Der Konflikt im Nahen Osten setzt die deutsche Wirtschaft weiter unter Druck: Schwaches Wachstum, steigende Energiepreise und Lieferprobleme belasten Industrie und Verbraucher gleichermaßen. Die Bundesregierung unter Finanzminister Lars Klingbeil reagiert mit Entlastungsmaßnahmen wie Steuererleichterungen und einem Tankrabatt, doch Umsetzung und Wirkung bleiben unklar. Kritik kommt unter anderem vom AfD-Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt, der die Schritte als verspätet und unzureichend bezeichnet, während sich die wirtschaftliche Lage weiter eintrübt.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Nach mehreren Drohnenabstürzen auf finnischem Gebiet, laut Behörden vermutlich ukrainischer Herkunft, bemüht sich die Regierung von Petteri Orpo um Beschwichtigung und sieht aktuell keine akute Gefahr. Während Helsinki betont, weitere Vorfälle verhindern zu wollen, kritisieren Stimmen wie der Politiker Armando Mema die Sicherheitslage scharf und werfen der Regierung vor, Risiken herunterzuspielen und im Zuge der Unterstützung für die Ukraine die eigene Souveränität zu gefährden.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot beschreibt in ihrem Buch und im Gespräch mit dem RT-DE-Korrespondenten Roman Ziskin eine tiefgreifende Zeitenwende: Demokratie in Europa verliere an Substanz, politische Systeme wirkten zunehmend blockiert, und die EU leide an strukturellen Defiziten seit dem Scheitern früher Reformprojekte. Gleichzeitig sieht sie einen globalen "Multiparadigmenwechsel" durch geopolitische Verschiebungen, neue Finanzsysteme und vor allem Künstliche Intelligenz, die grundlegende Fragen nach Identität, Freiheit und der Zukunft der Demokratie aufwerfe.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Estland wird russische Schiffe in der Ostsee nicht aufhalten, da das Risiko einer möglichen militärischen Reaktion Moskaus besteht. Dies erklärte der Oberbefehlshaber der estnischen Marine, Ivo Vark. Seinen Angaben zufolge erwäge Tallinn ein Eingreifen nun nur noch im Falle einer "unmittelbaren Bedrohung" seiner Unterwasserinfrastruktur oder aufgrund einer Ölpest.
Die liberalen Eliten Europas triumphieren: Das von ihnen so verhasste konservative Regime von Viktor Orbán ist bei den Wahlen in Ungarn gescheitert – den Sieg errang der Populist Péter Magyar. Dessen erste Schritte werden wohl darauf abzielen, die Vasallenbeziehung zu Brüssel wiederherzustellen.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktags betonte der Direktor des Mossad, David Barnea, Israels Kampf gegen Iran sei erst dann abgeschlossen, wenn das iranische Regime "nicht mehr existiere".
Nur naive Menschen könnten glauben, dass sich ein Ereignis wie der Holocaust nicht wiederholen könne, so Barnea. Man habe die Weltgemeinschaft beständig gewarnt vor dem "wachsenden Arsenal ballistischer Raketen, die auf israelische Bürger gerichtet sind", und schließlich das Schicksal selbst in die Hand genommen.
Mit seinen Verbündeten begann Israel "Kriege, die wir für notwendig hielten", und versetzte Teheran mit der Operation "Löwengebrüll" einen schweren Schlag: "40 Tage erbitterter Kämpfe brachten bedeutende Erfolge, allen voran die Verhinderung des Hauptziels des Feindes: die Vernichtung des Staates Israel."
Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist am Dienstag von Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin empfangen worden. Vor dem Hintergrund des Krieges gegen Iran waren die von den USA geführten Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges zuletzt ins Stocken geraten. Merz gab wörtlich zu Protokoll: "Russland sollte diesen Krieg so schnell wie möglich beenden – Russland hat keine Chance ihn zu gewinnen."
Zur Sprache kam auch der von der EU an Kiew zugesagte Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dieser wurde bislang von Ungarn blockiert – doch nach Orbáns Wahlniederlage könnten die Mittel nun freigegeben werden.
Zudem unterzeichneten Deutschland und die Ukraine am Dienstag eine Vereinbarung zu stärkeren militärischen Zusammenarbeit beider Länder – die auch eine gemeinsame Produktion von Drohnen zum Ziel hat.
Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Kassim, verkündete am Montag in einer per TV verbreiteten Nachricht, dass die Hisbollah sich nicht an Verhandlungen mit dem Aggressor beteiligen werde und den Weg des Widerstands gewählt habe.
"Wir werden bis zum letzten Atemzug kämpfen", heißt es in der Botschaft, die über den der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender Manar TV ausgestrahlt wurde. Direkte Verhandlungen mit dem Aggressor, der "keinerlei Rücksicht auf humanitäre oder ethische Grundsätze" nehme, seien sinnlos und erforderten einen innenpolitischen Konsens der libanesischen Gesellschaft, den es nicht gebe, so Kassim.
Bei der Aggression durch Israel und die USA handele es sich "in Wirklichkeit um eine Besatzung im wahrsten Sinne des Wortes", die nur eines zum Ziel habe – "den Weg für ein Großisrael zu ebnen."
Am 14. April 2026 war der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla im ZDF-Morgenmagazin zu Gast. Mit Blick auf die steigenden Energiekosten forderte er dort neben der Abschaffung der CO₂-Steuer, die "außenpolitische Agenda der Bundesregierung zu überprüfen".
Er plädierte dafür, die "schädlichen Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland" aufzuheben. Die Nord-Stream-Pipelines müssten so schnell wie möglich repariert und geöffnet werden, um "günstiges Gas aus Russland zu bekommen". Als Moderator Andreas Wunn die Frage stellte, ob ein Land, "das ein anderes europäisches Land überfallen und angegriffen hat", ein verlässlicher Partner in der Energiepolitik sein könne, verwies Chrupalla auf die USA und Israel. Diese hätten schließlich ebenfalls "ein anderes Land überfallen und angegriffen" und seien dennoch Partner Deutschlands.
Wunn wies den Vergleich unmittelbar zurück: "Herr Chrupalla, das kann ja kein Argument sein!"
Chrupalla hielt dagegen und betonte die wirtschaftlichen Folgen einer moralisch begründeten Energiepolitik: "Wenn wir über Moral reden, kann man gerne sagen, als Industrieland Deutschland: 'Wir kaufen von den Ländern, die völkerrechtswidrige Kriege angefangen und initiiert haben, kein Gas mehr.' Dann wird's aber langsam dunkel in Deutschland!"
Auf der Pressekonferenz der AfD-Fraktion im Bundestag vom 14. April 2026 hat sich die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel zur Wahlniederlage des ungarischen Premierministers Viktor Orbán geäußert.
Weidel erklärte, dass abzuwarten sei, welche Politik Orbáns Nachfolger Péter Magyar machen werde.
Mit Verweis auf Anna Schneider von "Die Welt" als Urheberin des Zitates fügte sie hinzu: "Herrn Orbán konnte man abwählen. Frau von der Leyen können wir nicht abwählen."
Ein 18-Jähriger ist am Dienstag in seiner ehemaligen Schule in der südtürkischen Stadt Siverek mit einer Schusswaffe Amok gelaufen.
Bevor er festgenommen werden konnte, beging der Todesschütze den Behörden zufolge Selbstmord. Laut dem türkischen Innenministerium wurden bei dem Angriff mindestens 16 Personen verwundet – darunter zehn Schüler, vier Lehrer, ein Kantinenmitarbeiter und ein Polizist.
Der Angreifer sei nicht vorbestraft gewesen und die Schule sei zuvor von der Polizei als sicher eingestuft worden. Ersten Ermittlungen nach soll der Schütze willkürlich geschossen haben.
In der chinesischen Metropole Shenzhen ist in einem Parkhaus auf dem Gelände des Elektroautobauers BYD ein Großbrand ausgebrochen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen dichte Rauchwolken und Flammen, die aus dem Gebäude aufstiegen.
Nach Angaben des Konzerns und laut Medienberichten wurden die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht – Verletzte habe es nicht gegeben. BYD erklärte, dass die Produktion und der laufende Betrieb durch den Brand nicht beeinträchtigt worden seien. Dennoch dürfte der Vorfall erneut Diskussionen über Sicherheit und Risiken im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen anstoßen.
Die neue ungarische Regierung ist zu einer pragmatischen Zusammenarbeit mit Russland bereit. Dies erklärte Péter Magyar, Vorsitzender der ungarischen Partei "Tisza", die am 12. April die Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen hat.
Besondere Aufmerksamkeit widmete er den Energieträgern aus Russland. Laut Magyar bestehe die Aufgabe der Regierung darin, die Öl- und Gaslieferungen ins Land zu diversifizieren, um sichere Lieferungen zum günstigsten Preis zu beziehen, unabhängig davon, aus welcher Himmelsrichtung diese Lieferungen kommen.
In einem harten Urteil bei "Piers Morgan Uncensored" rechnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs mit der aktuellen US-Außenpolitik ab.
Er bezeichnet den Konflikt im Nahen Osten als eine von Donald Trump und Benjamin Netanjahu provozierte Katastrophe. Beide Politiker nennt er psychisch instabil und ordnet sie der "Dunklen Triade" (Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie) zu.
Darüber hinaus sieht Sachs bei Trump auch mögliche Symptome einer frontotemporalen Demenz, die seine Impulskontrolle weiter schwäche.
Viktor Orbáns Niederlage ist eindeutig. Damit fällt Ungarn als nahezu einzige europäische Friedenskraft aus. Das ungarische Volk hat sich mehrheitlich für den Kriegskurs der EU entschieden.
Am Montag soll Israel im Rahmen seiner seit Anfang März andauernden Bombardierung des Libanons erneut humanitäre Hilfskräfte ins Visier genommen haben. Diesmal war der südlibanesische Bezirk Tyros betroffen. Mehrere Fahrzeuge des Roten Kreuzes wurden bei dem Angriff beschädigt und eine Person getötet.
Ali Khreis, libanesischer Abgeordneter und Mitglied der schiitischen Amal-Bewegung, sprach vor Ort von "israelischer Barbarei", die zeige, wie Israel "das Völkerrecht, einschließlich der Genfer Konvention, missachtet" und "gegen all diese Abkommen zum Schutz neutraler Hilfsorganisationen verstößt."
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zeigte sich bestürzt über die Tötung des Sanitäters und forderte den Schutz humanitärer und medizinischer Helfer.
Israel hat sich bisher nicht zu den jüngsten Angriffen im Südlibanon geäußert.
In einer Rede am Vorabend des Holocaust-Gedenktages in Jerusalem hat Premierminister Benjamin Netanjahu die moralische Haltung Europas scharf kritisiert. Dabei zog er eine direkte Verbindung zwischen der Schoa und der gegenwärtigen Bedrohungslage Israels.
Netanjahu wirft Europa vor, die Lehren aus der Geschichte vergessen zu haben. Er sieht heute eine "moralische Schwäche", die Europa daran hindere, entschlossen gegen moderne Bedrohungen vorzugehen. Dabei positioniert er Israel als Vorbild: "Europa kann viel von uns lernen."
Seit Anfang April kommt es in Cork und landesweit in Irland zu Protesten gegen stark steigende Kraftstoffpreise. Auslöser ist der Iran-Krieg, durch den sich die Kosten für Benzin und Diesel erhöht haben.
Demonstranten – angeführt von Lkw-Fahrern und Bauern – blockieren Zufahrten, um auf die Belastung für Betriebe und Verbraucher aufmerksam zu machen. Sie fordern eine Deckelung der Kraftstoffpreise, die Abschaffung der CO₂-Abgabe und den Rücktritt von Premierminister Micheál Martin.
Bei der Räumung der Blockaden kam es zu Konfrontationen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen. In Cork richteten sich die Aktionen besonders gegen die Ölraffinerie in Whitegate – Irlands einzige Raffinerie. Premierminister Martin bezeichnete die Blockaden als "nationalen Sabotageakt". Über 500 Tankstellen in ganz Irland meldeten inzwischen, dass sie keinen Sprit mehr haben – das entspricht etwa einem Drittel aller Tankstellen in der Republik.
US-Präsident Donald Trump gab am Montag zu, ein mit KI generiertes Bild von sich selbst gepostet zu haben, das ihn in christusähnlicher Pose zeigte.
Das Bild, das Trump in einem wallenden Gewand zeigte, wie er einem Kranken im Krankenhausbett die Hand auflegt und ihn scheinbar heilt, hatte international für massive Empörung gesorgt. Hintergrund dieser Provokation war Trumps anhaltender öffentlicher Streit mit Papst Leo XIV.
Obwohl Trump das Bild inzwischen wieder gelöscht hat, verteidigte er die Aktion später mit einer eigenwilligen Interpretation: Er habe sich lediglich als Arzt oder Helfer des Roten Kreuzes dargestellt, der den Menschen tatsächlich "hilft". Er bezichtigte die "Fake News", die religiöse Symbolik künstlich erfunden zu haben.
Deutsche Tankstellen erhöhten die Preise für Kraftstoff am Montag wieder massiv. Die Entwicklungen im Iran-Krieg sorgten für Rekordsprünge zur Mittagszeit. Die Bundesregierung hatte sich kurz zuvor auf ein kurzfristiges Entlastungspaket gegen die hohen Energiepreise geeinigt. Droht dies zu verpuffen?
Russische Gymnastinnen gewannen beim Weltcup in Taschkent vier Medaillen, darunter Gold im Mehrkampf. Auch in den Gruppendisziplinen wurden Podestplätze errungen. Die Athletinnen traten unter neutralem Status an.
Die Ereignisse rund um den Iran und die Straße von Hormus wirken sich insbesondere auf die europäische Landwirtschaft aus. Angesichts steigender Preise für zentrale Produktions- und Logistikressourcen wächst die Verunsicherung unter Landwirten und Logistikunternehmen.
Bei einem außergewöhnlichen Schwimm-Event in Moskau vermittelte der deutsche Extrem- und Eisschwimmer Christof Wandratsch Teilnehmern aus aller Welt seine Methoden für Ausdauer und Kältetraining. Höhepunkt war ein 13-Minuten-Schwimmen in Anlehnung an seinen Weltrekord. Wandratsch betonte die internationale Verbundenheit im Sport und lobte Organisation und Bedingungen vor Ort. Eingeladen hatte Andrei Samuslow, Präsident des russischen Winterbadeverbands. Im Video berichtet Wandratsch selbst über seine Eindrücke und den Austausch mit russischen Athleten.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 13. April 2026]
Die Parlamentswahl in Ungarn bringt einen politischen Umbruch: Die Partei Tisza von Péter Magyar erringt mit 138 Sitzen die verfassungsmäßige Mehrheit, während das Lager von Viktor Orbán auf 55 Mandate abstürzt. Orbán erkennt die Niederlage an und kündigt Opposition an. International fallen die Reaktionen gemischt aus: Europäische Politiker hoffen auf einen Kurswechsel gegenüber der Ukraine, während Magyar selbst einen pragmatischen Kurs signalisiert, Waffenlieferungen und einen schnellen EU-Beitritt Kiews jedoch ablehnt. Auch Russland zeigt sich dialogbereit. Im Video ordnet der Journalist Jan Mainka die Lage ein und betont, dass Magyars künftiger Kurs in zentralen Fragen noch unklar ist.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 13. April 2026]
Viele renommierte Politik-Experten, darunter John J. Mearsheimer oder Emmanuel Todd, widersprechen dem in den westlichen Staaten vorherrschenden Narrativ, Russland allein sei für die "Krise" verantwortlich. Stattdessen geben sie dem Westen die Schuld für die Misere.
Für die Schweiz erweist sich das Patriot-System als Rohrkrepierer. Die Schweiz erwägt den Abbruch des US-Geschäfts und sucht nach Alternativen. Dabei geht es nicht nur um die Lieferschwierigkeiten der USA, sondern auch wegen zunehmender Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Systems.
Der US-stämmige Papst Leo XIV. hat am Montag Stellung gegen die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump bezogen. Hintergrund des Streits ist die ablehnende Haltung des Pontifex gegenüber dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran.
Trump hatte den Papst scharf attackiert und ihn unter anderem als "schwach in der Kriminalitätsbekämpfung" und "in Bezug auf Atomwaffen" bezeichnet. Daraufhin veröffentlichte Trump auf Truth Social ein KI-generiertes Bild, auf dem er sich selbst als Jesus Christus darstellte.
Papst Leo XIV. betonte, er sehe seine Rolle nicht als politisch und wolle sich nicht auf eine Debatte mit Trump einlassen. Die Botschaften des Evangeliums dürften nicht politisch missbraucht werden.
Die Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und die Arbeiterrechte reißen nicht ab. Auch mit ihrer neuen Attacke auf die Gesetzliche Krankenversicherung verfolgt sie ein Ziel: Mütter, Kranke und Senioren sollen in den Arbeitsmarkt genötigt werden, um Männer fürs Militär bereitzuhalten.
Angesichts der Krise in der Straße von Hormus und der US-Seeblockade plant die EU-Kommission die zentrale Beschaffung von Erdgas. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Montag in Brüssel, man wolle durch eine koordinierte Befüllung der Speicher verhindern, dass die Mitgliedstaaten am Weltmarkt als Konkurrenten auftreten und die Preise gegenseitig in die Höhe treiben.
Laut von der Leyen sind die Kosten für fossile Importe seit Krisenbeginn vor 44 Tagen bereits um 22 Milliarden Euro gestiegen – ohne dass zusätzliche Energie geliefert worden sei. Da die USA nun den Zugang zu der Region gesperrt haben, drohen die Energiekosten durch steigende Versicherungsprämien und Lieferengpässe weiter zuzunehmen.
Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, will die Kommission beim informellen EU-Gipfel in Zypern ein Maßnahmenpaket vorlegen. Dieses sieht neben dem gemeinsamen Einkauf die koordinierte Freigabe von Ölreserven sowie neue Regeln für staatliche Beihilfen vor, um laut der Kommissionschefin die Haushalte zu entlasten.
In einer Rede an der Tsinghua-Universität in Peking begrüßte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez die multipolare Welt als neue Realität.
Er rief China dazu auf, sich stärker zu öffnen, um das wachsende Handelsdefizit mit Europa auszugleichen, das im vergangenen Jahr erneut um 18 Prozent gestiegen sei.
Sánchez betonte, Spanien wolle die Multipolarität pragmatisch und hoffnungsvoll annehmen, damit Europa und China wieder gemeinsam prosperieren können.
Am Sonntag hat der Rundfunk der Islamischen Republik Iran (IRIB) ein Video der Islamischen Revolutionsgarde veröffentlicht, das eine Konfrontation mit US-Kriegsschiffen im Golf von Oman, vor der Straße von Hormus, am Tag davor zeigt.
In der Aufnahme hört man einen Sprecher der iranischen Marine-Spezialeinheit "Sepah Navy Special Force", der die Schiffsbesatzung der "USS Frank E Peterson" unmissverständlich über Funk warnt, sich nicht der Straße von Hormus von Osten her zu nähern: "Sie müssen Ihren Kurs ändern und unverzüglich in den Indischen Ozean zurückkehren. Wenn Sie meinem Befehl nicht Folge leisten, werden Sie ins Visier genommen."
Nachdem die iranische Seite eine "letzte Warnung" ausgesprochen hatte, erging eine Warnung an alle anderen Schiffe im Golf von Oman, einen "Sicherheitsabstand von mindestens 10 Meilen [circa 18,5 Kilometer] zu allen Kriegsschiffen zu halten", denn man werde "ohne Vorwarnung das Feuer auf diese eröffnen."
Iranischen Medien zufolge endete die Konfrontation mit einem Rückzug beider US-Kriegsschiffe, während die US-Seite am Samstag noch behauptet hatte, die Straße von Hormus erfolgreich passiert zu haben.
Die Seeblockade in der Straße von Hormus hat die Kraftstoffpreise in Deutschland massiv in die Höhe getrieben. Im Bundesdurchschnitt kletterte Super E10 innerhalb weniger Tage auf über 2,15 Euro pro Liter. Als Reaktion kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin eine zweimonatige Senkung der Mineralölsteuer um etwa 17 Cent pro Liter an.
Der Kanzler verwies in diesem Zusammenhang auf die gescheiterten Verhandlungen in Islamabad sowie die US-Seeblockade iranischer Häfen. Nachdem der Preis für Brent-Rohöl die 100-Dollar-Marke durchbrochen hatte, betonte Merz: "Dieser Konflikt, dieser Krieg ist die eigentliche Ursache für die Probleme, die wir auch im eigenen Land haben."
Flankierend zur Steuersenkung soll es Arbeitgebern ermöglicht werden, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro zu zahlen. Merz warnte jedoch vor langwierigen Folgen und mahnte, man müsse sich auf "eine erhebliche Belastung der deutschen Wirtschaft und der privaten Haushalte" infolge des Iran-Krieges einstellen.
Aufnahmen aus Großbritannien, die ein US-Tankflugzeug bei der Landung zeigen, erwecken den Eindruck, dass dieses Flugzeug von Schrapnellen getroffen wurde. Der KC-135R Stratotanker, der zuvor auf dem "Prince Sultan"-Luftwaffenstützpunkt stationiert war, wurde für Reparaturen nach England geflogen.
Zuvor war berichtet worden, dass in den USA zwei ähnliche Flugzeuge des aus den 1950er Jahren stammenden Typs KS-135 aus der Langzeitlagerung reaktiviert und zum Militärstützpunkt Tinker in den USA geflogen worden seien. Diese sollen möglicherweise die im Kampf zerstörten Flugzeuge ersetzen oder als Ersatzteillager für beschädigten Maschinen herhalten.
In einem Interview mit dem britischen Sender BBC hat der US-Journalist Tucker Carlson die Nahostpolitik des US-Präsidenten Donald Trump scharf kritisiert.
Er bezeichnete ihn dabei als "Sklaven" unter dem Einfluss des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu.
Carlson, der lange Zeit zu den wichtigsten Unterstützern Trumps zählte, warf diesem vor, insbesondere im Hinblick auf den Angriffskrieg gegen Iran israelische statt US-amerikanische Interessen zu vertreten.
Anlässlich der Osterwaffenruhe hat Kremlsprecher Dmitri Peskow erneut die Ziele der russischen Sonderoperation in der Ukraine kommentiert. Peskow betonte, Moskau wolle einen stabilen Frieden im Nachbarland.
Damit dies möglich sei, müsse Wladimir Selenskij die ihm bestens bekannten Bedingungen akzeptieren. Die ukrainische Führung habe aber bislang nicht genug Mut gezeigt, die Verantwortung für ihre Beschlüsse zu übernehmen. Eben deshalb werde die Sonderoperation fortgesetzt, fügte der Kremlsprecher hinzu. Peskow bestätigte zudem die Worte von US-Vizepräsident JD Vance, wonach sich der Streit momentan um "ein paar Quadratkilometer" drehe.
Selbst bei einer Einigung zwischen den USA und Iran käme es nicht zu einer drastischen Senkung der Ölpreise. Die OPEC+-Länder werden den Markt auch für den Fall einer Öffnung der Straße von Hormus den Markt nicht mit Öl überschwemmen. Russland profitiert von den gestiegenen Preisen.
Am Sonntagabend hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik gegenüber dem US-stämmigen Papst Leo XIV. bekräftigt. Kurz zuvor veröffentlichte er in den Sozialen Medien einen langen, kritischen Text über das geistliche Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Trumps Äußerungen bezogen sich sowohl auf innenpolitische als auch außenpolitische Positionen des Papstes. "Wir wollen keinen Papst, der sagt, Kriminalität in unseren Städten sei in Ordnung", und der "nicht daran glaubt, Kriminalität zu bekämpfen", so das US-Staatsoberhaupt.
Des Weiteren zeigte Donald Trump sein Missfallen über den Mangel an politischer Unterstützung seitens des Papstes für den derzeitigen Krieg gegen Iran, den die USA unter Trump gemeinsam mit Israel am 28. Februar völkerrechtswidrig begonnen haben.
In Ungarn wurde am Sonntag über die politische Zukunft des Landes entschieden, mit hoher Wahlbeteiligung und einem klaren Richtungsstreit zwischen Ministerpräsident Viktor Orbán und seinem Herausforderer Peter Magyar. Während Orbán für seinen bisherigen Kurs steht, fordert die Opposition mehr Nähe zu EU und NATO. Laut Korrespondent Roman Ziskin war der Wahlkampf außergewöhnlich scharf und geprägt von internationalem Druck, Vorwürfen der Einmischung und einem grundsätzlichen Konflikt zwischen nationalkonservativen und globalistischen Kräften. Das Ergebnis gilt als richtungsweisend weit über Ungarn hinaus.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. April 2026]
Anlässlich des 80. Jahrestags des Großen Sieges hat RT DE seine Leser dazu aufgerufen, an einem besonderen Projekt teilzunehmen. Einwohner aus Deutschland und Österreich wurden ermutigt, ihre Ansichten über die UdSSR und die Niederlage des Nationalsozialismus sowie ihre Erinnerungen an sowjetische Soldaten zu teilen.
In einem Brief wird beispielsweise berichtet, wie ein russischer Kriegsgefangener, der in einer Kolonne marschierte, einem deutschen Jungen als Dank für ein Stück Brot seine Medaille schenkte. Ein anderer Leser erinnert sich daran, wie sowjetische Soldaten in Berlin, Dresden und Magdeburg hungrigen deutschen Kindern warmes Brot gaben. Ein russischer Soldat rettete ein Mädchen, das mit einer Granate spielte. Einige gaben an, dass sie regelmäßig Blumen an einem Denkmal für gefallene sowjetische Soldaten niederlegen.
Alle Briefe sollen in einem Erinnerungsbuch gesammelt werden, möglicherweise sogar in mehreren, da weiterhin Geschichten eintreffen, die die Dankbarkeit gegenüber den sowjetischen Soldaten zum Ausdruck bringen.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad sind ohne Einigung beendet worden. US Vizepräsident J. D. Vance sprach zwar von substanziellen Gesprächen, machte jedoch klar, dass Teheran zentrale Forderungen etwa beim Atomprogramm und der Straße von Hormus nicht akzeptiert habe. Während Washington seine Position als klar und überlegen darstellt, zeigt sich der Iran unnachgiebig, pocht auf seine Rechte und stellt weitere Schritte in Aussicht. Wie es nach der Waffenruhe weitergeht bleibt offen und die Spannungen halten an.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. April 2026]
Trotz des EU-Ziels, russisches Gas ab 2027 vollständig zu verbieten, steigen die Importe aktuell deutlich – getrieben vor allem durch den Rückgang katarischer LNG-Lieferungen infolge der Eskalation im Nahen Osten und gestörter Infrastruktur. Europa steht damit erneut vor der Grundsatzfrage zwischen Abhängigkeit vom Weltmarkt und echter Energieunabhängigkeit durch eigene Produktion. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wie fragil die Sanktionspolitik ist: Wenn Energie knapp wird, kehren verdrängte Anbieter zurück. Im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré wird genau das kritisiert – die Politik sei widersprüchlich, steigende Preise und Versorgungsrisiken seien die Folge, und letztlich greife Europa aus ökonomischen Gründen wieder auf russische Energie zurück.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. April 2026]
Im Süden Russlands, in Krasnodar, blühen 150.000 Tulpen gleichzeitig. Die Blumen wurden extra für das "Tulpanomagia"-Festival angepflanzt. Das Festival fand Anfang April statt und lockt seit 2024 jährlich tausende Gäste an. Besucher nutzen die Gelegenheit, um innezuhalten und die Atmosphäre des weitläufigen Blumenmeers zu genießen.
Der russische Präsident Wladimir Putin wies die Regierung am Freitag bei einem Treffen zur technologischen Entwicklung in Moskau an, dafür zu sorgen, dass künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2030 landesweit eingeführt wird. "Bis 2030 sollen solche Technologien und die darauf basierenden Produkte in allen Sektoren zum Einsatz kommen, einschließlich Fertigung, Logistik, Energie, Verwaltung und Bildung", sagte Putin.
"Das Ziel ist es, eine weitreichende, umfassende Anwendung künstlicher Intelligenz zu erreichen und in Russland einen Markt dafür zu etablieren." Putin betonte, dass Russlands Souveränität und "seine bloße Existenz" von seiner Fähigkeit abhingen, "mit den globalen Veränderungen Schritt zu halten".
Im Vorfeld der Friedensverhandlungen mit Iran zog US-Vizepräsident JD Vance einen bizarren Vergleich. Er verglich Irans Forderung nach dem Recht auf Urananreicherung mit dem theoretischen Recht seiner Ehefrau auf Fallschirmspringen.
"Wir kümmern uns nicht wirklich darum, was sie behaupten, tun zu dürfen ‒ wir kümmern uns darum, was sie tatsächlich tun." Vance argumentierte, dass US-Präsident Trump sich in der Frage der Urananreicherung sehr klar ausgedrückt habe. "Unsere Position dazu hat sich nicht geändert."
Am Sonntag scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in Islamabad.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico warnte am Freitag bei einem Treffen mit Studenten in Trenčín vor einem Zusammenbruch der NATO und der zunehmenden Irrelevanz der Europäischen Union auf der internationalen Bühne. "Kaja Kallas und andere regen sich manchmal über mich auf, wenn ich sage, dass wir schwach sind – wie Tee, der schon fünfmal aufgebrüht wurde", sagte Fico und fügte hinzu, dass niemand mit der EU spreche oder sie überhaupt beachte.
"Das ist nicht die Europäische Union, wie wir sie früher kannten – ein Friedensprojekt. Sie ist zu einem Militärkabinett geworden", so Fico.
Ein Mann kletterte am Samstagmorgen am Flughafen Shannon auf ein US-Militärflugzeug und schlug mit einem Beil auf Rumpf und Flügel ein. Das Militärtransportflugzeug vom Typ C-130 Hercules der US-Luftwaffe parkte auf einer abgelegenen Rollbahn am irischen Flughafen.
Der Schaden am Flugzeug soll Berichten zufolge erheblich sein. Der Mann wurde festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Der Flughafen wurde für rund 30 Minuten geschlossen, es kam zu leichten Verspätungen.
Orthodoxe Christen bereiten sich auf Ostern vor, eines der wichtigsten Feste des Jahres, bei dem das Ei eine zentrale Rolle spielt. In Moskau zeigt unser Korrespondent Georg Sadownitschij, wie im Restaurant Peach aus belgischer Schokolade kunstvolle Ostereier entstehen, die traditionelle Symbolik mit modernen Techniken verbinden. Die Herstellung erfordert präzises Temperieren, handwerkliches Geschick und viel Geduld, sodass jedes Ei zu einem kleinen Kunstwerk wird.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Bis 2024 waren Einheiten des neonazistischen Bataillons "Asow" in Selidowo, einer Stadt in der Donezker Volksrepublik, stationiert. Als russische Truppen in die Stadt einmarschierten, waren sie schockiert, als sie überall auf den Straßen die Leichen von Zivilisten sahen.
Die Menschen wurden in ihren Häusern, Geschäften und sogar in Krankenhäusern aufgespürt und getötet. Hinrichtungskommandos patrouillierten durch die Straßen und nahmen Passanten ins Visier. Wer sich weigerte, in die Ukraine evakuiert zu werden, wurde sofort als Verräter eingestuft und zur Vernichtung freigegeben.
Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr (Moskauer Zeit) bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden. Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Am Vorabend der Parlamentswahlen in Ungarn hat Ministerpräsident Viktor Orbán vor einer Einmischung von außen gewarnt und betont, seine Regierung werde verhindern, dass das Land in den Ukraine-Konflikt hineingezogen wird. Im Mittelpunkt der Wahl steht ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Orbáns Partei Fidesz und der Oppositionspartei von Péter Magyar, wobei es um den künftigen außenpolitischen Kurs Ungarns geht, zwischen nationaler Souveränität und engerer Anbindung an die EU. International wird die Abstimmung aufmerksam verfolgt, da ihr Ausgang weitreichende Folgen für die Politik Ungarns und Europas haben könnte.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Heute fand in der Grabeskirche in Jerusalem die Zeremonie des heiligen Feuers statt, einer der bedeutendsten Riten für orthodoxe Christen weltweit. Wie jedes Jahr am frühen Nachmittag vor der Osternacht betrat Patriarch Theophilus III. die Kuvukliya, die kleine Kapelle im Zentrum der Rotunde. Nur etwa fünf Minuten später erschien das heilige Feuer.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Die US- und die philippinische Luftwaffe führen derzeit die gemeinsame Übung "Cope Thunder 26" durch, die noch bis zum 17. April laufen soll. Über dem Luftwaffenstützpunkt Basa in Pampanga flogen am Donnerstag FA-50PH Fighting Eagles gemeinsam mit F-22 Raptor-Jets und demonstrierten ihre Fähigkeiten bei komplexen Manövern. An der Übung nehmen rund 2.800 Soldaten teil.
Ziel ist es, die Interoperabilität sowie die operative Koordination zwischen den Streitkräften weiter auszubauen. Die Übung soll zur Stabilität und Abschreckung im Indo-Pazifik beitragen, wie aus einer Mitteilung der US-Luftstreitkräfte im Pazifikraum (PACAF) hervorgeht.
Am Freitag wurde ein Molotowcocktail auf das Haus von OpenAI-CEO Sam Altman in San Francisco geworfen. Auch gegen den Firmensitz wurden Drohungen ausgesprochen. Die Polizei hat einen 20-jährigen Verdächtigen festgenommen.
Die Beamten waren kurz nach 4 Uhr morgens zu dem Haus gerufen worden, weil jemand einen Brandkörper geworfen hatte, der ein Außentor in Brand setzte, bevor der Täter zu Fuß floh. Niemand sei verletzt worden. Die Behörden haben keine Anklage erhoben und keine Details über den festgenommenen Mann veröffentlicht.
Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden. Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.
Am Freitag, zwei Tage vor den Wahlen in Ungarn, haben Berichten zufolge über 100.000 Menschen ein "Protestkonzert" mit den beliebtesten Künstlern des Landes besucht. Bei dem Konzert wurden die Ungarn dazu aufgerufen, am Sonntag ihre Stimme abzugeben und die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán abzuwählen.
Über 50 Bands haben laut Veranstalter an dem "systemzerstörenden" Konzert teilgenommen. Veranstaltet wurde das kostenlose Event von der zivilen Widerstandsbewegung um Róbert Puzsér. Zusätzlich zu den Menschenmassen auf den Straßen sollen auch über 100.000 Menschen einen Live-Stream des Konzerts im Internet verfolgt haben.
Im Vorfeld des Tags der Kosmonauten und des 65. Jahrestags von Juri Gagarins Flug ins All fand in Moskau das Russische Weltraumforum statt. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der Raumfahrtindustrie, die Förderung technologischer Innovationen sowie die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der friedlichen Weltraumforschung. RT DE-Korrespondent Roman Ziskin berichtet mehr vom Forum.
US-Vizepräsident J. D. Vance ist am frühen Samstagmorgen gemeinsam mit einer Delegation in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Im Laufe des Tages sind Gespräche mit iranischen Vertretern vorgesehen. Die iranische Delegation war bereits Freitagabend eingetroffen.
Islamabad hat im Vorfeld die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend deutlich verschärft. In den vergangenen Tagen wurden Straßen gesperrt und zusätzliche Kontrollpunkte eingerichtet.
Die iranische Seite erklärte, dass eine Waffenruhe auch im Libanon und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte noch umgesetzt werden müssten, "bevor Verhandlungen beginnen", so Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf.
Am Freitag hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die taiwanische Oppositionspolitikerin Cheng Li-wun in der Großen Halle des Volkes empfangen. Dieser Termin war wahrscheinlich der Hö-hepunkt einer bis voraussichtlich Sonntag andauernden Delegationsreise der Kuomintang über das chinesische Festland. Im Zentrum stand die Bekräftigung des Konsenses von 1992, wonach beide Seiten offiziell zu "einem gemeinsamen China" gehören.
Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass Xi und Cheng den Fokus auf eine friedliche, gemeinsame Entwicklung legten, um den Wohlstand beider Seiten zu sichern. Xi betonte dabei, dass die "na-tionale Wiederbelebung" und das Wohlergehen der taiwanischen Landsleute untrennbar mit einem starken Mutterland verbunden seien. Er bot an, Entwicklungschancen des Festlands aktiv zu teilen, während Cheng dazu aufrief, die gemeinsame chinesische Kultur zu fördern und die Zusammenarbeit in allen Bereichen auszuweiten. Voraussetzung bleibe, dass man sich nicht von "externen Mächten" instrumentalisieren lasse, die von außen Provokationen schüren und eine "Unabhängigkeit Taiwans" erzwingen wollen.
Auf den zweiwöchigen Waffenstillstand, den die USA und Iran vereinbart haben, könnten drei mögliche Szenarien folgen. Doch bei jedem Szenario bleibt das Ergebnis dasselbe: Die Region verändert sich zugunsten Irans.