Im niedersächsischen Stade hat es am Montag durch Schüsse nach ersten Polizeiangaben mehrere Tote gegeben. Einem Sprecher zufolge wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Weitere Angaben zu den Geschehensabläufen und mutmaßlichen Hintergründen gab es zunächst nicht.
Die Lage bei einem Waldbrand am Rotenfels in Rheinland-Pfalz hat sich etwas verbessert. „Der Regen hat das Feuer nach unten gedrückt“, sagte Landrätin Bettina Dickes (CDU) am Montagmorgen im Südwestrundfunk. Der Brand war am Samstagnachmittag ausgebrochen.
In Albanien sind erneut Tausende Menschen gegen ein umstrittenes Bauprojekt auf die Straße gegangen, an dem Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, beteiligt ist. Die Demonstranten zogen am Samstag durch die Hauptstadt Tirana.
Die Nacht von Samstag auf Sonntag war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. Der Rekord wurde demnach im ostsächsischen Kubschütz aufgestellt, dort sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad.
Laut dem jüngsten CLAIM-Bericht gab es im vergangenen Jahr insgesamt 4069 antimuslimische Vorfälle in Deutschland. Das sind im Durchschnitt pro Tag mehr als elf Fälle. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Im Interview mit TRT Deutsch erklärt Sozialwissenschaftler Özgür Özvatan, warum viele Betroffene die antimuslimisch-rassistischen Taten gar nicht erst melden.
CLAIM ist eine Organisation, die sich nach eigenen Angaben bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit einsetzt. Mit dem „Lagebild antimuslimischer Rassismus“ legte CLAIM erstmals eine bundesweite Auswertung dokumentierter antimuslimischer Vorfälle aus dem Berichtsjahr 2025 vor.
Laut dem jüngsten CLAIM-Bericht gab es im vergangenen Jahr insgesamt 4069 antimuslimische Vorfälle in Deutschland. Das sind im Durchschnitt pro Tag mehr als elf Fälle. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Im Interview mit TRT Deutsch erklärt Sozialwissenschaftler Özgür Özvatan, warum viele Betroffene die antimuslimisch-rassistischen Taten gar nicht erst melden.
CLAIM ist eine Organisation, die sich nach eigenen Angaben bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit einsetzt. Mit dem „Lagebild antimuslimischer Rassismus“ legte CLAIM erstmals eine bundesweite Auswertung dokumentierter antimuslimischer Vorfälle aus dem Berichtsjahr 2025 vor.
Bei einem ersten Angriff der USA auf den Iran seit dem Rahmenabkommen vom vergangenen Donnerstag haben US-Streitkräfte Ziele im Iran bombardiert. US-Offizielle erklärten, sechs Flugzeuge hätten Raketen- und Drohnenlager sowie Küstenradaranlagen entlang der iranischen Küste und auf der Insel Qeschm angegriffen. Auslöser waren Vorwürfe, iranische Kräfte hätten ein Handelsschiff in der Straße von Hormus attackiert.
Indes meldete Teheran Gegenschläge gegen US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Das iranische Staatsfernsehen berichtete in der Nacht zum Samstag, die Revolutionsgarden hätten als Reaktion auf die US-Angriffe US-Einrichtungen in der Golfregion ins Visier genommen.
Nach zähen Verhandlungen hatten die Präsidenten der USA und des Iran am 17. Juni das Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump unterschrieb die Vereinbarung nach dem G7-Gipfel in Frankreich in Schloss Versailles, wie er anschließend selbst verkündete. Der Iran bestätigte die separate Unterschrift von Präsident Massud Peseschkian.
Das Rahmenabkommen sollte den Krieg beenden, der am 28. Februar mit völkerrechtswidrigen Angriffen der USA und Israels gegen den Iran begonnen hatte. Durch die US-israelischen Angriffe wurden Tausende Menschen im Iran getötet. Die US-Armee verlor durch iranische Gegenschläge 13 Soldaten. Zudem ließen die Kriegsfolgen die Öl- und Spritpreise in aller Welt in die Höhe schießen.
Zahlreiche Israelis haben sich zu einer Massen-Yoga-Session im Hafen von Tel Aviv zusammengefunden. Die Veranstaltung am Sonntag zum Weltyogatag sollte auch Angehörigen der israelischen Armee dienen, von denen viele durch ihre Beteiligung am Gaza-Genozid traumatisiert sind.
Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara hat US-Präsident Donald Trump Türkiye F-35-Kampfjets in Aussicht gestellt. „Ich werde wahrscheinlich etwas tun, das ihn sehr freuen wird“, sagte Trump am Mittwoch in Washington bezüglich des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.
Venezuela ist von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Nach Angaben der Regierung sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 700 Menschen seien verletzt worden, teilte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Donnerstag mit.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist mit Željka Cvijanović, dem serbischen Mitglied des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, zusammengekommen. Bei dem Treffen am Montag in Westjerusalem war entgegen den protokollarischen Regeln lediglich die Flagge der Teilrepublik Republika Srpska zu sehen. Die Nationalflagge von Bosnien und Herzegowina fehlte.
Cvijanović war im April 2022 von Großbritannien aufgrund ihres Verhaltens mit Sanktionen belegt worden. Sie hatte zuvor auf eine De-facto-Abspaltung der Republika Srpska von Bosnien und Herzegowina gedrängt und den Völkermord von Srebrenica geleugnet.
Auch der israelische Außenminister Gideon Saar traf sich mit Cvijanovic. Er bezeichnete die Serben der Teilrepublik im Anschluss als „wahre Freunde Israels“.
In der bosnischen Stadt Srebrenica ereignete sich während des Bosnien-Kriegs der größte Völkermord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 8000 muslimische Jungen und Männer wurden dort im Juli 1995 von serbischen Truppen massakriert, Frauen wurden systematisch vergewaltigt. Noch heute werden Überreste der ermordeten Bosniaken in Massengräbern gefunden. Durch aufwändige DNA-Analysen werden sie den Getöteten zugeordnet und beigesetzt.
Bosnien und Herzegowina ist seit dem Friedensabkommen von Dayton aus dem Jahr 1995 aufgeteilt in die überwiegend von bosnischen Serben bewohnte Republika Srpska und die kroatisch-muslimische Föderation Bosnien und Herzegowina. Die beiden halbautonomen Landesteile haben eigene Regierungen und Parlamente, sind aber durch eine Zentralregierung verbunden.
Ein Strandbad in Halle (Sachsen-Anhalt) will nur noch Badegäste mit ausreichenden Deutschkenntnissen reinlassen. Der Betreiber begründet die umstrittene Regel mit Sicherheitsbedenken. Eine systematische Kontrolle ist aber offenbar nicht geplant. Die Entscheidung ruft Kritik hervor.
Vergangenes Jahr hatte ein Ausländerverbot in einem Schweizer Freibad für Diskussionen gesorgt. Mittlerweile hat die Badeanstalt in der Gemeinde Pruntrut an der französischen Grenze wieder für alle geöffnet – aber mit einem umstrittenen Preissystem.
Viele Berufstätige in Deutschland können sich einen Job im Ausland vorstellen. Das ergab eine Umfrage des Instituts Appinio im Auftrag der Jobseite Indeed. Demnach liebäugeln zwei Drittel der Arbeitnehmer mit der Möglichkeit, auch im Ausland tätig zu werden. Ein Drittel hat bereits konkrete Erkundigungen eingeholt. Gefragteste Zielländer sind die USA, Großbritannien und die Schweiz – wobei das Interesse an den USA zuletzt rückläufig gewesen sei.
„Wenn jedoch zwei Drittel der Beschäftigten mit dem Weggang liebäugeln, sollte das auch als Zeichen für Unzufriedenheit mit den heimischen Standortbedingungen verstanden werden“, sagte Indeed-Ökonomin Virginia Sondergeld. Grundsätzlich sei internationale Mobilität aber begrüßenswert. „Politik und Arbeitgeber sollten diese Signale ernst nehmen: Im Dialog mit den Beschäftigten gilt es, Anreize für die Arbeit in Deutschland neu zu setzen, Arbeitsbedingungen zu verbessern und Talenten so echte Gründe zum Bleiben zu bieten“, betonte Sondergeld.
Besonders ausgeprägt sei die Lust aufs Ausland bei bei Gutverdienern. Etwa die Hälfte aus der Gruppe derer mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 6.000 Euro netto habe sich bereits aktiv im Ausland beworben oder sondiere aktiv den ausländischen Stellenmarkt. Allerdings: Die große Mehrheit möchte nicht für immer im Ausland bleiben – die Spannbreite der Wünsche reicht von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren.
Dabei ist das Hauptmotiv nicht der Wunsch nach besseren Aufstiegsmöglichkeiten – dies gab lediglich ein Viertel der Befragten an. Vielmehr gehe es um bessere Bezahlung und eine bessere Lebensqualität (jeweils mehr als 50 Prozent). Mehr als 40 Prozent hoffen auch auf eine geringe Steuer- und Abgabenlast.
Im Auftrag von Indeed hatte das Marktforschungsinstitut Appinio im Zeitraum vom 08. bis 11. Mai 2026 insgesamt 1.000 Beschäftigte in Deutschland im Alter zwischen 16 und 66 Jahren befragt – davon die Hälfte Frauen.
Vertreter muslimischer Gemeinschaften und Verbände aus 17 Ländern sind bei Köln im Rahmen einer internationalen Konferenz zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei gemeinsame Herausforderungen und eine stärkere Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung in der vergangenen Woche wurde von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) sowie der Hilfsorganisation Hasene International organisiert, wie der Verband am Montag mitteilte. Delegationen aus Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Ungarn, der Ukraine, Georgien, Kirgisistan, der Mongolei, Griechenland, Polen, Litauen, Estland, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Nordmazedonien seien zu der Konferenz angereist. Zu den Diskussionsthemen gehörten die institutionelle Anerkennung muslimischer Gemeinschaften, Minderheitenrechte, religiöse Bildung, Jugendarbeit sowie die Auswirkungen aktueller Krisen und Konflikte auf die Gemeinden.
Laut den Organisatoren verdeutlichte die Konferenz die regionalen Unterschiede in den Herausforderungen: Während in Westeuropa gesellschaftliche Teilhabe und Gleichstellung diskutiert würden, stünden auf dem Balkan Minderheitenrechte und historische Kontinuitäten im Fokus. Im Kaukasus und in Zentralasien prägten Fragen der religiösen Bildung und Jugendarbeit die Debatten. Muslimische Gemeinschaften im Baltikum hingegen würden vor allem um mehr gesellschaftliche Sichtbarkeit ringen, hieß es weiter in einer Mitteilung.
Der Leiter des Organisationskomitees, Abdi Taşdöğen, betonte, viele Probleme seien zwar regional, erforderten aber internationale Solidarität und gemeinsame Lösungsansätze. Ziel sei es, dauerhafte Kommunikations- und Kooperationsstrukturen zwischen muslimischen Institutionen aufzubauen.
Ein besonderes Augenmerk sei bei dem Treffen auf die Situation muslimischer Gemeinschaften in der Ukraine gelegt worden. Der ukrainische Mufti Aider Rustamov habe über die Auswirkungen des Krieges und die humanitären Herausforderungen vor Ort berichtet.
Der Vorsitzende von Hasene International, Bekir Altaş, hob hervor, dass Hilfe nicht nur kurzfristige Unterstützung bedeute, sondern auch Schutz der Menschenwürde und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Die Linken-Politikerin Cansın Köktürk ist beim Parteitag in Potsdam mit der Israel-Politik Deutschlands hart ins Gericht gegangen. 20.000 palästinensische Kinder seien durch die israelische Regierung mit deutschen Waffen getötet worden, so Köktürk bei ihrer Rede am Samstag.
Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat in Anspielung auf die Beziehungen zwischen den USA und Israel einen biblischen Vergleich gezogen. Man habe einst die Teilung des Roten Meeres als Symbol für die USA festigen wollen, sagte Huckabee am Sonntag Jerusalem.
Zahlreiche Menschen haben vor der Eröffnung einer neuen Aldi-Filiale in Manhattan (NYC) stundenlang Schlange gestanden. Der „New York Post“ zufolge wurden am Freitag mehr als 500 Kunden vor dem neuen Standort nahe dem Times Square gezählt.
Zahlreiche Menschen haben vor der Eröffnung einer neuen Aldi-Filiale in Manhattan (NYC) stundenlang Schlange gestanden. Der „New York Post“ zufolge wurden am Freitag mehr als 500 Kunden vor dem neuen Standort nahe dem Times Square gezählt.
Wegen mutmaßlich muslimfeindlicher Angriffe mit mehreren Verletzten ist in Schottland ein Mann festgenommen worden. Gegen den 36-Jährigen wurde wegen der Angriffe in Edinburgh ein Strafverfahren eingeleitet, wie die schottische Polizei am Samstag mitteilte.
Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind am Samstag nach Angaben der libanesischen Staatsagentur mindestens zehn Menschen getötet worden, darunter eine vierköpfige Familie. Zudem sei ein libanesischer Soldat bei einem israelischen Drohnenangriff nahe Nabatija ums Leben gekommen.
Die USA und der Iran hatten am Mittwoch ein Rahmenabkommen zur Beendigung des US-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht unter anderem eine sofortige Waffenruhe in der gesamten Region vor, einschließlich des Libanon.
Nach den jüngsten offiziellen Angaben wurden seit Beginn der israelischen Invasion am 2. März fast 4000 Menschen im Libanon getötet und rund 12.000 weitere verletzt. Zudem wurden nach Behördenangaben mehr als eine Million Menschen innerhalb des Landes vertrieben.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag nach dem Ende des EU-Gipfels in Brüssel Israel dazu aufgefordert, den Waffenstillstand im Libanon einzuhalten. Gleichzeitig betonte Merz, dass er Handelsmaßnahmen gegen Israel ablehne.
Zahlreiche Fußball-Fans haben sich am Samstagmorgen in Köln zum Public Viewing des WM-Spiels Türkiye gegen Paraguay versammelt. Nach einer 0:1-Niederlage gegen Paraguay und dem WM-Aus der türkischen Nationalmannschaft war die Stimmung getrübt. TRT Deutsch war vor Ort.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in den USA vor ihrem Flug nach Kanada mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen konfrontiert worden. Aufnahmen vom Freitag aus dem US-Bundesstaat North Carolina zeigen die Mannschaft bei den strengen Kontrollen auf dem Rollfeld.
Am Samstagabend um 22:00 Uhr (MESZ) trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste und bestreitet sein zweites Spiel in der Gruppenphase der WM 2026.
Das Land Berlin und der Rüstungskonzern Israel Aerospace Industries (IAI) wollen ein Innovationszentrum gründen. Das teilte die Senatskanzlei bereits am 11. Juni mit. Das Vorhaben stößt auf Kritik. Menschenrechtsorganisationen fordern ein Ende der Zusammenarbeit mit Israel.
US-Vizepräsident JD Vance hat Kritik aus der israelischen Regierung am Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges zurückgewiesen. US-Präsident Trump sei das einzige Staatsoberhaupt, „das Israel derzeit wohlgesinnt ist“, sagte er am Donnerstag im Weißen Haus.
Das Europaparlament hat am Mittwoch für die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern in Drittstaaten und weitere Verschärfungen im Asylrecht gestimmt. Eine Mehrheit konservativer und rechter Abgeordneter setzte die Änderungen durch – und reagierte mit Jubel.
US-Präsident Donald Trump hat das Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs am Mittwochabend im Schloss Versailles unterschrieben. Das gab Trump im Anschluss bekannt. Der Iran bestätigte die separate Unterschrift von Präsident Massud Peseschkian.
Ist Elon Musk mitverantwortlich für die rassistischen Proteste in Nordirland? Ein ZDF-Bericht über Äußerungen des Tech-Milliardärs zeichnet ein deutliches Bild. Nun wirft der US-Unternehmer dem Sender „ungeheuerliche Lügen“ vor – und will rechtlich vorgehen.
Nach Ansicht von Mike Huckabee, des US-Botschafters in Israel, haben die USA ihre Existenz Israel zu verdanken. „Ohne Israel, ohne die jüdische Grundlage, gäbe es Amerika nicht“, behauptete der Republikaner am Dienstag bei der „Internationalen Konferenz zum israelischen Kulturerbe“ im besetzten Westjordanland.
Seine Äußerungen folgen auf die jüngsten Aussagen von Donald Trump. Der US-Präsident hatte am Dienstag am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian erklärt, Israel würde ohne die USA nicht existieren.
Die spanische EU-Abgeordnete Irene Montero hat mit einer sarkastischen Rede auf die umstrittene Außenpolitik der EU aufmerksam gemacht. Bei ihrem Auftritt am Dienstag in Straßburg warf sie der EU Anteilnahmslosigkeit gegenüber den US-israelischen Aggressionen in Nahost vor. Anschließend stimmte sie ein spezielles Geburtstagslied für US-Präsident Donald Trump an, worin sie ihn „Herr Genozid“ nannte. Ihre Worte richteten sich auch gegen die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Montero gehört der linken Partei Podemos an. Sie hatte in der Vergangenheit immer wieder die EU-Außenpolitik kritisiert und Maßnahmen gegen die US-israelischen Aggressionen in Nahost gefordert. Die spanische Regierung gehört zu den schärfsten Kritikern Israels auf der internationalen Bühne.