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Lese-Ansicht

Zweierlei Maß: Ideologische Blicke auf eigentlich Ähnliches

Die einen Autototen führen zur Staatstrauer, die anderen werden vergessen. Die einen Kriege werden verdammt, die anderen vergessen. Ein Wal soll aufwändig gerettet werden, während zur selben Zeit viele andere massakriert, aber vergessen werden. Das sind drei für viele Beispiele, die zweierlei Maß zeigen. Die unterschiedliche Bewertung des eigentlich Ähnlichen folgt ideologischen Zielen, nämlich Macht und Profit.

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Die einen Autototen führen zur Staatstrauer, die anderen werden vergessen. Die einen Kriege werden verdammt, die anderen vergessen. Ein Wal soll aufwändig gerettet werden, während zur selben Zeit viele andere massakriert, aber vergessen werden. Das sind drei für viele Beispiele, die zweierlei Maß zeigen. Die unterschiedliche Bewertung des eigentlich Ähnlichen folgt ideologischen Zielen, nämlich Macht und Profit.
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Wo steht die Brandmauer? Und wer steht auf der Seite mit der AfD?

Über keine Mauer wird aktuell so viel gesprochen wie über die Brandmauer. Die soll die "bürgerlichen" Parteien von der AfD fernhalten. Wer Politik kennt, ahnt aber schon, dass das viele Reden vor allem verschleiern soll, dass diese Mauer so nicht existiert. Und tatsächlich: Ein Vergleich bei wichtigen Politikfeldern zeigt: Die meisten Parteien stehen längst auf der gleichen Seite der Brandmauer zusammen mit der AfD. Bei Themen wie Abschiebungen, Nutzung fossiler Energien, Umverteilung von unten nach oben oder rückwärtsgewandte Geschlechterpolitik - die AfD ist Teil einer großen Stimmungskoalition gegen progressive Politik. Wer mit CDU, SPD, Grünen usw. zusammen für den Erhalt der Brandmauer demonstriert, verschleiert die längst vorhandene geistige Gemeinschaft der "Bürgerlichen" mit den Faschist*innen.

https://afd.siehe.website

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Über keine Mauer wird aktuell so viel gesprochen wie über die Brandmauer. Die soll die "bürgerlichen" Parteien von der AfD fernhalten. Wer Politik kennt, ahnt aber schon, dass das viele Reden vor allem verschleiern soll, dass diese Mauer so nicht existiert. Und tatsächlich: Ein Vergleich bei wichtigen Politikfeldern zeigt: Die meisten Parteien stehen längst auf der gleichen Seite der Brandmauer zusammen mit der AfD. Bei Themen wie Abschiebungen, Nutzung fossiler Energien, Umverteilung von unten nach oben oder rückwärtsgewandte Geschlechterpolitik - die AfD ist Teil einer großen Stimmungskoalition gegen progressive Politik. Wer mit CDU, SPD, Grünen usw. zusammen für den Erhalt der Brandmauer demonstriert, verschleiert die längst vorhandene geistige Gemeinschaft der "Bürgerlichen" mit den Faschist*innen.

https://afd.siehe.website
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Wollen wir gewinnen? Oder nur spielen? Zu den Strategien politischer Proteste

"Ich will gewinnen" - diesen Satz schrieb ich vor kurzem auf eine Aktionsliste (zum B49-Protest, siehe https://b49-aktionen.siehe.website, aber es hätte überall gepasst. Ich habe den Eindruck, dass die meisten politischen Aktionen (es gibt Ausnahmen - ein Glück!) schon von ihrer Planung und den konkreten Handlungen das behauptete und von manchen wohl auch erwünschte Ziel gar nicht erreichen können. Sie erreichen: Gemeinschaftsgefühl, neue Freundis (manchmal auch neue Spaltungen), Spendeneinnahmen und andere materielle Versorgung, temporäre Aufmerksamkeit und oft Räuber-und-Gendarm-Spiele mit absurd agierenden Polizeitruppen. Aber sie erreichen kein politisches Ziel, meist nicht einmal ein ganz kleines. Die dramatisch erfolglose und dann auch frustrierende bis niederschmetternde Bilanz politischer Proteste liegt also nicht nur an der Übermacht der Gegnis, sondern auch an den Strategien im Protest selbst. Das, so ernüchternd es klingt, ist eine gute Nachricht: Denn das, was der Eigenanteil am Scheitern ist, lässt sich am einfachsten ändern.

https://direct-action.siehe.website
https://provoziert.siehe.website

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"Ich will gewinnen" - diesen Satz schrieb ich vor kurzem auf eine Aktionsliste (zum B49-Protest, siehe https://b49-aktionen.siehe.website, aber es hätte überall gepasst. Ich habe den Eindruck, dass die meisten politischen Aktionen (es gibt Ausnahmen - ein Glück!) schon von ihrer Planung und den konkreten Handlungen das behauptete und von manchen wohl auch erwünschte Ziel gar nicht erreichen können. Sie erreichen: Gemeinschaftsgefühl, neue Freundis (manchmal auch neue Spaltungen), Spendeneinnahmen und andere materielle Versorgung, temporäre Aufmerksamkeit und oft Räuber-und-Gendarm-Spiele mit absurd agierenden Polizeitruppen. Aber sie erreichen kein politisches Ziel, meist nicht einmal ein ganz kleines. Die dramatisch erfolglose und dann auch frustrierende bis niederschmetternde Bilanz politischer Proteste liegt also nicht nur an der Übermacht der Gegnis, sondern auch an den Strategien im Protest selbst. Das, so ernüchternd es klingt, ist eine gute Nachricht: Denn das, was der Eigenanteil am Scheitern ist, lässt sich am einfachsten ändern.

https://direct-action.siehe.website
https://provoziert.siehe.website
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20 Jahre Feldbefreiung in Gießen - Start einer erfolgreichen Polit-Kampagne

Anfang Mai 2006 kündigten Umweltschützer*innen und Gentechnikkritiker*innen die Zerstörung eines Versuchsfeldes der Uni Gießen mit gentechnisch veränderter Gerste an. Das Feld war ohne öffentliche Beteiligung per Sofortvollzug genehmigt und mit Fördermitteln aus der Biosicherheitsforschung finanziert worden, diente aber tatsächlich eher kommerziellen Zwecken. Die Ankündigung einer Zerstörung ist als solches ein Aufreger und damit ein gutes Mittel, Aufmerksamkeit und inhaltliche Auseinandersetzung zu forcieren. Das gelang auch. Am Tag der Aktion lief aber nicht alles wie geplant ... und endete schließlich im Gefängnis. Gelohnt hat es sich aber doch: Die Aktion war Startschuss einer kreativen, mehrjährigen Kampagne gegen die kommerzielle Agrogentechnik, die im Jahr 2012 mit dem Aus allen Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland endete.

https://gentechnik.siehe.website

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Anfang Mai 2006 kündigten Umweltschützer*innen und Gentechnikkritiker*innen die Zerstörung eines Versuchsfeldes der Uni Gießen mit gentechnisch veränderter Gerste an. Das Feld war ohne öffentliche Beteiligung per Sofortvollzug genehmigt und mit Fördermitteln aus der Biosicherheitsforschung finanziert worden, diente aber tatsächlich eher kommerziellen Zwecken. Die Ankündigung einer Zerstörung ist als solches ein Aufreger und damit ein gutes Mittel, Aufmerksamkeit und inhaltliche Auseinandersetzung zu forcieren. Das gelang auch. Am Tag der Aktion lief aber nicht alles wie geplant ... und endete schließlich im Gefängnis. Gelohnt hat es sich aber doch: Die Aktion war Startschuss einer kreativen, mehrjährigen Kampagne gegen die kommerzielle Agrogentechnik, die im Jahr 2012 mit dem Aus allen Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland endete.

https://gentechnik.siehe.website
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B49-Protest: Die Lage Ende Mai 2026 - Begegnungsfeste, Klage verloren, Sabotage

Der Neubau der B49 inmitten des Kreises Gießen bleibt umkämpft. Entlang der Trasse finden Begegnungsfeste der betroffenen Anwohner*innen mit weiteren Interessierten und den Verkehrswende-Aktivist*innen statt. Der Verwaltungsgerichtshof hat einen Baustopp mit dem bemerkenswerten Argument abgelehnt, dass Behörden den "Gestaltungsspielraum" hätten, bei Planungen alles falsch zu machen oder sogar bewusst zu manipulieren. Wirksam war und ist bislang eine gezielte Sabotage gegen Vorbereitungsarbeiten zur Einrichtung der Baustellen. Es ist und bleibt spannend ... https://b49.siehe.website

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Der Neubau der B49 inmitten des Kreises Gießen bleibt umkämpft. Entlang der Trasse finden Begegnungsfeste der betroffenen Anwohner*innen mit weiteren Interessierten und den Verkehrswende-Aktivist*innen statt. Der Verwaltungsgerichtshof hat einen Baustopp mit dem bemerkenswerten Argument abgelehnt, dass Behörden den "Gestaltungsspielraum" hätten, bei Planungen alles falsch zu machen oder sogar bewusst zu manipulieren. Wirksam war und ist bislang eine gezielte Sabotage gegen Vorbereitungsarbeiten zur Einrichtung der Baustellen. Es ist und bleibt spannend ... https://b49.siehe.website
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20 Jahre Federballaffäre in Gießen: Rückblick auf fiese Tricks von Polizei und Justiz

Rund um die Jahrtausendwende eigneten sich Aktivistis aus Gießen und Umgebung kreative Aktionsmethoden an und organisierten mit ihnen viele mehr oder weniger spektakuläre Proteste gegen umweltzerstörende Projekte, Vertreibung von Wohnsitzlosen, gegen zunehmende Überwachung usw. Die Sicherheitsbehörden rund um den in Gießen wohnhaften damaligen Innenminister Volker Bouffier reagierten mit Härte - und tappten damit immer wieder in die Fallen subversiver Aktionsstrategien ... bis sie am 14. Mai 2006 zu einem vermeintlich finalen Schlag ausholten, um die nervigen Politaktivistis zum Schweigen zu bringen. Das Manöver ging schief und wirkt sich bis heute auf das Verhalten von Polizei und Justiz aus.
Eine längere Darstellung ausgewählter Abläufe findet sich auf https://youtu.be/-N8sRA0ITPk. Alle Fälle im Buch "Tatort Gutfleischstraße. Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz" (SeitenHieb-Verlag, https://aktionsversand.siehe.website).

Gesamte Dokumentation unter https://fiese-tricks.siehe.website

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Rund um die Jahrtausendwende eigneten sich Aktivistis aus Gießen und Umgebung kreative Aktionsmethoden an und organisierten mit ihnen viele mehr oder weniger spektakuläre Proteste gegen umweltzerstörende Projekte, Vertreibung von Wohnsitzlosen, gegen zunehmende Überwachung usw. Die Sicherheitsbehörden rund um den in Gießen wohnhaften damaligen Innenminister Volker Bouffier reagierten mit Härte - und tappten damit immer wieder in die Fallen subversiver Aktionsstrategien ... bis sie am 14. Mai 2006 zu einem vermeintlich finalen Schlag ausholten, um die nervigen Politaktivistis zum Schweigen zu bringen. Das Manöver ging schief und wirkt sich bis heute auf das Verhalten von Polizei und Justiz aus.
Eine längere Darstellung ausgewählter Abläufe findet sich auf https://youtu.be/-N8sRA0ITPk. Alle Fälle im Buch "Tatort Gutfleischstraße. Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz" (SeitenHieb-Verlag, https://aktionsversand.siehe.website).

Gesamte Dokumentation unter https://fiese-tricks.siehe.website
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Wo bleibt der Kampftag der Arbeiter*innen? Jobs und Profite als 1.-Mai-Forderungen

Es macht den Eindruck, dass Gewerkschaften immer zurückhaltender auftreten, je mehr gekämpft werden muss, weil die gesellschaftlichen Verhältnisse es eigentlich erfordern. Aber wenn eine IG Metall in ihrer Satzung die Verpflichtung hat, für Abrüstung zu kämpfen, aber genau dann für mehr Rüstung trommelt, wenn Krieg vorbereitet wird, dann ist das genau das Beispiel, was leider der Normalfall. Das Motto dieses ersten Mai (2026) war entsprechend grottig: Für Jobs (also offenbar nur für Lohnarbeit), aber auch für Profite (soso, Gewerkschaften sehen Profite als grundsätzlich sinnvoll. Antikapitalismus war gestern.

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Es macht den Eindruck, dass Gewerkschaften immer zurückhaltender auftreten, je mehr gekämpft werden muss, weil die gesellschaftlichen Verhältnisse es eigentlich erfordern. Aber wenn eine IG Metall in ihrer Satzung die Verpflichtung hat, für Abrüstung zu kämpfen, aber genau dann für mehr Rüstung trommelt, wenn Krieg vorbereitet wird, dann ist das genau das Beispiel, was leider der Normalfall. Das Motto dieses ersten Mai (2026) war entsprechend grottig: Für Jobs (also offenbar nur für Lohnarbeit), aber auch für Profite (soso, Gewerkschaften sehen Profite als grundsätzlich sinnvoll. Antikapitalismus war gestern.
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Greenwashing jetzt selbstgemacht - Stadtradeln, Abpflastern, Aufforsten & Co.

Früher waren es die Konzerne oder der Staat, der mit erfundenen oder geschönten Geschichten die eigenen Verbrechen an der Umwelt (und oft auch an Menschen) verschleiern wollte. Greenwashing wurde zum Begriff dafür, von den Umweltauswirkungen staatlicher Planungen, kapitalistischer Produktionsweise oder anderer Naturzerstörungen abzulenken. Das geschah durch komplett erfundene Stories, durch das Aufbauschen von Minihandlungen oder durch Kooperationen mit vermeintlich glaubwürdigen Umweltverbänden, die sich korrumpieren ließen und ihr Logo gegen gutes Geld verkauften. Heute steht Greenwashing auf einer neuen Stufe: Es gelingt den Propagandamaschinen von Staat und Konzernen, die Menschen selbst dazu zu bringen, die Pseudo-Umweltaktivitäten durchzuführen. Will heißen: Diejenigen, die durch das Greenwashing getäuscht werden, führen es selbst durch. Mit dabei wie immer: Die längst korrupten Umwelt-NGOs, die Grünen und alle, die durch ihr Mitmachen der propagandistischen Verwirrungstaktik erst so richtig den Glaubwürdigkeitsstempel aufdrücken.

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Früher waren es die Konzerne oder der Staat, der mit erfundenen oder geschönten Geschichten die eigenen Verbrechen an der Umwelt (und oft auch an Menschen) verschleiern wollte. Greenwashing wurde zum Begriff dafür, von den Umweltauswirkungen staatlicher Planungen, kapitalistischer Produktionsweise oder anderer Naturzerstörungen abzulenken. Das geschah durch komplett erfundene Stories, durch das Aufbauschen von Minihandlungen oder durch Kooperationen mit vermeintlich glaubwürdigen Umweltverbänden, die sich korrumpieren ließen und ihr Logo gegen gutes Geld verkauften. Heute steht Greenwashing auf einer neuen Stufe: Es gelingt den Propagandamaschinen von Staat und Konzernen, die Menschen selbst dazu zu bringen, die Pseudo-Umweltaktivitäten durchzuführen. Will heißen: Diejenigen, die durch das Greenwashing getäuscht werden, führen es selbst durch. Mit dabei wie immer: Die längst korrupten Umwelt-NGOs, die Grünen und alle, die durch ihr Mitmachen der propagandistischen Verwirrungstaktik erst so richtig den Glaubwürdigkeitsstempel aufdrücken.
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Rechts - links -anarchistisch? Merkmale, Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Aus der bürgerlichen Mitte, zu großen Teilen selbst extremistisch neoliberal und antisozial, wird die Legende vom Hufeisen verbreitet, wonach sich Links- und Rechtsradikale ähneln - und die bürgerliche Mitte folglich das Gute ist (was wohl das Ziel der Erzählung ist). Doch fernab solcher primitiver Hetze: Was unterscheidet rechts und links - und wie stehen sie zu einer radikalen Herrschaftskritik, also der anarchistischen Idee? Das Ergebnis im Hirnstupser ist eindeutig: Herrschaftsfreiheit ist eine eigenständige Idee, aber kann mit linken Gleichberechtigungsideen eine große Schnittmenge haben - wenn "Linke", was leider nicht sehr häufig ist, das Gute nicht von oben, also mit Mitteln der Macht durchsetzen wollen.

https://herrschaftsfrei.siehe.website
https://anarchie.siehe.website
Das Buch "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" ist als umfassende Theorie der Herrschaftsfreiheit erschienen. Thesenartig zusammengefasst sind die Inhalte im kleinen Büchlein "Herrschaft" - alles über https://aktionsversand.siehe.website zu bestellen oder frei herunterzuladen.

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Aus der bürgerlichen Mitte, zu großen Teilen selbst extremistisch neoliberal und antisozial, wird die Legende vom Hufeisen verbreitet, wonach sich Links- und Rechtsradikale ähneln - und die bürgerliche Mitte folglich das Gute ist (was wohl das Ziel der Erzählung ist). Doch fernab solcher primitiver Hetze: Was unterscheidet rechts und links - und wie stehen sie zu einer radikalen Herrschaftskritik, also der anarchistischen Idee? Das Ergebnis im Hirnstupser ist eindeutig: Herrschaftsfreiheit ist eine eigenständige Idee, aber kann mit linken Gleichberechtigungsideen eine große Schnittmenge haben - wenn "Linke", was leider nicht sehr häufig ist, das Gute nicht von oben, also mit Mitteln der Macht durchsetzen wollen.

https://herrschaftsfrei.siehe.website
https://anarchie.siehe.website
Das Buch "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" ist als umfassende Theorie der Herrschaftsfreiheit erschienen. Thesenartig zusammengefasst sind die Inhalte im kleinen Büchlein "Herrschaft" - alles über https://aktionsversand.siehe.website zu bestellen oder frei herunterzuladen.
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Timmy, der Wal und die Verdrängung des alltäglichen Grauens

53 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen um den Buckelwal - stand letztens in den Zeitungen. Medien sind voll von "Timmy", Livesendungen laufen auf allen Kanälen. Prominente, Politiker*innen und andere gesellschaftliche Eliten inszenieren sich. Das ist geübte Praxis. Das überhöhte und kollektive Heulen um Einzelne verschleiert das Grauen, welches alltäglich als Kollateralschaden bestehender Ausbeutungs- und Unterdrückungssysteme geschieht, aber nicht beachtet wird. Da sind die Millionen toten Meeresbewohner nicht allein. Die alltäglichen Verkehrstoten verstecken sich hinter dem Mitleid ausgewählter Unfallopfer. Die alltägliche sexualisierte Gewalt verschwindet hinter dem Aufschrei einzelner Schrecken. Die Aufregung im Einzelfall hilft der Verrohung des Ganzen. Der Hype um Timmy und das Grauen in den Weltmeeren sind die zwei Seiten derselben Medaille.

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53 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen um den Buckelwal - stand letztens in den Zeitungen. Medien sind voll von "Timmy", Livesendungen laufen auf allen Kanälen. Prominente, Politiker*innen und andere gesellschaftliche Eliten inszenieren sich. Das ist geübte Praxis. Das überhöhte und kollektive Heulen um Einzelne verschleiert das Grauen, welches alltäglich als Kollateralschaden bestehender Ausbeutungs- und Unterdrückungssysteme geschieht, aber nicht beachtet wird. Da sind die Millionen toten Meeresbewohner nicht allein. Die alltäglichen Verkehrstoten verstecken sich hinter dem Mitleid ausgewählter Unfallopfer. Die alltägliche sexualisierte Gewalt verschwindet hinter dem Aufschrei einzelner Schrecken. Die Aufregung im Einzelfall hilft der Verrohung des Ganzen. Der Hype um Timmy und das Grauen in den Weltmeeren sind die zwei Seiten derselben Medaille.
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Politisches Rollback folgt dem Diskurswandel - angepasste Medien, Politik, Justiz und Bewegung

Als die Klimadebatte durch starke Aktionen und breite Bewegungen auf dem Höhepunkt waren, passten Parteien ihre Programme und Werbung an, malten Konzerne sich und ihre Produkte grün an, berichteten Medien immer wieder über das Thema und fällten sogar Gerichte klimafreundliche Urteile. Jetzt ist der Hype vorbei - und sofort kippt alles. Das einzig Brauchbare daran ist, dass es ein beeindruckendes Beispiel ist, wie Diskurse alles wie gleichgeschaltet erscheinen lassen. Nichts ist so mächtig wie eine Meinung, die so scheint, als wäre sie das Denken aller.

https://herrschaft.siehe.website
https://justiz.siehe.website
https://direct-action.siehe.website

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Als die Klimadebatte durch starke Aktionen und breite Bewegungen auf dem Höhepunkt waren, passten Parteien ihre Programme und Werbung an, malten Konzerne sich und ihre Produkte grün an, berichteten Medien immer wieder über das Thema und fällten sogar Gerichte klimafreundliche Urteile. Jetzt ist der Hype vorbei - und sofort kippt alles. Das einzig Brauchbare daran ist, dass es ein beeindruckendes Beispiel ist, wie Diskurse alles wie gleichgeschaltet erscheinen lassen. Nichts ist so mächtig wie eine Meinung, die so scheint, als wäre sie das Denken aller.

https://herrschaft.siehe.website
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https://direct-action.siehe.website
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B49-Protest muss an Fahrt gewinnen - mein Traum einer anderen Organisiertheit

Die ersten zwei Monate von Protesten gegen den Neubau der B49 mitten im Kreis Gießen sind vorüber. Noch zielen Aktionen auf die öffentliche Stimmung, wollen Mitstreitis mobilisieren und die Bauvorbereitung sabotieren. Am 1. Juni aber wird es ernst: Baubeginn am Brückenbauwerk 3!
Da ist es Zeit, eine erste, kleine Bilanz zu ziehen. Die fällt durchwachsen aus. Zwar gab es etliche Aktionen, viele davon auch recht spektakulär. Aber niveauvolle politische Inhalte (statt einfacher Losungen) und Selbstorganisierung (statt Hierarchien) scheinen vielen nicht wichtig. Leider überrascht das nicht, denn es entspricht dem Zeitgeist - allgemein und in politischen Bewegungen einschließlich der Wald- und Baumbesetzungen, die an anderen Orten den Protest gegen Straßenbauten, Baugebiete oder Rohstoffabbau prägen. Erfolgversprechend ist das alles nicht. Der Protest gegen die B49 muss daher anders aussehen: Klare und niveauvolle Positionen und eine selbstorganisierte Aktionsvielfalt mit hohem Wirkungsgrad. Immerhin: Die Ausschreibung für das erste Bauwerk zeigt, dass die Gegenseite Angst hat. Sie sei nicht enttäuscht ...

https://b49.siehe.website

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Die ersten zwei Monate von Protesten gegen den Neubau der B49 mitten im Kreis Gießen sind vorüber. Noch zielen Aktionen auf die öffentliche Stimmung, wollen Mitstreitis mobilisieren und die Bauvorbereitung sabotieren. Am 1. Juni aber wird es ernst: Baubeginn am Brückenbauwerk 3!
Da ist es Zeit, eine erste, kleine Bilanz zu ziehen. Die fällt durchwachsen aus. Zwar gab es etliche Aktionen, viele davon auch recht spektakulär. Aber niveauvolle politische Inhalte (statt einfacher Losungen) und Selbstorganisierung (statt Hierarchien) scheinen vielen nicht wichtig. Leider überrascht das nicht, denn es entspricht dem Zeitgeist - allgemein und in politischen Bewegungen einschließlich der Wald- und Baumbesetzungen, die an anderen Orten den Protest gegen Straßenbauten, Baugebiete oder Rohstoffabbau prägen. Erfolgversprechend ist das alles nicht. Der Protest gegen die B49 muss daher anders aussehen: Klare und niveauvolle Positionen und eine selbstorganisierte Aktionsvielfalt mit hohem Wirkungsgrad. Immerhin: Die Ausschreibung für das erste Bauwerk zeigt, dass die Gegenseite Angst hat. Sie sei nicht enttäuscht ...

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B49: Eine andere Organisierung ist nötig - vielfältig, kreativ, inhaltsreich, hierarchiefrei

Es reicht nicht, einfach nur gegen etwas zu sein oder Bäume toll zu finden. Es reicht ebenfalls nicht, irgendwo nur einfach präsent zu sein, auf die Polizei zu warten, sich über die Räumung (die mensch aber selbst erwartet hat) aufzuregen und dann zu verschwinden. Wenn der Kampf gegen den mit Lügen und Fälschungen begründete, zudem rücksichtslos gegen Natur und Erholungsbedürfnisses durchgesetzte B49-Neubau bei Reiskirchen (Kreis Gießen) einen Sinn machen soll, dann vor allem, wenn es gelingt, hier mehr zu retten als bedrohte Tierarten, wertvolle Biotope, landwirtschaftliche und Erholungsflächen und die ruhige Lage von Wohnungen, Schulen und sozialen Einrichtungen. Der Protest muss die Stimmung kippen. Es braucht einen starken Diskurs gegen das Weiter-so, gegen eine Politik, die nur Wirtschafts- und Machtinteresse kennt und durchsetzt. Im günstigsten Fall wird nicht nur der B49-Neubau gestoppt, sondern die Debatte um Klimaschutz, Verkehrswende und eine Abrüstung kapitalistischer Instrumente neu befeuert. Dafür ist eine veränderte Organisierung und Strategie der Auseinandersetzung nötig.

https://b49.siehe.website
Teil 1 zu den Fälschungen und Manipulationen der Planung unter https://youtu.be/GQR4bqvpMgk

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Es reicht nicht, einfach nur gegen etwas zu sein oder Bäume toll zu finden. Es reicht ebenfalls nicht, irgendwo nur einfach präsent zu sein, auf die Polizei zu warten, sich über die Räumung (die mensch aber selbst erwartet hat) aufzuregen und dann zu verschwinden. Wenn der Kampf gegen den mit Lügen und Fälschungen begründete, zudem rücksichtslos gegen Natur und Erholungsbedürfnisses durchgesetzte B49-Neubau bei Reiskirchen (Kreis Gießen) einen Sinn machen soll, dann vor allem, wenn es gelingt, hier mehr zu retten als bedrohte Tierarten, wertvolle Biotope, landwirtschaftliche und Erholungsflächen und die ruhige Lage von Wohnungen, Schulen und sozialen Einrichtungen. Der Protest muss die Stimmung kippen. Es braucht einen starken Diskurs gegen das Weiter-so, gegen eine Politik, die nur Wirtschafts- und Machtinteresse kennt und durchsetzt. Im günstigsten Fall wird nicht nur der B49-Neubau gestoppt, sondern die Debatte um Klimaschutz, Verkehrswende und eine Abrüstung kapitalistischer Instrumente neu befeuert. Dafür ist eine veränderte Organisierung und Strategie der Auseinandersetzung nötig.

https://b49.siehe.website
Teil 1 zu den Fälschungen und Manipulationen der Planung unter https://youtu.be/GQR4bqvpMgk
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B49: Fake-Zahlen und Pseudo-Artenschutz - ein Beispiel für viele Straßenbauten?

Sie ist zwar "nur" 4,2 km lang, bedrängt aber zwei Talräume (Wieseck und Jossoller), zerstört Biotope geschützter Arten wie Ameisenbläuling und Zauneidechse, vor allem aber basiert sie auf gefälschten Zahlen - und alle Beteiligten einschließlich der Planfeststellungsbehörde wussten das. Die richtigen Zahlen über die Verkehrsmengen wurden in den Beschlüssen als "unplausibel" abgetan, obwohl sie von den Behörden selbst ermittelt wurden. Eine Umfrage von Fahrtzielen, die nur eine geringe Entlastungswirkung durch den Neubau belegte, wurde ebenso unter den Teppich gekehrt. Innerparteiliche Disziplin bringt Kritiker*innen in CDU, SPD und Freien Wählern aber zum Schweigen. Der Schutz der Arten wird mit kaum wirksamen Ausgleichsmaßnahmen kaschiert. Und die Krönung: Der Neubau wird mit Geldern aus der Sanierung von Straßen und Schienen finanziert.
Die spannende Frage: Ist das ein Einzelfall oder zeigt er beispielhaft, wie bei Planungen gelogen und verbogen wird? Vermutlich Letzteres: Die B49-Gegner*innen haben nur ungewöhnlich genau hingeschaut und recherchiert. Die Straße steht beispielhaft dafür, mit welchen schmutzigen Tricks die Betonpolitik durchgesetzt wird ...

Möge sie auch beispielhaft dafür werden, wie solche Lügen in Beton und Asphalt noch aufgehalten werden können.
https://b49.siehe.website
Teil 2 zur Organisierung des Protests auf https://youtu.be/X4wa9DLU_EQ

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Sie ist zwar "nur" 4,2 km lang, bedrängt aber zwei Talräume (Wieseck und Jossoller), zerstört Biotope geschützter Arten wie Ameisenbläuling und Zauneidechse, vor allem aber basiert sie auf gefälschten Zahlen - und alle Beteiligten einschließlich der Planfeststellungsbehörde wussten das. Die richtigen Zahlen über die Verkehrsmengen wurden in den Beschlüssen als "unplausibel" abgetan, obwohl sie von den Behörden selbst ermittelt wurden. Eine Umfrage von Fahrtzielen, die nur eine geringe Entlastungswirkung durch den Neubau belegte, wurde ebenso unter den Teppich gekehrt. Innerparteiliche Disziplin bringt Kritiker*innen in CDU, SPD und Freien Wählern aber zum Schweigen. Der Schutz der Arten wird mit kaum wirksamen Ausgleichsmaßnahmen kaschiert. Und die Krönung: Der Neubau wird mit Geldern aus der Sanierung von Straßen und Schienen finanziert.
Die spannende Frage: Ist das ein Einzelfall oder zeigt er beispielhaft, wie bei Planungen gelogen und verbogen wird? Vermutlich Letzteres: Die B49-Gegner*innen haben nur ungewöhnlich genau hingeschaut und recherchiert. Die Straße steht beispielhaft dafür, mit welchen schmutzigen Tricks die Betonpolitik durchgesetzt wird ...

Möge sie auch beispielhaft dafür werden, wie solche Lügen in Beton und Asphalt noch aufgehalten werden können.
https://b49.siehe.website
Teil 2 zur Organisierung des Protests auf https://youtu.be/X4wa9DLU_EQ
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Linear denken - Selbstorganisierung verlernen ++ Zuviel Apps und Internet macht abhängig

Längere Texte lesen und die Zusammenhänge in ihnen begreifen. Einen Haushalt führen. Projekte organisieren. Mit anderen Menschen zusammen leben und auf das Ganze zwischen ihnen achten. All das und vieles mehr braucht die Fähigkeit, an mehr als eine Sache gleichzeitig zu denken. Etwas tun und das andere nicht aus den Augen verlieren. Die digitale Welt trainiert das ab. Der Blick auf PC, Laptop oder Smartphone heißt, immer nur auf das eine zu achten, was da gerade läuft. Die Chips behalten im Auge, welche Programme, Apps, Chats usw. sonst noch laufen. Ich kann sie danach wieder anklicken und wechsele dann in die nächste lineare Beziehung zur Maschine. Verschärft das die Krise des komplexen Denkens, welche bereits durch die immer größere Automatisierung des öffentlichen und des gut situierten Lebens hervorgerufen wird?

https://selbstorga.siehe.website

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Längere Texte lesen und die Zusammenhänge in ihnen begreifen. Einen Haushalt führen. Projekte organisieren. Mit anderen Menschen zusammen leben und auf das Ganze zwischen ihnen achten. All das und vieles mehr braucht die Fähigkeit, an mehr als eine Sache gleichzeitig zu denken. Etwas tun und das andere nicht aus den Augen verlieren. Die digitale Welt trainiert das ab. Der Blick auf PC, Laptop oder Smartphone heißt, immer nur auf das eine zu achten, was da gerade läuft. Die Chips behalten im Auge, welche Programme, Apps, Chats usw. sonst noch laufen. Ich kann sie danach wieder anklicken und wechsele dann in die nächste lineare Beziehung zur Maschine. Verschärft das die Krise des komplexen Denkens, welche bereits durch die immer größere Automatisierung des öffentlichen und des gut situierten Lebens hervorgerufen wird?

https://selbstorga.siehe.website
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AfD-Jugend in Gießen: Nachbereitung vergeigt (Folge 3 zum Protest am 29.11.2025)

Schon der 29.11.2025 warf einige Fragen auf: Worum ging es bei dem Protest eigentlich? Warum gab es kaum Bezüge zu der AfD-Veranstaltung? Was sollten die ganzen Erfolgsmeldungen, obwohl das vorher behauptete Ziel (AfD-Jugendgründung verhindern) nicht nur deutlich verfehlt, sondern auch gar nicht angestrebt wurde? Und was machten die ganzen anti-emanzipatorischen Gruppen, Parteien und Slogans auf den Protestkundgebungen?
Die Wochen danach bestätigten den Verdacht: Es ging gar nicht um eine Bekämpfung der AfD, und auch nicht um emanzipatorische Inhalte, sondern um Macht und Selbstdarstellung. Dafür waren die AfD, im Nachhinein aber vor allem die Polizei nur die Projektionsfläche, um Menschen für sich zu gewinnen und eigenen Reihen zu schließen. Mit politischer Intervention hat das Ganze nicht viel zu tun.
Folge 3 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 1 zu Abläufen und Inhalten am 29.11.2025, den behaupteten Zielen und den seltsamen Erfolgsmeldungen danach: https://youtu.be/V2zjNilJVII
Folge 2 zu den internen Strukturen, Machtspielen und den eigentlichen Zielen von Widersetzen und anderen Gruppen: https://youtu.be/Q7jXYIGHp_I

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Schon der 29.11.2025 warf einige Fragen auf: Worum ging es bei dem Protest eigentlich? Warum gab es kaum Bezüge zu der AfD-Veranstaltung? Was sollten die ganzen Erfolgsmeldungen, obwohl das vorher behauptete Ziel (AfD-Jugendgründung verhindern) nicht nur deutlich verfehlt, sondern auch gar nicht angestrebt wurde? Und was machten die ganzen anti-emanzipatorischen Gruppen, Parteien und Slogans auf den Protestkundgebungen?
Die Wochen danach bestätigten den Verdacht: Es ging gar nicht um eine Bekämpfung der AfD, und auch nicht um emanzipatorische Inhalte, sondern um Macht und Selbstdarstellung. Dafür waren die AfD, im Nachhinein aber vor allem die Polizei nur die Projektionsfläche, um Menschen für sich zu gewinnen und eigenen Reihen zu schließen. Mit politischer Intervention hat das Ganze nicht viel zu tun.
Folge 3 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 1 zu Abläufen und Inhalten am 29.11.2025, den behaupteten Zielen und den seltsamen Erfolgsmeldungen danach: https://youtu.be/V2zjNilJVII
Folge 2 zu den internen Strukturen, Machtspielen und den eigentlichen Zielen von Widersetzen und anderen Gruppen: https://youtu.be/Q7jXYIGHp_I
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GLS-Bank kündigt Konten linker Gruppen - seltsame Kritik am vorauseilenden Gehorsam

Das ist schon der Hammer: Genau die Bank, die immer so tut, als wäre sie wenigstens ein bisschen alternativ und würde solche Projekte unterstützen, hat einigen linken Gruppen wie der Roten Hilfe oder der DKP die Konten gekündigt. In einer bankeigenen Stellungnahme (gls.de/stellungsnahme) werden gar keine konkreten Vorwürfe gegen die Gruppen erhoben. Stattdessen hat die Angst vor staatlichen Stellen zu den Kündigungen geführt. Es hatte aber noch gar keinen Stress gegeben, sondern das Ganze ist ein rein vorauseilender Gehorsam. Peinlich, aber typisch für deutsche Protest- bzw. Alternativkultur.
Seltsam ist aber auch die Reaktion betroffener Gruppen und Unterstützis. Die staatlichen Stellen und die GLS werden auffällig geschont, um stattdessen die USA bzw. Trump als bösen Strippenzieher anzuklagen. Das klingt nach Feigheit vor dem eigentlichen Angreifer - und platten Populismus. Gegen Trump sein ist in Deutschland einfach.

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Das ist schon der Hammer: Genau die Bank, die immer so tut, als wäre sie wenigstens ein bisschen alternativ und würde solche Projekte unterstützen, hat einigen linken Gruppen wie der Roten Hilfe oder der DKP die Konten gekündigt. In einer bankeigenen Stellungnahme (gls.de/stellungsnahme) werden gar keine konkreten Vorwürfe gegen die Gruppen erhoben. Stattdessen hat die Angst vor staatlichen Stellen zu den Kündigungen geführt. Es hatte aber noch gar keinen Stress gegeben, sondern das Ganze ist ein rein vorauseilender Gehorsam. Peinlich, aber typisch für deutsche Protest- bzw. Alternativkultur.
Seltsam ist aber auch die Reaktion betroffener Gruppen und Unterstützis. Die staatlichen Stellen und die GLS werden auffällig geschont, um stattdessen die USA bzw. Trump als bösen Strippenzieher anzuklagen. Das klingt nach Feigheit vor dem eigentlichen Angreifer - und platten Populismus. Gegen Trump sein ist in Deutschland einfach.
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Der Jahresrückblick auf 2025: Business as usual - bis zur Untergangsparty

Am Tag, als die USA erstmals Bomben auf Venezuela warfen, China in einem Kriegsmanöver die Blockade Taiwans probt, Saudi-Arabien die Wiederaufnahme des Kriegs im Jemen verkündet und all die ganzen anderen Scheußlichkeiten zum Nutzen von Kapital und Macht ohnehin weiterlaufen, entstand dieser Hirnstupser mit ausgewählten Schlaglichtern der zerstörerischen Politik des (fast) vergangenen Jahres. Möge er Wut schüren, dann die Wut zu Kraft und Mut machen, um schließlich in Widerstand zu münden - aber überlegt, zielgenau, inhaltlich niveauvoll und nicht einfach nur eine Begleitfolklore des Unabwendbaren, um sich selbst zu beruhigen.

https://direct-action.siehe.website

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Am Tag, als die USA erstmals Bomben auf Venezuela warfen, China in einem Kriegsmanöver die Blockade Taiwans probt, Saudi-Arabien die Wiederaufnahme des Kriegs im Jemen verkündet und all die ganzen anderen Scheußlichkeiten zum Nutzen von Kapital und Macht ohnehin weiterlaufen, entstand dieser Hirnstupser mit ausgewählten Schlaglichtern der zerstörerischen Politik des (fast) vergangenen Jahres. Möge er Wut schüren, dann die Wut zu Kraft und Mut machen, um schließlich in Widerstand zu münden - aber überlegt, zielgenau, inhaltlich niveauvoll und nicht einfach nur eine Begleitfolklore des Unabwendbaren, um sich selbst zu beruhigen.

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Neue Filmreihe zu Macht - Kapital - Recht (Aufnahmen aus Gerichtssälen und Debatten)

Auf dem Kanal der Projektwerkstatt (youtube.com/user/pwsaasen) habe ich zwei Filme einer neuen Reihe untergebracht, die Aspekte von Herrschaft thematisieren. Der Ton kommt dabei nicht aus dem Studio, sondern ist im realen, politischen Leben aufgenommen. Der erste Film basiert auf einem Debattenbeitrag zu einer Fishbowl-Diskussion über Sinn und Unsinn, die Demokratie noch weiter zu verteidigen, obwohl sie offensichtlich immer wieder selbst ins Autoritäre abgleitet. Der zweite Film basiert auf dem Plädoyer in einem Gerichtsverfahren gegen einen Klimaaktivisten. Hier die Links zu den beiden Filmen:
- https://youtu.be/c89ugiDe260
- https://youtu.be/774PNUBohhQ

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Auf dem Kanal der Projektwerkstatt (youtube.com/user/pwsaasen) habe ich zwei Filme einer neuen Reihe untergebracht, die Aspekte von Herrschaft thematisieren. Der Ton kommt dabei nicht aus dem Studio, sondern ist im realen, politischen Leben aufgenommen. Der erste Film basiert auf einem Debattenbeitrag zu einer Fishbowl-Diskussion über Sinn und Unsinn, die Demokratie noch weiter zu verteidigen, obwohl sie offensichtlich immer wieder selbst ins Autoritäre abgleitet. Der zweite Film basiert auf dem Plädoyer in einem Gerichtsverfahren gegen einen Klimaaktivisten. Hier die Links zu den beiden Filmen:
- https://youtu.be/c89ugiDe260
- https://youtu.be/774PNUBohhQ
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Irrationale Politik, die 1.: Straßeneubau - überall Schlaglöcher, nirgends Vernunft

Es fällt immer schwerer, überhaupt noch Argumente gegen die herrschende Politik zu sammeln, denn sie ist derart irrational und offensichtlich nur noch auf kurzfristigen Profit- und Machtausbau ausgerichtet, dass gar nicht erkennbar ist, dass da jemensch nachdenkt. Beispiel in diesem Hirnstupser ist der Straßenneubau. Der soll forciert werden, und zwar aus Finanzmitteln, die eigentlich für die Sanierung gedacht waren. Doch die Betonlobby und -köpfe wollen lieber rote Bänder durchschneiden als Mobilität zu sichern. Am Ende ist das sogar für den ohnehin zu Klimawandelzeiten nicht mehr passenden Autoverkehr schlecht. Egal: Hauptsache sich selbst abfeiern und Profite machen, im Zweifel Lügen oder mit der Kriegsvorbereitung jeden Scheiß legitimieren.

https://b49.siehe.website

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Es fällt immer schwerer, überhaupt noch Argumente gegen die herrschende Politik zu sammeln, denn sie ist derart irrational und offensichtlich nur noch auf kurzfristigen Profit- und Machtausbau ausgerichtet, dass gar nicht erkennbar ist, dass da jemensch nachdenkt. Beispiel in diesem Hirnstupser ist der Straßenneubau. Der soll forciert werden, und zwar aus Finanzmitteln, die eigentlich für die Sanierung gedacht waren. Doch die Betonlobby und -köpfe wollen lieber rote Bänder durchschneiden als Mobilität zu sichern. Am Ende ist das sogar für den ohnehin zu Klimawandelzeiten nicht mehr passenden Autoverkehr schlecht. Egal: Hauptsache sich selbst abfeiern und Profite machen, im Zweifel Lügen oder mit der Kriegsvorbereitung jeden Scheiß legitimieren.

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AfD-Jugend in Gießen: Masse und Führung (Folge 2 zum Protest am 29.11.2025)

Dass die Gründung der AfD-Jugend nicht verhindert werden konnte, war kein Zufall und auch kein Erfolg der Polizei, sondern bereits die Strategie des Protestes selbst. Der diente nämlich vor allem dem Aufbau eigener Organisationsstrukturen. "Widersetzen" sollte und soll als Dachlabel gesetzt werden - unter intransparenter Führung avantgardistischer Gruppen. Und in Gießen wollten bürgerliche Gruppen vor allem ihren eigenen Rechtsruck verschleiern - und drückten die Proteste damit selbst ein Stückchen in die rechte Richtung. Linke und aktivistische Gruppen waren daher nur sporadisch mit dabei oder wurden gar hinausgedrängt.
Folge 2 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 1 zu Abläufen und Inhalten am 29.11.2025, den behaupteten Zielen und den seltsamen Erfolgsmeldungen danach: https://youtu.be/V2zjNilJVII
Folge 3 widmet sich den Wochen danach und deren seltsamer Inhaltsleere plus Überbetonung der Gewaltfrage: https://youtu.be/OJUrBGqW2n8

https://afd.siehe.website

Ergänzungen:
- Auch auf der Krofdorfer Straße gab es eine Blockade einer Kleingruppe mit Anketten/Ankleben

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Dass die Gründung der AfD-Jugend nicht verhindert werden konnte, war kein Zufall und auch kein Erfolg der Polizei, sondern bereits die Strategie des Protestes selbst. Der diente nämlich vor allem dem Aufbau eigener Organisationsstrukturen. "Widersetzen" sollte und soll als Dachlabel gesetzt werden - unter intransparenter Führung avantgardistischer Gruppen. Und in Gießen wollten bürgerliche Gruppen vor allem ihren eigenen Rechtsruck verschleiern - und drückten die Proteste damit selbst ein Stückchen in die rechte Richtung. Linke und aktivistische Gruppen waren daher nur sporadisch mit dabei oder wurden gar hinausgedrängt.
Folge 2 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 1 zu Abläufen und Inhalten am 29.11.2025, den behaupteten Zielen und den seltsamen Erfolgsmeldungen danach: https://youtu.be/V2zjNilJVII
Folge 3 widmet sich den Wochen danach und deren seltsamer Inhaltsleere plus Überbetonung der Gewaltfrage: https://youtu.be/OJUrBGqW2n8

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Ergänzungen:
- Auch auf der Krofdorfer Straße gab es eine Blockade einer Kleingruppe mit Anketten/Ankleben
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Kritik an Obrigkeit = üble Nachrede: Wie Justiz und Polizei sich schützen

Wer von einem Uniformierten beschuldigt wird, hat ohnehin schon schlechte Karten. Vor Gericht zählen Aussagen der Polizistis viel mehr als aller anderen Menschen - sie sind quasi die Wahrheit selbst. Das führt bereits zu etlichen Problemen, so unter anderen auch, dass Cops eigene Gewalttaten und Übergriffe durch eine Anzeige gegen ihr Opfer verschleiern und dieses zusätzlich treffen können. Dem setzen Gerichte nun noch einen drauf: Wer gewalttätigen Polizistis deren Gewalttat oder Rechtsbruch vorwirft, bekommt eine Anzeige wegen übler Nachrede. Gleiches gilt für Kritik an Richtis. Damit verschafft sich der gewalttätige Arm des Staates nicht nur das Recht, zuzuschlagen und Recht zu brechen, sondern zensiert faktisch die Kritik. Der "Hirnstupser" zeigt das an zwei Fallbeispielen aus Braunschweig und Mannheim. Die abgebildeten Online-Pressetexte stammen aus der Braunschweiger Zeitung, dem Mannheimer Morgen und dem SWR.
SWR: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/klimaaktivist-vor-gericht-wegen-polizeifotos-letzte-generation-100.html
MaMo: https://archive.ph/pDvQv

https://polizeizeugen.siehe.website
https://polizeigewalt.siehe.website
https://justiz.siehe.website

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Wer von einem Uniformierten beschuldigt wird, hat ohnehin schon schlechte Karten. Vor Gericht zählen Aussagen der Polizistis viel mehr als aller anderen Menschen - sie sind quasi die Wahrheit selbst. Das führt bereits zu etlichen Problemen, so unter anderen auch, dass Cops eigene Gewalttaten und Übergriffe durch eine Anzeige gegen ihr Opfer verschleiern und dieses zusätzlich treffen können. Dem setzen Gerichte nun noch einen drauf: Wer gewalttätigen Polizistis deren Gewalttat oder Rechtsbruch vorwirft, bekommt eine Anzeige wegen übler Nachrede. Gleiches gilt für Kritik an Richtis. Damit verschafft sich der gewalttätige Arm des Staates nicht nur das Recht, zuzuschlagen und Recht zu brechen, sondern zensiert faktisch die Kritik. Der "Hirnstupser" zeigt das an zwei Fallbeispielen aus Braunschweig und Mannheim. Die abgebildeten Online-Pressetexte stammen aus der Braunschweiger Zeitung, dem Mannheimer Morgen und dem SWR.
SWR: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/klimaaktivist-vor-gericht-wegen-polizeifotos-letzte-generation-100.html
MaMo: https://archive.ph/pDvQv

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AfD-Jugend in Gießen: Rechtsruck überall (Folge 1 zum Protest am 29.11.2025)

Das war es also, das Großereignis von Rechten, Antifa, Demokratieretter*innen, selbst nach rechts rückender politischer Mitte, Polizei und Innenpolitik - angekündigt mit allen verfügbaren Drama-Adjektiven, beschrieben je nach Interesse als lahm bis "Bürgerkrieg". Die Inhalte gingen weitgehend verloren - oder waren besorgniserregend. Die AfD-Jugend, neu unter "Generation Deutschland" geführt, und ihre erwachsenen Chef*innen ließen keinen Zweifel an ihrer weiteren Radikalisierung und rechtsextremen Gesinnung. Die Innenpolitik überbetonte aus eigenem Interesse die eher sehr wenigen Scharmützel zwischen Demonstrantis und Polizei - und die demokratische Mitte, die ohnehin ja den Sektor bildet, in dem der Ruck nach rechts am deutlichsten stattfindet, formten den Protest zu einem "hilflosen Antifaschismus". Oder schlimmer: Linksradikale Gruppen wurden herausgedrängt oder winkten von sich aus ab angesichts dessen, dass der Protest gegen den Rechtsruck selbst ein Teil des Rechtsruck ist, in dem er auf klare Positionen verzichtet und keine Probleme mit anti-linken Parolen und deutschnationalen Symbolen hat.
Folge 1 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 2 zur inneren Struktur der Protestbündnisse: https://youtu.be/Q7jXYIGHp_I
Folge 3 widmet sich den Wochen danach und deren seltsamer Inhaltsleere plus Überbetonung der Gewaltfrage: https://youtu.be/OJUrBGqW2n8n.

https://afd.siehe.website

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Das war es also, das Großereignis von Rechten, Antifa, Demokratieretter*innen, selbst nach rechts rückender politischer Mitte, Polizei und Innenpolitik - angekündigt mit allen verfügbaren Drama-Adjektiven, beschrieben je nach Interesse als lahm bis "Bürgerkrieg". Die Inhalte gingen weitgehend verloren - oder waren besorgniserregend. Die AfD-Jugend, neu unter "Generation Deutschland" geführt, und ihre erwachsenen Chef*innen ließen keinen Zweifel an ihrer weiteren Radikalisierung und rechtsextremen Gesinnung. Die Innenpolitik überbetonte aus eigenem Interesse die eher sehr wenigen Scharmützel zwischen Demonstrantis und Polizei - und die demokratische Mitte, die ohnehin ja den Sektor bildet, in dem der Ruck nach rechts am deutlichsten stattfindet, formten den Protest zu einem "hilflosen Antifaschismus". Oder schlimmer: Linksradikale Gruppen wurden herausgedrängt oder winkten von sich aus ab angesichts dessen, dass der Protest gegen den Rechtsruck selbst ein Teil des Rechtsruck ist, in dem er auf klare Positionen verzichtet und keine Probleme mit anti-linken Parolen und deutschnationalen Symbolen hat.
Folge 1 einer kritischen Analyse der Proteste von "widersetzen" und bürgerlichen Gruppen am 29.11.2025 in Gießen.

Folge 2 zur inneren Struktur der Protestbündnisse: https://youtu.be/Q7jXYIGHp_I
Folge 3 widmet sich den Wochen danach und deren seltsamer Inhaltsleere plus Überbetonung der Gewaltfrage: https://youtu.be/OJUrBGqW2n8n.

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Einfache Feindbilder schweißen alle zusammen - Win-Win-Situation bei AfD-Antifa-Spielchen

Bemerkenswerte Situation am 1. November in Reiskirchen: Drinnen die AfD mit Top-Hetzerin Beatrix von Storch, draußen eine vor allem bürgerliche Gegendemo. Die draußen pöbeln über die drinnen, die drinnen pöbeln über die draußen. Eine perfekte Win-Win-Situation entsteht - die primitiven Feindbilder halten beide Gruppen zusammen wie Fußballfans in ihren Kurven. Wer auf die Inhalte achtet, bemerkt schnell, dass es auch nur darum geht: Zusammenhalt durch gemeinsames Gutführen im gefühlten Kampf gegen das Böse. Ein Hirnstupser mit Ausschnitten eines Videos, welches ein Rechtsgesinnter vor und in der Reiskirchener Bürgerhalle aufnahm.

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Bemerkenswerte Situation am 1. November in Reiskirchen: Drinnen die AfD mit Top-Hetzerin Beatrix von Storch, draußen eine vor allem bürgerliche Gegendemo. Die draußen pöbeln über die drinnen, die drinnen pöbeln über die draußen. Eine perfekte Win-Win-Situation entsteht - die primitiven Feindbilder halten beide Gruppen zusammen wie Fußballfans in ihren Kurven. Wer auf die Inhalte achtet, bemerkt schnell, dass es auch nur darum geht: Zusammenhalt durch gemeinsames Gutführen im gefühlten Kampf gegen das Böse. Ein Hirnstupser mit Ausschnitten eines Videos, welches ein Rechtsgesinnter vor und in der Reiskirchener Bürgerhalle aufnahm.

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Weder israelische noch palästinensische Führung - für eine Welt ohne Herrschaft

Auf der einen Seite sitzen Faschisten in der Regierung, die in diesem Jahr mehrere Länder rundherum bombardiert hat - ohne jegliches Mandat. Ihre Schlägertrupps greifen nach rassistischen Mustern andere Menschen an - und die Regierung klatscht.
Auf der anderen Seite sitzen religiöse Fanatiker, die Oppositionelle erschießen, nach rassistischen Mustern töten, verschleppen und vergewaltigen.
Trotzdem gibt es viele, die sich auch eine der beiden Seiten schlagen, wenn die sich gegenseitig metzeln. Wie hoffnungslos ist der Zustand von Bewegungen, politischen Gruppen, Parteien, Medien und vielen anderen, wenn sie nur noch zwischen zwei Haufen Scheiße auswählen statt die bessere Zukunft zumindest zu wollen, noch besser für sie einzutreten?

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Auf der einen Seite sitzen Faschisten in der Regierung, die in diesem Jahr mehrere Länder rundherum bombardiert hat - ohne jegliches Mandat. Ihre Schlägertrupps greifen nach rassistischen Mustern andere Menschen an - und die Regierung klatscht.
Auf der anderen Seite sitzen religiöse Fanatiker, die Oppositionelle erschießen, nach rassistischen Mustern töten, verschleppen und vergewaltigen.
Trotzdem gibt es viele, die sich auch eine der beiden Seiten schlagen, wenn die sich gegenseitig metzeln. Wie hoffnungslos ist der Zustand von Bewegungen, politischen Gruppen, Parteien, Medien und vielen anderen, wenn sie nur noch zwischen zwei Haufen Scheiße auswählen statt die bessere Zukunft zumindest zu wollen, noch besser für sie einzutreten?
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Aufrüstung dient der Jagd nach Rohstoffen - Verteilungskämpfe statt Verteidigung als Ziel

Polizei, Grenztrupps und Armee werden aufgerüstet. Die Akzeptanz der Bevölkerung wird mit Angst erzeugt. Der Staat und die ans Gute in der autoritären Zuspitzung glaubenden NGOs, Medien und Parteien befeuern die öffentliche Meinung mit ständigen Berichten über Kriminalität, Armeen böser Staaten und weiteren Bedrohungen. Die (hierzulande ziemlich Schlappe) Opposition in und außerhalb der Parlamente setzt dem weder entschlossene Aktionen noch klare inhaltliche Positionen entgegen. Dabei zeigt ein Blick auf die konkreten Maßnahmen, die vermeintlich gegen die Bedrohungen helfen sollen, dass es um ganz andere Ziele geht: Verteidigung von Privilegien, Sicherung von Profitquellen und Unterdrückung der Ausgebeuteten. So ist es auch bei der aktuellen Aufrüstung: Mit U-Booten, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen soll nicht Deutschland verteidigt werden (U-Boote im Bodensee???), sondern eine solche Kriegsausstattung dient dem Angriff - und zwar nicht auf Russland, sondern auf die Rohstoffquellen, die Europa ständig braucht angesichts des ruinösen Verbrauchs von Ressourcen. "Hirnstupser" benennt die Ziele der Aufrüstung und bringt Belege für die These, dass die Aufrüstung der Welt die Vorbereitung bzw. bereits Praxis neuer neokolonialer Verteilungskämpfe gilt. Wer gegen die innere und/oder äußere Aufrüstung kämpft, sollte damit argumentieren - statt sich auf das Glatteis des von zwei widerlichen Seiten geführten Ukrainekrieges zu begeben.

https://krieg.siehe.website
https://orte-der-aufruestung.de

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Polizei, Grenztrupps und Armee werden aufgerüstet. Die Akzeptanz der Bevölkerung wird mit Angst erzeugt. Der Staat und die ans Gute in der autoritären Zuspitzung glaubenden NGOs, Medien und Parteien befeuern die öffentliche Meinung mit ständigen Berichten über Kriminalität, Armeen böser Staaten und weiteren Bedrohungen. Die (hierzulande ziemlich Schlappe) Opposition in und außerhalb der Parlamente setzt dem weder entschlossene Aktionen noch klare inhaltliche Positionen entgegen. Dabei zeigt ein Blick auf die konkreten Maßnahmen, die vermeintlich gegen die Bedrohungen helfen sollen, dass es um ganz andere Ziele geht: Verteidigung von Privilegien, Sicherung von Profitquellen und Unterdrückung der Ausgebeuteten. So ist es auch bei der aktuellen Aufrüstung: Mit U-Booten, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen soll nicht Deutschland verteidigt werden (U-Boote im Bodensee???), sondern eine solche Kriegsausstattung dient dem Angriff - und zwar nicht auf Russland, sondern auf die Rohstoffquellen, die Europa ständig braucht angesichts des ruinösen Verbrauchs von Ressourcen. "Hirnstupser" benennt die Ziele der Aufrüstung und bringt Belege für die These, dass die Aufrüstung der Welt die Vorbereitung bzw. bereits Praxis neuer neokolonialer Verteilungskämpfe gilt. Wer gegen die innere und/oder äußere Aufrüstung kämpft, sollte damit argumentieren - statt sich auf das Glatteis des von zwei widerlichen Seiten geführten Ukrainekrieges zu begeben.

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Raus aus der Komfortzone - auch im Protest! Krasse Zeiten brauchen deutlichen Widerstand

Die aktuelle politische Entwicklung lässt sich gar nicht mehr richtig mit Worten beschreiben. Kollektiv durchgedreht, kapitalismus- und kriegsbesoffen ... und alle stramm unterwegs nach rechts. Da wäre eine kreative, offensive, laute und druckvolle Gegenbewegung die einzige Hoffnung. Aber was passiert: Ohnmächtig versuchen sich die meisten Gruppen, durch angepasste Positionen und langweilige Protestformen am Leben zu erhalten - am besten gefördert und geschmust von genau dem Staat, die gerade Scheiße am Fließband baut. So wird das Desaster unabwendbar.

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