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Received — 12. April 2026 TRT Deutsch

Gaza-Hilfsflotte zur Abfahrt bereit

12. April 2026 um 18:00

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Die Hilfsflotte „Global Sumud Flotilla“ will einen weiteren Versuch starten, den israelischen Belagerungsring in Gaza zu durchbrechen. Die Flotte sollte eigentlich am Sonntag um 12:00 Uhr in Barcelona abfahren, wegen ungünstiger Wetterbedingungen wurde die Abfahrt aber zunächst verschoben.
Received — 11. April 2026 TRT Deutsch

Israel attackiert Flüchtlingslager im Gazastreifen

11. April 2026 um 18:00

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Ein israelischer Luftangriff auf einen Sicherheitsposten im Flüchtlingslager Bureidsch im Zentrum von Gaza hat mindestens sieben Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Unter den Todesopfern befindet sich auch der Al-Aqsa-TV-Mitarbeiter Mohammed Sayyid.

Bereits vor wenigen Tagen war ein Al-Jazeera-Journalist bei einem israelischen Drohnenangriff auf sein Auto in Gaza-Stadt getötet worden. Al-Jazeera verurteilte die Attacke auf Mohammed Wascheha als „vorsätzliches und gezieltes Verbrechen“. Es habe sich um eine gezielte Tat gehandelt, „die darauf abzielt, Journalisten einzuschüchtern“, hieß es in einer Erklärung des katarischen Senders.

Die jüngsten Angriffe Israels stellen eine weitere Verletzung der offiziellen Waffenruhe dar, die am 10. Oktober auf Grundlage des US-Friedensplans in Kraft trat. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wurden während der offiziellen Waffenruhe mindestens 733 Palästinenser getötet.

Dem Ministerium zufolge tötete Israel seit dem 7. Oktober 2023 mehr als 72.300 Menschen in Gaza und verletzte mindestens 172.134 weitere.

„Warum hat dieses winzige Land so viel Kontrolle?“

11. April 2026 um 14:00

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Der US-Journalist Tucker Carlson hat die US-Regierung wegen ihrer mangelnden Fähigkeit kritisiert, Forderungen Israels zurückzuweisen. In einem Videobeitrag fragte er, warum Washington Tel Aviv einen so großen Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen einräume – insbesondere im international kritisierten Angriffskrieg gegen den Iran. Dabei bezeichnete Carlson die häufig verwendete Begründung, Israel sei „die einzige Demokratie im Nahen Osten“, als unglaubwürdig.

„Wir werden die Meerenge öffnen“

11. April 2026 um 11:51

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US-Präsident Donald Trump geht von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus. „Wir werden den Golf mit oder ohne sie (die Iraner) öffnen“, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. „Ich denke, es wird ziemlich schnell passieren, und wenn nicht, werden wir es zu Ende bringen.“

Die strategisch wichtige Straße von Hormus dürfte eines der zentralen Themen bei den für das Wochenende in Pakistan geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden. Trump verlangt von Teheran, die während des Iran-Kriegs blockierte Meerenge wieder für den Schiffsverkehr freizugeben.

Auf die Frage, was eine gute Vereinbarung mit dem Iran wäre, legte Trump den Schwerpunkt aber auf Atomwaffen. „Keine Atomwaffe“ für den Iran sei „99 Prozent“ der Angelegenheit. Der US-Präsident hatte das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Beginn des US-israelischen Angriffskrieges auf den Iran Ende Februar genannt.

Nach mehr als fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien am vergangenen Mittwoch auf eine zweiwöchige Feuerpause. Nun soll am Wochenende unter Vermittlung Pakistans in Islamabad eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance geleitet, die iranische Delegation von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.
Received — 10. April 2026 TRT Deutsch

„Ich war niemals mit Epstein befreundet“

10. April 2026 um 08:33

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Die US-amerikanische First Lady Melania Trump hat Beziehungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abgestritten. In einer Pressekonferenz am Donnerstag sagte sie, die „Bilder und Geschichten“ dazu seien „völlig falsch“. Derweil steht der Umgang der Trump-Regierung mit den Epstein-Akten zunehmend in der Kritik.
Received — 09. April 2026 TRT Deutsch

Gaza: Israel tötet Al-Jazeera-Reporter

09. April 2026 um 15:00

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Im Gazastreifen ist nach Angaben des katarischen Nachrichtensenders Al-Jazeera einer seiner Mitarbeiter bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Der für den Sender Al-Jazeera Mubasher tätige Journalist Mohammed Wascheha ist demnach getötet worden, als ein israelischer Drohnenangriff am Mittwoch sein Auto in Gaza-Stadt traf. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu. Im Netz gingen Aufnahmen viral, die den brutalen Angriff zeigen sollen.

Al-Jazeera verurteilte die Attacke als „vorsätzliches und gezieltes Verbrechen“. Es habe sich um eine gezielte Tat gehandelt, „die darauf abzielt, Journalisten einzuschüchtern“, hieß es in einer Erklärung des Senders.

Reporter ohne Grenzen verurteilte die Ermordung von Wascheha ebenfalls. Er reihe sich ein in die „mehr als 220 Journalisten, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren von den israelischen Streitkräften im Gazastreifen getötet wurden“, erklärte die Organisation. Von diesen Journalisten seien mindestens 70 im Zusammenhang mit der Ausübung ihrer beruflichen Pflichten getötet worden.

Der Sprecher der Zivilschutzbehörde im Gazastreifen, Mahmud Bassal, teilte mit, Wascheha sei gemeinsam mit einem weiteren Menschen getötet worden. Der Angriff auf ein Fahrzeug habe sich im Gebiet Scheich Adschlin westlich der Stadt Gaza ereignet.

Im vergangenen Jahr hatte die israelische Armee bereits mehrere Journalisten sowie freie Mitarbeiter des Senders Al-Jazeera getötet, darunter den Reporter Anas al-Scharif. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen sowie die UNO verurteilten die Tötung der Journalisten scharf.

Nach Angaben des Medienbüros in Gaza stieg die Zahl der seit Oktober 2023 von Israels Armee im Gazastreifen getöteten Journalisten damit auf 262. Israel wird vorgeworfen, mit den Tötungen systematisch die objektive Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet zu verhindern.

„Größter Angriff“ seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken im Libanon fort

09. April 2026 um 10:30

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Ungeachtet der Iran-Waffenruhe hat Israel nach Armeeangaben am Mittwoch im Libanon den „größten koordinierten Angriff“ seit Kriegsbeginn geflogen. Angegriffen wurden demnach Ortschaften im Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut.

Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden dabei mindestens 182 Menschen getötet. Knapp 900 weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Viele Opfer werden noch unter Trümmern vermutet.

Libanons Präsident Joseph Aoun erklärte sich unterdessen bereit, einem Abkommen über eine dauerhafte Friedensordnung in der Region beizutreten. Die Bundesregierung rief Israel zur Mäßigung auf.

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur Ani meldete am Mittwoch zunächst mehrere israelische Angriffe auf den Süden des Landes. Ins Visier genommen wurde demnach unter anderem ein Wohngebäude in der Region um die Küstenstadt Tyros.

Später berichteten libanesische Medien über israelische Angriffe auf mehrere Viertel von Beirut. Auf Aufnahmen von AFPTV waren Rauchschwaden über der Stadt und mehreren Vororten zu sehen, AFP-Journalisten berichteten von panischen Reaktionen der Menschen vor Ort. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium brach in der Hauptstadt infolge der Angriffe ein Verkehrschaos aus. Anwohner wurden aufgerufen, Rettungsfahrzeugen Vorfahrt zu gewähren.

Später behaupteten die israelischen Streitkräfte, es seien innerhalb von 10 Minuten Angriffe auf rund 100 Hisbollah-Stellungen gewesen.

Berlin: Protest gegen Todesstrafe-Gesetz für Palästinenser

09. April 2026 um 09:30

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Zahlreiche Demonstranten haben sich in Berlin versammelt, um gegen das jüngst verabschiedete israelische Gesetz zur Einführung der Todesstrafe für Palästinenser zu protestieren. Bei der Kundgebung vom Mittwoch stellten einige Aktivisten symbolisch die Hinrichtung palästinensischer Gefangener nach. Zudem schwenkten die Teilnehmer Palästina-Flaggen und hielten Plakate mit Aufschriften wie „Stop the genocide“ und „Free Palestinian prisoners“. Sie forderten ein Ende der israelischen Aggressionen im Nahen Osten. Die Kundgebung verlief ohne Zwischenfälle.

Das israelische Parlament hatte zuletzt ein Todesstrafe-Gesetz für palästinensische Gefangene gebilligt. Dieses sieht vor, dass jedem, „der absichtlich oder durch Gleichgültigkeit den Tod eines israelischen Bürgers aus rassistischen Motiven oder aus Feindseligkeit gegenüber einer Gemeinschaft verursacht, um dem Staat Israel und dem Wiederaufblühen des jüdischen Volkes in seinem Land zu schaden“, die Todesstrafe droht.

Damit würde jedem Palästinenser, der für den Tod eines Israeli verantwortlich gemacht wird, die Hinrichtung drohen – nicht aber einem Israeli, der einen Palästinenser tötet. Das Gesetz soll nun vom Obersten Gericht in Israel überprüft werden. Kritiker und Menschenrechtler sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es de facto nur Palästinenser betrifft.
Received — 08. April 2026 TRT Deutsch
Received — 07. April 2026 TRT Deutsch
Received — 06. April 2026 TRT Deutsch
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