INSEL POEL: "Ja, das ist ja ganz erstaunlich!" Drama um Timmy? Da wundert sich sogar ein Psychiater!
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INSEL POEL: "Es gibt sogar Verschwörungstheorien!" Psychiater verrät krudes Gerücht um Wal Timmy!
Angestrengt arbeiten Menschen am erneut festsitzenden Buckelwal vor Poel. In Trockenanzügen im Wasser, mit Spül- und Saugtechnik. Der Wasserstand erschwert die Lage.
Viel Bewegung rings um den erneut vor der Insel Poel festsitzenden Buckelwal - nur das Tier selbst hat seine Position im flachen Wasser nicht wieder verlassen. Am Vormittag arbeitete zeitweise ein mehrköpfiges Team hüfthoch im Wasser stehend direkt am Wal, wie in Live-Streams zu sehen war. Immer wieder hielt ein Helfer eine Art Rohr an einem Schlauch beim Wal ins Wasser, offenbar als Teil des Versuches, ihn freizuspülen.
Es werde Saug- und Spülgerät eingesetzt, um den Wal zu entlasten, hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) zuvor nach einer Lagebesprechung im Hafen von Kirchdorf erklärt. Wegen des gesunkenen Wasserstands ragte das Tier weiter aus dem Wasser und sein Gewicht drückte stärker auf seine inneren Organe.
Aus Kreisen der privaten Initiative, die hinter dem Rettungsversuch steht, hieß es, durch den Einsatz von Saugrobotern sei eine Kuhle geschaffen worden. Eine Seite des Wals werde blockiert. Ziel sei es, das Tier später in tiefere Gewässer zu leiten, «raus aus dem Nadelöhr».
Arbeitsplattform beim Wal
Am frühen Nachmittag war auf Live-Streams zu sehen, wie die vor Ort eingesetzte schwimmende Arbeitsplattform mit einem Bagger dichter an den Wal heranfuhr. Von der Plattform führte ein dicker Schlauch ins Wasser beim Wal, während auf der anderen Seite Wasser und augenscheinlich auch Schlick herausgespült wurde.
Der Wal war - nachdem er drei Wochen an einer Stelle gelegen hatte - am Montagmorgen bei steigendem Wasserstand plötzlich losgeschwommen. Von Booten aus war versucht worden, ihn Richtung Ostsee zu treiben. Nach zwei Stunden stoppte das womöglich schwer erschöpfte Tier aber am Übergang der Bucht namens Kirchsee in den Rest der Wismarbucht, wo deutlich tieferes Fahrwasser Richtung Ostsee führt.
Wal soll Nahrung angeboten werden
Nach Aussage von Backhaus sollte dem rund zwölf Meter langen Meeressäuger auch Nahrung angeboten werden. Dabei handle es sich um Hering und Shrimps. Der Wal sei natürlich in einem kritischen Zustand, sei aber dennoch vital und habe eine Chance.
Die Lage des Buckelwals hat sich nach Einschätzung des Berliner Walforschers und Meeresbiologen Fabian Ritter seit Montag eher verschlechtert. «Der ragt tatsächlich deutlich weiter aus dem Wasser. Das ist keine gute Sache», sagte Ritter der Deutschen Presse-Agentur.
Der Wasserstand vor Poel war im Vergleich zum Vortag gesunken. «Jeder Zentimeter bringt ihn in eine Situation, wo er mehr unter seinem eigenen Gewicht leidet.» Das Tier scheine nun auf Grund zu liegen und nicht weg zu können, sagte Ritter.
Am Dienstagmorgen waren deutlicher als zuvor die Brustflossen des Wals, die sogenannten Flipper zu sehen. Das Tier bewegte diese immer wieder. Die nun deutlicher sichtbaren Bewegungen könne man unterschiedlich interpretieren, sagte Ritter: als Auswirkung davon, dass das Tier weiter aus dem Wasser ragt, oder dass es eine gewisse Bewegungsfreiheit hat.
Experte rät, das Tier in Ruhe zu lassen
Wie akut bedrohlich die aktuelle Position für den Wal ist, hänge von mehreren Faktoren ab: «Wie ist der Untergrund beschaffen? Wie liegt er auf? Wie stark ist da die Strömung und so weiter. Welche inneren Verletzungen hat er? Aber ja, ein Wal, der liegt, hat ein Problem mit seinem eigenen Gewicht.» Er plädierte erneut dafür, das Tier in Ruhe zu lassen, um es nicht weiterem möglichen Stress auszusetzen.
Laut Prognosen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) werden auch für die kommenden Tage in der Region niedrigere Pegel erwartet als zu Beginn der Woche.
#poel #timmy #buckelwal #ostsee #weltnachrichtensender
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Video 2026 erstellt

Angestrengt arbeiten Menschen am erneut festsitzenden Buckelwal vor Poel. In Trockenanzügen im Wasser, mit Spül- und Saugtechnik. Der Wasserstand erschwert die Lage.
Viel Bewegung rings um den erneut vor der Insel Poel festsitzenden Buckelwal - nur das Tier selbst hat seine Position im flachen Wasser nicht wieder verlassen. Am Vormittag arbeitete zeitweise ein mehrköpfiges Team hüfthoch im Wasser stehend direkt am Wal, wie in Live-Streams zu sehen war. Immer wieder hielt ein Helfer eine Art Rohr an einem Schlauch beim Wal ins Wasser, offenbar als Teil des Versuches, ihn freizuspülen.
Es werde Saug- und Spülgerät eingesetzt, um den Wal zu entlasten, hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) zuvor nach einer Lagebesprechung im Hafen von Kirchdorf erklärt. Wegen des gesunkenen Wasserstands ragte das Tier weiter aus dem Wasser und sein Gewicht drückte stärker auf seine inneren Organe.
Aus Kreisen der privaten Initiative, die hinter dem Rettungsversuch steht, hieß es, durch den Einsatz von Saugrobotern sei eine Kuhle geschaffen worden. Eine Seite des Wals werde blockiert. Ziel sei es, das Tier später in tiefere Gewässer zu leiten, «raus aus dem Nadelöhr».
Arbeitsplattform beim Wal
Am frühen Nachmittag war auf Live-Streams zu sehen, wie die vor Ort eingesetzte schwimmende Arbeitsplattform mit einem Bagger dichter an den Wal heranfuhr. Von der Plattform führte ein dicker Schlauch ins Wasser beim Wal, während auf der anderen Seite Wasser und augenscheinlich auch Schlick herausgespült wurde.
Der Wal war - nachdem er drei Wochen an einer Stelle gelegen hatte - am Montagmorgen bei steigendem Wasserstand plötzlich losgeschwommen. Von Booten aus war versucht worden, ihn Richtung Ostsee zu treiben. Nach zwei Stunden stoppte das womöglich schwer erschöpfte Tier aber am Übergang der Bucht namens Kirchsee in den Rest der Wismarbucht, wo deutlich tieferes Fahrwasser Richtung Ostsee führt.
Wal soll Nahrung angeboten werden
Nach Aussage von Backhaus sollte dem rund zwölf Meter langen Meeressäuger auch Nahrung angeboten werden. Dabei handle es sich um Hering und Shrimps. Der Wal sei natürlich in einem kritischen Zustand, sei aber dennoch vital und habe eine Chance.
Die Lage des Buckelwals hat sich nach Einschätzung des Berliner Walforschers und Meeresbiologen Fabian Ritter seit Montag eher verschlechtert. «Der ragt tatsächlich deutlich weiter aus dem Wasser. Das ist keine gute Sache», sagte Ritter der Deutschen Presse-Agentur.
Der Wasserstand vor Poel war im Vergleich zum Vortag gesunken. «Jeder Zentimeter bringt ihn in eine Situation, wo er mehr unter seinem eigenen Gewicht leidet.» Das Tier scheine nun auf Grund zu liegen und nicht weg zu können, sagte Ritter.
Am Dienstagmorgen waren deutlicher als zuvor die Brustflossen des Wals, die sogenannten Flipper zu sehen. Das Tier bewegte diese immer wieder. Die nun deutlicher sichtbaren Bewegungen könne man unterschiedlich interpretieren, sagte Ritter: als Auswirkung davon, dass das Tier weiter aus dem Wasser ragt, oder dass es eine gewisse Bewegungsfreiheit hat.
Experte rät, das Tier in Ruhe zu lassen
Wie akut bedrohlich die aktuelle Position für den Wal ist, hänge von mehreren Faktoren ab: «Wie ist der Untergrund beschaffen? Wie liegt er auf? Wie stark ist da die Strömung und so weiter. Welche inneren Verletzungen hat er? Aber ja, ein Wal, der liegt, hat ein Problem mit seinem eigenen Gewicht.» Er plädierte erneut dafür, das Tier in Ruhe zu lassen, um es nicht weiterem möglichen Stress auszusetzen.
Laut Prognosen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) werden auch für die kommenden Tage in der Region niedrigere Pegel erwartet als zu Beginn der Woche.
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