Kritik an Todesstrafe für palästinensische Terroristen | kulturzeit

Die Knesset in Israel hat gerade das von dem rechtsextremen Siedlerpolitiker Itamar Ben-Gvir initiierte, umstrittene Gesetz für die Todesstrafe palästinensischer Terroristen verabschiedet. Die Todesstrafe für palästinensische Terroristen war eines seiner Wahlversprechen.
Seit Monaten trägt er einen Anstecker in Form eines Galgenstricks am Kragen. Dieser ähnelt verblüffend der gelben Schleife, die Israels Liberale in Solidarität mit den Geiseln Gaza trugen. Es gibt in Israel zwar Erleichterung und Hoffnung, dass damit dem Terrorismus der Hamas Einhalt geboten werden kann, aber es hagelt auch viel Kritik.
Bürgerrechtsanwälte sind fest überzeugt: Das Gesetz zur Todesstrafe für palästinensische Terroristen verstößt gegen die Grundpfeiler der Demokratie. “Dieses Gesetz ist extrem diskriminierend und rassistisch“, sagt Karen Saar von der Vereinigung für Bürgerrechte in Israel. „Es betrifft einzig und alleine Palästinenser.
Ein Beispiel. Vor zehn Jahren erstach und ermordete ein ultraorthodoxer Jude auf einer Pride Parade in Jerusalem eine Demonstrantin. Laut dem neuen Gesetz gelte das, weil der Attentäter jüdisch ist, nicht als Terroranschlag und fiele nicht unter die Todesstrafe.” “Als Jüdin und Israelin schäme ich mich für meine Regierung, die immer und immer wieder dem Tod über das Leben huldigt“, sagt die Rabbinerin Yael Verkel. „Als Rabbinerin kenne ich die jüdischen Traditionen, und ich weiß, auf welchen Werten dieser Staat entstanden ist, nämlich auf den heiligen Werten des Lebens.“
3sat „Kulturzeit“ mit einer Reportage zu dem umstrittenen Gesetz zur Todesstrafe für palästinensische Terroristen.
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#israel #terror #palestine

Seit Monaten trägt er einen Anstecker in Form eines Galgenstricks am Kragen. Dieser ähnelt verblüffend der gelben Schleife, die Israels Liberale in Solidarität mit den Geiseln Gaza trugen. Es gibt in Israel zwar Erleichterung und Hoffnung, dass damit dem Terrorismus der Hamas Einhalt geboten werden kann, aber es hagelt auch viel Kritik.
Bürgerrechtsanwälte sind fest überzeugt: Das Gesetz zur Todesstrafe für palästinensische Terroristen verstößt gegen die Grundpfeiler der Demokratie. “Dieses Gesetz ist extrem diskriminierend und rassistisch“, sagt Karen Saar von der Vereinigung für Bürgerrechte in Israel. „Es betrifft einzig und alleine Palästinenser.
Ein Beispiel. Vor zehn Jahren erstach und ermordete ein ultraorthodoxer Jude auf einer Pride Parade in Jerusalem eine Demonstrantin. Laut dem neuen Gesetz gelte das, weil der Attentäter jüdisch ist, nicht als Terroranschlag und fiele nicht unter die Todesstrafe.” “Als Jüdin und Israelin schäme ich mich für meine Regierung, die immer und immer wieder dem Tod über das Leben huldigt“, sagt die Rabbinerin Yael Verkel. „Als Rabbinerin kenne ich die jüdischen Traditionen, und ich weiß, auf welchen Werten dieser Staat entstanden ist, nämlich auf den heiligen Werten des Lebens.“
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