Orbáns Niederlage: Ungarn wendet sich von Russland ab
Viktor Orbáns Niederlage ist eindeutig. Damit fällt Ungarn als nahezu einzige europäische Friedenskraft aus. Das ungarische Volk hat sich mehrheitlich für den Kriegskurs der EU entschieden.
Viktor Orbáns Niederlage ist eindeutig. Damit fällt Ungarn als nahezu einzige europäische Friedenskraft aus. Das ungarische Volk hat sich mehrheitlich für den Kriegskurs der EU entschieden.
Viele renommierte Politik-Experten, darunter John J. Mearsheimer oder Emmanuel Todd, widersprechen dem in den westlichen Staaten vorherrschenden Narrativ, Russland allein sei für die "Krise" verantwortlich. Stattdessen geben sie dem Westen die Schuld für die Misere.
Von Alex Männer
Für die Schweiz erweist sich das Patriot-System als Rohrkrepierer. Die Schweiz erwägt den Abbruch des US-Geschäfts und sucht nach Alternativen. Dabei geht es nicht nur um die Lieferschwierigkeiten der USA, sondern auch wegen zunehmender Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Systems.
Die Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und die Arbeiterrechte reißen nicht ab. Auch mit ihrer neuen Attacke auf die Gesetzliche Krankenversicherung verfolgt sie ein Ziel: Mütter, Kranke und Senioren sollen in den Arbeitsmarkt genötigt werden, um Männer fürs Militär bereitzuhalten.
Selbst bei einer Einigung zwischen den USA und Iran käme es nicht zu einer drastischen Senkung der Ölpreise. Die OPEC+-Länder werden den Markt auch für den Fall einer Öffnung der Straße von Hormus den Markt nicht mit Öl überschwemmen. Russland profitiert von den gestiegenen Preisen.
Auf den zweiwöchigen Waffenstillstand, den die USA und Iran vereinbart haben, könnten drei mögliche Szenarien folgen. Doch bei jedem Szenario bleibt das Ergebnis dasselbe: Die Region verändert sich zugunsten Irans.
Baden-Württemberg will gegen steigende Selbstmorde bei Bauern intervenieren. Behörden und Nachbarn sollen melden, wenn Landwirte psychische Probleme haben. Bis vor ein paar Jahren waren erhöhte Suizidraten nur in den Ländern des Südens bekannt. Indische Bauern trinken dafür zumeist Glyphosat von Monsanto.
Politik, Medien und die Gesellschaft sind entsetzt über den Iran-Krieg. Trump gilt als "verrückt". Die politische Führung in Teheran als "skrupellos". Das erneut inhumane, gezielt mörderische Agieren Israels wird dabei auffällig stillschweigend ohne vernehmbare Empörung geduldet und nicht verhindert.
Vor 40 Jahren verwendete Michail Gorbatschow erstmals den Begriff "Perestroika" im Zusammenhang mit der Politik des Sowjetstaates. Bald wurde dieser Begriff zum Sammelbegriff für alle Reformen unter seiner Führung. Die initiierten Veränderungen in Politik und Wirtschaft lösten bei den Sowjetbürgern zunächst Euphorie aus, die sich später in bittere Enttäuschung verwandelte.
Von Swjatoslaw Knjasew und Ariadna Jurkowskaja
Mieten und Nebenkosten werden immer teurer in Deutschland. Besonders betroffen sind die Angebotspreise, aber auch Heizung, Trink- und Abwasser. Den Immobilienkonzernen beschert das fürstliche Gewinne. Die Mietpreisbremse ist Teil des Problems, und Arme lässt der Staat im Stich.
Europa befindet sich noch in der frühen Phase der Kriegsvorbereitungen. Doch es heizt rasant die Kessel auf, und all seine Handlungen folgen, auf die eine oder andere Weise, der Logik des Krieges. Es hat also keinen Sinn, Klischees wie "Europa schießt sich selbst ins Knie" zum hundertsten Mal zu wiederholen.
Donald Trump versprach in seiner ersten Amtszeit nicht nur Frieden. Er trat gegen den tiefen Staat an und wollte Macht für das Volk. Davon ist nichts geblieben. Heute wie damals sieht sich die Welt mit Trumps Chaos-Politik konfrontiert, aber es ist weder Zufall noch muss es Schicksal sein.
Während Russland jahrzehntelang ein zuverlässiger Energielieferant war, macht Friedrich Merz Deutschland zum Spielball von US-Interessen. 96 Prozent der LNG-Importe stammen aus den USA – sie sind teurer, energieintensiver und machen politisch erpressbarer. Statt endlich Realpolitik zu wagen und auf Entspannung mit Moskau zu setzen, verschärft Merz den antirussischen Kurs und opfert damit den deutschen Industriestandort.
Es ist eine Hypothese, die zumindest erklärt, warum US-Präsident Donald Trump derzeit noch verrückter erscheint als ohnehin schon, und warum seine Ausbrüche immer grenzenloser wirken: Was, wenn die Rettungsoperation keine war, sondern ein gescheiterter Einsatz?
Sicher, diese Klimaterroristen sind die eigene Brut, da wird die deutsche Justiz ganz vorsichtig. Erst, wenn man die jüngste Entscheidung zu den Klimaklebern in Flensburg mit dem vergleicht, was sonst so im Land abgeht, wird klar, wie befremdlich das ist.
Der Jurist und Diplomat Alexander Jakowenko analysiert im vorliegenden Text die politischen Entwicklungen in den Ländern der EU und kommt zu einem besorgniserregenden Fazit: Wird das totalitäre Treiben der Eliten des Westens nicht entlarvt, ist die nukleare Apokalypse unabwendbar.
Washington zieht aus dem Iran-Debakel offenbar nicht die Lehre, Kriege zu vermeiden – sondern sie besser vorzubereiten: mehr Geld fürs Pentagon, mehr Raketenproduktion und die Vorbereitung auf die nächste große militärische Eskalation. Demokraten und Republikaner unterscheiden sich darin kaum.
Ist eine "nukleare Weiterentwicklung" des Krieges der USA gegen Iran möglich – also, könnte US-Präsident Donald Trump den sprichwörtlichen "Roten Knopf" drücken, falls er nicht mehr weiterweiß? So gut wie ausgeschlossen, entgegnen russische Journalisten mit Verweis auf gleich mehrere politische Faktoren.
Von der Redaktion des Telegram-Kanals "Operation Z: Kriegsberichterstatter des Russischen Frühlings"
Der traditionelle Ostermarsch ist ein fester Termin im Kalender der deutschen Friedensbewegung. Die diesjährigen Märsche zeigen: Massive Aufrüstung, die schrittweise Einführung der Wehrpflicht, die Gefahr eines Krieges mit Russland und die passive Teilnahme am Krieg im Nahen Osten sind für den durchschnittlichen Bürger kein Grund, sich am Protest zu beteiligen.
Vor 30 Jahren wurde der Vertrag über die Gründung des Staatenbundes zwischen Russland und Weißrussland unterzeichnet. Ursprünglich sah dieses Projekt eine Annäherung der beiden Länder mit der Schaffung einer gemeinsamen Verfassung, eines gemeinsamen Parlaments und einer gemeinsamen Währung vor. Letztendlich nahm die Vereinigung jedoch andere Formen an.
Über ein Jahr lang standen vier Männer in Berlin vor Gericht, die im Dezember 2023 als angebliche Hamas-Mitglieder verhaftet worden waren. Die Leitmedien tun so, als sei dieses Verfahren ordentlich verlaufen. In Wirklichkeit sprach es jeder Rechtsstaatlichkeit Hohn.
Über ein Jahr lang standen vier Männer in Berlin vor Gericht, die im Dezember 2023 als angebliche Hamas-Mitglieder verhaftet wurden. Die Leitmedien tun so, als sei dieses Verfahren ordentlich verlaufen. In Wirklichkeit sprach es jeder Rechtsstaatlichkeit Hohn.
Donald Trump hat sich als schierer Kriegstreiber entpuppt. Viele sehen den Grund in der besonders israelfreundlichen Auslegung des Protestantismus in den USA – doch ein weiterer ist die Chinafeindlichkeit gerade der Konservativen, deren Weg sie auf ihrem Kreuzzug gegen China durch Iran führt. Krieg aber bedeutet für Trump und die Republikaner den innenpolitischen Tod.
Von Dmitri Bawyrin
Zwischen den USA und ihren Verbündeten in Europa gibt es erneut Meinungsverschiedenheiten. Der US-Luftwaffe werden Überflüge über das Hoheitsgebiet mehrerer NATO-Staaten untersagt. Nun droht das Weiße Haus, die Frage seiner NATO-Mitgliedschaft zu überdenken.
Am 21. und 22. März fanden in Miami bilaterale Verhandlungen zwischen den Delegationen der Ukraine und der USA statt. Der ehemalige Rada-Abgeordnete Oleg Zarjow hat die Treffen analysiert und fasst deren Verlauf unter Verweis auf eigene Quellen zusammen.
Washington hatte ein Embargo gegen Erdöllieferungen an Kuba verhängt – und Russland hat es einfach ignoriert. Selbst falls die USA eingreifen wollten: Sie haben sich schlichtweg auf (und in) zu viele Bereiche überdehnt.
Wer glaubt, peruanische Radwege seien der Gipfel der Absurdität deutscher Entwicklungshilfe, der täuscht sich. Denn es gibt noch Besseres: wenn vom selben Steuergeld etwas ein wenig repariert wird, das man zuvor mitgeholfen hat, zu zerstören.
Jüngste Nachrichten von der Zerstörung eines Depots mit Drohnenabwehrmitteln aus ukrainischer Montage in Dubai durch Irans Marine sind ein unmissverständliches Signal an Selenskij, sich gefälligst nicht am Krieg gegen Iran zu beteiligen – Teheran wird nicht lange fackeln.
Ist das alles nun zum Lachen oder zum Weinen? Am ersten April stellt sich diese Frage, mit der man mittlerweile jeden Tag ringt, in besonderer Deutlichkeit. Denn auch wenn viele Geschichten an diesem Datum besser aufgehoben wären, gibt es immer noch eigene Schöpfungen dazu.