Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Montag seinen Wahlkreis im Sauerland besucht. Am Carolus-Magnus-Gymnasium in Marsberg kritisierte er vor den Schülern die US-Strategie im Iran-Krieg scharf. Dabei bemängelte er das Fehlen eines "strategischen Exits" und zog Parallelen zu den Einsätzen in Afghanistan und Irak.
Merz kritisierte insbesondere, dass Washington die Partner vorab nicht "zu Rate gezogen" habe, und betonte, dass die iranische Führung die USA international demütige. Da die Iraner "stärker sind als gedacht", sieht der Kanzler für die "vertrackte Lage" derzeit keine schnelle Lösung.
Der Experte Uwarow blickt auf die Katastrophe zurück und findet: Die traurigen Erfahrungen der Katastrophe von Tschernobyl veranlassten Russland dazu, die Sicherheit der Nukleartechnologie zu verbessern.
Eine russische Delegation ist am Sonntag in Pjöngjang eingetroffen, um den Beitrag Nordkoreas zur Befreiung des Gebiets Kursk von ukrainischer Besatzung zu ehren. Das russische Gebiet Kursk wurde am 6. August 2024 vom Kiewer Regime angegriffen.
Dank des Beistands Nordkoreas konnte der besetzte Teil des Gebiets bis Mitte März 2025 zurückerobert werden. Um dem zu gedenken, wurde in Pjöngjang ein neues Museum eröffnet. Das Staatsoberhaupt Nordkoreas, Kim Jong-un, nahm an den Feierlichkeiten teil. Unter den Moskauer Entsandten waren der Verteidigungsminister Andrei Beloussow sowie der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin.
In einer Rede sprach Wolodin von "außergewöhnlicher Tapferkeit und wahrer Selbstaufopferung", als er den koreanischen Soldaten und Offizieren, die "Seite an Seite mit ihren russischen Waffenbrüdern kämpften", seinen Dank aussprach.
Am Samstag haben Hunderte beim Luftwaffenstützpunkt "RAF Fairford" in der Grafschaft Gloucestershire gegen die britische Teilnahme am völkerrechtswidrigen Krieg der USA und Israels gegen Iran protestiert.
"Ich habe es einfach wirklich satt, Politiker wie Keir Starmer und die derzeitige Regierung so tun zu sehen, als wären wir nicht an den Gräueltaten beteiligt, die weltweit gegen Iran, den Libanon, Gaza und die Palästinenser begangen werden", sagte eine Teilnehmerin des Protests.
"Echte Führungsstärke", erläuterte ein anderer Teilnehmer, "würde bedeuten, dass Großbritannien die Bewaffnung Israels einstellt und eine diplomatische Lösung für den Konflikt im Nahen Osten fordert."
Ein älterer Mann, der direkt am Militärzaun der Luftwaffenbasis stand, erklärte: "Ich bin absolut entsetzt. Wissen Sie, wenn man sich das Schild hier ansieht, steht da 'RAF' [Royal Air Force] und darunter 'US' [United States of America]. Es steht also hier. Wir sind Teil des amerikanischen Krieges."
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Montag gefordert, dass sich die EU "mittelfristig" von Öl- und Gasimporten löst. Zum Auftakt der CDU/CSU-Fraktionsklausur in Berlin warnte sie, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen mache Europa "verwundbar". Als Beleg nannte sie die Blockade der Straße von Hormus: Diese habe seit Krisenbeginn Mehrkosten von 27 Milliarden Euro verursacht, ohne dass man "ein einziges Molekül an Energie zusätzlich zu bekommen" habe.
Um die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten, plädierte von der Leyen für eine forcierte Eigenproduktion innerhalb der Mitgliedstaaten. "Jede Kilowattstunde hier erzeugter Energie ist ein Beitrag zu wirtschaftlicher Stabilität, zu bezahlbarer Energie und damit zur Unabhängigkeit Europas", unterstrich sie. Neben erneuerbaren Energien setzt sie auf Kernkraft als "grundlastfähige" Option. Sie verwies dabei auf die Entwicklung modularer Kleinreaktoren in Ländern wie den USA, China oder Japan und betonte, dass die EU in die Forschung dieser Technologien ebenfalls investiere.
Einer möglichen Lockerung der Sanktionen gegen Iran erteilte sie auf Nachfrage eine klare Absage. Die Kommissionschefin hält einen solchen Schritt für "zu früh". Iran steht bereits seit 47 Jahren unter verschiedenen internationalen Sanktionen.
Die EU hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Sie rechnet damit, diesen Kredit durch "Reparationszahlungen" seitens Russlands tilgen zu können. In Moskau wird die Idee der "Reparationen" als unrealistisch bezeichnet.
Von Anastasija Stepanowa, Polina Poletajewa und Anastasija Rumjanzewa
In einem Interview mit dem Sender "CGTN" zieht der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs eine kritische Bilanz der Nahost-Politik der USA.
Laut Sachs hat Iran bewiesen, dass er sich militärisch nicht mehr einschüchtern lässt, während die US-Stützpunkte in der Region zunehmend als Sicherheitsrisiko statt als Schutz wahrgenommen werden.
Nach einem Rekordwinter in mehrfacher Hinsicht heißt es in Moskau und Umgebung "April, April, der macht, was er will."
In der Nacht vom 26. auf den 27. April fiel etwa die Hälfte der monatlichen Niederschlagsnorm – und zwar in Form von Schnee. Um zehn Uhr morgens Ortszeit betrug die Schneedecke ganze zwölf Zentimeter, zwei Zentimeter mehr als beim bisherigen Rekord 1971.
Doch nicht nur der Schnee macht den Menschen zu schaffen: Den Kälteeinbruch begleiten Windböen mit bis zu 23 Metern pro Sekunde. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschädigten Stromleitungen und sorgten in Dutzenden Orten im Moskauer Umland für Stromausfälle.
Meteorologen zufolge wird sich diese Wetterlage in Moskau und Umgebung noch weitere zwei Tage lang halten.
Der in der Überschrift genannte 87. Februar bezieht sich auf einen in Russland gängigen Scherz, wonach der Februar (und somit der Winter) nie aufgehört hat und die Tage in März und April einfach als Februartage gezählt werden.
Beim Umzug zum Tag der Befreiung Italiens kam es am Samstag in Rom zu Auseinandersetzungen. Demonstranten mit ukrainischen Flaggen wurden von anderen Teilnehmern bedrängt.
Unter Rufen wie "Nazi raus aus dem Umzug!" wurde der proukrainischen Gruppe dabei die Flagge aus den Händen gerissen.
Der 25. April ist der Jahrestag der Befreiung Italiens von der nationalsozialistischen Besatzung und vom Faschismus.
Teheran hat am Sonntag Aufnahmen veröffentlicht, die die Beschlagnahmung eines großen Containerschiffs durch die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) zeigen. Die Beschlagnahmung wurde mit "einem Versuch, gegen Schifffahrtsvorschriften zu verstoßen" sowie Verbindungen zu Israel begründet.
Das mit Containern beladene und derzeit auf See festsitzende Schiff gehört der privaten "Mediterranean Shipping Company" (MSC) mit Hauptsitz in der Schweiz an.
Die MSC unterhält enge Geschäftsbeziehungen zu Israel und ist fest in dessen Logistiknetzwerk eingebunden – so sehr, dass die MSC seit Anfang des Jahres 2026 als einer der wichtigsten Logistikpartner Israels gilt und zahlreiche Transporte von und zu israelischen Häfen abwickelt. Israelische Siedler im okkupierten Westjordanland werden dank der MSC beliefert.
Nach dem Anschlag beim Korrespondentendinner in Washington hat US-Präsident Donald Trump dem Sender "CBS" ein Interview gegeben. Das Gespräch mit Moderatorin Norah O’Donnell eskalierte, als diese Passagen aus dem mutmaßlichen Manifest des Attentäters Cole Allen zitierte, in denen er von "Pädophilen und Vergewaltigern" schrieb.
Trump wies diese empört zurück und attackierte die Moderatorin scharf: Das Vorlesen solcher Passagen sei "beschämend" und sie selbst eine "Schande" für den Journalismus.
In der Grenzregion zwischen Mali und Algerien ist es Berichten zufolge zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Im Zentrum der Kämpfe stehen Einheiten der malischen Regierungsarmee, die von russischen Spezialisten unterstützt werden, sowie Verbände der Tuareg-Rebellen. Beide Konfliktparteien beanspruchen derzeit militärische Erfolge für sich.
Während offizielle Stellen in Bamako betonen, dass die Operationen der Wiederherstellung der staatlichen Integrität dienen, berichten Rebellenvertreter von einer erfolgreichen Verteidigung ihrer Stellungen. Unabhängige Informationen über die genaue Anzahl der Opfer oder den aktuellen Verlauf der Frontlinie liegen aufgrund der schwierigen Sicherheitslage in der Region kaum vor. Internationale Beobachter äußerten sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der Eskalation auf die humanitäre Situation der Zivilbevölkerung im Norden Malis.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 26. April 2026]
In der neuen Folge von "Realpolitik mit Alexander von Bismarck" werden unter anderem aktuell hitzige Debatten rund um die deutsche Wirtschaftspolitik thematisiert. Von den wirklichen Auswirkungen hoher Kraftstoffpreise auf Bürger und Unternehmen, bis hin zur umstrittenen "Entlastungsprämie" für Arbeitnehmer. In dieser Folge werden zudem die alarmierenden Aussagen von Friedrich Merz zur Zukunft des gesetzlichen Rentensystems in Deutschland beleuchtet und dessen Auswirkungen auf die Altersvorsorge erklärt.
Zum 40. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl-Katastrophe wird an die Explosion von Reaktor 4 am 26. April 1986 erinnert, die weite Teile der damaligen Sowjetunion radioaktiv verseuchte und das Leben von Millionen Menschen veränderte. Hunderttausende Quadratkilometer wurden kontaminiert, Millionen lebten in den betroffenen Gebieten, während Einsatzkräfte unter lebensgefährlichen Bedingungen aufräumten. Im Video berichtet der Zeitzeuge Alexej Pitikow, Oberst a. D. und Teilnehmer der Aufräumarbeiten, von chaotischen Evakuierungen, verzweifelten Familien und einer gespenstischen, verlassenen Stadt – Eindrücke, die bis heute nachwirken, ebenso wie die Spätfolgen der unsichtbaren Strahlung, die viele erst Jahre später mit voller Wucht traf.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 26. April 2026]
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Steve Witkoff auf Empfehlung von Jared Kushner nicht nach Islamabad reisen werde, betonte jedoch die grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft der USA gegenüber dem Iran – allerdings nur, wenn Teheran dies aktiv wolle. Während der Iran direkte Gespräche mit Washington von Beginn an ausschloss und stattdessen regionale Kontakte, etwa in Pakistan und Oman, nutzte, bleibt das Ziel laut Teheran die Wiederherstellung des Friedens. Im Video äußert sich auch der iranische Politikwissenschaftler Syed Mohammad Marandi, der den USA vorwirft, bestehende Abkommen zu brechen und ihre Verpflichtungen nicht einzuhalten – unter diesen Umständen gebe es keine Grundlage für neue Gespräche, zumal Washington selbst einem iranischen Verhandlungsrahmen zuvor zugestimmt habe.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 26. April 2026]
Beim jährlichen Dinner zu Ehren des Pressekorps des Weißen Hauses im Washingtoner Hilton-Hotel sind am Abend des 25. April Schüsse gefallen. Ein mit einer Schrotflinte, einer Pistole und mehreren Messern bewaffneter Mann versuchte, in die Veranstaltung einzudringen, und eröffnete das Feuer auf Sicherheitskräfte am Eingang.
Nach Angaben von CNN feuerte der Angreifer mehrere Schüsse ab, ehe er von Sicherheitsbeamten überwältigt wurde. Bei der Schießerei wurde ein Agent des Secret Service getroffen, der dank seiner kugelsicheren Weste überlebte.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 26. April 2026]
In Petropawlowsk-Kamtschatski tauchen nach monatelangen Schneemassen jetzt Dutzende Autos wieder auf. Die Fahrzeuge waren während eines extrem schneereichen Winters auf der Halbinsel Kamtschatka komplett eingeschneit. Viele Autos sind stark beschädigt: zerbrochene Windschutzscheiben, verbeulte Dächer und kaputte Spiegel.
Einheimische sprechen scherzhaft von "Schneeglöckchen" – Autos, die erst jetzt im Frühling langsam wieder sichtbar werden.
Bundeskanzler Friedrich Merz war am Samstag bei einer CDU-Veranstaltung in Marburg. Laut Polizei haben sich rund 5.000 Menschen zu einer Demonstration gegen den Kanzler versammelt. Organisiert wurde die Demo von linken Gruppen, darunter Die Linke sowie Gewerkschaften wie DGB und IG Metall. Hintergrund sind geplante Einsparungen etwa im Pflegebereich und bei der Gesundheitsversorgung.
Die chinesische Volksbefreiungsarmee hat in einer groß angelegten Übung zur Stadtkriegsführung neue Taktiken für gemischte Teams aus Soldaten und unbemannten Systemen getestet. Auf einem Trainingsgelände kamen Drohnen, Roboterhunde und unbemannte Bodenfahrzeuge gemeinsam mit Soldaten zum Einsatz. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine zu optimieren. Die unbemannten Systeme übernahmen dabei zentrale Aufgaben wie Aufklärung, Zielerfassung und Unterstützung bei Angriffen auf Gebäude.
Irakische Frauen hielten am Samstag in Bagdad eine Demonstration ab, um ihre Unterstützung für Iran zu bekunden und gegen die USA und Israel zu protestieren.
Die Demonstranten trugen iranische Flaggen und Plakate des ehemaligen iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und skandierten antiamerikanische und antiisraelische Parolen wie "Nein, nein zu Amerika" und "Tod für Israel".
Der scheidende ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán wird nach seiner Wahlniederlage in diesem Monat seinen Sitz im Parlament nicht einnehmen, sondern sich stattdessen auf die Neuorganisation seiner nationalen Bewegung konzentrieren, wie er am Samstag in einem Video in den sozialen Medien bekannt gab.
Beim jährlichen Korrespondentendinner des Weißen Hauses im Washingtoner Hilton-Hotel am Abend des 25. April sind Schüsse gefallen. Augenzeugen berichten von dem Vorfall und davon, dass der Secret Service schnell gehandelt habe. Eine Frau erzählt, dass sie gesehen hat, wie der Angreifer wenige Meter vor dem Eingang des Hotels die Waffe zusammenbaute und anfing, zu schießen.
Der Journalist Tim Röhn, Leiter des "Global Reporter"-Netzwerks von Axel Springer, beklagte die "laschen Sicherheitsvorkehrungen" vor Ort.
Die Billigfluggesellschaft Ryanair will ihre Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) deutlich reduzieren. Nach Unternehmensangaben sollen alle Flugzeuge von dort abgezogen und das Angebot bis Jahresende um etwa die Hälfte gekürzt werden. Hintergrund sind geplante Erhöhungen der Flughafenentgelte.
Ryanair kritisiert zudem die hohen Kosten des Luftverkehrsstandorts Deutschland, darunter gestiegene Steuern und Gebühren. Auch Experten sehen darin ein strukturelles Problem und warnen vor einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
Der Wirtschaftsanalyst Emanuel Boeminghaus bezeichnete Deutschland im Interview als einen der teuersten Standorte für den Luftverkehr in Europa. Die steigenden Kosten könnten dazu führen, dass Fluggesellschaften ihr Engagement weiter reduzieren und der Tourismus sowie Arbeitsplätze unter Druck geraten.
In Mali haben bewaffnete Angriffe die Sicherheitslage weiter verschärft. Nach Angaben der Armee griffen unbekannte Gruppen mehrere Ziele an, darunter auch die Hauptstadt Bamako. Die Kämpfe dauern demnach an, die Streitkräfte seien im Einsatz, um die Angreifer zurückzudrängen.
Die Regierung rief die Bevölkerung zur Ruhe und Wachsamkeit auf. Inzwischen habe das Militär nach eigenen Angaben die Lage in mehreren Städten unter Kontrolle gebracht.
Unklar ist bislang, wer hinter den Angriffen steckt. Lokalen Berichten zufolge könnten sowohl die separatistische Azawad-Befreiungsfront als auch islamistische Gruppen beteiligt sein
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. April 2026]
Der Bundestag hat eine befristete Senkung der Energiesteuern auf Benzin und Diesel beschlossen. Für den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen stimmten 453 Abgeordnete, dagegen votierten 134 Parlamentarier.
Die Steuer soll vorübergehend um mehr als 14 Cent pro Liter gesenkt werden, was sich inklusive Mehrwertsteuer in einem Preisrückgang von rund 17 Cent an den Tankstellen niederschlagen könnte. Die Regelung gilt vom 1. Mai bis zum 30. Juni 2026.
Kritik kommt hingegen von Teilen der Opposition, die die Maßnahme als unzureichend bewerten. Der energiepolitische Sprecher der AfD in Berlin, Frank-Christian Hansel, bezeichnete im Interview mit RT DE den Tankrabatt als kurzfristig und wenig nachhaltig. Die Maßnahme könne zwar temporär entlasten, biete jedoch keine Planungssicherheit für Verbraucher und Unternehmen und sei daher keine dauerhafte Lösung für steigende Energiepreise.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. April 2026]
Das Pentagon hat bestätigt, dass Andrew Hugg, Leiter für chemische und nukleare Sicherheit der US-Armee, entlassen wurde, nachdem er offenbar streng geheime Informationen an eine Frau weitergegeben haben soll, die er über eine Dating-App kennengelernt hatte und die sich später als Undercover-Journalistin herausstellte.
[Auszug aus den RT DE-LIVE Nachrichten aus dem 25.04.2026]
Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, hat heute an den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Treffens alliierter Truppen an der Elbe am 25. April 1945 teilgenommen.
Während der Zeremonie in Torgau äußerte sich der Diplomat zu den Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen vor dem Hintergrund des anhaltenden öffentlichen Interesses an gemeinsamen historischen Gedenkveranstaltungen.
[Auszug aus den RT DE-LIVE Nachrichten aus dem 25.04.2026]
Als die Deutschen im Sommer 1941 auf Moskau vorrückten, formierte sich in der Hauptstadt eine Volksmiliz. Auch Künstler, Wissenschaftler und Musiker meldeten sich freiwillig. Unter ihnen waren die fast 100 Mitglieder der ersten staatlichen Blaskapelle der Sowjetunion, die sich der 6. Division anschlossen.
Nur wenige Monate später fielen die meisten von ihnen nahe Wjasma. Ihre Geschichte blieb lange unbekannt und wird erst heute anhand von Erinnerungen und erhaltenen Dokumenten rekonstruiert. Viele Namen sind verloren, da die Listen der Milizsoldaten während der Evakuierung zerstört wurden.
Gegründet vom Musiker und Dirigenten Wladislaw Blaschewitsch war das Orchester einzigartig. Es vereinte herausragende Instrumentalisten und spielte Werke von Tschaikowski, Bach und Haydn.
Mit dem Krieg änderte sich alles. Die Musiker bauten Verteidigungsanlagen, hoben Schützengräben aus und wurden schließlich in Kämpfe verwickelt.
Lange galt das Jahr 1970 als Gründungsdatum der ersten staatlichen Blaskapelle der UdSSR. Heute wird die Erinnerung an dieses frühere Ensemble wiederbelebt. Die Kreml-Blaskapelle ehrt die gefallenen Musiker mit einem Walzer.
Im Vorfeld des Korrespondentendinners des Weißen Hauses wurden Auszüge aus den Epstein-Akten auf das Washingtoner Hotel Hilton projiziert. In dem Hotel versammeln sich am Samstag zahlreiche Journalisten, Politiker und Gäste aus Medien und Politik. Auch US-Präsident Donald Trump wird zu der Veranstaltung erwartet.
Der Flughafen Mehrabad wurde bei US-israelischen Angriffen schwer beschädigt – Aufnahmen zeigen zerstörte Flugzeuge und eine beschädigte Startbahn. Trotz der Schäden hat Iran die Flughäfen Imam Khomeini International Airport und Mehrabad wieder für Passagierflüge geöffnet. Die Angriffe hatten den Flugverkehr wochenlang lahmgelegt.
Der Imam Khomeini International Airport hat ab Samstag wieder internationale Flüge aufgenommen – zunächst nach Medina, Istanbul und Maskat.
Am Samstag haben bewaffnete Gruppen in Mali koordinierte Angriffe durchgeführt. Nahe dem internationalen Flughafen von Bamako sowie in anderen Städten sind Schüsse gefallen. Auch der Militärstützpunkt Kati wurde angegriffen. Die malische Armee spricht von "terroristischen Gruppen", die gezielt Kasernen und strategische Orte ins Visier nahmen.
Medienberichten zufolge soll es sich bei den heutigen Angriffen um eine Gemeinschaftsaktion der Azawad-Befreiungsfront FLA (Front de Libération de l'Azawad) und der dschihadistischen Dschama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) handeln, die sich auf Al-Qaida beruft und auch in Teilen der malischen Nachbarstaaten Niger und Burkina Faso agiert.
Pete Hegseth kritisiert Europa und Asien scharf: Sie hätten jahrzehntelang vom Schutz der USA profitiert, doch diese Zeit des Trittbrettfahrens sei vorbei. Verbündete müssten künftig mehr Verantwortung übernehmen – besonders beim Schutz der wichtigen Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus.
Gleichzeitig betont Hegseth, dass die USA ihre Seeblockade gegen Iran massiv verschärfen. Bereits 34 Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden, weitere Maßnahmen – inklusive zusätzlicher Flugzeugträger – stünden bevor. Zudem kündigt er ein hartes Vorgehen an: Iranische Boote, die Minen legen oder den Schiffsverkehr stören, sollen ohne Zögern zerstört werden.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte am Freitag bei einer Pressekonferenz auf Zypern, dass die Sicherheit der Europäischen Union eng mit den Ereignissen in der Region verknüpft sei.
"Eine Bedrohung für ein Handelsschiff in der Straße von Hormus ist eine Bedrohung für eine Fabrik, zum Beispiel in Belgien", sagte von der Leyen nach einem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs von Syrien, Ägypten und dem Libanon sowie dem Kronprinzen von Jordanien und dem Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats.
Syriens Interimspräsident Ahmed al-Scharaa betonte: "Wir wissen heute, dass Europa Syrien ebenso sehr braucht wie Syrien Europa."
Das iranische Verteidigungsministerium erklärte, dass die strategisch wichtige Straße von Hormus stabil unter der Kontrolle Teherans stehe. Die Meerenge werde als Druckmittel zur Durchsetzung nationaler Interessen betrachtet.
Ein Sprecher berichtete zudem, feindliche Kräfte hätten sich im Golf von Oman mehrfach nach militärischen Reaktionen Irans zurückgezogen. Gleichzeitig betonte er, ein großer Teil der iranischen militärischen Fähigkeiten sei bislang nicht eingesetzt worden.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf einer Pressekonferenz im Rahmen des informellen EU-Gipfels in Zypern erklärt, dass der Ukraine-Krieg – trotz Leid und Zerstörung – auch einen beschleunigenden Effekt auf Innovationen im militärischen Bereich habe. "Darin liegt jetzt eine große Chance, die wir nutzen werden", betonte Merz.
Der Deutscher Bundestag hat eine steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro beschlossen, die Arbeitgeber freiwillig auszahlen können, doch genau das wird zum Problem. Viele Unternehmen wollen oder können den Bonus nicht zahlen, während Kritiker von Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung bis zum Zentralverband des Deutschen Handwerks die Maßnahme als sozial ungerecht und wirtschaftlich fragwürdig bewerten. Im Video kommt zudem der Ökonom Harald Weyel zu Wort, der den Bonus als "Tropfen auf den heißen Stein" kritisiert und der Regierung vorwirft, die Verantwortung auf Unternehmen abzuwälzen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
Die Krise beim Volkswagen Group spitzt sich zu: Wegen schwacher Nachfrage vor allem in China plant der Konzern, seine Produktion weltweit deutlich zu senken und künftig statt bis zu 12 nur noch rund 9 Millionen Fahrzeuge jährlich zu bauen. CEO Oliver Blume spricht von nicht tragbaren Überkapazitäten und einer überholten Volumenstrategie. Gleichzeitig wächst der Druck durch chinesische Konkurrenz, geopolitische Konflikte und hohe Kosten in Europa. Im Video kommt zudem der Bundestagsabgeordnete Malte Kaufmann zu Wort, der von einer strukturellen Krise der deutschen Industrie spricht und politische Versäumnisse kritisiert.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
Seit Jahrzehnten sichert der Atomeisbrecher Jamal die Nordostpassage durch die Arktis und bleibt damit ein Schlüssel für den globalen Handel. Unser Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet direkt von Bord über Technik, Alltag und die extreme Umgebung – sowie über die Besatzung, die das Schiff am Laufen hält. Im Video kommt auch Kapitänin Marina Starowojtowa zu Wort, die als eine der ersten Frauen weltweit einen atomgetriebenen Eisbrecher führt und die Jamal als mehr als nur ein Schiff beschreibt.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
Das Vereinigte Königreich überschreitet alle Grenzen, um eine Gruppe propalästinensischer Aktivisten zu verfolgen, darunter pauschale Schweigegebote und Täuschung des Gerichts. Dabei wird selbst der Anschein von Recht geopfert, um Israels Verbrechen zu decken.
In Rumänien beginnt das politische Konstrukt zu bröckeln, das von Brüssel errichtet wurde, um einen unliebsamen Präsidentschaftskandidaten von der Macht fernzuhalten. Warum hat sich die rumänische Regierungskoalition als so instabil erwiesen, wer könnte infolgedessen in Bukarest an die Macht kommen – und warum würde ein solcher Ausgang die Stunde der Abrechnung für die EU-Bürokratie bedeuten?
Die EU will der Kunstbiennale in Venedig 2 Millionen Euro streichen, weil Russland wieder teilnehmen soll. Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die Rückkehr als moralisch falsch, während die Veranstalter jede Form von Ausschluss ablehnen. Im Video melden sich auch Maria Sacharowa und Sonja van den Ende zu Wort: Sie kritisieren den politischen Druck auf die Biennale scharf und sehen darin ein Beispiel für doppelte Standards Europas im Umgang mit Kunst und Russland.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er die Verhandlungen mit Iran nicht überstürzen wolle. Er räumte zudem ein, dass sich die Amerikaner eine Zeit lang mit höheren Benzinpreisen abfinden müssten.
Trump sagte: "Ich will mir Zeit lassen. Wir haben reichlich Zeit, und ich will ein großartiges Abkommen erzielen. Ich will ein Abkommen, durch das unsere Nation und die Welt vor Wahnsinnigen mit Atomwaffen sicher sind."
Während die Ölpreise weiterhin steigen, bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. Der iranische Botschafter in Russland betonte unterdessen, dass sein Land den Verhandlungstisch nie verlassen habe. Er forderte jedoch für einen dauerhaften Frieden feste Garantien sowie Entschädigungen für die entstandenen Verluste.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
Die Philippinen greifen angesichts der Blockade der Straße von Hormus auf russisches Öl zurück mit Genehmigung aus Washington, um Sanktionen zu vermeiden. Die ersten Lieferungen sind bereits angekommen, doch die Lage bleibt heikel: Im Video warnt Ex-Zentralbankchefin Cora Guidote, dass die starke Dollar-Abhängigkeit und fehlende energiepolitische Strategie das Land in der Krise besonders verwundbar machen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. April 2026]
Der Fokus im Ukraine-Krieg verlagert sich zunehmend vom Frontgeschehen auf Angriffe tief im Hinterland, berichtet Juri Podoljaka. Die Ukraine zielt darauf ab, Russlands Wirtschaft – insbesondere die Ölexporte – massiv zu schwächen.
Durch verstärkte Drohnenangriffe auf Ölterminals und Infrastruktur sollen Einnahmen reduziert und gleichzeitig psychologischer Druck erzeugt werden. Ein einzelner Treffer kann bereits Millionenschäden verursachen. Kiew versucht, Missmut in der Bevölkerung zu streuen, und setzt auf Protestaktionen innerhalb Russlands. Parallel wurde die Waffenproduktion immer mehr ins Ausland verlagert, um russischen Angriffen zu entgehen.
Russland und die Ukraine haben am Freitag Kriegsgefangene ausgetauscht. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau brachte Russland 193 Soldaten zurück. Der ukrainischen Seite wurden ebenfalls 193 Soldaten übergeben.
Am Donnerstag ist vom Kosmodrom Plessezk aus eine Angara-1.2-Trägerrakete ins All gebracht worden. Die Luft- und Weltraumkräfte Russlands bringen damit neue Militärsatelliten in den Orbit, berichtete das russische Verteidigungsministerium. Auch der Weg der Rakete zum bekannten Weltraumbahnhof wurde im Voraus dokumentiert.
Für die deutsche Konkurrenzfähigkeit sollen Reiche reicher und Arme ärmer werden. Eisern treibt die Union ihre Kürzungsorgie voran. Nach heftigen Attacken auf Arbeitsrechte und Soziales nimmt sie nun künftige Rentner ins Visier: Wer im Alter nicht verhungern will, soll zusätzlich privat vorsorgen.
Die Bundesregierung halbiert ihre Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent und verweist auf die Folgen der Eskalation im Nahen Osten, steigende Zinsen und anhaltende strukturelle Schwächen. Zwar sieht die Bundesbank einen leicht positiven Jahresstart, doch die Aussichten bleiben angespannt. Im Video kommen mehrere Stimmen zu Wort: Ökonomin Veronika Grimm kritisiert fehlende Strukturreformen, DIHK-Geschäftsführerin Helena Melnikow warnt vor einem Alarmsignal, Gesamtmetall-Chefökonom Lars Krömer fordert schnelle Entlastungen, und der Bundestagsabgeordnete Bernd Schattner sieht politische Untätigkeit als zentrales Risiko für den Standort Deutschland.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 23. April 2026]
Am Donnerstag fand die öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission des Bundestags zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie statt. Der auf Vorschlag der AfD-Fraktion eingeladene Politologe Stephan Kohn warnte dabei vor massiven Folgeschäden der staatlichen Maßnahmen. Kohn, der 2020 als Referatsleiter im Innenministerium aufgrund eines kritischen Brandbriefs entlassen worden war, betonte, dass diese Maßnahmen oft größeren Schaden anrichten könnten als der Erreger selbst.
Bei der Befragung sorgte der CDU-Abgeordnete Axel Müller für einen Eklat. Er versuchte, Kohns Kritik durch einen gezielten Hinweis auf ein schweres Kindheitstrauma psychologisch zu diskreditieren. Müller spielte darauf an, dass Kohn eines der Opfer im Missbrauchsskandal der evangelischen Kirche in Ahrensburg war. Er, seine Freundin und drei seiner Brüder waren von seinem Stiefvater, einem evangelischen Pfarrer, sexuell missbraucht worden. Damit suggerierte Müller, Kohns Haltung sei lediglich eine Reaktion auf seine private Vergangenheit.
Kohn wies diesen Angriff als "durchschaubaren Versuch" zurück. Er betonte, dass ihn persönliche Schicksalsschläge resilienter gemacht hätten, eine fundierte Meinung auch gegen Widerstände zu vertreten, statt sich "stromlinienförmig" anzupassen.
Der russische Sicherheitsdienst FSB hat einen Terrorangriff auf hochrangige Beamte der Behörde für die Aufsicht im Bereich der Informationstechnologie und Massenkommunikation, Roskomnadsor, vereitelt. Die Täter hatten geplant, das Auto von Beamten mit einem Sprengsatz zu zerstören.
Der FSB nahm nach eigenen Angaben sieben Personen fest, die als Anhänger einer "rechtsradikalen und neofaschistischen Ideologie" bezeichnet wurden. Sie seien von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Der Anführer der Gruppe, ein Einwohner von Moskau, habe bewaffneten Widerstand geleistet. Er sei erschossen worden. Bei den Festgenommenen seien ein Sprengsatz, eine Handgranate, Pistolen und Symbole ukrainischer Kämpfer entdeckt worden.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel in Nikosia erklärt, dass eine Erhöhung des EU-Budgets ab 2028 für ihn nicht infrage komme. Erst unmittelbar zuvor hatte die EU den Weg für den 90 Milliarden Euro schweren Kredit für die Ukraine freigemacht, nachdem das Paket monatelang durch Ungarn blockiert worden war.
"Europa muss mit dem Geld, das wir haben, auskommen. Und das heißt, dann müssen wir auch neue Prioritäten setzen", so Merz. Laut ihm müsse die EU die Ausgaben an anderer Stelle reduzieren, da neue Gemeinschaftsschulden oder europäische Anleihen am Kapitalmarkt aus deutscher Sicht keine Option seien.
Eine iranische Frau namens Sara hat am Dienstag ein Video veröffentlicht, in dem sie zeigt, wie das Betanken eines Pkws in Teheran abläuft, während die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen ihr Land führen.
Laut ihren Erläuterungen gibt es für iranische Bürger drei Tank-Tarife, wonach der erste Tarif auf 60 Liter pro Monat begrenzt ist – mit einer Rate von ungefähr einem US-Cent pro Liter [0,86 Eurocent]. Wird der erste Tarif überschritten, steigt die Rate auf zwei US-Cents pro Liter [1,7 Eurocent]. Der dritte Tarif gilt als der "kostenlose".
Ein durchschnittlicher Pkw kann also in Teheran mit einem Betrag von 34 bis 52 Eurocent vollgetankt werden. Sara erklärt, dass diese Preise auch in Iran als ausgesprochen niedrig wahrgenommen werden und man selbst für das Doppelte dieses Betrages keine Mahlzeit in einem Restaurant bekäme.
Zum Vergleich: In Deutschland kostet ein voller Pkw-Tank zwischen 103 und 105,5 Euro – also das 303-fache von dem in Iran vollgetankten Pkw.
In einem anderen Video erklärt sie aber auch, dass das VPN, das sie für den Zugang ins Internet nutzt, sehr teuer ist.
Das Tagebuch "Frühstück unter Bomben" ist eine Reihe von Berichten aus Donezk und soll der einseitigen Darstellung in der deutschen Öffentlichkeit entgegenwirken. Die Bewohner dieser Region werden als das gezeigt, was sie sind: ganz normale Menschen, die in einem Krieg ihren Alltag zu meistern versuchen.
Während des Berlin-Besuchs von Reza Pahlavi, dem Sohn des letzten iranischen Schahs, kam es am Donnerstag zu Demonstrationen. Anhänger des ehemaligen Kronprinzen und Gegendemonstranten trafen dabei in angespannter Atmosphäre aufeinander.
Kritiker vor Ort forderten den Abzug der USA aus dem Nahen Osten und warfen Deutschland vor, durch Rüstungsexporte von Kriegen in der Region zu profitieren.
Besonders deutlich war die Ablehnung gegen Pahlavi selbst: Er wurde als "Feigling" ohne Bezug zum heutigen Iran bezeichnet. Mit Verweis auf die Grausamkeiten der früheren Monarchie machten die Demonstranten klar, dass ein "neuer König" für sie nicht infrage kommt.
In Moskau hat am 21. April 2026 die wissenschaftlich-praktische Konferenz "Die Einheit von Armee und Volk als Voraussetzung für die Gewährleistung der nationalen Sicherheit und Souveränität Russlands" stattgefunden. Der ehemalige Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Juri Balujewski, kritisierte dort in seiner Rede, dass die Gegner Russlands ohne Hemmungen alle roten Linien überschreiten, die von der Führung des Landes gezogen wurden. Vor diesem Hintergrund warnte er: "Entweder gibt es ein starkes Russland oder es gibt gar kein Russland."
"Unsere Partner im Westen haben uns ganz unmissverständlich klargemacht: Das Jahr 2027 werdet ihr vielleicht noch erleben, aber im Jahr 2028 werden wir definitiv gegen euch vorgehen", so Balujewski.
Die Euro-"Eliten" geben sich weiterhin einer Strategie hin, die man wohl am besten "Minsk-Denkfehler" nennen kann. Der einzige Unterschied: Wollte der Westen mit dem Abschluss der Minsker Abkommen Zeit schinden, um das Kiewer Regime gegen Russland zu bewaffnen, so tut Europa dies jetzt auf Kosten ukrainischer Frontverluste, um sich für einen späteren Angriff gegen Russland zu rüsten. Davor sei jedoch eindringlich gewarnt.
Bei einem israelischen Luftangriff wurde die libanesische Journalistin Amal Khalil getötet und die freiberufliche Fotografin Zeinab Faraj schwer verletzt. Der Präsident des Libanon erklärte, es handele sich um einen Versuch, Journalisten zum Schweigen zu bringen. Der libanesische Premierminister bezeichnete den Angriff als Kriegsverbrechen.
Die Sprecherin von Russlands Außenministerium, Maria Sacharowa, verurteilte den Angriff und sprach den Angehörigen der getöteten Reporterin ihr Beileid aus. Der libanesische Journalist Mohammed Shamsedeen sagte im Interview mit RT, dass Israel gezielt Journalisten angreife, um die Wahrheit über seine Verbrechen zu vertuschen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 23. April 2026]
Im Vorfeld des 8. Mai, dem Tag der Befreiung und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, nehmen die Spannungen um die Erinnerungskultur in Deutschland zu. Anlass ist unter anderem eine Konferenz im Museum Berlin-Karlshorst, bei der Fragen zum Umgang mit sowjetischen Gedenkstätten und zur historischen Verantwortung diskutiert wurden.
Die Veranstaltung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; russische Vertreter und Journalisten waren nicht zugelassen. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, kritisierte in diesem Zusammenhang eine zunehmende Tendenz, das historische Erbe entlang nationaler Linien zu interpretieren.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 23. April 2026]