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Lese-Ansicht

„Unser Körper ihr System. Medizin als patriarchales Machtinstrument“ - Dr.in Mirijam Hall

Keynote im Rahmen des12. Barbara-Prammer-Symposiums
Dr.in Mirijam Hall, Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung


12. Barbara-Prammer-Symposium
"Körper. Macht. Medizin.
Feministische Perspektiven auf Gesundheit."

Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Mehr Infos über das Symposium unter https://renner-institut.at/blog/das-patriarchat-als-todesursache

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Keynote im Rahmen des12. Barbara-Prammer-Symposiums
Dr.in Mirijam Hall, Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung


12. Barbara-Prammer-Symposium
"Körper. Macht. Medizin.
Feministische Perspektiven auf Gesundheit."

Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Mehr Infos über das Symposium unter https://renner-institut.at/blog/das-patriarchat-als-todesursache
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Demokratisierung durch Visualisierung

Aus dem Roten Wien kamen unzählige fortschrittliche Impulse, auch eine weltweit verwendete Bildsprache namens Isotype. Über diese diskutieren Günther Sandner und Susanne Winkler, beide sind Kurator:innen einer aktuellen Ausstellung im Wien Museum: „Wissen für alle. ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien“.
Eine spannenden Abend über egalitäre Wissensvermittlung, demokratische Ausstellungsgestaltung und eigenisreiche Biografien österreichischer Intellektueller und Volksbilder:innen könnt ihr hier nachschauen. Ihr werdet sehen: Wissen kann auch schön sein!

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Aus dem Roten Wien kamen unzählige fortschrittliche Impulse, auch eine weltweit verwendete Bildsprache namens Isotype. Über diese diskutieren Günther Sandner und Susanne Winkler, beide sind Kurator:innen einer aktuellen Ausstellung im Wien Museum: „Wissen für alle. ISOTYPE – die Bildsprache aus Wien“.
Eine spannenden Abend über egalitäre Wissensvermittlung, demokratische Ausstellungsgestaltung und eigenisreiche Biografien österreichischer Intellektueller und Volksbilder:innen könnt ihr hier nachschauen. Ihr werdet sehen: Wissen kann auch schön sein!
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12. Barbara-Prammer-Symposium

Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik
und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Das 12. Barbara-Prammer-Symposium widmet sich der Frauengesundheit aus europäischer Perspektive.

Begrüßung
0:13:35 Uhr Doris Bures
Dritte Präsidentin des Nationalrates, Präsidentin des Karl-Renner-Instituts

Grußworte
0:30:04 Uhr Andreas Babler
Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender

Eröffnungstalk

0:44:04 Uhr Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende

0:50:10 Uhr Korinna Schumann
Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

0:56:15 Uhr Sabine Schatz
Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ-Frauensprecherin

1:01:42 Uhr László Andor
Generalsekretär der Foundation for European Progressive Studies

Keynote „Frauengesundheit aus einem europäischen und globalen Blickwinkel"
1:08:56 Bettina Pfleiderer
Professorin an der Universität Münster, Leiterin der EU-Delegation bei der W20, eh. Präsidentin des Weltärztinnenbundes

Keynote „Unser Körper ihr System. Medizin als patriarchales Machtinstrument“
1:39:57 Mirijam Hall
Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung

Ende des medienöffentlichen Teils

https://renner-institut.at/veranstaltungen/12-barbara-prammer-symposium

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Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik
und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Das 12. Barbara-Prammer-Symposium widmet sich der Frauengesundheit aus europäischer Perspektive.

Begrüßung
0:13:35 Uhr Doris Bures
Dritte Präsidentin des Nationalrates, Präsidentin des Karl-Renner-Instituts

Grußworte
0:30:04 Uhr Andreas Babler
Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender

Eröffnungstalk

0:44:04 Uhr Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende

0:50:10 Uhr Korinna Schumann
Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

0:56:15 Uhr Sabine Schatz
Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ-Frauensprecherin

1:01:42 Uhr László Andor
Generalsekretär der Foundation for European Progressive Studies

Keynote „Frauengesundheit aus einem europäischen und globalen Blickwinkel"
1:08:56 Bettina Pfleiderer
Professorin an der Universität Münster, Leiterin der EU-Delegation bei der W20, eh. Präsidentin des Weltärztinnenbundes

Keynote „Unser Körper ihr System. Medizin als patriarchales Machtinstrument“
1:39:57 Mirijam Hall
Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung

Ende des medienöffentlichen Teils

https://renner-institut.at/veranstaltungen/12-barbara-prammer-symposium
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12. Barbara-Prammer-Symposium

Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik
und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Das 12. Barbara-Prammer-Symposium widmet sich der Frauengesundheit aus europäischer Perspektive.

10:00 Uhr Begrüßung

Doris Bures
Dritte Präsidentin des Nationalrates, Präsidentin des Karl-Renner-Instituts

10:20 Uhr Grußworte

Andreas Babler
Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender

10:30 Uhr Eröffnungstalk

Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende

Korinna Schumann
Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Sabine Schatz
Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ-Frauensprecherin

László Andor
Generalsekretär der Foundation for European Progressive Studies

11:00 Uhr Keynote

Bettina Pfleiderer
Professorin an der Universität Münster, Leiterin der EU-Delegation bei der W20, eh. Präsidentin des Weltärztinnenbundes

11:30 Uhr Keynote
„Unser Körper ihr System. Medizin als patriarchales Machtinstrument“

Mirijam Hall
Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung


12:00 Uhr Ende des medienöffentlichen Teils

https://renner-institut.at/veranstaltungen/12-barbara-prammer-symposium

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Viele Faktoren prägen die Gesundheit eines Menschen – darunter Bildung, soziales Umfeld, materielle Lebensbedingungen und nicht zuletzt das Geschlecht. Frauen leben zwar im Durchschnitt länger als Männer, verbringen jedoch, wie der Gesundheitsbericht 2022 zeigt, weniger Jahre in subjektiv guter Gesundheit. Verantwortung, hohe Arbeitsbelastung und Stress wirken sich dabei besonders negativ aus. Werden Diagnostik
und Behandlung nicht gendersensibel gestaltet, sondern an männlichen Normen ausgerichtet, kann dies für Frauen gravierende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Das 12. Barbara-Prammer-Symposium widmet sich der Frauengesundheit aus europäischer Perspektive.

10:00 Uhr Begrüßung

Doris Bures
Dritte Präsidentin des Nationalrates, Präsidentin des Karl-Renner-Instituts

10:20 Uhr Grußworte

Andreas Babler
Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender

10:30 Uhr Eröffnungstalk

Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende

Korinna Schumann
Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Sabine Schatz
Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ-Frauensprecherin

László Andor
Generalsekretär der Foundation for European Progressive Studies

11:00 Uhr Keynote

Bettina Pfleiderer
Professorin an der Universität Münster, Leiterin der EU-Delegation bei der W20, eh. Präsidentin des Weltärztinnenbundes

11:30 Uhr Keynote
„Unser Körper ihr System. Medizin als patriarchales Machtinstrument“

Mirijam Hall
Gynäkologin, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung


12:00 Uhr Ende des medienöffentlichen Teils

https://renner-institut.at/veranstaltungen/12-barbara-prammer-symposium
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Peacebuilding After Dayton – Lessons for Today

Experts analyse the situation 30 years after Dayton

The Dayton Peace Agreement is one of the defining milestones not only for Bosnia and Hercegovina, but for the entire Western Balkans. How did Dayton bring an end to a devastating war and what can it teach us about fostering sustainable peace today?

Thirty years on, Dayton remains a powerful lens for understanding both the challenges and possibilities of post-conflict societies. While it brought an end to violence, Bosnia and Herzegovina continues to grapple with the pursuit of lasting stability. Looking beyond the Western Balkans, Dayton’s legacy raises broader questions: what lessons can inform responses to today’s conflicts and wars, such as the one in Ukraine? Which approaches from the past might help build durable peace?

The panelists explored these themes, drawing comparisons and insights for contemporary peacebuilding efforts worldwide

The event built on our initiative ”Young Generation for the New Western Balkans”, which connects youth from the region and the EU through workshops, seminars, and policy discussions to amplify their voices on reconciliation and integration.

Welcome
Marylia Hushcha, Project Manager and Researcher, International Institute for Peace (IIP)
Gerhard Marchl, Head of the European Politics Department, Karl-Renner-Institut

Reflection on “30 years after Dayton: When will positive peace prevail?”
Ferenc Németh, PhD Candidate, Corvinus University of Budapest

Panelists
Adnan Ćerimagić, Senior Analyst for the Western Balkans, European Stability Initiative (ESI), Berlin
Donika Emini, Research Scholar, Balkans in Europe Policy Advisory Group, Prishtina
Olesya Khromeychuk, Director, Ukrainian Institute London
Maximilian Lakitsch, Senior Scientist, Department of Global Governance, University of Graz

Moderation
Hannes Swoboda, President, International Institute for Peace (IIP)

The discussion was organised by the Karl-Renner-Institut, the International Institute for Peace (IIP), the Austrian Institute for International Affairs (oiip), the University of Graz, and Political Capital.

Date: 3 December 2025
Venue: International Institute for Peace (IIP), Vienna

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Experts analyse the situation 30 years after Dayton

The Dayton Peace Agreement is one of the defining milestones not only for Bosnia and Hercegovina, but for the entire Western Balkans. How did Dayton bring an end to a devastating war and what can it teach us about fostering sustainable peace today?

Thirty years on, Dayton remains a powerful lens for understanding both the challenges and possibilities of post-conflict societies. While it brought an end to violence, Bosnia and Herzegovina continues to grapple with the pursuit of lasting stability. Looking beyond the Western Balkans, Dayton’s legacy raises broader questions: what lessons can inform responses to today’s conflicts and wars, such as the one in Ukraine? Which approaches from the past might help build durable peace?

The panelists explored these themes, drawing comparisons and insights for contemporary peacebuilding efforts worldwide

The event built on our initiative ”Young Generation for the New Western Balkans”, which connects youth from the region and the EU through workshops, seminars, and policy discussions to amplify their voices on reconciliation and integration.

Welcome
Marylia Hushcha, Project Manager and Researcher, International Institute for Peace (IIP)
Gerhard Marchl, Head of the European Politics Department, Karl-Renner-Institut

Reflection on “30 years after Dayton: When will positive peace prevail?”
Ferenc Németh, PhD Candidate, Corvinus University of Budapest

Panelists
Adnan Ćerimagić, Senior Analyst for the Western Balkans, European Stability Initiative (ESI), Berlin
Donika Emini, Research Scholar, Balkans in Europe Policy Advisory Group, Prishtina
Olesya Khromeychuk, Director, Ukrainian Institute London
Maximilian Lakitsch, Senior Scientist, Department of Global Governance, University of Graz

Moderation
Hannes Swoboda, President, International Institute for Peace (IIP)

The discussion was organised by the Karl-Renner-Institut, the International Institute for Peace (IIP), the Austrian Institute for International Affairs (oiip), the University of Graz, and Political Capital.

Date: 3 December 2025
Venue: International Institute for Peace (IIP), Vienna
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Bruno-Kreisky-Verlagspreisverleihung an den Verlag Jungbrunnen

Der Verlag Jungbrunnen wird mit dem Bruno-Kreisky-Preis für besondere verlegerische Leistungen ausgezeichnet. Der Verlag, der 1923 als Verlagsbuchhandlung gegründet wurde, ist seit damals eine der herausragendsten Stimmen im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Mit einem unverwechselbaren Programm, das Anspruch, Kreativität und gesellschaftliche Relevanz verbindet, werden junge Leser:innen für die Vielfalt von Geschichten und Perspektiven begeistert. Er setzt konsequent auf hochwertige Illustrationen, innovative Ansätze und literarische Qualität.

Die Jury würdigt den Verlag Jungbrunnen für sein nachhaltiges Engagement, kulturelle und politische Bildung zu fördern. Er ermöglicht durch seine unermüdliche Arbeit Kinder- und Jugendliteratur auf höchstem Niveau. Der Verlag ist ein Leuchtturm für die Bedeutung von Literatur als Werkzeug politischer Bildung, demokratischen Bewusstseins und gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Eröffnung
Sascha Obrecht
Direktor Karl-Renner-Institut

Grußbotschaft
Daniela Gruber-Pruner
Bundesrätin und Bundesgeschäftsführerin Österreichische Kinderfreunde

Laudatio
Stefanie Schlögl
Geschäftsführerin Institut für Jugendliteratur

Podiumsgespräch "Gute Bücher für alle Kinder"
Andreas Babler
Vizekanzler und Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Anna Stacher-Gfall
Geschäftsführerin Verlag Jungbrunnen

Rachel van Kooij
Kinder- und Jugendbuchautorin

Moderation
Michael Rosecker
Stv. Direktor Karl-Renner-Institut

Wir danken für die Kooperation: Echo Medienhaus – GewerkschafterInnen in der SPÖ – Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der AK Wien – Gewista – PUBA Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen – Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich – Wiener Städtische Versicherungsverein

Eine Zusammenarbeit des Karl-Renner-Instituts mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation und dem sozialdemokratischen Parlamentsklub.

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Der Verlag Jungbrunnen wird mit dem Bruno-Kreisky-Preis für besondere verlegerische Leistungen ausgezeichnet. Der Verlag, der 1923 als Verlagsbuchhandlung gegründet wurde, ist seit damals eine der herausragendsten Stimmen im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Mit einem unverwechselbaren Programm, das Anspruch, Kreativität und gesellschaftliche Relevanz verbindet, werden junge Leser:innen für die Vielfalt von Geschichten und Perspektiven begeistert. Er setzt konsequent auf hochwertige Illustrationen, innovative Ansätze und literarische Qualität.

Die Jury würdigt den Verlag Jungbrunnen für sein nachhaltiges Engagement, kulturelle und politische Bildung zu fördern. Er ermöglicht durch seine unermüdliche Arbeit Kinder- und Jugendliteratur auf höchstem Niveau. Der Verlag ist ein Leuchtturm für die Bedeutung von Literatur als Werkzeug politischer Bildung, demokratischen Bewusstseins und gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Eröffnung
Sascha Obrecht
Direktor Karl-Renner-Institut

Grußbotschaft
Daniela Gruber-Pruner
Bundesrätin und Bundesgeschäftsführerin Österreichische Kinderfreunde

Laudatio
Stefanie Schlögl
Geschäftsführerin Institut für Jugendliteratur

Podiumsgespräch "Gute Bücher für alle Kinder"
Andreas Babler
Vizekanzler und Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Anna Stacher-Gfall
Geschäftsführerin Verlag Jungbrunnen

Rachel van Kooij
Kinder- und Jugendbuchautorin

Moderation
Michael Rosecker
Stv. Direktor Karl-Renner-Institut

Wir danken für die Kooperation: Echo Medienhaus – GewerkschafterInnen in der SPÖ – Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der AK Wien – Gewista – PUBA Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen – Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich – Wiener Städtische Versicherungsverein

Eine Zusammenarbeit des Karl-Renner-Instituts mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation und dem sozialdemokratischen Parlamentsklub.
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Die SPÖ im Wiederaufbau

Wien, Karl-Renner-Institut, 12.11.2025

Herausgeber des Buches
Peter Autengruber
Historiker, Publizist

Wolfgang Greif
Historiker, ehem. Leiter der Bildungsabteilung, Gewerkschaft GPA

Alexander Neunherz
Historiker, Sekretär für Bildung und Interessengemeinschaften, Gewerkschaft GPA

Referent:innen
Lucile Dreidemy
Historikerin, Univ.-Prof.in für Zeitgeschichte, Universität Wien

Gertrude Enderle-Burcel
Historikerin, Leiterin, Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien

Moderation
Michael Rosecker
Historiker, Karl-Renner-Institut

Inhalt
Das Jahr 1945 war eine Zäsur. Nach fast zwölf Jahren Verfolgung, Illegalität und Widerstand bedeutete es für die österreichische Sozialdemokratie die Chance auf den Wiederaufbau der Partei – zwischen Neuanfang und Kontinuität. Die Jahre nach 1945 waren eine Phase der Transformation: Aus der strikt klassenorientierten und sich als Systemalternative verstehende Arbeiter:innenpartei vor 1934 wurde eine reformorientierte, staatstragende Volkspartei, die breite Bevölkerungsgruppen ansprechen wollte.

Anlässlich des Jubiläums „80 Jahre Zweite Republik“ wurde von den Historikern und Erwachsenenbildungsexperten Peter Autengruber, Wolfgang Greif und Alexander Neunherz das Buch „Ins Rampenlicht. Persönlichkeiten der SPÖ zu Beginn der Zweiten Republik“ herausgegeben. Darin richten unterschiedliche Autor:innen den Fokus auf weniger bekannte, aber nicht weniger beeindruckende sozialdemokratische Akteur:innen dieser Aufbauzeit.

Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schufen Möglichkeiten – und auch Zwänge – für die SPÖ? Welche unterschiedlichen Sichtweisen auf Aufgaben und Ziele, welche innerparteilichen Konflikte gab es? Und wie gelang es, eine ideologisch gefestigte Klassenpartei mit starkem Traditionsbewusstsein in eine reformorientierte, auf Mehrheiten abzielende Volkspartei zu entwickeln?

Antworten auf diese Fragen werden mit den Herausgebern und den Referentinnen diskutiert. Organisatorische Leistungen, politische Herausforderungen, ideologische Auseinandersetzungen und persönliche Schicksale werden an diesem Abend vorgestellt.

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Wien, Karl-Renner-Institut, 12.11.2025

Herausgeber des Buches
Peter Autengruber
Historiker, Publizist

Wolfgang Greif
Historiker, ehem. Leiter der Bildungsabteilung, Gewerkschaft GPA

Alexander Neunherz
Historiker, Sekretär für Bildung und Interessengemeinschaften, Gewerkschaft GPA

Referent:innen
Lucile Dreidemy
Historikerin, Univ.-Prof.in für Zeitgeschichte, Universität Wien

Gertrude Enderle-Burcel
Historikerin, Leiterin, Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien

Moderation
Michael Rosecker
Historiker, Karl-Renner-Institut

Inhalt
Das Jahr 1945 war eine Zäsur. Nach fast zwölf Jahren Verfolgung, Illegalität und Widerstand bedeutete es für die österreichische Sozialdemokratie die Chance auf den Wiederaufbau der Partei – zwischen Neuanfang und Kontinuität. Die Jahre nach 1945 waren eine Phase der Transformation: Aus der strikt klassenorientierten und sich als Systemalternative verstehende Arbeiter:innenpartei vor 1934 wurde eine reformorientierte, staatstragende Volkspartei, die breite Bevölkerungsgruppen ansprechen wollte.

Anlässlich des Jubiläums „80 Jahre Zweite Republik“ wurde von den Historikern und Erwachsenenbildungsexperten Peter Autengruber, Wolfgang Greif und Alexander Neunherz das Buch „Ins Rampenlicht. Persönlichkeiten der SPÖ zu Beginn der Zweiten Republik“ herausgegeben. Darin richten unterschiedliche Autor:innen den Fokus auf weniger bekannte, aber nicht weniger beeindruckende sozialdemokratische Akteur:innen dieser Aufbauzeit.

Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schufen Möglichkeiten – und auch Zwänge – für die SPÖ? Welche unterschiedlichen Sichtweisen auf Aufgaben und Ziele, welche innerparteilichen Konflikte gab es? Und wie gelang es, eine ideologisch gefestigte Klassenpartei mit starkem Traditionsbewusstsein in eine reformorientierte, auf Mehrheiten abzielende Volkspartei zu entwickeln?

Antworten auf diese Fragen werden mit den Herausgebern und den Referentinnen diskutiert. Organisatorische Leistungen, politische Herausforderungen, ideologische Auseinandersetzungen und persönliche Schicksale werden an diesem Abend vorgestellt.
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: International Financial Subordination

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Annina Kaltenbrunner, Leeds University Business School
International Financial Subordination (Internationale finanzielle Unterordnung)

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Annina Kaltenbrunner, Leeds University Business School
International Financial Subordination (Internationale finanzielle Unterordnung)
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: Im Schatten des Haushalts/ Armutsgefährdung von Frauen

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Anna Schwarz, Central European University 
Im Schatten des Haushalts: Wie Haushaltsdynamiken die geschlechtsspezifische Erwerbsarmut in Europa prägen

Christina Siegert, Universität Wien
Armutsgefährdung von Frauen in Paarhaushalten: Ein blinder Fleck der Armutsforschung

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Anna Schwarz, Central European University 
Im Schatten des Haushalts: Wie Haushaltsdynamiken die geschlechtsspezifische Erwerbsarmut in Europa prägen

Christina Siegert, Universität Wien
Armutsgefährdung von Frauen in Paarhaushalten: Ein blinder Fleck der Armutsforschung
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: Jenseits des Neoliberalismus

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Hagen Krämer, Hochschule Karlsruhe
Jenseits des Neoliberalismus: Perspektiven für einen sozialen Kapitalismus

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Hagen Krämer, Hochschule Karlsruhe
Jenseits des Neoliberalismus: Perspektiven für einen sozialen Kapitalismus
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: Netzwerke der Superreichen

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Stephan Pühringer, Matthias Aistleitner, Lukas Cserjan, Sophie Hieselmayr, Johannes Kepler Universität Linz
Netzwerke der Superreichen: Die Politische Ökonomie des Überreichtums in Österreich

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Stephan Pühringer, Matthias Aistleitner, Lukas Cserjan, Sophie Hieselmayr, Johannes Kepler Universität Linz
Netzwerke der Superreichen: Die Politische Ökonomie des Überreichtums in Österreich
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: Laudatio

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, SPÖ Frauenvorsitzende

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Eva-Maria Holzleitner
Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, SPÖ Frauenvorsitzende
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Kurt-Rothschild-Preis 2025: Social infrastructure and ‘left behind places‘

Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Preisträger:innen:
John Tomaney, Lucy Natarajan, Sarah Chaytor, Florence Sutcliffe-Braithwaite, Dimitrios Panayotopoulos-Tsiros, Siobhan Morris, Myfanwy Taylor, Maeve Blackman, Katherine Welch, University College London 

Social infrastructure and ‘left behind places‘

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Am 06.11.2025 vergaben das Karl-Renner-Institut und der SPÖ-Parlamentsklub bereits zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik an herausragende Wirtschafts- und Sozialwissenschafter:innen. Die Preisträger:innen zeichnen sich durch ihre exemplarische Forschungsarbeiten aus, in denen sie – ganz im Geiste Kurt Rothschilds – ökonomische Fragestellungen in einen breiten Kontext stellen, statt neoklassische Glaubenssätze zu reproduzieren. Ihre Erkenntnisse vermitteln sie nicht nur einem akademischen Publikum, sondern wenden sich auch an eine breite Medienöffentlichkeit – und beweisen damit den Mut, sich in die politische Debatte einzubringen.

Preisträger:innen:
John Tomaney, Lucy Natarajan, Sarah Chaytor, Florence Sutcliffe-Braithwaite, Dimitrios Panayotopoulos-Tsiros, Siobhan Morris, Myfanwy Taylor, Maeve Blackman, Katherine Welch, University College London 

Social infrastructure and ‘left behind places‘
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Gleichstellungspolitiken auf dem Prüfstand

Podiumsdiskussion

Expertinnen

Natascha Fürst, Juristin
CEO Female Founders

Sandra Konstatzky
Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft

Amelie Muthsam
Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschuss des Bundesrates

Moderation

Barbara Hofmann
Bereichsleitung Gleichstellungspolitik, Nachwuchsförderung und Online-Akademie

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Podiumsdiskussion

Expertinnen

Natascha Fürst, Juristin
CEO Female Founders

Sandra Konstatzky
Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft

Amelie Muthsam
Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschuss des Bundesrates

Moderation

Barbara Hofmann
Bereichsleitung Gleichstellungspolitik, Nachwuchsförderung und Online-Akademie
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Gleichstellungspolitiken auf dem Prüfstand

Eröffnung

Anna Sporrer
Bundesministerin für Justiz

Feminismus 2050: Nicht weniger als die Norm

Mehr als ein Jahrhundert nach den ersten Anträgen zur „Gleichstellung der Geschlechter“ im österreichischen Nationalrat stellt sich die Frage, wie weit die angestrebten Ziele tatsächlich erreicht wurden: Welche Fortschritte sind im rechtlichen Gefüge – dem Fundament unserer Gesellschaft – verankert, und wo besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf?

Empirische Untersuchungen der letzten Jahre – etwa die vierte Zeitverwendungsstudie, die große Wiener Frauenbefragung 2022 oder der AK-Wiedereinstiegsmonitor – zeichnen ein klares Bild: Die Lebensrealitäten vieler Frauen haben sich seit den 1990er-Jahren nur in geringem Maße verbessert. Traditionelle Rollenzuschreibungen, ökonomische Ungleichgewichte und ein überproportional hoher Anteil unbezahlter Arbeit lasten weiterhin primär auf den Schultern von Frauen. Väter nehmen Elternkarenz – wenn überhaupt – meist nur für kurze Zeit in Anspruch.

Juristische Expertinnen haben kürzlich in einer Publikation der LexisNexis-Rechtspraxis-Reihe konkrete rechtspolitische Ansätze zur Verringerung dieser Ungleichheiten herausgearbeitet – insbesondere in den Bereichen Einkommensgerechtigkeit, Sozialversicherung, Pensionsrecht und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Diese Themen stehen im Zentrum einer aktuellen Veranstaltung, bei der zentrale Inhalte der Publikation gemeinsam diskutiert werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine zukunftsorientierte Frauenpolitik gestaltet sein muss, um Gleichstellung bis 2050 zu gelebter Realität zu machen.

Mehr Infos unter https://renner-institut.at/veranstaltungen/gleichstellungspolitiken-auf-dem-prufstand

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Eröffnung

Anna Sporrer
Bundesministerin für Justiz

Feminismus 2050: Nicht weniger als die Norm

Mehr als ein Jahrhundert nach den ersten Anträgen zur „Gleichstellung der Geschlechter“ im österreichischen Nationalrat stellt sich die Frage, wie weit die angestrebten Ziele tatsächlich erreicht wurden: Welche Fortschritte sind im rechtlichen Gefüge – dem Fundament unserer Gesellschaft – verankert, und wo besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf?

Empirische Untersuchungen der letzten Jahre – etwa die vierte Zeitverwendungsstudie, die große Wiener Frauenbefragung 2022 oder der AK-Wiedereinstiegsmonitor – zeichnen ein klares Bild: Die Lebensrealitäten vieler Frauen haben sich seit den 1990er-Jahren nur in geringem Maße verbessert. Traditionelle Rollenzuschreibungen, ökonomische Ungleichgewichte und ein überproportional hoher Anteil unbezahlter Arbeit lasten weiterhin primär auf den Schultern von Frauen. Väter nehmen Elternkarenz – wenn überhaupt – meist nur für kurze Zeit in Anspruch.

Juristische Expertinnen haben kürzlich in einer Publikation der LexisNexis-Rechtspraxis-Reihe konkrete rechtspolitische Ansätze zur Verringerung dieser Ungleichheiten herausgearbeitet – insbesondere in den Bereichen Einkommensgerechtigkeit, Sozialversicherung, Pensionsrecht und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Diese Themen stehen im Zentrum einer aktuellen Veranstaltung, bei der zentrale Inhalte der Publikation gemeinsam diskutiert werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine zukunftsorientierte Frauenpolitik gestaltet sein muss, um Gleichstellung bis 2050 zu gelebter Realität zu machen.

Mehr Infos unter https://renner-institut.at/veranstaltungen/gleichstellungspolitiken-auf-dem-prufstand
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Montenegros Weg in die EU: Hürden und Chancen

In Montenegrin language

Vienna, Karl-Renner-Institut, 23 October 2025

Keynote Speech
Danijel Živković, Chair of the Democratic Party of Socialists of Montenegro (DPS)

Content
What are the biggest hurdles on Montenegro’s path to the EU? Is a conclusion of the accession negotiations within the next two or three years realistic? How should the current government under Prime Minister Milojko Spajić – often described as pro-European – be assessed?
These questions were at the centre of our event on 23 October, which focused on the situation in Montenegro, a country often referred to as a “frontrunner” in the Western Balkans. The keynote speaker was Danijel Živković, opposition leader and chair of the Democratic Party of Socialists of Montenegro.

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In Montenegrin language

Vienna, Karl-Renner-Institut, 23 October 2025

Keynote Speech
Danijel Živković, Chair of the Democratic Party of Socialists of Montenegro (DPS)

Content
What are the biggest hurdles on Montenegro’s path to the EU? Is a conclusion of the accession negotiations within the next two or three years realistic? How should the current government under Prime Minister Milojko Spajić – often described as pro-European – be assessed?
These questions were at the centre of our event on 23 October, which focused on the situation in Montenegro, a country often referred to as a “frontrunner” in the Western Balkans. The keynote speaker was Danijel Živković, opposition leader and chair of the Democratic Party of Socialists of Montenegro.
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Immerwährend einst und jetzt

Veranstaltung am 20.10.2025 im Dr. Karl-Renner-Institut

70 Jahre Staatsvertrag und die Wandlungen der österreichischen Neutralität

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Beschlussfassung des Neutralitätsgesetzes wurde im Vorfeld des österreichischen Nationalfeiertags ein Blick zurückgeworfen, um die Entstehung und die Wandlungen des österreichischen Neutralitätsbegriffs Revue passieren zu lassen. Auch die aktuellen Herausforderungen der Neutralität – ihre Chancen wie ihre Grenzen – wurden im Lichte aktueller geopolitischer Entwicklungen thematisiert: der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die US-Sicherheitspolitik unter Donald Trump sowie die Anforderungen der EU-Mitgliedschaft.

Referent:innen
Barbara Tóth
Historikerin, Journalistin und Leiterin des Medienressorts beim Falter

Florian Wenninger
Historiker, Institut für Historische Sozialforschung

Sarah Knoll
Historikerin, Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien

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Veranstaltung am 20.10.2025 im Dr. Karl-Renner-Institut

70 Jahre Staatsvertrag und die Wandlungen der österreichischen Neutralität

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Beschlussfassung des Neutralitätsgesetzes wurde im Vorfeld des österreichischen Nationalfeiertags ein Blick zurückgeworfen, um die Entstehung und die Wandlungen des österreichischen Neutralitätsbegriffs Revue passieren zu lassen. Auch die aktuellen Herausforderungen der Neutralität – ihre Chancen wie ihre Grenzen – wurden im Lichte aktueller geopolitischer Entwicklungen thematisiert: der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die US-Sicherheitspolitik unter Donald Trump sowie die Anforderungen der EU-Mitgliedschaft.

Referent:innen
Barbara Tóth
Historikerin, Journalistin und Leiterin des Medienressorts beim Falter

Florian Wenninger
Historiker, Institut für Historische Sozialforschung

Sarah Knoll
Historikerin, Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien
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Montenegros Weg in die EU: Hürden und Chancen

Wien, Karl-Renner-Institut, 23.10.2025

Begrüßung
Sascha Obrecht, Direktor des Karl-Renner-Instituts

Impulsreferat
Danijel Živković, Vorsitzender der Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros (DPS)

Diskussion mit
Sara Čabarkapa, Active Citizenship Programme Coordinator beim Centre for Civic Education, Podgorica

Kommentar
Andreas Schieder, Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten

Inhalt
Was sind die größten Hürden auf Montenegros Weg in die EU? Ist ein Verhandlungsabschluss in den nächsten zwei oder drei Jahren realistisch? Wie ist die derzeitige – oft als proeuropäisch bezeichnete – Regierung unter Ministerpräsident Milojko Spajić einzustufen?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung am 23. Oktober zur Lage in Montenegro, einem Land, das oft als „Frontrunner“ am Westbalkan bezeichnet wird. Hauptredner war Danijel Živković, Oppositionschef und Vorsitzender der Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros. Mit ihm diskutierten Sara Čabarkapa vom Centre for Civic Education in Podgorica und der SPÖ-Europaabgeordnete Andreas Schieder.

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Wien, Karl-Renner-Institut, 23.10.2025

Begrüßung
Sascha Obrecht, Direktor des Karl-Renner-Instituts

Impulsreferat
Danijel Živković, Vorsitzender der Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros (DPS)

Diskussion mit
Sara Čabarkapa, Active Citizenship Programme Coordinator beim Centre for Civic Education, Podgorica

Kommentar
Andreas Schieder, Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten

Inhalt
Was sind die größten Hürden auf Montenegros Weg in die EU? Ist ein Verhandlungsabschluss in den nächsten zwei oder drei Jahren realistisch? Wie ist die derzeitige – oft als proeuropäisch bezeichnete – Regierung unter Ministerpräsident Milojko Spajić einzustufen?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung am 23. Oktober zur Lage in Montenegro, einem Land, das oft als „Frontrunner“ am Westbalkan bezeichnet wird. Hauptredner war Danijel Živković, Oppositionschef und Vorsitzender der Demokratischen Partei der Sozialisten Montenegros. Mit ihm diskutierten Sara Čabarkapa vom Centre for Civic Education in Podgorica und der SPÖ-Europaabgeordnete Andreas Schieder.
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Bruno-Kreisky-Hauptpreisverleihung an Richard Cockett

Der Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2024 wurde an Richard Cockett für sein Werk „Stadt der Ideen. Als Wien die moderne Welt erfand“, Molden Verlag 2024, im Wiener Rathaus verliehen.

Richard Cockett führt uns in seinem umfassenden Werk „Stadt der Ideen“ auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung Wiens als intellektuelles und kulturelles Zentrum von Weltrang vor Augen. Wien sei eine Innovationsmatrix gewesen, deren Beitrag für die Geistesgeschichte der Welt des 20. Jahrhunderts mit politischer Innovation und gesellschaftlicher Vision nicht zu überschätzen sei.

Dieses Buch ist nicht nur ein Loblied auf Wien, sondern auch ein Plädoyer für die Bedeutung von Städten als Orte des Dialogs, der Kreativität und des Fortschritts. In der geistigen Tradition von Bruno Kreisky betont Cockett die Notwendigkeit eines offenen, pluralistischen, kosmopolitischen und solidarischen Denkens, das weit über nationale Grenzen hinausweist.

Eröffnung
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Einleitende Worte
Hannes Swoboda, MEP ret., Vorsitzender der Jury
Sascha Obrecht, Direktor Karl-Renner-Institut

Laudatio
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Festrede Richard Cockett

Moderation Astrid Kuffner

Wir danken für die Kooperation: Echo Medienhaus – GewerkschafterInnen in der SPÖ – Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der AK Wien – Gewista – PUBA Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen – Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich – Wiener Städtische Versicherungsverein

Eine Zusammenarbeit des Karl-Renner-Instituts mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation und dem sozialdemokratischen Parlamentsklub.

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Der Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2024 wurde an Richard Cockett für sein Werk „Stadt der Ideen. Als Wien die moderne Welt erfand“, Molden Verlag 2024, im Wiener Rathaus verliehen.

Richard Cockett führt uns in seinem umfassenden Werk „Stadt der Ideen“ auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung Wiens als intellektuelles und kulturelles Zentrum von Weltrang vor Augen. Wien sei eine Innovationsmatrix gewesen, deren Beitrag für die Geistesgeschichte der Welt des 20. Jahrhunderts mit politischer Innovation und gesellschaftlicher Vision nicht zu überschätzen sei.

Dieses Buch ist nicht nur ein Loblied auf Wien, sondern auch ein Plädoyer für die Bedeutung von Städten als Orte des Dialogs, der Kreativität und des Fortschritts. In der geistigen Tradition von Bruno Kreisky betont Cockett die Notwendigkeit eines offenen, pluralistischen, kosmopolitischen und solidarischen Denkens, das weit über nationale Grenzen hinausweist.

Eröffnung
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Einleitende Worte
Hannes Swoboda, MEP ret., Vorsitzender der Jury
Sascha Obrecht, Direktor Karl-Renner-Institut

Laudatio
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

Festrede Richard Cockett

Moderation Astrid Kuffner

Wir danken für die Kooperation: Echo Medienhaus – GewerkschafterInnen in der SPÖ – Sozialdemokratische GewerkschafterInnen in der AK Wien – Gewista – PUBA Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen – Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich – Wiener Städtische Versicherungsverein

Eine Zusammenarbeit des Karl-Renner-Instituts mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation und dem sozialdemokratischen Parlamentsklub.
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The U.S.–Türkiye–EU Triangle: Between Tensions and Cooperation?

Urania, Vienna, 13 October 2025

International experts discuss shifting power dynamics between the US, Türkiye, and the EU.

Welcome
Sascha Obrecht, Director of the Karl-Renner-Institut, Vienna

Discussants
Sinem Adar, Associate at the Centre for Applied Turkey Studies at SWP, Berlin
Reinhard Krumm, Director of the US and Canada office of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Washington DC
Amanda Paul, Deputy Head of the Europe in the World Programme at the European Policy Centre, Brussels
Ahmet Sözen, Professor of Political Science and International Relations at the Eastern Mediterranean University, Famagusta

Moderation
Christos Katsioulis, Head of FES Regional Office for International Cooperation, Vienna

Content

The USA under Donald Trump and Türkiye are increasingly acting as parallel dealmakers, driven less by ideals and more by interests, while the EU is becoming more sidelined. Not how deals are made, but who gets to make them is now in the focus. In this panel, we will explore if there is still room for
long-term alignment. Or have short-term bargains replaced deeper cooperation? Can the EU
regain relevance as an actor dedicated to peace and cooperation in Europe? How does the
transatlantic shift define the relationship between the EU, the US, and Türkiye? What do
nationalism, shifting alliances, and strategic fatigue mean for the future of this uneasy triangle?

This panel is the highlight of this year’s Vienna Peace and Security Talks with a special focus on Türkiye. To better understand the country's role in the international system and its complex position within the evolving European security order, the conference examines this strategically important actor in closer detail.

An event organised by the Karl-Renner-Institut, the FES Regional Office for International Cooperation in Vienna and the International Institute for Peace (IIP).

More information: https://renner-institut.at/veranstaltungen/the-u-s-turkiye-eu-triangle-between-tensions-and-cooperation.

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Bosnien und Herzegowina: Die Vergangenheit überwinden, die Zukunft in Europa gestalten (Deutsch)

Begrüßung
Sascha Obrecht, Direktor des Karl-Renner-Instituts

Impulsreferat
Vojin Mijatović, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Entwicklung, Unternehmertum und Handwerk der Föderation Bosnien und Herzegowina; Stv. Parteivorsitzender der SDP BiH

Diskussion mit
Robert Laimer, Abgeordneter zum Nationalrat, SPÖ-Bereichssprecher für Landesverteidigung, Mitglied der parlamentarischen Freundschaftsgruppe mit Bosnien und Herzegowina

Moderation
Gerhard Marchl, Leiter des Bereichs Europäische Politik am Karl-Renner-Institut

Bosnien und Herzegowina ist seit 2024 offiziell EU-Beitrittskandidat, steht aber vor großen politischen Hürden. Insbesondere die komplexe Staatsstruktur und nationalistische Blockaden, insbesondere aus der Republika Srpska, behindern die nötigen Fortschritte und Reformen. Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen, beispielsweise in der Föderation Bosnien und Herzegowina, also der zweiten Entität, in der eine multiethnische und größtenteils proeuropäische Regierung im Amt ist.

Vojin Mijatović, der stellvertretende Ministerpräsident der Föderation, war bei am Karl-Renner-Institut zu Gast sein und sprach mit dem SPÖ-Nationalratsabgeordneten Robert Laimer über die Überwindung des Ethno-Nationalismus und die nötigen Reformen im Land.

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80 Jahre UNO: Multilateralismus, Menschenrechte und internationale Solidarität

Am 24. Oktober 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, gründeten 51 Staaten die Vereinten Nationen. 80 Jahre später sind die globalen Herausforderungen immens – und mit ihnen der Bedarf an multilateraler Zusammenarbeit. Zugleich steht die UNO von vielen Seiten unter Druck.

Gemeinsam mit renommierten Expert:innen diskutierten wir: Welche Rolle spielte die UNO in den vergangenen Jahrzehnten, wo steht sie heute und welche Zukunftsperspektiven hat sie? Wie kann Multilateralismus in Krisenzeiten funktionieren? Im Fokus stehen Fragen der Sicherheit, der Menschenrechte und der internationalen Zusammenarbeit – mit Stimmen aus Politik, Zivilgesellschaft und Praxis.

Referent:innen

Petra Bayr
Abgeordnete zum Nationalrat und Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses, SPÖ

Shoura Hashemi
Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich

Christos Katsioulis
Direktor des Regionalbüros für Internationale Zusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Willibald Zeck
Leiter der Abteilung Programmkoordination (Programme Liaison Branch) des Weltbevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)

Moderation
Sebastian Schublach
Karl-Renner-Institut

Mehr Infos unter https://renner-institut.at/veranstaltungen/multilateralismus-menschenrechte-und-internationale-solidaritat-in-krisenhaften-zeiten-die-rolle-der-vereinten-nationen-80-jahre

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Lea Ypi: Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme

Lea Ypi präsentierte mit "Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme" (Suhrkamp) ihr lang erwartetes Prequel zum international gefeierten Bestseller „Frei“ (Suhrkamp) bei uns im Karl-Renner-Institut.

Über das Buch:
Als Lea Ypi im Internet ein ihr unbekanntes Foto entdeckt, das ihre Großeltern 1941 beim Après-Ski in den italienischen Alpen zeigt, fragt sie sich, was sie wirklich über ihre Familie weiß. Warum hat ihre geliebte Großmutter Leman, genannt Nini, Französisch gesprochen, wenn sie doch in Saloniki aufgewachsen war, als Enkelin eines Würdenträgers? Was hatte sie bewogen, als junge Frau Griechenland zu verlassen und auf eigene Faust nach Tirana zu gehen? Wie war sie mit Asllan zusammengekommen, ihrem Mann, der bald für viele Jahre in einer „Universität“ verschwand? Und warum lächelte sie im Schnee von Cortina und zu einer Zeit, in der es nichts zu lachen gab, weil in Europa ein grausamer Krieg tobte?

Lea reist an die Orte von Lemans Leben, um es Stück für Stück anhand von Archivalien, Akten und Anekdoten zu rekonstruieren. Gebannt folgt man ihr in die untergegangene Welt der osmanischen Aristokratie, an die Wiege der neuen Nationalstaaten auf dem Balkan und natürlich nach Albanien, erst unter faschistischer Besatzung, dann unter kommunistischer Herrschaft.

Über die Buchpräsentation:
Begrüßung
Katrin Auer
Abg.z.NR, SPÖ-Bereichssprecherin für Kunst und Kultur

Buchpräsentation & Gespräch mit
Lea Ypi
Schriftstellerin und Professorin für Politische Theorie an der London School of Economics

Moderation
Sebastian Schublach
Bereichsleitung Internationale Politik

Die Veranstaltung fand in englischer und deutscher Sprache statt.
Die Lesepassagen mussten wir aus rechtlichen Gründen aus dem Video entfernen, wir bitten um Verständnis.

Mehr Infos unter https://renner-institut.at/veranstaltungen/aufrecht-uberleben-im-zeitalter-der-extreme

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The Far Right in the Trump Era: Mobilisation, Counter-Strategies and Lessons for Europe

Lecture by and discussion with Cas Mudde on "The Far Right in the Trump Era: Mobilisation, Counter-Strategies and Lessons for Europe"

Description:
In recent years, far-right movements, parties and politicians have gained significant ground – not only in Europe, – but also in the United States. New forms of mobilization, the strategic use and even ownership of digital platforms and the disruption of democratic institutions and norms are increasingly challenging liberal democracies.

Cas Mudde talks about the evolution of the far right in the US in the Trump era. How has the American right restructured itself? What is the role of political movements, media platforms, think tanks and grassroots networks? And in what ways has Donald Trump acted as a catalyst for the radicalization of mainstream conservatism?

Looking beyond the US, we will explore potential democratic counter-strategies – in politics, media and civil society – and ask: what lessons can Europe learn from the American experience?

About the speaker:
Cas Mudde is Stanley Wade Shelton UGAF Professor of International Affairs and distinguished Research Professor at the University of Georgia.
He is one of the leading scholars on populism, the far right and political extremism in the world. His research focuses on the challenges that radical parties and movements pose to liberal democracy in Europe and North America.

He is the author of several influential books: ‘Populist Radical Right Parties in Europe‘ (2007), which won the Stein Rokkan Prize for Comparative Social Science Research; ‘Populism: A Very Short Introduction‘ (2017, with Cristóbal Rovira Kaltwasser); ‘The Far Right in America‘ (2018); and ‘The Far Right Today‘ (2019).

Mudde regularly contributes to public debate in outlets such as Aftonbladet, The Guardian and VoxEurop, and is widely regarded as one of the most prominent voices in the global discussion on populism and the far right.

Moderator: Sebastian Schublach, Karl-Renner-Institut

More information about the event:
https://renner-institut.at/veranstaltungen/the-far-right-in-the-trump-era-mobilisation-counter-strategies-and-lessons-for-europe

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Droht ein neues atomares Wettrüsten? Mit Botschafter Alexander Kmentt

Vor 80 Jahren erlebte die Welt eine historische Zäsur: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurden in einem Krieg Atomwaffen eingesetzt. Hunderttausende Menschen starben an den direkten und indirekten Folgen der Bomben, die über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Heute, acht Jahrzehnte später, sind die Gefahren einer nuklearen Eskalation wieder spürbar.

Der jüngste militärische Konflikt zwischen Indien und Pakistan im Mai 2025 hat gezeigt, wie schnell Nuklearmächte an den Rand eines Krieges geraten können. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Cyberkapazitäten und -verwundbarkeiten, Drohnen und Hyperschallwaffen erhöhen die nuklearen Risiken und die Gefahr einer unkontrollierten Eskalation zusätzlich, da dabei traditionelle Abschreckungs- und Eskalationsregeln zunehmend verschwimmen.

Welche Lehren können wir für Europa aus den Ereignissen der letzten Jahre ziehen – von den nuklearen Drohungen Russlands im Ukrainekrieg bis zu den Spannungen auf der koreanischen Halbinsel? Wie können internationale diplomatische Bemühungen gestärkt werden, um solche Krisen künftig frühzeitig zu entschärfen? Und wie können wir ein neues atomares Aufrüsten, ein „drittes nukleares Zeitalter“, verhindern?

Alexander Kmentt zählt zu den führenden internationalen Experten für nukleare Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung und war maßgeblich an der Ausarbeitung des Atomwaffenverbotsvertrags (2017) beteiligt. Er ist Leiter der Abteilung Abrüstung, Rüstungskontrolle, Non-Proliferation im BMEIA. Demnächst wird er die Leitung der Ständigen Vertretung Österreichs beim Büro der Vereinten Nationen und den Spezialorganisationen in Genf übernehmen.

Moderation
Sebastian Schublach, Karl-Renner-Institut


Mehr Informationen zur Veranstaltung:
https://renner-institut.at/veranstaltungen/80-jahre-hiroshima-droht-ein-neues-atomares-wettrusten

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Was macht das mit unseren Kindern? - Medienkonsum und Hirnentwicklung

Vortrag von Prof. Paul Plener
Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am AKH Wien

Inhalt
- Wie wirken sich digitale Medien auf die kindliche (Gehirn-)Entwicklung aus?
- Gibt es belastbare Studien zum Zusammenhang von Medienkonsum und psychischer Gesundheit?
- Wie können wir suchthaftem Verhalten begegnen?

Die Veranstaltung wurde am 11. Juni 2025 aufgezeichnet. Zu Beginn nimmt der Vortragende kurz Bezug auf den Massenmord in Graz.

Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe: https://renner-institut.at/veranstaltungen/was-macht-das-mit-unseren-kindern

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Cas Mudde: The Far Right in the Trump Era (Lecture)

Lecture by Cas Mudde on "The Far Right in the Trump Era: Mobilisation, Counter-Strategies and Lessons for Europe"

Description:
In recent years, far-right movements, parties and politicians have gained significant ground – not only in Europe, – but also in the United States. New forms of mobilization, the strategic use and even ownership of digital platforms and the disruption of democratic institutions and norms are increasingly challenging liberal democracies.

Cas Mudde talks about the evolution of the far right in the US in the Trump era. How has the American right restructured itself? What is the role of political movements, media platforms, think tanks and grassroots networks? And in what ways has Donald Trump acted as a catalyst for the radicalization of mainstream conservatism?

Looking beyond the US, we will explore potential democratic counter-strategies – in politics, media and civil society – and ask: what lessons can Europe learn from the American experience?

About the speaker:
Cas Mudde is Stanley Wade Shelton UGAF Professor of International Affairs and distinguished Research Professor at the University of Georgia.
He is one of the leading scholars on populism, the far right and political extremism in the world. His research focuses on the challenges that radical parties and movements pose to liberal democracy in Europe and North America.

He is the author of several influential books: ‘Populist Radical Right Parties in Europe‘ (2007), which won the Stein Rokkan Prize for Comparative Social Science Research; ‘Populism: A Very Short Introduction‘ (2017, with Cristóbal Rovira Kaltwasser); ‘The Far Right in America‘ (2018); and ‘The Far Right Today‘ (2019).

Mudde regularly contributes to public debate in outlets such as Aftonbladet, The Guardian and VoxEurop, and is widely regarded as one of the most prominent voices in the global discussion on populism and the far right.

Moderation: Sebastian Schublach, Karl-Renner-Institut

More information about the event:
https://renner-institut.at/veranstaltungen/the-far-right-in-the-trump-era-mobilisation-counter-strategies-and-lessons-for-europe

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