AfD-Bundesparteitag: Aktionsbündnis kündigt Blockaden an – Polizei warnt vor „Endzeit-Szenario“
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Epoch Times berichtet am Samstag (4. Juli) ab 7:00 Uhr live von den Geschehnissen rund um den AfD-Bundesparteitag in Erfurt.
Das Aktionsbündnis „widersetzen“ kündigte Störaktionen gegen den Parteitag an. Ziel sei dabei, mit Blockaden die Delegierten daran zu hindern, zum Parteitag gelangen.
Auf ihrer Website kündigte die Organisation an: Der AfD-Parteitag „in Erfurt darf nicht stattfinden!“ Der Parteitag sei eine „illegitime Versammlung“, auf dem die AfD ihre Machtübernahme vorbereite. "Ziviler Ungehorsam ist daher gerechtfertigt und geboten.“ Auf „den Staat und die regierenden Parteien“ sei kein Verlass. Der Plan sei, die Zugänge und Zufahrten zur Messe durch stehende oder sitzende Menschen zu blockieren.
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat vor Verhinderungsblockaden gegen den AfD-Parteitag gewarnt. Solche seien „nicht von der Versammlungsfreiheit gedeckt“; die Polizei werde das Versammlungsrecht der AfD durchsetzen.
Somit ist mit gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei zu rechnen. Die Organisatoren rechnen mit 50.000 bis 70.000 Demonstranten.
Linken-Vorsitzende Heidi Reichinnek hat in einer Pressekonferenz am 23. Juni bestätigt, dass sich auch Bundestagsabgeordnete an den Blockaden beteiligen werden. „Natürlich werden Abgeordnete von uns dabei sein!“, sagte sie auf Nachfrage. Zudem bot die Partei dem Pressesprecher von „widersetzen“ eine Bühne, die Aktionen des Bündnisses zu erläutern.
Fridays for Future, das Bündnis Zusammenstehen und Gewerkschaften beteiligen sich ebenfalls an den Protesten in Erfurt. Die größte Veranstaltung hat der DGB angemeldet.
In Paragraf 9 des Parteiengesetzes ist bestimmt, dass Parteitage mindestens in jedem zweiten Kalenderjahr stattfinden müssen. Die Bestimmungen des Parteiengesetzes sollen sicherstellen, dass Parteien ihrer verfassungsmäßigen Aufgabe der Mitwirkung an der politischen Willensbildung nachkommen können.
Einen Parteitag abzuhalten ist damit nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht von Parteien. Auf die politischen Inhalte der Partei kommt es dabei nicht an.
Die AfD hat in Paragraf 11 ihrer Satzung beschlossen, dass der Bundesparteitag mindestens einmal pro Kalenderjahr stattfinden muss. Wann und wo, entscheidet der Bundesvorstand.
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Das Aktionsbündnis „widersetzen“ kündigte Störaktionen gegen den Parteitag an. Ziel sei dabei, mit Blockaden die Delegierten daran zu hindern, zum Parteitag gelangen.
Auf ihrer Website kündigte die Organisation an: Der AfD-Parteitag „in Erfurt darf nicht stattfinden!“ Der Parteitag sei eine „illegitime Versammlung“, auf dem die AfD ihre Machtübernahme vorbereite. "Ziviler Ungehorsam ist daher gerechtfertigt und geboten.“ Auf „den Staat und die regierenden Parteien“ sei kein Verlass. Der Plan sei, die Zugänge und Zufahrten zur Messe durch stehende oder sitzende Menschen zu blockieren.
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat vor Verhinderungsblockaden gegen den AfD-Parteitag gewarnt. Solche seien „nicht von der Versammlungsfreiheit gedeckt“; die Polizei werde das Versammlungsrecht der AfD durchsetzen.
Somit ist mit gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und der Polizei zu rechnen. Die Organisatoren rechnen mit 50.000 bis 70.000 Demonstranten.
Linken-Vorsitzende Heidi Reichinnek hat in einer Pressekonferenz am 23. Juni bestätigt, dass sich auch Bundestagsabgeordnete an den Blockaden beteiligen werden. „Natürlich werden Abgeordnete von uns dabei sein!“, sagte sie auf Nachfrage. Zudem bot die Partei dem Pressesprecher von „widersetzen“ eine Bühne, die Aktionen des Bündnisses zu erläutern.
Fridays for Future, das Bündnis Zusammenstehen und Gewerkschaften beteiligen sich ebenfalls an den Protesten in Erfurt. Die größte Veranstaltung hat der DGB angemeldet.
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Einen Parteitag abzuhalten ist damit nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht von Parteien. Auf die politischen Inhalte der Partei kommt es dabei nicht an.
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