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Heute empfangen — 18. April 2026 TRT Deutsch

Startschuss für Antalya Diplomatie-Forum

18. April 2026 um 11:55

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Das Antalya Diplomatie-Forum steht in den Startlöchern. Auch dieses Jahr werden in der türkischen Mittelmeer-Metropole zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter von internationalen Organisationen erwartet. Die Veranstaltung unter dem Motto „Die Zukunft gestalten – mit Unsicherheiten umgehen“ findet vom 17. bis zum 19. April im Kongress- und Messezentrum in der Stadt Belek statt.
Gestern empfangen — 17. April 2026 TRT Deutsch
Received — 16. April 2026 TRT Deutsch

Todesstrafe für Palästinenser:„Barbarisch und menschenverachtend“

16. April 2026 um 18:00

Rechtsanwältin Melanie Schweizer bewertet das israelische Gesetz zur Todesstrafe für ausschließlich Palästinenser als „barbarisch und menschenverachtend“. Es verstoße gegen Menschenrechte und das Völkerrecht, betont sie im Interview mit TRT Deutsch. Sie sieht zudem eine zunehmende Radikalisierung der israelischen Gesellschaft.

Das Ende März im israelischen Parlament verabschiedete Gesetz sieht die Todesstrafe für Palästinenser vor, die aus „terroristischen“ Motiven Israelis töten. Es gilt primär für Palästinenser in den besetzten Gebieten, die vor Militärgerichten verurteilt werden. Die Todesstrafe wird dadurch zum Standardstrafmaß. Kritiker betrachten das Gesetz als diskriminierend und Ausdruck von Apartheidpolitik.

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Rechtsanwältin Melanie Schweizer bewertet das israelische Gesetz zur Todesstrafe für ausschließlich Palästinenser als „barbarisch und menschenverachtend“. Es verstoße gegen Menschenrechte und das Völkerrecht, betont sie im Interview mit TRT Deutsch. Sie sieht zudem eine zunehmende Radikalisierung der israelischen Gesellschaft.

Das Ende März im israelischen Parlament verabschiedete Gesetz sieht die Todesstrafe für Palästinenser vor, die aus „terroristischen“ Motiven Israelis töten. Es gilt primär für Palästinenser in den besetzten Gebieten, die vor Militärgerichten verurteilt werden. Die Todesstrafe wird dadurch zum Standardstrafmaß. Kritiker betrachten das Gesetz als diskriminierend und Ausdruck von Apartheidpolitik.

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Received — 15. April 2026 TRT Deutsch

Internationale Spitzenpolitiker versammeln sich beim #ADF2026

15. April 2026 um 17:01

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Die türkische Mittelmeer-Metropole Antalya wird erneut zum Schauplatz internationaler Diplomatie. Vom 17. bis 19. April findet dort die fünfte Ausgabe des Diplomatie-Forums statt. Bei der Veranstaltung mit dem Motto „Die Zukunft gestalten, mit Unsicherheiten umgehen“ geht es unter anderem um den Umgang mit globalen Konflikten. Mehr als 5000 Teilnehmer aus 150 Ländern werden erwartet.

Polnischer Abgeordneter zeigt im Parlament Israel-Flagge mit Hakenkreuz

15. April 2026 um 12:00

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Ein polnischer Abgeordneter hat im Parlament eine Papierflagge Israels mit einem aufgedruckten Hakenkreuz gezeigt und dem Land einen Völkermord im Nahen Osten vorgeworfen. Israel sei dabei, „einen Genozid von außergewöhnlicher Grausamkeit“ zu begehen, sagte Konrad Berkowicz von der nationalistischen Partei Konfederacja am Dienstag. Er sprach von einem neuen „Dritten Reich“.

Berkowicz schwenkte anschließend die Papierflagge, auf der das Hakenkreuz anstelle des Davidsterns in der Mitte prangte. Der Vorfall löste Zwischenrufe im Plenarsaal aus. Der Parlamentsvorsitz kündigte an, Sanktionen gegen Berkowicz wegen der „Präsentation von Nazi-Symbolen im Plenarsaal“ zu verhängen.

Berkowicz ist einer der 16 Abgeordneten der Partei Konfederacja im 460 Sitze umfassenden Unterhaus, dem Sejm. Anderthalb Jahre vor der nächsten Parlamentswahl in Polen liegt die Partei in Umfragen bei etwa 15 Prozent. Die israelische Botschaft in Polen verurteilte Berkowicz' Protestaktion und sprach von einem „antisemitischen Horror“. Die Behörden müssten „gegen diese Schande vorgehen“.

Von der Leyen fordert Abkehr von Öl und Gas

15. April 2026 um 10:30

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Angesichts der hohen Energiepreise wegen des US-israelischen Angriffskrieges gegen den Iran hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Abkehr von Öl und Gas hin zu erneuerbaren Energien und Atomkraft gefordert. „Wir zahlen einen sehr hohen Preis für unsere übermäßige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen“, sagte von der Leyen am Montag in Brüssel. Öl und Gas würden auf absehbare Zeit „die teuerste Option“ für Europa bleiben.

„Wir müssen heimische, bezahlbare und verlässliche Energie ausbauen“, betonte von der Leyen. Fabriken, Heizungen und Fahrzeuge müssten in Zukunft elektrisch sein, betrieben mit Strom aus erneuerbaren Energien und Atomkraft. Atomenergie verschaffe der EU „Unabhängigkeit, Planbarkeit und Energiesicherheit“, fügte sie hinzu. Die EU-Kommission will „bis zum Sommer“ eine Strategie für mehr Elektrifizierung vorlegen.

Die 27 EU-Länder sollen von der Leyen zufolge kurzfristige Maßnahmen wie den deutschen Tankrabatt untereinander abstimmen. Zu einer von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und mehreren seiner EU-Amtskollegen geforderten Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne äußerte sie sich nicht. Alle Hilfen müssten aber gezielt Bedürftigen zugutekommen, rasch wirken und zeitlich begrenzt sein, mahnte von der Leyen.

Die Kommission will in der kommenden Woche erneut ein Strategiepapier für Wege aus der Energiekrise vorlegen. Ende der kommenden Woche sollen die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Gipfel in Zypern über den Iran-Krieg und die hohen Energiepreise beraten.
Received — 14. April 2026 TRT Deutsch
Received — 13. April 2026 TRT Deutsch
Received — 12. April 2026 TRT Deutsch

Gaza-Hilfsflotte zur Abfahrt bereit

12. April 2026 um 18:00

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Die Hilfsflotte „Global Sumud Flotilla“ will einen weiteren Versuch starten, den israelischen Belagerungsring in Gaza zu durchbrechen. Die Flotte sollte eigentlich am Sonntag um 12:00 Uhr in Barcelona abfahren, wegen ungünstiger Wetterbedingungen wurde die Abfahrt aber zunächst verschoben.
Received — 11. April 2026 TRT Deutsch

Israel attackiert Flüchtlingslager im Gazastreifen

11. April 2026 um 18:00

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Ein israelischer Luftangriff auf einen Sicherheitsposten im Flüchtlingslager Bureidsch im Zentrum von Gaza hat mindestens sieben Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Al-Aqsa-TV-Mitarbeiter Mohammed Sayyid.

Bereits vor wenigen Tagen war ein Al-Jazeera-Journalist bei einem israelischen Drohnenangriff auf sein Auto in Gaza-Stadt getötet worden. Al-Jazeera verurteilte die Attacke auf Mohammed Wascheha als „vorsätzliches und gezieltes Verbrechen“. Es habe sich um eine gezielte Tat gehandelt, „die darauf abzielt, Journalisten einzuschüchtern“, hieß es in einer Erklärung des katarischen Senders.

Die jüngsten Angriffe Israels stellen eine weitere Verletzung der offiziellen Waffenruhe dar, die am 10. Oktober auf Grundlage des US-Friedensplans in Kraft trat. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wurden während der offiziellen Waffenruhe mindestens 733 Palästinenser getötet.

Dem Ministerium zufolge tötete Israel seit dem 7. Oktober 2023 mehr als 72.300 Menschen in Gaza und verletzte mindestens 172.134 weitere.

„Warum hat dieses winzige Land so viel Kontrolle?“

11. April 2026 um 14:00

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Der US-Journalist Tucker Carlson hat die US-Regierung wegen ihrer mangelnden Fähigkeit kritisiert, Forderungen Israels zurückzuweisen. In einem Videobeitrag fragte er, warum Washington Tel Aviv einen so großen Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen einräume – insbesondere im international kritisierten Angriffskrieg gegen den Iran. Dabei bezeichnete Carlson die häufig verwendete Begründung, Israel sei „die einzige Demokratie im Nahen Osten“, als unglaubwürdig.

„Wir werden die Meerenge öffnen“

11. April 2026 um 11:51

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US-Präsident Donald Trump geht von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“

Die strategisch wichtige Straße von Hormus dürfte eines der zentralen Themen bei den für das Wochenende in Pakistan geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden. Trump verlangt von Teheran, die während des Iran-Kriegs blockierte Meerenge wieder für den Schiffsverkehr freizugeben.

Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. „Keine Atomwaffe“ für den Iran sei „99 Prozent“ der Angelegenheit. Der US-Präsident hatte das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn des US-israelischen Angriffskrieges auf den Iran Ende Februar genannt.

Nach mehr als fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am vergangenen Mittwoch auf eine zweiwöchige Feuerpause. Nun soll am Wochenende unter Vermittlung Pakistans in Islamabad eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance geleitet, die iranische Delegation von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.
Received — 10. April 2026 TRT Deutsch
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