehören auf der ganzen Welt zum kulturellen Erbe der Menschheit. Und wir singen überall aus ganz ähnlichen Gründen: um zu feiern, zu trauern, weil wir uns lieben. Warum machen wir das eigentlich? Warum reicht uns die Sprache nicht aus? Und was am Gesang begeistert uns so, egal, ob wir selbst singen oder anderen dabei zuhören?

Singen scheint mehr zu bewirken, als uns oft bewusst ist. Es verbessert Haltung, Kreislauf und Immunsystem, zugleich schüttet der Körper Glückshormone wie Endorphine und Serotonin aus. Gesang ist gut für uns. „Unsere Stimme ist das Musikinstrument, das jeder hat, und für die Meisten die erste Erfahrung selbst Musik zu machen“, betont Neurowissenschaftlerin Sophie Scott.
Also singen wir auf der ganzen Welt, um Liebe, Freude oder Trauer auszudrücken. Singen wirkt für uns wie ein soziales Bindemittel. Wer gemeinsam singt, fühlt sich anderen näher. „Wir können nur in sozialen Gemeinschaften überleben. Man hat über lange Zeit Musikalität und insbesondere das Singen in der Bedeutung für diesen Zusammenhalt doch weit unterschätzt“, erklärt der Oldenburger Musikwissenschaftler Gunter Kreutz.
Evolutionsforscher Charles Darwin glaubte, dass wir uns das Singen von den Vögeln abgeguckt haben. „Es scheint, als habe sich die Fähigkeit Töne nachzumachen, mindestens zweimal unabhängig voneinander entwickelt – bei Menschen und Tieren wie Vögeln oder Walen“, erklärt Verhaltensbiologin Constance Scharff. Singvögel stimmen ihre Lieder seit rund 33 Millionen Jahren an. Dabei gibt es neben vielen Unterschieden zu unserem Gesang auch einige überraschende Parallelen. Zum Beispiel müssen Singvogelhirne ihre komplexen Gesänge erst lernen – genauso wie wir unsere Lieder.
Und auch wenn wir, anders als Singvögel, nicht jeden Ton treffen, weiß Neurowissenschaftlerin Daniela Sammler: „Jeder Mensch kann singen. Auch wenn viele behaupten, dass sie nicht singen können, das stimmt nicht.“ Also, vielleicht sollten wir es alle öfter tun?

Dokumentationsreihe, Regie: Mia von Hirsch (D 2025, 29 Min)

Quellen und weiterführende Links:

Unsere Expert*innen

Gunter Kreutz dazu, was Singen bewirken kann…
https://www.wissenschaftsjahr.de/2018/klingt-nach-teamwork/aktuelles/aktuellen-meldungen/singen-fuers-team/index.html

Professorin Sammler zur Verbindung von Sprache und Musik im Gehirn…
https://scilogs.spektrum.de/hirn-und-weg/von-synapsen-und-symphonien-musik-und-sprache-im-gehirn/

Sophie Scott dazu, wie unser Gehirn lernt…(Englisch)
https://www.youtube.com/watch?v=UsV9K6eZZLE

Professorin Constance Scharff zum Brabbeln von Zebrafinken…
https://www.deutschlandfunkkultur.de/forschung-zum-sprachvermoegen-warum-fledermaeuse-und-100.html


Zur Evolution des Gesangs

Könnte sich Sprache aus Musik entwickelt haben? (Englisch)
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5834477/

Haben Tiere ein Rhythmusgefühl?
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/wei%C3%9Fhandgibbons-affen-mit-rhythmus-im-blut

Wie auch wir Weibchen bezirzen…
https://www.sueddeutsche.de/kultur/studie-knabenchor-frauen-publikum-1.6303241


Und noch mehr Gesang

Liegt Musikalität in den Genen?
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/musikalitaet-liegt-in-den-genen--den-rhythmus-im-blut-32908930.html

Zur Bedeutung von Nationalhymnen…
https://www.deutschlandfunkkultur.de/nationalhymnen-und-ihre-texte-100.html



Musik in dieser Folge :

Audio Dope: Sense of Gravity
Bukahara: Happy
Blond: Girl Boss


#singen #wissenschaft #doku
Video verfügbar bis zum 31/01/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121327-007-A/warum-singen-wir/
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Gesänge gehören auf der ganzen Welt zum kulturellen Erbe der Menschheit. Und wir singen überall aus ganz ähnlichen Gründen: um zu feiern, zu trauern, weil wir uns lieben. Warum machen wir das eigentlich? Warum reicht uns die Sprache nicht aus? Und was am Gesang begeistert uns so, egal, ob wir selbst singen oder anderen dabei zuhören?

Singen scheint mehr zu bewirken, als uns oft bewusst ist. Es verbessert Haltung, Kreislauf und Immunsystem, zugleich schüttet der Körper Glückshormone wie Endorphine und Serotonin aus. Gesang ist gut für uns. „Unsere Stimme ist das Musikinstrument, das jeder hat, und für die Meisten die erste Erfahrung selbst Musik zu machen“, betont Neurowissenschaftlerin Sophie Scott.
Also singen wir auf der ganzen Welt, um Liebe, Freude oder Trauer auszudrücken. Singen wirkt für uns wie ein soziales Bindemittel. Wer gemeinsam singt, fühlt sich anderen näher. „Wir können nur in sozialen Gemeinschaften überleben. Man hat über lange Zeit Musikalität und insbesondere das Singen in der Bedeutung für diesen Zusammenhalt doch weit unterschätzt“, erklärt der Oldenburger Musikwissenschaftler Gunter Kreutz.
Evolutionsforscher Charles Darwin glaubte, dass wir uns das Singen von den Vögeln abgeguckt haben. „Es scheint, als habe sich die Fähigkeit Töne nachzumachen, mindestens zweimal unabhängig voneinander entwickelt – bei Menschen und Tieren wie Vögeln oder Walen“, erklärt Verhaltensbiologin Constance Scharff. Singvögel stimmen ihre Lieder seit rund 33 Millionen Jahren an. Dabei gibt es neben vielen Unterschieden zu unserem Gesang auch einige überraschende Parallelen. Zum Beispiel müssen Singvogelhirne ihre komplexen Gesänge erst lernen – genauso wie wir unsere Lieder.
Und auch wenn wir, anders als Singvögel, nicht jeden Ton treffen, weiß Neurowissenschaftlerin Daniela Sammler: „Jeder Mensch kann singen. Auch wenn viele behaupten, dass sie nicht singen können, das stimmt nicht.“ Also, vielleicht sollten wir es alle öfter tun?

Dokumentationsreihe, Regie: Mia von Hirsch (D 2025, 29 Min)

Quellen und weiterführende Links:

Unsere Expert*innen

Gunter Kreutz dazu, was Singen bewirken kann…
https://www.wissenschaftsjahr.de/2018/klingt-nach-teamwork/aktuelles/aktuellen-meldungen/singen-fuers-team/index.html

Professorin Sammler zur Verbindung von Sprache und Musik im Gehirn…
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Sophie Scott dazu, wie unser Gehirn lernt…(Englisch)
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Professorin Constance Scharff zum Brabbeln von Zebrafinken…
https://www.deutschlandfunkkultur.de/forschung-zum-sprachvermoegen-warum-fledermaeuse-und-100.html


Zur Evolution des Gesangs

Könnte sich Sprache aus Musik entwickelt haben? (Englisch)
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5834477/

Haben Tiere ein Rhythmusgefühl?
https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/wei%C3%9Fhandgibbons-affen-mit-rhythmus-im-blut

Wie auch wir Weibchen bezirzen…
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Und noch mehr Gesang

Liegt Musikalität in den Genen?
https://www.geo.de/wissen/gesundheit/musikalitaet-liegt-in-den-genen--den-rhythmus-im-blut-32908930.html

Zur Bedeutung von Nationalhymnen…
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Musik in dieser Folge :

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Bukahara: Happy
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#singen #wissenschaft #doku
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Wintersport um jeden Preis? | ARTE Europa - Die Woche

Perfekter Pulverschnee pünktlich zu den Winterferien oder zu den Olympischen Winterspielen? Darauf ist in Zeiten der Erderwärmung längst kein Verlass mehr. In Europa kämpft so manche Skistation ums Überleben – und hilft mit Kunstschnee oder Plastikpisten nach. Es ist ein Teufelskreis: Denn so befeuert der moderne Wintersport die Klimakrise nur noch mehr. Und die entstehenden Preise können sich immer weniger Touristen leisten. Sind Skifahren und Co. also bald Schnee von gestern?

#wintersports #klimawandel #skifahren
Video verfügbar bis zum 29/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/112907-154-A/arte-europa-weekly/
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Perfekter Pulverschnee pünktlich zu den Winterferien oder zu den Olympischen Winterspielen? Darauf ist in Zeiten der Erderwärmung längst kein Verlass mehr. In Europa kämpft so manche Skistation ums Überleben – und hilft mit Kunstschnee oder Plastikpisten nach. Es ist ein Teufelskreis: Denn so befeuert der moderne Wintersport die Klimakrise nur noch mehr. Und die entstehenden Preise können sich immer weniger Touristen leisten. Sind Skifahren und Co. also bald Schnee von gestern?

#wintersports #klimawandel #skifahren
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Colorado: Migranten unter Druck | ARTE Reportage

Denver, die Hauptstadt des Bundesstaates Colorado, ist eine von den Demokraten regierte "Sanctuary City", die Migranten ohne gültige Papiere schützt – landesweit sind es über 12 Millionen.  Sie alle tragen einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung und sind seit der Wahl von Donald Trump von Abschiebung bedroht.

In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.

#colorado #migration #usa
Video verfügbar bis zum 26/10/2035

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128966-000-A/colorado-migranten-unter-druck/
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Denver, die Hauptstadt des Bundesstaates Colorado, ist eine von den Demokraten regierte "Sanctuary City", die Migranten ohne gültige Papiere schützt – landesweit sind es über 12 Millionen.  Sie alle tragen einen großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung und sind seit der Wahl von Donald Trump von Abschiebung bedroht.

In Denver demonstrieren die Bürger immer wieder gegen die Razzien der ICE-Beamten, der Einwanderungspolizei. Eine neue Initiative, der "Driver's Coop", das ist eine neue Genossenschaft von Taxifahrern, bemüht sich seit einem guten Jahr, den Fahrern ohne gültige Papiere ein besseres Leben zu ermöglichen.In dieser in den USA einzigartige Genossenschaft arbeiten 800 Taxifahrer, weitere 1000 sind dabei dort einzutreten. Ursprünglich war sie eine Antwort auf die Ausbeutung der Fahrer durch die neuen Taxi-Giganten wie "Uber". Im Bundesstaat Colorado kann man einen Führerschein ohne gültige Papiere erhalten, deshalb sind viele Fahrer irreguläre Migranten. Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft hilft ihnen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern, sich zu integrieren und vielleicht eines Tages doch noch die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Geschäftsführerin ist die aus Südkorea stammende Minsun JI, sie erzählt über ihr soziales und wirtschaftliches Engagement: ein Akt des politischen Widerstands in Trumps Amerika.

#colorado #migration #usa
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Syriens Folterkerker | Doku HD | ARTE

Hinweis: Dieses Programm enthält Szenen, die für junge oder empfindsame Zuschauer und Zuschauerinnen nicht geeignet sind.

Nur wenige Monate nach dem Sturz des syrischen Regimes enthüllt diese erschütternde Dokumentation das System der Masseninhaftierungen und Folterungen unter Diktator Baschar al-Assad. Sie zeigt die brutale Vorgehensweise gegen Oppositionelle: Folterungen, menschenunwürdige Haftbedingungen und mehr als 128.000 spurlos verschwundene Männer, Frauen und Kinder seit dem Arabischen Frühling.

Sie sind für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Jetzt brechen die Täter ihr Schweigen. Im Dezember 2024 blickte die Welt auf den dramatischen Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und damit auf das Ende des 13-jährigen Bürgerkriegs. Doch der anfänglichen Euphorie folgte aufgrund grausiger Entdeckungen die Ernüchterung: Von mehr als 100.000 Menschen fehlt bis heute jede Spur. Was ihnen widerfuhr, ist in Kerkern, Massengräbern und Geheimdokumenten verborgen.
Der Film dokumentiert eines der brutalsten Beispiele staatlicher Repression in der modernen Geschichte und gibt Opfern und Tätern gleichermaßen eine Stimme. Gut zwei Jahre lang erarbeiteten sich die Filmemacher einen exklusiven Zugang zu mehr als 40 ehemaligen Handlangern des Assad-Regimes, darunter Geheimpolizisten und Gefängniswärter, die Folterungen und Hinrichtungen überwachten. Ihre Aussagen ergänzen die Berichte zweier Brüder, die Syriens Folterkeller überlebten.

Dokumentation von Sasha Joelle Achili (GB 2024, 60 Min)

#syrien #folter #reportage
Video verfügbar bis zum 01/01/2026

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Syrien: Auf den Spuren des IS | ARTE Reportage

Der Islamische Staat in Syrien nutzte den Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 und das Sicherheitsvakuum in den ersten Wochen danach: Bis dahin in der Badia-Wüste verschanzt, schwärmten seine Mitglieder aus ins ganze Land. Über 500 IS-Kämpfer sollen nach dem Sturz des Regimes auch aus syrischen Gefängnissen entkommen sein.

Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Syrien noch immer ein geteiltes und instabiles Land, noch immer auch bedroht durch den Islamischen Staat. Allein in den Haftanstalten im Nordosten Syriens sitzen 9000 dschihadistische Häftlinge und 30.000 Frauen und Kinder, das ist die weltweit größte Konzentration von Mitgliedern des Islamischen Staates.Die Gefahr durch den IS ist nur eine der vielen Herausforderungen Syriens, das heute von dem reuigen Dschihadisten Ahmed al-Scharaa regiert wird. Von den Ruinen von Palmyra bis zum Lager al-Haul, von den Ufern des Euphrat im geteilten Deir ez-Zor über die große Handelsstadt Aleppo bis hin zu den Operationen der Koalition im ländlichen Syrien: Sophie Nivelle-Cardinale suchte nach den Spuren des Islamischen Staats  im Syrien von heute. In den Zeiten des Bürgerkriegs errichteten sie ein Kalifat, heute agiert die Terrororganisation im Untergrund. Ihre Mitglieder werden von der internationalen Koalition gejagt.

#syrien #is #reportage
Video verfügbar bis zum 02/12/2028

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Queer in Orbáns Ungarn | ARTE Re:

Als erstes EU-Land hat Ungarn die jährliche Pride-Parade offiziell verboten. Doch Béla, Norbert und Zsu lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Gemeinsam mit Hunderttausenden demonstrieren sie in den Straßen von Budapest – und machen die verbotene Parade zur bislang größten des Landes.

Béla Varadi ist Fotograf, queer und Roma. Nachdem die rechtsnationale Fidesz-Partei in seiner Heimat Ungarn die Macht übernahm und die Lage für queere Menschen und Minderheiten immer feindseliger wurde, ist er 2012 nach London gezogen. Doch jetzt kehrt Béla zurück, um als Fotograf ein besonderes Ereignis festzuhalten: die Pride in Budapest, die die größte ihrer Geschichte werden soll – obwohl die Veranstaltung offiziell verboten wurde.
In Budapest trifft er seinen Freund Norbert, ebenfalls queer und Roma. Norbert liebt seine Stadt, doch die gesellschaftlichen Spannungen bringen ihn an seine Grenzen. Trotz familiärer Unterstützung denkt er darüber nach, auszuwandern – ein Schritt, den viele queere Menschen in Ungarn bereits gegangen sind.
Zsu und Enikő sind ein junges, lesbisches Paar aus Budapest. Kürzlich haben sie ein Haus auf dem Land gekauft und möchten demnächst dorthin ziehen und die liberale Hauptstadt verlassen. Wie wird es ihnen in der ländlichen Gemeinde als Außenseiter ergehen?
Alle Protagonistinnen und Protagonisten vereint die Wut über das Verbot der Pride-Parade. Doch statt sich einschüchtern zu lassen, wollen sie Gesicht zeigen und an der Veranstaltung teilnehmen, um sich gegen die autoritäre Regierung unter Viktor Orbán zu wehren.

Reportage (Deutschland 2025, 31 Min)

#lgbtq #pride #reportage
Video verfügbar bis zum 09/11/2030

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Plötzlich Soldatin beim Heimatschutz | ARTE Re:

In nur 26 Tagen lernen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft ohne militärische Grundkenntnisse das Soldatenhandwerk. Ob Juristin oder Malermeister – nach der harten Ausbildung in einer niedersächsischen Kaserne kehren sie in ihre Berufe zurück und sind fortan Teil des Heimatschutzes der Bundeswehr. Im Ernstfall helfen sie mit, wichtige Infrastruktur zu schützen.

Die Reportage begleitet Freiwillige ohne militärische Vorerfahrung, die sich für den Heimatschutz der Bundeswehr engagieren. Alle diese sogenannten Ungedienten durchlaufen eine 26-tägige Grundausbildung. Die Tage in der niedersächsischen Kaserne sind lang und körperlich anstrengend. Vom Weckruf morgens um 5 Uhr bis spät in den Abend pauken und trainieren die Rekruten für das kleine Soldaten-Einmaleins: vom korrekten Gruß des Vorgesetzten, über das Marschieren im Gleichschritt bis zum Umgang mit der Waffe.
Der Beitrag zeigt die Herausforderungen: das ungewohnte Leben in der Kaserne, die Sportprüfung, gezielte Stressübungen und wie man auf einen Gegner zielt, um ihn kampfunfähig zu machen. Die Rekruten – darunter rund 20 Prozent Frauen – kommen aus allen Berufen und Altersgruppen. Russlands Angriff auf die Ukraine war für viele der Auslöser, sich freiwillig beim Militär zu melden. Nach der bestandenen Rekrutenprüfung gehören sie zur Reserve der Bundeswehr. Die Freiwilligen werden danach zum ersten Einsatz bei einem Großmanöver beordert. Der Auftrag: Sie sollen mit anderen Kameraden eine Kaserne im Hamburger Westen schützen.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#militär #soldat #reportage
Video verfügbar bis zum 05/11/2026

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⚠️ Die geheime Armee hinter der KI | ARTE #reportage #spot

⚠️ Die geheime Armee hinter der KI | ARTE #reportage #spot

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Hinter den Meisterleistungen der künstlichen Intelligenz steht eine für die User unsichtbare menschliche Armee, etwa in Madagaskar: Dort klicken jeden Tag fast 100.000 Menschen, um die Algorithmen der digitalen Giganten der Welt zu trainieren. ►Abonniert unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/ARTEde Abonniert unseren YouTube Kulturkanal: http://www.youtube.com/c/IrgendwasmitARTEundKultur Folgt uns auch auf unseren anderen Kanälen. Facebook : http://www.facebook.com/artede Twitter: http://www.twitter.com/artede Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

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Hybrider Krieg: Russland und seine Spione | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Dem Ex-KGB-Agenten Sergej Jirnov zufolge hat sich seit Amtsantritt des russischen Präsidenten Putin die Zahl russischer Agenten verdoppelt. Sie führen, parallel zu den bewaffneten Konflikten in Tschetschenien, Georgien und der Ukraine, hybride Kriege. Aus diesem Anlass verschaffen wir uns heute einen Einblick in die Struktur der russischen Geheimdienste.

Magazin (Frankreich 2025, Min)

#russland #putin #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/120904-152-A/mit-offenen-karten-im-fokus/
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Gazas Leere nach den Bomben – wie geht es weiter? | Tracks East | ARTE

Waffenstillstand – doch was kommt danach? In Gaza beginnt eine fragile Übergangszeit zwischen der Hoffnung auf Neubeginn und der Realität eines Lebens in Trümmern. Viele Menschen haben ihre Häuser, Angehörigen und Lebensgrundlagen verloren. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” die kilometerlange Zerstörung festgehalten – und das Leben nach zwei Jahren Krieg.

Zwei Jahre nach dem Angriff der Hamas auf Israel und nach zwei Jahren Krieg und Zerstörung beginnt in Gaza eine fragile Übergangszeit. Ein Kameramann in Gaza hat für “Tracks East” festgehalten, wie sich für die Menschen der Alltag zwischen Ruinen, Hoffnung und Wiederaufbau anfühlt.
Boxer Oussama Ayoub hat den ersten und einzigen Boxverein für Frauen und Mädchen in Gaza gegründet. Sein Boxzentrum in Gaza-Stadt ist durch die Angriffe komplett zerstört worden. Nach mehreren Vertreibungen lebt er derzeit in einem Zeltlager in Khan Younis und hat dort, inmitten von Zelten, seinen Boxclub neu aufgebaut.
Die 21-jährige Cellistin Haifa lebt provisorisch bei ihren Großeltern in Nuseirat. Ihr Cello hat einen Luftangriff überstanden, sie spielt es trotz Schäden. Für sie ist Musik ein Akt des Widerstands.
Die 25-jährige Nour al-Saqa wollte Filme machen – im Krieg fand sie sich als Kommunikationsbeauftragte von Ärzte ohne Grenzen wieder. In ihren privaten Social-Media-Posts wird der Wandel vom unbeschwerten Alltag zur permanenten Krise spürbar – ein digitaler Tagebucheintrag über Verlust und Überleben.
Die in Berlin lebende Künstlerin Rasha Nahas erzählt in ihrer Musik vom Leben zwischen zwei Identitäten. Denn ausgerechnet die Länder, die sich weigern Palästina als unabhängigen Staat anzuerkennen, geben ihr den Freiraum, sich musikalisch auszudrücken.
Außerdem beleuchtet die Journalistin Hiba Obaid das Terrain der sozialen Medien: Während sich die Gen Z immer mehr gegen Israels aktuelle Politik wendet, will Premier Netanjahu die PR-Bemühungen auf Social Media weiter intensivieren – und nennt die sozialen Medien “eine wichtige Waffe”.

Magazin (Deutschland 2025, 30 Min)

#Gaza #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 12/11/2029

00:00 Intro: Was kommt nach dem Waffenstillstand?
01:32 Das Cello, das die Bomben überlebte
04:32 Gazas Kinder: Schlange stehen als Alltag
07:21 Gaza vor dem Krieg: Nour Alsaqqa (Ärzte ohne Grenzen) erzählt
10:10 Gazas erster Boxclub für Mädchen
14:35 Lebensmittelpreise im Gazastreifen
17:47 Trümmer soweit das Auge reicht – Cello in den Ruinen
23:02 Rasha Nahas: Palästinensische Musikerin in Berlin



Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122199-027-A/tracks-east/
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Die Macht des russischen Geheimdiensts | Doku HD | ARTE

Nie in der Geschichte Russlands hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB größere Macht als heute. Um seine Ziele durchzusetzen, nutzt er Betrug und Korruption. Und im Auftrag des Kreml auch Mord. Vier Menschen im Exil erzählen von ihren Erfahrungen. Sie wehrten sich gegen staatliche Willkür und wurden zur Zielscheibe. Wie weit kontrolliert der FSB die russische Gesellschaft?

Pyotr WerziloW, Mitglied des Performance-Kollektivs Pussy Riot, erregt 2018 weltweit Aufmerksamkeit, als er gemeinsam mit Nika Nikulshina und anderen beim Finale der Weltmeisterschaft als politischer Flitzer auf das Spielfeld rennt. Wochen später wird Werzilow unter mysteriösen Umständen vergiftet und überlebt nur knapp. Für seine damalige Freundin Nika Nikulshina hat der Vorfall ein traumatisches Nachspiel.
Kevin Lik wird als 17-jähriger Teenager in Sotschi verhaftet. Der Vorwurf lautet Spionage. Kevin hatte aus seinem Kinderzimmer heraus Fotos gemacht, die einen Militärparkplatz zeigen. Alexey Shmatko ist ein erfolgreicher Unternehmer in der russischen Stadt Penza – bis er Opfer von "Corporate Raiding" wird. Zusammen mit korrupten Beamten versucht der Geheimdienst FSB, von Shmatkos Firmengewinn zu profitieren. Als der Unternehmer die Kooperation verweigert, wird er wegen angeblicher Steuervergehen festgenommen.
Andrei Soldatow, gehört zu den wichtigsten russischen Investigativjournalisten unserer Zeit, kennt die inneren Strukturen des russischen Geheimdienstapparats wie kaum kein anderer. Er und andere Experten wie der Menschenrechtsanwalt Iwan Pawlow liefern Hintergründe zu Historie und Handeln des FSB und dessen Bedeutung für Wladimir Putin – der selbst zum KGB gehört, seit er 22 Jahre alt ist.
Der Film erzählt, mit welchen Methoden der FSB heute arbeitet und wie weit er die Gesellschaft kontrolliert.

Dokumentarfilm von Stefan Eberlein (Russland 2024, 90 Min)

#geheimdienst #russland #doku
Video verfügbar bis zum 23/02/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/108999-000-A/die-macht-des-russischen-geheimdiensts/
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Was war vor dem Urknall? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE

Die Planeten, die Galaxien, das Universum: War das schon immer da – oder gab es einen Anfang? Den Urknall, aus dem all die wunderbaren Phänomene entstanden sind, die wir heute beobachten und erforschen können? Nur: Wenn es diesen einzigartigen Moment wirklich gab: Was genau hat ihn eigentlich hervorgebracht?

Bis vor 100 Jahren glaubte man, dass das Universum statisch ist und nicht größer als unsere Milchstraße. Heute wissen wir, dass es eine Billion Galaxien mit Trillionen Sternen, Planeten und Schwarzen Löchern gibt – und dass alles vor 13,8 Milliarden Jahren entstand. Nach aktuellem Wissensstand erschuf der Urknall sehr wahrscheinlich das Universum, das sich bis heute weiter ausdehnt.
Doch war der Urknall wirklich der Anfang von allem? Oder gab es womöglich schon ein Universum vor dem Urknall? Viele Theoretikerinnen und Theoretiker, darunter der weltberühmte Physiker Stephen Hawking, behaupten, vor dem Urknall habe es nichts gegeben. Aber wie kann ein Universum aus dem Nichts entstehen?
Theoretische Physiker wie Jean-Luc Lehners vom Max-Planck-Institut in Potsdam berechneten, dass die Ursache des Urknalls eine Fluktuation winziger Elementarteilchen im Nichts gewesen sein könnte. Am Cern, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, versuchen Forschende wie die Physikerin Valerie Domcke, den Urknall zu simulieren – und kommen ihm bis auf Sekundenbruchteile nahe.
Es gibt eine Vielzahl von Theorien darüber, was vor dem Urknall geschah: darunter die Stringtheorie, die Theorie des zyklischen Universums – nach der sich der Urknall immer wiederholt –, oder die Vorstellung, dass wir in einem von vielen Universen leben: die Theorie vom Multiversum.
Und dann ist es natürlich nach wie vor denkbar, dass alles mit einer übernatürlichen Macht begann. Doch ist das auch plausibel?

Dokumentationsreihe (D 2025, 27 Min)

#urknall #universum #wissenschaft
Video verfügbar bis zum 15/11/2028

Quellen und weiterführende Links:

Was beweist den Big Bang?

Einstein, Hubble, Lemaître und der Big Bang

https://www.geo.de/wissen/weltall/nur-eine-galaxie-unter-vielen--als-hubble-die-grenzen-des-universums-sprengte-35248834.html

Sind wir der Mittelpunkt des Universums?

https://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/mittelpunkt-des-universums/

Dopplereffekt und Rotverschiebung

https://www.dlr.de/de/next/raumfahrt/spannendes/ihr-fragt-wir-antworten/wo-war-der-urknall-was-war-davor-und-viele-andere-fragen

Wie ist der Big Bang abgelaufen?

Forschende Am CERN stellen den Urknall nach https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/genf-cern-physiker-spielen-mit-teilchenbeschleuniger-urknall-nach-a-1237243.html

https://www.derstandard.de/story/3000000215915/neuer-gigantischer-teilchenbeschleuniger-soll-dem-urknall-naeherkommen

Wie entstand aus dem Urknall das Universum?

https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/publikationen/themenhefte-hdp/themenhefte-pix-pdf/reisezumurknall_teilchen-kernphysik.pdf

Elementarteilchen, heiße Ursuppe und Galaxien

https://indico.cern.ch/event/1217642/contributions/5254046/attachments/2606321/4501836/Teilchenwerlt_TH.pdf

Was könnte den Urknall ausgelöst haben? Strings, Multiversum, Big Bounce

Stephen Hawking: Das Universum braucht keinen Gott zur Entstehung

https://www.tagesspiegel.de/wissen/der-kosmos-braucht-gott-nicht-6747283.html

Welche Theorien gibt es zur Entstehung des Universums?

https://www.mpg.de/11537079/W002_Physik_Astronomie_046_053.pdf

Wie könnten Strings die Inflation ausgelöst haben?

https://www.leifiphysik.de/uebergreifend/reise-die-forschung/grundwissen/das-zusammenspiel-von-kosmischer-inflation-und-string-theorie

Zum Weiterlesen:

Stephen Hawking: Der große Entwurf, Rowohlt, 2010

Françoise Combes: Le Big Bang, Que-Sais-Je, 2024

Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit, rororo, 2010

https://www.scinexx.de/dossier/der-urknall/


Musik in dieser Folge

Fat Boy Slim: Right here, right now
Jean Michel Jarre: Oxygene


Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121326-012-A/was-war-vor-dem-urknall/
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Ist Europas GenZ rechts abgebogen? | ARTE Europa - Die Woche

Sie wurde als „Generation Greta“ bezeichnet: die GenZ, die sich noch vor wenigen Jahren massiv für den Klimaschutz stark machte. Jetzt wird unter jungen Europäern ein anderer Trend sichtbar: Immer mehr von ihnen fühlen sich zur rechtsextremen Szene hingezogen, teilen Memes über den spanischen Diktator Franco und skandieren "Remigration". Mit ihren Stimmen fahren Rechtsaußen-Parteien einen Wahlerfolg nach dem anderen ein, von Rumänien über Deutschland bis Spanien. Was steckt hinter diesem Wandel? Und ist er wirklich so groß, wie er scheint?

#rechts #politik #genz
Video verfügbar bis zum 18/02/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/112907-146-A/arte-europa-weekly/
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Polen: Russlands hybrider Krieg | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Mit Sabotageakten nimmt Russland auch Polen ins Visier, das Mitglied der EU und der NATO ist.

Eine Explosion beschädigte eine Eisenbahnstrecke zwischen Warschau und Lublin, über die Hilfsgüter für die Ukrainer im Krieg transportiert werden. Die Täter sollen zwei Personen ukrainischer Herkunft sein, die seit langem mit dem russischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Es ist kein Zufall, dass Russland das Schlüsselland Polen ins Visier nimmt, das Mitglied der NATO und der EU ist.

Magazin (F 2025, 3 Min)

#polen #russland #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

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Gerettet vor Lampedusa | ARTE Re:

Jedes Jahr treffen sich auf Lampedusa Überlebende eines Flüchtlingsdramas, das 2013 Europa erschütterte: Fast 370 Menschen sterben, als ein Schiff vor der Küste kentert. Der Fischer Vito Fiorino kann 47 Menschen aus dem Wasser ziehen. Viele der Geretteten besuchen ihren neuen „Vater“ Vito am Jahrestag. Auch Fitsum hat überlebt. Heute ist er Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn.

Die Ereignisse vom 3. Oktober 2013 haben das Leben von Vito Fiorino für immer verändert. Der Fischer rettete 47 Menschen aus dem Mittelmeer, doch dann war sein Boot hoffnungslos überfüllt. Bis heute bedrückt den 76-Jährigen, dass er nicht mehr Flüchtlingen helfen konnte. Auch der andauernde Flüchtlingsstrom nach Lampedusa belastet Vito sehr. „Immer wieder gibt es Tote. Die Dinge haben sich überhaupt nicht geändert, sie sind zum Teil eher noch schlimmer geworden“, sagt er. Der 3. Oktober ist mittlerweile der wichtigste Tag des Jahres für ihn. Seine geretteten „Kinder“ leben heute auf der ganzen Welt verstreut - doch Anfang Oktober kommen viele von ihnen zurück nach Lampedusa, um ihrer Rettung und der vielen Opfer der Tragödie zu gedenken.
Unter den Überlebenden ist auch Fitsum aus Eritrea. „Wenn ich erzähle, dass fast 370 Menschen gestorben sind und ich noch lebe – das kann ich manchmal kaum beschreiben.“ Fitsum ging nach Deutschland, lernte die Sprache und wurde als Flüchtling anerkannt. Er machte eine Bäckerlehre, gründete eine Familie und arbeitet heute als Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. „Das ist jetzt meine Heimat“, sagt er.
Für Fitsum ist der 3. Oktober sein neuer Geburtstag. „Ich kam nackt auf die Welt. Und ohne irgendetwas bin ich auch auf Lampedusa angekommen. Es ist meine Wiedergeburt“. Doch neben der Freude und der Dankbarkeit sind die Gedenkveranstaltungen auf Lampedusa auch mit großem Schmerz verbunden. Denn auf dem Weg nach Europa kämpfen weiterhin Menschen auf der gefährlichen Mittelmeerroute um ihr Überleben.

Reportage (D 2024, 30 Min)

#flüchtlinge #lampedusa #reportage
Video verfügbar bis zum 21/10/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118265-024-A/re-gerettet-vor-lampedusa/
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USA: Wer glaubt noch an Trump? | ARTE Reportage

Während viele Amerikaner ihre Wahl von Donald Trump ein knappes Jahr nach dem Amtsantritt bereuen, glauben die meisten im 5. Congressional District in Kentucky weiter fest daran, dass Donald Trump ihr „Retter“ aus der wirtschaftlichen Misere sei, nach dem Abbau der Kohleindustrie seit Obama und Biden.  Ein Milliardär als Retter der Armen?

Viele Jahrzehnte lebten sie hier gut vom Kohlebergbau, die Mehrheit wählte immer die Demokraten. Der Erdrutsch zu den Republikanern begann in den Appalachen von Kentucky mit Barack Obamas Ankündigung, zugunsten von Gas und erneuerbarer Energie aus dem „schmutzigen“ Kohlebergbau auszusteigen. Zehntausende Minenarbeiter verloren ihre Jobs, die Folgen für die lokale Wirtschaft waren verheerend. Und die „schmutzige Kohle“ nahm ihnen auch ihren Stolz – für sie klang es, als ob sie „schmutzig“ wären. Donald Trump versprach 2016, die Kohleförderung wieder anzukurbeln.  Das Ergebnis:  2016 wählten 78% Donald Trump, 2020 dann 79% und 2024 waren es 81%. Der fünfte Congressional District in Kentucky ist heute eine Hochburg der MAGA-Bewegung. Unsere Reporter trafen MAGA-Anhänger der ersten Stunde, ehemalige Minenarbeiter und ihre Familien sowie die lokalen Vertreter der Republikanischen Partei. Sie hoffen weiter auf Trumps Politik, Zweifel äußern nur wenige. Denn nach dem Attentat auf den rechtspopulistischen Trump-Unterstützer und Podcaster Charlie Kirk schlossen sich die Reihen der Pro-Trump-Republikaner fester…

#trump #usa #reportage
Video verfügbar bis zum 13/10/2028

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127866-000-A/usa-wer-glaubt-noch-an-trump/
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Syrien: Gefangenschaft und Rückkehr nach Raqqa | Doku HD | ARTE

„Return to Raqqa“ dokumentiert die Entführung durch den IS von 19 westlichen Journalisten im Jahr 2012, darunter der 2014 hingerichtete James Foley.  Eine ergreifende Geschichte, erzählt aus erster Hand von dem spanischen Kriegsreporter Marc Marginedas, der als erste Geisel wieder freigelassen wurde

#syrien #terroristen #doku
Video verfügbar bis zum 14/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/128881-000-A/syrien-rueckkehr-nach-raqqa/
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Grzimek: der Kampf um die Serengeti | Doku HD | ARTE

Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" wurde Bernhard Grzimek zur Ikone des Naturschutzes. Doch sein Einsatz bedeutete auch den Heimatverlust für das indigene Volk der Maasai. Der Dokumentarfilm erzählt von seinem bewegenden Vermächtnis und der Frage:
Wie kann man in Zukunft Natur schützen, ohne indigene Gemeinschaften noch weiter zu verdrängen?

Mit seiner Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“ erreichte Bernhard Grzimek in den 1960er und 1970er Jahren bis zu 35 Millionen Zuschauer, sein Film „Serengeti darf nicht sterben“ gewann 1960 den Oscar. Über Jahrzehnte galt Grzimek als unangefochtene Stimme des Naturschutzes und als Deutschlands bekanntester Tierfilmer. Schon im zerstörten Frankfurt hatte er als Direktor den Zoologischen Garten wiederaufgebaut und ihn modernisiert. Mit seiner Fernsehsendung mobilisierte er ein Millionenpublikum für den Tierschutz.
Sein Lebenswerk war die Serengeti. Der Nationalpark wurde für ihn zum Symbol einer unberührten Wildnis – und zum Ort größter persönlicher Tragödie, als sein Sohn Michael 1959 bei den Dreharbeiten für „Serengeti darf nicht sterben“ tödlich verunglückte. Doch Grzimek vollendete den Film, und sein Erfolg machte die Serengeti weltweit berühmt. Heute wird sein Vermächtnis neu bewertet. Sein Prinzip, „Platz für Tiere“ zu schaffen, bedeutete auch, dass Menschen ihre Heimat verloren. Tausende Massai wurden 1959 aus dem Nationalpark an den Rand, in das Gebiet um den Ngorongoro-Krater umgesiedelt – ein Trauma, das bis in die Gegenwart reicht.
Während Millionen Touristen mittlerweile zu einer Belastung für das Ökosystem der Serengeti werden, wehren sich die Massai dagegen, nun erneut umgesiedelt zu werden. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der Naturschutz weltweit prägte. Dabei stellt sich die drängende Frage: Wie lassen sich der Schutz einzigartiger Ökosysteme und die Rechte indigener Gemeinschaften im 21. Jahrhundert miteinander vereinbaren?

Dokumentarfilm von Dennis-Roy Wells (Deutschland 2025, 90 Min)

#serengeti #naturschutz #doku
Video verfügbar bis zum 06/11/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/118618-000-A/grzimek-und-der-kampf-um-die-serengeti/
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Hollands Frauen schlagen zurück | ARTE Re:

In den Niederlanden gehen Frauen zu Tausenden auf die Straße. Der landesweite Protest zielt gegen Frauenmorde - und für Frauenrechte. Organisiert werden diese Proteste von den „Dolle Minas“ - einer Gruppe, die schon 1970 für viel Furore sorgte. Dieselben Frauen, die vor 55 Jahren für Gleichberechtigung gekämpft haben, sind nun wieder dabei - in erster Reihe.

Innerhalb weniger Wochen hat die Gruppe „Dolle Mina“ in den Niederlanden ein Lauffeuer entzündet. Überall im Land finden zahlreiche Proteste statt, zu Fuß oder auf Fahrrädern. Angeführt werden sie u. a. von der jungen Autorin Sia Hermanides und der 79-jährigen Dunya Verwey, einer Veteranin der niederländischen Frauenbewegung. Die Zahl der Frauenmorde sei nicht mehr hinnehmbar, die Politik soll mehr für den Opferschutz tun.
Die neue Frauenbewegung zielt aber auch gegen eine befürchtete gesellschaftliche Veränderung, einen Rückschritt in Sachen Gleichberechtigung. Dass die „Dolle Minas“ so erfolgreich sind, hat vor allem mit ihrem speziellen Protest-Konzept zu tun. Schon zu Gründungszeiten waren die Minas eine Art Spaß-Guerilla, die Straße ist ihre vertraute Einsatzzone.
Mit viel Witz und Herzblut setzen die „Dolle Minas“ die niederländische Politik unter Druck - so sehr, dass der König nun in seiner Thronrede die Femizide thematisierte. Das Parlament in Den Haag stimmte mehrheitlich für einen Antrag, Frauen besser zu schützen. Die Minas stehen - wie vor 55 Jahren - für geballte Frauenpower „Made in the Netherlands“.

Reportage (D 2025, 30 Min)

#holland #feminismus #reportage
Video verfügbar bis zum 27/10/2030

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/122218-010-A/re-hollands-frauen-schlagen-zurueck/
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Droht der DIGITALE BLACKOUT? | Doku HD | ARTE

Das Digitalzeitalter hat längst das öffentliche und private Leben erreicht, eine Welt ohne E-Mail, TikTok, Web und KI scheint unvorstellbar. Doch die Technik hängt am seidenen Faden: Was, wenn der Strom für Rechenzentren knapp wird, Unterseekabel sabotiert und Grafikchips sanktioniert werden? In Forschung, Industrie und Militär sucht man nach Lösungen gegen den digitalen Blackout.

Mobil surfen braucht keine Kabel. Papierlose Büros sind umweltfreundlich. Computer-Anbieter gibt es mehr als genug. Drei Aussagen, die sich als Mythos erweisen, sobald man hinter die Kulissen von Internet und KI schaut. Denn in Wahrheit ist die virtuelle Welt erstaunlich reell: Rechenzentren werden aus dem Boden gestampft, voller Hardware, die für Kühlung und Datenverarbeitung Unmengen Energie verbrauchen. Riesige Dieselgeneratoren sollen im Notfall den digitalen Blackout verhindern. Wird KI zum größten Klimakiller, das digitale Büro zur Dreckschleuder? 
Der globale Datenverkehr hängt immer noch zu 95 Prozent von Unterseekabeln ab. Bisher sind diese Lebensadern der Web-Ära vielerorts noch ein leichtes Ziel für Terroristen und staatlich gelenkte Saboteure. Die französische Marine patrouilliert deshalb mit Hightech-Ausrüstung entlang der Kabelrouten, denn an ihnen hängt die Weltwirtschaft. Auch für europäische Sicherheitsbehörden zählt die digitale Infrastruktur zu den Achillesfersen im Zeitalter hybrider Kriegsführung. Sabotageakte an Seekabeln wie zuletzt in der Ostsee zeigen die Verwundbarkeit unserer Zivilisation.
Zu den Szenarien eines Internet-Infarkts zählt auch der Zusammenbruch von Lieferketten im Zusammenhang mit politischen Konflikten oder Krisen. Doch wie soll Europa unabhängig von US-amerikanischen oder asiatischen Quasi-Monopolisten für GPU-Technologie werden? Denn auch wenn ʺCloud-Computingʺ wolkig-leicht klingt, steckt dahinter massive Technik. Die Dokumentation zeigt Herausforderungen einer digitalen Zukunft zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Geopolitik.

Dokumentation von Dietmar Klumpp (D 2025, 52 Min)

#digital #ki #doku
Video verfügbar bis zum 22/10/2026

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Trump: Das Gesetz bin ich | ARTE

Trump: Das Gesetz bin ich | ARTE

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Showdown zwischen Donald Trump und den Gerichten: Verbündete, Gegner und Experten zeigen, wie er die Grenzen des Präsidentenamts austestet. Dabei stößt Trump auch auf juristischen Widerstand. Welche Folgen hat dieser Machtkampf für die amerikanische Demokratie? ►Abonniert unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/ARTEde Abonniert unseren YouTube Kulturkanal: http://www.youtube.com/c/IrgendwasmitARTEundKultur Folgt uns auch auf unseren anderen Kanälen. Facebook : http://www.facebook.com/artede Twitter: http://www.twitter.com/artede Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

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Nigeria: Trumps Vorstoß | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Mit offenen Karten im Fokus": Täglich drei Minuten Aktuelles und Analysen.

Magazin (F 2025, 3 Min)

#nigeria #trump #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

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Leben mit WILDTIEREN | ARTE Re:

Wildkatzen, Wildschweine, Affen: Diese Tiere leben hierzulande nicht nur in Zoos. Der Trend, Wildtiere auch privat zu halten, führt leider oft zu nicht artgerechter Haltung. In der Reportage kämpfen engagierte Exotenliebhaberinnen und -liebhaber für Wildtiere, die ein neues besseres Zuhause benötigen. Dabei stoßen sie häufig an finanzielle und rechtliche Grenzen.

In Deutschland und Frankreich leben in manchen privaten Haushalten wilde Tiere. Die Reportage begleitet mehrere engagierte Menschen, die ihr Leben ganz den Tieren widmen. In Hohenfels am Bodensee pflegt die 75-jährige Nada Lange verletzte Wildkatzen – viele stammen aus schlechter Haltung. Für ihre Servale und Leopardenkatzen will sie eine Stiftung gründen, doch noch fehlt das nötige Startkapital.
In Frankreich kämpfen Sabine und Christophe Landais um eine Genehmigung für ihre geplante Auffangstation für Wildschweine. Die Wildschweine Martin und Barry leben seit Jahren bei ihnen, doch bisher verweigern die Behörden jede Unterstützung – trotz erfüllter Auflagen.
Im Hunsrück halten Heidi und Harald Beck sechs Weißbüscheläffchen. Genehmigt und artgerecht – aber nicht ohne Konflikte innerhalb der Affengruppe. Die Haltung wilder Tiere stellt Privatpersonen trotz aller Leidenschaft vor enorme Herausforderungen: hohe Kosten, viele rechtliche Vorgaben und spezielles Fachwissen.
Eine Reportage über Tierliebe, Verantwortung und die Frage, wer diese Tiere schützt, wenn ihre Halter es nicht mehr können.

Reportage (D 2025, 31 Min)

#wildtiere #haustiere #reportage
Video verfügbar bis zum 23/10/2030

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UKRAINE: Der Widerstand geht weiter | Mit offenen Karten - Im Fokus | ARTE

Trotz Zerstörung der ukrainischen Energieversorgung durch Putins Armee, lässt der Widerstand der ukrainischen Bevölkerung nicht nach.
Kurz vor dem Winter tut Putins Russland das, was es seit bald vier Jahren tut: es zerstört systematisch die Energieversorgung der Ukraine, um die Moral der Bevölkerung zu untergraben. Die Energieinfrastruktur wurde in zehn Regionen angegriffen. Doch auch unter diesen Bedingungen lässt der Widerstand der ukrainischen Bevölkerung nicht nach.

Magazin (F 2024, 3 Min)

#ukraine #russland #geopolitik
Video verfügbar bis zum 20/01/2027

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Sudan: Der vergessene Krieg | Mit offenen Karten | ARTE

Der Sudan ist seit über zwei Jahren Schauplatz eines Konflikts zwischen rivalisierenden Generälen des herrschenden Militärs. Nach Jahrzehnten der Diktatur und der Abspaltung des Südsudan bringt dieser Konflikt neues Leid über das Land. Ein Machtkampf mit dramatischen Konsequenzen für die Menschen im Sudan.

Der knapp zwei Millionen Quadratkilometer große Sudan im Nordosten Afrikas ist seit über zwei Jahren Schauplatz eines mörderischen Konflikts zwischen zwei rivalisierenden Generälen des herrschenden Militärs, der von der Öffentlichkeit kaum beachtet wird: Auf der einen Seite stehen die sudanesischen Streitkräfte (Sudanese Armed Forces, SAF) unter De-facto-Staatschef Abdel Fattah al-Burhan, auf der anderen die Rapid Support Forces (RSF) unter seinem Widersacher Mohammed Hamdan Daglo, genannt „Hemeti“. Nach Jahrzehnten der Diktatur durch Omar al-Baschir und der schmerzhaften Abspaltung des Südsudan bringt dieser Konflikt neues Leid über das Land mit sich, gekennzeichnet von Ausschreitungen gegen die Zivilbevölkerung und Massenvertreibungen.
Neben den innenpolitischen Widersachern befeuern auch regionale und internationale Mächte diesen Krieg: Ägypten, Äthiopien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Russland und die Türkei unterstützen ihre jeweiligen Verbündeten, um eigene strategische und wirtschaftliche Interessen zu verfolgen. Es herrscht ein Machtkampf mit dramatischen Konsequenzen für die Menschen im Sudan.

Magazin (F 2025, 3 Min)

#sudan #konflikt #geopolitik
Video verfügbar bis zum 22/09/2032

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/125533-005-A/mit-offenen-karten/
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Der digitale Tsunami | Doku HD | ARTE

Wie verändert sich unsere Welt, wenn KI Entscheidungen über Leben und Tod trifft, Maschinen uns beraten und Kinder mit Bildschirmen groß werden? Der Dokumentarfilm zeigt die Umbrüche der digitalen Revolution – mit all ihren gesellschaftlichen, psychologischen und politischen Konsequenzen.

Die Forschung belegt deutlich die psychologischen Folgen von Social Media, insbesondere bei Jugendlichen: Sucht, Angstzustände, depressive Symptome – ausgelöst durch Plattformen, die mit Dopaminkicks operieren. Doch dies ist nur ein Aspekt der strukturellen Macht der großen Technologiekonzerne, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen und mit Algorithmen bestimmen, was wir wissen, glauben – und kaufen.
Dazu kommt in den letzten Jahren der Einfluss von KI auf politische Prozesse, von Wahlen bis hin zur gezielten Desinformation durch Deepfakes. „Der digitale Tsunami“ zeigt die realen Gefahren durch Gesichtserkennung, autonome Waffensysteme und staatliche Überwachung auf. Mit Stimmen von Forschenden wie Sherry Turkle und Yoshua Bengio warnt der Dokumentarfilm vor Kontrollverlust, Desinformation – und stellt die zentrale Frage: Beherrschen wir die Technologie oder sie uns?
„Das Medium ist die Botschaft“ ist das berühmteste Zitat des kanadischen Philosophen und Medientheoretikers Marshall McLuhan, der bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts voraussah, wie tiefgreifend elektronische Medien unsere Wahrnehmung und die Gesellschaft verändern können. Nicht der Inhalt eines Mediums ist entscheidend, sondern das Medium selbst prägt, wie wir denken, fühlen und handeln.
McLuhans Erkenntnisse und Voraussagen sind auch in der heutigen Medienwelt noch relevant – und mit der Künstlichen Intelligenz hat sich die Menschheit ein Werkzeug geschaffen, das sich möglicherweise gegen sie wenden könnte.

Dokumentarfilm (D/CDN/USA 2024, 84 Min)

#digital #ki #doku
Video verfügbar bis zum 19/01/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/114598-000-A/der-digitale-tsunami/


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Gesichtserkennung: IT-Firmen, Komplizen der Massenüberwachung | Mit offenen Daten | ARTE

Hochauflösende Kameras, Gesichtserkennungssoftware, hochmoderne Videoüberwachungszentren: "Mit offenen Daten" enthüllt, wie westliche Unternehmen dem autoritären Regime in Kasachstan dabei helfen, ein System zur Massenüberwachung aufzubauen.

Oppositionelle, die dank Gesichtserkennung mitten auf der Straße festgenommen werden: Das sind keine Bilder aus einem Science-Fiction-Film, sondern Amateurvideos, die die Redaktion von  "Mit offenen Daten" in den sozialen Netzwerken entdeckt hat. Auf dem Bildschirm eines Polizisten ist sogar zu lesen: „Personenerkennung; Kategorie: Aktivist“.In Kasachstan, wo das Regime jede Demonstration unterdrückt und politische Gegner inhaftiert, verstärken diese neuen Technologien, die offiziell zur Bekämpfung der Kriminalität eingesetzt werden, die Angst vor einer totalen Kontrolle der Bürger. Zumal Präsident Kassym-Jomart Tokajew keinen Hehl aus seinem Bestreben macht, sich am chinesischen Modell zu orientieren.

Diese beispiellose Recherche enthüllt, welche Unternehmen hinter diesem Massenüberwachungssystem stehen. Wochenlang haben Maëva Poulet und Luanna Muniz Hunderte von Bildern aus den Videoüberwachungszentren der kasachischen Polizei gesichtet und offizielle Dokumente und technische Handbücher analysiert. Anhand der Namen von Softwareprogrammen auf den Bildschirmen und Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken belegen die Journalisten die bedeutende – und diskrete – Beteiligung ausländischer Unternehmen: Tochtergesellschaften des Canon-Konzerns wie das europäische Unternehmen Milestone, aber auch die Giganten Motorola Solutions und IBM. 


Haben Sie eine Information, eine Quelle oder ein Dokument, das Sie uns übermitteln möchten? Schreiben Sie uns über unseren sicheren Nachrichtendienst: [email protected].

Leitender Redakteur: Sylvain Pak

#überwachung #it #kontrolle
Video verfügbar bis zum 12/07/2029

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/126181-002-A/mit-offenen-daten/
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Inside Gaza | Doku HD | ARTE

Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden israelischen Vergeltungsschlägen hatten internationale Medien keinen Zugang zum Gazastreifen. Die AFP-Journalistinnen und -Journalisten, die ständig vor Ort stationiert waren, gehörten zu den letzten unabhängigen Zeuginnen und Zeugen in dem abgeschotteten Gebiet.

Sie haben im Konflikt Angehörige, ihre Häuser und ihr bisheriges Leben verloren. Doch mitten in einem erbitterten Propaganda- und Informationskrieg sehen sich die Reporterinnen und Reporter der Agence France-Presse (AFP) – einer der größten Nachrichtenagenturen weltweit – in sozialen Netzwerken und Teilen der internationalen Medienlandschaft mit systematischen Zweifeln an ihrer Berichterstattung sowie mit widersprüchlichen Vorwürfen konfrontiert: Während israelische Stimmen ihnen Nähe zur Hamas vorwerfen, unterstellen palästinensische Akteure dagegen Spionage für Israel.
„Inside Gaza“ rückt die Bedeutung der Vor-Ort-Berichterstattung in den Fokus – in einer Zeit, in der die Pressefreiheit so stark unter Druck steht wie selten zuvor. Im Zuge der aktuellen Militäroperation im Gazastreifen wurden ausländische Medien in einem abgeriegelten Gebiet isoliert – und gerieten selbst ins Visier von Angriffen.
Auch wenn zahlreiche Bilder aus Gaza an die Öffentlichkeit gelangten, sind die Umstände ihrer Entstehung weitgehend unbekannt. Mai Yaghi, Adel Zaanoun, Mohammed Abed und Mahmud Hams berichten anhand vieler Stunden Filmmaterial sowie von Fotos und eigenen Texten von der Fassungslosigkeit, den Verlusten, dem Überleben und nicht zuletzt dem Gefühl der Ohnmacht der Menschen in Gaza.
Im Zentrum steht dabei auch die Frage nach dem journalistischen Auftrag in einem Krieg ohne unabhängige Beobachter: Wie berichtet man unter Kollaborationsvorwürfen und unter gezielten Angriffen auf Medienschaffende? Wie geht man um mit posttraumatischem Stress?
Über Monate lastete die Verantwortung auf ihren Schultern, die Informationsfreiheit aufrechtzuerhalten – bis die AFP ihre Evakuierung organisierte. In London, Doha, Kairo und Brüssel versuchen die Journalistinnen und Journalisten nun, das Erlebte hinter sich zu lassen. Doch wie geht das Leben weiter, wenn man als Kriegsberichterstatterin oder Kriegsbestatter in die tiefsten Abgründe der Menschheit geblickt hat?

Dokumentarfilm von Hélène Lam Trong (F 2025, 72 Min)

#gaza #krieg #doku
Video verfügbar bis zum 22/04/2026

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Wie Trumps MAGA-Bewegung Kunst, Kultur und Identitäten vereinnahmt | Tracks East | ARTE #shorts

Wie Trumps MAGA-Bewegung Kunst, Kultur und Identitäten vereinnahmt | Tracks East | ARTE #shorts

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Mit der deutsch-amerikanischen Comedian Katjana Gerz taucht "Tracks East" tief in Trumps schrille Maga-Welt ein. Auch dunkle Seiten wie Selbstbereicherung, Abschiebungen und zerstörte Diversitätsprogramme werden sichtbar. Gleichzeitig bröckeln die Ränder, Influencer wie Clarkson Lawson steigen aus. Warum aber wenden sich umgekehrt so viele Latinos Maga zu? ►Video auf Youtube verfügbar bis zum ►Abonniert unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/ARTEde Abonniert unseren YouTube Kulturkanal: http://www.youtube.com/c/IrgendwasmitARTEundKultur Folgt uns auch auf unseren anderen Kanälen. Facebook : http://www.facebook.com/artede Twitter: http://www.twitter.com/artede Instagram: https://www.instagram.com/arte.tv/

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Gaza: Die unsichtbare Hungersnot | Mit offenen Augen | ARTE

Sommer 2025: Der katarische Fernsehsender Al Araby zeigt den Abwurf von Lebensmitteln über Gaza. Kategorisch bestreitet Israel den Vorwurf, es hungere die Menschen aus, und nutzt diese Abwürfe zur Imagepflege gegenüber der Weltöffentlichkeit. Zoom auf einen PR-Krieg und dessen Hintergründe.

Ein Bericht des katarischen Fernsehsenders Al Araby vom 1. August 2025 zeigt einen Abwurf von Lebensmitteln, nachdem Israel den Luftraum auf internationalen Druck hin geöffnet hat. Die in Frankreich ansässige Al-Araby-Korrespondentin Dalal Mawad blickt hinter die Kulissen dieses logistisch komplexen Operation unter strenger Kontrolle Israels. Der Historiker und Mediensoziologe Jérôme Bourdon erläutert die Hintergründe des israelischen PR-Kriegs und der lautstarken Manöver zur Leugnung der humanitären Katastrophe.

Magazin (F 2025, 11 Min)

#gaza #hungersnot #krieg
Video verfügbar bis zum 09/09/2030

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Die Nacht der Schande - Novemberpogrome 1938 (1/2) | Doku HD | ARTE

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 initiierten die Nazis im gesamten Deutschen Reich antijüdische Gewalttaten. Hunderte in Archiven wiedergefundene Fotos und Filme vermitteln eine Vorstellung von diesen Pogromen. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. Die Novemberpogrome markieren ein bis heute bedrückendes Ereignis der deutschen Geschichte.

Seit der Machtergreifung im Jahr 1933 verfolgten die Nationalsozialisten mit geradezu obsessiver Hartnäckigkeit vor allem ein Ziel: Sie wollten sich der Juden entledigen. Von den Nürnberger Gesetzen bis hin zum „Anschluss Österreichs” und den Novemberpogromen 1938 diskriminierten und verfolgten sie die jüdische Bevölkerung systematisch in der Hoffnung, sie ins Exil zu treiben.
Als der aus Polen stammende junge jüdische Emigrant Herschel Grynszpan jedoch am 7. November 1938 auf einen Diplomaten an der deutschen Botschaft in Paris schoss, nahmen die Nationalsozialisten das Attentat zum Vorwand, um das Opfer zum Märtyrer zu erklären und zu Pogromen aufzurufen. Das Ziel war, die im Deutschen Reich verbliebenen Juden durch physische Gewalt und Drohungen zur Flucht zu zwingen. Gleichzeitig wurde die Enteignung und „Arisierung” ihres Besitzes in die Wege geleitet.
Damit markieren die Novemberpogrome ein unumkehrbares Momentum in der Geschichte des NS-Staates und seiner antisemitischen Politik hin zu einer staatlich gelenkten, systematischen Vertreibung durch Diebstahl, Gewalt und Einschüchterung. Während die deutschen Juden bis dahin versucht hatten, mehr oder weniger geordnet zu emigrieren, kam es nun zu einer panischen Massenflucht. Doch in den meisten Aufnahmeländern begegnete man den Geflüchteten feindselig. Nur wenige Monate später sollte die Falle zuschnappen. Der Krieg brach aus und holte auch jene ein, die geglaubt hatten, dem NS-Wahn entkommen zu sein.

Dokumentation von Marie-Pierre Camus und Guillaume Vincent (F 2025, 52 Min)

#juden #geschichte #doku
Video verfügbar bis zum 27/11/2025

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Ukraine - Eine Ministerin für Europa | Doku HD | ARTE

Während ihr Land ums Überleben kämpft, steht die junge stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Olha Stefanischyna an vorderster diplomatischer Front und setzt sich für den EU-Beitritt ihres Landes ein – selbst mitten im Krieg. Ihr Auftrag? Ihrem Land eine Zukunft zu schenken. Der schwedische Filmemacher Viktor Nordenskiöld hat sie zwei Jahre lang begleitet.

Der Dokumentarfilm begleitet Olha Stefanischyna, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für die europäische und euro-atlantische Integration der Ukraine, hinter die Kulissen der Macht. Doch die Dokumentation ist mehr als das Porträt einer außergewöhnlichen Frau: Er hinterfragt die Ideale, die Diplomatie und das undurchsichtige Spiel der großen Politik in Europa.
Olha Stefanischyna, deren politische Karriere in der pro-europäischen Maidan-Bewegung begann, ist heute eine der entschiedensten Vertreterinnen des ukrainischen Widerstands gegen Russland. Als sie im Februar 2022 von dem russischen Angriffskrieg erfuhr, brachte sie zunächst ihre Kinder in Sicherheit und reiste nahm dann an der Seite von Präsident Wolodymyr Selenskyj ihren Platz im politischen Generalstab der Regierung ein.
Über zwei Kriegsjahre hinweg hatte der schwedische Filmemacher Viktor Nordenskiöld ungehinderten Zugang zu dieser Powerfrau. Sein Film liefert einzigartige Einblicke in das Leben und die Arbeit von Olha Stefanischyna, in die persönlichen und geopolitischen Herausforderungen sowie die undurchsichtigen Wege der europäischen Diplomatie.
Während die ukrainischen Soldaten jeden Meter ihres Staatsgebiets verteidigen, kämpft Stefanischyna an der diplomatischen Front: Sie muss die Ukraine mit den strengen Auflagen der Europäischen Union für Beitrittskandidaten in Einklang bringen, gegen Korruption und die langsam mahlenden Mühlen der Justiz in ihrem Land ankämpfen, dem Gegenwind einiger EU-Mitgliedstaaten wie Ungarn standhalten und gleichzeitig die Unberechenbarkeit internationaler Verbündeter, allen voran der USA, einkalkulieren. Europa zögert – wie so oft – Entscheidungen hinaus. Die Ukraine lebt von der Hoffnung. Stefanischyna handelt. Bei der Kabinettsumbildung im Sommer 2025 schied sie aus der Regierung aus und wurde im August zur ukrainischen Botschafterin in Washington berufen.

Dokumentarfilm von Viktor Nordenskiöld (F/B/UA 2025, 90 Min)

#ukraine #europa #doku
Video verfügbar bis zum 26/04/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/117803-000-A/ukraine-eine-ministerin-fuer-europa/
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Ukraine : Wargame | ARTE Reportage

In den letzten Monaten hat sich die Art der Kampfhandlungen zwischen Ukrainern und Russen radikal verändert. Panzerschlachten und Infanteriegefechte gehören der Vergangenheit an. Die Artillerie spielt keine zentrale Rolle mehr in diesem Krieg. Sie wurde an die hintere Front verlegt, um der neuen Bedrohung aus der Luft, den Drohnen, zu entgehen.

Diese neuen Waffen sind weit mehr als nur eine Unterstützung im Kampf, sie stehen im Mittelpunkt einer neuen „Kriegskunst“. Sie sind für 80 % der Verluste auf beiden Seiten verantwortlich. Die wichtigste Folge dieser Veränderung des Konflikts ist, dass Soldaten fast keine direkten Kämpfe mehr austragen. Sie verstecken sich, warten auf Angriffe aus der Luft und beobachten Tag und Nacht ihre Bildschirme, um jede feindliche Bewegung zu erfassen und abzuwehren. Dieser Film begleitet den 26-jährigen Piloten und Gamer Sasha in seinem Alltag, den er gemeinsam mit einem einzigen Kameraden verbringt. Ein Einblick hinter die Kulissen eines unterirdischen Bunkers, von wo aus der junge Soldat fünfzehn bis zwanzig Mal am Tag seine mit Sprengstoff und Napalm beladenen Kamikaze-Drohnen auf russische Stellungen fliegen lässt. Zwischen zwei Angriffen, die er live in der Kamera seines Headsets mitverfolgt, vertraut sich Sasha seiner Frau per Facetime an. Seinen 3-jährigen Sohn kennt er kaum. Zur Entspannung flüchtet er sich in Videospiele. Obwohl der Unterstand in vorderster Front liegt, sollte er eigentlich sicher sein. Doch schon am zweiten Tag der Dreharbeiten wird er von russischen Drohnen geortet und angegriffen. Die Soldaten müssen fliehen. Der Film zeigt eine Realität des Krieges, fernab von Pressesprechern und Militärexperten. Er erzählt und dokumentiert diesen „Wandel” des Konflikts und zeigt den Alltag eines schlecht ausgestatteten jungen Mannes, der in Plastiklatschen Krieg führt. Die brutale Realität ist für ihn wie eine virtuelle Welt. Tod und Zerstörung lässt er nicht an sich ran, zu seinem eigenen Schutz, um weiter für sein Land zu kämpfen.

#ukraine #krieg #reportage
Video auf YouTube verfügbar bis zum 27/09/2028
Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/127781-000-A/ukraine-wargame/

Video verfügbar bis zum 27/09/2028

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Halloween - Mythos der Kelten | Doku HD | ARTE

Halloween, oft als amerikanischer Brauch gesehen, geht auf das keltische Fest Samhain zurück, das schon in Gallien und Irland bekannt war. Ein zweitausend Jahre alter Bronzekalender belegt diese Tradition. Damals glaubte man, die Tore zu einer „anderen Welt“ stünden offen. Der Dokumentarfilm zeigt anhand archäologischer Spuren, wie aus keltischen Bräuchen das heutige Halloween-Fest entstand.

Obwohl Halloween oft als ein typisch amerikanischer Brauch betrachtet wird, lässt sich diese Tradition auf ein Fest zurückführen, das einst schon den Galliern in Frankreich und den Kelten in Irland bekannt war. Samhain lautet der ursprüngliche Name des Geisterfestes, wie ein zweitausend Jahre alter Bronzekalender enthüllt. Der Dokumentarfilm untersucht mit Hilfe von archäologischen Funden, mythologischen Überlieferungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse die Ursprünge von Samhain und die Entwicklung des Fests zum heutigen Halloween. Er richtet den Fokus auf die Accessoires, die zum modernen Halloween gehören, wie Kürbisse, die „Jack O’Lanterns“ genannten Kürbislaternen, Hexen, Verkleidungen und die Tradition des „Trick or Treat“. Viele dieser Praktiken wurzeln in der alten keltischen Annahme, dass in dieser Nacht die Grenzen zur „Anderswelt“ durchlässig werden. Aus diesem Grund schnitzten die Menschen Kürbislaternen mit unheimlichen Fratzen und trugen Masken und Kostüme, um übernatürliche Wesen zu täuschen und sich vor ihnen zu schützen.
Im Westen Irlands folgt der Dokumentarfilm den Spuren einer alten Sage: Ein Krieger betritt in der Samhain-Nacht eine geheimnisvolle Höhle – und findet sich unvermittelt in einem Königreich der „Anderswelt“ wieder. Die Legende wird von Psychologen und Kulturwissenschaftlern neu beleuchtet, während Forscher mit Hilfe von Kalzit-Analysen den künstlich geschaffenen Höhleneingang datieren.
Aufnahmen vor Ort und aus der Luft werden mit Nachstellungen kombiniert und durch Einschätzungen namhafter Fachleute ergänzt. Zu den Experten, die im Film zu Wort kommen, zählen Claire Iselin vom Museum Lugdunum in Lyon, Philippe Martin von der Université Lumière Lyon 2, Bernhard Maier von der Universität Tübingen und Frédéric Armao von der Université de Toulon.

Dokumentarfilm von David Ryan (F/IRL 2025, 90 Min)

#halloween #mythos #doku
Video verfügbar bis zum 23/01/2026

Link zur Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/121312-000-A/halloween-mythos-der-kelten/
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