Juri Podoljaka berichtet in seinem jüngsten Frontbericht, dass die russische Frühjahrsoffensive begonnen hat. Der ukrainisch-russische Militäranalyst betont die wachsende Bedeutung der Ausdehnung der Frontlinie als zentrale Strategie im Ukraine-Krieg. Ziel ist es, die begrenzten Reserven des Gegners zu überfordern und ihn zu zwingen, Kräfte entlang der gesamten Front zu verteilen. Besonders im Norden, im Raum Charkow und Sumy, nutzen die russischen Truppen ihre zahlenmäßige Überlegenheit, um Druck aufzubauen und den Gegner zu Verlegungen zu zwingen.
Der Regierungschef Wladimir Selenskij und das Volk der Ukraine sind am Donnerstag in den Niederlanden mit dem "Four Freedoms Award" ausgezeichnet worden.
Diese Auszeichnung wird jährlich an Personen verliehen, die sich um die vier Freiheitsrechte verdient gemacht haben, die US-Präsident Roosevelt 1941 formuliert hat: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit von Not und Freiheit von Furcht.
Unter Selenskijs Herrschaft wurden jedoch unter anderem durch das Verbot oppositioneller Parteien und Medien sowie der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche mehrere dieser Freiheiten in der Ukraine abgeschafft. Männer müssen jederzeit damit rechnen, von "Rekrutierungsbeamten" festgenommen, an die Front gebracht und zum Kriegsdienst gezwungen zu werden.
Am Donnerstag ging die dreitägige Amtsreise von Wladimir Selenskij, in der er Deutschland, Norwegen, Italien und die Niederlande besuchte, zu Ende.
Im Gebiet Archangelsk wurde vom Kosmodrom Plesetsk aus erfolgreich eine Weltraumrakete gestartet. Am 17. April um 2:17 Uhr morgens schoss die Trägerrakete "Sojus 2.1b" mit Satelliten des russischen Verteidigungsministeriums an Bord in die Höhe. Diese wurden erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn gebracht.
Wie bei solchen Starts üblich, erhellte eine helle Raketenspur den Nachthimmel. Besonders gut war die sogenannte "Weltraumqualle" für die Einwohner von Sankt Petersburg zu sehen.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte am Donnerstag erneut Kritik am Kurs der Europäischen Union in Bezug auf die Ukraine.
Die Hoffnung, Russland durch die Unterstützung Kiews schwächen zu können, bezeichnete er als strategische Illusion. Er bezeichnete das westliche Vorgehen als "dysfunktional", da Russland auch nach Jahren nicht "in die Knie gezwungen" worden sei.
Der Wall Street Journal-Chefkorrespondent für europäische Politik, Bojan Pancevski, der seit 2014 aus der Ukraine berichtet, war jüngst in der Talkshow von Markus Lanz zu Besuch. Das Thema waren Pancevskis Recherchen zum Nord-Stream-Anschlag im September 2022.
Nachdem Lanz den Experten fragte, ob die damalige ukrainische Führung wusste, dass es diese "[Anschlags-]Pläne geben könnte", bestätigte Pancevski, dass sowohl der damalige Befehlshaber der Streitkräfte Saluschny, als auch das Staatsoberhaupt Selenskij über die "internationalen" Pläne zur Zerstörung von Nord Stream gewusst haben und diese sogar "genehmigten".
Der Autor von "Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte" (2026) merkte jedoch an, dass die ukrainische Seite diese Behauptungen bis heute von sich weist.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich, dass Viktor Orbán nicht wiedergewählt wurde und dass die EU jetzt 90 Milliarden Euro an die Ukraine überweisen kann. Am 14. April hat Merz den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij mit militärischen Ehren in Berlin empfangen. Unter anderem wurde eine "strategische Partnerschaft" vereinbart. Das Verhältnis von Merz zur Ukraine hat eine längere Vorgeschichte. von Wolfgang Bittner https://freedert.online/meinung/277201-persoenliche-einsatz-friedrich-merz-fuer/
Am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag über einen Antrag der AfD debattiert, das Tragen von Kopftüchern bei Mädchen unter 14 Jahren in Bildungseinrichtungen gesetzlich zu verbieten. Die Abgeordnete Kerstin Przygodda bezeichnete das Kinderkopftuch in ihrer Rede als Ausdruck von Zwang sowie als "sexuelles Symbol, Fahne des politischen Islams, Zeichen der Unterdrückung der Frau" und als Mittel, um "patriarchale Machtansprüche zu zementieren".
Dem hielt Lamya Kaddor von den Grünen entgegen, dass Verbote keinen Sinn ergeben, da das Problem lediglich im Privaten bleiben würde. Unter Verweis auf ihren Hintergrund als Islamwissenschaftlerin, Religionspädagogin, Mutter und Muslimin, die selbst kein Kopftuch trage, nahm sie in der Thematik die Deutungshoheit für sich in Anspruch. Sie gab an, dass zwar "keinerlei theologische Grundlage" für ein Kinderkopftuch existiere, stufte das Thema jedoch als Phänomen einer "Minderheit der Minderheiten" ein. Kaddor setzte auf mehr spezialisierte Pädagogen und will ein "vielfältiges progressives muslimisches Leben" fördern – was laut Kaddor im Übrigen für alle Religionen gelten müsse.
Deutschland ist zum Hauptsponsor des Krieges und der Militarisierung der Ukraine geworden, konstatierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, während einer Pressekonferenz.
Laut Sacharowa drückt sich die Liebe Berlins zu den Bürgern der Ukraine und zur Ukraine insgesamt in der Unterstützung Kiews aus, die sie als "tödliche Großzügigkeit" bezeichnete. Sacharowa wies darauf hin, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Deutschland als "wichtigsten Partner der Ukraine in Verteidigungsfragen" bezeichnet habe.
Am 14. April unterzeichneten die Ukraine und Deutschland während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Berlin zehn Abkommen über Zusammenarbeit. Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow präzisierte, beläuft sich das Gesamtvolumen der Vereinbarungen auf schätzungsweise vier Milliarden Euro. Die Abkommen zielen auf die Stärkung der Luftabwehr, die Entwicklung eines Systems für Tiefschlagangriffe und die Produktion von Drohnen ab.
Berlin wird 300 Millionen Euro für die Entwicklung von Systemen mit großer Reichweite bereitstellen. Außerdem ist der Start einer gemeinsamen Produktion von 5.000 Drohnen unter Einsatz von künstlicher Intelligenz geplant.
In einer Rede in Las Vegas hat sich US-Präsident Donald Trump äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Krieges gegen Iran gezeigt.
Vor dem Hintergrund der von den USA errichteten Seeblockade bezeichnete er die Lage als "perfekt" und betonte, dass die Operationen "reibungslos" verlaufen.
"Wir können tun, was immer wir wollen", sagte Trump wörtlich und fügte hinzu, der Krieg solle "ziemlich bald zu Ende sein".
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ein umfassendes Sparpaket für das Gesundheitswesen vorgestellt. Ziel ist es, ein drohendes Milliarden-Defizit zu begrenzen.
Geplant sind unter anderem Einschränkungen bei der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern, höhere Zuzahlungen für Medikamente sowie Kürzungen bei bestimmten Leistungen im Krankheitsfall.
Die Vorschläge stoßen auf breite Kritik. Vertreter von Krankenhäusern warnen vor einem möglichen Kliniksterben und negativen Folgen für Patienten und Beschäftigte.
Auch aus der Politik kommt Widerspruch. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stefan Möller bezeichnet im Interview mit RT DE das geplante Maßnahmenpaket als katastrophal und unsozial.
Trotz des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas geriet Gaza-Stadt erneut ins Visier. Bei den jüngsten Luftangriffen kamen acht Menschen ums Leben, und Dutzende weitere wurden verletzt.
Die instabile Lage in der Straße von Hormus wirkt sich verheerend auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland aus. Laut einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft ist die Stimmung unter den deutschen Unternehmen derzeit so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Wir sprachen mit Dr. Daniel Hoffmann am Institut für konservative Wirtschaftspolitik darüber.
In der Regierungsbefragung des Bundestages am Mittwoch stand das geplante Digitale Gewaltschutzgesetz im Mittelpunkt.
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte, dass digitale Gewalt – etwa durch pornografische Deepfakes – ebenso verheerende Folgen für Betroffene haben könne wie physische Gewalt, auch wenn die Strafrahmen unterschiedlich ausfielen. Sie wies darauf hin, dass der Großteil solcher Taten von Männern begangen werde.
Der AfD-Abgeordnete Martin Reichardt kritisierte, dass die Regierung den kulturellen Hintergrund von Tatverdächtigen ausblende, und warf der Ministerin vor, mit dem Fokus auf digitale Gewalt von Problemen abzulenken, die durch Migration entstanden seien.
Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, legte am Donnerstag auf den Seelower Höhen einen Kranz nieder. Anlass war der Jahrestag des Beginns der Berliner Offensive – jener entscheidenden militärischen Operation, die schließlich zur Kapitulation Nazideutschlands führte.
Am Mittwoch hat die Unternehmerin Janine Kordes aus Schleswig-Holstein ein Video veröffentlicht, das in den sozialen Medien viral geht.
Sie bezieht sich auf die "Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro", die Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag für Arbeitnehmer in Aussicht gestellt hat. Er versicherte dabei, dass die Bundesregierung dies "sozialversicherungsfrei und steuerfrei" anbieten werde.
Frau Kordes prangert die Tatsache an, dass die Prämie von den Arbeitgebern ausgezahlt werden soll, obwohl die Bundesrepublik derzeit eine Welle an Firmen-Insolvenzen erlebe, eine Energiekrise ertrage, in der Arbeitgeberinnen wie sie "von steigenden Kosten und unsicheren Märkten" betroffen seien und unter "extremem Druck agieren müssen".
"Wenn Sie wirklich entlasten wollen, dann tun Sie das bitte direkt – aber hören Sie auf, das Geld anderer zu verschenken", appelliert die Unternehmerin an Merz.
Viktor Orbáns Nachfolger ist zwar ebenfalls ein Konservativer, doch sein Sieg deutet auf einen ganz anderen Weg hin, den Budapest einschlagen wird. Wohin wird Péter Magyar das Land führen? Was wird sich an den Beziehungen Ungarns zu China, Russland, den USA und der EU ändern? Und welche Rolle spielt dabei der Vatikan?
Erst wenn wir uns selbst verändern, werden wir jenseits des Konflikts einen "neuen Himmel und eine neue Erde" erblicken. Eine Rückkehr zum früheren Leben und zu den früheren Wertvorstellungen nach dieser Bewährungsprobe ist unmöglich. Die Zukunft ist für niemanden garantiert, vor uns liegt Ungewissheit, doch das ist kein Grund, den Kopf hängen zu lassen.
Wie war das noch, wenn man Anfang 2024 Zweifel an der Potsdam-Geschichte hegte? Oder nicht mit einstimmen wollte in das Geschrei nach einem AfD-Verbot? Vor Gericht bricht die Geschichte auseinander – aber die deutsche Politik will die Scherben nicht wegfegen.
Soldaten der russischen Armee gelang es, eine gefährliche Operation durchzuführen. Sie hatten den Auftrag, einen Stützpunkt des Gegners zu erobern – wobei es vor allem darum ging, die Soldaten der ukrainischen Armee gefangen zu nehmen und als Informanten zu nutzen.
In der Stellung befanden sich drei ukrainische Soldaten. Sie ergaben sich kampflos und erklärten sich bereit zur Kooperation. In diesem Moment verwandelte sich die ukrainische Stellung in einen geheimen Vorposten der russischen Armee. Unter der Anweisung der russischen Soldaten erkundigten sich die ukrainischen Soldaten über Funk nach den notwendigen Informationen. Und einmal wurde den ukrainischen Soldaten mitgeteilt, dass sie vorübergehend ohne Luftunterstützung seien. Diesen Moment nutzten andere Einheiten der russischen Armee und drangen in den Rücken des Gegners vor.
Die mutige Operation rettete den Soldaten der russichen Armee während des Hauptangriffs das Leben, und die Soldaten, die die ukrainischen Kämpfer gefangen genommen hatten, wurden für staatliche Auszeichnungen vorgeschlagen.
Der ukrainische Präsident Selenskij ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch nach Rom gekommen.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte die italienische Regierungschefin eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungsbranche beider Länder an: "Italien ist insbesondere sehr daran interessiert, eine gemeinsame Produktion vor allem im Bereich der Drohnen aufzubauen." Danach lobte die Politikerin die Ukraine als eines der weltweit führenden Länder auf diesem Gebiet.
Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, reagierte darauf noch am selben Tag: "Die Liste europäischer Einrichtungen, die Drohnen und andere Ausrüstung herstellen, ist eine Liste potenzieller Ziele für die russischen Streitkräfte."
Am Tag vor seiner Rom-Reise war Selenskij auch in Berlin zu Gast, wo Bundeskanzler Merz auf einer Pressekonferenz ebenfalls die bilaterale strategische Zusammenarbeit mit Kiew in höchsten Tönen lobte und konstatierte, dass "Russland keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen".
Die umfangreichen Kriegsvorbereitungen der EU-Mitgliedstaaten lassen keinen Zweifel daran, dass Europa sich auf einen großen Krieg gegen Russland vorbereitet – und das sei nichts anderes als ein "Spiel mit dem Feuer", erklärte der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja.
Während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates wies der russische Diplomat darauf hin, dass die EU-Mitgliedstaaten von Februar 2022 bis 2025 ihre Verteidigungsausgaben um fast 60 Prozent erhöht haben – im vergangenen Jahr beliefen sich die Mittel auf 381 Milliarden Euro. Damit liegt Europa weltweit an zweiter Stelle hinter den USA. Zudem wurde offiziell das Ziel gesetzt, die Verteidigungsfähigkeit Europas bis 2030 zu stärken.
Zehntausende Bienen haben am Mittwoch die südisraelische Stadt Netivot heimgesucht und für Aufregung gesorgt. Der riesige Schwarm konzentrierte sich zunächst auf ein Einkaufszentrum, breitete sich aber auch auf umliegende Straßen, Autos und Wohnbalkone aus.
Videos und Fotos zeigen dichte Wolken summender Insekten, die wie eine dunkle Wolke über dem Gebiet hingen. Die Stadtverwaltung rief die Bewohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und den Insekten nicht zu nahe zu kommen.
Die Schwärme tauchen in einer Zeit hoher politischer und militärischer Spannungen im Nahen Osten auf. Viele Menschen interpretieren solche Ereignisse als "Zeichen der Zeit" oder als göttliches Eingreifen und ziehen biblische Vergleiche.
US-Finanzminister Scott Bessent hat am Mittwoch im Weißen Haus strengere Sanktionen gegen Iran angekündigt. Im Rahmen der neuen sogenannten "Operation Economic Fury" will Washington Sekundärsanktionen gegen Länder und Banken verhängen, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranisches Geld auf ihren Konten halten.
Zwei chinesische Banken wurden bereits offiziell verwarnt: Sollten iranische Gelder über ihre Konten fließen, greifen die Sanktionen sofort. Bessent betonte, dass die wirtschaftliche Härte dieser Maßnahmen militärischen Operationen gleichkomme.
Im Anschluss seines offiziellen Chinabesuchs gab der russische Außenminister am Mittwoch eine Pressekonferenz. Lawrow ging erneut auf die Ursachen des Konflikts im Nahen Osten ein und erklärte zudem, dass die Abkehr der europäischen Länder von russischen Energieressourcen zu einer Abhängigkeit von alternativen Lieferanten führen könne.
Seit über 26 Jahren führt die Vereinte Truppengruppe Anti-Terror-Operationen im Nordkaukasus durch, mit dem Ziel, Stabilität und Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die Einheiten vor Ort und zeigt, wie Pioniertruppen Verstecke aufspüren, Artillerieeinsätze trainiert werden und moderne Aufklärung inklusive Drohnen zum Einsatz kommt. Laut Militärführung bleibt die Lage komplex, doch zahlreiche vereitelte Anschläge und beschlagnahmte Waffen belegen die fortlaufenden Bemühungen, eine Destabilisierung der Region zu verhindern.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. April 2026]
Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt weitere Milliardenhilfen für die Ukraine an und will damit nach eigenen Worten auch die deutsche Verteidigungsfähigkeit stärken. Geplant sind unter anderem zusätzliche Mittel für Luftabwehr, Raketen und militärische Ausrüstung. Korrespondent Ivan Medwedew berichtet hingegen von einseitigen Belastungen für Deutschland ohne erkennbaren Nutzen für die Bevölkerung oder Fortschritte in Richtung Frieden. Während Kiew die Unterstützung ausdrücklich begrüßt, wächst zugleich die Kritik, auch mit Blick auf Kosten und politische Prioritäten.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. April 2026]
US-Präsident Trump kündigt an, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr freizugeben und sieht den Krieg mit dem Iran kurz vor dem Ende, während Washington weiter auf ein Abkommen drängt: kein Atomprogramm gegen wirtschaftlichen Aufschwung. Trotz gescheiterter Gespräche bleibt ein Waffenstillstand bestehen. Vor Ort zeigt sich jedoch ein anderes Bild: In Teheran berichtet Korrespondent Saman Kojouri von zerstörten Wohngebieten, Verletzten und obdachlosen Familien – und von Zivilisten, die die Folgen der Angriffe tragen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. April 2026]
Die Kämpfe zwischen Israel und dem Libanon gehen weiter, beide Seiten greifen an. Südlich von Beirut traf ein israelischer Luftangriff ein ziviles Auto; laut lokalen Medien starben der Fahrer und ein Motorradfahrer. Während Israels Armee ihre Operation gegen die Hisbollah fortsetzen will, laufen in Washington unter US-Vermittlung direkte Gespräche. In Beirut gehen die Meinungen auseinander: Einige lehnen Verhandlungen strikt ab und verweisen auf fehlende Verhandlungsbasis und verfassungsrechtliche Grenzen, andere sehen sie als einzigen Weg, Kriege zu beenden und endlich Frieden zu erreichen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. April 2026]
In erster Instanz lehnte das Gericht in Leeuwarden Experten-Anhörungen zu Corona-Impfschäden ab. Der Gerichtshof in Amsterdam ließ eine Revision des Urteils nicht zu. Die Journalistin Djamila le Pair berichtet über Justizverrenkungen im Strafverfahren gegen Bill Gates, Albert Bourla und Mark Rutte. Von Felicitas Rabe https://freedert.online/europa/277138-klage-gegen-gates-bourla-und-rutte-experten-anhoerungen-abgelehnt/
Ein Verband der russischen Pazifikflotte absolviert derzeit umfangreiche Militärmanöver im Südchinesischen Meer. Zu den Übungen gehört auch der Einsatz von Schiffsartillerie mit scharfer Munition gegen simulierte Ziele. Aufnahmen, die am Dienstag vom Pressedienst der Pazifikflotte veröffentlicht wurden, zeigen die russischen Korvetten "Sowerschenni" und "Reski".
Zudem sind Besatzungen von Ka-27-Hubschraubern zu sehen, die Patrouillenflüge über dem Gebiet durchführen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium trainierten die Mannschaften auch Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Der Flottenverband war am 12. Februar aus Wladiwostok zu einem längeren Einsatz im asiatisch-pazifischen Raum ausgelaufen. Das genaue Datum und der Ort der veröffentlichten Aufnahmen können nicht unabhängig überprüft werden.
In einem am Mittwochmorgen veröffentlichten Interview mit dem US-Sender Fox News hat US-Präsident Donald Trump sich erneut zum Verlauf des völkerrechtswidrigen Krieges seines Landes und Israels gegen Iran geäußert und erklärt, dieser sei "fast vorbei".
Trump behauptete außerdem erneut, dass die Iraner "sehr dringend einen Deal machen wollen".
Die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten folgen auf eine Reihe unterschiedlicher Einschätzungen darüber, wann genau der Krieg gegen den Iran enden könnte – oder in einigen Fällen sogar bereits von ihm als beendet dargestellt wurde. So rief er am 7. April einen "vollständigen und totalen Sieg" aus.
In einem aktuellen Interview mit Judge Napolitano sagt der renommierte US-Politikwissenschaftler John Mearsheimer, dass Israel die Nahost-Politik der USA maßgeblich bestimme. Solange die Israelis Iran ruinieren wollten, sei eine Lösung des Konflikts unmöglich.
Für Trump gebe es keinen guten Ausweg: Gäbe er nach, müsste er einen hohen Preis an Israel und an die US-Lobby zahlen. Nur eine schwere Wirtschaftskrise könne ihn dazu zwingen, sich gegen beide durchzusetzen. Andernfalls werde der Konflikt endlos weitergehen.
Der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergei Netschajew, besuchte am Dienstag, dem 14. April, den Gedenkfriedhof für sowjetische Soldaten in Potsdam. Hier sind sowjetische Soldaten begraben, die am Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben, sowie Soldaten der sowjetischen Garnison, die nach Kriegsende hier stationiert war.
Außerdem besuchte der russische Botschafter das Dorf Alexandrowka. Es entstand in den Jahren 1826 und 1827 am nördlichen Rand von Potsdam auf Anordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Symbol der Freundschaft zwischen Russland und Preußen und als Gedenkstätte für Kaiser Alexander I. Heute sind hier 14 Häuser im Stil russischer Holzhäuser sowie die auf einem Hügel stehende orthodoxe Kirche des Heiligen Alexander Newski erhalten geblieben.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Mittwoch gemeinsam mit ihrer Exekutiv-Vizepräsidentin die technische Einsatzbereitschaft einer neuen EU-App zur Altersverifizierung verkündet. In ihrer Rede betonte sie, wie sehr es ihr um das Kindeswohl gehe, und stellte Brüssel als zentrale Schutzinstanz gegen die Risiken der digitalen Welt dar.
Neben dieser fürsorglichen Rhetorik knüpft die Kommissionschefin an die Erfahrungen der Corona-Zeit an. Von der Leyen verwies darauf, wie erfolgreich Brüssel die Kontrollen durch das COVID-Zertifikat koordiniert habe. Dieses System diene nun als Vorbild für die Altersverifizierung, die nach ihren Vorstellungen in der gesamten EU etabliert werden soll. In sieben Ländern, darunter Frankreich und Italien, läuft das Verfahren bereits im Pilotbetrieb. Von der Leyen strebt an, die App als globalen Vorreiter zu positionieren. Zugleich drohte sie großen Plattformen mit einer "Null-Toleranz-Politik". Von der Leyen erhofft sich, dass bis Ende 2026 die Integration der App in die nationalen Systeme abgeschlossen ist.
Bei einem Schulmassaker in der südosttürkischen Stadt Kahramanmaraş sind vier Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Ein Schüler der 8. Klasse eröffnete gegen 14:00 Uhr Ortszeit das Feuer in der Schule. Laut Berichten beging der Angreifer anschließend Selbstmord. Weiter heißt es, der Täter sei mit fünf Waffen in die Schule gekommen. Diese hätten offenbar seinem Vater, einem ehemaligen Polizisten, gehört.
Kufiyas in Buchenwald? Aktivisten ignorierten am Wochenende ein Gerichtsurteil und protestierten in der KZ-Gedenkstätte gegen das Verbot, palästinensische Symbole zu zeigen. Deutsche Leitmedien wettern gegen angeblich "linksradikale Antisemiten“ – und verschweigen: Demonstriert haben Juden.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Montag in Brüssel eine klare Richtung für die europäische Energiepolitik vorgegeben.
Die "günstigste Energie" sei jene, die gar nicht erst verbraucht werde. Die EU solle weniger Energie verbrauchen, wobei von der Leyen betonte, die "Entscheidungsfreiheit der Verbraucher" nicht antasten zu wollen.
Der russische Chefdiplomat ist derzeit auf Amtsreise in China und hat am Mittwoch eine Pressekonferenz in Peking abgehalten. Neben den wichtigsten Themen des Weltgeschehens, wie dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen Iran, äußerte er sich auch zur Ukrainekrise und der US-Positionierung in der wandelnden Sicherheitsstrategie Europas: "Die Amerikaner fördern die Militarisierung Europas, um sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit des alten Kontinents zu entziehen."
"Die Vereinigten Staaten wollen auf diese Weise die Hauptverantwortung für die Eindämmung Russlands auf Europa abwälzen, um die Hände für China frei zu haben", fügte er hinzu.
Der russische Volksvertreter ist am Dienstag in China eingetroffen und traf bereits den Staatspräsidenten Xi Jinping, seinen Amtskollegen Wang Yi sowie seinen indischen Amtskollegen Subrahmanyam Jaishankar.
Viele Kommentatoren deuten die Wahlen in Ungarn oberflächlich und falsch. Weder "prorussisch" noch "proukrainisch" greifen als Erklärung. Der Wahlausgang zeigt vor allem eines: Ungarn setzt auf pragmatische Eigeninteressen statt ideologischer Außenpolitik. Von Alexander Nossowitsch https://freedert.online/meinung/277126-russland-hat-in-ungarn-nichts/
Konrad Berkowicz, Abgeordneter der Partei Konfederacja, hat am Dienstag für einen Eklat im polnischen Parlament gesorgt. In seiner Rede präsentierte er eine Grafik der israelischen Flagge, auf der der Davidstern durch ein Hakenkreuz ersetzt worden war.
Unter Verweis auf den Einsatz von weißem Phosphor im Gazastreifen schilderte er, wie dieser Kindern den Sauerstoff nehme und sie "von innen verbrennen" lasse. Er behauptete, Israel sei das "neue Dritte Reich" und seine Flagge solle "genau so aussehen", während er die Abbildung hochhielt.
Die Aktion fand am Holocaust-Gedenktag Jom HaScho’a statt. Der Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty kündigte eine strafrechtliche Prüfung wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und der Beleidigung einer Nationalflagge an. Auf X verurteilte die israelische Botschaft die Tat als "antisemitischen Horror". Es sei schockierend, den jüdischen Staat am Tag des Gedenkens an den Holocaust mit den Nazis zu vergleichen. Berkowicz erneuerte dort seine Anschuldigungen: Er verurteile den "Völkermord" in Palästina; die israelische Kriegsführung unterscheide sich laut ihm nicht von der des NS-Regimes.
Der russische Außenminister befindet sich zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in China. Am ersten Tag des Besuchs führte Lawrow Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi, und am Mittwoch fanden Gespräche mit dem Präsidenten der Volksrepublik China, Xi Jinping, statt.
Im Verlauf des Treffens stellte Lawrow fest, dass die russisch-chinesischen Beziehungen zur Stabilisierung der Weltpolitik beitragen. Er betonte, dass die Beziehungen zwischen Russland und China sich gegenüber zahlreichen außenpolitischen Turbulenzen als stabil erwiesen hätten.
Xi Jinping hob seinerseits die Aktualität und den Wert der Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und China hervor und bekräftigte seine Absicht, diese im beiderseitigen Interesse weiter auszubauen.
Europa bereitet einen Krieg gegen Russland vor. Zu nichts anderem dienen auch die jetzigen Bestrebungen der EU, ein europäisches Kernwaffenarsenal aufzubauen, um Russland durch nukleare Abschreckung zu zwingen, sich bei der Verteidigung in diesem Krieg auf konventionale Waffen zu beschränken. Die Option, auf einen solchen Krieg einfach zu verzichten, fällt Europas Eliten aus einem gewissen Grund nicht ein.
Im Rahmen der Blockade über die Straße von Hormus sitzen weiterhin Hunderte Schiffe im Persischen Golf und im Golf von Oman fest. Raman Kapoor, der Kapitän eines der betroffenen Schiffe spricht von einer illegalen Blockade. Die neusten Entwicklungen im Nahen Osten im Bericht und auch im Liveticker.
Der Konflikt im Nahen Osten setzt die deutsche Wirtschaft weiter unter Druck: Schwaches Wachstum, steigende Energiepreise und Lieferprobleme belasten Industrie und Verbraucher gleichermaßen. Die Bundesregierung unter Finanzminister Lars Klingbeil reagiert mit Entlastungsmaßnahmen wie Steuererleichterungen und einem Tankrabatt, doch Umsetzung und Wirkung bleiben unklar. Kritik kommt unter anderem vom AfD-Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt, der die Schritte als verspätet und unzureichend bezeichnet, während sich die wirtschaftliche Lage weiter eintrübt.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Nach mehreren Drohnenabstürzen auf finnischem Gebiet, laut Behörden vermutlich ukrainischer Herkunft, bemüht sich die Regierung von Petteri Orpo um Beschwichtigung und sieht aktuell keine akute Gefahr. Während Helsinki betont, weitere Vorfälle verhindern zu wollen, kritisieren Stimmen wie der Politiker Armando Mema die Sicherheitslage scharf und werfen der Regierung vor, Risiken herunterzuspielen und im Zuge der Unterstützung für die Ukraine die eigene Souveränität zu gefährden.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot beschreibt in ihrem Buch und im Gespräch mit dem RT-DE-Korrespondenten Roman Ziskin eine tiefgreifende Zeitenwende: Demokratie in Europa verliere an Substanz, politische Systeme wirkten zunehmend blockiert, und die EU leide an strukturellen Defiziten seit dem Scheitern früher Reformprojekte. Gleichzeitig sieht sie einen globalen "Multiparadigmenwechsel" durch geopolitische Verschiebungen, neue Finanzsysteme und vor allem Künstliche Intelligenz, die grundlegende Fragen nach Identität, Freiheit und der Zukunft der Demokratie aufwerfe.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. April 2026]
Estland wird russische Schiffe in der Ostsee nicht aufhalten, da das Risiko einer möglichen militärischen Reaktion Moskaus besteht. Dies erklärte der Oberbefehlshaber der estnischen Marine, Ivo Vark. Seinen Angaben zufolge erwäge Tallinn ein Eingreifen nun nur noch im Falle einer "unmittelbaren Bedrohung" seiner Unterwasserinfrastruktur oder aufgrund einer Ölpest.
Die liberalen Eliten Europas triumphieren: Das von ihnen so verhasste konservative Regime von Viktor Orbán ist bei den Wahlen in Ungarn gescheitert – den Sieg errang der Populist Péter Magyar. Dessen erste Schritte werden wohl darauf abzielen, die Vasallenbeziehung zu Brüssel wiederherzustellen.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktags betonte der Direktor des Mossad, David Barnea, Israels Kampf gegen Iran sei erst dann abgeschlossen, wenn das iranische Regime "nicht mehr existiere".
Nur naive Menschen könnten glauben, dass sich ein Ereignis wie der Holocaust nicht wiederholen könne, so Barnea. Man habe die Weltgemeinschaft beständig gewarnt vor dem "wachsenden Arsenal ballistischer Raketen, die auf israelische Bürger gerichtet sind", und schließlich das Schicksal selbst in die Hand genommen.
Mit seinen Verbündeten begann Israel "Kriege, die wir für notwendig hielten", und versetzte Teheran mit der Operation "Löwengebrüll" einen schweren Schlag: "40 Tage erbitterter Kämpfe brachten bedeutende Erfolge, allen voran die Verhinderung des Hauptziels des Feindes: die Vernichtung des Staates Israel."
Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist am Dienstag von Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin empfangen worden. Vor dem Hintergrund des Krieges gegen Iran waren die von den USA geführten Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges zuletzt ins Stocken geraten. Merz gab wörtlich zu Protokoll: "Russland sollte diesen Krieg so schnell wie möglich beenden – Russland hat keine Chance ihn zu gewinnen."
Zur Sprache kam auch der von der EU an Kiew zugesagte Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dieser wurde bislang von Ungarn blockiert – doch nach Orbáns Wahlniederlage könnten die Mittel nun freigegeben werden.
Zudem unterzeichneten Deutschland und die Ukraine am Dienstag eine Vereinbarung zu stärkeren militärischen Zusammenarbeit beider Länder – die auch eine gemeinsame Produktion von Drohnen zum Ziel hat.
Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Kassim, verkündete am Montag in einer per TV verbreiteten Nachricht, dass die Hisbollah sich nicht an Verhandlungen mit dem Aggressor beteiligen werde und den Weg des Widerstands gewählt habe.
"Wir werden bis zum letzten Atemzug kämpfen", heißt es in der Botschaft, die über den der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender Manar TV ausgestrahlt wurde. Direkte Verhandlungen mit dem Aggressor, der "keinerlei Rücksicht auf humanitäre oder ethische Grundsätze" nehme, seien sinnlos und erforderten einen innenpolitischen Konsens der libanesischen Gesellschaft, den es nicht gebe, so Kassim.
Bei der Aggression durch Israel und die USA handele es sich "in Wirklichkeit um eine Besatzung im wahrsten Sinne des Wortes", die nur eines zum Ziel habe – "den Weg für ein Großisrael zu ebnen."
Am 14. April 2026 war der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla im ZDF-Morgenmagazin zu Gast. Mit Blick auf die steigenden Energiekosten forderte er dort neben der Abschaffung der CO₂-Steuer, die "außenpolitische Agenda der Bundesregierung zu überprüfen".
Er plädierte dafür, die "schädlichen Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland" aufzuheben. Die Nord-Stream-Pipelines müssten so schnell wie möglich repariert und geöffnet werden, um "günstiges Gas aus Russland zu bekommen". Als Moderator Andreas Wunn die Frage stellte, ob ein Land, "das ein anderes europäisches Land überfallen und angegriffen hat", ein verlässlicher Partner in der Energiepolitik sein könne, verwies Chrupalla auf die USA und Israel. Diese hätten schließlich ebenfalls "ein anderes Land überfallen und angegriffen" und seien dennoch Partner Deutschlands.
Wunn wies den Vergleich unmittelbar zurück: "Herr Chrupalla, das kann ja kein Argument sein!"
Chrupalla hielt dagegen und betonte die wirtschaftlichen Folgen einer moralisch begründeten Energiepolitik: "Wenn wir über Moral reden, kann man gerne sagen, als Industrieland Deutschland: 'Wir kaufen von den Ländern, die völkerrechtswidrige Kriege angefangen und initiiert haben, kein Gas mehr.' Dann wird's aber langsam dunkel in Deutschland!"
Auf der Pressekonferenz der AfD-Fraktion im Bundestag vom 14. April 2026 hat sich die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel zur Wahlniederlage des ungarischen Premierministers Viktor Orbán geäußert.
Weidel erklärte, dass abzuwarten sei, welche Politik Orbáns Nachfolger Péter Magyar machen werde.
Mit Verweis auf Anna Schneider von "Die Welt" als Urheberin des Zitates fügte sie hinzu: "Herrn Orbán konnte man abwählen. Frau von der Leyen können wir nicht abwählen."
Ein 18-Jähriger ist am Dienstag in seiner ehemaligen Schule in der südtürkischen Stadt Siverek mit einer Schusswaffe Amok gelaufen.
Bevor er festgenommen werden konnte, beging der Todesschütze den Behörden zufolge Selbstmord. Laut dem türkischen Innenministerium wurden bei dem Angriff mindestens 16 Personen verwundet – darunter zehn Schüler, vier Lehrer, ein Kantinenmitarbeiter und ein Polizist.
Der Angreifer sei nicht vorbestraft gewesen und die Schule sei zuvor von der Polizei als sicher eingestuft worden. Ersten Ermittlungen nach soll der Schütze willkürlich geschossen haben.
In der chinesischen Metropole Shenzhen ist in einem Parkhaus auf dem Gelände des Elektroautobauers BYD ein Großbrand ausgebrochen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen dichte Rauchwolken und Flammen, die aus dem Gebäude aufstiegen.
Nach Angaben des Konzerns und laut Medienberichten wurden die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht – Verletzte habe es nicht gegeben. BYD erklärte, dass die Produktion und der laufende Betrieb durch den Brand nicht beeinträchtigt worden seien. Dennoch dürfte der Vorfall erneut Diskussionen über Sicherheit und Risiken im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen anstoßen.
Die neue ungarische Regierung ist zu einer pragmatischen Zusammenarbeit mit Russland bereit. Dies erklärte Péter Magyar, Vorsitzender der ungarischen Partei "Tisza", die am 12. April die Parlamentswahlen in Ungarn gewonnen hat.
Besondere Aufmerksamkeit widmete er den Energieträgern aus Russland. Laut Magyar bestehe die Aufgabe der Regierung darin, die Öl- und Gaslieferungen ins Land zu diversifizieren, um sichere Lieferungen zum günstigsten Preis zu beziehen, unabhängig davon, aus welcher Himmelsrichtung diese Lieferungen kommen.
In einem harten Urteil bei "Piers Morgan Uncensored" rechnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs mit der aktuellen US-Außenpolitik ab.
Er bezeichnet den Konflikt im Nahen Osten als eine von Donald Trump und Benjamin Netanjahu provozierte Katastrophe. Beide Politiker nennt er psychisch instabil und ordnet sie der "Dunklen Triade" (Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie) zu.
Darüber hinaus sieht Sachs bei Trump auch mögliche Symptome einer frontotemporalen Demenz, die seine Impulskontrolle weiter schwäche.
Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums haben am Donnerstag Bronzeschilder mit dem neuen Namen des Ressorts, "Kriegsministerium", an zwei Eingängen des Pentagon-Gebäudes angebracht. Aus einer offiziellen Pressemitteilung geht hervor, dass eines der Schilder von Minister Pete Hegseth persönlich ersetzt wurde. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Hegseth mit einem Schraubenzieher in der Hand ein neues Schild an der Wand befestigt.
Das Pentagon wollte die alten Schilder ersetzen, um jedem zu zeigen, der durch die Tür kommt, dass das Ministerium die Namensänderung ernst meint, betonte Hegseth. Dies sei eine neue Ära im Kriegsministerium – mit Fokus darauf, Kriege zu gewinnen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 14. November 2025]