�?�

Lese-Ansicht

Die Zukunft der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungsidentität - mit David McAllister, MdEP

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben Strukturen geschaffen, um ihre Außen- und Sicherheitspolitik zu harmonisieren. Die weltpolitische Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Wir erleben den Krieg in der Ukraine, die Spannungen auf dem Balkan und die Verwerfungen in Afrika samt Erhöhung des Migrationsdrucks und den erneuten Krieg im Nahen Osten, der mit dem barbarischen Angriff auf Israel am 7.Okt. 2023 begann. China und Russland zeigen zunehmend expansive Tendenzen. Der außenpolitische Rückhalt könnte unter einem erneuten Präsident Trump geschwächt werden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig das die EU auch weiterhin außen- und sicherheitspolitisch ein starker Akteur bleibt.
Am 21.März 2022 hat der Rat der Europäische Union den Strategischen Kompass beschlossen und damit einen ehrgeizigen Aktionsplan für die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bis 2030 vorgegeben. Die Europäische Union soll zu einem starken und handlungsfähigen Sicherheitspartner werden. Am 20.März 2023 in Brüssel haben die Außen- und Verteidigungsministerinnen und - minister gemeinsam die Fortschritte der über 80 Ziele und Vorhaben im Strategischen Kompass besprochen. Angesichts ihres wirtschaftlichen Gewichtes der EU erwartet die Weltgemeinschaft ein starkes Engagement in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU.
Veranstaltung der Sektion Minden, vom 17.10.2024. Referent: Herrn David McAllister, Abgeordneter des Europäischen Parlaments.

💾

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben Strukturen geschaffen, um ihre Außen- und Sicherheitspolitik zu harmonisieren. Die weltpolitische Sicherheitslage hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Wir erleben den Krieg in der Ukraine, die Spannungen auf dem Balkan und die Verwerfungen in Afrika samt Erhöhung des Migrationsdrucks und den erneuten Krieg im Nahen Osten, der mit dem barbarischen Angriff auf Israel am 7.Okt. 2023 begann. China und Russland zeigen zunehmend expansive Tendenzen. Der außenpolitische Rückhalt könnte unter einem erneuten Präsident Trump geschwächt werden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig das die EU auch weiterhin außen- und sicherheitspolitisch ein starker Akteur bleibt.
Am 21.März 2022 hat der Rat der Europäische Union den Strategischen Kompass beschlossen und damit einen ehrgeizigen Aktionsplan für die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bis 2030 vorgegeben. Die Europäische Union soll zu einem starken und handlungsfähigen Sicherheitspartner werden. Am 20.März 2023 in Brüssel haben die Außen- und Verteidigungsministerinnen und - minister gemeinsam die Fortschritte der über 80 Ziele und Vorhaben im Strategischen Kompass besprochen. Angesichts ihres wirtschaftlichen Gewichtes der EU erwartet die Weltgemeinschaft ein starkes Engagement in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU.
Veranstaltung der Sektion Minden, vom 17.10.2024. Referent: Herrn David McAllister, Abgeordneter des Europäischen Parlaments.
  •  

Sicherheits- und militärpolitische Interessen im Indopazifischen Raum

Der Indo-Pazifik mit seinen vielen Anrainerstaaten ist seit Jahren eine Konfliktregion, nicht zuletzt durch die Bestrebungen Chinas, das Südchinesische Meer zu kontrollieren. Auch für Europa und Deutschland ist die Region von strategischer Bedeutung.

Die Spannungen zwischen den USA und China sind unübersehbar. Insbesondere Chinas Territorialansprüche im Südchinesischen Meer, Drohungen gegen Taiwan und die progressive Ausweitung seiner Wirtschaftsmacht. Das ist eine Herausforderung, der sich nicht nur die USA, sondern auch die Europäer stellen müssen.

💾

Der Indo-Pazifik mit seinen vielen Anrainerstaaten ist seit Jahren eine Konfliktregion, nicht zuletzt durch die Bestrebungen Chinas, das Südchinesische Meer zu kontrollieren. Auch für Europa und Deutschland ist die Region von strategischer Bedeutung.

Die Spannungen zwischen den USA und China sind unübersehbar. Insbesondere Chinas Territorialansprüche im Südchinesischen Meer, Drohungen gegen Taiwan und die progressive Ausweitung seiner Wirtschaftsmacht. Das ist eine Herausforderung, der sich nicht nur die USA, sondern auch die Europäer stellen müssen.
  •  

Pulverfass Nahost – eine Region im Krieg

Seit Jahrzehnten gibt es erhebliche Spannungen im Nahen Osten, die leider auch fast schon ziemlich regelmäßig in nackte Gewalt bzw. in Krieg umschlagen. Der Angriff der palästinensischen Terrororganisation HAMAS auf grenznahe Orte auf israelischem Gebiet und die dabei verübten Massaker mit tausenden Toten und Verletzten haben erneut eine bis dato unglaubliche Welle der Gewalt ausgelöst. Das „Pulverfass“ im Nahen Osten bzw. in der arabischen Welt scheint kurz vor einer Detonation zu stehen. Auswirkungen des Konfliktes (z.B. durch Angriffe der Huthi auf Schifffahrtsrouten) sind auch für uns bereits jetzt zu spüren.

Unser Referent, Herr Oberst a.D. Dipl.-Ing. Jörg Kunze, war Direktor des Seminars für regionale Sicherheit (SRS) am George C. Marshall Center.

Der Vortrag fand am 18.04.2024 in Bückeburg statt.

💾

Seit Jahrzehnten gibt es erhebliche Spannungen im Nahen Osten, die leider auch fast schon ziemlich regelmäßig in nackte Gewalt bzw. in Krieg umschlagen. Der Angriff der palästinensischen Terrororganisation HAMAS auf grenznahe Orte auf israelischem Gebiet und die dabei verübten Massaker mit tausenden Toten und Verletzten haben erneut eine bis dato unglaubliche Welle der Gewalt ausgelöst. Das „Pulverfass“ im Nahen Osten bzw. in der arabischen Welt scheint kurz vor einer Detonation zu stehen. Auswirkungen des Konfliktes (z.B. durch Angriffe der Huthi auf Schifffahrtsrouten) sind auch für uns bereits jetzt zu spüren.

Unser Referent, Herr Oberst a.D. Dipl.-Ing. Jörg Kunze, war Direktor des Seminars für regionale Sicherheit (SRS) am George C. Marshall Center.

Der Vortrag fand am 18.04.2024 in Bückeburg statt.
  •  

Die BRICS(+)-Kooperation – eine neue politische und wirtschaftliche Größe entsteht

im Jahr 2011 trafen sich die Oberhäupter der Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zum ersten Mal im Rahmen eines sogenannten BRICS-Gipfels. BRICS steht dabei für die Anfangsbuchstaben dieser fünf Länder.
Diese Länder hatten bzw. haben ein relativ gutes Wirtschaftswachstum und zunehmend politisches Gewicht. Sie haben gemeinsam - und bei uns in Europa fast nicht wahrgenommen - eine eigene BRICS Development Bank als Ergänzung oder gar Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds gegründet. Ebenso soll die Vormachtstellung des US-Dollars als weltweit führendes Zahlungsmittel gebrochen werden.
Zum Krieg in der Ukraine haben die BRICS-Staaten sich überwiegend zurückhaltend bzw. kritisch zur westlichen Positionen geäußert. Zumindest einige der BRICS-Staaten sehen sich dabei zunehmend als Gegenpol zu den bisherigen westlich/US-amerikanischen politischen Konstellationen und gewinnen damit weltpolitisch größeres Gewicht und Anerkennung.
Im August 2023 haben beim BRICS Gipfel in Südafrika ca. 40 Staaten Interesse an einer Aufnahme in die BRICS Gruppe signalisiert. Davon sind Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen worden, zum 1. Januar 2024 den BRICS beizutreten. Diese Gruppe nennt sich nunmehr BRICS(+). Welche Konsequenzen wird eine BRICS(+)- Organisation auf die globale Welt- und Wirtschaftsordnung haben, die mit fast 3,7 Milliarden Menschen 41 % der Weltbevölkerung entspricht? Wie werden sich diese globalen Machtveränderungen auswirken? Entsteht eine neue Weltordnung, die nicht mehr mit unseren Werten von Demokratie, Menschenrechten und Freiheit in Übereinstimmung gebracht werden kann? Zu diesen und weiteren Fragen wird unsere Referentin, Frau Dr. Miriam Prys-Hansen vom Hamburger GIGA (German Institute for Global and Area Studies) Stellung nehmen.

Dr. Miriam Prys-Hansen hat Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen, Öffentliches Recht und Volkswirtschaft an den Universitäten Tübingen und Uppsala (SWE) studiert. Sie promovierte an der Universität Oxford. Als Gastforscherin hat sie zwischen 2004 und 2010 u.a. in Zürich (CH), Neu-Delhi (IND) und Johannesburg (SA) gearbeitet. Von 2010 bis 2020 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen am GIGA Hamburg, an dem sie seit 2020 Leiterin des Forschungsschwerpunkts „Globale Ordnungen und Außenpolitiken“ ist.

Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 07.05.2024, in Minden statt.

💾

im Jahr 2011 trafen sich die Oberhäupter der Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika zum ersten Mal im Rahmen eines sogenannten BRICS-Gipfels. BRICS steht dabei für die Anfangsbuchstaben dieser fünf Länder.
Diese Länder hatten bzw. haben ein relativ gutes Wirtschaftswachstum und zunehmend politisches Gewicht. Sie haben gemeinsam - und bei uns in Europa fast nicht wahrgenommen - eine eigene BRICS Development Bank als Ergänzung oder gar Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds gegründet. Ebenso soll die Vormachtstellung des US-Dollars als weltweit führendes Zahlungsmittel gebrochen werden.
Zum Krieg in der Ukraine haben die BRICS-Staaten sich überwiegend zurückhaltend bzw. kritisch zur westlichen Positionen geäußert. Zumindest einige der BRICS-Staaten sehen sich dabei zunehmend als Gegenpol zu den bisherigen westlich/US-amerikanischen politischen Konstellationen und gewinnen damit weltpolitisch größeres Gewicht und Anerkennung.
Im August 2023 haben beim BRICS Gipfel in Südafrika ca. 40 Staaten Interesse an einer Aufnahme in die BRICS Gruppe signalisiert. Davon sind Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen worden, zum 1. Januar 2024 den BRICS beizutreten. Diese Gruppe nennt sich nunmehr BRICS(+). Welche Konsequenzen wird eine BRICS(+)- Organisation auf die globale Welt- und Wirtschaftsordnung haben, die mit fast 3,7 Milliarden Menschen 41 % der Weltbevölkerung entspricht? Wie werden sich diese globalen Machtveränderungen auswirken? Entsteht eine neue Weltordnung, die nicht mehr mit unseren Werten von Demokratie, Menschenrechten und Freiheit in Übereinstimmung gebracht werden kann? Zu diesen und weiteren Fragen wird unsere Referentin, Frau Dr. Miriam Prys-Hansen vom Hamburger GIGA (German Institute for Global and Area Studies) Stellung nehmen.

Dr. Miriam Prys-Hansen hat Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen, Öffentliches Recht und Volkswirtschaft an den Universitäten Tübingen und Uppsala (SWE) studiert. Sie promovierte an der Universität Oxford. Als Gastforscherin hat sie zwischen 2004 und 2010 u.a. in Zürich (CH), Neu-Delhi (IND) und Johannesburg (SA) gearbeitet. Von 2010 bis 2020 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen am GIGA Hamburg, an dem sie seit 2020 Leiterin des Forschungsschwerpunkts „Globale Ordnungen und Außenpolitiken“ ist.

Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 07.05.2024, in Minden statt.
  •  

BRICS Neuer Herausforderer auf der Weltbühne - Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn

Die „BRICS“-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sind ein informelles Forum ohne institutionelle Organisation. Sie repräsentieren einen großen Anteil an der Weltbevölkerung und an der globalen Wirtschaft. Gemeinsame Idee ist es, als Gruppe entwicklungsfähiger Volkswirtschaften außerhalb des G7-Raums als Gegenpol zu den Industriestaaten des Westens zu wirken. Dieses kam insbesondere beim Krieg in der Ukraine oder in Gaza zum Ausdruck, bei dem die BRICS-Staaten überwiegend kritische Distanz zu westlichen Reaktionen zeigten.

💾

Die „BRICS“-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sind ein informelles Forum ohne institutionelle Organisation. Sie repräsentieren einen großen Anteil an der Weltbevölkerung und an der globalen Wirtschaft. Gemeinsame Idee ist es, als Gruppe entwicklungsfähiger Volkswirtschaften außerhalb des G7-Raums als Gegenpol zu den Industriestaaten des Westens zu wirken. Dieses kam insbesondere beim Krieg in der Ukraine oder in Gaza zum Ausdruck, bei dem die BRICS-Staaten überwiegend kritische Distanz zu westlichen Reaktionen zeigten.
  •  

Kritische Infrastrukturen - sind wir auf zivile Verteidigung eingestellt?

Referent: Dr. Hans-Walter Borries , Geschäftsführender Direktor das Institut für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien FIRMITAS und Stv Vorstandsvorsitzender Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastruktur (BSKI) e.V.

Kritische Infrastrukturen sind Organisationen und Einrichtungen mit großer Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. So definiert es die Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) des BMI. Uns allen fallen sicherlich sofort Wasserversorgung, Energie, IT und weitere sog. sozioökonomischen Dienstleistungsinfrastrukturen (Gesundheit, Regierungsfähigkeit, Katastrophenschutz, Finanzwesen etc.) dazu ein. Wie steht es eigentlich mit der Verwundbarkeit der Infrastrukturen? Wer ist zuständig im Krisenfall? Land, Bund oder die Betreiber? Ist die Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (LÜKEX) ausreichend zum Beüben der Entscheidungsträger? Fragen, die mittlerweile wieder in unsere Gesellschaft angekommen sind und die im Konfliktfall rasche Entscheidungen erfordern, um bestmögliche Sicherheit für die Bürger des Staates zu erreichen.

💾

Referent: Dr. Hans-Walter Borries , Geschäftsführender Direktor das Institut für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien FIRMITAS und Stv Vorstandsvorsitzender Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastruktur (BSKI) e.V.

Kritische Infrastrukturen sind Organisationen und Einrichtungen mit großer Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. So definiert es die Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) des BMI. Uns allen fallen sicherlich sofort Wasserversorgung, Energie, IT und weitere sog. sozioökonomischen Dienstleistungsinfrastrukturen (Gesundheit, Regierungsfähigkeit, Katastrophenschutz, Finanzwesen etc.) dazu ein. Wie steht es eigentlich mit der Verwundbarkeit der Infrastrukturen? Wer ist zuständig im Krisenfall? Land, Bund oder die Betreiber? Ist die Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (LÜKEX) ausreichend zum Beüben der Entscheidungsträger? Fragen, die mittlerweile wieder in unsere Gesellschaft angekommen sind und die im Konfliktfall rasche Entscheidungen erfordern, um bestmögliche Sicherheit für die Bürger des Staates zu erreichen.
  •  

Dr. Oliver Vogt zu Ernährungssicherheit in Zeiten globaler Krisen

Nicht erst seit den Protesten der Landwirte ist die Sicherheit der Nahrungsmittelversorgung unserer Bevölkerung wieder vermehrt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gelangt. Obgleich die Lebensmittelpreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, werden in der Europäischen Union weiterhin Regeln zur Stilllegung von Wirtschaftsflächen und (natürlich auch nachvollziehbar) zur Verringerung der Schadstoffbelastung von Lebensmitteln diskutiert und erlassen. Hinzu kommen die Nahrungsmittelverknappung bzw. die Hungersnöte für große Teile unserer Weltbevölkerung aufgrund vielfältiger Einflüsse wie z.B. der Krieg in der Ukraine, Missernten, Klimakatastrophen und Wassermangel und vieles mehr. Inwieweit sind wir unmittelbar oder mittelbar betroffen? Wie können wir unsere Nahrungsmittelversorgung auch langfristig sicherstellen?

Dr. Oliver Vogt, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU), referierte
am Donnerstag, den 07.03.2024, in der Sektion Minden über dieses wichtige Thema und stellte sich anschließend den Fragen aus dem Publikum.

💾

Nicht erst seit den Protesten der Landwirte ist die Sicherheit der Nahrungsmittelversorgung unserer Bevölkerung wieder vermehrt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gelangt. Obgleich die Lebensmittelpreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, werden in der Europäischen Union weiterhin Regeln zur Stilllegung von Wirtschaftsflächen und (natürlich auch nachvollziehbar) zur Verringerung der Schadstoffbelastung von Lebensmitteln diskutiert und erlassen. Hinzu kommen die Nahrungsmittelverknappung bzw. die Hungersnöte für große Teile unserer Weltbevölkerung aufgrund vielfältiger Einflüsse wie z.B. der Krieg in der Ukraine, Missernten, Klimakatastrophen und Wassermangel und vieles mehr. Inwieweit sind wir unmittelbar oder mittelbar betroffen? Wie können wir unsere Nahrungsmittelversorgung auch langfristig sicherstellen?

Dr. Oliver Vogt, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU), referierte
am Donnerstag, den 07.03.2024, in der Sektion Minden über dieses wichtige Thema und stellte sich anschließend den Fragen aus dem Publikum.
  •  

12. Schaumburger Plattform - Sicherheit der Rohstoffversorgung

Die 12. Schaumburger Plattform, welche am 25. November 2023 stattfand, stellte sich als Leifrage: "Sicherheit unserer Rohstoff- und Energieversorgung - ein Dilemma?". Hier ist das Panel "Sicherheit der Rohstoffversorgung" nachzusehen. Schwerpunkte waren der Sachstand der Versorgung mit kritischen Rohstoffen, der Critical Raw Material Act der EU, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten bei Schlüsseltechnologien und Rohstoffveredelung, Bergbau/heimische Rohstoffe in DEU, Auslandshandelskammern, die Notwendigkeit staatl. Notfallreserven sowie Stärkung der Kreislaufwirtschaft diskutiert.

Referenten:
Siyamend Al Barazi, Dipl. Geol., DERA, Arbeitsbereichsleiter Rohstoffwirtschaft
Jakob Kullik, Politikwissenschaftler, TU Chemnitz

💾

Die 12. Schaumburger Plattform, welche am 25. November 2023 stattfand, stellte sich als Leifrage: "Sicherheit unserer Rohstoff- und Energieversorgung - ein Dilemma?". Hier ist das Panel "Sicherheit der Rohstoffversorgung" nachzusehen. Schwerpunkte waren der Sachstand der Versorgung mit kritischen Rohstoffen, der Critical Raw Material Act der EU, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten bei Schlüsseltechnologien und Rohstoffveredelung, Bergbau/heimische Rohstoffe in DEU, Auslandshandelskammern, die Notwendigkeit staatl. Notfallreserven sowie Stärkung der Kreislaufwirtschaft diskutiert.

Referenten:
Siyamend Al Barazi, Dipl. Geol., DERA, Arbeitsbereichsleiter Rohstoffwirtschaft
Jakob Kullik, Politikwissenschaftler, TU Chemnitz
  •  

12. Schaumburger Plattform - Sicherheit der Energieversorgung

Zum Thema "Sicherheit unserer Rohstoff- und Energieversorgung – ein Dilemma?" fand am 25. November 2023 die Schaumburger Plattform zum 12. Mal statt. Hier im Video das Panel "Sicherheit der Energieversorgung" mit den Schwerpunkten Stromversorgung/Netzsicherheit, Strommangellage/Gasmangellage sowie Alternativen in der Energieversorgung.

Referenten:
Dirk Rabeneck, Geschäftsführer Stadtwerke, Schaumburg-Lippe
Timo Horstmann, Leiter Leit- und Meldestelle, Westfalen Weser Netz GmbH

  •  

Aftermovie des 1. Landesempfangs des Landesbereichs IV der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.

Das Video zum 1. Jahresempfang des GSP-Landesbereichs IV am 23. September 2023 im Bürgerhaus Urbar.

www.gsp-sipo.de/lb4

Erstellt vom Medienunterstützungsteam (MUT) der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.

Wir sind
die am 5. Januar 1952 gegründete Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., die älteste sicherheitspolitische Bildungsinstitution der Bundesrepublik Deutschland. Als unabhängiger, überparteilicher Verein mit rund 100 Sektionen, gefördert und unterstützt von nahezu 7.000 Mitgliedern, widmen wir uns mit unserer Öffentlichkeitsarbeit der Vermittlung sicherheitspolitischen Verständnisses in der Bevölkerung.

Wir leisten
mit unseren Sektionen, geführt von erfahrenen, ausschließlich ehrenamtlich tätigen Sektionsleitern und getragen von einer großen Zahl an aktiv mitwirkenden Mitgliedern, jährlich jeweils bis zu 1.000 öffentliche Veranstaltungen. Dabei arbeiten wir eng mit anderen Organisationen von sicherheitspolitischer Bedeutung zusammen. Entsprechende internationale Kontakte gehören dazu.

Wir vermitteln
in unserer Informationsarbeit mit glaubwürdigem Engagement, überzeugender Kompetenz und nachvollziehbarer Argumentation die tief greifenden Veränderungen des internationalen Sicherheitsumfeldes, benennen die neuen Risiken und Bedrohungen in einer sich zunehmend globalisierenden Welt, erhellen Zusammenhänge und Hintergründe. Wir berücksichtigen dabei den ganzheitlichen Ansatz einer vernetzten Sicherheitspolitik.

Wir kommunizieren
den im Grundgesetz verankerten Gedanken einer wehrhaften und streitbaren Demokratie als Voraussetzung für Frieden, Freiheit und Sicherheit. Wir arbeiten daran, Bürgern und Öffentlichkeit die Notwendigkeit und den Wert von Sicherheitsvorsorge zur Wahrung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung bewusst zu machen.

Wir fördern
die öffentliche sicherheitspolitische Debatte in Deutschland wider das Desinteresse in Fragen der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Wir setzen dabei auf den offenen, konstruktiven Dialog. Gedanken- und Meinungsvielfalt gehören zu unserem Selbstverständnis.

  •  

Oberst d.G. Dr. Markus Reisner zur aktuellen Lage in der Ukraine

Zum Thema „Der Krieg um die Ukraine – eine aktuelle Lageeinweisung“ lud die Junge GSP zusammen mit der GSP Sektion Bonn am 26. September 2023 zu einem Webinar ein. Es referierte Oberst des Generalstabsdienstes (d.G.) Dr. Markus Reisner, Kommandant der Garde österreichisches Bundesheer. Die Moderation übernahm Dr. Joachim Weber, Senior Fellow Strategische Vorschau und Risikoanalyse CASSIS. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn statt.

  •  

Podium mit Generalleutnant Lutz Kohlhaus zur European Sky Shield Initiative (ESSI)

Veranstaltung der GSP Sektion Bonn vom 13. September 2023 zum Thema „European Sky Shield Initiative – Politisch-militärische Blickwinkel auf gegenwärtigen Realitäten“.
Referenten:
- Generalleutnant Lutz Kohlhaus, Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe
- Oberstleutnant i.G. Manfred Stangl, Vertreter des BMVg Plg I4
- Oberstleutnant i.G. Manuel Leder, Kommando Luftwaffe Referat Grundsatz Führung und Einsatz Boden

  •  

Vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen im Kontext des Ukraine-Konfliktes - GSP-Sektion Minden

Oberst a.D. Dipl.-Ing. Jörg Kunze zu Gast bei einem Vortrag am 24. März 2023 der GSP-Sektion Minden zum Thema "Vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen im Kontext des Ukraine-Konfliktes".

  •  

Die European Sky Shield Initiative (ESSI) - Hybridveranstaltung mit PD Dr. habil. Markus Kaim (SWP)

PD Dr. habil. Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) zu Gast bei der Hybridveranstaltung am 27. April 2023 der GSP-Sektion Bonn zum Thema European Sky Shield Initiative (ESSI).

  •  

Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Konflikt ohne Ende? - GSP-Webinar vom 16. März 2023

Im Rahmen des Online-Webinars zum Thema "Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Konflikt ohne Ende?" unter der Moderation von Frau Dr. Jana Puglierin (European Council on Foreign Relations) blickte das Online-Panel am 16. März 2023 auf den bisherigen Verlauf des Krieges in der Ukraine und versuchte, in die Zukunft zu schauen: Wie wird sich der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zukünftig weiter entwickeln? Kann einer von beiden diesen Krieg überhaupt gewinnen? Besteht noch eine wirkliche Chance für einen (gerechten) Friedensschluss und damit ein Ende der Feindseligkeiten? Wie sähe dann eine neue europäische Friedensordnung aus?

Als Panelisten begrüßte die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Elisabeth Braw (American Enterprise Institute), Dr. Gustav C. Gressel (European Council on Foreign Relations), Franz-Stefan Gady (The International Institute for Strategic Studies) sowie Roger Näbig (Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.) als Diskutanten.

  •  

Konfliktregion Indo-Pazifik - Hybridveranstaltung im BMVg mit Dr. Bernd Basting

Im Rahmen der Hybridveranstaltung im Bundesministerium der Verteidigung mit der GSP Sektion Bonn spricht Dr. Bernd Basting bei einem Impulsvortrags mit anschließender Diskussion über das Thema „Konfliktregion Indo-Pazifik. Vier Atommächte auf Konfrontationskurs. Droht ein neuer heißer Krieg?“

  •  

"Gelebte Zeitenwende - Deutschland sucht seine neue Rolle" - Impulsvortrag mit MdB Johannes Arlt

Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung der GSP Sektion Bonn mit CASSIS und der Universität Bonn spricht MdB Johannes Arlt bei einem Impulsvortrags mit anschließender Diskussion über das Thema "Gelebte Zeitenwende - Deutschland sucht seine neue Rolle".

  •  
❌