Bundesgesundheitsministerin Warken zum Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge

Das Kabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge beschlossen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sagte anschließend dazu: „Der Aufwand hat sich gelohnt! Dieses umfassende Paket kann die Finanzlücke der GKV im kommenden Jahr decken.“
Dies sei ein starkes Signal an Versicherte und Unternehmen in ganz Deutschland, betonte Warken. „Eins ist klar: Ohne diese Reform wären die Beiträge immer weiter gestiegen und hätten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Unternehmen immer stärker belastet.“
Auf folgende Punkte hat sich die Koalition geeinigt:
1⃣ Vergütungen für z. B. offene Sprechstunden entfallen, denn Wartezeiten konnten so nicht verkürzt werden.
2⃣ Das flächendeckende Hautkrebsscreening soll künftig auf Personen mit erhöhtem Risiko beschränkt werden. Die derzeitige Praxis habe nicht zu einer nachweisbaren Senkung der Sterblichkeit geführt, so Warken.
3⃣ Die Zuzahlungen zu Arzneimitteln oder Krankenhausaufenthalten sollen erhöht werden. Einkommensgrenze und Härtefallregelung stellen sicher, dass niemand unverhältnismäßig belastet wird.
4⃣ Die Beitragsbemessungsgrenze wird um 300 € monatlich erhöht.
5⃣ Der Bund steigt stärker in die Finanzierung der Bürgergeldempfänger ein, dafür sinkt der Bundeszuschuss der GKV bis 2030 um 2 Milliarden €.
6⃣ Die beitragsfreie Mitversicherung bleibt im Kern erhalten. Sie soll u. a. für Kinder, Eltern von Kindern bis zum 7. Lebensjahr, Eltern von Kindern mit Behinderung oder pflegende Angehörige gelten. Für alle weiteren Mitversicherten soll ein Beitrag von 2,5 % des Einkommens erhoben werden.
7⃣ Ab 2028 soll außerdem eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke eingeführt werden. Diese Abgabe soll einerseits zur weiteren finanziellen Stabilisierung der GKV beitragen – die Ministerin betonte aber vor allem die Bedeutung des präventiven Charakters dieser Maßnahme.
Abschließend sagte Warken: „Der heutige Beschluss und die damit angestrebte Stabilisierung der Finanzlage sind ein wichtiger Schritt, um unsere solidarische Gesundheitsversorgung in die Zukunft zu führen. Die dafür notwendigen Strukturreformen werden wir nun weiter voranbringen.“

Dies sei ein starkes Signal an Versicherte und Unternehmen in ganz Deutschland, betonte Warken. „Eins ist klar: Ohne diese Reform wären die Beiträge immer weiter gestiegen und hätten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Unternehmen immer stärker belastet.“
Auf folgende Punkte hat sich die Koalition geeinigt:
1⃣ Vergütungen für z. B. offene Sprechstunden entfallen, denn Wartezeiten konnten so nicht verkürzt werden.
2⃣ Das flächendeckende Hautkrebsscreening soll künftig auf Personen mit erhöhtem Risiko beschränkt werden. Die derzeitige Praxis habe nicht zu einer nachweisbaren Senkung der Sterblichkeit geführt, so Warken.
3⃣ Die Zuzahlungen zu Arzneimitteln oder Krankenhausaufenthalten sollen erhöht werden. Einkommensgrenze und Härtefallregelung stellen sicher, dass niemand unverhältnismäßig belastet wird.
4⃣ Die Beitragsbemessungsgrenze wird um 300 € monatlich erhöht.
5⃣ Der Bund steigt stärker in die Finanzierung der Bürgergeldempfänger ein, dafür sinkt der Bundeszuschuss der GKV bis 2030 um 2 Milliarden €.
6⃣ Die beitragsfreie Mitversicherung bleibt im Kern erhalten. Sie soll u. a. für Kinder, Eltern von Kindern bis zum 7. Lebensjahr, Eltern von Kindern mit Behinderung oder pflegende Angehörige gelten. Für alle weiteren Mitversicherten soll ein Beitrag von 2,5 % des Einkommens erhoben werden.
7⃣ Ab 2028 soll außerdem eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke eingeführt werden. Diese Abgabe soll einerseits zur weiteren finanziellen Stabilisierung der GKV beitragen – die Ministerin betonte aber vor allem die Bedeutung des präventiven Charakters dieser Maßnahme.
Abschließend sagte Warken: „Der heutige Beschluss und die damit angestrebte Stabilisierung der Finanzlage sind ein wichtiger Schritt, um unsere solidarische Gesundheitsversorgung in die Zukunft zu führen. Die dafür notwendigen Strukturreformen werden wir nun weiter voranbringen.“
























