Sie planten mutmaßlich einen NS-Staat in Sachsen – der Prozess gegen die „Sächsischen Separatisten“ in Dresden läuft. Waffengewalt, paramilitärisches Training und der Vorwurf versuchten Mordes – wer sind die rechtsextremen Männer?
Am 23. Januar begann am Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen acht Mitglieder der "Sächsischen Separatisten". Die mutmaßliche Terrorgruppe soll sich auf den von ihnen erwarteten Zusammenbruch des Systems vorbereitet geplant haben, um dann mit Waffengewalt einen NS-Staat in Ostdeutschland zu errichten.
Die „Sächsischen Separatisten“ – eine Gruppe junger Männer aus dem Raum Leipzig/Brandis - soll sich 2020 gegründet haben. Prägend waren offenbar zwei Brüder aus einem offen nationalsozialistischen Elternhaus. Mutmaßlich führte die Gruppe paramilitärische Trainings durch, sprach über Angriffe auf politische Gegner und über „Säuberungen“ von Minderheiten. In Deutschland und Österreich fanden Ermittler Munition, militärische Ausrüstung und umfangreiche NS-Propaganda.
Im November 2024 wurden acht mutmaßliche Mitglieder in Untersuchungshaft genommen. Einer von ihnen ist der AfD-Kommunalpolitiker Kurt Hättasch. Ihm wird im laufenden Prozess sogar versuchter Mord vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt die Gruppe außerdem der Bildung einer terroristischen Vereinigung und des versuchten Hochverrats.
Die Spuren der „Sächsischen Separatisten“ führen auch nach Österreich. Als Anführer der Gruppe gilt Jörg S., dessen Vater ein bekannter österreichischer Neonazi ist.
Die exactly-Reporter recherchieren, wie sich die jungen Männer radikalisierten und woher ihre politischen Überzeugungen stammen. In einem exklusiven Interview berichten zwei Aussteiger aus der Frühphase der Gruppe und beschreiben ihren ideologischen Kern: Antisemitismus im Stil des historischen Nationalsozialismus.
Ein Film von Nina Böckmann, Thomas Datt und Marcel Siepmann.
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00:00 Intro
01:12 Prozessbeginn in Dresden gegen die mutmaßlichen „Sächsischen Separatisten“
02:09 Bundeswehr-Student, Metallbaumeister, AfD-Politiker – der Angeklagte Kurt Hättasch
03:11 „Nationalist, aber nicht Nationalsozialist“ – Interview mit Hättaschs Verteidiger
04:21 Erschaffung eines NS-Staates als Ziel der Gruppe – Anonyme Aussteiger berichten
07:24 Biografische Hintergründe von Jörg S. und Jörn S. - Langenlois, Österreich
08:16 Naziwerbung, Munition, Sturmgewehre – ein Haus voller Militaria und NS-Devotionalien
09:15 Gespräch mit Othmar Pruckner, Journalist Langenlois über Hans-Jörg S.
11:34 Einwohner-Initiative will das Forsthaus wieder in Gemeindehand bringen
13:36 Konfrontation mit dem Vater der Angeklagten Hans-Jörg S. vor dem Oberlandesgericht Dresden
15:38 Aussteiger: Nach Überfall Racheplan an Linken
17:22 Kurt Hättasch ist angeklagt wegen versuchten Mordes – was ist bei der Festnahme durch die Polizei passiert?
19:35 Fazit
Dich interessiert das Thema „Sächsische Separatisten“? Hier findest Du unseren ersten Film dazu: „Sächsische Separatisten“ – Militante Rechte rüsten auf
https://www.youtube.com/watch?v=vMwwod26iys
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Sie planten mutmaßlich einen NS-Staat in Sachsen – der Prozess gegen die „Sächsischen Separatisten“ in Dresden läuft. Waffengewalt, paramilitärisches Training und der Vorwurf versuchten Mordes – wer sind die rechtsextremen Männer?
Am 23. Januar begann am Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen acht Mitglieder der "Sächsischen Separatisten". Die mutmaßliche Terrorgruppe soll sich auf den von ihnen erwarteten Zusammenbruch des Systems vorbereitet geplant haben, um dann mit Waffengewalt einen NS-Staat in Ostdeutschland zu errichten.
Die „Sächsischen Separatisten“ – eine Gruppe junger Männer aus dem Raum Leipzig/Brandis - soll sich 2020 gegründet haben. Prägend waren offenbar zwei Brüder aus einem offen nationalsozialistischen Elternhaus. Mutmaßlich führte die Gruppe paramilitärische Trainings durch, sprach über Angriffe auf politische Gegner und über „Säuberungen“ von Minderheiten. In Deutschland und Österreich fanden Ermittler Munition, militärische Ausrüstung und umfangreiche NS-Propaganda.
Im November 2024 wurden acht mutmaßliche Mitglieder in Untersuchungshaft genommen. Einer von ihnen ist der AfD-Kommunalpolitiker Kurt Hättasch. Ihm wird im laufenden Prozess sogar versuchter Mord vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt die Gruppe außerdem der Bildung einer terroristischen Vereinigung und des versuchten Hochverrats.
Die Spuren der „Sächsischen Separatisten“ führen auch nach Österreich. Als Anführer der Gruppe gilt Jörg S., dessen Vater ein bekannter österreichischer Neonazi ist.
Die exactly-Reporter recherchieren, wie sich die jungen Männer radikalisierten und woher ihre politischen Überzeugungen stammen. In einem exklusiven Interview berichten zwei Aussteiger aus der Frühphase der Gruppe und beschreiben ihren ideologischen Kern: Antisemitismus im Stil des historischen Nationalsozialismus.
Ein Film von Nina Böckmann, Thomas Datt und Marcel Siepmann.
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01:12 Prozessbeginn in Dresden gegen die mutmaßlichen „Sächsischen Separatisten“
02:09 Bundeswehr-Student, Metallbaumeister, AfD-Politiker – der Angeklagte Kurt Hättasch
03:11 „Nationalist, aber nicht Nationalsozialist“ – Interview mit Hättaschs Verteidiger
04:21 Erschaffung eines NS-Staates als Ziel der Gruppe – Anonyme Aussteiger berichten
07:24 Biografische Hintergründe von Jörg S. und Jörn S. - Langenlois, Österreich
08:16 Naziwerbung, Munition, Sturmgewehre – ein Haus voller Militaria und NS-Devotionalien
09:15 Gespräch mit Othmar Pruckner, Journalist Langenlois über Hans-Jörg S.
11:34 Einwohner-Initiative will das Forsthaus wieder in Gemeindehand bringen
13:36 Konfrontation mit dem Vater der Angeklagten Hans-Jörg S. vor dem Oberlandesgericht Dresden
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Hass auf Juden, Linke, Homosexuelle – Stolz auf Volk, Nation und Tradition. Nationalsozialistische Ideologie wird bei jungen Männern populärer. Wieso radikalisieren sie sich, und wie reagiert der Staat?
Junge rechtsextreme Gruppen in Deutschland haben Zulauf. Auch Minderjährige sehen sich schon als Nationalsozialisten, sind gewaltbereit, bedrohen und attackieren politische Gegner. Rechtsextremisten mobilisieren Jugendliche erfolgreich im Netz, und bei rechtsradikalen Demos fallen immer mehr junge Männer auf.
Warum wenden sich so viele Jugendliche dem Nationalsozialismus zu? Und greift der Staat zu spät ein?
Die Reporter Thomas Datt und Clemens Lotze haben mehr als ein Jahr lang die Entwicklung der „Elblandrevolte“ aus Sachsen rund um den jungen Neonazi Finley P. beobachtet. Mit dem Projekt „Elblandrevolte“ wollte Finley P. das Image der JN aufpolieren, der Jugendorganisation der Neonazi-Partei „Die Heimat“, vormals NPD. Bei Demos tritt die Gruppe offensiv auf. Seine radikalen Äußerungen machen Finley populär, nach einem Angriff auf junge Linke kommt er in U-Haft und wird später zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet die Jung-Nazis. Im Interview mit „exactly“ hebt dessen Präsident Dirk-Martin Christian deren Gewaltbereitschaft hervor.
Solvejg Höppner und Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. erklären den Zulauf junger Menschen zur rechtsextremen Szene mit einem generellen gesellschaftlichen Trend sowie der Suche nach Orientierung in Krisenzeiten. Auch das Männlichkeitsbild, das von der Szene propagiert werde, trage zur Faszination bei.
Wohin Radikalisierung über die Jahre führen kann, und welche Gedankenwelt diese eröffnet, darüber können die Reporter mit zwei Aussteigern aus einer späteren mutmaßlichen Terrorgruppe sprechen.
Ein Film von Thomas Datt und Clemens Lotze.
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00:00 Intro
01:25 Neonazis der „Elblandrevolte“ JN gegen den CSD in Dresden
02:20 Finley P. – ein junger Rechtsextremer wird Star auf Social Media
04:27 Größter Anti-CSD Protest in Bautzen
05:27 Warum werden immer mehr Jugendliche rechtsextrem? – Gespräch mit Kulturbüro Sachsen e.V.
08:05 Hass auf Homosexuelle – Demo in Görlitz
09:56 Wie hoch ist die Gewaltbereitschaft? Interview mit Verfassungsschutzpräsident Dirk-Martin Christian
11:58 Ausschreitungen in Görlitz – drei Verletzte und U-Haft für Finley P.
13:35 Jahrelange Radikalisierung – extreme Folgen
18:09 sprunghaft mehr Jugendliche bei Neonazi-„Gedenkmarsch“ in Dresden
19:18 Immer mehr junge Neonazis – wie zeigt sich das an Schulen?
24:55 Wie reagiert der Staat? – Interview mit der Jana Ulbricht, Sprecherin der Polizei Chemnitz
28:11 Ein junger Görlitzer erklärt, was ihn am CSD stört
29:22 Finley P. wird verurteilt – zwei Jahre Bewährung, bei Verstoß drohen neun Monate Gefängnis
32:02 mit jungen Neonazis auf Nachtwanderung in Ostsachsen
Kamera: Clemens Lotze, Uwe Nitschke, Lucas Piossek
Mitarbeit: Lena W., Mita Sethi, Eileen Tylla
Schnitt: Clemens Lotze, Lucas Piossek
Grafik: Sascha Werner
Produktion: Frank Seidel
Redaktionsassistenz: Laura Krodel
Redaktion: Kristina Ehrlich
Thomas Datt war auch Gesprächsgast bei MDR Aktuell LIVE. Hier geht es zum Interview: https://www.youtube.com/watch?v=aPB4runUlcQ
Hass auf Juden, Linke, Homosexuelle – Stolz auf Volk, Nation und Tradition. Nationalsozialistische Ideologie wird bei jungen Männern populärer. Wieso radikalisieren sie sich, und wie reagiert der Staat?
Junge rechtsextreme Gruppen in Deutschland haben Zulauf. Auch Minderjährige sehen sich schon als Nationalsozialisten, sind gewaltbereit, bedrohen und attackieren politische Gegner. Rechtsextremisten mobilisieren Jugendliche erfolgreich im Netz, und bei rechtsradikalen Demos fallen immer mehr junge Männer auf.
Warum wenden sich so viele Jugendliche dem Nationalsozialismus zu? Und greift der Staat zu spät ein?
Die Reporter Thomas Datt und Clemens Lotze haben mehr als ein Jahr lang die Entwicklung der „Elblandrevolte“ aus Sachsen rund um den jungen Neonazi Finley P. beobachtet. Mit dem Projekt „Elblandrevolte“ wollte Finley P. das Image der JN aufpolieren, der Jugendorganisation der Neonazi-Partei „Die Heimat“, vormals NPD. Bei Demos tritt die Gruppe offensiv auf. Seine radikalen Äußerungen machen Finley populär, nach einem Angriff auf junge Linke kommt er in U-Haft und wird später zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Der sächsische Verfassungsschutz beobachtet die Jung-Nazis. Im Interview mit „exactly“ hebt dessen Präsident Dirk-Martin Christian deren Gewaltbereitschaft hervor.
Solvejg Höppner und Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. erklären den Zulauf junger Menschen zur rechtsextremen Szene mit einem generellen gesellschaftlichen Trend sowie der Suche nach Orientierung in Krisenzeiten. Auch das Männlichkeitsbild, das von der Szene propagiert werde, trage zur Faszination bei.
Wohin Radikalisierung über die Jahre führen kann, und welche Gedankenwelt diese eröffnet, darüber können die Reporter mit zwei Aussteigern aus einer späteren mutmaßlichen Terrorgruppe sprechen.
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01:25 Neonazis der „Elblandrevolte“ JN gegen den CSD in Dresden
02:20 Finley P. – ein junger Rechtsextremer wird Star auf Social Media
04:27 Größter Anti-CSD Protest in Bautzen
05:27 Warum werden immer mehr Jugendliche rechtsextrem? – Gespräch mit Kulturbüro Sachsen e.V.
08:05 Hass auf Homosexuelle – Demo in Görlitz
09:56 Wie hoch ist die Gewaltbereitschaft? Interview mit Verfassungsschutzpräsident Dirk-Martin Christian
11:58 Ausschreitungen in Görlitz – drei Verletzte und U-Haft für Finley P.
13:35 Jahrelange Radikalisierung – extreme Folgen
18:09 sprunghaft mehr Jugendliche bei Neonazi-„Gedenkmarsch“ in Dresden
19:18 Immer mehr junge Neonazis – wie zeigt sich das an Schulen?
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28:11 Ein junger Görlitzer erklärt, was ihn am CSD stört
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32:02 mit jungen Neonazis auf Nachtwanderung in Ostsachsen
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Steinreinigung, Gartenservice oder der Ankauf von Gold und Pelzen: All das sind scheinbare Dienstleistungen, mit denen eine Großfamilie in Deutschland im großen Stil Menschen abzocken soll. Die polnisch-stämmige Goman-Familie ist bundesweit tätig, verdient Millionen und prahlt mit ihrem luxuriösen Lebensstil in sozialen Netzwerken. Ursprünglich hatten sie sich in Leverkusen niedergelassen. Dort haben sie die Fahnder schon länger im Visier, auch wegen Sozialbetruges. Nach Recherchen von MDR Investigativ ist ein Teil der Familie nun nach Ostdeutschland ausgewichen. So sollen die Gomans und ihre Strohmänner zum Beispiel Immobilien in Chemnitz erworben haben. Inzwischen gibt es erste Verurteilungen wegen Betruges in Halle. In Sachsen laufen derzeit zwei große Ermittlungsverfahren. Auch die Verbraucherzentralen warnen vor den Betrügern.
00:00 Intro
01:19 Betrugsmasche Steinreinigung, Betroffenen berichten
07:15 Wer ist die Familie Goman und woher kommen sie? Einordnung durch Oliver Huth vom Bund Deutscher Kriminalbeamter
10:07 Prozess wegen Betruges vorm Landgericht Halle
12:00 Verbraucherzentrale Sachsen erklärt Betrugsmaschen
13:28 Polizeiliche Ermittlungen und Immobilienkäufe in Chemnitz
17:34 Betrug mit Gold- und Pelzankauf, Recherche mit versteckter Kamera
26:56 Verbraucherzentrale ordnet verdeckt gedrehte Verkaufsgespräche ein
Mehr zum Film berichtet Autorin Nadja Malak in unserem Podcast: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7c15f7166a586e3b/
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Steinreinigung, Gartenservice oder der Ankauf von Gold und Pelzen: All das sind scheinbare Dienstleistungen, mit denen eine Großfamilie in Deutschland im großen Stil Menschen abzocken soll. Die polnisch-stämmige Goman-Familie ist bundesweit tätig, verdient Millionen und prahlt mit ihrem luxuriösen Lebensstil in sozialen Netzwerken. Ursprünglich hatten sie sich in Leverkusen niedergelassen. Dort haben sie die Fahnder schon länger im Visier, auch wegen Sozialbetruges. Nach Recherchen von MDR Investigativ ist ein Teil der Familie nun nach Ostdeutschland ausgewichen. So sollen die Gomans und ihre Strohmänner zum Beispiel Immobilien in Chemnitz erworben haben. Inzwischen gibt es erste Verurteilungen wegen Betruges in Halle. In Sachsen laufen derzeit zwei große Ermittlungsverfahren. Auch die Verbraucherzentralen warnen vor den Betrügern.
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01:19 Betrugsmasche Steinreinigung, Betroffenen berichten
07:15 Wer ist die Familie Goman und woher kommen sie? Einordnung durch Oliver Huth vom Bund Deutscher Kriminalbeamter
10:07 Prozess wegen Betruges vorm Landgericht Halle
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17:34 Betrug mit Gold- und Pelzankauf, Recherche mit versteckter Kamera
26:56 Verbraucherzentrale ordnet verdeckt gedrehte Verkaufsgespräche ein
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Ein Jahr nach dem #Anschlag auf den #Weihnachtsmarkt in #Mageburg: Wir begleiten Menschen, deren Leben sich durch den Anschlag für immer verändert hat.
Recap: 20. Dezember 2024. Ein Mann fährt mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen sterben. Mehr als 300 werden verletzt. In den Monaten danach kämpfen sie mit ihren Erinnerungen und ringen um das Andenken.
Angehörige wie Susanne Staab fühlen sich vergessen. Erst fünf Tage nach dem Anschlag erfährt sie, dass ihre Mutter unter den Todesopfern ist. Ein Kondolenzschreiben der Stadt Magdeburg enttäuscht sie.
Die Vorwürfe über Lücken in Kommunikation und fehlende Unterstützung werfen Fragen auf – fehlt es der Stadt an Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen? Fragen, die wir der Magdeburger Oberbürgermeisterin stellen.
Anfang November startet einer der größten Prozesse der deutschen Geschichte. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt Anfang November das Verfahren gegen Taleb A.
(📍 Im Film (TC 13:01) sagen wir, dass drei Tage nach dem Anschlag ein Gedenkgottesdienst stattfand. Das ist nicht richtig. – Der Gedenkgottesdienst fand bereits am Tag nach dem Anschlag, am 21.12.2024 statt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.)
Hier findet ihr laufend aktuelle Informationen rund um den Prozess:
https://1.ard.de/prozess-anschlag-magdeburg-uebersicht
Dieses Thema bei Fakt ist! "Wie weiter in Magdeburg? Ein Jahr nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt"
https://www.mdr.de/fakt-ist/redaktionen/magdeburg/fakt-ist-magdeburg-lange-schatten-weihnachtsmarkt-anschlag-100.html
Hier könnt ihr im Chat zum Programmschwerpunkt mitdiskutieren:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/fakt-ist-magdeburg-anschlag-chat-100.html
Ein Film von Emma Mack
Kamera: Denny Ebeling
Ton: Paul Funk, Marco Zachau
Schnitt: Eva-Maria Arndt
Tonmischung: Jörg Stocker
Produktionsleitung: Luise Mietzsch, Linda Ky
Redaktionsassistenz: Vanessa Kündiger, Vanessa Bierwirth, Lisa Lewonig
Redaktion: Roland Jäger
Leitung: Nadja Storz
Hier findet ihr Hilfe: Die Telefonseelsorge ist anonym und rund um die Uhr kostenfrei erreichbar:
0800 111 0 111
0800 111 0 222
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Ein Jahr nach dem #Anschlag auf den #Weihnachtsmarkt in #Mageburg: Wir begleiten Menschen, deren Leben sich durch den Anschlag für immer verändert hat.
Recap: 20. Dezember 2024. Ein Mann fährt mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen sterben. Mehr als 300 werden verletzt. In den Monaten danach kämpfen sie mit ihren Erinnerungen und ringen um das Andenken.
Angehörige wie Susanne Staab fühlen sich vergessen. Erst fünf Tage nach dem Anschlag erfährt sie, dass ihre Mutter unter den Todesopfern ist. Ein Kondolenzschreiben der Stadt Magdeburg enttäuscht sie.
Die Vorwürfe über Lücken in Kommunikation und fehlende Unterstützung werfen Fragen auf – fehlt es der Stadt an Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen? Fragen, die wir der Magdeburger Oberbürgermeisterin stellen.
Anfang November startet einer der größten Prozesse der deutschen Geschichte. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt Anfang November das Verfahren gegen Taleb A.
(📍 Im Film (TC 13:01) sagen wir, dass drei Tage nach dem Anschlag ein Gedenkgottesdienst stattfand. Das ist nicht richtig. – Der Gedenkgottesdienst fand bereits am Tag nach dem Anschlag, am 21.12.2024 statt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.)
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Dieses Thema bei Fakt ist! "Wie weiter in Magdeburg? Ein Jahr nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt"
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Kamera: Denny Ebeling
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👮 Nur 5% der Betroffenen von Partnerschaftsgewalt erstatten Anzeige – Zeit zu handeln für Politik, Justiz und Gesellschaft, sagt Autorin Julia Cruschwitz von MDR investigativ.
Ein Meinungsbeitrag aus den ARD-Tagesthemen. Julia recherchiert schon seit Jahren intensiv zum Thema Femizide und häusliche Gewalt. Schaut euch Ihren Film an: https://www.youtube.com/watch?v=d0nQ-6tiJX8
Mit Metalldetektoren sondeln Schatzsucher im Boden nach Metall aus dem zweiten Weltkrieg und verkaufen die illegalen Funde gewinnbringend an Sammler. exactly taucht ein in die Militaria-Szene und das Geschäft mit Kriegsrelikten.
Im Wald von Halbe in Brandenburg, wo 1945 die sogenannte „Kesselschlacht von Halbe“ stattfand, will Reporter Albrecht Radon Menschen treffen, die mit dem Metalldetektor auf der Suche nach wertvollen Bodenfunden sind – darunter Stahlhelme, Erkennungsmarken, Munition, Waffen und andere Relikte der Wehrmacht und der Roten Armee.
Das sogenannte „Sondeln“ ist fast schon Volkssport in Deutschland. Doch was als Hobby beginnt, wird schnell zum illegalen Geschäft. Denn Sondeln, Graben und handeln von Funden aus Schlachtfeldern sind verboten. Schatzsucher graben Helme, Munition oder Erkennungsmarken toter Soldaten der Wehrmacht aus - viele der Funde stammen aus Gräbern gefallener Soldaten und werden auf einschlägigen Plattformen teuer verkauft. Die Szene ist groß – geschätzt sind zehntausende Treasurehunter und Sondler in Deutschland unterwegs.
Undercover trifft Reporter Albrecht Radon einen ehemaligen Sondler. An seiner Tür teils verbotene Symbole wie die Zahl 88, und die Aufschrift SS. Innen an der Wand hängt ein Bild von Hitler und eine Flagge in den Farben des Kaiserreichs mit der Aufschrift „Nationaler Widerstand“. Später erfahren wir über den Mann, er sein im Ort als Rechtsextremer bekannt, und der Schuppen unter dem Namen „Wolfsschanze“.
Die Reportage zeigt, wie durch das Sondengehen und das illegale Graben nicht nur historische Schätze, sondern auch die Würde der Toten gefährdet wird. Fachpersonen aus Archäologie und Denkmalpflege kritisieren die Grabräuber scharf. Experten wie Archäologin Josefine Falkenberg und Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kämpfen für einen respektvollen Umgang mit den Toten und der Vergangenheit.
Ein Film von Albrecht Radon.
00:00 Intro
00:38 Helme, Erkennungsmarken, Orden – illegaler Handel mit Militaria im Netz
02:02 Wer sind die Schatzsucher? Suche in den Wäldern Brandenburgs
03:48 Undercover-Gespräch mit ehemaligem Sondler
05:45 beschlagnahmte Munition und Waffenteile – Hausdurchsuchungen durch die Polizei Zwickau
06:18 Kriegsgräberfürsorge auf dem Waldfriedhof Halbe
07:20 Expertengespräch mit Archäologin Josefine Falkenberg
08:30 Tote Soldaten identifizieren – Die Arbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
10:50 SS und Hakenkreuz – Undercover auf einem dem Militaria-Markt in Bernsdorf Sachsen
13:07 Statement des Veranstalters des Marktes
13:39 Fazit
#Militaria #Brandenburg #Sondengänger #Brandenburg #Halbe, #Bernsdorf #Oberlausitz #Militär #WW2 #Militaria #ZweiterWeltkrieg
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📱 TikTok: https://www.tiktok.com/@teamrecherche
📷 Instagram: ARD Team Recherche (@team.recherche) • Instagram-Fotos und -Videos
🎙️ Unser Podcast: https://www.mdr.de/s/hinterderrecherche
➡️ Die Investigativ-Rubrik in der ARD Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/investigativ
https://www.mdr.de/investigativ/index.html
Mit Metalldetektoren sondeln Schatzsucher im Boden nach Metall aus dem zweiten Weltkrieg und verkaufen die illegalen Funde gewinnbringend an Sammler. exactly taucht ein in die Militaria-Szene und das Geschäft mit Kriegsrelikten.
Im Wald von Halbe in Brandenburg, wo 1945 die sogenannte „Kesselschlacht von Halbe“ stattfand, will Reporter Albrecht Radon Menschen treffen, die mit dem Metalldetektor auf der Suche nach wertvollen Bodenfunden sind – darunter Stahlhelme, Erkennungsmarken, Munition, Waffen und andere Relikte der Wehrmacht und der Roten Armee.
Das sogenannte „Sondeln“ ist fast schon Volkssport in Deutschland. Doch was als Hobby beginnt, wird schnell zum illegalen Geschäft. Denn Sondeln, Graben und handeln von Funden aus Schlachtfeldern sind verboten. Schatzsucher graben Helme, Munition oder Erkennungsmarken toter Soldaten der Wehrmacht aus - viele der Funde stammen aus Gräbern gefallener Soldaten und werden auf einschlägigen Plattformen teuer verkauft. Die Szene ist groß – geschätzt sind zehntausende Treasurehunter und Sondler in Deutschland unterwegs.
Undercover trifft Reporter Albrecht Radon einen ehemaligen Sondler. An seiner Tür teils verbotene Symbole wie die Zahl 88, und die Aufschrift SS. Innen an der Wand hängt ein Bild von Hitler und eine Flagge in den Farben des Kaiserreichs mit der Aufschrift „Nationaler Widerstand“. Später erfahren wir über den Mann, er sein im Ort als Rechtsextremer bekannt, und der Schuppen unter dem Namen „Wolfsschanze“.
Die Reportage zeigt, wie durch das Sondengehen und das illegale Graben nicht nur historische Schätze, sondern auch die Würde der Toten gefährdet wird. Fachpersonen aus Archäologie und Denkmalpflege kritisieren die Grabräuber scharf. Experten wie Archäologin Josefine Falkenberg und Joachim Kozlowski vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kämpfen für einen respektvollen Umgang mit den Toten und der Vergangenheit.
Ein Film von Albrecht Radon.
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02:02 Wer sind die Schatzsucher? Suche in den Wäldern Brandenburgs
03:48 Undercover-Gespräch mit ehemaligem Sondler
05:45 beschlagnahmte Munition und Waffenteile – Hausdurchsuchungen durch die Polizei Zwickau
06:18 Kriegsgräberfürsorge auf dem Waldfriedhof Halbe
07:20 Expertengespräch mit Archäologin Josefine Falkenberg
08:30 Tote Soldaten identifizieren – Die Arbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
10:50 SS und Hakenkreuz – Undercover auf einem dem Militaria-Markt in Bernsdorf Sachsen
13:07 Statement des Veranstalters des Marktes
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Dresden: Im neuen NSU-Prozess steht Beate Zschäpes Freundin Susann Eminger vor Gericht. Nach den Morden, Anschlägen und Raubüberfällen des rechtsextremen Netzwerks geht es um Schuld, Beihilfe und wahrscheinlich die letzte gerichtliche Aufklärung. Was wusste Susann Eminger?
Vor dem Oberlandesgericht Dresden läuft derzeit ein bedeutender Prozess: Susann Eminger, enge Freundin von Beate Zschäpe, ist wegen Beihilfe und Unterstützung des rechtsextremen NSU-Netzwerks angeklagt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr vor, den drei Terroristen – Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe – geholfen zu haben. Sie hatte ihnen Personalien und eine Krankenkassenkarte überlassen und beim Abholen des Wohnmobils für einen der letzten Raubüberfälle geholfen.
Der Nationalsozialistische Untergrund verübte zwischen 1999 und 2011 zehn Morde, mehrere Sprengstoffanschläge und zahlreiche Bank-Überfälle. Trotz jahrelanger Ermittlungen durch Polizei, BKA, Staatsschutz und Verfassungsschutz bleiben viele Fragen offen. Wie groß war das rechtsextreme Netzwerk, das den NSU über Jahre im Untergrund unterstützte? Neue Dokumente deuten auf weitere Akteure hin, doch die vollständige Aufklärung ist bis heute nicht geschehen.
Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen eine Verbindung des NSU zum Rechtsextremisten Sven Liebich . Liebich aus Halle war jahrelang in der rechtsextremen Szene aktiv. Auch als Mitglied der später verbotenen Vereinigung Blood and Honour und gab diverse Neonazi Zeitschriften heraus.
Liebich behauptet später sich von der rechten Szene losgesagt zu haben. Die Hetze gegen Andersdenkende hörte über Jahre nicht auf. Beleidigungen und Volksverhetzung waren an der Tagesordnung. Erst nach dutzenden Anzeigen und Verfahren kam es letztendlich vor wenigen Monaten zu einer Verurteilung mit anderthalbjähriger Haftstrafe. Als Sven änderte er kurz zuvor sein Geschlecht und wurde dadurch als Marla Svenja Liebig international bekannt. Der Haft entzog sich Liebich durch Flucht. Beobachter sehen in ihren Aktionen eine jahrelange Strategie.
Die Schuld von Eminger ist umstritten. Sie schweigt bislang vor Gericht. Kritiker befürchten, dass es trotz der Beweise zu einem Freispruch kommen könnte. Für Opfer wie Serkan Yildirim, der 1999 einen der ersten NSU-Anschläge überlebte, wäre das ein bitteres Signal. Sein Antrag auf Nebenklage wurde abgelehnt.
Dieser Prozess gilt als die letzte Chance zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes. Das Urteil wird zeigen, ob die Justiz nach Jahren der Rechtsextremismus-Debatte und Pannen bei den Ermittlungen noch Gerechtigkeit schaffen kann – oder ob erneut eine mutmaßliche Unterstützerin des NSU als „nur beschuldigt“ gilt.
Ein Film von Christin Simon, Lea Hruschka und Christian Bergmann.
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Dresden: Im neuen NSU-Prozess steht Beate Zschäpes Freundin Susann Eminger vor Gericht. Nach den Morden, Anschlägen und Raubüberfällen des rechtsextremen Netzwerks geht es um Schuld, Beihilfe und wahrscheinlich die letzte gerichtliche Aufklärung. Was wusste Susann Eminger?
Vor dem Oberlandesgericht Dresden läuft derzeit ein bedeutender Prozess: Susann Eminger, enge Freundin von Beate Zschäpe, ist wegen Beihilfe und Unterstützung des rechtsextremen NSU-Netzwerks angeklagt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr vor, den drei Terroristen – Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe – geholfen zu haben. Sie hatte ihnen Personalien und eine Krankenkassenkarte überlassen und beim Abholen des Wohnmobils für einen der letzten Raubüberfälle geholfen.
Der Nationalsozialistische Untergrund verübte zwischen 1999 und 2011 zehn Morde, mehrere Sprengstoffanschläge und zahlreiche Bank-Überfälle. Trotz jahrelanger Ermittlungen durch Polizei, BKA, Staatsschutz und Verfassungsschutz bleiben viele Fragen offen. Wie groß war das rechtsextreme Netzwerk, das den NSU über Jahre im Untergrund unterstützte? Neue Dokumente deuten auf weitere Akteure hin, doch die vollständige Aufklärung ist bis heute nicht geschehen.
Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen eine Verbindung des NSU zum Rechtsextremisten Sven Liebich . Liebich aus Halle war jahrelang in der rechtsextremen Szene aktiv. Auch als Mitglied der später verbotenen Vereinigung Blood and Honour und gab diverse Neonazi Zeitschriften heraus.
Liebich behauptet später sich von der rechten Szene losgesagt zu haben. Die Hetze gegen Andersdenkende hörte über Jahre nicht auf. Beleidigungen und Volksverhetzung waren an der Tagesordnung. Erst nach dutzenden Anzeigen und Verfahren kam es letztendlich vor wenigen Monaten zu einer Verurteilung mit anderthalbjähriger Haftstrafe. Als Sven änderte er kurz zuvor sein Geschlecht und wurde dadurch als Marla Svenja Liebig international bekannt. Der Haft entzog sich Liebich durch Flucht. Beobachter sehen in ihren Aktionen eine jahrelange Strategie.
Die Schuld von Eminger ist umstritten. Sie schweigt bislang vor Gericht. Kritiker befürchten, dass es trotz der Beweise zu einem Freispruch kommen könnte. Für Opfer wie Serkan Yildirim, der 1999 einen der ersten NSU-Anschläge überlebte, wäre das ein bitteres Signal. Sein Antrag auf Nebenklage wurde abgelehnt.
Dieser Prozess gilt als die letzte Chance zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes. Das Urteil wird zeigen, ob die Justiz nach Jahren der Rechtsextremismus-Debatte und Pannen bei den Ermittlungen noch Gerechtigkeit schaffen kann – oder ob erneut eine mutmaßliche Unterstützerin des NSU als „nur beschuldigt“ gilt.
Ein Film von Christin Simon, Lea Hruschka und Christian Bergmann.
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Leistungsdruck, gesellschaftliche Krisen, Zukunftsängste – Kinder und Jugendliche in Deutschland stehen zunehmend unter psychischer Belastung. Ob Krieg in der Ukraine und in Nahost, Klimakrise, Mobbing in sozialen Medien, Ausgrenzung, Wohnungsnot oder Armut: Die junge Generation wächst in eine unsichere Zukunft hinein.
Immer mehr junge Menschen zeigen Anzeichen von Angst, Überforderung und depressiven Symptomen. Gleichzeitig fehlen flächendeckende Daten zum psychischen Wohlbefinden und die Versorgungslage ist angespannt: Therapieplätze sind knapp, die Wartezeiten lang.
Unsere neue exactly-Doku beleuchtet, wie stark Kinder und Jugendliche unter Druck stehen, wer und was sie belastet – und warum es höchste Zeit ist, ihre veränderten Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Kapitelmarken:
00:00 – Intro
01: 25 – Nach Zusammenbruch: Aufenthalt in Klinikum Weimar
06:01 – Psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen nehmen zu
09:22 – Nach Diagnose: Nelly will anderen Kindern helfen
13:25 – Regelschule in Arnstadt: Was die junge Generation beschäftigt
19:45 – Nachwuchs in Dachdeckermeisterei in Großbreitenbach dringend benötigt
23:36 – Automobilzulieferer Mubea in Weißensee passt Ausbildung an
Die neue Podcast-Folge von Hinter der Recherche zu diesem Film könnt ihr euch hier anhören: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fb0456e01dc5a1af/
Leistungsdruck, gesellschaftliche Krisen, Zukunftsängste – Kinder und Jugendliche in Deutschland stehen zunehmend unter psychischer Belastung. Ob Krieg in der Ukraine und in Nahost, Klimakrise, Mobbing in sozialen Medien, Ausgrenzung, Wohnungsnot oder Armut: Die junge Generation wächst in eine unsichere Zukunft hinein.
Immer mehr junge Menschen zeigen Anzeichen von Angst, Überforderung und depressiven Symptomen. Gleichzeitig fehlen flächendeckende Daten zum psychischen Wohlbefinden und die Versorgungslage ist angespannt: Therapieplätze sind knapp, die Wartezeiten lang.
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#Bunker #Krieg #Sicherheit
Krieg, Terrorismus, Cyberangriffe, Naturkatastrophen und organisierte Kriminalität: Viele Deutsche haben das Gefühl, dass der Staat sie nicht hinreichend schützt. Wo finden Menschen im Ernstfall ärztliche Hilfe oder Strom für Handys? Wer sorgt für ihre Sicherheit?
Die Deutschen haben gerade ganz unterschiedliche Ängste und Sorgen: vor Naturkatastrophen, dem Konflikt mit Russland, Angriffen auf die Infrastruktur, Kriminalität bis hin zu den Veränderungen in den USA. So unterschiedlich die Sorgen und Nöte auch sind – viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend geschützt – auch nicht vom Staat. Manche nehmen den Schutz deshalb selbst in die Hand, besuchen Kampfsportkurse, packen Notfallrucksäcke oder bauen sich einen atomwaffensicheren Bunker. Christian Klaus (46) aus der Nähe von Kaufbeuren sagt: „Wenn jetzt hinten am Berg, hier um die Ecke, 500 Meter entfernt eine Atombombe explodieren würde, würden wir es auch dort überleben.“ Was machen die Menschen noch? Und wohin führt das? Der Film erzählt, wie es um den Katastrophenschutz in Deutschland wirklich steht.
Diese ARD Story legt den Fokus auf die Menschen und ihre Angst vor möglichen kriegerischen Konflikten und anderen Krisen. Das Schutzbedürfnis der Menschen in Deutschland ist relativ hoch. Nach aktuellen Umfragen fürchten sich 41 Prozent vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Bund und Kommunen haben schwierige Aufgaben zu bewältigen: Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde der Zivilschutz massiv zurückgefahren; das ausgedünnte Sirenennetz ist da nur ein Beispiel. 2007 hat der Bund beschlossen, Schutzräume und Bunker zu veräußern oder nicht länger instand zu halten. Diese Infrastruktur muss jetzt in kürzester Zeit wieder hochgefahren werden. Und die Bevölkerung soll möglichst umfassend informiert werden, was Stadt und Kommunen schon auf den Weg gebracht haben, wie die Warn-App NINA oder die Katastrophenschutz-Leuchttürme. Entwickeln, bauen und gleichzeitig kommunizieren, das ist die schwierige Aufgabe, bei der die Kommunikation häufig zu kurz kommt. Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin, erklärt im Film eindrücklich, mit welchen Hindernissen man zu kämpfen hat und welche Erfolge es bereits gibt. Der Staat nimmt die Ängste der Bürgerinnen und Bürger auf jeden Fall ernst und handelt. Wie und warum – das versucht der Film herauszuarbeiten. Gleichzeitig will die Dokumentation zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft aktiv wird und nicht alle Schutzaufgaben an die Politik delegiert.
Der Film ist eine Co-Produktion von Bayerischem Rundfunk, Norddeutschem Rundfunk und Mitteldeutschem Rundfunk. Produzent ist Thorsten Eppert von Nordend Film aus Hamburg. Autor und Regisseur des Films ist Torsten Berg.
▶️ In der ARD Story „Mein Bunker, Meine Waffe, Mein Misstrauen – wie ernst nimmt uns der Staat?“ kommen sowohl besorgte Bürger:innen als auch Expert:innen zu Wort: Jetzt den ganzen Film in der ARD Mediathek streamen! https://1.ard.de/bunker_waffe_misstrauen
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Dich interessiert das Thema Katastrophenschutz? Hier gibt es weitere Filme dazu:
Bundeswehr: Wer kämpft freiwillig für Deutschland? | Doku | exactly
NATO gegen Russland – schützt uns die Bundeswehr, wenn Putin Deutschland angreift? | Doku | exactly
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Diese ARD Story legt den Fokus auf die Menschen und ihre Angst vor möglichen kriegerischen Konflikten und anderen Krisen. Das Schutzbedürfnis der Menschen in Deutschland ist relativ hoch. Nach aktuellen Umfragen fürchten sich 41 Prozent vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Bund und Kommunen haben schwierige Aufgaben zu bewältigen: Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde der Zivilschutz massiv zurückgefahren; das ausgedünnte Sirenennetz ist da nur ein Beispiel. 2007 hat der Bund beschlossen, Schutzräume und Bunker zu veräußern oder nicht länger instand zu halten. Diese Infrastruktur muss jetzt in kürzester Zeit wieder hochgefahren werden. Und die Bevölkerung soll möglichst umfassend informiert werden, was Stadt und Kommunen schon auf den Weg gebracht haben, wie die Warn-App NINA oder die Katastrophenschutz-Leuchttürme. Entwickeln, bauen und gleichzeitig kommunizieren, das ist die schwierige Aufgabe, bei der die Kommunikation häufig zu kurz kommt. Christian Hochgrebe, Staatssekretär für Inneres des Landes Berlin, erklärt im Film eindrücklich, mit welchen Hindernissen man zu kämpfen hat und welche Erfolge es bereits gibt. Der Staat nimmt die Ängste der Bürgerinnen und Bürger auf jeden Fall ernst und handelt. Wie und warum – das versucht der Film herauszuarbeiten. Gleichzeitig will die Dokumentation zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Gesellschaft aktiv wird und nicht alle Schutzaufgaben an die Politik delegiert.
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#afghanistan #flüchtlinge #pakistan #migration
Im August 2025 feiern die Taliban vier Jahre Herrschaft in Afghanistan – mit Blumen aus Helikoptern. Die Realität: Folter, Mord an Regimegegnern, Unterdrückung von Frauen und Hunger für Millionen. Legale Fluchtwege sind kaum vorhanden.
Deutschlands Aufnahmeprogramme für gefährdete Afghan*innen – darunter Frauenrechtlerinnen, Journalistinnen und ehemalige Bundeswehr-Helfer – sind durch lange Verfahren und Bürokratie kaum zugänglich. Nun droht ihre Abschaffung. Rund 2.000 Menschen mit Aufnahmezusage warten in Pakistan auf ihr Visum.
Die neue Bundesregierung diskutiert sogar die Rücknahme bereits erteilter Zusagen. Gleichzeitig geht Pakistan gegen Geflüchtete vor: Durchsuchungen, Festnahmen und Abschiebungen nach Afghanistan – auch von Menschen mit deutscher Aufnahmezusage.
Ein Dokumentarfilm begleitet Betroffene, die für Demokratie kämpften und nun um ihr Leben fürchten. Ihre Zukunft hängt von politischen Entscheidungen in Berlin ab – es geht um Leben und Tod.
Ein Film von Johanna Hemkentokrax
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00:00 Intro
01:22 Familie in Rudolstadt fürchtet um untergetauchte Tochter
03:59 Über 2000 bedrohte Afghanen mit Aufnahmezusage droht die Abschiebung
10:47 Junges Paar hat Angst vor Abschiebung
16:27 Menschenrechtsaktivist drohen Folter und Tod durch Taliban
18:33 Verrät Deutschland die Afghanen?
20:43 Afghanistan-Veteran der Bundeswehr fordert Schutz für Geflüchtete
27:25 In Rudolstadt hofft die Familie auf Rettung für Liza
28:09 Junges Paar gewinnt Rechtsstreit gegen BAMF
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Die neue Bundesregierung diskutiert sogar die Rücknahme bereits erteilter Zusagen. Gleichzeitig geht Pakistan gegen Geflüchtete vor: Durchsuchungen, Festnahmen und Abschiebungen nach Afghanistan – auch von Menschen mit deutscher Aufnahmezusage.
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Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch – Polizei und Justiz haben durchgegriffen, Klimaaktivisten der Letzten Generation als kriminelle Vereinigung verfolgt. Razzien und Telefonüberwachung. Ist der Staat zu hart?
Demos, Proteste, Blockaden – die Aktionen der Letzten Generation sorgten für Aufmerksamkeit und Kontroversen. Die Vision der Aktivisten: Eine Klimapolitik, die die Zukunft des menschlichen Lebens auf der Erde rettet. Doch der Staat hat durchgegriffen: Razzien, Hausdurchsuchungen und Telefonüberwachungen durch die Polizei und die Anklage wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Exactly berichtet, wie in Berlin, Leipzig und Dresden Aktivisten ins Visier der Behörden genommen werden. Die Letzte Generation hat sich aufgelöst. Hat der Staat die Bewegung mit Härte zerschlagen? Und was bedeutet das für den Klimaprotest in Deutschland?
Der Film zeigt die juristische Dimension, die Debatte um den Paragrafen 129 “Bildung einer kriminellen Vereinigung” und die Frage, ob der Aktivismus kriminalisiert wird. Reporter Ben Arnold begleitet Klimaaktivisten, die für ihre Ideale hohe Risiken eingehen: vor Gericht zu stehen, empfindliche Urteile zu kassieren. Wird es Haft-Strafen geben? Bisher sind alle zur Bewährung ausgesetzt worden. Einzelne Aktivisten waren aber im Gefängnis, sie haben freiwillig Ersatzfreiheitsstrafen abgesessen.
Die Klimaaktivisten stellen ihre Bewegung neu auf. Die Folgeorganisation “Neue Generation” hat Klebeaktionen in Berlin bei der CDU veranstaltet.
Ein Film von Ben Arnold.
👍 Hat Dir der Film gefallen? Dann lass uns doch ein Like da.
00:00 Intro
01:03 Ölpipelines zudrehen – Straftat mit Konsequenzen?
03:50 Hausdurchsuchung – Aktivist Christian Bläul berichtet
05:05 Haft absitzen statt Geld bezahlen – Mirjam Herrmanns Protest
09:10 Die Rolle der Polizei und der Justiz
09:46 §129 StGB: Kriminelle Vereinigung
09:29 Gericht, Urteile, Strafen – juristische Einordnung
10:38 Statements auf der Innenministerkonferenz
11:47 Unbeteiligte im Visier: Fridays for Future
15:30 Solidarität und Spaltung der Bewegung
16:17 Neue Strategie: Protest der Neuen Generation bei der CDU in Berlin
20:37 Fazit: Zwischen Risiko, Haft und Hoffnung
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Der ganze Film in der ARD Mediathek:
📺 https://1.ard.de/sindwirnocheinvolk?yt=mdrinvestigativ
Noch nie war die bundesdeutsche Demokratie so unter Druck wie jetzt. Sind wir noch eine „Schicksalsgemeinschaft“? Was würde passieren, wenn Deutschland von außen angegriffen werden würde – würden wir zusammenstehen oder würde jeder für sich das Weite suchen? Ist das Land längst zu zerstritten, gespalten und zerrissen in politische Lager – oder lassen sich dennoch Gemeinsamkeiten finden?
Der Film „Sind wir noch ein Volk?“ wagt ein Experiment. Acht Menschen aus völlig unterschiedlichen Milieus, die im Alltag kaum je miteinander ins Gespräch kämen, werden in einer virtuellen Gesprächsrunde zusammengeführt. Nur durch die Montage des Films reden sie miteinander, hören einander zu legen die eigenen Sichtweisen dar und nehmen die Perspektiven der anderen wahr.
Die queere, kurdische Rapperin Ebow erzählt von ihrem Ringen um Anerkennung als Deutsche, während Rene Jahn, der sein soziales Umfeld nur bei AfD- und CDU-Wählern verortet und selbst Mitbegründer von Pegida ist, die Angst vieler Menschen vor Überfremdung formuliert.
Migration, Klima, Krieg und Gender – die großen Reizthemen unserer Gesellschaft – prägen dieses Gespräch. Der Film zeigt, wie unterschiedlich und teilweise unvereinbar die Haltungen sind, macht sie aber verständlich, indem er jedem Raum gibt. Wie viel Pluralismus hält unsere Demokratie aus? Ist Meinungsvielfalt nicht gerade ihre Stärke – solange wir einander zuhören? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Doch eines wird deutlich: Wir müssen dringend miteinander reden.
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Noch nie war die bundesdeutsche Demokratie so unter Druck wie jetzt. Sind wir noch eine „Schicksalsgemeinschaft“? Was würde passieren, wenn Deutschland von außen angegriffen werden würde – würden wir zusammenstehen oder würde jeder für sich das Weite suchen? Ist das Land längst zu zerstritten, gespalten und zerrissen in politische Lager – oder lassen sich dennoch Gemeinsamkeiten finden?
Der Film „Sind wir noch ein Volk?“ wagt ein Experiment. Acht Menschen aus völlig unterschiedlichen Milieus, die im Alltag kaum je miteinander ins Gespräch kämen, werden in einer virtuellen Gesprächsrunde zusammengeführt. Nur durch die Montage des Films reden sie miteinander, hören einander zu legen die eigenen Sichtweisen dar und nehmen die Perspektiven der anderen wahr.
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Der Kampfsportverein Klötze: Kickboxen und Fitness- Training aber auch Facebook-Likes für Hooligans und Hells Angels, Treffen in der „Laube 88“, ein Hitlergruß und eine Schlägerei im Waldbad. Trainieren hier Neonazis und werden Jugendliche zu rechtsradikalen Kämpfern?
Kampfsport, Kickboxen, Fitness – eigentlich geht es „nur“ um Sport und Training. Doch in Klötze, einer Kleinstadt in der Altmark in Sachsen-Anhalt, wird über den Sport-Verein gerade heftig diskutiert. Gibt es hier rechtsextremistische Strukturen? Die exactly-Reportage zeigt, woher dieser Verdacht kommt. Ein Vereinsmitglied trainiert in einem Shirt mit dem Logo des rechtsextremen Kampfsportevents „Kampf der Nibelungen“. Ein Hitlergruß wird beim Karneval gezeigt. Ein Ort namens „Laube 88“ gilt als Treffpunkt der rechten Szene. Darunter sind auch Sportler des Vereins. „88“ gilt als Code für „Heil Hitler“. Zu Gewalt kam es nach dem Waldbadfest im Ort, eine Schlägerei mit Verletzten. Kampfsportler schlugen zu.
Den Vereinsvorsitz des Kampfsportvereins haben zwei AfD-Politiker inne: Thomas Korell, Kraftsportler und Bundestagsabgeordneter, sowie Kickboxer Fabian Lüdecke, der für die AfD im Stadtrat sitzt. Sie betonen: der Verein sei unpolitisch. Sie sehen den Ruf des Kampfsportvereins Klötze ungerechtfertigt in Gefahr.
Der Kampfsportverein Klötze ist Mitglied im Landessportbund und erhält Fördergelder. Diese stehen jetzt wegen der laufenden Ermittlungen auf dem Prüfstand.
Die Reportage zeigt die wichtige Rolle von Vereinen im ländlichen Raum, die Verantwortung von Funktionären – und die Angst von Menschen in der Kleinstadt, sich offen gegen rechte Tendenzen zu stellen.
Ein Film von Albrecht Radon.
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Kapitel:
00:00 Intro
00:43 Linker Protest gegen AfD und rechte Strukturen
01:47 Der Verein: Kampfsport, Kickboxen, Fitness-Training
03:05 Hitlergruß und „Kampf der Nibelungen“-Shirt, Neonazi-Vorwürfe
04:21 Altmark: AfD-Wahlergebnisse und Verfassungsschutz
05:06 Jugend, Vereine und rechte Sozialisierung
05:41 Gewalt beim Waldbadfest – die Schlägerei
07:16 Reaktionen der Stadt und des Bürgermeisters
07:47 „Laube 88“ – Treffpunkt der Szene
08:47 Interview mit Vereinsvertretern
10:55 Likes für rechte Inhalte auf Facebook
12:00 Verbindung zu den Hells Angels
12:57 Kritik vom Landessportbund und mögliche Konsequenzen
13:25 Rückblick auf den linken Protest
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Kampfsport, Kickboxen, Fitness – eigentlich geht es „nur“ um Sport und Training. Doch in Klötze, einer Kleinstadt in der Altmark in Sachsen-Anhalt, wird über den Sport-Verein gerade heftig diskutiert. Gibt es hier rechtsextremistische Strukturen? Die exactly-Reportage zeigt, woher dieser Verdacht kommt. Ein Vereinsmitglied trainiert in einem Shirt mit dem Logo des rechtsextremen Kampfsportevents „Kampf der Nibelungen“. Ein Hitlergruß wird beim Karneval gezeigt. Ein Ort namens „Laube 88“ gilt als Treffpunkt der rechten Szene. Darunter sind auch Sportler des Vereins. „88“ gilt als Code für „Heil Hitler“. Zu Gewalt kam es nach dem Waldbadfest im Ort, eine Schlägerei mit Verletzten. Kampfsportler schlugen zu.
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12:57 Kritik vom Landessportbund und mögliche Konsequenzen
13:25 Rückblick auf den linken Protest
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🎙️ Podcast: https://www.mdr.de/s/hinterderrecherche
➡️ Die Investigativ-Rubrik in der ARD Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/investigativ
Die meisten kennen sie als #Idiotentest: Rund 80.000 Menschen müssen sich in Deutschland jährlich der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) stellen, wenn sie nach schweren Verkehrsdelikten ihren #Führerschein zurückbekommen wollen. Die #MPU soll dafür sorgen, dass nur diejenigen wieder am Straßenverkehr teilnehmen, die ihre Fehler reflektiert und aufgearbeitet haben. Doch sie hat ein schlechtes Image. In der neuen “Exactly”-Folge blickt Reporter Jonas Armbruster hinter die Kulissen des gefürchteten Gutachtens.
Die Realität ist oft komplex: Der Verlust der Fahrerlaubnis setzt Betroffene unter Druck. Vom Bestehen der MPU hängt oft nicht nur die Mobilität, sondern auch der Arbeitsplatz und damit die gesamte Lebensplanung ab. Sie wollen schnellstmöglich ihren Führerschein zurück und wenden sich an dubiose Coaching-Angebote, die mit großen Versprechen locken. In einem verdeckten Selbstversuch zeigt unser Reporter, wie selbsternannte MPU-Experten aus der Not der Betroffenen ein lukratives Geschäftsmodell machen und mit welchen fragwürdigen Methoden sie arbeiten.
Sorgt die MPU für mehr Sicherheit im Straßenverkehr oder ist sie Nährboden für Abzocke und Betrüger?
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📗 *KAPITEL:*
00:00 Intro
01:12 Alkohol – Hauptursache für die MPU
04:38 Entzug, Angst & Unsicherheit vor der MPU
07:00 Reaktionstest im Selbstversuch
8:55 Drei Mythen über die MPU
10:14 Die Tricks dubioser MPU-Coachings
16:38 Wie teuer ist die MPU?
18:30 Zurück zum Führerschein mit Lügen
22:09 Was muss sich ändern?
25:54 Einsicht als Schritt zur Besserung
👥 TEAM:
Autor:in: Jonas Armbruster
Kamera & Ton: Daniel Laudovicz, Lars Langer, Benedikt Fitzke, Frank Menzel, Derrick Herr, Moritz Kabus, Samuel Köhler, Sebastian Kowalk
Schnitt: Thomas Hansen
Redaktion: Roland Jäger
Redaktionsleitung: Nadja Storz
🔗 *WEITERFÜHRENDE LINKS:*
MPU – Die häufigsten Fragen
https://www.adac.de/verkehr/rund-um-den-fuehrerschein/mpu/ablauf/
Wissenswertes rund um den „Idiotentest“
https://www.bussgeldkatalog.org/mpu/
Hilfe finden:
Wenn ihr selbst von Alkoholsucht betroffen seid oder euch Sorgen um jemanden macht, zögert nicht, euch Hilfe zu suchen.
Telefonisch erreicht ihr Hilfe unter der kostenlosen bundesweiten Durchwahl 0800 1110111. Anlaufstellen findet ihr außerdem im Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis/
Die meisten kennen sie als #Idiotentest: Rund 80.000 Menschen müssen sich in Deutschland jährlich der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) stellen, wenn sie nach schweren Verkehrsdelikten ihren #Führerschein zurückbekommen wollen. Die #MPU soll dafür sorgen, dass nur diejenigen wieder am Straßenverkehr teilnehmen, die ihre Fehler reflektiert und aufgearbeitet haben. Doch sie hat ein schlechtes Image. In der neuen “Exactly”-Folge blickt Reporter Jonas Armbruster hinter die Kulissen des gefürchteten Gutachtens.
Die Realität ist oft komplex: Der Verlust der Fahrerlaubnis setzt Betroffene unter Druck. Vom Bestehen der MPU hängt oft nicht nur die Mobilität, sondern auch der Arbeitsplatz und damit die gesamte Lebensplanung ab. Sie wollen schnellstmöglich ihren Führerschein zurück und wenden sich an dubiose Coaching-Angebote, die mit großen Versprechen locken. In einem verdeckten Selbstversuch zeigt unser Reporter, wie selbsternannte MPU-Experten aus der Not der Betroffenen ein lukratives Geschäftsmodell machen und mit welchen fragwürdigen Methoden sie arbeiten.
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Die Bundeswehr kämpft um Nachwuchs. Im Visier hat sie vor allem Jugendliche. Mit Schnuppertagen, Social-Media-Serien und attraktiven Bedingungen sollen genug Freiwillige rekrutiert werden. Und von denen braucht es viele! Auch der neue Wehrdienst soll helfen.
Für #exactly trifft Reporterin Matilda Sonntag Jugendliche, die zur Bundeswehr wollen – beim Tag der offenen Tür in Gardelegen und bei Schnuppertagen in Holzminden. Fabien aus Salzwedel will bei der Bundeswehr in die Berufsfeuerwehr einsteigen. Der Gefahr des Jobs ist er sich bewusst. Aber wenn Deutschland angegriffen werde, würde er sein Leben für seine Heimat geben. Ob er sich für den Wehrdienst entscheidet?
Die massive Werbung der Bundeswehr löst aber auch Kritik aus: bei Aktivisten, Eltern und Expertinnen. Kinder- und Jugendpsychologin Hanna Christiansen aus Marburg kritisiert, Jugendliche würden mit Bundeswehr-Inhalten infiltriert. Manja Mück aus Königs Wusterhausen ist Mutter und befürchtet, dass der neue Wehrdienst nur ein erster Schritt ist und die Wiedereinführung der ausgesetzten Wehrpflicht folgen wird. Sie möchte mit ihrer Initiative Eltern und Jugendliche aufrütteln und ein Protest-Netzwerk aufbauen.
Dieses exactly zeigt: Mit welchen Maßnahmen wirbt die Bundeswehr Jugendliche? Wie soll der neue Wehrdienst dabei helfen, genug Freiwillige zu rekrutieren? Und welche Kritik gibt es daran?
📗 KAPITEL
00:00 Intro
01:16 Tag der offeneren Tür bei der Bundeswehr in Gardelegen
03:51 Warum Jugendliche zur Bundeswehr wollen
07:53 Schnuppertage: Panzerfahren und Survival Training
12:36 Kritik an Rekrutierungsalter
16:06 Kampagnen, Social-Media-Serie, Schulbesuche – Nachwuchs um jeden Preis?
21:18 Eltern organisieren Protest
25:25 Das neue Wehrdienstgesetz: Was die Bundesregierung plant
29:06 Jugendliche zwischen Zweifel, Begeisterung und Entscheidung
34:17 Fazit
👥 TEAM
Autoren: Rozhyar Zolfaghari, Matilda Sonntag
Kamera: Claudia Rauch
Schnitt: Daniel Latzel
Redaktion: Ricarda Wenge
Redaktionsleitung: Nadja Storz
🔗 WEITERFÜHRENDE LINKS
➡ Jahresbericht 2024 der Wehrbeauftragten:
https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015060.pdf
➡ Studie der Universität Hamburg zu Einstellungen der Bevölkerung zur Bundeswehr und einer
„Neuen Wehrpflicht“:
https://www.jura.uni-hamburg.de/die-fakultaet/professuren/kriminologie/media/spotlight-no-14-wehrpflicht.pdf
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Die Bundeswehr kämpft um Nachwuchs. Im Visier hat sie vor allem Jugendliche. Mit Schnuppertagen, Social-Media-Serien und attraktiven Bedingungen sollen genug Freiwillige rekrutiert werden. Und von denen braucht es viele! Auch der neue Wehrdienst soll helfen.
Für #exactly trifft Reporterin Matilda Sonntag Jugendliche, die zur Bundeswehr wollen – beim Tag der offenen Tür in Gardelegen und bei Schnuppertagen in Holzminden. Fabien aus Salzwedel will bei der Bundeswehr in die Berufsfeuerwehr einsteigen. Der Gefahr des Jobs ist er sich bewusst. Aber wenn Deutschland angegriffen werde, würde er sein Leben für seine Heimat geben. Ob er sich für den Wehrdienst entscheidet?
Die massive Werbung der Bundeswehr löst aber auch Kritik aus: bei Aktivisten, Eltern und Expertinnen. Kinder- und Jugendpsychologin Hanna Christiansen aus Marburg kritisiert, Jugendliche würden mit Bundeswehr-Inhalten infiltriert. Manja Mück aus Königs Wusterhausen ist Mutter und befürchtet, dass der neue Wehrdienst nur ein erster Schritt ist und die Wiedereinführung der ausgesetzten Wehrpflicht folgen wird. Sie möchte mit ihrer Initiative Eltern und Jugendliche aufrütteln und ein Protest-Netzwerk aufbauen.
Dieses exactly zeigt: Mit welchen Maßnahmen wirbt die Bundeswehr Jugendliche? Wie soll der neue Wehrdienst dabei helfen, genug Freiwillige zu rekrutieren? Und welche Kritik gibt es daran?
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Ein Baby wird geboren, aber in der Geburts-Klinik fehlt der Kinderarzt. Dabei können schon kleine Fehler bei Geburten zu Behinderungen und sogar zum Tod des Kindes führen. Wie sicher sind deutsche Krankenhäuser?
Die Geburt eines Babys sollte ein schönes Ereignis für eine Familie sein. Doch sie kann auch in Deutschland zum Albtraum werden. Dabei leistet sich die Bundesrepublik das europaweit teuerste Gesundheitssystem. Die neue exactly-Reportage geht Fällen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nach, in denen Neugeborene durch fehlende medizinische Versorgung schwerste Behinderungen erleiden oder sogar sterben.
In Krankenhäusern der niedrigsten Versorgungsstufe, sogenannten Level-IV-Kliniken, fehlt während der Entbindungen ein Kinderarzt vor Ort. Kommt es zu einem Notfall, müssen die Gebärenden deswegen auf die wichtige Hilfe warten. Es gibt bundesweit 251 solche Krankenhäuser.
Sabrina Spengler aus Köthen verlor ihre Tochter Joleen, da die Kinderärztin erst Stunden später eintraf. Suleika Tannigels Sohn Felix erlitt bei der Geburt einen schweren Sauerstoffmangel. Heute lebt er aufgrund dessen mit einer komplexen Behinderung. „Ich habe alles getan, um mein Kind während der Schwangerschaft zu schützen. Und dann war ich zur falschen Zeit am falschen Ort“, sagt sie.
Die Regierungskommission der Bundesregierung empfiehlt, dass Geburtshilfe nur noch in Kliniken mit anwesenden Kinderärzten durchgeführt werden soll. Doch die meisten Bundesländer ignorieren das oder sehen sich nicht in der Lage, die Empfehlung umzusetzen. So versagt das Gesundheitssystem, obwohl Modelle wie das Kompetenznetzwerk in Sachsen beweisen, dass eine bessere Versorgung möglich ist – und Leben retten kann.
Ein Film von Christin Simon.
👍 Hat Dir der Film gefallen? Dann lass uns doch ein Like da.
00:00 Risiko Geburt im Krankenhaus: Wenn Baby und Mutter in Gefahr sind
01:03 Felix aus Niedersachsen: Ein Kind mit Behinderung nach riskanter Entbindung
04:59 Gesundheitssystem unter Druck: Folgen schlechter Versorgung für Neugeborene
6:27 Krankenhausreform in NRW: Warum die Politik bei der Geburtshilfe versagt
11:16 Tod nach der Geburt: Sabrinas Tochter stirbt nach Notfall
14:60 Krankenhaus vor Gericht: Familie Tannigel fordert eine Entschädigung für die Fehler bei der Geburtshilfe
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In Krankenhäusern der niedrigsten Versorgungsstufe, sogenannten Level-IV-Kliniken, fehlt während der Entbindungen ein Kinderarzt vor Ort. Kommt es zu einem Notfall, müssen die Gebärenden deswegen auf die wichtige Hilfe warten. Es gibt bundesweit 251 solche Krankenhäuser.
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Ultras sind längst mehr als nur die lautesten Fans im Stadion. Ursprünglich standen sie für grenzenlosen Support – mit Choreos, Fangesängen und Pyros. Doch viele Ultra-Szenen in Deutschland wollen inzwischen mehr: Mitbestimmung im Verein.
Fußball ist mehr als die Champions League, FIFA, Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke oder Werder Bremen. Vielen in Deutschland geht es nicht um Fußball-Legenden wie Messi, Ronaldo oder Thomas Müller oder Bier um Stadion – sondern um ihre Vereine in der Region.
Der Traditionsverein FC Carl Zeiss Jena aus Thüringen spielt in der Regionalliga Fußball. Seine Ultras haben enorme Macht: Sie dominieren Mitgliederversammlungen, verhindern unliebsame Kandidaten im Aufsichtsrat und platzieren ihre führenden Köpfe sogar in der Vereinsgeschäftsstelle. Ultra-Positionen werden so zu offiziellen Vereins-Positionen. Im Umfeld des FCC sprechen viele von einem „Klima der Angst“. Es geht nicht nur um Engagement im Sport sondern um mangelhafte Sicherheit, Einschüchterungen, Bedrohungen und Gewalt.
Auch im und vor dem Stadion wird Macht demonstriert: Beim Spiel gegen Chemie Leipzig am 30. November 2024 kommt es zu heftigen Ausschreitungen mit 79 Verletzten und gezielten Angriffen auf die Polizei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in mehreren Fällen. Die Stadt Jena reagierte mit über 60 Hausverboten gegen Ultras – während der Verein selbst schweigt. Man meidet jede klare Abgrenzung von seiner Ultra-Szene.
Das neue Ernst-Abbe-Sportfeld, eigentlich Symbol für Aufbruch und sportliche Ambitionen, wird so zum Schauplatz eines Machtkampfs zwischen Stadt, Polizei, Verein und Ultras. Wie viel Einfluss aus der Kurve ist legitim? Wann wird aus Mitbestimmung Erpressung? Und wie gefährlich sind die Verflechtungen für die Zukunft des Vereins?
Die Entwicklung eines Fußball-Skandals, der mittlerweile kurz vor der Eskalation steht. Ausgang offen. Die Fußball Doku zeigt mit Interviews auch die Perspektive der Polizei.
👍 Hat Dir der Film gefallen? Dann lass uns doch ein Like da.
00:00 – Die Ultra-Szene: Prinzipien und Selbstverständnis
01:07 – Jena, der FC Carl Zeiss und die wachsende Bedeutung der Ultras 03:16 – Das neue Stadion und der Streit um die Südkurve
05:58 – Macht im Verein: Ultras in den Mitgliederversammlungen
08:26 – Einschüchterung, Gewaltvorwürfe und die Frage nach demokratischen Grenzen
11:28 – Der Fall Kay Seidemann und der Einfluss der Ultras auf sportliche Entscheidungen
14:49 – Ausschreitungen, widersprüchliche Aufarbeitung und Ultras in Vereinsstrukturen
20:17 – Hausverbote durch die Stadt, Schweigen des Vereins und drohende Lizenzprobleme
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#Migration #Integration #Ostdeutschland
„Wir schaffen das!“, sagte Angela Merkel 2015. Wie gelingt Integration 10 Jahre später? Wer hat es geschafft, und welche bürokratischen Hürden gibt es immer noch, vor allem beim Thema Arbeit?
Zehn Jahre nach der großen Fluchtbewegung und Angela Merkels berühmtem Satz „Wir schaffen das!“ prägt die Zuwanderung weiterhin den öffentlichen Diskurs in Ostdeutschland. Die Entwicklungen seit 2015 haben Gewinner und Verlierer hervorgebracht.
Am Beispiel Neubrandenburg zeigt sich, wie das Ankommen in Deutschland zunächst ganz konkret mit Nachbarschaft und Wohnen beginnt: Der Zuzug Geflüchteter aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak hat dort nicht nur den Leerstand in den Plattenbauten und geplante Abrissarbeiten gestoppt, sondern ein ganzes Stadtviertel wiederbelebt. Die Wohnungsbaugesellschaft Neuwoges vergab seit 2015 rund 1200 Mietverträge an Eingewanderte, was die Einwohnerzahl stabilisierte und Sanierungen ermöglichte. Doch das Zusammenleben bleibt ein Balanceakt – Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und unterschiedliche Alltagsgewohnheiten führen immer wieder zu Konflikten, etwa bei der Mülltrennung oder während des Ramadans.
Doch Ankommen bedeutet mehr als ein Dach über dem Kopf – ebenso entscheidend ist die Integration in den Arbeitsmarkt. Erst eine eigene Arbeit und selbst verdientes Geld ermöglichen echte Teilhabe. Hier zeigen sich die nächsten Hürden: Trotz politischer Initiativen und vieler engagierter Projekte, bleibt der Weg in Arbeit für viele Geflüchtete schwierig. Beispielsweise wollten die Johanniter in Leipzig mit einem extra für Geflüchtete aufgelegten Programm Rettungssanitäter und Pflegekräfte ausbilden, doch das Ganze scheiterte an Bürokratie und fehlender Planungssicherheit und wurde am Ende eingestellt.
Die Erfahrungen aus Neubrandenburg und anderen Regionen zeigen: Es gibt Fortschritte und zahlreiche Beispiele, in denen Integration im Alltag und auf dem Arbeitsmarkt gelingt. Gleichzeitig bleiben viele Hürden bestehen.
Wie kann es gelingen, dass aus einzelnen Erfolgen eine tragfähige Perspektive für mehr Menschen wird? Und was braucht es, damit der Satz „Wir schaffen das!“ nicht nur für einige, sondern für möglichst viele Realität wird?
Ein Film von Emma Mack und Friederike Rohmann.
👍 Hat Dir der Film gefallen? Dann lass uns doch ein Like da.
00:00 Was bedeutet „Wir schaffen das“ heute?
03:27 Wie gelingt Integration in der Platte?
09:24 Wie hat die Jobsuche seit 2015 bei manchen funktioniert?
12:19 Warum scheitern Programme wie das der Johanniter?
20:27 Was hindert Geflüchtete daran, in Deutschland in Arbeit zu kommen?
24:02 Wie verändert Migration die Stadt – und was bringen gemeinsame Projekte?
28:31 Was bleibt vom Satz „Wir schaffen das“ – und wo ist er Realität geworden?
Dich interessiert das Thema Integration? Dann schau gerne bei diesen Filmen vorbei:
Armut und Angst vor Rassismus – Alltag in Dresden Gorbitz | Doku
Migration: Zu wenig Jobs, überforderte Behörden – Kann Integration so gelingen? | Doku | exactly
Döner, Späti, Barber-Shop: Gründer-Boom durch Migranten | Doku
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Zehn Jahre nach der großen Fluchtbewegung und Angela Merkels berühmtem Satz „Wir schaffen das!“ prägt die Zuwanderung weiterhin den öffentlichen Diskurs in Ostdeutschland. Die Entwicklungen seit 2015 haben Gewinner und Verlierer hervorgebracht.
Am Beispiel Neubrandenburg zeigt sich, wie das Ankommen in Deutschland zunächst ganz konkret mit Nachbarschaft und Wohnen beginnt: Der Zuzug Geflüchteter aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak hat dort nicht nur den Leerstand in den Plattenbauten und geplante Abrissarbeiten gestoppt, sondern ein ganzes Stadtviertel wiederbelebt. Die Wohnungsbaugesellschaft Neuwoges vergab seit 2015 rund 1200 Mietverträge an Eingewanderte, was die Einwohnerzahl stabilisierte und Sanierungen ermöglichte. Doch das Zusammenleben bleibt ein Balanceakt – Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und unterschiedliche Alltagsgewohnheiten führen immer wieder zu Konflikten, etwa bei der Mülltrennung oder während des Ramadans.
Doch Ankommen bedeutet mehr als ein Dach über dem Kopf – ebenso entscheidend ist die Integration in den Arbeitsmarkt. Erst eine eigene Arbeit und selbst verdientes Geld ermöglichen echte Teilhabe. Hier zeigen sich die nächsten Hürden: Trotz politischer Initiativen und vieler engagierter Projekte, bleibt der Weg in Arbeit für viele Geflüchtete schwierig. Beispielsweise wollten die Johanniter in Leipzig mit einem extra für Geflüchtete aufgelegten Programm Rettungssanitäter und Pflegekräfte ausbilden, doch das Ganze scheiterte an Bürokratie und fehlender Planungssicherheit und wurde am Ende eingestellt.
Die Erfahrungen aus Neubrandenburg und anderen Regionen zeigen: Es gibt Fortschritte und zahlreiche Beispiele, in denen Integration im Alltag und auf dem Arbeitsmarkt gelingt. Gleichzeitig bleiben viele Hürden bestehen.
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Gewalt an Pferden – wer steckt hinter den verstörenden Tierquälerei-Videos? | Doku | exactly
Exactly recherchiert brutale Netzwerke, die Videos von Gewalt an Pferden online veröffentlichen. Bei Telegram, auf Instagram und TikTok werden damit paraphile Männer angesprochen. Engagierte wollen den Pferden helfen.
Die Recherche beschäftigt sich mit Videos, in denen Frauen Pferde schlagen, treten, mit Sporen traktieren und mit Peitschen quälen – und das gezielt für ein Publikum mit einer sogenannten paraphilen Neigung.
Die Videos kursieren auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube sowie in geschlossenen Telegram- und Chatgruppen. Dort wird der Content nicht nur geteilt und kommentiert, sondern auch verkauft. Die Inhalte sind extrem, brutal und zutiefst verstörend.
Die exactly-Reporterinnen Rebecca Kupfner und Christin Simon zeigen, wie engagierte junge Frauen aus ganz Deutschland, Sachsen und NRW versuchen, die Täterinnen zu identifizieren und gegen sie Anzeige zu erstatten.
„Was wir gesehen haben, war krank und voller Gewalt“, sagt Reporterin Rebecca Kupfner. „Es geht hier nicht nur um Tierquälerei, sondern um ein ganzes Netzwerk, das mit dem Leid von Tieren Geld verdient.“
Die Reportage beleuchtet auch die juristischen Hürden im Kampf gegen diese Form der Gewalt. Denn, obwohl Tierquälerei in Deutschland strafbar ist, bleibt die Verbreitung solcher Inhalte oft straffrei – solange kein eindeutiger pornografischer Kontext vorliegt, selbst wenn die Videos Schmerzen, Leid und Qual dokumentieren.
Mit Hilfe digitaler Werkzeuge wie Google Maps und der Bilderrückwärtssuche gelingt es den engagierten Reiterinnen, einen mutmaßlichen Tatort in Kamp-Lintfort zu lokalisieren, wo viele der Videos entstanden sein sollen. Die Reporterinnen nehmen Kontakt zu den Täterinnen auf - auch über Discord.
Ein Film von Rebecca Kupfner und Christin Simon.
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00:00 Intro
01:07 Reiterin, Sporen, Peitsche, Pferd – auf was zielen die Gewalt-Videos auf Instagram ab?
03:30 Pferde retten – Junge Reiterinnen in Sachsen gegen Tierquälerei
05:30 Handel im Netz – Videos aus Südamerika und Asien
07:50 Paraphil und krank? – Welche Menschen schauen diese Videos?
09:11 Eine zweite Spur – Pferdequal-Videos einer Domina aus Hamburg
10:08 Gequälten Pferden helfen – Connys Ranch für Tiere in Notsituationen
12:52 Der verborgene Handel mit Tierqual-Videos in Telegram Chats
13:59 Die Suche nach Mara - einer Täterin
18:08 Tierquälerei-Videos verbreiten – ist das kriminell?
21:00 Undercover im Chat mit den Konsumenten
22:48 Statement einer Täterin auf TikTok
24:10 Was jeder gegen Tierquälerei tun kann
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Anschlag von Magdeburg: Wie sicher sind wir? | Doku | exactly
#attentat #polizei #deutschland #migration
Der Attentäter von Magdeburg fiel schon lange vor der Tat mit Gewaltfantasien im Netz auf – doch niemand stoppte ihn. Wie viele Gefährder leben in Deutschland, obwohl sie längst hätten erkannt werden können?
Am 20. Dezember 2024 rast ein Mann mit seinem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen sterben, Hunderte werden verletzt.
Der Täter: Taleb Al Abdulmohsen. war polizeibekannt, und fiel über Jahre durch Gewaltdrohungen auf. Warum wurde er nicht vor der Tat aufgehalten?
Ein Einzelfall?
In seinen Social Media Chatverläufen stoßen wir auf einen engen Bekannten, der in Deutschland lebt: Ahmed A. stammt wie der Täter von Magdeburg aus Saudi-Arabien. Er erklärt uns im Interview, die Tat von Taleb Al Abdulmohsen sei „mutig“ gewesen. Er bedauert, dass „zu wenige Menschen getötet“ wurden. Auf Nachfrage sagt er, er hätte „gerne geholfen, um mehr umzubringen“. Er könne sich jederzeit vorstellen, eine ähnliche Tat zu verüben. Wenige Tage nach dem Interview ist er untergetaucht. Die Polizei sucht ihn dann längere Zeit. Sie findet in schließlich in Erfurt und führt eine Gefährderansprache durch.
Wie viele solcher Fälle gibt es noch? Welche Mittel hat die Polizei, um Gefährder rechtzeitig zu erkennen?
Dieser Film rekonstruiert nicht nur die Vorgeschichte des Magdeburger Attentäters – er fragt auch, wie viele Gefährder in Deutschland unbeobachtet bleiben. Männer, die drohen, Waffen zeigen, hassen. Die in sozialen Medien ihre Gewaltfantasien posten – und den Ermittlungsbehörden trotzdem nicht auffallen.
Wir folgen den Spuren von Taleb Al Abdulmohsen, Ahmed A. und ihrem Umfeld – online und in den Städten, in denen sie lebten. Zwischen Ermittlungsakten, strukturellem Behördenversagen und fragmentierten Datenstrukturen zeigt sich eine sicherheitspolitische Herausforderung, der die deutschen Sicherheitsbehörden nur bedingt gewachsen sind.
Ein Film von Christian Werner und Tarek Khello.
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00:00 Intro
01:21 Auto als Waffe: Das Attentat auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg
01:49 Zwischen Polizei, BKA und LKAs: Wer schützt Deutschland?
02:02 Taleb Al Abdulmohsen – Vom Arzt zum Attentäter
02:45 Islam, Identität und Radikalisierung: Die Geschichte von Ahmed M.
04:32 Drohungen als Warnzeichen
10:20 Erstaufnahme in Halberstadt – Auf den Spuren eines gesuchten Mannes
13:32 Psychogramme von Tätern und ihr Motiv
15:32 Die Macht der sozialen Medien: Wie sich Täter inszenieren
16:08 Staat in der Verantwortung: Zwischen Schutz und Kontrollverlust 19:00 Zwischen Datenstrukturen und Bürokratie – Warum es Sicherheitslücken gibt
23:24 Überwachung, Prävention: Die Rolle der Digitalisierung
27:07 Unterm Radar – Defizite derTerrorabwehr in Deutschland
28:11 Ahmed A. in Erfurt – nicht verhaftet aber unter Beobachtung
Weitere Berichte zum Anschlag in Magdeburg findest Du hier:
3 Minuten – Der Anschlag von Magdeburg | Doku | exactly
Das Attentat von Magdeburg – Wie sich Taleb A. radikalisierte
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Rechtsextreme als Security - Staatliche Aufträge für Verfassungsfeinde? | Doku | exactly
#security
#rechtsextremismus
#Polizei
Rechtsextreme in der Sicherheitsbranche? Exactly deckt auf, wie eine Firma mit Verbindungen zu Neonazis staatliche Einrichtungen bewacht – teils bewaffnet. Millionenaufträge, mangelnde Kontrolle, großes Risiko. Wie kann das sein?
Die neue exactly-Reportage deckt auf, wie tief rechtsextreme Netzwerke in der boomenden Sicherheitsbranche verwurzelt sind. Dabei übernehmen private Sicherheitsfirmen zunehmend Aufgaben des Staates – darunter die Bewachung von Polizeistationen, Gerichten und Flüchtlingsunterkünften. Zum Teil bewaffnet. In den vergangenen 10 Jahren hat sich der Umsatz der Branche verdoppelt.
Die Reporter Marcel Siepmann und Jonas Seufert berichten über eine sächsische Security-Firma, die in den letzten Jahren öffentliche Aufträge in Höhe von 60 Mio. Euro erhielt, eine Menge Geld vom Staat. Doch die Undercover-Recherche beweist, dass entgegen den Aussagen der Firma hier seit Jahren ein gewaltbereiter Neonazi offenbar in einer Führungsposition beschäftigt wird. Wird hier ein Risiko unterschätzt, wenn sensible staatliche Einrichtungen von fragwürdigem Personal bewacht werden? Denn die Security-Firma aus Chemnitz ist in Thüringen und Sachsen für mehrere Polizeistationen zuständig und bewacht sie zum Teil mit Waffen.
Gemeinsam mit der Transparenzplattform „Frag den Staat“ untersucht exactly, wie Behörden Security-Aufgaben bundesweit auslagern und wie bei der Vergabe solcher Aufträge das Wachpersonal überprüft wird. Offenbar geschieht das mangelhaft. Bekommen so Verfassungsfeinde Zugang zu sicherheitsrelevanten Bereichen?
Weitere Infos zu FragDenStaat gibt es hier: https://fragdenstaat.de/
Ein Film von Jonas Seufert und Marcel Siepmann.
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00:00 Intro
01:15 Die Firma Distelkam – Ein Sicherheitsdienst unter Verdacht
02:56 Wer ist David H.?
05:47 Interview mit einem anonymen Insider
07:20 Hat David H. tatsächlich Personalverantwortung bei Distelkam?
09:05 Rechtsexteme in der Security-Branche – wie groß ist das Problem?
10:31 Undercover beim Bewerbungsgespräch
11:50 Wer ist David H.– wie gefährlich ist er?
13:54 Das Bewacherregister– Kontrolle mit Lücken
16:47 Private Security im Auftrag des Staates – warum macht das nicht
18:29 Security mit Waffen immer mehr sensible Bewachungsaufträge für private Firmen?
21:15 Nach dem Bewerbungsgespräch
22:00 Firma Distelkam – wir haben da mal eine Frage?
22:39 Reichsbürger und Rechtsextremisten in der Securitybranche
24:18 Landespolizeidirektion Thüringen kennt das Problem
25:22 Verantwortung der Politik
29:10 Fazit
Mehr zum Thema Rechtsextreme Security?
Marcel Siepmann hat in unserem Podcast über seine Recherche gesprochen: https://www.youtube.com/watch?v=Kv80PbAuDBw
Rechts und gewalttätig? Security ohne Kontrolle | Doku | exactly
https://www.youtube.com/watch?v=h8Z9J05rU_w&t=157s
Wir haben 2023 schon einmal zum Thema berichtet, über Vorwürfe gegen Mitarbeiter bei der Security: Rassismus gegen Flüchtlinge, Gewalt und rechtsextreme Ideologie. Was tut der Staat dagegen?
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Häuser, Grundstücke, Luxus-Immobilien: Das Reich des Bauunternehmers Christoph Gröner wuchs jahrelang. Doch nun: Krise im Gröner-Reich. Unbezahlte Rechnungen, Insolvenz-Verfahren und eine Razzia. die exactly Reporter Tom Fugmann und Marcel Siepmann blicken hinter die Fassade des Selfmade-Millionärs.
Der Unternehmer Christoph Gröner ist eine der schillerndsten Figuren im deutschen Immobiliengeschäft. Von Leipzig aus expandierte er in ganz Deutschland. Ein Macher, der sich hochgearbeitet hat, so inszenierte er sich gern. Meinungsstark und selbstbewusst.
Christoph Gröner liebte die großen Auftritte. Charity-Veranstaltungen und den Leipziger Opernball. Er sammelte Porsches, sponsorte Preise im Pferdesport und Fußballvereine der 1. und 2. Fussball-Bundesliga: RB Leipzig und Herta BSC.
Vor einem halben Jahr dann – der Bruch. Die Staatsanwaltschaft Leipzig lässt Geschäftsräume in Leipzig und Berlin durchsuchen wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung sowie Veruntreuung von Arbeitsentgelten. Gegen mehrere Gröner-Firmen laufen Insolvenzverfahren. Jetzt herrscht auf vielen Baustellen Stillstand.
Wir reden mit denen, die an Gröners Projekten beteiligt waren: Handwerkern, Architekten, externen Dienstleistern. Die Erfahrungen gleichen sich: viele seien für geleistete Arbeit nicht bezahlt worden. Einige müssen ihre Ansprüche vor Gericht durchsetzen, um an ihr Geld zu kommen.
Sein Anwalt schreibt uns dazu: “Bislang hat die Gröner Gruppe jede berechtigte Forderung beglichen…Aber dort, wo Forderungen strittig sind [...] bleibt es das gute Recht meiner Mandanten, die Zahlung zu verweigern und die Pflicht zur Zahlung von den Ergebnissen gerichtlicher Nachprüfungen abhängig zu machen.”
exactly fragt: Ist Christoph Gröner ein Blender? Was sagt er zu den Vorwürfen und wie will er sein angeschlagenes Unternehmen retten?
Ein Film von Tom Fugmann und Marcel Siepmann.
*Gegen das bisher veröffentlichte Video hat Christoph Gröner eine gerichtliche einstweilige Verfügung erwirkt. Die meisten von ihm kritisierten Punkte wurden abgewiesen. Doch einiges dürfen wir nicht mehr publizieren.
Daher haben wir das ursprüngliche Video überarbeitet und um 1:30 min gekürzt. Wir werden diese gerichtliche Entscheidung aber prüfen lassen. Hier seht ihr die neue Version.
Das exactly vom April hatte über 788.000 Aufrufe und eine Menge spannender Kommentare von Euch. – Danke dafür! Leider erlaubt es YouTube im vorliegenden Fall nicht, das ursprüngliche Video online zu korrigieren. Finden wir ärgerlich und sehr schade, können es aber nicht ändern. Deshalb freuen wir uns, wenn Ihr wieder kommentiert und das Video weiter empfehlt. Denn die Geschichte von Christoph Gröner geht ja immer weiter.
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00:00 Intro
01:03 Was macht den Bauunternehmer Christoph Gröner brisant?
02:13 Rechnung nicht bezahlt – Architekt Götz Peter Kaiser ging vor Gericht
06:00 Offene Honoraransprüche –Verfahren gegen Gröner Firma am Landgericht Leipzig
08:16 Porsches, Pferdesport, Fußballvereine – Christoph Gröner umgibt sich mit Luxus
09:18 Insider – schwierige Kontaktaufnahme, ehemalige Mitarbeiter haben Angst
10:11 Anonymes Interview mit einem Insider
12:01 Macht Gröner sich strafbar? – Einordnung des Insolvenzrechtlers Stephan Madaus
13:36 Keine Geschäfte mit Gröner – Andreas Stolle, Geschäftsführer Reinwald GmbH
14:34 Auftritte im Fernsehen als Plattform für Christoph Gröner
16:16 Wer sind die Leidtragenden?
17:08 Heizung plötzlich aus – anonymer Mieter berichtet
19:09 Franziska Riekewald, Fraktionsvorsitzende Die Linke Leipzig, setzt sich für Aufklärung ein
19:55 Bereichern sich Unternehmen der Gröner-Gruppe an den Nebenkosten Ihrer Mieter?
21:35 Wie hoch sind die Schulden bei den Stadtwerken Leipzig?
22:40 Immobilien verkaufen – rettet das Gröner?
24:41 Villen in Saint Tropez im Angebot
26:30 Karl-Helga-Wagenplatz Leipzig– Streit um Bebaubarkeit des Grundstücks
29:16 Immobilien-Investor Emerald Fund kündigt Kredite
30:09 Gröner kämpft – kann er sein Imperium retten?
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AfD-Staatsdiener: Lehrer, Richter, Polizisten gegen den Staat? | Doku | exactly
Sind radikale AfD-Mitglieder im Staatsdienst eine Gefahr für die Demokratie? Wann wird aus einem Staatsdiener ein Staatsfeind? Wie gefährlich sind Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst mit AfD-Parteibuch?
Anhand exklusiver Recherchen, Interviews und Auszügen aus dem aktuellen 1100-seitigen Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz zeigt die Doku, wie tief rechtsextreme Positionen in Teilen der AfD verankert sind – und wie häufig diese von Personen vertreten werden, die eigentlich der freiheitlich demokratischen Grundordnung und dem Schutz der Verfassung verpflichtet sind: von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst mit AfD-Parteibuch.
Im Fokus stehen AfD-Politiker wie Björn Höcke aus Thüringen und Dennis Hohloch aus Berlin. Beide waren vor ihrer Politikkarriere Lehrer. Sie äußern sich öffentlich gern radikal, könnten theoretisch aber auch in den Staatsdienst zurückkehren. Zahlreiche Polizisten sind Mitglieder in der AfD. Sie hetzen öffentlich gegen Migranten und zeigen ihre Verachtung gegenüber dem Staat, sind aber als Beamte zur Mäßigung verpflichtet. Extrem ist die Geschichte von Birgit Malsack-Winkemann, einer Richterin aus Berlin. Im Dezember 2022 wurde die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete verhaftet. Sie soll sich an der Planung eines Putsches beteiligt haben, wollte vor ihrer Verhaftung aber ihre Rückkehr ins Richteramt einklagen.
Wie geht der Staat mit Beamten um, die ihn angreifen? Und was sagt der aktuelle Bericht des Bundesverfassungsschutzes über radikale Staatsdiener in der AfD?
Ein Film von Tom Fugmann und Knud Vetten.
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00:00 Intro
01:21 Demo in Berlin – Aufmarsch von Querdenkern, Russland-Freunden und AfD-Funktionären mit Unterstützung aus dem Bundestag
02:47 Der Lehrer, der hetzt – Dennis Hohloch, Lehrer und AfD-Politiker aus Brandenburg, im Visier des Verfassungsschutzes
05:19 Das Gutachten und die AfD – viele Zitate stammen von Beamten
05:51 Björn Höcke – Thüringer Fraktionschef der AfD ist verurteilt wegen NS-Rhetorik
07:43 Tweet von Höcke gegen den Verfassungsschutz – ein Angriff auf den demokratischen Staat
10:16 Die AfD gibt Tipps für Beamte – wie sie trotz Verdacht auf Rechtsextremismus im Dienst bleiben
12:04 Richterin und AfD-Abgeordnete Malsack-Winkemann vor Gericht – wegen Umsturzplänen der Prinz Reuss Gruppe
14:59 Rechte Richter und die Lücken im System
16:46 AfD-Richter Jens Maier darf nicht zurück in den Dienst – trotz rechtsextremer Aussagen behält er Pension
18:20 Solidarität mit Umstürzlern? – Polizisten wie Steffen Janich zeigen öffentlich Nähe zu Angeklagten
20:15 Der Fall Janich - Ein Polizist aus Pirna in Sachsen, der für Martin Sellner wirbt
20:49 Polizist Torsten Czuppon aus Thüringen provoziert – und wird wegen Amtsmissbrauchs verurteilt
25:11 Karsten Hilse aus Bautzen in Sachsen: Zwischen Demo und Gericht
28:55 Konsequenzen für radikale Staatsdiener
#afd
#beamte
#verfassungsschutz
#deutschland
Dich interessiert das Thema AfD?
Hier geht’s zu weiteren Filmen:
Gen Z und die AfD:
Migration, TikTok, Geld, Sicherheit – Warum wählt die Generation Z die AfD?
Wie geht die AfD mit der deutschen Geschichte um?
Nationalsozialismus und DDR – Wie die AfD die deutsche Geschichte politisch nutzt | Doku
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Wird auf dem Dorf wirklich mehr Alkohol getrunken als in der Stadt? Wie lebt es sich mit #Alkoholsucht – und wie beginnt eine #Sucht überhaupt? Welchen Einfluss hat die #Alkohollobby auf die Politik? Für #exactly sucht Reporter Daniel Tautz nach Antworten. Das Besondere: Diese Fragen stammen von euch – aus der Kommentarspalte unter Daniels erstem exactly zum Alkoholproblem in Deutschland. Dieser Film hat auf unterschiedlichen Kanälen mehr als eine Million Menschen erreicht und gezeigt: Das Thema Sucht ist noch lange nicht auserzählt.
Ende April steht in den Dörfern der Börde nicht nur der Maibaum, sondern auch ordentlich Alkohol auf den Bierbänken. Daniel klappert mehrere Dorffeste ab und spricht bei Maibowle und Fassbier über die Trinkkultur auf dem Land. Zahlen gibt es wenige, aber eine Studie aus Bayern zeigt: Die Jugend auf dem Dorf trinkt mehr Alkohol. In der Stadt wird dagegen mehr gekifft. Eine Spurensuche auf dem Dorffest.
In Magdeburg trifft Daniel auf Pit. 21 Entzüge hat dieser durch, wäre fast an seiner Sucht gestorben. Jetzt kämpft er sich durch ein nüchternes Leben. Gemeinsam mit seinem besten Freund und ehemaligen Trinkerkumpel Thilo begibt er sich an die Orte seiner Vergangenheit – zum ersten Mal, seitdem sie beide nüchtern sind.
In Berlin geht es dagegen um alkoholfreie Alternativen. Die machen mittlerweile mehr als 10 Prozent des alkoholischen Getränkemarkts aus. Aber wie schmeckt ein Sambuca ohne Umdrehungen? Und wer trinkt alkoholfreien Alkohol? Daniel geht auf ein alkoholfreies Tasting mit vielen jungen Gästen. Und tatsächlich: Junge Menschen trinken seit Jahrzehnten kontinuierlich seltener.
Wie es in Stadt und Land ums Trinken steht, wo Suchtgefahr lauert und wie schnell der eigene Alkoholkonsum gefährlich werden kann, zeigt dieses exactly.
Und hier könnt Ihr auch unseren Podcast zum Thema hören:
Zwischen Abhängigkeit und Partylaune - Alltagsdroge Alkohol
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f9f1d9f8f1ba28d7/
📗 KAPITEL
00:00 Intro
00:51 Trinken in Stadt & Land: Unterwegs auf dem Dorffest
06:27 Endlich trocken: Pit und Thilo leben mit der Sucht
12:18 Alkoholfrei boomt: Null Promille an der Bar
20:41 Alkohol im Job
28:00 Werbung, Macht & Politik: Der Einfluss der Alkohol-Lobby
34:16 Wie Pit und Thilo nüchtern bleiben
36:44 Fazit
👥 TEAM
Autor: Daniel Tautz
Kamera: Christian Uhlisch, Paul Kraneis, Alexander Gruner
Schnitt: Michael Gnewuch
Redaktion: Ricarda Wenge
Redaktionsleitung: Nadja Storz
🔗 WEITERFÜHRENDE LINKS
Hilfe finden:
Wenn ihr selbst von Alkoholsucht betroffen seid oder euch Sorgen um jemanden macht, zögert nicht, euch Hilfe zu suchen.
Anlaufstellen im Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.: Suchthilfeverzeichnis
Hilfsangebote beim Blauen Kreuz: https://www.blaues-kreuz.de/de/angebote-und-hilfe
Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031 (0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz und aus dem Mobilfunknetz)
In Sachsen-Anhalt gibt es außerdem lokale Anlaufstellen wie die „Telefon-Seelsorge Magdeburg und nördliches Sachsen-Anhalt“ sowie die „Telefon-Seelsorge Halle“. Telefonisch erreicht ihr sie unter der bundesweiten kostenlosen Durchwahl 0800 1110111.
Daniels erstes exactly zum Alkohol:
https://www.youtube.com/watch?v=YVIAF_ceCsU
Viele weitere Daten und Fakten gibt es im "Jahrbuch Sucht 2025" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.:
https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Jahrbuch_Sucht/JBSucht2025_komplett_WEB.pdf
Lobbykritische Stadtführungen bietet LobbyControl regelmäßig in Berlin an: https://www.lobbycontrol.de/ueber-uns/lobbykritische-stadtfuehrungen/
Staat gegen Reichsbürger –wie Fitzeks „Königreich Deutschland“ zerschlagen wurde | Doku | exactly
Verbot, Razzia, Polizei, Gericht: Das „Königreich Deutschland“ um Peter Fitzek schuf mit Bank, Währung, Krankenversicherung und kriminellen Geschäften eine staatsfeindliche Parallelwelt – jetzt greift der Staat durch.
In einer groß angelegten Aktion hat das Bundesinnenministerium Mitte Mai das sogenannte „Königreich Deutschland“ verboten – ein Fantasiestaat, gegründet 2012 von Peter Fitzek aus Lutherstadt Wittenberg, der sich selbst zum „König“ von Deutschland ernannte. Auf gesetzliche Genehmigungspflichten pfiff der Wittenberger Esoterik-Händler ebenso wie auf Gerichtsurteile. Die Reportage beleuchtet die Hintergründe eines bizarren Konstrukts, das weit über schrullige Monarchie-Fantasien hinausging.
Mit eigener Währung, Bank und Krankenversicherung wirkte Fitzeks Reich zunächst wie eine skurrile Parallelwelt. Doch hinter der Fassade verbargen sich staatsfeindliche Ideologien, antisemitische Verschwörungstheorien und mutmaßlich kriminelle Geschäfte. Das Bundesinnenministerium zog nun die Reißleine: Bundesweite Razzien, darunter die größte am „Königssitz“ im sächsischen Halsbrücke, führten zur Beschlagnahmung sämtlicher Vermögenswerte – sogar die Tiere in den Stallungen wurden eingezogen. Fitzek und drei weitere Mitglieder wurden verhaftet.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärt, warum der Staat Härte zeigt: „Dieser Verein will sich ausdrücklich von der Bundesrepublik Deutschland abspalten, negiert ihre Existenz, verbreitet Verschwörungstheorien – auch antisemitischer Art – und betreibt ein kriminelles Wirtschaftsgeflecht, das seit längerem im Fokus der Behörden steht.“
Die Reportage geht der Frage nach, wie aus dem gelernten Koch Peter Fitzek der selbst ernannte König wurde, mit welchen Tricks der Fantasiestaat mehrere Gebäude erwerben konnte und wie der Staat nun klare Grenzen zieht.
Ein Film von Thomas Datt, Clemens Lotze und Edgar Lopez.
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00:00 Intro
00:53 Verbot, Polizei, Razzia – warum zeigt der Staat Härte?
02:38 Was ist das „Königreich Deutschland“?
03:50 Fitzeks rechtswidrige Geschäfte
07:10 Fitzeks Herkunft und Entwicklung
15:00 Aufbau, Anhänger und Netz vom„Königreich Deutschland“
22:16 Bürgermeister vs. „Königreich“ – Ansiedlung einer Reichsbürgergruppe in Boxberg/Oberlausitz
27:57 Fazit
Irreguläre Migration gestoppt? Was die Grenzkontrollen der Bundespolizei wirklich bringen | Doku
Die neue Grenzpolitik sieht vor, dass die Bundespolizei Einreisen nach Deutschland verstärkt kontrolliert wird. Asylbewerber sollen dabei von der Polizei zurückgewiesen werden können, weil sie aus einem sicheren Herkunftsland kommen. Aber wie viele Migranten werden tatsächlich gestoppt?
An der deutsch-tschechischen Grenze bei Reitzenhain in Sachsen zeigt die Reportage, wie die Bundespolizei seit dem 7. Mai 2025 auf Anweisung des CSU-Innenministers Alexander Dobrindt verstärkte Grenzkontrollen durchführt. Ziel ist es, illegale Einwanderung zu verhindern und die Kommunen zu entlasten. Trotz rückläufiger Flüchtlingszahlen und Kritik von Experten und Juristen wird die Maßnahme mit einer angeblichen Überforderung der Systeme (Aufnahme von Geflüchteten, Betreuung, Unterbringung, Schule, Arbeitsmöglichkeiten, Integration) begründet.
Die Reportage beleuchtet Fälle von Zurückweisungen, darunter auch solche, die laut EU-Recht und dem Schengen-Abkommen unzulässig sind. Besonders umstritten ist die Zurückweisung von Asylsuchenden, obwohl das Asylrecht der Europäischen Union dies nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin erklärt die Zurückweisung dreier Somalier nach Polen für rechtswidrig.
Neben der Migrationsfrage geht es auch um Sicherheit: Immer wieder werden an den Grenzen Haftbefehle vollstreckt, Drogenschmuggler gefasst und verdächtige Bargeldtransporte überprüft. Im Video durch Zollbeamte, die zwei Rumänen kontrollieren, die ein Auto in Deutschland kaufen wollten. Die Reportage zeigt, wie Beamte zwischen rechtlichen Grauzonen und politischem Druck agieren müssen.
Kritiker sehen in den Maßnahmen ein Symbol für eine restriktive Zuwanderungspolitik, die die Freiheit im Schengen-Raum also auch etwa in Österreich oder der Schweiz gefährdet. Die Diskussion um Visa, Reisepässe, Push-Backs, Abschiebung und die Rolle von Schleusern und Mafia wird zur politischen Herausforderung – nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte EU.
Ein Film von Julia Cruschwitz und Albrecht Radon.
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Kapitel
0:00 – Neue Grenzpolitik: Bundespolizei kontrolliert Einreisen nach Deutschland
0:47 – Zahlen zur Zurückweisung: Wie viele Migranten wurden tatsächlich gestoppt?
01:15 – CSU-Innenminister warnt: Kommunen am Limit durch Zuwanderung
01:55 – Flüchtlingskrise und Schleusernetzwerke: Wie sich die Lage entwickelte
02:27 – Verdächtige Geldmengen: Zoll überprüft Autokäufer aus Rumänien
03:13 – Kriminelle im Visier: Polizei vollstreckt Haftbefehle und stoppt Schmuggler
03:32 – Symbolpolitik oder Notwendigkeit? Dobrindts Maßnahmen unter Druck
04:09 – Kein echter Notfall? Fachleute widersprechen der Regierung
05:17 – Rechtswidrig? Berliner Gericht kippt Zurückweisung nach Polen
06:12 – Beamte in der Zwickmühle: Wer trägt die Verantwortung?
07:29 – Reaktion des Bundesinnenministeriums
07:44 – Leben zwischen Tschechien und Deutschland: Freiheit im Schengenraum
08:12 – „Ein Grenzregime als Drohkulisse“ – Alltag und Realität im Grenzgebiet
08:39 – Außengrenzen sichern statt Binnengrenzen kontrollieren?
08:52 – Unterschiedliche Kontrollen: Zufallsprinzip an der Grenze?
09:16 – Schleuserbekämpfung statt Symbolpolitik: Was wirklich hilft
09:35 – 400 Asylanträge täglich – aber nur wenige Zurückweisungen
10:01 – Migrationspolitische Wende? Regierung zieht Bilanz
Du hast Interesse am Thema Grenzkontrollen? – Das könnte Dir auch gefallen: Die Bundespolizei im Kampf gegen die Schleuser-Mafia | Doku
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Angst vor Messern - Panikmache oder Realität? I Doku | exactly
Zwei brutale Messerangriffe erschüttern die Kleinstadt Burg in Sachsen-Anhalt. Die Reporterin Anika Tietze kehrt in ihre Heimatstadt Burg zurück, um herauszufinden, was hinter der Gewalt steckt. Wer sind die Täter? Was treibt Menschen dazu, ein Messer zu ziehen? Und wie verändert das die Stimmung in einer Stadt, in der sich die meisten Menschen eigentlich sicher fühlten?
In dieser exactly-Reportage sprechen wir mit Betroffenen, Angehörigen und Expertinnen von Messergewalt. Wir begleiten ein Selbstverteidigungstraining, analysieren Kriminalstatistiken und stellen unbequeme Fragen: Welche Rolle spielen Herkunft, Männlichkeitsbilder und soziale Milieus?
Messerangriffe machen Deutschland Angst. Die Waffen sind leicht zu beschaffen, die Angriffe schnell und brutal.
Doch wer zückt ein Messer und warum? Die Reporterin erfährt, dass sich Täter und Opfer von Messergewalt oft kennen und dass das Drogenmilieu ein besonderes Risiko darstellt. Die gefürchteten Terror-Taten mit Messern und unbeteiligten Zufallsopfern sind sehr selten. Dabei sind diese dramatischen Vorfälle in der öffentlichen Wahrnehmung aber extrem präsent.
Exactly interessiert auch das Vorurteil, dass Messergewalt mehrheitlich ein migrantisches Problem sei. Was sagen die Fakten? Der Journalist Tarek Khello kommt aus Syrien und spricht arabisch – er unterstützt Anika Tietze mit seiner Recherche.
Außerdem fragt sich die Reporterin, wie man sich vor Messergewalt schützen kann. Sie testet ihre eigenen Reaktionen bei einem „Blankwaffen-Seminar“ und lernt, dass Flucht die beste Verteidigung ist.
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Kapitel:
00:00 – Angriff in Burg
01:30 – Wer war das Opfer Muhammad A.?
02:20 - Tatort schwerer Messerattacken im Wohngebiet
04:50 – Angst in der Kleinstadt
05:10 - Shisha Bar, junge Männer über Messergewalt
06:40 – Messer und Männlichkeit
07:30 - Tatort Anker-Bar in Burg
10:30 – ein Opfer berichtet, Streit um Geld eskaliert
15:00 – Kriminologin Elena Rausch im Interview
15.15 - Recherche in Syrischer Community
20:00 – Gerichtsprozesse und Hintergründe
23:10 - Messerattacken in den Medien
25:00 – Krav Maga Selbstverteidigung, „Blankwaffen-Kurs“ in Leipzig
28:30 – Fazit: Wie gefährlich ist Deutschland?
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Bitcoin-Betrug - Kriminelle Abzocke mit Kryptowährung | Doku | exactly
Bitcoin – ein digitales Zahlungsmittel ohne Banken, ohne staatliche Kontrolle. Innerhalb der letzten fünf Jahre sorgte die Wertsteigerung von 10.000 auf rund über 80.000 Euro pro Bitcoin für einen regelrechten Hype.
Das weckte bei vielen Menschen die Vorstellung, jeder könnte reich werden, wenn er nur gut investiere. Doch das Risiko ist hoch nicht selten führt eine solche Geldanlage in den Ruin. Denn Betrüger nutzen die Unerfahrenheit ihrer Opfer und ermutigen diese durch Anzeigen oder Werbung, Kryptogeld zu erwerben und zu investieren. Die Täter bauen ein Vertrauensverhältnis auf und bieten ihren Opfern an, ihnen beim Vermögensaufbau zu helfen. Selbst Menschen mit Erfahrungen beim Trading fallen auf Anlagebetrüger herein und verlieren ihr ganzes Vermögen. Betrug mit Kryptowährung ist in Deutschland ein Millionengeschäft. Weltweit wird der Schaden sogar auf Milliarden geschätzt.
Ein Film von Richard Erhardt und Jenna von Thäne
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#krypto #kryptowährungen #bitcoin #trading
Kapitel
00:00 Intro
01:27 Wie die Lehrerin Kathrin mit Bitcoin reich wurde
02:58 Was ist Bitcoin – kurz erklärt mit Prof. Rainer Alt, Uni Leipzig
03:50 Bitcoin als Zahlungsmittel in Leipziger Café
06:19 Betrugsopfer Peter verlor 7.000 €
08:43 Finanzexpertin Verbraucherzentrale Sachsen erklärt Betrugsmasche
10:28 Betrugsoper Peter versucht erfolglos die Anlagebetrüger ausfindig zu machen
11:38 Wie Lehrerin Kathrin um 700.000€ betrogen wurde
15:05 Internethacker und ehemaliger Kryptohändler zu Machenschaften der Betrüger
17.50 Betrugsopfer Eva verlor 34.000€
21:17 Betrugsopfer Kathrin will das Geld mit Hilfe eines Anwalts zurückbekommen
25:40 Bitcoin-Hotel in Plochingen
27:17 Börsenmakler und Podcaster Daniel Tröster zur Philosophie von Bitcoin als Gegenentwurf zum aktuellen Finanzsystem
28:20 Prof. Rainer alt zur Zukunft von Kryptowährung
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AfD-Welle und Linke-Wunder: Ost-Deutschland nach der Wahl | Doku
Deutschland hat gewählt. Die Ampel-Regierung aus Grüne, SPD und FDP ist Geschichte, die CDU zwar wahrscheinlich die Partei, die den Kanzler stellt, aber die eigentliche Gewinner-Partei der Bundestagswahl ist die AfD. Im Osten Deutschlands ist sie fast überall die stärkste Kraft. Was bedeutet das für die deutsche Politik?
Nach dieser Wahl kann die AfD mit fast doppelt so vielen Abgeordneten in den Bundestag einziehen, wie bei der Bundestagswahl 2021. Nach dem deutlichen Wahlerfolg im Osten finden sich unter den 92 Neuzugängen für den Bundestag auch umstrittene Köpfe aus radikalen Landesverbänden und solche mit Bezügen zu rechtsextremen Netzwerken. Mittendrin: Vertraute des Thüringer AfD Landeschefs Björn Höcke. Wer sind diese Männer und für welche Politik stehen Sie?
Wohin geht die Ost-CDU?
Friedrich Merz schloss eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus. Doch im Osten des Landes steht die CDU vor einem großen Dilemma, denn es wird immer schwerer, Mehrheiten ohne die AfD in den Landtagen zu finden.
Wahlerfolg: Die Linke bleibt im Bundestag
Die Linke ist weiterhin im Bundestag, mit einem unerwartet guten Wahlergebnis. Auch Direktkandidat Sören Pellmann aus Leipzig zieht in den Bundestag ein. – Wie hat er das geschafft?
Zwickau nach der Wahl – Was wünschen sich die Wähler?
Einen AfD Wahlerfolg gab es auch in Zwickau. Eine Region, in der zigtausende Arbeitsplätze am Automobilriesen VW hängen. Wie ist die Stimmung in Zwickau nach der Wahl – mitten in der Krise von VW? Wie bewerten die Menschen dort das Wahlergebnis, und was muss die Politik jetzt tun, um diese Menschen abzuholen?
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00:00 Intro
00:52 Torben Braga plötzlich im Bundestag – wer sind die Neuzugänge aus der AfD-Fraktion Thüringen?
02:03 rechtsextremer Kurs – Björn Höcke beim Wahlkampf in Erfurt
03:42 weniger Arbeitslosengeld und Sozialkürzungen – was ist die Sozialpolitik der AfD?
05:15 die politische Vergangenheit von Robert Teske, AfD
06:19 die politische Vergangenheit von Torben Braga, AfD
07:43 Die AfD im Landtag Thüringen
08:50 Von Brüssel nach Berlin – Maximilian Krah, AfD
10:42 Die Radikalisierung der AfD hat Erfolg
11:58 Brandmauer, ja oder nein? – Stimmen aus der CDU Gera
15:06 Wahlparty der CDU in Dresden
16:44 Erklärungsversuche für den fast gänzlich blauen Osten
18:03 Was sagt Ministerpräsident von Sachsen, Michael Kretschmer, CDU?
18:57 „Die Leute wollen Taten sehen“ - Mario Voigt, CDU-Ministerpräsident Thüringen
19:51 „Der Westen wird östlicher“ – Politikwissenschaftler Oliver Lembcke schätzt ein
20:34 Jubel bei der Linken – Sören Pellmann hat den Wahlkreis Leipzig Süd gewonnen
21:12 Rote Insel im blauen Sachsen – Was ist besonders am Wahlkreis Leipzig Süd?
22:01 Pellmann-Plakate – die Frage nach dem Wahlkampfbudget
24:50 Wahlkampfbudgets der Parteien im Vergleich
26:04 Gregor Gysi, Dietmar Bartsch, Bodo Rammelow – was hat der Linken geholfen?
26:15 Heidi Reichinnek – beliebt auf Instagram und auf der Straße
27:51 Reichinneks Rede geht online viral: Emotionalität spricht jüngere Wählerinnen und Wähler an
28:53 Zwickau – die Spannung steigt bei der Wahlparty der Linken
29:25 Die Bedeutung des VW-Werks in Zwickau
30:25 AfD als stärkste Kraft in Zwickau – wie entscheidend war die VW-Krise dafür?
32:05 wie hat sich die CDU geschlagen? – CDU-Stadträtin Waldenburg Peggy Wunderlich hat Hoffnung auf Einigungen zwischen den Parteien
33:51 Wie geht es mit der Wirtschaft weiter? – Der Alltag von René Heber, Inhaber Sparland
35:40 Vom Trabant bis zum VW-Werk – Die Bedeutung der Automobilindustrie in Zwickau
37:37 Was muss die Politik nach den Ergebnissen der Wahl jetzt leisten?
3 Minuten – Der Anschlag von Magdeburg | Doku | exactly
Der 20.12.2024: Der #Anschlag auf dem #Weihnachtsmarkt in #Mageburg hat die Stadt erschüttert. Der Täter Taleb A. raste mit einem gemieteten Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt – 6 Tote, mehr als 300 Verletzte und mehr als 500 Opfer und Betroffene.
Hier findet ihr laufend aktuelle Informationen rund um den Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg: https://1.ard.de/anschlag-md-uebersicht?yt=investigativ
Bei „Fakt ist!“ diskutieren wir darüber, ob der Anschlag hätte verhindert werden können und welche Konsequenzen nun gezogen werden müssen: https://1.ard.de/anschlag-md-diskussion?yt=investigativ
Die Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt hat das Sicherheitsgefühl vieler Menschen tief erschüttert. Inzwischen hat die politische Aufarbeitung des Anschlags begonnen. Und trotz erster Erkenntnisse bleiben viele Fragen. Aber an erster Stelle steht die Trauer: Nicht nur Magdeburger und Magdeburgerinnen trauern, auch Politikerinnen und Politiker melden sich zu Wort wie Olaf Scholz, Tamara Zieschang, Rainer Haseloff, Nancy Faeser, Simone Borris und viele Weitere.
Über die Rettungs- und Fluchtwege gelang der Täter auf den Weihnachtsmarkt, wo die Menschen nur wenige Tage vor Weihnachten einen schönen Abend verbringen wollten. Es offenbaren sich Versäumnisse im Sicherheitskonzept des Weihnachtsmarktes. Der Täter nutzte für seine Todesfahrt eine Lücke in den Absperrungen, die es so nicht hätte geben dürfen. Auch Sachsen-Anhalts Innenministerium räumt inzwischen ein: die Sicherheitsmaßnahmen für den Schutz des Weihnachtsmarktes waren mangelhaft. Im Uniklinikum Magdeburg wurden Verletzte versorgt und behandelt.
Der Attentäter von Magdeburg passte in keines der üblichen polizeilichen Raster. Er ist im Vorfeld mehrfach auffällig geworden und war den Behörden in mindestens drei Bundesländern bekannt. Es gab Anzeigen, Urteile, sogar eine Gefährderansprache – aber keine Konsequenzen. Wie die Behörden damit umgegangen sind, wirft Fragen auf.
Ein Film von Emma Mack und David Holland
Hier findet ihr Hilfe:
Die Telefonseelsorge ist anonym und rund um die Uhr kostenfrei erreichbar:
0800 111 0 111
0800 111 0 222
Nach dem Anschlag | FAKT IST! | Der Talk zum Thema
https://1.ard.de/fakt_ist_anschlag?yt=b
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00:00 Best Minute: Was ist passiert?
02:36 Augenzeugen: CSD Stand auf dem Weihnachtsmarkt
06:35 Notfallseelsorge
09:30 Wie war die Zeit direkt nach dem Anschlag?
10:11 Uniklinik: Versorgung Verletzten
12:31 Unter Schock: eine traumatische Erfahrung für Opfer
13:44 Die Frage nach dem ‘Warum?‘
14:11 Die Festnahme von Taleb A.
15:12 Was wissen wir über Taleb A.?
17:17 Täter war den Behörden bekannt
18:16 Die politische Haltung von Taleb A.
19:09 Der Anschlag spaltet die Gesellschaft
20:22 Stimmung auf Social Media
22:23 Die Frage nach der Schuld
23:43 Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund
27:32 Fazit
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