250 Inder wandern nach Israel ein

Die Organisation Shavei Israel, die die Nachfahren der „verlorenen Stämme Israels“ sucht, erklärte, seit den 1990er-Jahren seien bereits etwa 4000 Bnei Menashe nach Israel eingewandert. Rund 7000 weitere lebten weiterhin in Indien.
Die Gemeinschaft war im 19. Jahrhundert in Indien von christlichen Missionaren zum Christentum bekehrt worden. Nun sollen sich die 250 Neuankömmlinge in den besetzten palästinensischen Gebieten niederlassen. Für die israelische Staatsbürgerschaft ist jedoch eine Konversion erforderlich. Nach Angaben eines israelischen Regierungsvertreters soll der Schritt den Beginn einer umfassenderen Einwanderung markieren, mit einer jährlichen Quote von rund 1200 Personen.
Derweil haben Millionen Palästinenser weltweit weiterhin kein Rückkehrrecht in ihre Heimat. Menschenrechtsorganisationen sprechen im Zusammenhang mit Gaza und dem besetzten Westjordanland von struktureller Vertreibung.

























