Viktor Orbáns Niederlage ist eindeutig. Damit fällt Ungarn als nahezu einzige europäische Friedenskraft aus. Das ungarische Volk hat sich mehrheitlich für den Kriegskurs der EU entschieden.
Am Montag soll Israel im Rahmen seiner seit Anfang März andauernden Bombardierung des Libanons erneut humanitäre Hilfskräfte ins Visier genommen haben. Diesmal war der südlibanesische Bezirk Tyros betroffen. Mehrere Fahrzeuge des Roten Kreuzes wurden bei dem Angriff beschädigt und eine Person getötet.
Ali Khreis, libanesischer Abgeordneter und Mitglied der schiitischen Amal-Bewegung, sprach vor Ort von "israelischer Barbarei", die zeige, wie Israel "das Völkerrecht, einschließlich der Genfer Konvention, missachtet" und "gegen all diese Abkommen zum Schutz neutraler Hilfsorganisationen verstößt."
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zeigte sich bestürzt über die Tötung des Sanitäters und forderte den Schutz humanitärer und medizinischer Helfer.
Israel hat sich bisher nicht zu den jüngsten Angriffen im Südlibanon geäußert.
In einer Rede am Vorabend des Holocaust-Gedenktages in Jerusalem hat Premierminister Benjamin Netanjahu die moralische Haltung Europas scharf kritisiert. Dabei zog er eine direkte Verbindung zwischen der Schoa und der gegenwärtigen Bedrohungslage Israels.
Netanjahu wirft Europa vor, die Lehren aus der Geschichte vergessen zu haben. Er sieht heute eine "moralische Schwäche", die Europa daran hindere, entschlossen gegen moderne Bedrohungen vorzugehen. Dabei positioniert er Israel als Vorbild: "Europa kann viel von uns lernen."
Seit Anfang April kommt es in Cork und landesweit in Irland zu Protesten gegen stark steigende Kraftstoffpreise. Auslöser ist der Iran-Krieg, durch den sich die Kosten für Benzin und Diesel erhöht haben.
Demonstranten – angeführt von Lkw-Fahrern und Bauern – blockieren Zufahrten, um auf die Belastung für Betriebe und Verbraucher aufmerksam zu machen. Sie fordern eine Deckelung der Kraftstoffpreise, die Abschaffung der CO₂-Abgabe und den Rücktritt von Premierminister Micheál Martin.
Bei der Räumung der Blockaden kam es zu Konfrontationen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen. In Cork richteten sich die Aktionen besonders gegen die Ölraffinerie in Whitegate – Irlands einzige Raffinerie. Premierminister Martin bezeichnete die Blockaden als "nationalen Sabotageakt". Über 500 Tankstellen in ganz Irland meldeten inzwischen, dass sie keinen Sprit mehr haben – das entspricht etwa einem Drittel aller Tankstellen in der Republik.
US-Präsident Donald Trump gab am Montag zu, ein mit KI generiertes Bild von sich selbst gepostet zu haben, das ihn in christusähnlicher Pose zeigte.
Das Bild, das Trump in einem wallenden Gewand zeigte, wie er einem Kranken im Krankenhausbett die Hand auflegt und ihn scheinbar heilt, hatte international für massive Empörung gesorgt. Hintergrund dieser Provokation war Trumps anhaltender öffentlicher Streit mit Papst Leo XIV.
Obwohl Trump das Bild inzwischen wieder gelöscht hat, verteidigte er die Aktion später mit einer eigenwilligen Interpretation: Er habe sich lediglich als Arzt oder Helfer des Roten Kreuzes dargestellt, der den Menschen tatsächlich "hilft". Er bezichtigte die "Fake News", die religiöse Symbolik künstlich erfunden zu haben.
Deutsche Tankstellen erhöhten die Preise für Kraftstoff am Montag wieder massiv. Die Entwicklungen im Iran-Krieg sorgten für Rekordsprünge zur Mittagszeit. Die Bundesregierung hatte sich kurz zuvor auf ein kurzfristiges Entlastungspaket gegen die hohen Energiepreise geeinigt. Droht dies zu verpuffen?
Russische Gymnastinnen gewannen beim Weltcup in Taschkent vier Medaillen, darunter Gold im Mehrkampf. Auch in den Gruppendisziplinen wurden Podestplätze errungen. Die Athletinnen traten unter neutralem Status an.
Die Ereignisse rund um den Iran und die Straße von Hormus wirken sich insbesondere auf die europäische Landwirtschaft aus. Angesichts steigender Preise für zentrale Produktions- und Logistikressourcen wächst die Verunsicherung unter Landwirten und Logistikunternehmen.
Bei einem außergewöhnlichen Schwimm-Event in Moskau vermittelte der deutsche Extrem- und Eisschwimmer Christof Wandratsch Teilnehmern aus aller Welt seine Methoden für Ausdauer und Kältetraining. Höhepunkt war ein 13-Minuten-Schwimmen in Anlehnung an seinen Weltrekord. Wandratsch betonte die internationale Verbundenheit im Sport und lobte Organisation und Bedingungen vor Ort. Eingeladen hatte Andrei Samuslow, Präsident des russischen Winterbadeverbands. Im Video berichtet Wandratsch selbst über seine Eindrücke und den Austausch mit russischen Athleten.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 13. April 2026]
Die Parlamentswahl in Ungarn bringt einen politischen Umbruch: Die Partei Tisza von Péter Magyar erringt mit 138 Sitzen die verfassungsmäßige Mehrheit, während das Lager von Viktor Orbán auf 55 Mandate abstürzt. Orbán erkennt die Niederlage an und kündigt Opposition an. International fallen die Reaktionen gemischt aus: Europäische Politiker hoffen auf einen Kurswechsel gegenüber der Ukraine, während Magyar selbst einen pragmatischen Kurs signalisiert, Waffenlieferungen und einen schnellen EU-Beitritt Kiews jedoch ablehnt. Auch Russland zeigt sich dialogbereit. Im Video ordnet der Journalist Jan Mainka die Lage ein und betont, dass Magyars künftiger Kurs in zentralen Fragen noch unklar ist.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 13. April 2026]
Viele renommierte Politik-Experten, darunter John J. Mearsheimer oder Emmanuel Todd, widersprechen dem in den westlichen Staaten vorherrschenden Narrativ, Russland allein sei für die "Krise" verantwortlich. Stattdessen geben sie dem Westen die Schuld für die Misere.
Für die Schweiz erweist sich das Patriot-System als Rohrkrepierer. Die Schweiz erwägt den Abbruch des US-Geschäfts und sucht nach Alternativen. Dabei geht es nicht nur um die Lieferschwierigkeiten der USA, sondern auch wegen zunehmender Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Systems.
Der US-stämmige Papst Leo XIV. hat am Montag Stellung gegen die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump bezogen. Hintergrund des Streits ist die ablehnende Haltung des Pontifex gegenüber dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran.
Trump hatte den Papst scharf attackiert und ihn unter anderem als "schwach in der Kriminalitätsbekämpfung" und "in Bezug auf Atomwaffen" bezeichnet. Daraufhin veröffentlichte Trump auf Truth Social ein KI-generiertes Bild, auf dem er sich selbst als Jesus Christus darstellte.
Papst Leo XIV. betonte, er sehe seine Rolle nicht als politisch und wolle sich nicht auf eine Debatte mit Trump einlassen. Die Botschaften des Evangeliums dürften nicht politisch missbraucht werden.
Die Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und die Arbeiterrechte reißen nicht ab. Auch mit ihrer neuen Attacke auf die Gesetzliche Krankenversicherung verfolgt sie ein Ziel: Mütter, Kranke und Senioren sollen in den Arbeitsmarkt genötigt werden, um Männer fürs Militär bereitzuhalten.
Angesichts der Krise in der Straße von Hormus und der US-Seeblockade plant die EU-Kommission die zentrale Beschaffung von Erdgas. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Montag in Brüssel, man wolle durch eine koordinierte Befüllung der Speicher verhindern, dass die Mitgliedstaaten am Weltmarkt als Konkurrenten auftreten und die Preise gegenseitig in die Höhe treiben.
Laut von der Leyen sind die Kosten für fossile Importe seit Krisenbeginn vor 44 Tagen bereits um 22 Milliarden Euro gestiegen – ohne dass zusätzliche Energie geliefert worden sei. Da die USA nun den Zugang zu der Region gesperrt haben, drohen die Energiekosten durch steigende Versicherungsprämien und Lieferengpässe weiter zuzunehmen.
Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, will die Kommission beim informellen EU-Gipfel in Zypern ein Maßnahmenpaket vorlegen. Dieses sieht neben dem gemeinsamen Einkauf die koordinierte Freigabe von Ölreserven sowie neue Regeln für staatliche Beihilfen vor, um laut der Kommissionschefin die Haushalte zu entlasten.
In einer Rede an der Tsinghua-Universität in Peking begrüßte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez die multipolare Welt als neue Realität.
Er rief China dazu auf, sich stärker zu öffnen, um das wachsende Handelsdefizit mit Europa auszugleichen, das im vergangenen Jahr erneut um 18 Prozent gestiegen sei.
Sánchez betonte, Spanien wolle die Multipolarität pragmatisch und hoffnungsvoll annehmen, damit Europa und China wieder gemeinsam prosperieren können.
Am Sonntag hat der Rundfunk der Islamischen Republik Iran (IRIB) ein Video der Islamischen Revolutionsgarde veröffentlicht, das eine Konfrontation mit US-Kriegsschiffen im Golf von Oman, vor der Straße von Hormus, am Tag davor zeigt.
In der Aufnahme hört man einen Sprecher der iranischen Marine-Spezialeinheit "Sepah Navy Special Force", der die Schiffsbesatzung der "USS Frank E Peterson" unmissverständlich über Funk warnt, sich nicht der Straße von Hormus von Osten her zu nähern: "Sie müssen Ihren Kurs ändern und unverzüglich in den Indischen Ozean zurückkehren. Wenn Sie meinem Befehl nicht Folge leisten, werden Sie ins Visier genommen."
Nachdem die iranische Seite eine "letzte Warnung" ausgesprochen hatte, erging eine Warnung an alle anderen Schiffe im Golf von Oman, einen "Sicherheitsabstand von mindestens 10 Meilen [circa 18,5 Kilometer] zu allen Kriegsschiffen zu halten", denn man werde "ohne Vorwarnung das Feuer auf diese eröffnen."
Iranischen Medien zufolge endete die Konfrontation mit einem Rückzug beider US-Kriegsschiffe, während die US-Seite am Samstag noch behauptet hatte, die Straße von Hormus erfolgreich passiert zu haben.
Die Seeblockade in der Straße von Hormus hat die Kraftstoffpreise in Deutschland massiv in die Höhe getrieben. Im Bundesdurchschnitt kletterte Super E10 innerhalb weniger Tage auf über 2,15 Euro pro Liter. Als Reaktion kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin eine zweimonatige Senkung der Mineralölsteuer um etwa 17 Cent pro Liter an.
Der Kanzler verwies in diesem Zusammenhang auf die gescheiterten Verhandlungen in Islamabad sowie die US-Seeblockade iranischer Häfen. Nachdem der Preis für Brent-Rohöl die 100-Dollar-Marke durchbrochen hatte, betonte Merz: "Dieser Konflikt, dieser Krieg ist die eigentliche Ursache für die Probleme, die wir auch im eigenen Land haben."
Flankierend zur Steuersenkung soll es Arbeitgebern ermöglicht werden, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro zu zahlen. Merz warnte jedoch vor langwierigen Folgen und mahnte, man müsse sich auf "eine erhebliche Belastung der deutschen Wirtschaft und der privaten Haushalte" infolge des Iran-Krieges einstellen.
Aufnahmen aus Großbritannien, die ein US-Tankflugzeug bei der Landung zeigen, erwecken den Eindruck, dass dieses Flugzeug von Schrapnellen getroffen wurde. Der KC-135R Stratotanker, der zuvor auf dem "Prince Sultan"-Luftwaffenstützpunkt stationiert war, wurde für Reparaturen nach England geflogen.
Zuvor war berichtet worden, dass in den USA zwei ähnliche Flugzeuge des aus den 1950er Jahren stammenden Typs KS-135 aus der Langzeitlagerung reaktiviert und zum Militärstützpunkt Tinker in den USA geflogen worden seien. Diese sollen möglicherweise die im Kampf zerstörten Flugzeuge ersetzen oder als Ersatzteillager für beschädigten Maschinen herhalten.
In einem Interview mit dem britischen Sender BBC hat der US-Journalist Tucker Carlson die Nahostpolitik des US-Präsidenten Donald Trump scharf kritisiert.
Er bezeichnete ihn dabei als "Sklaven" unter dem Einfluss des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu.
Carlson, der lange Zeit zu den wichtigsten Unterstützern Trumps zählte, warf diesem vor, insbesondere im Hinblick auf den Angriffskrieg gegen Iran israelische statt US-amerikanische Interessen zu vertreten.
Anlässlich der Osterwaffenruhe hat Kremlsprecher Dmitri Peskow erneut die Ziele der russischen Sonderoperation in der Ukraine kommentiert. Peskow betonte, Moskau wolle einen stabilen Frieden im Nachbarland.
Damit dies möglich sei, müsse Wladimir Selenskij die ihm bestens bekannten Bedingungen akzeptieren. Die ukrainische Führung habe aber bislang nicht genug Mut gezeigt, die Verantwortung für ihre Beschlüsse zu übernehmen. Eben deshalb werde die Sonderoperation fortgesetzt, fügte der Kremlsprecher hinzu. Peskow bestätigte zudem die Worte von US-Vizepräsident JD Vance, wonach sich der Streit momentan um "ein paar Quadratkilometer" drehe.
Selbst bei einer Einigung zwischen den USA und Iran käme es nicht zu einer drastischen Senkung der Ölpreise. Die OPEC+-Länder werden den Markt auch für den Fall einer Öffnung der Straße von Hormus den Markt nicht mit Öl überschwemmen. Russland profitiert von den gestiegenen Preisen.
Am Sonntagabend hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik gegenüber dem US-stämmigen Papst Leo XIV. bekräftigt. Kurz zuvor veröffentlichte er in den Sozialen Medien einen langen, kritischen Text über das geistliche Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Trumps Äußerungen bezogen sich sowohl auf innenpolitische als auch außenpolitische Positionen des Papstes. "Wir wollen keinen Papst, der sagt, Kriminalität in unseren Städten sei in Ordnung", und der "nicht daran glaubt, Kriminalität zu bekämpfen", so das US-Staatsoberhaupt.
Des Weiteren zeigte Donald Trump sein Missfallen über den Mangel an politischer Unterstützung seitens des Papstes für den derzeitigen Krieg gegen Iran, den die USA unter Trump gemeinsam mit Israel am 28. Februar völkerrechtswidrig begonnen haben.
In Ungarn wurde am Sonntag über die politische Zukunft des Landes entschieden, mit hoher Wahlbeteiligung und einem klaren Richtungsstreit zwischen Ministerpräsident Viktor Orbán und seinem Herausforderer Peter Magyar. Während Orbán für seinen bisherigen Kurs steht, fordert die Opposition mehr Nähe zu EU und NATO. Laut Korrespondent Roman Ziskin war der Wahlkampf außergewöhnlich scharf und geprägt von internationalem Druck, Vorwürfen der Einmischung und einem grundsätzlichen Konflikt zwischen nationalkonservativen und globalistischen Kräften. Das Ergebnis gilt als richtungsweisend weit über Ungarn hinaus.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. April 2026]
Anlässlich des 80. Jahrestags des Großen Sieges hat RT DE seine Leser dazu aufgerufen, an einem besonderen Projekt teilzunehmen. Einwohner aus Deutschland und Österreich wurden ermutigt, ihre Ansichten über die UdSSR und die Niederlage des Nationalsozialismus sowie ihre Erinnerungen an sowjetische Soldaten zu teilen.
In einem Brief wird beispielsweise berichtet, wie ein russischer Kriegsgefangener, der in einer Kolonne marschierte, einem deutschen Jungen als Dank für ein Stück Brot seine Medaille schenkte. Ein anderer Leser erinnert sich daran, wie sowjetische Soldaten in Berlin, Dresden und Magdeburg hungrigen deutschen Kindern warmes Brot gaben. Ein russischer Soldat rettete ein Mädchen, das mit einer Granate spielte. Einige gaben an, dass sie regelmäßig Blumen an einem Denkmal für gefallene sowjetische Soldaten niederlegen.
Alle Briefe sollen in einem Erinnerungsbuch gesammelt werden, möglicherweise sogar in mehreren, da weiterhin Geschichten eintreffen, die die Dankbarkeit gegenüber den sowjetischen Soldaten zum Ausdruck bringen.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad sind ohne Einigung beendet worden. US Vizepräsident J. D. Vance sprach zwar von substanziellen Gesprächen, machte jedoch klar, dass Teheran zentrale Forderungen etwa beim Atomprogramm und der Straße von Hormus nicht akzeptiert habe. Während Washington seine Position als klar und überlegen darstellt, zeigt sich der Iran unnachgiebig, pocht auf seine Rechte und stellt weitere Schritte in Aussicht. Wie es nach der Waffenruhe weitergeht bleibt offen und die Spannungen halten an.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. April 2026]
Trotz des EU-Ziels, russisches Gas ab 2027 vollständig zu verbieten, steigen die Importe aktuell deutlich – getrieben vor allem durch den Rückgang katarischer LNG-Lieferungen infolge der Eskalation im Nahen Osten und gestörter Infrastruktur. Europa steht damit erneut vor der Grundsatzfrage zwischen Abhängigkeit vom Weltmarkt und echter Energieunabhängigkeit durch eigene Produktion. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wie fragil die Sanktionspolitik ist: Wenn Energie knapp wird, kehren verdrängte Anbieter zurück. Im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré wird genau das kritisiert – die Politik sei widersprüchlich, steigende Preise und Versorgungsrisiken seien die Folge, und letztlich greife Europa aus ökonomischen Gründen wieder auf russische Energie zurück.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. April 2026]
Im Süden Russlands, in Krasnodar, blühen 150.000 Tulpen gleichzeitig. Die Blumen wurden extra für das "Tulpanomagia"-Festival angepflanzt. Das Festival fand Anfang April statt und lockt seit 2024 jährlich tausende Gäste an. Besucher nutzen die Gelegenheit, um innezuhalten und die Atmosphäre des weitläufigen Blumenmeers zu genießen.
Der russische Präsident Wladimir Putin wies die Regierung am Freitag bei einem Treffen zur technologischen Entwicklung in Moskau an, dafür zu sorgen, dass künstliche Intelligenz bis zum Jahr 2030 landesweit eingeführt wird. "Bis 2030 sollen solche Technologien und die darauf basierenden Produkte in allen Sektoren zum Einsatz kommen, einschließlich Fertigung, Logistik, Energie, Verwaltung und Bildung", sagte Putin.
"Das Ziel ist es, eine weitreichende, umfassende Anwendung künstlicher Intelligenz zu erreichen und in Russland einen Markt dafür zu etablieren." Putin betonte, dass Russlands Souveränität und "seine bloße Existenz" von seiner Fähigkeit abhingen, "mit den globalen Veränderungen Schritt zu halten".
Im Vorfeld der Friedensverhandlungen mit Iran zog US-Vizepräsident JD Vance einen bizarren Vergleich. Er verglich Irans Forderung nach dem Recht auf Urananreicherung mit dem theoretischen Recht seiner Ehefrau auf Fallschirmspringen.
"Wir kümmern uns nicht wirklich darum, was sie behaupten, tun zu dürfen ‒ wir kümmern uns darum, was sie tatsächlich tun." Vance argumentierte, dass US-Präsident Trump sich in der Frage der Urananreicherung sehr klar ausgedrückt habe. "Unsere Position dazu hat sich nicht geändert."
Am Sonntag scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in Islamabad.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico warnte am Freitag bei einem Treffen mit Studenten in Trenčín vor einem Zusammenbruch der NATO und der zunehmenden Irrelevanz der Europäischen Union auf der internationalen Bühne. "Kaja Kallas und andere regen sich manchmal über mich auf, wenn ich sage, dass wir schwach sind – wie Tee, der schon fünfmal aufgebrüht wurde", sagte Fico und fügte hinzu, dass niemand mit der EU spreche oder sie überhaupt beachte.
"Das ist nicht die Europäische Union, wie wir sie früher kannten – ein Friedensprojekt. Sie ist zu einem Militärkabinett geworden", so Fico.
Ein Mann kletterte am Samstagmorgen am Flughafen Shannon auf ein US-Militärflugzeug und schlug mit einem Beil auf Rumpf und Flügel ein. Das Militärtransportflugzeug vom Typ C-130 Hercules der US-Luftwaffe parkte auf einer abgelegenen Rollbahn am irischen Flughafen.
Der Schaden am Flugzeug soll Berichten zufolge erheblich sein. Der Mann wurde festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Der Flughafen wurde für rund 30 Minuten geschlossen, es kam zu leichten Verspätungen.
Orthodoxe Christen bereiten sich auf Ostern vor, eines der wichtigsten Feste des Jahres, bei dem das Ei eine zentrale Rolle spielt. In Moskau zeigt unser Korrespondent Georg Sadownitschij, wie im Restaurant Peach aus belgischer Schokolade kunstvolle Ostereier entstehen, die traditionelle Symbolik mit modernen Techniken verbinden. Die Herstellung erfordert präzises Temperieren, handwerkliches Geschick und viel Geduld, sodass jedes Ei zu einem kleinen Kunstwerk wird.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Bis 2024 waren Einheiten des neonazistischen Bataillons "Asow" in Selidowo, einer Stadt in der Donezker Volksrepublik, stationiert. Als russische Truppen in die Stadt einmarschierten, waren sie schockiert, als sie überall auf den Straßen die Leichen von Zivilisten sahen.
Die Menschen wurden in ihren Häusern, Geschäften und sogar in Krankenhäusern aufgespürt und getötet. Hinrichtungskommandos patrouillierten durch die Straßen und nahmen Passanten ins Visier. Wer sich weigerte, in die Ukraine evakuiert zu werden, wurde sofort als Verräter eingestuft und zur Vernichtung freigegeben.
Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr (Moskauer Zeit) bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden. Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Am Vorabend der Parlamentswahlen in Ungarn hat Ministerpräsident Viktor Orbán vor einer Einmischung von außen gewarnt und betont, seine Regierung werde verhindern, dass das Land in den Ukraine-Konflikt hineingezogen wird. Im Mittelpunkt der Wahl steht ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Orbáns Partei Fidesz und der Oppositionspartei von Péter Magyar, wobei es um den künftigen außenpolitischen Kurs Ungarns geht, zwischen nationaler Souveränität und engerer Anbindung an die EU. International wird die Abstimmung aufmerksam verfolgt, da ihr Ausgang weitreichende Folgen für die Politik Ungarns und Europas haben könnte.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Heute fand in der Grabeskirche in Jerusalem die Zeremonie des heiligen Feuers statt, einer der bedeutendsten Riten für orthodoxe Christen weltweit. Wie jedes Jahr am frühen Nachmittag vor der Osternacht betrat Patriarch Theophilus III. die Kuvukliya, die kleine Kapelle im Zentrum der Rotunde. Nur etwa fünf Minuten später erschien das heilige Feuer.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
Die US- und die philippinische Luftwaffe führen derzeit die gemeinsame Übung "Cope Thunder 26" durch, die noch bis zum 17. April laufen soll. Über dem Luftwaffenstützpunkt Basa in Pampanga flogen am Donnerstag FA-50PH Fighting Eagles gemeinsam mit F-22 Raptor-Jets und demonstrierten ihre Fähigkeiten bei komplexen Manövern. An der Übung nehmen rund 2.800 Soldaten teil.
Ziel ist es, die Interoperabilität sowie die operative Koordination zwischen den Streitkräften weiter auszubauen. Die Übung soll zur Stabilität und Abschreckung im Indo-Pazifik beitragen, wie aus einer Mitteilung der US-Luftstreitkräfte im Pazifikraum (PACAF) hervorgeht.
Am Freitag wurde ein Molotowcocktail auf das Haus von OpenAI-CEO Sam Altman in San Francisco geworfen. Auch gegen den Firmensitz wurden Drohungen ausgesprochen. Die Polizei hat einen 20-jährigen Verdächtigen festgenommen.
Die Beamten waren kurz nach 4 Uhr morgens zu dem Haus gerufen worden, weil jemand einen Brandkörper geworfen hatte, der ein Außentor in Brand setzte, bevor der Täter zu Fuß floh. Niemand sei verletzt worden. Die Behörden haben keine Anklage erhoben und keine Details über den festgenommenen Mann veröffentlicht.
Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden. Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.
Am Freitag, zwei Tage vor den Wahlen in Ungarn, haben Berichten zufolge über 100.000 Menschen ein "Protestkonzert" mit den beliebtesten Künstlern des Landes besucht. Bei dem Konzert wurden die Ungarn dazu aufgerufen, am Sonntag ihre Stimme abzugeben und die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán abzuwählen.
Über 50 Bands haben laut Veranstalter an dem "systemzerstörenden" Konzert teilgenommen. Veranstaltet wurde das kostenlose Event von der zivilen Widerstandsbewegung um Róbert Puzsér. Zusätzlich zu den Menschenmassen auf den Straßen sollen auch über 100.000 Menschen einen Live-Stream des Konzerts im Internet verfolgt haben.
Im Vorfeld des Tags der Kosmonauten und des 65. Jahrestags von Juri Gagarins Flug ins All fand in Moskau das Russische Weltraumforum statt. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der Raumfahrtindustrie, die Förderung technologischer Innovationen sowie die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der friedlichen Weltraumforschung. RT DE-Korrespondent Roman Ziskin berichtet mehr vom Forum.
US-Vizepräsident J. D. Vance ist am frühen Samstagmorgen gemeinsam mit einer Delegation in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Im Laufe des Tages sind Gespräche mit iranischen Vertretern vorgesehen. Die iranische Delegation war bereits Freitagabend eingetroffen.
Islamabad hat im Vorfeld die Sicherheitsvorkehrungen entsprechend deutlich verschärft. In den vergangenen Tagen wurden Straßen gesperrt und zusätzliche Kontrollpunkte eingerichtet.
Die iranische Seite erklärte, dass eine Waffenruhe auch im Libanon und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte noch umgesetzt werden müssten, "bevor Verhandlungen beginnen", so Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf.
Am Freitag hat der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die taiwanische Oppositionspolitikerin Cheng Li-wun in der Großen Halle des Volkes empfangen. Dieser Termin war wahrscheinlich der Hö-hepunkt einer bis voraussichtlich Sonntag andauernden Delegationsreise der Kuomintang über das chinesische Festland. Im Zentrum stand die Bekräftigung des Konsenses von 1992, wonach beide Seiten offiziell zu "einem gemeinsamen China" gehören.
Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass Xi und Cheng den Fokus auf eine friedliche, gemeinsame Entwicklung legten, um den Wohlstand beider Seiten zu sichern. Xi betonte dabei, dass die "na-tionale Wiederbelebung" und das Wohlergehen der taiwanischen Landsleute untrennbar mit einem starken Mutterland verbunden seien. Er bot an, Entwicklungschancen des Festlands aktiv zu teilen, während Cheng dazu aufrief, die gemeinsame chinesische Kultur zu fördern und die Zusammenarbeit in allen Bereichen auszuweiten. Voraussetzung bleibe, dass man sich nicht von "externen Mächten" instrumentalisieren lasse, die von außen Provokationen schüren und eine "Unabhängigkeit Taiwans" erzwingen wollen.
Auf den zweiwöchigen Waffenstillstand, den die USA und Iran vereinbart haben, könnten drei mögliche Szenarien folgen. Doch bei jedem Szenario bleibt das Ergebnis dasselbe: Die Region verändert sich zugunsten Irans.
Baden-Württemberg will gegen steigende Selbstmorde bei Bauern intervenieren. Behörden und Nachbarn sollen melden, wenn Landwirte psychische Probleme haben. Bis vor ein paar Jahren waren erhöhte Suizidraten nur in den Ländern des Südens bekannt. Indische Bauern trinken dafür zumeist Glyphosat von Monsanto.
Bei einer Siedlungseinweihung im Westjordanland hat der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich eine massive territoriale Erweiterung Israels angekündigt.
Nach den militärischen Erfolgen müsse eine "letzte politische Phase" folgen, um die Grenzen dauerhaft in den Gazastreifen, den Libanon und nach Syrien hinein auszuweiten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des orthodoxen Osterfestes eine Waffenruhe von Samstag, 16 Uhr, bis zum 12. April, 24 Uhr, verkündet. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die Ukraine die Oster-Waffenruhe unterstützen werde.
Auch nach Ostern hat "Russland die Chance, nicht zu Angriffen zurückzukehren", fügte Selenskij hinzu. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies diese Option jedoch zurück. Russland strebt keine vorübergehenden Waffenstillstände an, sondern will einen dauerhaften Frieden. Wladimir Selenskij müsse die volle Verantwortung übernehmen und entsprechende Entscheidungen treffen.
Politik, Medien und die Gesellschaft sind entsetzt über den Iran-Krieg. Trump gilt als "verrückt". Die politische Führung in Teheran als "skrupellos". Das erneut inhumane, gezielt mörderische Agieren Israels wird dabei auffällig stillschweigend ohne vernehmbare Empörung geduldet und nicht verhindert.
Am Freitagmorgen haben sieben Aktivisten der Gruppe "Peacefully against Genocide" die Zufahrt zum Rheinmetall-Werk in Berlin-Gesundbrunnen blockiert. Sechs Personen klebten sich auf dem Asphalt fest, und eine weitere am Zaun. Unter Rufen wie "Rheinmetall raus aus Berlin" protestierten sie gegen deutsche Waffenexporte und die zunehmende Umstellung auf Rüstungsproduktion.
Für die Räumung zog die Berliner Polizei ihre Technische Einsatzeinheit (TEE) hinzu. Diese ist dafür geschult, Aktivisten mithilfe von Lösungsmitteln hautschonend vom Untergrund zu trennen und mechanische Fixierungen zu lösen. Nach Angaben der Polizei erlitten einige Teilnehmer dabei dennoch leichte Handverletzungen. Nach der Identitätsfeststellung folgten Platzverweise sowie Ermittlungsverfahren wegen Nötigung, Hausfriedensbruchs und Widerstands. Bereits Ende März war das Werk Ziel einer Dachbesetzung durch dieselbe Gruppe.
Die russische Armee treibt den Einsatz von Schwerlastdrohnen im Rahmen der militärischen Sonderoperation aktiv voran. Derzeit werden die Operatoren auf den Übungsplätzen in der Steuerung der modernsten Modelle dieser Fluggeräte ausgebildet.
Ihr Vorteil liegt auf der Hand: Sie können jede Last mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm über eine Entfernung von bis zu 40 Kilometern transportieren, und das alles ohne Risiko für den Soldaten. Darüber hinaus kann eine Drohne dieses Typs vier Panzerabwehrminen tragen, um gegnerische Technik oder befestigte Stellungen direkt zu bekämpfen oder aus der Ferne Minen zu legen. Wie die Piloten selbst berichteten, ist die Steuerung der Multikopter-Drohnen trotz ihrer beachtlichen Größe recht einfach.
Bei einer Rede im Ronald Reagan Institute in Washington klärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Donnerstag seinen viralen "Daddy"-Spruch auf. Während einer hitzigen Phase des Nahostkonflikts im Juni 2025 hatte Rutte über den verärgerten US-Präsidenten Trump gesagt: "Manchmal muss Daddy eben auch mal wütend werden."
Während Kritiker den Begriff als Symbol einer peinlichen Unterwerfung werteten, schob Rutte es mit einem Schmunzeln auf seine mangelnden Englischkenntnisse. Was im Niederländischen eine Redewendung für eine strenge Vaterfigur ist ("Vader is boos"), sorgte laut Rutte im Englischen aufgrund der intimen Konnotation für ein Missverständnis. Er nahm es mit Humor: Er sei eben kein Muttersprachler und müsse mit diesem Missgeschick wohl den Rest seines Lebens leben.
Der Generalsekretär der Nordatlantikvertrags-Organisation, Mark Rutte, hat erklärt, es sei verfrüht, vom nahenden Untergang der NATO zu sprechen. Seinen Worten zufolge befinde sich das Bündnis in einem Transformationsprozess und passe sich den neuen Gegebenheiten an.
Rutte versicherte, dass ein Übergang von einer Abhängigkeit hin zu einem transatlantischen Bündnis stattfinde, das auf den Prinzipien einer gleichberechtigten Partnerschaft basiere. Er ist der Ansicht, dass das Bündnis neben einer Aufstockung der Investitionen und dem Ausbau der Produktionskapazitäten auch sein strategisches Denken neu ausrichten müsse.
Russland hat den japanischen Botschafter in Moskau einbestellt und gegen ein Investitionsabkommen eines japanischen Unternehmens mit einem ukrainischen Drohnenhersteller protestiert. Das Außenministerium wertete die Zusammenarbeit als „offen feindselig“ und verwies auf Drohnenangriffe auf zivile Ziele in Russland.
Auslöser ist der Einstieg des japanischen Unternehmens Terra Drone Corporation in die ukrainische Rüstungsindustrie. Zugleich bauen auch westliche Staaten ihre Kooperation mit Kiew weiter aus. So hat ein deutsch-ukrainisches Gemeinschaftsunternehmen bereits erste Drohnen produziert und an die ukrainischen Streitkräfte ausgeliefert.
Der Friedensökologe Bernhard Trautvetter sagte im Gespräch mit RT DE, die internationale industrielle Zusammenarbeit im Drohnenbereich trage zu einer weiteren Automatisierung der Kriegsführung bei. Er warnte vor den langfristigen sicherheitspolitischen Folgen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. April 2026]
Vor 40 Jahren verwendete Michail Gorbatschow erstmals den Begriff "Perestroika" im Zusammenhang mit der Politik des Sowjetstaates. Bald wurde dieser Begriff zum Sammelbegriff für alle Reformen unter seiner Führung. Die initiierten Veränderungen in Politik und Wirtschaft lösten bei den Sowjetbürgern zunächst Euphorie aus, die sich später in bittere Enttäuschung verwandelte.
Der britische Verteidigungsminister John Healey wirft Russland eine gezielte Provokation im Nordatlantik vor. Nach seinen Angaben sollen drei russische U-Boote über mehr als einen Monat hinweg unweit der britischen Gewässer operiert haben, während sie Seekabel und Gaspipelines im Blick gehabt hätten.
Healey schilderte eine angeblich verdeckte Operation, bei der ein russisches Jagd-U-Boot der Akula-Klasse als Ablenkung gedient haben soll, während zwei Spezial-U-Boote der GUGI-Einheit zeitweise in der Nähe kritischer Infrastruktur positioniert gewesen seien. Zugleich betonte er, dass Großbritannien gemeinsam mit Verbündeten wie Norwegen die Einheiten während der gesamten Zeit rund um die Uhr überwacht habe – gestützt auf Kriegsschiffe und P-8-Aufklärungsflugzeuge. Trotz dieser kontinuierlichen Beobachtung seien die U-Boote erst nach über einem Monat wieder abgezogen.
Belege für ein konkretes Ausspähen legte der Minister nicht vor. Dennoch wertete er bereits die bloße Präsenz der U-Boote als Bedrohung und stellte die lange Überwachungsphase als Erfolg dar. In Richtung Wladimir Putin erklärte Healey, man sehe die russischen Aktivitäten im Bereich der Kabel und Pipelines genau – jeder Versuch, diese zu beschädigen, werde nicht toleriert und habe schwerwiegende Konsequenzen.
Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums haben am Donnerstag Bronzeschilder mit dem neuen Namen des Ressorts, "Kriegsministerium", an zwei Eingängen des Pentagon-Gebäudes angebracht. Aus einer offiziellen Pressemitteilung geht hervor, dass eines der Schilder von Minister Pete Hegseth persönlich ersetzt wurde. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Hegseth mit einem Schraubenzieher in der Hand ein neues Schild an der Wand befestigt.
Das Pentagon wollte die alten Schilder ersetzen, um jedem zu zeigen, der durch die Tür kommt, dass das Ministerium die Namensänderung ernst meint, betonte Hegseth. Dies sei eine neue Ära im Kriegsministerium – mit Fokus darauf, Kriege zu gewinnen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. November 2025]